In den Werbetrailern, die vorab zu sehen waren, wirkte „Real Steel“ noch wie eine abgespeckte Variante der „Transformers“ – mit weniger Effekten, aber mehr Handlung. Tatsächlich ist ein anderer Vergleich treffender: „Real Steel“ ist wie „Rocky“ mit Robotern. Beide Querverweise liegen nahe und sind nicht einmal negativ gemeint. Ein Sportfilm über einen Außenseiter, der es von ganz unten bis (fast) an die Spitze schafft, hat seine Reize. Und gigantische Roboter, die ihre „Muskeln“ spielen lassen, können für die dazu passende Optik sorgen. Die Verknüpfung gelingt Regisseur Shawn Levy („Nachts im Museum“) zumindest teilweise: Dann ist „Real Steel“, das lose auf einer Kurzgeschichte von Richard Matheson („I am Legend“) basiert, richtig mitreißend. Dass zusätzlich noch mit einer vergleichsweise kitschigen Vater-Sohn-Geschichte für Familienkompatibilität gesorgt wird, nimmt leider immer wieder Tempo aus der Handlung.
In den USA einer nicht allzu fernen Zukunft sorgen große Kampfroboter, die gegeneinander antreten, für die allgemeine Volksbelustigung. Das geschieht teils in einer organisierten Liga – unter dem Label „World Robot Boxing“ treten die besten Kämpfer an –, teils aber auch auf Jahrmärkten in der Provinz oder in schäbigen Untergrund-Hallen. Hier ist der ehemalige Boxer Charlie Kenton (Hugh Jackman) inzwischen angekommen, dem praktisch alles misslingt. Gerade wurde sein altgedienter Roboter „Ambush“ in einen Schrotthaufen verwandelt, da erreicht ihn auch noch die Nachricht, dass er sich um seinen elfjährigen Sohn Max (Dakota Goyo) kümmern soll, zu dem er bisher praktisch keinen Kontakt hatte. Dessen Tante Debra (Hope Davis) will sich um den Jungen kümmern und der völlig abgebrannte Charlie lässt sich von ihrem reichen Ehemann Marvin (James Rebhorn) sogar das Sorgerecht abkaufen – unter der Bedingung, dass er sich zwei Monate um Max kümmert, bis das Paar vom Toskana-Urlaub zurückkehrt. Es kommt, wie es kommen muss: Max entdeckt seine Liebe zum Roboter-Boxen, findet auf dem Schrottplatz einen Uralt-Blechkumpel namens „Atom“ und peppt ihn mit Hilfe von Charlies alter Freundin Bailey Tallet (Evangeline Lilly) so weit auf, dass er in den Ring geschickt werden kann. Und hier tritt „Atom“ einen unerwarteten Siegeszug an.
Die Roboter-Kämpfe sind richtig sehenswert: Im Gegensatz zu Spezial-Effekte-Orgien wie beispielsweise den erwähnten „Transformers“ wird hier, fast schon altmodisch, darauf geachtet, dass der Zuschauer auch nachvollziehen kann, was passiert. So entsteht eine Dramatik, die mit der von Boxfilmen mit menschlichen Kontrahenten durchaus mithalten kann. Eher lahm ist dagegen die Familiengeschichte, auch weil sie wenig (um nicht zu sagen: überhaupt nichts) Überraschendes bietet. Schade auch, dass außer den Robotern selbst keinerlei Science-Fiction-Elemente zu entdeckt sind – der Film könnte dieser Hinsicht auch problemlos in der Gegenwart spielen. Trotzdem bietet Shawn Levy, sonst ja eher Spezialist für wenig originelle Komödien, insgesamt gute Unterhaltung.
In den USA einer nicht allzu fernen Zukunft sorgen große Kampfroboter, die gegeneinander antreten, für die allgemeine Volksbelustigung. Das geschieht teils in einer organisierten Liga – unter dem Label „World Robot Boxing“ treten die besten Kämpfer an –, teils aber auch auf Jahrmärkten in der Provinz oder in schäbigen Untergrund-Hallen. Hier ist der ehemalige Boxer Charlie Kenton (Hugh Jackman) inzwischen angekommen, dem praktisch alles misslingt. Gerade wurde sein altgedienter Roboter „Ambush“ in einen Schrotthaufen verwandelt, da erreicht ihn auch noch die Nachricht, dass er sich um seinen elfjährigen Sohn Max (Dakota Goyo) kümmern soll, zu dem er bisher praktisch keinen Kontakt hatte. Dessen Tante Debra (Hope Davis) will sich um den Jungen kümmern und der völlig abgebrannte Charlie lässt sich von ihrem reichen Ehemann Marvin (James Rebhorn) sogar das Sorgerecht abkaufen – unter der Bedingung, dass er sich zwei Monate um Max kümmert, bis das Paar vom Toskana-Urlaub zurückkehrt. Es kommt, wie es kommen muss: Max entdeckt seine Liebe zum Roboter-Boxen, findet auf dem Schrottplatz einen Uralt-Blechkumpel namens „Atom“ und peppt ihn mit Hilfe von Charlies alter Freundin Bailey Tallet (Evangeline Lilly) so weit auf, dass er in den Ring geschickt werden kann. Und hier tritt „Atom“ einen unerwarteten Siegeszug an.
Die Roboter-Kämpfe sind richtig sehenswert: Im Gegensatz zu Spezial-Effekte-Orgien wie beispielsweise den erwähnten „Transformers“ wird hier, fast schon altmodisch, darauf geachtet, dass der Zuschauer auch nachvollziehen kann, was passiert. So entsteht eine Dramatik, die mit der von Boxfilmen mit menschlichen Kontrahenten durchaus mithalten kann. Eher lahm ist dagegen die Familiengeschichte, auch weil sie wenig (um nicht zu sagen: überhaupt nichts) Überraschendes bietet. Schade auch, dass außer den Robotern selbst keinerlei Science-Fiction-Elemente zu entdeckt sind – der Film könnte dieser Hinsicht auch problemlos in der Gegenwart spielen. Trotzdem bietet Shawn Levy, sonst ja eher Spezialist für wenig originelle Komödien, insgesamt gute Unterhaltung.
















