Regisseur Joe Carnahan war zuletzt für „Das A-Team“ (2010) verantwortlich. Sein neuer Film ist das genaue Gegenteil dieses überdrehten Action-Spektakels. „The Grey – Unter Wölfen“ basiert auf der Kurzgeschichte „Ghost Walker“ von Ian MacKenzie Jeffers, der auch das Drehbuch verfasst hat, und schlägt ganz andere, deutlich ernsthaftere Töne an. Die Geschichte einer Gruppe von Menschen, die nach einem Flugzeugabsturz in einer Eiswüste um ihr Leben kämpft, ist weniger Abenteuerfilm als erwartet, sondern eher ein ziemlich nüchternes Überlebens-Drama.
Im Mittelpunkt steht John Ottway (Liam Neeson). Mit seinem Gewehr schützt er die Mitarbeiter einer Ölfirma irgendwo in Alaska vor angreifenden wilden Tieren, vor allem Wölfen. Ottway steckt nach dem Tod seiner Frau zudem in einer tiefen persönlichen Krise, die ihn auch an Selbstmord denken lässt. Trotzdem übernimmt er nach dem Flugzeugabsturz das Kommando über das kleine Häuflein Überlebender, allesamt raubeinige Mitarbeiter der Ölfirma. Das schmeckt zwar dem rebellischen Diaz (Frank Grillo) nicht, doch Ottway zeigt schnell, dass er als Einziger über die Wölfe, die die Gruppe massiv bedrohen, Bescheid weiß. Ohne echte Waffen bleibt den Männern dennoch nicht mehr als die Flucht, auf der sie nach und nach dezimiert werden.
„The Grey – Unter Wölfen“ ist in vielen Momenten ein wirklich spannender Film; das gilt vor allem für die direkten Konfrontationen der verzweifelten Menschen mit den blutrünstigen Wölfen und die zahlreichen Szenen der atemlosen Flucht durch die tief verschneite, unwegsame Landschaft. Leider werden aber auch einige gute Möglichkeiten verschenkt: So fehlt es neben Hauptdarsteller Liam Neeson an weiteren tragenden Akteuren – hier sind die Rollen viel zu schnell und viel zu offensichtlich verteilt, sodass kaum echte Reibung zwischen den Figuren entsteht, auch wenn immer wieder versucht wird, sie anzudeuten. Auch die Flucht selbst hätte durch ein paar weitere Zutaten um einiges abwechslungsreicher gestaltet werden können – auch in dieser Hinsicht werden Ideen immer wieder mal angedeutet, aber leider nicht ausgeführt. So bleibt „The Grey“ zwar unterhaltsam und spannend, den Schritt hin zu einem herausragenden Film schafft er jedoch nicht.
Im Mittelpunkt steht John Ottway (Liam Neeson). Mit seinem Gewehr schützt er die Mitarbeiter einer Ölfirma irgendwo in Alaska vor angreifenden wilden Tieren, vor allem Wölfen. Ottway steckt nach dem Tod seiner Frau zudem in einer tiefen persönlichen Krise, die ihn auch an Selbstmord denken lässt. Trotzdem übernimmt er nach dem Flugzeugabsturz das Kommando über das kleine Häuflein Überlebender, allesamt raubeinige Mitarbeiter der Ölfirma. Das schmeckt zwar dem rebellischen Diaz (Frank Grillo) nicht, doch Ottway zeigt schnell, dass er als Einziger über die Wölfe, die die Gruppe massiv bedrohen, Bescheid weiß. Ohne echte Waffen bleibt den Männern dennoch nicht mehr als die Flucht, auf der sie nach und nach dezimiert werden.
„The Grey – Unter Wölfen“ ist in vielen Momenten ein wirklich spannender Film; das gilt vor allem für die direkten Konfrontationen der verzweifelten Menschen mit den blutrünstigen Wölfen und die zahlreichen Szenen der atemlosen Flucht durch die tief verschneite, unwegsame Landschaft. Leider werden aber auch einige gute Möglichkeiten verschenkt: So fehlt es neben Hauptdarsteller Liam Neeson an weiteren tragenden Akteuren – hier sind die Rollen viel zu schnell und viel zu offensichtlich verteilt, sodass kaum echte Reibung zwischen den Figuren entsteht, auch wenn immer wieder versucht wird, sie anzudeuten. Auch die Flucht selbst hätte durch ein paar weitere Zutaten um einiges abwechslungsreicher gestaltet werden können – auch in dieser Hinsicht werden Ideen immer wieder mal angedeutet, aber leider nicht ausgeführt. So bleibt „The Grey“ zwar unterhaltsam und spannend, den Schritt hin zu einem herausragenden Film schafft er jedoch nicht.
















