Red Lanterns #1 (November 2011)
With Blood and Rage
Als Erfinder der Red Lanterns gelten Geoff Johns und Ethan Van Sciver, die dem roten Corps in Green Lantern Volume 4 #25 (Dezember 2007) seinen ersten Auftritt verschafften. Jetzt, in der eigenen Serie, sind Peter Milligan (Story) und der Brasilianer Ed Benes (Zeichnungen) für die Abenteuer verantwortlich. Das Cover gibt gleich mal einen guten Vorgeschmack darauf, was den Leser erwartet: Es zeigt Atrocitus, den Chef der roten Laternen, umgeben von allerlei wütenden, schaurigen Gestalten. Das Heft beginnt im Space Sector 666 mit einer sadistischen Raumschiffscrew, die einen Gefangenen foltert, dann aber von Atrocitus und der blauen Katze Dex-Starr aufgemischt werden. Atrocitus stellt dennoch fest, dass seine Wut gegenüber früher nachgelassen hat.
Auf Ysmault, der Heimatwelt des Red Lantern Corps, bemerkt Atrocitus dann auch einen gewissen Autoritätsverlust gegenüber den animalischen Mitgliedern seines Corps. Speziell das Verhalten von Bleez (die ja in der New-Guardians-Serie eine wichtige Rolle spielt) liefert ihm Stoff zum Grübeln. Er führt seine Selbstgespräche neben dem Leichnam von Krona, dem abtrünnigen Wächter, der vor dem DC-Reboot im „War of the Green Lanterns“ von Hal Jordan getötet wurde (was Atrocitus gerne selbst übernommen hätte). Krona hat einst Atrocitus‘ Volk ausgelöscht und darf damit als Auslöser für die Entstehung des Red Lantern Corps gelten. Atrocitus blickt auf sein früheres Leben zurück, auf den Tod seiner Familie, die von Manhuntern ermordet wurden, was ihm eine etwas „menschlichere“ Seite verleiht – dann fühlt er, wie ihn seine Wut wieder durchströmt, und er setzt sich ein neues Ziel: Er will künftig diejenigen bestrafen und töten, die für ihre Taten Vergeltung und Rache verdienen. Dafür, so seine Überlegung, braucht er seine Roten Laternen als Gefolgschaft – doch während er diese instinktgetriebenen Kreaturen beobachtet, kommen ihm Zweifel, ob sie wirklich dafür geeignet sind.
Parallel blickt das Heft zweimal kurz auf die Erde, wo der Großvater von John und Raymond Moore getötet wird – ohne dass sich bis jetzt schon ein klarer Zusammenhang zur Handlung auf Ysmault ergibt.
Ein Auftakt, der sich erst mal vorwiegend dem Blick in die Vergangenheit widmet und vor allem die Entstehung des Red Lantern Corps schildert und Atrocitus‘ Taten motiviert. Das muss wohl am Anfang der neuen Serie so sein, ist aber zunächst einmal (wie befürchtet) nur mäßig spannend. Damit sich das ändert, sollten die Roten Laternen möglichst rasch einen interessanten Gegner erhalten.
With Blood and Rage
Als Erfinder der Red Lanterns gelten Geoff Johns und Ethan Van Sciver, die dem roten Corps in Green Lantern Volume 4 #25 (Dezember 2007) seinen ersten Auftritt verschafften. Jetzt, in der eigenen Serie, sind Peter Milligan (Story) und der Brasilianer Ed Benes (Zeichnungen) für die Abenteuer verantwortlich. Das Cover gibt gleich mal einen guten Vorgeschmack darauf, was den Leser erwartet: Es zeigt Atrocitus, den Chef der roten Laternen, umgeben von allerlei wütenden, schaurigen Gestalten. Das Heft beginnt im Space Sector 666 mit einer sadistischen Raumschiffscrew, die einen Gefangenen foltert, dann aber von Atrocitus und der blauen Katze Dex-Starr aufgemischt werden. Atrocitus stellt dennoch fest, dass seine Wut gegenüber früher nachgelassen hat.
Auf Ysmault, der Heimatwelt des Red Lantern Corps, bemerkt Atrocitus dann auch einen gewissen Autoritätsverlust gegenüber den animalischen Mitgliedern seines Corps. Speziell das Verhalten von Bleez (die ja in der New-Guardians-Serie eine wichtige Rolle spielt) liefert ihm Stoff zum Grübeln. Er führt seine Selbstgespräche neben dem Leichnam von Krona, dem abtrünnigen Wächter, der vor dem DC-Reboot im „War of the Green Lanterns“ von Hal Jordan getötet wurde (was Atrocitus gerne selbst übernommen hätte). Krona hat einst Atrocitus‘ Volk ausgelöscht und darf damit als Auslöser für die Entstehung des Red Lantern Corps gelten. Atrocitus blickt auf sein früheres Leben zurück, auf den Tod seiner Familie, die von Manhuntern ermordet wurden, was ihm eine etwas „menschlichere“ Seite verleiht – dann fühlt er, wie ihn seine Wut wieder durchströmt, und er setzt sich ein neues Ziel: Er will künftig diejenigen bestrafen und töten, die für ihre Taten Vergeltung und Rache verdienen. Dafür, so seine Überlegung, braucht er seine Roten Laternen als Gefolgschaft – doch während er diese instinktgetriebenen Kreaturen beobachtet, kommen ihm Zweifel, ob sie wirklich dafür geeignet sind.
Parallel blickt das Heft zweimal kurz auf die Erde, wo der Großvater von John und Raymond Moore getötet wird – ohne dass sich bis jetzt schon ein klarer Zusammenhang zur Handlung auf Ysmault ergibt.
Ein Auftakt, der sich erst mal vorwiegend dem Blick in die Vergangenheit widmet und vor allem die Entstehung des Red Lantern Corps schildert und Atrocitus‘ Taten motiviert. Das muss wohl am Anfang der neuen Serie so sein, ist aber zunächst einmal (wie befürchtet) nur mäßig spannend. Damit sich das ändert, sollten die Roten Laternen möglichst rasch einen interessanten Gegner erhalten.
















