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Star Wars - Wallpaper

Auf paperbeatsscissors hat ein Designer sensible Wallpaper aus dem Star Wars - Universum zum Download bereitgestellt :
Serie 1
Serie 2
Komplett-Downloads
Wer also seinen PC Star Wars-mäßig verschönern will, wird da durchaus fündig.

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Uralte SF-Videos im Netz

In meinen "Fundstücken" habe ich auch noch zwei wirklich schöne Links.
Der erste betrifft Cliffhangers. US-amerikanische Serials der 30er und 40er. Herrliche Fundstücke wie beispielsweise der phantastische Western "The Phantom Empire" mit Gene Autry.
Und wer sich mehr für den wissenschaftlichen Ansatz interessiert, wird auf Google Videos fündig. Hier kann man sich den Beitrag "A History Of Sci-Fi Television" reinziehen, eine Dokumentation amerikanischer SF-Fernsehserien der Frühzeit mit faszinierenden Filmausschnitten.

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Das Internet - von 1995 aus gesehen

ZITAT
Visionaries see a future of telecommuting workers, interactive libraries and multimedia classrooms. They speak of electronic town meetings and virtual communities. Commerce and business will shift from offices and malls to networks and modems. And the freedom of digital networks will make government more democratic.

Baloney. Do our computer pundits lack all common sense? The truth in no online database will replace your daily newspaper, no CD-ROM can take the place of a competent teacher and no computer network will change the way government works.
Clifford Stoll : The Internet? Bah!
Newsweek 1995

Ein amüsanter Artikel, betrachtet man ihn von heute. laugh.gif

Und für die Nostalgiker hätte ich hier noch etwas : The Commodore 64 In Pictures.

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"Können wir nicht machen, andere Abteilung"

Nach einigen Kommentaren zu seinen Romanen bin ich neugierig auf Kevin J. Anderson geworden und habe mir sein Blog einfach mal als Lesezeichen abgelegt. Dies um so mehr, als ich im Rahmen meines Atlantis-Hardcover-Abos auch demnächst einen Roman von ihm bekommen werde. Diesen Roman, "Trinity", gibt es, so der Verleger, "als Hardcover und als Paperback, später auch als eBook". Gerade die Veröffentlichung auch als eBook ist voll in Andersons Sinn, der eine flammenden Aufruf an Verleger und sonstige Buch-Produzenten ins Netz gestellt hat, doch bitte einmal über ihren Tellerrand zu sehen : "Widening the Net". Nicht nur über eBooks und deren unzweifelhaften Nutzen lässt sich KJA hier aus, auch andere Cross-Selling-Möglichkeiten, die von Buchproduzenten und Handelsketten ignoriert werden, macht er deutlich und beklagt das eindimensionale Denken. Interessant und lesenswert.

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Marcel Reich-Ranicki und die SF

Ich habe ja schon viel über MRR und seine Kommentare zur SF gehört, das aber nicht weiterverfolgt. Nachdem Stefan Manske, der Chef des SFCD, den Kommentar von Marcel Reich-Ranicki einmal verlinkt hat, kam ich endlich dazu, seine Meinung im Original zu lesen :
ZITAT
Mit der Science-Fiction habe ich mich nie ernsthaft beschäftigt. Gewiss habe ich in meiner frühen Jugend Jules Verne gelesen und später, nach dem Krieg, also in den fünfziger Jahren, auch Lem. [...]

Zu Lems Büchern bin ich nicht mehr zurückgekehrt, aber ich habe ihn in Warschau persönlich kennengelernt. Er war ein höchst gebildeter und intelligenter Mensch [...], aber wir sprachen beinahe nie über Literatur. Nie war von seinem Werk die Rede, so hat er auch nicht erfahren, dass ich seine frühen Bücher schon vergessen und seine späteren überhaupt nie gelesen hatte. [...]

Es trifft schon zu, dass die Science-Fiction-Werke, so erfolgreich sie auch sind, in der Literaturkritik nur ein dürftiges Echo finden. Natürlich ist das kein Zufall. Der wichtigste Grund mag sein, dass die unzweifelhaften Vorzüge dieser Prosa mit Kunst nichts zu tun haben.

Ich bitte meine Leser um Verständnis und Nachsicht, wir alle haben unsere Lücken.
Die vollständige Antwort findet man hier in der FAZ.

MRR hat also nichts gegen die SF gesagt, sondern schlicht und einfach seine Unkenntnis in diesem Bereich deutlich gemacht. Interessanterweise ist seiner Meinung nach das Literarische kein wesentlicher Vorzug der SF, ihre Stärken liegen nach Meinung von MRR auf anderen Gebieten. Und sind - und diese Aussage ist bemerkenswert - "unzweifelhafte Vorzüge dieser Prosa".

Wenn auch heutzutage mehr und mehr Literaten sich in dieses Feld hineinwagen, so muß man MRR in seinem SF-Kommentar doch im wesentlichen zustimmen. Die SF der Vergangenheit, insbesondere die des Golden und des New Age, ist eine Ideen-Literatur. Die Idee ist wichtiger als die literarische Ausformung. Sicher ist dies durch die früheren Veröffentlichkeitsmöglichkeiten bedingt, Pulps, Heftromane und Taschenbücher. Gerade die ersteren beiden Formen zwingen den SF-Schriftsteller, seine Idee kurz und knapp zu präsentieren. Erst in der letzten Zeit werden SF-Romane als Hardcover gedruckt, sind 750-Seiten-Taschenbücher Standard geworden. Und, nach meinem Empfinden, sofort sind die SF-Romane auch literarischer geworden. Nicht unbedingt besser, aber literarischer. Die nächsten Jahre, wenn immer mehr Nicht-Genre-Schriftsteller SF als Mainstream präsentieren, dürften interessant werden.

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Star Wars : Judge's Call

Gerade etwas vollkommen anderes suchend bin ich hier auf eine Star Wars - Story von Timothy Zahn gestoßen :
Judge's Call
Da ich nicht weiss, ob diese Geschichte von Luke und Mara Jade Skywalker hier in Deutschland schon bekannt ist, habe ich hier den Link einmal gepostet. Falls ich da Altbekanntes wiederkäue, bitte ich um Nachsicht.

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Thor

Erinnert sich irgendwer noch an die Autowerbung mit dem kleinen Darth Vader vor kurzem ?
Volkswagen hat da eine wirklich geniale Werbung geschaltet und den guten alten Star Wars -Film ziemlich ausgenutzt : Youtube-Link
Jetzt schlägt die Filmindustrie zurück : Hier ist der neue Trailer der Thor-Filmemacher.
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First Final Frontiers

Die SF hat sich weiterentwickelt seit der Zeit als ich als Junge meinen ersten Kontakt zu ihr bekam. Neben reinen Printausgaben, seien es nun Romanhefte, Taschenbücher, Bücher oder Zeitschriften, gibt es heutzutage auch Filme, Hörbücher und Hörspiele in Massen und nicht, wie es zu meiner Zeit war, nur selten in ausgesuchten Kinos oder Plattenläden.
Und auch die Darstellungen haben sich weiterentwickelt. Waren früher einfach gestrickte Weltraumabenteuer führend, sind heute komplexere Serien wie Babylon 5 oder Battlestar Galactica State of the Art. Und diese Weiterentwicklung hat natürlich einen Einfluß auf die Sehgewohnheiten der heutigen Kinder.
Für Junior war Star Wars ("Star Wars IV - A New Hope" wie man ihn heutzutage nennt) eines der ersten Märchen, die er begeistert geguckt hat. Die phantastische Reise, Kim Possible, Ben 10, Ghostbusters, Harry Potter, Babylon 5, Stargate und Andromeda waren dann weitere SF-Filme und -Serien, vor denen er fasziniert saß. Von den Hörspielen, die er beim Lego-Bauen von Star Wars-Modellen hörte einmal ganz zu schweigen.
Ich merkte aber, daß seine Ansprüche an die Darbietung deutlich stiegen. Seien es nun die Tricks und CGI im Film oder die Dialoge und Sprecher bei den Hörspielen. Um so schöner empfinde ich es, daß drei meiner Lieblingsserien auch heutzutage noch den Kindern etwas zu sagen haben. Meinem Sohn zumindestens.

Die erste Serie ist die originale Star Trek-Serie mit Kirk, Spock und McCoy : Raumschiff Enterprise. Nachdem die Andromeda-Geschichte in den Staffeln 3 und 4 stark abfiel, hatten wir nur noch wenig Lust, da weiterzusehen. Ich hatte mir gerade für meine Frau und mich TOS in der digital aufbereiteten Version gekauft und wollte die erste Folge sehen. Junior guckte mit und war begeistert. Wir haben TOS dann bis zum Ende weitergeguckt und "arbeiten" uns jetzt durch TNG durch. Junior ist begeistert. Und ich übrigens auch, zumindestens was die Aufbereitung von TOS angeht. Der Charme der Pappfelsen wurde beibehalten, die Bild- und Trickqualität aber der Moderne angepasst. Wirklich schön, das Sehen hat uns allen Spaß gemacht.

Mark Brandis ist einer der besten antifaschistischen Jugendromane die ich kenne. Unvergessen die Szene, in der der Patz "Antoine Ibaka" benannt wird. Oder die, in der sich die Verunreinigung des Klon-Genpools durchsetzt. Nachdem sie jahrelang out of print waren und die alten Herder-Ausgaben zu Wucherpreisen gehandelt wurden, hat sich der Wurdack-Verlag mit einer Neuauflage verdient gemacht. Genau das Richtige für die Älteren unter uns, die so nochmal in den Genuß eines klassischen Jugendbuchs kommen. Allerdings stellt man beim Lesen fest, daß Sprache und Stil nicht mehr aktuell sind, kein großes Wunder bei einem 40 Jahre altem Buch. Nichts mehr für heutige Kinder. Um so schöner, als diese Romane momentan sukzessive als Hörspiele erscheinen : Interplanar-Blog. Fesselnd gemacht und behutsam aktualisiert ist mein Sohn hin und weg davon. Keine Ahnung, wie oft er die schon gehört hat. Und ich freue mich jedesmal, wenn er mir die Geschichten begeistert erzählt.

Junior hat nicht nur Hörspiele, sondern auch einige Hörbücher. Manchmal baut er stundenlang mit seinen Legos und hört dabei seine Hörbücher, taucht tief in die phantastischen Welten ab. Eine Hörbuchserie lag anderthalb Jahre unbeachtet im Regal. Bis er plötzlich einen Schub bekam und diese 20-Stunden-CDs nacheinander weghörte : Perry Rhodan. Die gibt es als voluminöse Audio-CDs und als angenehm platzsparende mp3-CDs. Leider dauert das digitale Aufbereiten ziemlich lange, die mp3s gibt es erst bis Nummer 11. Der Vorteil von einer einzigen gegen sieben (!) CDs ist allerdings bei dem doch endlichen Platz in unserer Wohnung unschlagbar. Nun ist es ja nicht so, daß das seine erste Begegnung mit PR ist. Natürlich (?) hat er die Gucky-Hörspiele und den Sternenozean . Und die Einzelhörspiele. Doch es ist schon schön, meinen Sohn begeistert von den Anfängen der Serie schwärmen zu hören. Atlan hat es ihm besonders angetan. Traversan hört er so nach und nach, zum letzten Geburtstag habe ich ihm die ersten drei Zeitabenteuer-CDs geschenkt. Nach der ersten Reaktion ("Gefallen mir gar nicht, Papa !") kam nach kurzer Zeit schon das erwartete "Die sind ja soo toll !". Da steht ihm noch einiges an Entdeckungen bevor ...

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Artrhur C. Clarke : siseneG

Letters of Note hat eine Kurzgeschichte von Arthur C. Clarke ins Netz gestellt :
ZITAT
siseneG
by
Arthur C Clarke

And God said: DELETE lines One to Aleph. LOAD. RUN.
And the Universe ceased to exist.

Then he pondered for a few aeons, sighed, and added: ERASE.
It never had existed.
Kürzer geht's wirklich nimmer, da waren einige der Ultrakurzen von Shinishi Hochi ja Epen gegen. laugh.gif
Hier ist übrigens auch noch das Originalmanuskript abgelichtet.

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Zensur

Böses Ungarn.
Die zensieren doch glatt Meinungsäußerungen ihrer Bürger. Da werden tatsächlich Journalisten, die ihre der Regierungsmeinung nicht genehmen Ansichten zum Besten geben, abgemahnt. Demnächst schließen die auch noch Zeitschriften, wenn diese nicht über die Themen berichten, die der Regierung passen.
Gut, daß so etwas bei uns nicht passieren kann. Nicht im Westen. Nicht in Deutschland. Nicht auf dem SF-Netzwerk.
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James Tiptree jr. - Gesamtausgabe


Der Septime-Verlag bringt eine Gesamtausgabe der Werke von James Tiptree jr. heraus.
Ankündigung

Der erste Band ist noch vor Weihnachten ausgeliefert worden und gefällt mir außerordentlich. Ein schöner kleiner Hardcover-Band mit Lesebändchen und einem aktuellem Nachwort von Anne Koenen. Übersetzt von Frank Böhmert, allerdings ohne Illustrationen. Ansonsten ist der Band die deutsche Version der Tiptree-Liebhaberausgabe "Tales of the Quintana Roo" des Arkham-Verlages. Schön, daß so etwas im deutschsprachigem Raum veröffentlicht wird, ich werde mir in jedem Fall auch die Folgebände besorgen.

Über James Tiptree jr. alias Alice B. Sheldon ein Wort zu verlieren ist überflüssig, wer sie noch nicht kennt, der sei auf diese ausführliche Biographie verwiesen. Ich hoffe, daß im Rahmen der Gesamtausgabe auch Bob Silverbergs Vorwort zu einer ihrer Kurzschichten-Sammlungen mit veröffentlicht wird, in der er schlüssig "beweist", daß James Tiptree jr. ein Mann sein muß, der im diplomatischem Dienst steht. biggrin.gif


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Dr. David Lavery

Auf der Suche im Netz bin ich über diesen Prof gestolpert :
ZITAT
Dr. David Lavery is Professor of English at Middle Tennessee State University (1993- ). The author of over one hundred and twenty published essays, chapters, and reviews, he is author / co-author / editor / co-editor of twenty three published or under contract books: Late for the Sky: The Mentality of the Space Age (Southern Illinois U P, 1992); Full of Secrets: Critical Approaches to Twin Peaks (Wayne State U P, 1994); ‘Deny All Knowledge’: Reading The X-Files (Syracuse U P, 1996); Fighting the Forces: What’s at Stake in Buffy the Vampire Slayer (Rowman & Littlefield, 2002); Teleparody: Predicting/Preventing the TV Discourse of Tomorrow (Wallflower, Columbia U P, 2002); This Thing of Ours: Investigating The Sopranos (Wallflower, Columbia U P, 2002); Seinfeld, Master of Its Domain: Revisiting Television's Greatest Sitcom (Continuum, 2006); Unlocking the Meaning of Lost: The Unauthorized Guide (Sourcebooks, 2006, 2007); Reading Deadwood: A Western to Swear By (Reading Contemporary Television Series, I. B. Tauris, 2006); Reading The Sopranos: Hit TV from HBO (Reading Contemporary Television Series, I. B. Tauris, 2006); Dear Angela: Remembering My So Called Life (Lexington Books, 2007); Lost's Buried Treasures (Sourcebooks, 2007, 2008, 2009); Saving the World: A Guide to Heroes (ECW Press, 2007); Finding Battlestar Galactica (Sourcebooks, 2008); Joss Whedon: Conversations (University Press of Mississippi, 2010); On the Verge of Tears: Why the Movies, Television, Music, Art, and Literature Make Us Cry (Cambridge Scholars Publishing, 2010); Screwball Television: Critical Perspectives on Gilmore Girls (Syracuse University Press, 2010); The Essential Cult Television Reader (University Press of Kentucky, 2010); The Essential Sopranos Reader (UPK, 2011); Joss: A Creative Portrait of the Maker of the Whedonverses (forthcoming from I. B. Tauris/St. Martin's); Owen Barfield (forthcoming in the Western Esoteric Masters Series, North Atlantic Books); Television Art (a textbook, forthcoming from Blackwell Publishing); Supernatural: TV Goes to Hell (forthcoming from ECW Press), and Television Auteurs (a book and web resource, forthcoming from UPM).
Quelle
In Anbetracht dessen, daß seine Ausführungen zumindestens teilweise als pdf-Download zur Verfügung stehen und sich recht flüssig lesen, wie ich an Late for the Sky : The Mentality of the Space Age feststellen konnte, sollte man hier vielleicht etwas genauer hingucken und sich seine Ausführungen genauer zu Gemüte führen. Ich werde das jedenfalls.
Homepage

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Gelesen im November 2010

Ich sollte diesen Eintrag irgendwie regelmäßiger pflegen, es ist doch schwierig für mich, am Ende des Monats alles zusammenzuschreiben. Und als Nicht-Schriftsteller tue ich mich sowieso mit den Formulierungen immer etwas schwer. Ich rufe mich also selbst zu mehr Disziplin auf !

Kristine Kathryn Rusch : Miles Flint
Die Verschollenen
Die Lautlosen
Die Tödlichen
Das Marsgrab
Paloma
Kallisto

KKR war mir unbekannt und ich war schon sehr irritiert, daß eine mir unbekannte US-amerikanische SF-Schriftstellerin beim SFCD-Con aufschlug. Da das für mich nicht akzeptabel ist (und ich in letzter Zeit ein Goldenes Händchen bei "neuen" angloamerikanischen Schriftstellern hatte), habe ich mir auf Verdacht bei Transgalaxis die Reihe um den Detektiv Miles Flint besorgt. Hat sich gelohnt, die bei Bastei herausgekommenen Romane sind spannende SF mit deutlichen gesellschaftspolitischen Bezügen zur Gegenwart. Leicht ironisch erinnern sie entfernt an die Retief-Romane, in der Exotik und der Fremdartigkeit der Aliens an Alan Dean Foster und Armin Rößler. Auch diese Romane spielen auf dem Mond, die Technik und die Umwelt dort ist allerdings um Klassen besser beschrieben als in "Limit".

Karla Schmidt (Hrsg.) : Hinterland
Der dritte Wurdack-Kurzgeschichtenband dieses Jahr mit Stories nach Musik von David Bowie. Sehr schwankendes Niveau mit einigen überaus brillianten Geschichten (Dath, Schmidt), die man sich nicht entgehen lassen sollte. Eigentlich auch ein nettes Weihnachtsgeschenk, sollte ich unter "Geeky Presents" vielleicht einmal drauf hinweisen. Ebenso wie die anderen beiden Story-Bände aus dem Wurdack Verlag kann ich auch hier uneingeschränkt zum Kauf raten.

Adam-Troy Castro : Sturz der Marionetten
Der dritte Band der Reihe um Andrea Cort, der den Bogen zu einer früheren Kurzgeschichte schlägt. Vage Erinnerungen kamen da bei mir auf, die muß ich vor einigen Jahren sogar gelesen haben. Obwohl genauso faszinierend wie die ersten beiden Bände hatte ich hier beim Lesen das Gefühl, daß der Autor nicht so genau wusste, wohin er die Reihe jetzt steuern soll. Mal den nächsten Band abwarten.

Fantasyguide (Hrsg.) : Der wahre Schatz
Der erste Band der "Kurzgeschichten des Monats" des eZines Fantasyguide. Alle auf recht hohem Niveau, wobei ich allerdings keine brillianten Highlights wie in "Hinterland" gefunden habe (bisher, ich bin noch nicht ganz durch). Bemerkenswert jedoch die Aufmachung : Eine Einführung in die Geschichte, in der ein bißchen was zum Autor gesagt wird und nach der Geschichte eine Beschreibung des Entstehungsprozesses der Geschichte durch den Autor selbst. Lohnt sich.

Kirsten Heisig : Das Ende der Geduld
Reflexionen und Ansichten der Jugendrichterin Kirsten Heisig über das deutsche, speziell das Berliner, Jugendgerichtswesen. Fundierter und weniger polemisch als Sarrazins "Deutschland schafft sich ab", wird die Ausländerproblematik diverser Großclans hier dem Leser ohne Scheuklappen und ohne eine irgendwie geartete Hetze präsentiert. Das ist zwar nicht das Einzige, daß Kirsten Heisig in ihrem Buch beschreibt, aber der mich am meisten interessierende Teil. Ich fand es schon erschreckend, wie weit sich einige Gruppen von den freiheitlich-demokratischen Grundwerten Deutschlands entfernt haben - und wie dafür gesorgt wird, daß diese mafiösen Strukturen ihren Nachwuchs erhalten. Für mich interessant die positiven Berichte über einige Wiedereingliederungsprogramme für jugendliche Straftäter, durch die normale Berichterstattung kann man schon den Eindruck gewinnen, daß solche Programme durch die Bank weg suboptimal sind. Insgesamt ein wichtiges Buch, das mit einigen Vorurteilen aufräumt und andere (leider) bestätigt.

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Gelesen im Oktober 2010

Thomas Hoffmann hat einfach Recht. Wenn man immer eine ausführliche Rezension verfassen will und nebenher nur ein paar andere Interessen hat, geht viel von dem Gelesenem einfach unter. Also mache ich es ihm einfach nach und schreibe einmal herunter, was ich in den letzten Wochen so gelesen habe. Sofern ich das noch präsent habe (ich muß mich da in der nächsten Zeit zu etwas mehr Disziplin verpflichten).

Gunther Arentzen : Christoph Schwartz - Detektiv des Übersinnlichen 2010
Angenehme Horror-Fantasy im Stil der 70er, sehr empfehlenswerte Trivialliteratur

Brent Weeks : Shadow's Edge & Beyond the Shadows
Intelligente Fantasy, beginnt in Band 1 mit Low Fantasy und ändert sich bis Band 3 zu High Fantasy. Liest sich ab Band 2 wie Robert Jordans "Wheel of Time", aber Weeks kriegt so gerade noch die Kurve und schließt die Geschichte mit Band 3 sauber ab, anstelle in eine Endlos-Story zu münden. Hat mir gefallen, den Autor werde ich mir merken.

Adrian Tchaikovsky : Invasion des Feuers
Adrian Tchaikovsky : Der gepanzerte Skorpion
Adrian Tchaikovsky : Die geflügelte Armee
Adrian Tchaikovsky : Schwarzer Glanz
Wie man sieht : Ein Zyklus. Unter dem Titel "Schwarmkriege" habe ich hier eine Mischung aus SF und Fantasy gelesen, wobei allerdings die Fantasy m.E. überwiegt. Ausgangspunkt ist, daß nicht Dinosaurier, sondern Insekten früher die Erde bevölkerten, die Menschen Kräfte und Fähigkeiten der Insekten geerbt haben. Die Wespen wollen jetzt die Weltherrschaft ...
Hier sieht man übrigens schön, daß es durchaus Sinn machen kann, englische Originale auf zwei Teile aufzuteilen. Denn jedes Buch hat locker seine 400 Seiten, das reicht für einen Band. Und ja, "englisches Original", trotz seines Namens stammt der Autor aus Lincolnshire.
Ich habe mich hier nicht gelangweilt, die phantastischen Elemente werden einerseits sparsam eingesetzt, andererseits sind sie als Erbe der Menschheit andauernd präsent, woraus sich ein unterhaltsamer Mix bildet. Trotz des ziemlich platten Plots mit dem Drang nach der Weltherrschaft hat der Autor es geschafft, hier lesenswerte Romane zu schaffen. Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.

Walter Jon Williams : Sternendämmerung
Der zweite Teil der Shaa-Geschichten. Eine toll geschriebene Space Opera mit vielen Verwicklungen und einer interessant beschriebenen Gesellschaft. Nicht der Meilenstein der SF, aber ausnehmend gute Unterhaltungs-SF.

Gardner Dozois (Hrsg.) : Best New SF 22 (2009)
Na ja, diverse der dort veröffentlichten Stories kann man in die Tonne treten. Insbesondere diejenigen alteingesessener und absolut zu Unrecht hochgelobter Autoren wie Reynolds, McDonald oder Schroeder. Ich bin da noch nicht durch, das ist ein 700-Seiten-Ziegelstein, aber bisher habe ich zwei Namen auf meiner "unbedingt merken"-Liste : Paolo Bacigalupi und Robert Reed. Insbesondere der letzte hat es mir angetan, kupfert der in "Five Thrillers" doch einfach ungeniert bei Heinlein ab - und legt eine sehr wohl lesenswerte Story hin. Ich bin mal gespannt, auf wen ich noch stoße. Auf jeden Fall habe ich mir schon mal den diesjährigen Ziegelstein auf meinen SUB gepackt.

Jänchen / Rößler (Hrsg.) : Die Audienz
Ein Wurdack-Kurzgeschichten-Band auf gewohnt hohem Niveau, auch wenn mir der tiefere Sinn einiger Stories verborgen bleibt. Kaufen !

Storyolympiade 2010 (Hrsg.) : Rache!
Der Storyolympiade-Kurzgeschichtenband vom Wurdack-Verlag. Gemischte SF, Fantasy und Phantastik mit zwar durchschnittlich ziemlich hohem, aber ebenfalls ziemlich schwankendem Niveau. Allerdings ist dies Nörgeln auf einer sehr hohen Ebene, von daher : Kaufen !

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Der Untergang des Abendlands

In der letzten Zeit wurden hier im SF-Netzwerk zwei Themen heiß diskutiert. Verkürzt gesagt ging es um folgende Thesen :
  • Schlechte und triviale SF-Romane schaden dem Genre "SF"
  • Der heutige Buchmarkt wird zu einem nicht geringem Umfang von Exploitation-SF dominiert, d.h. SF-Themen in der Zweit- und Dritt-Verwertung. Nicht nur sind dies schlechte SF-Romane, sie verdrängen auch ambitionierte SF vom Markt.
Beide Thesen sind falsch.

Für die "schlechte und triviale SF" möchte ich mich gar nicht auf Markus Heitz "Collector" reduzieren, sondern sozusagen noch eine Stufe "tiefer" gehen auf den Heftroman-Sektor. Betrachten wir hier einmal die Serie "Perry Rhodan". Unzweifelhaft ist der durchschnittliche PR-Roman trivialer als "Collector", das ergibt sich teilweise zwangsläufig aus der Platzbeschränkung auf 64 Seiten. Und wenn man, so wie ich, die Romane das erste Mal 30 Jahre nach ihrem Erscheinen liest (Bandnummern 1000ff.), fällt diese Trivialität um so mehr auf. Hat also PR der SF geschadet ?
Definitiv nicht. In vielen Fällen ist PR eine der ersten Berührungen mit SF, die viele von uns zur literarischeren SF hingeführt haben und auch jetzt noch hinführen. Die (zugegebenermaßen triviale) Ethik innerhalb dieser Heftserie ist eines der positiven SF-Merkmale, die den zufälligen Leser immer tiefer in das Genre hineinführen. Highlights, Spinoffs und insbesondere andere Romane der PR-Autoren binden den zunächst reinen PR-Leser dann immer mehr an das Genre, bis er zu einem SF-Fan wird. Und sich dabei nur in den wenigsten Fällen auf Trivialromane reduziert, die meisten PR-Leser kennen die großen SF-Romane ebenso gut wie ihre Serie.
Am Beispiel "Perry Rhodan" sieht man deutlich, daß die erste der obigen Thesen unhaltbar ist. Wie gezeigt schadet "schlechte und triviale SF" dem Genre nicht nur nicht, es kann ihm sogar nutzen.

Als Beispiel für Exploitation-SF-Schriftsteller werden Simmel, Crichton und Eschbach genannt. Nun könnte man zu jedem dieser Schriftsteller diverses sagen [insbesondere zu Simmel fallen mir einige Gegenbeispiele ein, Eschbach in diesem Kontext zu nennen finde ich ... interessant], aber ich finde ein anderes Beispiel wesentlich einprägsamer. Nämlich die Military SF-Zyklen, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Wie ich in meinem Kommentar zu "Honor Harrington" gesagt habe, war das für mich nichts Neues, dieses Subgenre habe ich ohne Etikett bereits Jahrzehnte früher von K.H. Scheer, Elizabeth Moon und Anne McCaffrey gelesen. Sind also David Weber, Mike Resnick und Jack Campbell billige Exploitation-Autoren, deren Ergüsse man sich schenken kann ?

Meine Meinungen zu den einzelnen Zyklen habe ich mehrfach hier im Blog zum Besten gegeben (Jack Campbell, Robert Asprin, Mike Resnick, David Weber). Keine einzige dieser Serien ist originell oder originär, jedes der behandelten Themen habe ich schon Jahrzehnte früher anderswo gelesen. Wir haben es hier also definitiv mit "Exploitation-SF" zu tun. Die nicht nur gut ist, sich erfolgreich vermarktet und so dem Genre "SF" nutzt, sondern auch, wie ich in meinen Besprechungen im Detail gezeigt habe, über die bekannten Themen Inhalte transportiert, die sehr wohl "große SF" sind. Am deutlichsten wird das bei Jack Campbell, der den ausgelutschten Buck Rogers- / Farscape-Plot benutzt, um ziemlich deutliche Militärkritik loszuwerden. Da Campbell selbst ehemaliger US-Militär ist, wiegt diese Kritik um so schwerer. Er hat einen bekannten Plot genutzt, um sich auf das Wesentliche (nämlich den Inhalt, die Botschaft, die er an den Mann (und die Frau) bringen wollte) konzentrieren zu können.

An diesen Beispielen wird deutlich, daß "Exploitation-SF" ein Begriff ohne Inhalt ist. Mit der gleichen Berechtigung könnte man Remarque als Exploitation-Autor bezeichnen, schließlich ist sind viele Topoi seiner großen Romane bereits früher erschienen. Etwa in Thomas Manns "Zauberberg", der ebenso wie ein Teil von "Drei Kameraden" in einem Lungensanatorium spielt. Hier also von Verdrängung großer Literatur zu sprechen, ist einfach lächerlich.

Wenn sich diese Thesen so einfach ad absurdum führen lassen, warum werden sie dann aufgestellt ? Nun, das ist der übliche Ruf nach dem Untergang des Abendlands durch die Schundliteratur. Den ich bereits aus meiner Kindheit kenne und damals genauso daneben wie heute empfinde. Früher waren es Heftromane, über die man sich echauffiert hat, dann Simmel-Schmöker, jetzt Heitz. Irrelevant war es allemal. Andererseits : Ist Markus Heitz da nicht in guter Gesellschaft ?

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"SF-Fans"

Reich-Ranicki hab' ich nie wirklich gemocht.

Ich fand ihn zwar ein ganz amüsantes Kerlchen, der sich unterhaltsam im Fernsehen produzieren konnte, seine literarischen Ansichten und Ideologien liegen mir jedoch überhaupt nicht. Ganz davon abgesehen, daß ich Heinrich immer noch um Längen seinem schwafeligem Bruder überlegen finde.

Aber RRs literatur-ideologischer Totalitarismus ist nicht totzukriegen. Wobei er keinesfalls der Beginn dieser snobistisch-ignoranten Denke ist, das gab es schon immer. Allerdings ging es RR um die Sache, den Roman. Im Gegensatz dazu einigen anderen "Kritikern", denen es mehr um die Abqualifizierung der Autoren geht und ging. Zitat : "Wer Kitsch erzeugt", wetterte 1950 der große, alte Romancier Hermann Broch, "ist nicht einer, der minderwertige Kunst erzeugt, er ist kein Nichts - oder Wenigkönner, [...] er ist kurzerhand ein schlechter Mensch, er ist ein ethisch Verworfener, ein Verbrecher, der das radikal Böse will. Oder etwas weniger pathetisch gesagt: er ist ein Schwein". Quelle

Nun sollte man meinen, daß eine solche hinterwäldlerische Denke in den 60 Jahren, die seit diesem Zitat vergangen sind, überwunden ist. Und daß SF-Leser und -Autoren solchen Gedankenguts sowieso abhold sind, schließlich gehören "1984" und "Fahrenheit 451" zur Standardlektüre in unserem Genre.

Mitnichten.

Hier wird jedem Außenstehenden deutlich gezeigt, daß SF-"Fans" weitestgehend unfähig sind, auch zu verstehen, was sie da eigentlich lesen. Wie wird da so schön gesagt : "Markus Heitz war ein Niemand, ist ein Niemand und wird niemals jemand sein. Die Con-Veranstalter, die ihm Jahr für Jahr auch noch eine Bühne bieten, sollten sich in Grund und Boden schämen." Oder an anderer Stelle : "Wenn jemand wie Michael Müll als Müll bezeichnet (und daß es sich bei dem "Werk" von Herrn Heitz um literarischen Müll erster Ordnung handelt, sollte unter Erwachsenen eigentlich unstrittig sein), dann hat das nichts mit "Neid" zu tun, sondern mit dem Verdruß über eine Entwicklung, die auch ich mit einigem Mißfallen sehe." Wirklich ekelerregend, daß derartiges Gedankengut auch in gewissen Teilen der SF-Szene wieder en vogue ist und bedenkenlos veröffentlicht wird. Denn bezeichnend an diesen Hetztiraden ist die inhaltliche Leere : Es werden nicht die Romane oder deren Inhalte kritisiert, nein, man qualifiziert wie schon vor 60 Jahren die (erfolgreicheren) Autoren ab. Markus Heitz, Caroline Janice Cherryh, Larry Niven, Nancy Kress, David Wingrove - jeder wird angegriffen und kriegt sein Fett weg. Wobei man wohlweislich nichts inhaltlich Fundiertes anführt, sondern die Personen an sich angreift oder oberflächliche Polemik zum Besten gibt. Wie etwa den dümmlichen Kommentar, daß wenn man zu blöd ist, SF zu schreiben, es immer noch als Fantasy-Autor versuchen kann. Nur sachliche Kritik fehlt. Kein Wunder, dann würde ja die Hohlheit dieser "Kritiker" nur allzu deutlich werden.

Der Begriff der "Neiddebatte" wird von dieser Clique weit von sich gewiesen. Schließlich sei man seit 30 Jahren im Geschäft und würde sich auskennen. Seit 30 Jahren. Also seit Anfang der 80er, inmitten der Boom-Jahre. Und jetzt erfolgreiche Autoren anpöbeln. Hmmm...

Aber es sind die bösen Redaktionen, die ja nur aufs Geld gucken und nicht auf literarische Meriten. In Anbetracht dessen, daß erst in der jüngeren Neuzeit überhaupt die Idee aufkam, man müsse von seinen literarischen Erträgen leben können, eine sehr eigenwillige Betrachtung. Und die Idee, ein Verleger müsse nur auf Qualität und nicht auf seine Bilanz gucken, ist so weltfremd, daß man sich fragt, aus welchem Paralleluniversum diese Idee stammt, aus der hiesigen Realität der letzten 500 Jahre sicher nicht.

Faszinierend auch, daß sich diese Leute als "Erwachsene" bezeichnen und Andersdenkenden Verständnisfähigkeit absprechen und Inkompetenz vorwerfen. Bei diesen Rufen "Schandtat" und "Schmutzstück" fühlt man sich doch an die Reaktionen zu Schnitzlers "Reigen" erinnert. Ich mich jedenfalls. Und das empfinde ich als äußerst unangenehm.

Der Vogel wird aber durch die Ideologie eines "Literatursozialismus" abgeschossen. Da gibt es doch tatsächlich Leute die glauben, das Kunstverständnis sei sowieso nur einer kleinen Elite vorbehalten und man könne doch nicht den Pöbel entscheiden lassen, was veröffentlicht wird und was nicht. Das darf nicht im Wettbewerb stehen, das muß der Staat schön subventionieren, so wird gedacht und argumentiert. Jedenfalls nach außen, nach innen wird von denselben "Eliten" der echte Trivialkram im Heftromansektor produziert. Ganz abgesehen von einigen wirklich schlechten Versuchen im Pulp-Sektor.

L'État, c'est moi. Und ich will derartigen Unsinn nicht. Damit werden nämlich echte Autoren am Boden gehalten, während die elitären Spinner sich profilieren dürfen. So jedenfalls der Gedankengang derjenigen, die diesen subventionierten Unsinn für sich und ihre Gesinnungsgenossen einfordern. Ich will weiterhin selbst entscheiden, was ich lese und mir das nicht von selbsternannten Literaturqualitätsblockwarten diktieren lassen.

Es ist traurig, daß derartige Pöbeleien im SF-Netzwerk überhaupt zugelassen werden. Auch wenn ich die Moderatoren verstehen kann, die aus Zensur-Bedenken möglichst wenig löschen wollen, ist die Grenze hier weit überschritten worden. Und das, obwohl sich im Grunde sogar alle einig sind : "Collector" von Markus Heitz ist Trivialkram aus einer der unteren SF-Schubladen. Allerdings konstituiert das noch lange keinen Grund, den Autor persönlich anzugreifen, ihn zu diffamieren und Andersdenkende als Idioten zu titulieren. Dieser Thread ist kein Ruhmesblatt für dieses Forum, er zeigt eine sehr hässliche Seite einer Gruppe von "SF-Fans". Obwohl diese Hydra in der letzten Zeit meinem Empfinden nach mehrfach ihr Haupt gehoben hat, ohne daß es ihr abgeschlagen wurde, zeigt sie sich in diesem Thread in ihrer vollen Obszönität. Inwieweit man das akzeptieren kann, muß jeder für sich selbst entscheiden. Leibowitz zieht hier seine Konsequenzen, ich kann ihm nur beipflichten und rate jedem ebenso vorzugehen.

Edit : Schreibfehler

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InterNova Neustart

Michael Iwoleit hat InterNova wiederbelebt, die internationale Variante von Nova.
Statt eines Printmagazins ist dies jetzt eine Website. Er schreibt dazu auf SF-Fan :
ZITAT
InterNova, das Magazin für internationale Science Fictione, ist soeben als Online-Magazin wiederauferstanden.
Nach umfangreichen Vorbereitungen und vielen unglücklichen Umständen, die die Realisierung des Projekts
verzögert haben, beginnen wir zunächst mit der Veröffentlichung der meisten Stories und Artikel aus der
einzigen gedruckten InterNova-Ausgabe von 2005 sowie der nicht mehr erschienen zweiten Ausgabe.

Herausgegeben wird InterNova online, da Olaf Hilscher aus Zeitgründen ausscheiden mußte, von mir. Zu
finden ist das Magazin unter

http://inter.nova-sf.de

InterNova bleibt zunächst ein rein englischsprachiges Magazin, es gibt allerdings Pläne, in Zukunft auch
deutsche und sogar spanische Übersetzungen anzubieten.

Neben den zahlreichen Autoren, Grafikern und Redaktionshelfern, die Arbeit beigesteuert haben, möchte ich
mich besonders bedanken bei Sandra Celanowski (Graphik Design), Gerrit Hahn (Hosting und Securiity),
Uwe Post (Programmierung) und Niklas Peinecke (Konfiguration).

Ich hoffe, daß möglichst viele Nova-Leser und andere SF-Freunde auch mal InterNova vorbeischauen werden.

Sieht schon recht interessant aus, 2 Essays und 8 Stories sind bereits online.
InterNova

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The Ultimate Guide to Modern Writers of Fantastic Literature: 1990-2009

Gerade im Netz gefunden : The Ultimate Guide to Modern Writers of Fantastic Literature: 1990-2009
In einer EXCEL-Tabelle werden moderne Autoren, die ab 1990 aktiv waren, dargestellt, inklusive Link zur Website oder zum Wikipedia-Eintrag sowie einem Kurzkommentar über den Stil des Autors. Hier wird diese Datenbank noch detaillierter beschrieben.
Vielleicht sollte man den Leuten von Darkroastedblend mal ein paar Infos über Kontinentaleuropäer zukommen lassen ? SFCD, wo bist Du ?

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Fundstücke (IV) - Fantastic Flashbacks

Das hier sind wohl die Gründe, warum "Forbidden Planet" so gerne gesehen wird :

Reminiszenzen zu diesem und diversen anderen Filmen findet man in dem Blog Fantastic Flashbacks von
Frederick.
Sehr schön sind da die diversen Scans kompletter Seiten aus alten Magazinen, etwa über den besten Film des Jahres 1977. (Na, welcher ist das ? biggrin.gif ).
In einem seiner anderen Blogs beschäftigt sich Frederik mit Monstern :

Den vollständig gescannten Comic und diverse andere klassische Artikel über ebensolche Filme findet man in My Monster Memories.
Und wer Zeitungsanzeigen zu Filmen sucht, der wird in seinem Held Over - Blog fündig.

Eigentlich darf man diese Anzeige nicht ohne die entsprechende Background-Musik sehen : Youtube-Link 1
Und hier noch Werbung für diese geniale Serie : Youtube-Link 2
Frederiks Blog über Totenschädel finde ich nicht so pickelnd. Dafür ist der letzte von ihm faszinierend. Hier geht es um Star Trek :

Neben solchen Fotos findet man hier auch viele Scans von Artikeln und Reviews. Da Frederik offenbar auch Kontakt zu den Filmemachern hat, sind in seinen Blogeinträgen manchmal auch interessante, äähhh ... faszinierende Updates zu finden. Viel Spaß beim Schmökern !

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Rapidshare 1977

Das Problem der Industrie, daß private Kopien gemacht werden ist nicht neu. Tatsächlich gab's das Gejammere schon vor dreißig Jahren, wie man hier auf Spiegel Online amüsiert nachlesen kann. Einen Auszug daraus kann ich mir nicht verkneifen :
ZITAT
Und immer mehr Leerkassetten kommen auf den Markt. Eine klanglose Zukunft ist das Menetekel. Wenn die Musikindustrie ihre wirtschaftlichen Probleme heute und morgen nicht zu lösen vermag, wird es übermorgen bei aller Super-Technik kaum mehr produzierte Musik geben, die überspielt werden kann.
Wie gesagt, Spiegel 17/1977


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