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Neue Rezension zum "Serum": "Wie eine Gruselgeschichte von Titania Medien"

Im "Phantastischen Bücherbrief" gibt es eine Rezension zu meinem Roman "Das Serum des Doctor Nikola". Erik Schreiber gibt dem Buch vier Smilys und stellt fest, die Story funktioniere so wie eine Gruselgeschichte von Titania Medien. Er schreibt:

"13. Mai 1927 Der sogenannte Schwarze Freitag in Berlin lässt innerhalb weniger Stunden die Aktienkurse um 20 bis 80 Prozent fallen. Zu den Arbeitslosen gehört auch der Bankierssohn Felix Pechstein. Der Name ist Programm, denn Felix, der Glückliche, hat nur Pech. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand muss er aus Nichts Geld machen, damit er überlebt. Da fällt ihm, wie aus heiterem Himmel ein Angebot für eine neue Tätigkeit. Es erscheint ihm das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, zuerst einmal wie ein Wunder und nur vernünftig für ihn. Der fremde Mann, der sich als Doktor Nikola vorstellt, ist ihm jedoch etwas unheimlich.
Durch seinen Zimmernachbarn hat Felix Kontakt zu einer Sekte, in deren Hohepriesterin er sich verliebt. Doch der eigentliche Drahtzieher dahinter ist ein alter Mann, der sein langes Leben dadurch erhält, dass er sich das Blut junger Männer injizieren lässt. Leider leben die jungen Männer nicht sehr lange und ein solches Ableben war für Felix ebenso geplant. Doch als der Sektenführer Meister Rainhart der Kinder des Lichts von seinem Kontakt zum langlebigen, ja fast unsterblichen Doktor Nikola erfährt, erhält er einen ganz besonderen Auftrag. Meister Rainhart träumt von der Wiederkehr der altägyptischen Pharaonenzeit. Dazu gehören aufwendige Zeremonien, für die er gern seine bezaubernde und betörende Tochter Mathilde einsetzt.

Der Jungbankier Felix Secundus Pechstein aus eine Familie von Privatbankern muss sich nun entscheiden, was er und vor allem für wen er was macht. Seit sein Vater sich eine Kugel in den Kopf geschossen hat, geht es mit ihm nicht aufwärts, und wenn er glaubt, er sei schon ganz unten, kennt er den lichtlosen Keller der Sekte des Lichts noch nicht. Der neue Arbeitgeber scheint ihm jedoch ein letzter Halt zu sein und so sagt er schliesslich zu, in die Dienste von Doktor Nikola, dem scheinbar unsterblich gewordenen Super-Verbrecher, zu treten. Da auch der Doktor in die Börsenkrise mit seinen Aktienpaketen geraten ist, scheint der leicht beeinflussbare Felix und Jungbanker gleichermassen wichtig für ihn zu werden. So ist die Arbeit bei Doktor Nikola für beide Seiten erst einmal gewinnbringend.
Aber verliebte junge Männer machen immer wieder dumme Sachen. So entführt er dem Sektenführer seine Tochter und beschwört damit Rainharts Zorn herauf. Hinter Rainhart jedoch steht ein gewisser Herr namens Ra-em-heb, der vorgibt, ein Überlebender aus der Zeit der Pharaonen zu sein. Betrachtet man sein mumienhaftes Aussehen, ist man durchaus geneigt, dem Glauben zu schenken. Sieht man dagegen Doktor Nikola, so ist dessen Methode der Langlebigkeit aber bestimmt erfolgreicher. Ra-em-heb giert sowohl Mathilde als auch Doktor Nikolas Serum hinterher. Felix soll sich bereiterklären, Doktor Nikolas die ebenfalls unsterbliche Katze Apollyon zu stehlen.
Das Buch DAS SERUM DES DOKTOR NIKOLA funktioniert so, wie die Gruselgeschichten die Titania Medien in der Reihe Gruselkabinett anbietet. Eine manchmal naiv anmutende, dafür aber umso spannendere Handlung, die diverse Klischees bedient. Dies ist jetzt nicht abwertend gemeint, denn die Vorlage die Guy Newell Boothby anbietet, erwartet geradezu eine solche Fortführung.
Da ist also der Australier Guy Newell Boothby, der in seinen Erzählungen einen unsterblich erscheinenden Schurken und Abenteurer erfindet und ihn die Abenteuer erleben lässt, wie sie die damalige Leserschaft gern las. In dieser Hinsicht ist Doktor Nikola einem Alan Quatermain nicht unähnlich.
Das Besondere an Petra Hartmann ist, dass sie einiges der tatsächlichen Geschichte Deutschlands mit in das Buch einfliessen lässt. Es beginnt also mit dem schwarzen Freitag, der für einen Börsencrash sorgte. Dabei spielt sie mit der Sektengläubigkeit von damals, in der Hoffnung dort Hilfe zu finden, wo ein christlicher Gott versagte, schliesst aber die militante Variante des Arbeiterstaates aus und lässt die Anfänge der NS-Schergen und Anspielungen ganz heraus. Der literarische Kniff sorgt dafür, dass die Welt etwas geheimnisvoller wirkt, ohne auf damalige oder gar heutige politische Entwicklungen eingehen zu müssen.DAS SERUM DES DOKTOR NIKOLA bleibt daher ein spannender Roman, der etwas vom Flair derjenigen Romane hat, die Ende der 1890er Jahre geschrieben wurden. Die Beschreibung von Felix Sekundus Pechstein hat mir sehr zugesagt, und wirkte für mich wie eine Realfigur. Dem Seriencharakter geschuldet blieb die etwas oberflächlichere Art der Beschreibung von Doktor Nikola, da andere Autoren ihn etwas anders anlegen. Mathilde erschien mir etwas widersprüchlich. Manchmal wirkte sie wie eine moderne Frau, dann wieder als gegängeltes Mädchen. Aber vielleicht war das gewollt. Insgesamt gesehen war dieser Roman eine gute Unterhaltungslektüre mit dem Gefühl des „damals“."

Die Originalrezension findet ihr in:
Der Phantastische Bücherbrief, Ausgabe 594, Juni 2013, Seite 20-21.
http://www.world-pha...0mai%202013.pdf

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Doctor Nikola: "packend bis zum Schluss"

Eine neue Rezension zu "Das Serum des Doctor Nikola": Ulrike Stegemann bespricht meinen Roman in der neuen "Elfenschrift". Sie schreibt:

"Petra Hartmann hat mich mit ihrer Vielseitigkeit ja schon oft überrascht – und mit Doctor Nikola ist ihr das erneut gelungen.
Als Petra mir vor einer ganzen Weile erzählte, dass sie an einem Roman über Doctor Nikola schreiben würde, konnte ich damit erst einmal wenig anfangen. Zwar hatte ich mitbekommen, dass der Wurdack-Verlag eine Reihe mit Nikola-Romanen von Guy Newell Boothby heraus brachte, allerdings endete mein Wissen an dieser Stelle auch schon. Wie ich mittlerweile nachlesen konnte, ist das Werk des australischen Autors Boothby (1867-1905) heute, bis auf wenige Ausnahmen, fast vergessen. Sehr löblich also, dass der Wurdack-Verlag diese Serie wiederbelebt hat. Mit dem wunderbaren Schurken Doctor Nikola, dem allgemein eine Ähnlichkeit mit Doktor Mabuse zugeschrieben wird, haben es die Bücher auch wirklich verdient, gelesen zu werden.
Nach Michael Böhnhardt ist der Roman von Petra Hartmann der zweite, der die Nikola-Reihe fortsetzt. In „Das Serum des Doctor Nikola“ wird der glücklose Bankierssohn Felix Pechstein ins Spiel gebracht. Die Berliner Börse liegt durch den „Schwarzen Freitag“ am Boden und Pechstein ist arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand. Das Angebot eines reichen Geschäftsmannes kommt da gerade recht. Geheuer ist Pechstein dieser Mann namens Nikola jedoch nicht, und so entscheidet er sich zunächst auch gegen eine Zusammenarbeit. Seine Meinung schlägt um, als er sich in die Mitte der „Kinder des Lichts“ begibt und sich in deren Priesterin verliebt. Um mit ihr zusammen sein zu können, muss Pechstein sie aus den Klauen der sektenähnlichen Gemeinschaft befreien - und dafür ist er bereit, alles auf sich zu nehmen. Er geht auf Nikolas Angebot ein, um Geld für eine sichere Zukunft zu verdienen, und plant nebenbei die Befreiungsaktion der Priesterin. Doch sein Kontakt zu Nikola wird ihm schnell zum Verhängnis. Um seine Priesterin zu retten, muss er den Doctor bestehlen – und das ist ein Wagnis, das absolut niemand eingehen sollte, der noch ganz bei Verstand ist. Pechstein tut es trotzdem, der Liebe wegen. Fortan wirft die Autorin ihm ein Hindernis nach dem nächsten in den Weg.
„Das Serum des Doctor Nikola“ beginnt ruhig, fängt viel Atmosphäre ein und geht schließlich in eine spannende Verfolgungsjagd über. Petra Hartmann erzählt packend bis zum Schluss und macht es dem Leser leicht, zum Nikola-Fan zu werden."

Die Rezension ist erschienen in Elfenschrift #38. Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Verpackung) auf der Seite www.elfenschrift.de erworben werden.

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Zwei Doctor-Nikola-Fortsetzungen im Vergleich

Zwei Wege - ein Ziel: Hier mal eine Doppelrezension zu den neuen Doctor-Nikola-Romanen.
Christian Weis widmet sich seinem Blog "Schreibkram und Bücherwelten" der Nikola-Serie und bespricht die Bücher "Das Luftschiff des Doctor Nikola" (Michael Böhnhardt) und "Das Serum des Doctor Nikola" (Petra Hartmann).

Zunächst hält er fest, dass die Bücher einfach toll aussehen (stimmt!): "Die Paperbacks besitzen eine Klappenbroschur und sehr ansprechend gestaltete Cover, die – anders, als man das bei Großverlagen immer wieder ertragen muss – alle zusammenpassen und somit auch das Sammlerherz erfreuen."

Über das "Luftschiff" heißt es: "Michael Böhnhardt, der sich bei der Übersetzung der Originalgeschichten natürlich intensiv mit dem Superschurken befasst hat, war logischerweise dazu prädestiniert, Nikola weiterleben zu lassen. Er kennt den Doctor und seine Eigenheiten, und er kennt den Stil der alten Romane. Allerdings entschied er sich, seinen 5. Band der Reihe in modernerem Gewand erscheinen zu lassen, das heutigen Lesern entgegenkommt – weniger altbacken in der Sprache und inhaltlich erwachsener als die über hundert Jahre alten Geschichten, die vieles nur züchtig andeuten und auch als Jugendliteratur durchgehen würden. Böhnhardts Figuren sind vielschichtiger und noch durchtriebener als Boothbys (vor allem die weiblichen)."

Gerade für die Modernisierung gibt es ein dickes Lob:
"Böhnhardt ist gelungen, was ich mir von der Modernisierung eines klassischen Stoffes erhoffe: Seine Version lässt die Faszination weiterleben, die der Supergangster zuvor schon ausgeübt hat. Außerdem bietet sie in einem der heutigen Zeit angepassten Stil spannende Unterhaltung – spannender sogar als die zum Teil heute etwas handzahm wirkenden Originale."

Sehr deutlich hebt er den Unterschied zwischen Michaels und meiner Herangehensweise an den Doctor hervor:
"Petra Hartmann geht als Autorin der zweiten Wiederbelebung des Nikola-Stoffes in Das Serum des Doctor Nikola einen anderen Weg: Ihr Roman ist stärker an die Originale angelehnt, sowohl im Sprachstil als auch in der Ausgestaltung der Figuren und der Handlung, ohne jedoch Boothbys Werke zu kopieren."

Zum Ich-Erzähler Felix Pechstein und zum technischen Equipment schreibt er:
"In einigen Passagen war mir dieser jugendliche Held etwas zu jugendlich-naiv dargestellt, der damaligen Zeit erscheint das jedoch angemessen. Während sich die Geschichte zu Beginn eher gemächlich entwickelt, wird es im zweiten Teil des Romans richtig turbulent, sogar das Luftschiff aus dem Vorgängerroman kommt zum Einsatz – wobei so ein Riesenvehikel für einen Superschurken, der gern im Verborgenen arbeitet, vielleicht etwas zu auffällig ist. Und dass die Protagonisten in die Sitze gedrückt werden, wenn ein Automobil mit 45 Stundenkilometern „dahinrast“, liest sich leicht übertrieben, auch wenn das für die damalige Zeit eine hohe Geschwindigkeit gewesen sein mag. Ein paar kleinere Schwachpunkte trüben den Gesamteindruck allerdings nur unwesentlich: Petra Hartmanns Roman ist unterhaltsam und für Fans der Boothby-Originale sehr empfehlenswert."

In der direkten Gegenüberstellung plädiert er allerdings eher für Michaels "modernere" Erzählweise:
"Sollte es weitere Nikola-Abenteuer geben und dürfte ich mir etwas wünschen, so würde ich für den Böhnhardt-Weg plädieren. Dabei will ich den Hartmann-Roman nicht abwerten – denn ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht, ohne die Böhnhardt-Version zu kennen, schlicht gesagt hätte: Ja, so darf die Wiederbelebung eines Klassikers aussehen. Aber die modernere Variante erscheint mir diejenige zu sein, mit der man Dr. Nikola besser durchs zwanzigste Jahrhundert schicken könnte, in dem ein Superschurke ja noch viele Betätigunsfelder findet."

Hm, ja, weitere Nikola-Romane ... Mal sehen, wem von uns beiden noch etwas einfällt ;-)


Die vollständige Rezension könnt ihr hier lesen: http://chweis.wordpr...la-lebt-weiter/

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Doctor Nikola: "sympathischer Banker"

Ruth M. Fuchs hat meinen Roman "Das Serum des Doctor Nikola" gelesen und ihn für das Magazin "Neues aus Anderwelt" rezensiert. Sie findet den Ich-Erzähler sympathisch und mag die Details und die Atmosphäre der Geschichte.
In der Rezension heißt es: "Die Handlung spielt in Berlin nach dem Schwarzen Freitag und wird aus der Sicht von dem Bankierssohn Felix Pechstein in der Ich-Form erzählt. Dieser Felix ist einem sofort sympathisch (obwohl er ein Banker ist) und er ist der eigentliche Held der Erzählung."
Über Schreibstil und Hintergrund schreibt sie: "Das Ganze ist packend erzählt, mit immer wieder neuen Rätseln und ein paar erstaunlichen Wendungen. Die Atmosphäre ist dicht, nicht zuletzt durch die Schilderung des damaligen Berlins mit all den kleinen Details, die nur eine sehr genaue Recherche hervorbringen kann."
Ihr Fazit lautet:
"Petra Hartmann hat eindeutig ein Händchen für solche Abenteuerromane und ich hoffe sehr, dass Teil 6 noch eine Menge weiterer Teile folgen werden. Fürs erste werde ich mir jedenfalls die anderen 5 Bücher zu Doktor Nikola zulegen!"

Die vollständige Rezension findet ihr hier: http://www.anderwelt....html#feiglinge

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Doctor Nikola: "Die Katze ist der Held"

Auf Buecher.de gibt es eine neue Rezension zu "Das Serum des Doctor Nikola". Der Rezensent Tassieteufel schreibt:
"Die Atmosphäre im krisengeschüttelten Berlin ist sehr glaubhaft geschildert u. erzeugt für den Leser ein eindringliches Bild. Alle sind betroffen, auch die Reichen, für etwas zu essen o. einen Gelegenheitsjob würden viele alles tun. Genau die typische Atmosphäre für Sekten u. div. Heilsbringer, die in dieser schweren Zeit großen Zulauf haben u. mit ihren Betrügereien den Leuten noch den letzten Pfennig aus der Tasche ziehen. Hier bietet sich dem Leser ein detailreiches Bild einer Zeit, die für den schurkischen Nikola geradezu prädestiniert ist."
Die Entwicklung meines Protagonisten vom blassen Bankierssöhnchen zum Helden und Retter in der Not hätte allerdings etwas langsamer voranschreiten sollen, meint der Rezensent, er äußert aber durchaus Verständnis:
"Wenn Felix sich plötzl. als Einbrecher u. Schläger betätigt, wirkt das ein wenig überzogen, doch bei nur 188 Seiten muß die Hauptfigur eben schnell über sich hinaus wachsen. Insgesamt ist die Figurenzeichnung aber gut gelungen. Mathilde bleibt typisch für den viktorianischen Roman zwar eine eher blasse Randfigur, die aus der Not errettet werden muß u. reine Staffage ist, aber das tut der spannenden Geschichte keinen Abbruch."
Ein dickes Lob gab es für den eigentlichen Helden des Romans:
"Wirklich gelungen ist aber die Darstellung von Nikolas Katze Apollyon. Sie ist der eigentliche Held der Geschichte, sogar Nikola beugt sich ihrem Willen u. das unheimliche Tier erscheint diesmal in ganz anderem Licht."
Tassieteufel vergibt vier Sterne für den Roman. Sein Fazit lautet:
"ein spannendes, kurzweiliges Abenteuer, das den Spuren des klassischen Schauerromans folgt u. Nikola, auch wenn er wie üblich nur am Rande agiert, wieder gelungen in Szene setzt u. so Boothbys Vorlage gekonnt weiter führt. Bleibt zu hoffen, daß der Wurdack Verlag noch weitere Abenteuer des unsterblichen Doktors hervor bringt."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.buecher.d...ntry_id/250727/

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Achtung, Aufnahme! Mit Doctor Nikola ins Radio

So also sieht es in der "Tonkuhle" aus: Heute Mittag habe ich zum ersten Mal die Räume des Hildesheimer Lokalradios betreten. Mein Roman "Das Serum des Doctor Nikola" und ich waren zu Gast in der Literatursendung "High Noon" der Hildesheimlichen Autoren. Ausgestrahlt wird die Sendung am nächsten Samstag.
Moderatorin Marlene Wieland und ich trafen uns eine habe Stunde vorher auf einen Kaffee in der Andreaspassage. Wir redeten ein wenig über Hildesheimer Literatur, Vereinsangelegenheiten und die Sendung, dann wurde es Zeit, die Treppe hinaufzusteigen und die Tonkuhle-Räume im oberen Geschoss der Passage aufzusuchen. Marlene hatte eine Aufnahmekabine für uns belegt, und nach ein wenig Herumgebastele mit der Technik - aus dem ich mich wohlweislich heraushielt - funktionierte auch das Mikrofon. Beim Probesprechen sprengte ich die Mikrokapazität - ich musste die Witwe Bollmann in der Eingangssequenz also dann etwas leiser schimpfen und gegen die Tür bollern lassen. Aber der Rest hat wohl ganz gut funktioniert.
Kollege Peter Hereld ("Das Geheimnis des Goldmachers", "Die Braut des Silberfinders"), der eigenlich auch zur Aufzeichnung kommen wollte, hatte leider beruflich zu viel um die Ohren, sodass er nur eine CD mit seinem gelesenen Text reinreichen konnte. Aber in der fertigen Sendung wird das den Gesamteindruck wohl nicht stören, das lässt sich auch so zusammenbasteln.
Ich las das erste Kapitel, in dem der veramte Bankierssohn Felix Pechstein nach dem "Schwarzen Freitag" 1927 hungrig die Berliner Straßen durchstreift und schließlich auf den unheimlichen Doctor Nikola trifft. Außerdem las ich - zur späteren Verwendung - den Abschnitt vor, in dem Felix als Aktienspezialist des Doctors an die Berliner Börse zurückkehrt und einen großen Coup vorbereitet. Marlene schien ganz zufrieden mit der Lesung, jetzt bin ich gespannt auf das Endprodukt.

Die Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola" ist in der Sendung "High Noon" zu hören: Samstag, 20. April, 12-13 Uhr, auf Radio Tonkuhle. Wer den Sender nicht empfangen kann, dem sei der Livestream empfohlen: http://www.tonkuhle....ayer/player.php Hört doch mal rein!

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Doctor Nikola: "beunruhigend aktuell"

Auf der "Phantastik Couch" gibt es eine neue Rezension zu "Das Serum des Doctor Nikola". Michael Drewniok bewertet den Roman mit 80 Punkten. Er setzt sich sehr intensiv mit dem Inhalt des Romans auseinander. (Es ist immer wieder beeindruckend, wie ausführlich und tief die Rezensenten der Phantastik Couch in die Welt eines Buches eindringen, in dieser Rezension stecken viele Stunden Lese- und Schreibarbeit.)

Über die Auswahl der historischen Epoche schreibt er:
"Nachdem die Doctor-Nikola-Serie 2012 ausgerechnet in Deutschland fortgesetzt wurde, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis das von Guy Newell Boothby 1895 auf die Welt losgelassene Forscher- und Verbrechergenie auch dieses Land heimsuchen würde. Zeitlich war die Nikola-Chronologie bereits ein gutes Stück ins 20. Jahrhundert vorgestoßen. Die naheliegende Wahl wäre es nunmehr gewesen, ihn in den Aufstieg des „Dritten Reiches“ zu verwickeln.
Tatsächlich spielt die Handlung 1927. Die Nazis rührten im Untergrund bereits mächtig Schmutz auf, durch die Haut des „Schlangeneis“ ließ sich bereits der böse Drache erkennen, wie Ingmar Bergman es 1977 in seinem gleichnamigen Film eindrucksvoll umschrieb. Petra Hartmann klammert diesen Aspekt völlig aus und bewahrt damit anders als Michael Böhnhardt („Das Luftschiff des Doctor Nicola“) den naiven Geist der Boothby-Vorlage."

Der Rezensent hebt die Aktualität der Ereignisse um den "Schwarzen Freitag" 1927 hervor. Man erkenne einiges aus der heutigen Zeit wieder:
"Banken manipulieren und kollabieren, Sparer verlieren ihre Einlagen, die Arbeitslosigkeit erreicht Rekordwerte: Womöglich hat sich die Situation nicht einmal gravierend geändert. Hartmann greift ein Stück Geschichte Hintergrund auf, das wieder beunruhigend aktuell klingt. [...] Was Pechstein 1927 gelernt hat, wendet er – ein hübscher Gag der Autorin – auch zukünftig an und wird dadurch zum Mit-Auslöser der Weltwirtschaftskrise von 1929: In der modernen Welt kann auch ein Bankier einen Weltenbrand legen. Wir glauben es der Autorin ungern aber sofort."

Wenig Gefallen findet Drewniok an den Figuren Larkin ("eine missratene, weil gar zu übertriebene Figurenschöpfung der Autorin") und Mathilde, während Nikolas Katze Apollyon ihm wohl besser gefiel:
"Auf jeden Fall ist Apollyon als Figur feiner gezeichnet als die schöne Mathilde, die gänzlich auf ihre Passiv-Rolle als „Frau in Gefahr“ beschränkt bleibt. Was Pechstein an dieser faden, lethargischen Person fasziniert, erschließt sich zumindest dem Leser nicht. Ein gebührend furioses Finale tröstet über solche kleinen Mängel hinweg."
(Zugegeben, ich habe bei meinen Recherchen auch ein Buch über Katzen gelesen. Muss mir mal eines über Frauen anschafffen.)

Sein Fazit:
"'Das Serum des Doctor Nikola' bietet ´nur´ buntes Abenteuer. So hatte es Guy Nevell Boothby vor mehr als einem Jahrhundert gehalten, und so funktioniert Nikola weiterhin problemlos.
Leider hat es den Anschein, als ginge Nikola schon wieder in den Ruhestand, denn es sind keine weiteren Fortsetzungen angekündigt. Umso mehr sollte der Leser sich über dieses wieder schön gestaltete, sauber gebundene und mit einer Klappenbroschur ausgestattete Paperback freuen!"

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.phantasti...tor-nikola.html

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Mit Doctor Nikola ins Bankenmilieu

Im Newsletter der Hildesheimlichen Autoren ist eine Nachlese zu meiner Nikola-Lesung erschienen. Altje Hornburg schreibt über den Abend im Bad Salzdetfurher Kulturbahnhof folgendes:

"Petra Hartmann aus Sillium, seit Juli 2012 Hildesheimliche Autorin, las aus ihrem neu erschienen historischen Abenteuerroman „Das Serum des Doctor Nikola“ erstmalig für ein Publikum in der Stadtbücherei im Kulturbahnhof Bad Salzdetfurth.
Das Buch (Wurdack Verlag, 2013) erlebte bereits auf der Homburger Buchmesse seine Premiere. Doctor Nikola, der Titelheld des Romans, ist eine Figur aus den Werken des australischen Bestsellerautors Guy Newell Boothby (1867-1905). Er gilt als der erste Serienschurke der Literaturgeschichte und Ahnherr genialer Superverbrecher wie Dr. Mabuse oder Dr. No.
Petra Hartmann verstand es vortrefflich, die unterschiedlichen Charaktere ihrer Romanfiguren zum Leben zu erwecken und das Publikum mit hineinzunehmen in das hintergründige Bankenmilieu im Berlin der späten 20ger Jahre. Dieses kam den Zuhörer/innen doch „irgendwie“ bekannt vor? Sie revanchierten sich mit Beifall und beteiligtem Nachfragen im Gespräch mit der Autorin.
Es war wieder einmal ein gelungener Literaturabend in der Bücher - freundlichen Atmosphäre der Stadtbücherei Bad Salzdetfurth."

Den Newsletter der Hildesheimlichen Autoren könnt ihr hier abonnieren:
http://www.hereld.de/newsletter.html

Bilder von der Lesung findet ihr hier:
http://www.hereld.de/ha-nachlese.html

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Fünf Sterne für "Das Serum des Doctor Nikola"

Eine neue Rezension zu meinem Abenteuerroman "Das Serum des Doctor Nikola" ist erschienen: Der Leser "Bücherwurm" vergibt fünf Sterne für das Buch. Er schreibt:

"Petra Hartmanns Roman lebt nicht nur davon, dass man in jedem kleinen Detail spürt, wie intensiv sich die Autorin mit der Zeit nach dem Schwarzen Freitag beschäftigt hat, wie genau sie die Sorgen und Nöte der einfachen Menschen und die Arroganz der verbliebenen Reichen nachvollziehen kann. Er ist darüber hinaus auch ein packender Abenteuerroman, in dem man mit Pechstein und seiner Angebeteten mitfiebert, gemeinsam mit dem Protagonisten Rätsel löst, Börsenmanipulationen begeht und schließlich mit ihm leidet, wenn ihn nur noch ein Wunder vor dem Tod der tausend Schnitte retten kann."

Sein Fazit lautet:
"Ein Buch, das man an einem langen Nachmittag verschlingt - und dann mit etwas Abstand noch einmal lesen kann, um all die atmosphärischen Details aus einer längst vergangenen Epoche zu genießen."

Die vollständige Rezension zum "Serum" findet ihr unter: http://www.amazon.de...956&store=books

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Doctor Nikola in Bad Salzdetfurth

Morgen ist es so weit: Superserienschurke Doctor Nikola besucht den Kulturbahnhof in Bad Salzdetfurth. Meine Lesung aus dem Roman "Das Serum des Doctor Nikola" beginnt um 19 Uhr. Zuhörer sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, und ich beiße nicht ...

Im Vorfeld haben bereits ein paar der lokalen Medien über die Lesung und das Buch berichtet.

Den Artikel im "Kehrwieder am Sonntag" findet ihr in der Ausgabe vom 10. März auf Seite 12 im ePaper:
http://www.kehrwiede...n=20130310_kewi

Auf der Homepage der Stadt Bad Salzdetfurth ist folgendes zu lesen:
http://www.bad-salzd...vID=1885.5&La=1

Und hier der Artikel, der auf dem Portal "myHeimat" erschienen ist:
http://www.myheimat....f-d2496576.html


Appetit bekommen? Ich freue mich auf euch ;-)

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"Kenntnisreiche und glaubwürdige Börsenmanipulation" im Nikola-Roman

Auf Phantastik-News.de ist eine neue Rezension "Das Serum des Doctor Nikola" erschienen. Carsten Kuhr schreibt: "Nach Michael Böhnhardts Fortsetzung der Erzählungen um den ersten Serienschurken der Literatur nimmt sich nun eine neue Stimme Nicolas an. Und Petra Hartmann macht dies sehr geschickt. Statt Nicola selbst in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, folgt sie den Vorgaben Boothbys und erzählt ihre Geschichte aus der Sicht ihres Helden, der im Verlauf der Geschehnisse auf Nicola trifft."

Er hebt hervor, "dass sich die Autorin sehr intensiv mit der Zeit und dem Ort der Handlung beschäftigt hat. So fließen viele Details in den Plot ein, die diesen mit einem glaubwürdigen und überzeugenden Gerüst versehen. [...]. Dabei nutzt sie die aus dem Boden schießenden Sekten ebenso für ihre Handlung, wie die ebenso kenntnisreich wie glaubwürdig beschriebenen Manipulationen an der Börse. Eine Liebesgeschichte darf ebensowenig fehlen, wie familiäre Dramatik, eine spannende Verfolgungsjagd und jede Menge Geheimnisse. Dass sie dann nicht etwa Nicola selbst, sondern dessen vierbeinige Begleiterin Apollyon als wichtigstes Bindeglied zwischen Felix, Ra und Nicola nutzt, sorgt für zusätzlichen Pepp."

Das Fazit: "Geschickt findet sie die Balance zwischen actionreichen Szenen, Hintergrundinformationen und Charakterzeichnung, die den Roman zu einer stimmigen, stilistisch ansprechenden Fortsetzung der Reihe machen."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.phantasti...ionen&Itemid=62

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Notizen zum DortCon 2013

Zwei Tage in Dortmund. Die Kurzfassung: Science Fiction, Gespräche, Lesungen, Bücherkäufe, noch mehr Gespräche, belegte Brötchen, noch mehr Science Fiction, noch mehr Bücherkäufe und ringsum alles voller SF-Fans ... Für mich war es das zweite Mal, dass ich zum DortCon pilgerte. Diesmal hatte ich mir das ganze Wochenende freigehalten, und trotzdem kamen mir die beiden Tage ziemlich kurz vor. Es war auf jeden Fall zu keiner Sekunde langeweilig.
Die Fahrt auf A7 und A2 war recht entspannt. Mit Mark Brandis' Sirius-Patrouille im CD-Player (Teil I auf dem Hinweg, Teil II auf dem Rückweg) ging die Fahrt recht zügig voran, auf der Heimfahrt am Sonntagnachmittag gab es allerdings ziemlich viel Schnee.

Vorschau auf D9E - Die neunte Expansion

Ich erreichte das Fritz-Henßler-Haus ein paar Minuten vor 13 Uhr, traf im Eingangsbereich sofort auf Ernst Wurdack, der mir gleich die Tür zum Präsentationsraum von "D9E" - "Die neunte Expansion" - zeigte, der neuen SF-Reihe, die im Herbst starten soll. Die Cover der ersten drei Bände (Dirk van den Boom: "Eine Reise alter Helden", Niklas Peinecke: "Das Haus der blauen Aschen", Matthias Falke: "Kristall in fernem Himmel") sehen schon mal vielversprechend aus. Die Vorstellung übernahm Dirk van den Boom in gewohnt eloquenter Weise. Wir erfuhren, dass Niklas sich als Wissenschaftsoffizier etabliert hatte (er kann sogar erkären, ob und wie Funk in überlichtschnellen Raumschiffen funktioniert) und dass Nadine Boos als einzige Frau im Autorenteam trotz allen gegenteiligen Bekundungen Dirks keine Ponys in ihrem Roman auftauchen ließ. Oder doch? An der Stelle gingen die Meinungen etwas auseinander.

Ein Plakat vom BuCon und eine Magisterarbeit als Souvenir

Nach der Präsentation musste ich aufgrund akuter Colaentzugserscheinungen erstmal rüber in die Cafeteria. Ich arbeitete mit belegten Brötchen (Bratwurst war schon aus) an meiner zehnten Expansion. Und es hat sage und schreibe drei Stunden gedauert, bis ich gegen 17 Uhr endlich meinen Gang durch die Haupthalle beginnen konnte. Es gab einfach zu viele Leute zum Reden. Ich glaube, der erste, auf den ich zusteuerte, war Dirk Bützer. Olaf Kemmler hatte mir das Plakat mitgebracht, das er zu unserer gemeinsamen Lesung auf dem BuCon designt hatte. Das wird bei mir auf jeden Fall einen Ehrenplatz erhalten. Und ich bekomme demnächst Felix Woitkowskis Magisterarbeit über kollaboratives Schreiben zugeschickt. Das wird bestimmt spannend; immerhin durfte ich an dem dazugehörigen Geschichtenweber-Projekt schon etwas mitlesen und mitarbeiten. Michael Böhnhardt traf ich kurz vor Beginn der Lesung von Charles Stross, die wir uns zusammen anhörten. Hier hatte ich gleich Gelegenheit, mein Englisch zu trainieren. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Theorie und Praxis der Katzenkunde

Übernachtet habe ich bei Michael in Unna. Es gab eine köstliche Lasagne (Danke, Birgit) und viele Versuche, mich mit seiner Katze Fiene anzufreunden. Naja, ich hatte zwar als Sekundärliteratur für meinen "Katzenroman" ("Das Serum des Doctor Nikola") auch das Was-ist-was-Buch über Katzen gelesen, aber Fiene merkte vermutlich sofort, dass ich eher ein Hundemensch bin. Immerhin ließ sie sich kurz streicheln.

Lesung aus "Das Luftschiff" und "Das Serum des Doctor Nikola"

Am Sonntagmorgen war Showtime: Michael und ich hatten den ersten Lesungsplatz und stellten die Doctor-Nikola-Serie vor. Los ging es um 10 Uhr. Der Raum war für die Uhrzeit recht gut gefüllt. Michael hatte eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet und erzählte zunächst ein wenig über Guy Boothby und seine fünf Nikola-Romane, zeigte dann sehr eindrucksvolle historische Bilder aus der Mongolei und beleuchtete die historischen Hintergründe, vor denen sein eigener neuer Nikola-Roman "Das Luftschiff des Doctor Nikola" (erschienen 2012) spielte. Er las einen Abschnitt aus dem "Luftschiff" vor, der wahrlich nichts für zarte Gemüter war. Ich hatte danach jedenfalls einen ziemlich dicken Kloß im Hals, als ich dran war und die ersten Seiten aus meinem Buch "Das Serum des Doctor Nikola" vorlas. Insgesamt kam die Lesung wohl ganz gut an. Wir mussten jedenfalls eine ganze Menge Bücher signieren ...

Todesstern statt Ruhrgebiet

Eigentlich wollte ich am Nachmittag noch die Lesung aus "Der Basilikumdrache" besuchen. Dummerweise geriet ich im Programm in die falsche Spalte und landete in einem anderen Raum. Erst als die Vorführung der fannischen Starwars-Parodien immer länger dauerte, merkte ich, dass ich hier wohl nicht mit Phantastik aus dem Ruhrgebiet zu rechnen hatte ... Immerhin fand ich Regina Schleheck nach meinerm Abstecher zum Todesstern doch noch, und die Zeit reichte noch zu einem kleinen Schnack mit Cola und Brötchen. Anschließend war Kaufrausch angesagt. Ich nahm Olaf Kemmlers Roman "Die Stimme einer Toten", den "Aufstieg einer Heldin" von Mark Staats, "Die Geburt des Onyxdrachen" von Christiane Lieke und die Anthologie "Noch mehr Schoten" aus dem Schreiblust-Verlag mit nach Hause. Langweilen werde ich mich daheim also erstmal nicht.

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Lesungspartner XI: Michael Böhnhardt

Mein Lesungspartner auf dem DortCon wird Michael Böhnhardt sein. Wir beide bestreiten eine Lesung am Sonntagmorgen und wollen dem geneigten Publikum unseren Serienschurken Doctor Nikola ans Herz legen.
Michael Böhnhardt, Jahrgang 1973, studierte Wirtschaftswissenschaften und arbeitet als Software-Berater. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Dortmund. Sein Interesse gilt seit jeher der phantastischen Literatur, in diesem Genre sind von ihm zahlreiche Kurzgeschichten erschienen.
Kennen gelernt habe ich Michael durch seine Übersetzungen von Guy Boothbys Doctor-Nikola-Serie im Wurdack-Verlag. Ich las den ersten Band - "Die Rache des Doctor Nikola" - und war begeistert. Ich schrieb eine Rezension dazu, lauerte auf den zweiten Band, den dritten, den vierten ... und ehe ich mich versah, waren Michael und ich vom Verleger festgenagelt und als Autoren für einen fünften und sechsten Band verpflichtet. So gehörte ich zu den ersten Lesern, die Michaels Buch "Das Luftschiff des Doctor Nikola", lange vor Drucklegung, zugemailt bekamen. Wir sprachen ab, dass er mir unbedingt die Katze hineinschreiben musste, die ich ja für Band sechs brauchte ... Michael war auch ein kritischer Mit-Denker, als mein Roman "Das Serum des Doctor Nikola" entstand. Besonders hilfreich war natürlich sein Blog, das sich ausführlich mit Doctor Nikola befasst: http://doctornikola.blogspot.de/ . Außerdem brachte Michael Böhnhardt kürzlich ein eBook mit "Doctor-Nikola-Schriftstücken" heraus.
Unsere erste Live-Begegnung liegt noch nicht so lange zurück. Es war auf dem MarburgCon 2012, als er plötzlich an meinem Infotisch auftauchte. Und lesen gehört habe ich ihn erstmals auf dem BuchmesseCon ein paar Monate später, als er sein "Luftschiff" präsentierte.
Jetzt wird sich also herausstellen, wie wir beide als Lese-Duo miteinander harmonieren. Kommt doch einfach vorbei und hört es euch an: Sonntag, 10. März, auf dem DortCon. Beginn: 10 Uhr.

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Vier Stunden und fünf Sterne für "Das Serum des Doctor Nikola"

Die erste Rezension zu meinem Roman "Das Serum des Doctor Nikola" ist da: Leser "MFK" vergibt fünf Sterne und schreibt: "Ich habe dieses Buch in genau 4 Stunden und 5 Minuten gelesen, in einem Rutsch, ohne abzulassen und war gefesselt bis zur letzten Seite."

In der Rezension auf Amazon.de heißt es: "Die Autorin verlegt den Ort des Geschehens weg von London hin nach Berlin in die Zeit der Depression: Arbeitslosigkeit, Elend, aber auch Würde und Freundschaft. Ganz im Stile der Vorlagen fügt sie weitere Puzzlesteinchen zum Lebenslauf dieses Erzschurken. Man glaubt nicht, dass dieser Text über hundert Jahre nach dem Tode Guy Boothby verfasst wurde.
Mit rasantem Tempo geht es quer durch ein Stück deutscher Geschichte, den Börsenhandel, Spekulationen, Wissenschaft, Chaos, und sogar etwas Philosophie ist dabei, wenn die „Kinder des Lichts“ versuchen, etwas zu imitieren, was sie nicht sind."

Sein Fazit: "Es lohnt sich für alle Fans dieses Genre. Für mich volle Punktzahl."

Die vollständige Rezension könnt ihr hier finden:
http://www.amazon.de...61892435&sr=8-1

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Die HomBuch - so war's im Saarland

Schön war's. Und wenn das Saarland nicht so entsetzlich weit weg von Sillium wäre, könnte es mich glatt auch mehrfach im Jahr dorthin ziehen. Die Homburger Buchmesse "HomBuch", organisiert von Ulrich Burger, gab es jetzt zum dritten Mal, ich war zum zweiten Mal dabei - und bestimmt nicht zum letzten Mal.
Für mich war natürlich das Spannendste der Weg hinüber zum Stand des Wurdackverlags. Hier kam es zur "Erstbegegnung" mit meinem fertigen Buch "Das Serum des Doctor Nikola", das am ersten Messetag seine Premiere feierte. Ernst Wurdack hat ganze Arbeit geleistet. Das Buch sieht sehr edel aus, passt mit seinen klassischen Brauntönen perfekt in die Gesamtreihe um Boothbys Serienschurken Doctor Nikola, liegt gut in der Hand und gefällt mir sehr. Das scheint auch den anderen Messebesuchern so zu gehen. Ich habe schon eine ganze Menge positiver Rückmeldungen bekommen, und auch meine Lesung am Samstagabend war sehr gut besucht.

Fragen zu "Das Serum des Doctor Nikola"

Es gab sehr viele Fragen wie: "Kann man den Roman auch separat lesen - oder muss man Teil I-V kennen?" Nein, man braucht keine Vorkenntnisse. Aber ich kann die anderen Bände uneingeschränkt empfehlen. Mein Lieblingsroman ist übrigens Teil II.
"Ist es nun ein Fantasy-Roman - oder sonst irgendwie phantastisch?" - Abgesehen von Doctor Nikolas telepathischen und suggestiven Fähigkeiten geht alles ganz natürlich zu. Oder zumindest am Rande des naturwissenschaftlich Möglichen.
"Wird es weitere Bände geben?" Das hängt vermutlich vom Verkauf ab. Und von den Autoren. Der Kollege Michael Böhnhardt hat ja mal angedeutet, dass er noch haufenweise Ideen hat. Seltsamerweise reagierte Ernst Wurdack nicht rückhaltlos begeistert, als ich ihm vorschlug, als nächstes "Das Meerschweinchen des Doctor Nikola" zu schreiben. Komisch, meinen "Katzenroman" fand er gut ....

Lesung aus "Das magische Trio" und "Drachen! Drachen!"

Auch die zweite Lesung - diesmal zusammen mit Andrea Tillmanns - hat mir viel Spaß gemacht. Wir hatten für den Sonntagmorgen ein Programm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Andrea las aus ihrem druckfrischen Jugendbuch "Das magische Trio", das sehr gut ankam. Ich brachte mein Drachenmärchen "Heldenlied" aus "Drachen! Drachen!" zum Vortrag und sorgte damit für große Heiterkeit unter den Zuhörern. Andreas "Magisches Trio" sieht übrigens sehr vielversprechend aus. Da hat der Südpol-Verlag ein schönes Buch gemacht.

Zwischen Oma Minna und Spinnennetzen

Sehr interessant fand ich auch die Stände der anderen Aussteller. Neben den "üblichen Verdächtigen" der Con-Scene - Wurdack, Atlantis, Harypro, VSS, Saphir im Stahl, Ulrich Burger - fanden sich viele lokale Verlage aus dem Saarland, die zeigten, was sie zu bieten hatten. Ich bin begeistert von den Kinderbüchern des Oma-Minna-Verlags, leider habe ich niemanden in dem passenden Alter zum Beschenken ... Oder es gab auch gruselige Sachen wie meinen Standnachbarn, der sich auf Spinnen spezialisiert hatte. Rainer Nitzsche hat seine Diplomarbeit über Brautgeschenke bei Spinnen geschrieben und danach im Selbstverlag viele arachnophile Fachbücher für Kinder und Erwachsene herausgebracht. Brrrr.

Besucherrekord auf der HomBuch

1100 bis 1200 Besucher sind nach Auskunft von Ulrich Burger an beiden Tagen gekommen. Verglichen mit den rund 200 im vergangenen Jahr eine Wahnsinnssteigerung. Das Publikum war sehr interessiert und aufgeschlossen. Die Besucher griffen sogar zu Lyrikbänden und Comics, die sonst bei gewissen Verlagen seit Jahren unbewegt im Regal liegen (habe ich mir sagen lassen). Vor allem waren sehr viele Kinder und Jugendliche vor Ort. Die Kooperation mit dem Saarpfalz-Gymnasium war ein voller Erfolg. Und das Catering, das die Schüler für uns organisiert haben, gehört zum besten, was ich auf Cons bisher geboten bekam.

Im Bücher-Kaufrausch

Natürlich hat mich diesmal auch wieder der Kaufrausch gepackt. Mein Gepäck war auf der Rückreise um einiges schwerer, als ich gedacht hatte. Bei Wurdack gingen "Perlamith 3", "Vilm 4" und "Die Erde und die Außerirdischen" mit, bei "Saphir im Stahl" erstand ich "Die Bestie von Weimar" und die Steampunk-Anthologie, und dann war da noch der erste Novellenband aus dem Ulrich-Burger-Verlag, den ich unbedingt haben musste. Das "Magische Trio" von Andrea Tillmanns durfte natürlich auch nicht fehlen, ich erhielt es im Tausch gegen einen Nikola-Band.
Zum Lesen kam ich auf der Rückfahrt allerdings nicht. Ich war so müde, dass ich noch nicht einmal mein Autorenexemplar von "Das Serum des Doctor Nikola" durchblättern konnte. Die Rückreise habe ich größtenteils verschlafen. Um 4.21 Uhr am Montagmorgen kletterte ich in Hannover aus dem Zug, nach einer Stunde Autofahrt fiel ich in Sillium ins Bett, und um 6 Uhr riss mich der Wecker wieder aus dem Schlaf. Willkommen im Arbeitsalltag.

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Drei Fragen an Petra Hartmann

Zur Homburger Buchmesse hat Veranstalter Ulrich Burger den teilnehmenden Autoren drei Fragen gestellt. Ich habe mich bemüht, etwas Gescheites darauf zu antworten. Nur bei Frage 1 fiel mir echt nichts Kluges ein ...
Hier der Fragebogen:

Warum schreibst du?
Weil ich nicht anders kann.

Bauchschreiber oder Plotter?
Reiner Bauchschreiber. Schriftlich fixierte Plots sind für mich geradezu lähmend. Ich habe mal versucht, ein echtes, professionelles, hochseriöses, sehr detailliertes Exposee zu verfassen, und das Ergebnis war, dass ich an dem betreffenden Roman ein Jahr lang keine Zeile mehr schreiben konnte. Es stand ja schon alles auf dem Papier, wozu also wollte ich die Geschichte noch ausformulieren ...?
Allerdings weiß mein Bauch ziemlich genau, wo es langgehen soll. Er würde nie zulassen, dass ich einen Roman zu schreiben beginne, wenn er noch nicht alle Detailfragen gelöst hat. (Er verrät mir bloß nicht gleich alles, was er sich ausgedacht hat.)

Bist Du auf ein Genre festgelegt?
Nein. Jedenfalls offiziell nicht. Aber ich liebe Märchen und Sagen, und das merkt man meinen Fantasy-Romanen genau so an wie meinen Krimis und meinen Abenteuerbüchern. Wahrscheinlich werden alle meine Bücher unabhängig vom Genre einen Tropfen magischen Realismus enthalten - egal ob darin Einhörner, Detektive, Indianer, Vampire oder Außerirdische vorkommen.


Wer Lust hat, meine geplottet-ungeplotteteten märchenoiden Storys zu hören, ist herzlich willkommen zu meinen Lesungen:
Samstag, 23. Februar: Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola". Beginn: 17 Uhr.
Sonntag, 24. Februar: Lesung aus "Drachen! Drachen!" Beginn: 10.30 Uhr. Zusammen mit Andrea Tillmanns.

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Leseprobe aus "Das Serum des Doctor Nikola"

Auf der Homepage des Wurdackverlags gibt es jetzt eine Leseprobe aus meinem neuen Roman "Das Serum des Doctor Nikola". Hier könnt ihr euch die ersten 27 Seiten des Buchs anschaun. Viel Spaß beim Lessen!

http://wurdackverlag...nnNikola6LP.pdf

Als Erscheinungsdatum ist der 22. Februar angegeben. Also rechtzeitig zur Homburger Buchmesse, wo Ernst Wurdack und ich den Roman vorstellen wollen. Wer nicht zur Lesung nach Homburg kommt, kann sich das Buch gern hier vorbestellen:

http://wurdackverlag...&products_id=58

Eine eBook-Ausgabe ist ebenfalls in Arbeit.

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Zweite Lesung aus "Doctor Nikola"

Und noch eine Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola": Ich lese ja ganz selten "zu Hause", aber durch die Zusammenarbeit der "Hildesheimlichen Autoren" mit dem Kulturbahnhof wird es nun einen Abend mit meinem Nikola-Roman in Bad Salzdetfurth geben. Der Serienschurke, sein Kater, der arme Banker Felix Secundus Pechstein und ich sind dort am Donnerstag, 14. März, zu Gast. Die Lesung beginnt um 19 Uhr.
Infos zum Kulturbahnhof und der darin beheimateten Stadtbücherei findet ihr hier:
http://www.bad-salzd...ID=1885.44&La=1

Apropos Doctor Nikola: Ich habe das "Serum" inzwischen bereits als "vorbestellbar" bei diversen Internet-Buchhändlern entdeckt. Dort ist als Veröffentlichungstermin der 14. Februar vermerkt. Das ist eine Woche vor meiner Lesung auf der Homburger Buchmesse, dort werde ich dann mit den ersten druckfrischen Exemplaren wedeln können. ;-)

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Erste Lesung aus "Doctor Nikola"

Premiere für Doctor Nikola: Meine erste Lesung aus dem Roman "Das Serum des Doctor Nikola" könnt ihr auf der Homburger Buchmesse hören. Am Samstag, 23. Februar, stelle ich den historischen Abenteuerroman in Saal 1 des Kulturzentrums Saalbau (Zweibrücker Str. 22, 66424 Homburg) vor. Beginn ist um 17 Uhr. Hier die Ankündigung von der Homepage der HomBuch:


Petra Hartmann,

geboren 1970 in Hildesheim, studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft und promovierte im Fach Deutsche Literaturwissenschaft. Die ausgebildete Redakteurin lebt als freie Journalistin und Schriftstellerin in Sillium und verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. (www.petrahartmann.de)

Zum Buch:

Das Serum des Doctor NikolaEingefügtes Bild

Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem “Schwarzen Freitag” der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als ein Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen …

Doktor Nikola lebt! Vor 111 Jahren hatte sich der erste Serienverbrecher der Literatur in ein Kloster zurückgezogen. Nun setzt der Wurdackverlag die Serie des australischen Bestsellerautors Guy N. Boothby fort. Mit “Das Serum des Doctor Nikola” legt Petra Hartmann das sechste Abenteuer des charismatischen Schurken vor.

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Doctor Nikola und ich

Zur Einstimmung auf "Das Serum des Doctor Nikola" hier noch ein kurzer Einführungstext, den ich für eine der beiden Innenklappen verfasst habe. Der Roman erscheint im Februar im Wurdackverlag. Wie es mir bei der Arbeit ging? So:

"Doctor Nikola und ich

Ein Verleger fragt euch, ob ihr ihm eine Fortsetzung zu Guy Boothbys Doctor-Nikola-Romanen schreiben wollt. Ihr sagt ab? Seid ihr wahnsinnig? Ihr sagt zu? Seid ihr verrückt?
Ich gestehe, dass ich mich nur mit weichen Knien an den Doctor heranwagte. Was brachte ich denn mit? Vier Rezensionen, die ich zu den Originalromanen verfasst hatte, und etwas Erfahrung als Märchenerzählerin. Was für ein Startkapital.
Tröstlich war, dass Boothby mir netterweise eine Hintertür offen gehalten hatte: Er ließ Nikola nie als Ich-Erzähler auftreten, sondern brachte stets andere Helden mit dem Schurken zusammen. Hier war die Lücke, die mir Mut machte. Und so übernahmen bald zwei neue Helden das Ruder, der eine ein unbeschriebenes Blatt, der andere für Nikola-Fans ein alter Bekannter: Willkommen zum Abenteuer des erfolglosen Bankers Felix und der charismatischsten aller Serienschurkenkatzen, Apollyon. Ich muss verrückt sein."

Soviel erstmal dazu. Den Rest könnt ihr in ein paar Wochen lesen.


Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro
Erhältlich als EPUB oder für den Amazon-Kindle

Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

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Nächste Lesungen

Dienstag, 18. Juni: Rena Larf liest aus "Mit Klinge und Feder". Fantasy-Channel auf Radio 1000 Mikes. Beginn: 10 Uhr.

Dienstag, 18. Juni: Lesung aus "Der Fels der schwarzen Götter" im Café Akku in Hildesheim. Beginn: 19 Uhr. Zusammen mit Sabrina Ehlers und Gaby Memenga.

Samstag, 29. Juni: Monika Fuchs und ich stellen die "Autorenträume" in der "Kulturmahlzeit" von Radio Tonkuhle vor. Beginn: 12 Uhr. Livestream: http://www.tonkuhle....ayer/player.php

Links

Meine Heimseite: www.petrahartmann.de
Mein Gezwitscher: www.twitter.com/PetraHartmann

Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei einer Tageszeitung. Anschließend war sie fünf Jahre Redakteurin.
Als Schriftstellerin hat sie sich dem fantastischen Genre verschrieben und verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.


eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012 (Download hier)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011.

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.


Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

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