Die Lesung auf dem Odyssee-Con ist inzwischen schon eine lieb gewordene Tradition. Oliver Hohlstein und ich waren zum sechsten Mal dabei. Diesmal hatten wir - passend zum Con-Thema - ein paar Texte zusammengestellt, die irgendwie mit dem Thema "Licht" zu tun hatten. Gar nicht so einfach. Nun gut, ich hatte mir aus meinem brandneuen Roman "Die Schlagzeile" zwei Stellen herausgesucht, in denen Polizei und Blaulicht vorkamen. Und aus meinem germanischen Weltuntergangsroman "Die letzte Falkin" las ich das Kapitel vor, in dem der Leichendrache Nidhöggr aus der Finsternis ins Licht der Welt hervortritt. (Ich hatte noch einen Abschnitt in Reserve, in dem der Regenbogen zersplittert.)
Oliver hatte zwei Märchen mitgebracht. Das erste war ein Text, der für die Ausschreibung "eROTische Märchen" bestimmt war. Es ging allerdings nicht allzu sehr um "Schweinkram", vielmehr war es eine sehr poetische Geschichte über einen Prinzen, der eine rote Perle im Haar seiner Prinzessin suchte. Außerdem las Oliver ein Märchen aus der Elfenschrift vor und brachte ein Kapitel aus seinem noch unveröffentlichten Roman "Hassfalter" zu Gehör. Ich bin schon gespannt darauf, das fertige Buch zu lesen.
"Die Schlagzeile" kommt gut an
Die Lesung aus der "Schlagzeile" kam offenbar sehr gut an. Die Zuhörer wollten noch einen zweiten Auszug daraus hören und amüsierten sich köstlich über die skurrilen Kleinstädter, die meinen Roman bevölkern. Komisch, mir kamen die meisten eigentlich ganz normal vor ...? Hey, ich bin einer von denen ;-)
Für einiges Gelächter sorgte meine Anekdote über einen ehemaligen Springer Stadtmanager, der gefeuert wurde wegen seiner Äußerung: "Verglichen mit meiner Heimatstadt Berlin ist Springe ein Kaff." Wobei mein größtenteils aus Berlinern bestehendes Publikum der Meinung war, dass der Mann damit im Prinzip ja Recht hatte ...
Jedenfalls wurde mir vom Publikum bescheinigt, dass der Journalistenroman ausgesprochen authentisch geschrieben ist. Das freut mich.
Ob das ein autobiographischer Roman sei, wollten die Zuhörer wissen. Ich antwortete mit einem entschiedenen "Jein". Klar, alle journalistischen Vorgänge habe ich so oder ähnlich mehrfach erlebt. Das Fotografieren an Unfallstellen oder das Beobachten einer Ortsratssitzung kenne ich aus eigener Erfahrung. Aber die Handlung ist natürlich frei erfunden, und ich habe im Laufe meiner langjährigen Arbeit in diversen Lokalredaktionen natürlich noch niemals den Diebstahl einer Heiligenstatue aufgeklärt.
Personalisierbarer Roman: Lamborghini statt Panda
Dass der Roman "personalisierbar" ist, faszinierte die Zuhörer sehr. Und als ich verriet, dass man sich auch die Automarke der Heldin aussuchen kann, musste ich auf allgemeinen Wunsch sofort mein Manuskript ändern. Im zweiten Kapitel war meine Protagonistin dann nicht mehr mir einem schwarzen Fiat Panda, sondern mit einem gelben Lamborghini unterwegs. Meine selbstfabrizierten Flyer bin ich jedenfalls alle losgeworden. Jetzt muss ich mir für den BuCon noch ein paar neue drucken.
Insgesamt hat die Lesung viel Spaß gemacht, und wenn nichts dazwischenkommt, sind wir bestimmt nächstes Jahr wieder dabei. Dann ist das Con-Thema Feuer. Aber fragt mich jetzt bloß nicht, wie ich meine nächsten Romane so hinkriege, dass ich eine feurige Stelle zum Vorlesen habe ...
Oliver hatte zwei Märchen mitgebracht. Das erste war ein Text, der für die Ausschreibung "eROTische Märchen" bestimmt war. Es ging allerdings nicht allzu sehr um "Schweinkram", vielmehr war es eine sehr poetische Geschichte über einen Prinzen, der eine rote Perle im Haar seiner Prinzessin suchte. Außerdem las Oliver ein Märchen aus der Elfenschrift vor und brachte ein Kapitel aus seinem noch unveröffentlichten Roman "Hassfalter" zu Gehör. Ich bin schon gespannt darauf, das fertige Buch zu lesen.
"Die Schlagzeile" kommt gut an
Die Lesung aus der "Schlagzeile" kam offenbar sehr gut an. Die Zuhörer wollten noch einen zweiten Auszug daraus hören und amüsierten sich köstlich über die skurrilen Kleinstädter, die meinen Roman bevölkern. Komisch, mir kamen die meisten eigentlich ganz normal vor ...? Hey, ich bin einer von denen ;-)
Für einiges Gelächter sorgte meine Anekdote über einen ehemaligen Springer Stadtmanager, der gefeuert wurde wegen seiner Äußerung: "Verglichen mit meiner Heimatstadt Berlin ist Springe ein Kaff." Wobei mein größtenteils aus Berlinern bestehendes Publikum der Meinung war, dass der Mann damit im Prinzip ja Recht hatte ...
Jedenfalls wurde mir vom Publikum bescheinigt, dass der Journalistenroman ausgesprochen authentisch geschrieben ist. Das freut mich.
Ob das ein autobiographischer Roman sei, wollten die Zuhörer wissen. Ich antwortete mit einem entschiedenen "Jein". Klar, alle journalistischen Vorgänge habe ich so oder ähnlich mehrfach erlebt. Das Fotografieren an Unfallstellen oder das Beobachten einer Ortsratssitzung kenne ich aus eigener Erfahrung. Aber die Handlung ist natürlich frei erfunden, und ich habe im Laufe meiner langjährigen Arbeit in diversen Lokalredaktionen natürlich noch niemals den Diebstahl einer Heiligenstatue aufgeklärt.
Personalisierbarer Roman: Lamborghini statt Panda
Dass der Roman "personalisierbar" ist, faszinierte die Zuhörer sehr. Und als ich verriet, dass man sich auch die Automarke der Heldin aussuchen kann, musste ich auf allgemeinen Wunsch sofort mein Manuskript ändern. Im zweiten Kapitel war meine Protagonistin dann nicht mehr mir einem schwarzen Fiat Panda, sondern mit einem gelben Lamborghini unterwegs. Meine selbstfabrizierten Flyer bin ich jedenfalls alle losgeworden. Jetzt muss ich mir für den BuCon noch ein paar neue drucken.
Insgesamt hat die Lesung viel Spaß gemacht, und wenn nichts dazwischenkommt, sind wir bestimmt nächstes Jahr wieder dabei. Dann ist das Con-Thema Feuer. Aber fragt mich jetzt bloß nicht, wie ich meine nächsten Romane so hinkriege, dass ich eine feurige Stelle zum Vorlesen habe ...

















