Es geht doch nichts über einen gepflegten Filmabend, wenn man sich ein wenig mit seinem neuen Wohnort vertraut machen möchte. Als wir damals nach Osaka gezogen sind, haben wir vorher zur Einstimmung Ridley Scotts "Black Rain" geguckt. Als ich letzte Woche in Dubai war, habe ich dort die DVD von "City of Life" gekauft.
"City of Life" erzählt die parallel verlaufenden Stories von einigen Durchschnittsmenschen, die Dubai bevölkern. Da ist zum einen der indische Taxifahrer Basu, der dem Bollywoodschauspieler Peter Patel zum Verwechseln ähnlich sieht und der von einer Karriere als Showstar träumt. Dann lernen wir Faisal kennen, einen jungen Emirati aus gutem Hause, der zwischen seinem traditionsbewußten Vater und seinen rebellischen Kumpels hin- und hergerissen ist. Und dann sind da noch Olga und Natalia, zwei Flugbegleiterinnen, die ihre Probleme mit den Männern haben... Das Ensemble besteht aus arabischen, indischen und europäischen Schauspielern (darunter Alexandra Maria Lara, Natalie Dormer und Jason Flemyng) sowie dem ägyptisch-amerikanischen Stand-Up-Comedian und Schauspieler Ahmed Ahmed (ja, der heißt so).
Der Film pendelt zuweilen etwas unentschlossen zwischen Drama und Komödie hin und her, aber die einzelnen Geschichten sind flott erzählt und clever miteinander verwoben, wenn auch einige Gags sehr vorhersehbar sind. Ungewöhnlich ist, daß der Film sowohl in Arabisch als auch in Hindi und Englisch gedreht ist - das schafft eine ganz eigene Art der Authentizität (ähnlich wie Sprachenwechsel bei "A Bridge Too Far" damals) und spiegelt die internationale Atmosphäre einer Stadt wie Dubai recht gut wieder. Bei aller Modernität ist der erhobene Zeigefinger - daß ein allzu lockerer Lebensstil nur Unglück bringt - dann am Ende doch wieder sehr old-school.
Hier geht es zur offiziellen Website des Films.
"City of Life" erzählt die parallel verlaufenden Stories von einigen Durchschnittsmenschen, die Dubai bevölkern. Da ist zum einen der indische Taxifahrer Basu, der dem Bollywoodschauspieler Peter Patel zum Verwechseln ähnlich sieht und der von einer Karriere als Showstar träumt. Dann lernen wir Faisal kennen, einen jungen Emirati aus gutem Hause, der zwischen seinem traditionsbewußten Vater und seinen rebellischen Kumpels hin- und hergerissen ist. Und dann sind da noch Olga und Natalia, zwei Flugbegleiterinnen, die ihre Probleme mit den Männern haben... Das Ensemble besteht aus arabischen, indischen und europäischen Schauspielern (darunter Alexandra Maria Lara, Natalie Dormer und Jason Flemyng) sowie dem ägyptisch-amerikanischen Stand-Up-Comedian und Schauspieler Ahmed Ahmed (ja, der heißt so).
Der Film pendelt zuweilen etwas unentschlossen zwischen Drama und Komödie hin und her, aber die einzelnen Geschichten sind flott erzählt und clever miteinander verwoben, wenn auch einige Gags sehr vorhersehbar sind. Ungewöhnlich ist, daß der Film sowohl in Arabisch als auch in Hindi und Englisch gedreht ist - das schafft eine ganz eigene Art der Authentizität (ähnlich wie Sprachenwechsel bei "A Bridge Too Far" damals) und spiegelt die internationale Atmosphäre einer Stadt wie Dubai recht gut wieder. Bei aller Modernität ist der erhobene Zeigefinger - daß ein allzu lockerer Lebensstil nur Unglück bringt - dann am Ende doch wieder sehr old-school.
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