Nein, nicht die Protestbewegung von Beppe Grillo... die 5 Sterne, über die ich mich gerade freue, stammen aus der jüngsten Kundenrezension von "Gallaghers Tod" bei Amazon. 
Zeit für den Frühjahrsputz! Ich habe vorhin mal wieder ein wenig auf der Gallagher-Website aufgeräumt, die Titelbilder der aktuellen Romame "Gallaghers Tochter" und "Gallaghers Tod" ergänzt, ein paar Links repariert und so weiter... Ist schon wieder eine Weile her, daß ich was an der Seite gemacht habe, ich gebe es ja zu. Irgendwie hat sich meine Online-Aktivität doch eher in dieses Blog verlagert.
So. Genug gearbeitet. Und jetzt kann gegrillt werden.
So. Genug gearbeitet. Und jetzt kann gegrillt werden.
Inzwischen sind wir aus dem sonnigen - aber knackig kalten - München zurück und wieder wohlbehalten im naßkalten (dafür aber lauwarmen) Essen angekommen. Frohes Neues Jahr allerseits, bevor ich das vergesse.
Was gibt's sonst Neues? Meine Juniorchefin ist jetzt ebenfalls unter die Blogger(innen) gegangen, und Boardnachbarin Petra Hartmann war so nett, "Gallaghers Mission" und den "Basilikumdrachen" zu kommentieren.
Was gibt's sonst Neues? Meine Juniorchefin ist jetzt ebenfalls unter die Blogger(innen) gegangen, und Boardnachbarin Petra Hartmann war so nett, "Gallaghers Mission" und den "Basilikumdrachen" zu kommentieren.
Das sehe ich ja jetzt erst... bei SF-radio.net ist vor ein paar Wochen eine sehr ausführliche und sehr ausgewogene Rezension der zweiten Clou-Gallagher-Trilogie "Gallaghers Krieg" (enthält die Romane "Gallaghers Rückkehr", "Gallaghers Rache" und "Gallaghers Ruhm") online gegangen. Rezensent Thomas Harbach findet Licht und Schatten, mochte die drei Bücher unterschiedlich gut leiden und kommt nach Aufrechnung aller Stärken und Schwächen der Bücher zu dem Fazit (Hervorhebung von mir):
Boah...
Danke!!! 
Die ganze Rezi gibt es hier.
Zitat
(...) Es sind die vielen kleinen Ideen, die nicht nur trotz der angesprochenen Schwächen den abschließenden Band der zweiten Trilogie, sondern den ganzen Zyklus lesenswert machen. Wie schon angesprochen wirkt die Charakterisierung insbesondere Gallaghers im Vergleich zur ersten Trilogie sperriger. Auf der anderen Seite hat der Autor den Fokus aus den zu erfolgreichen „Söldner“ mit der Integration verschiedener anderer, sehr interessanter Figuren relativiert und damit das Handlungsspektrum breiter gemacht. Neben der eine zu steile Karriere trotz des Chaos machenden Delanne sei hier der Kriegsreporter Faulckner genannt, dessen größte Stunde während der Wahlkampfveranstaltung auf Kerisan für ihn persönlich zu spät kommt. Gallaghers Frau – liebevolle Mutter und entschlossene Kämpferin – geht ebenso wie die Tochter unter, während die Abrechnung mit einem seiner Erzfeinde Gallagher zumindest kurzzeitig in ein moralisches Dilemma bringt. Die Unterhaltung der beiden Söldner ist von Achim Hiltrop hervorragend beschrieben und ragt aufgrund des bizarren Hintergrunds – ein kleines, abgeschieden gelegenes Luxushaus, klassische Musik – aus dem Mittelteil der Trilogie heraus.
Natürlich ist nicht jede Idee wirklich neu oder einzigartig. Dieser Erwartungshaltung kann ein Autor nicht mehr gerecht werden. Zumindest werden die bekannten Versatzstücke nach den Schwächen des Auftaktromans durch eine konsequente, geradlinige, aber auch spannend aufgebaute Handlungsführung in den beiden Folgebänden ausgeglichen. Die Neubearbeitung lässt die Romane auch stilistisch ansprechender, hinsichtlich der Beschreibungen glatter und ausgeglichener erscheinen. Wie die Abenteuer um den „Rettungskreuzer Ikarus“ gehören die „Gallagher“ Romane zu den besten deutsprachigen von einem semiprofessionellen Autor verfassten SF Arbeiten. Als Ganzes betrachtet hat Acim Hiltrop unter Hinzuziehung der verschiedenen bislang nicht zusammengefassten Kurzgeschichten ein bodenständiges, interessantes und zugängliches Universum erschaffen, mit einem legendären „Helden“, der positiv nicht unbesiegbar, unüberwindbar und vor allem gar frei von allen Fehlern beschrieben wird. (Quelle)
Natürlich ist nicht jede Idee wirklich neu oder einzigartig. Dieser Erwartungshaltung kann ein Autor nicht mehr gerecht werden. Zumindest werden die bekannten Versatzstücke nach den Schwächen des Auftaktromans durch eine konsequente, geradlinige, aber auch spannend aufgebaute Handlungsführung in den beiden Folgebänden ausgeglichen. Die Neubearbeitung lässt die Romane auch stilistisch ansprechender, hinsichtlich der Beschreibungen glatter und ausgeglichener erscheinen. Wie die Abenteuer um den „Rettungskreuzer Ikarus“ gehören die „Gallagher“ Romane zu den besten deutsprachigen von einem semiprofessionellen Autor verfassten SF Arbeiten. Als Ganzes betrachtet hat Acim Hiltrop unter Hinzuziehung der verschiedenen bislang nicht zusammengefassten Kurzgeschichten ein bodenständiges, interessantes und zugängliches Universum erschaffen, mit einem legendären „Helden“, der positiv nicht unbesiegbar, unüberwindbar und vor allem gar frei von allen Fehlern beschrieben wird. (Quelle)
Boah...
Die ganze Rezi gibt es hier.
"Gallaghers Tochter" ist inzwischen wohl dabei, auf die Zielgerade einzuschwenken. Auf der Website des Atlantis-Verlags sind bereits Vorbestellungen für die Hardcover-Ausgabe möglich, und auch die eBook-Version wird wohl noch in diesem Jahr erscheinen, wenn mich nicht alles täuscht:
Der Klappentext wird aller Voraussicht nach ungefähr so lauten:
Das Titelbild stammt übrigens von Boardnachbar Lothar Bauer. Schick, nicht wahr?
Vielen Dank im Voraus für eure zahlreichen Bestellungen!
Der Klappentext wird aller Voraussicht nach ungefähr so lauten:
Zitat
Als der Söldner Ota Jedrell herausfindet, dass sein Freund Clou Gallagher nicht wie vorgesehen zu seiner Familie auf der Erde zurückgekehrt ist, stellt er mit Hilfe früherer Wegbegleiter und Kampfgefährten ein Team zusammen, das Clou aufspüren und - wenn nötig - retten soll. Dabei werden sie jedoch in einen erbitterten Machtkampf hineingezogen, der in der Führungsspitze der Galaktischen Allianz wütet.
Das Titelbild stammt übrigens von Boardnachbar Lothar Bauer. Schick, nicht wahr?
Vielen Dank im Voraus für eure zahlreichen Bestellungen!
Fertig. 
So. Erst mal sacken lassen. Dann in ein paar Tagen noch mal querlesen, ob irgendwelche ganz dicken Böcke drin sind... und dann ab die Post.
Und dann Teil 9 schreiben. Oder erst mal eines der beiden anderen angefangenen Projekte zu Ende bringen. Mal gucken, wozu ich Zeit und Lust habe
So. Erst mal sacken lassen. Dann in ein paar Tagen noch mal querlesen, ob irgendwelche ganz dicken Böcke drin sind... und dann ab die Post.
Und dann Teil 9 schreiben. Oder erst mal eines der beiden anderen angefangenen Projekte zu Ende bringen. Mal gucken, wozu ich Zeit und Lust habe
Es passiert nicht oft, daß ich beim Schreiben einer Szene einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen habe.
Heute war es mal wieder so weit.
Könnte natürlich auch damit zu tun habe, daß ich seit Tagen den Choral "Abide With Me" (hierzulande bekannt als "Bleib bei mir, Herr") nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Ich kannte das schon aus "A Bridge Too Far", habe es dann bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele wieder gehört und habe seitdem einen Ohrwurm.
Ach ja - das letzte Kapitel ist im Kasten. Jetzt noch der Epilog, und fertig ist die Rohfassung des Manuskripts.
Könnte natürlich auch damit zu tun habe, daß ich seit Tagen den Choral "Abide With Me" (hierzulande bekannt als "Bleib bei mir, Herr") nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Ich kannte das schon aus "A Bridge Too Far", habe es dann bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele wieder gehört und habe seitdem einen Ohrwurm.
Ach ja - das letzte Kapitel ist im Kasten. Jetzt noch der Epilog, und fertig ist die Rohfassung des Manuskripts.
Irgendwie habe ich immer gewußt, das jemand wie Clou Gallagher nicht als alter Mann im Heim für pensionierte Raumfahrer friedlich entschlafen würde... aber daß "Gallaghers Tod" so ein Finale haben würde, damit habe ich selbst nicht gerechnet. Das hat sich jetzt beim Schreiben irgendwie verselbständigt. 
So, ab in die Heia.
Morgen geht's weiter.
So, ab in die Heia.
95 %. Schluß für heute. Morgen ist auch noch ein Tag.
Ich stehe jetzt bei rund 93 % des angepeilten Manuskriptumfangs und bin bereits mitten im letzten Kapitel von "Gallaghers Tod". Und da geht es zu wie im richtigen Leben: immer, wenn du glaubst, die Scheiße wäre schon im Ventilator und es könnte nicht mehr schlimmer kommen, dann kommt einer daher und schaltet den besagten Ventilator in die nächsthöhere Stufe. 
So. Kurze Essenspause, dann wird weitergeschrieben.
So. Kurze Essenspause, dann wird weitergeschrieben.
... beziehungsweise 89 %.
Letztes Kapitel...
Letztes Kapitel...
Wieder einen großen Brocken geschafft - und eine zündende Idee, das Finale noch weiter anzuschärfen, habe ich auch noch gehabt. 
Komisch übrigens, daß Clou Gallagher immer wieder von Lesern und Rezensenten mit Han Solo verglichen wird. Okay, die Brian-Daley-Romane um Han Solo waren sicherlich ein prägendes Leseerlebnis in meiner frühen Jugend, aber wenn ich heute in Stimmung zum Schreiben kommen will, konsumiere ich eigentlich eher Sachen wie das da:

Die beiden Streifen habe ich gestern und heute nach langer Abstinenz mal wieder geguckt. Immer wieder genial!
Komisch übrigens, daß Clou Gallagher immer wieder von Lesern und Rezensenten mit Han Solo verglichen wird. Okay, die Brian-Daley-Romane um Han Solo waren sicherlich ein prägendes Leseerlebnis in meiner frühen Jugend, aber wenn ich heute in Stimmung zum Schreiben kommen will, konsumiere ich eigentlich eher Sachen wie das da:

Die beiden Streifen habe ich gestern und heute nach langer Abstinenz mal wieder geguckt. Immer wieder genial!
Wieder ein paar Zeilen an "Gallaghers Tod" geschnitzt. Damit stehe ich derzeit bei ca. 82 % des angepeilten Umfangs. Allmählich wird's haarig.
Heute habe ich mal wieder einen ziemlich großen Happen geschrieben. Der Counter steht bei 158.667 Anschlägen, was knapp 80 % des angepeilten Manuskriptumfangs entspricht. Kostprobe? Gerne:
Der Regen prasselte gegen die sich rasch abkühlende Außenhaut des Passagierraumers, als das birnenförmige weiße Schiff sich langsam auf die Parkbucht senkte, die ihm vom Tower zugewiesen worden war. Manövrierdüsen erwachten zum Leben und bliesen die aufsteigenden Nebelschwaden fort, während das Landegestell ausgefahren wurde und sanft den Asphalt berührte. Dann erst erstarben die mächtigen Triebwerke, und das Gewicht des Schiffes verteilte sich mit einem metallischen Geräusch auf die zehn Landestützen, von denen jede einzelne groß wie ein Haus war. Einen Moment lang war alles ruhig, dann wurde vom Terminal eine breite, offene Brücke ausgefahren.
Auf der beweglichen Brücke stand ein Mann, der dem Regen trotzte. Sein zerknautschter Hut und der Trenchcoat, den er trug, waren bereits völlig durchnässt. Geduldig, die Hände tief in den Manteltaschen vergraben, wartete er ab, bis die Brücke an der Ausstiegsluke des Schiffes angedockt hatte. Dann trat er vor.
Die Luke wurde geöffnet, und eine nervös wirkende Flugbegleiterin in adretter Uniform sah ihn erwartungsvoll an. Ihre Unruhe war nicht unbegründet: Die Crew des Schiffes hatte während der Landung eine unerwartete und durchaus befremdliche Anweisung aus dem Tower des Raumhafens bekommen.
"Willkommen in Sianong."
Die Stewardess blinzelte überrascht. "Sind Sie Kommissar Hector Spencer?"
"Bin ich." Spencer befreite seine linke Hand aus den Tiefen seiner Manteltasche und hielt kurz seine Dienstmarke hoch.
Der Regen prasselte gegen die sich rasch abkühlende Außenhaut des Passagierraumers, als das birnenförmige weiße Schiff sich langsam auf die Parkbucht senkte, die ihm vom Tower zugewiesen worden war. Manövrierdüsen erwachten zum Leben und bliesen die aufsteigenden Nebelschwaden fort, während das Landegestell ausgefahren wurde und sanft den Asphalt berührte. Dann erst erstarben die mächtigen Triebwerke, und das Gewicht des Schiffes verteilte sich mit einem metallischen Geräusch auf die zehn Landestützen, von denen jede einzelne groß wie ein Haus war. Einen Moment lang war alles ruhig, dann wurde vom Terminal eine breite, offene Brücke ausgefahren.
Auf der beweglichen Brücke stand ein Mann, der dem Regen trotzte. Sein zerknautschter Hut und der Trenchcoat, den er trug, waren bereits völlig durchnässt. Geduldig, die Hände tief in den Manteltaschen vergraben, wartete er ab, bis die Brücke an der Ausstiegsluke des Schiffes angedockt hatte. Dann trat er vor.
Die Luke wurde geöffnet, und eine nervös wirkende Flugbegleiterin in adretter Uniform sah ihn erwartungsvoll an. Ihre Unruhe war nicht unbegründet: Die Crew des Schiffes hatte während der Landung eine unerwartete und durchaus befremdliche Anweisung aus dem Tower des Raumhafens bekommen.
"Willkommen in Sianong."
Die Stewardess blinzelte überrascht. "Sind Sie Kommissar Hector Spencer?"
"Bin ich." Spencer befreite seine linke Hand aus den Tiefen seiner Manteltasche und hielt kurz seine Dienstmarke hoch.
Drei Viertel von "Gallaghers Tod" sind im Kasten. Bin heute auf die Zielgerade eingebogen.
Alles wird gut.
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