Der Plot ist ebenso haarsträubend wie genial: als die nächsten italienischen Präsidentschaftswahlen anstehen, kommen die Vertreter aller großen Parteien unabhängig voneinander auf die Idee, symbolisch den großen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi (1807 - 1882) zum Staatspräsidenten zu wählen, um den anderen eins auszuwischen. Und so kommt es, daß tatsächlich Giuseppe Garibaldi gewählt wird - und diese Wahl ist auch noch gültig, denn es gibt tatsächlich einen lebenden Italiener, der auch noch über 50 ist und somit ausreichend qualifiziert! Giuseppe Garibaldi ("Beppe" für seine Freunde) lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen und glaubt erst, man wollte ihm einen Streich spielen, als plötzlich ein Konvoi schwarzer Limousinen anrollt und ihn unversehens mit nach Rom nimmt. Doch was nun? Das Naheliegendste wäre natürlich, den Irrtum aufzuklären und die Wahl einfach nicht anzunehmen. Doch als Beppe mitbekommt, wie sich die etablierten Politiker über ihn, den vermeintlichen Dorfdeppen lustig machen und schon die Sektkorken für die nächste - vermutlich ebenso verkorkste - Wahl knallen lassen wollen, nimmt er die Wahl zur allgemeinen Überraschung doch an.
Natürlich geht ab sofort alles drunter und drüber. Einerseits läßt ihm die ständige Nähe zu seiner Assistentin Janis keine ruhige Minute, dann zetteln seine politischen Widersacher eine Schlammschlacht gegen ihn an, und zu allem Überfluß ist da auch noch der Sohnemann, der in die feierliche Zeremonie der Amtseinführung hineinplatzt:
Trotz aller Bauernschläue, politischer Faux-Pas und kometenhaft steigenden Umfragewerten muß Beppe sich letztlich aber dann doch der Frage stellen, ob er sich verbiegen und anpassen oder lieber er selbst bleiben will. So ist "Benvenuto Presidente!" eine unterhaltsame politische Komödie geworden, die zwischen den Slapstick-Einlagen auch tollen Wortwitz bietet, kluge Fragen stellt und immer wieder den Finger in die Wunde legt. Und nein, der Film ist nicht eine Reaktion auf die jüngsten politischen Verhältnisse in Italien - der Streifen war dem Vernehmen nach schon seit geraumer Zeit in der Mache.
Die DVD ist schon so gut wie gekauft.
Natürlich geht ab sofort alles drunter und drüber. Einerseits läßt ihm die ständige Nähe zu seiner Assistentin Janis keine ruhige Minute, dann zetteln seine politischen Widersacher eine Schlammschlacht gegen ihn an, und zu allem Überfluß ist da auch noch der Sohnemann, der in die feierliche Zeremonie der Amtseinführung hineinplatzt:
Trotz aller Bauernschläue, politischer Faux-Pas und kometenhaft steigenden Umfragewerten muß Beppe sich letztlich aber dann doch der Frage stellen, ob er sich verbiegen und anpassen oder lieber er selbst bleiben will. So ist "Benvenuto Presidente!" eine unterhaltsame politische Komödie geworden, die zwischen den Slapstick-Einlagen auch tollen Wortwitz bietet, kluge Fragen stellt und immer wieder den Finger in die Wunde legt. Und nein, der Film ist nicht eine Reaktion auf die jüngsten politischen Verhältnisse in Italien - der Streifen war dem Vernehmen nach schon seit geraumer Zeit in der Mache.
Die DVD ist schon so gut wie gekauft.




























