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Frau B träumt Nachdenkliches

Neulich - oder war's erst gestern hat Frau B lebhaft geträumt. Von diesem kleinen Mädchen, oder war's ein Junge? mit großen Augen und großer Sehnsucht. Frau B hatte bemerkt, dass im Mäppchen kein Bleistift und kein Füller steckte und auch sonst wenig Stifte. Ebenso konnte Frau B die großen Flecken auf dem T-Shirt, das seit drei Tagen am Leib des Kindes hing, nicht übersehen. Wahrlich es war ein sehr realistischer Traum. Eins ums andere Mal später traff sie das Kind wieder und musste mit sorgenvoll gerunzelter Stirn bemerken, dass Löcher so groß wie Äpfel die Socken an den Kinderfüßen zierten, die nicht gewaschen waren. Frau B wurde ein wenig verzweifelt, da sie wusste, dass das Problem schon allen bekannt war und alle sich bemühten es zu lösen bis auf ... nun ja. Anderntags machte Frau B mit ihrer Klasse ein Klassenfrühstück, dort traff sie Kinder, die sich glücklich satt aßen. Dennoch blieb eine Menge Essen übrig, und damit nichts umkäme, wurde an die anderen Klassen verteilt, und immer noch hatte sie übrig. Also dachte sie an das Kind mit den großen Augen und fragte es, ob es die Tüte mit den Obststücken, die übriggeblieben waren mit nach Hause nehmen wolle. Die Antwort war ein ehrliches und sehr glückliches Ja. Als Frau B kurz darauf mit der Klassenlehrerin des Kindes sprach, erfuhr sie dann, dass sie das eigentlich gar nicht gedurft hätte, da die Erzeuger des Kindes es sich verbäten, wenn jene, die sich kümmern wollten, dem Kind noch jemals wieder etwas mit nach Hause geben würden, sei es Kleidung oder Essen. Frau B wurde darüber ein wenig traurig und auch ein wenig zornig. Danach ist sie aus ihrem Traum aufgewacht.

An alle, die ihr Eltern seid und euch von ganzem Herzen um eure Kinder kümmert: DANKE, dass ihr es tut, und dass ihr es gut tut. Ihr werdet seltener...

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Irgendetwas stimmt nicht ...

..., dachte ich mir neulich, als ich im Bioladen nach der lactosefreien Bio-Milch in Glasflaschen gesucht habe. Die gibt es nicht. Genauso wenig wie Quark in Glasschalen. Erfreulicherweise gab es die Kartoffelstärke im Pappkarton zu kaufen, über die Schutzplatsikfolie um den Inhalt, habe ich mich daheim dann weniger gefreut. Muss wohl am hochgiftigen Inhalt gelegen haben, dass man das in Plastik verpacken musste. Wieso ist das bei ganz vielen Bio-Produkten so?

Dann nehme ich halt doch wieder die Kartoffelstärke aus dem E++KA gegenüber, die ist im Karton in der Papiertüte offen drin, ohne Plastik, dafür nicht Bioqualität. Immerhin kann ich zu Fuß gehen.
Und musste ich wirklich für die Ökostärke ca. 30 km bis zum nächsten tauglichen Bioladen fahren? Und nein, ich war nicht nur wegen dem einen Ding im Bioladen, sondern weil dort am Samstag vor Ort auch Markt ist.
Ja, und warum muss jemand, wie ich, die auf dem Land wohnt, so weit auf den Markt fahren?
Ganz einfach - bei uns im Ort ist immer am Donnerstagvormittag Markt. Da arbeite ich aber. Außerdem habe ich heute erfahren, dass unser "Bamberger" im Winter gar nicht kommt, weil sonst das Gemüse verdirbt. Schöne neue Biowelt...


Gruß Ines

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... mal was mit Mathe

Hallo,

das ist mir heute mal unter die Finger gekommen. In den sogenannten Bildungsstandards, die wir ja umsetzen sollen und die schön regelmäßig mit VERA und Co abgefragt werden, ist ja auch Stochastik dabei.
Eine ähnliche Aufgabe hatte ich in einem Mathebuch für die 1. Klasse schon gesehen.

Stellt euch bitte ein Säckchen mit roten und blauen Murmeln vor, z.B. sind 3 rote und 7 blaue Murmeln drin.

Die Aufgabenstellung war in etwa die: Ziehe eine Murmeln aus dem Säckchen und überlege, welche Antwort / Aussage passt.

Es ist wahrscheinlich, dass ich eine rote Murmel ziehe.
Es ist unmöglich, dass ich eine blaue Murmel ziehe.
Es ist unwahrscheinlich, dass ich eine rote Mumel ziehe.
Es ist sicher, dass ich eine blaue Murmel ziehe.

Da ich jetzt zugeben muss, dass ich so etwas mit Erstklässlern noch nicht ausprobiert habe (mangels Gelegenheit, nicht mangels Willen), stelle ich mir folgende Fragen:

1. Können sechsjährige Kinder so etwas verstehen/ ja etwas damit anfangen?

2. Welche Lebensbedeutsamkeit hat das für die Kinder? Sprich, wofür brauchen die das im Alltag? (Und bitte, sacht mal nicht alle: für's logische Denken... das ist mir dann auch zu einfach - ich hätte gerne etwas mit einem konkreten Praxisbezug, außer den Lottozahlen ist mir bisher nämlich nichts eingefallen)

Bitte helft mir mal auf die Sprünge, denn ich würde so gerne verstehen, warum ich das unterrichten soll!

Liebe Grüße

Ines

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Putzig!

Ich liebe es, wenn mir Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache das eine oder andere verraten. Und so bin ich auch zu diesem wirklich netten dreisprachigen Witz gekommen.

Ein Russe geht in ein englisches Restaurant. Als er sich setzt, fällt ihm siedend heiß ein, dass er seinen Geldbeutel vergessen hat. Erschrocken ruft er aus: Ya тупица! (In etwa: Ja, t’piza gesprochen, was so viel heißt wie: Oh, ich Dummkopf!“) Darauf der Kellner: „Okay, that’s two pizzas!“

Eingefügtes Bild

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Wir waren Helden

Früher war sicher nicht alles besser, aber...
Eine Kollegin im Ruhestand hat mir ihre Arbeitsmaterialien überlassen und das habe ich zwischen den Seiten gefunden....

Da auf dem meinigen Text kein Verfasser steht, hier ein passender Link:

http://www.andreas-k...ir-waren-helden

*warum hab ich depp den eigentlich vorher von der ananlogen Fassung ins digitale getippt????* *lol*


Gruß Ines

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Noch ein zukünftiger SF-Leser

... zumindest hoffe ich das mal.
Heute vor einer Woche durfte ich meine Sohn Nicolai zur Welt bringen.
Es geht uns beiden gut und Geburt und Krankenhaus haben wir ebenso gut überstanden.
Wir freuen uns alle riesig über den neuen Erdenbürger. Die große Schwester ist superstolz und der Papa sowieso.
Meine Nächte sind verhackstückt, aber sonst ist alles, alles im grünen Bereich.

Kurze Grüße

Ines

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Alles auf Anfang

Hallo,
ich melde nun endlich meinen Blog wieder an, nur um leise zu sagen: Ich bin auch hier wieder da. Bei allen, die ich vor nun fast zwei Jahr sehr vor den Kopf gestoßen habe, möchte ich mich an dieser Stelle nochmals von ganzem Herzen entschuldigen. Der große Abstand war aus meiner Sicht dringend nötig und hat mir gut getan.
Ich kann aber verstehen, wenn der eine oder ander es vorzieht, deswegen nicht mehr mit mir zu reden.

Niemand kommt nach so langer Zeit als die gleiche Person zurück, und wenn es hier tatsächlich niemanden stört, dass
ich SF auch weiterhin nicht zu meinem Lebensmittelpunkt machen will, dann hoffe ich mal, es ist okay, wenn ich bleibe.
Euch erwartet hier nichts Weltbewegendes, ich mache keine Versprechen über Inhalt und Form - nehmt es bitte, wie es kommt.

Somit:

Alles auf Anfang

Fang bei null an zu zählen, rückwärts und in kleinen Schritten
Sammle den zerbrochenen Menschen wieder ein
Setze zusammen, was noch geht
Alles auf Anfang

Geh von Null an vorwärts, in kleinen Schritten bis zum Abgrund
Bedenke, was hätte sein können
Hol die Rettungsleine und seil dich aufwärts
Alles auf Anfang

Wenn du bei Null angekommen bist, ganz oben oder unten, je nach dem
Zähl die kleine Schritte,
Bedaure nichts von dem, was du zurück gelassen hast
Und fang von vorne an.
Alles auf Anfang

LG Ines

April 2014

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