Zum Inhalt wechseln





Foto

Linda Budingers Schauergeschichten - Herz aus Stein

"Herz aus Stein", so heißt der erste Teil der neuen Reihe "Linda Budingers Schauergeschichten", die jetzt im Ohrland-Verlag erscheint. Linda Budingers Geschichte erschien bereits als Kurzroman bei Bastei und zieht alle Register der gepflegten Grusel-Unterhaltung und schwarzen Romantik.
Die Journalistin Bettina arbeitet an einem Artikel über den wenig bekannten romantischen Dichter Falk von Tritzau. Zusammen mit ihrem Freund Ralf besucht sie das Familiengrab der Tritzaus, das auf einer ehemaligen keltischen Kultstätte liegt, und möchte dort Fotos machen. Ein Unwetter zwingt die beiden, in einer ebenfalls nahegelegenen Tropfsteinhöhle Schutz zu suchen. Dann ereignet sich ein Erdrutsch. Am Fuß der sagenhaften "Steinernen Dame", einer eindrucksvollen Tropfsteinsäule in Frauengestalt, nimmt das Schicksal seinen Lauf, und Bettina und Ralf erfahren mehr über Falk von Tritzau und seine wahnsinnige Frau, als ihnen lieb ist ...

Linda Budingers "Herz aus Stein" - zurückhaltender und intensiver Horror

Linda Budinger erweist sich erneut als Magierin des Wortes und schafft es, mit ihren Schilderungen, den Hörer in die unheimliche Atmosphäre der Tropfsteinhöhle und Keltengräber hineinzuziehen. Man spürt sehr deutlich, dass die Autorin auf ethnologischem Gebiet zu Hause ist und sich auch in die düsteren Gefilde der schwarzen Romantik bestens eingelebt hat. Gewalt und dumpfes Herumgesplatter oder furchtbare Dämonenerscheinungen wird man bei Budinger vergebens suchen, der Horror, den ihre Geschichte verursacht, ist zurückhalter, impliziter und dafür intensiver. Und so unwahrscheinlich ist die Geschichte über die Herkunft des Rosengedichts tatsächlich nicht ...
Sehr schön fügt sich darein die Erzählstimme von Karen Schulz-Vorbach, die unaufdringlich und sehr ruhig die Geschichte vorträgt und gerade dadurch das Grauen deutlicher hervortreten lässt.

Fazit: Intelligente Gruselstunde mit romantischem Hintergrund. Empfehlenswert. Und macht Lust auf weitere Hörspiele der Reihe. Bitte bald.

Linda Budingers Schauergeschichten: Herz aus Stein. Hörbuch. Ohrland-Verlag. 66 Minuten.

Foto

Malcolm Max: Venedig sehen und sterben

Ein neuer Auftrag für Malcolm Max: Unter dem Titel "Venedig sehen und sterben" hat Peter Mennigen ein neues Abenteuer des Dämonenjägers herausgebracht. Der vierte Teil der Serie führt den Helden in die Lagunenstadt, in der seit kurzem ein Heer aus Dämonen, Untoten und weiteren Albtraumgestalten jede Nacht sein Unwesen treibt.
Malcolm Max, Mitglied der Geheimloge "Custodes Lucis", erhält von seinem Großmeister den Auftrag, in Venedig nach dem Rechten zu sehen. Zusammen mit seiner Beleiterin, der schönen aber scharfzüngigen Halbvampirin Charisma, landet er in einer Gondel an und wird sofort Zeuge unglaublicher Vorgänge. Monster und Geister tauchen aus dem Dunkel auf. Die Dämonenjäger müssen um ihr Leben fürchten. Eine Prozession aus Schauerwesen, in deren Mitte ein Menschenmädchen wandelt, erweist sich als erste Spur. Offenbar hat die Mutter des Mädchens, eine verurteilte Hexe, etwas damit zu tun. Malcolm und Charisma versuchen, die Gefangene aus den sagenhaften Bleikammern zu befreien ...

Malcolm Max` Flucht aus den Bleikammern

Das Abenteuer ist klar und stringent erzählt, die Handlung steuert schnell und zielstrebig auf den Höhepunkt zu und lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Etwas simpel ist das Problem des Ausbruchs aus den Bleikammern gelöst. Man vergleiche etwa Casanovas legendäre Flucht aus dem bis dahin als ausbruchssicher geltenden Gefängnis mit Malcolms "Spaziergang" in dieses Verlies. Aber verglichen mit den Dämonen, denen sich Malcolm und Charisma stellen müssen, sind die Bleikammern vermutlich tatsächlich ein Kinderspiel. Etwas irreführend ist allerdings, dass der Verlag die Abenteuer innerhalb der Reihe "Geister-Schocker" erscheinen lässt und mit dem entsprechenden Schriftzug versieht. Die Abenteuer von Malcolm sind sicher keine Schocker, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, eher bunter Softgrusel für zwischendurch mit Humor und Spaß an Trash.

Peter Mennigen stutzt Part des Erzählers

Erfreulich ist, dass sich der Autor und der Verlag von den vielen negativen Rückmeldungen der Fans, vor allem zum Erzähler im dritten Hörspiel, "Tod in Paris", nicht entmutigen ließen und Malcolm auf eine vierte Mission schickten. Inzwischen wird mit "Im Höllensumpf der Kannibalen" (Juni 2012) sogar schon ein fünfter Teil angekündigt.
Peter Mennigen hat den Part des Erzählers nun stark beschnitten und hat zu einer angenehm zu hörenden Mitte zwischen den erzählerfreien Teilen I und II und dem unangenehm "über-erzählten" dritten Teil gefunden. So hat sich der Schwerpunkt zurück auf die freundschaftlich-schnippischen Dialoge zwischen Malcolm und Charisma verschoben, die längst zum Markenzeichen der Serie geworden sind.

"Blutnächte in Whitchapel" als Gratis-Beigabe

Vorbildlich sind erneut die Beigaben zum Hörspiel. Als Gratis-CD erhalten die Hörer Malcolms zweites Abenteuer, das erstmals als Beilage zum Comicheft "Gespenstergeschichten" erschien. "Blutnächte in Whitchapel", das von Malcolms und Charismas Kampf gegen Jack the Ripper erzählt, wurde ebenfalls überarbeitet und musikalisch neu gestaltet. Das Booklet zum Hörspiel bietet Informationen zu den Sprechern, den Protagonisten und zum Cover-Künstler.

Fazit: Spannendes und humorvolles Gruselabenteuer in großzügiger Aufmachung. Bitte mehr davon.

Peter Mennigen: Venedig sehen und sterben. (Inkl. Gratishörspiel: Blutnächte in Whitchapel.) Hörspiel. Romantruhe Audio, 2012. 120 Min., Euro 9,95.

Foto

Edith Nesbit: Das violette Automobil

Gänsehaut statt Märchenzauber mit einem violetten Automobil: Edith Nesbit ist den meisten bekannt als Verfasser unvergesslicher Kinderbuch-Klassiker, als Mutter des knurrigen Sandelfen Psammy, des weißen Maulwurfs oder "Muddeltiers" von Arden oder der schatzsuchenden Bastable-Geschwister. Was kaum einer weiß: Die große alte Dame des Kinderbuchs kann auch ganz anders ...

Wer bei dem Titel an ein nettes Oldtimer-Märchen von der Qualität eines "Tschitty-Tschitty-Bäng-Bäng" denkt, wird in diesem Hörspiel bald eines besseren belehrt: "Das violette Automobil" von Edith Nesbit bietet gepflegte Gruselatmosphäre vom feinsten.
In den Küstennebeln der englischen Downs ist dieses geheimnisvolle Fahrzeug unterwegs - aber nur der alte Robert Eldridge kann es sehen. Es ist mehr als eine Vision, es ist zugleich eine Audition und eine Oleation (denn der alte Mann kann sogar den Benzingestank deutlich riechen): Jeden Abend zur selben Stunde begegnet er dem Fahrzeug, das vor Jahren seine einzige Tochter überfuhr. Ein Neuzugezogener mit dem zu der Zeit furchtbar neumodischen Automobil hatte damals mit seinem rasanten Fahrstil für viel Ärger gesorgt. Für eine gewisse Befriedigung des Gerechtigkeitsgefühls sorgte kurz nach dem Unfall allerdings, dass der Fahrer genau an dem Tag, als das Mädchen beerdigt wurde, im Nebel offenbar die Straße verfehlte und in vollem Tempo über eine Klippe stürzte. Doch was niemand sonst weiß: Seitdem sieht Robert jeden Abend das Todesfahrzeug auf seinem Spaziergang.
Die Geschichte kommt fast vollkommen ohne Erzähler aus. Nur an wenigen Stellen schaltet sich als Ich-Erzählerin die Krankenschwester Georgia Kane ein, die von Robert und seiner Schwester Marian in ihr Haus geholt wird. Beide Senioren sind außerordentlich liebenswürdig, lassen Georgia so gut wie nie mit dem jeweils anderen allein und treffen sehr widersprüchliche Aussagen darüber, für wen von den beiden nun eigentlich eine Krankenschwester eingestellt wurde. Während Marian behauptet, Georga sei bei ihrer Agentur angefordert worden, um den verwirrten Robert zu pflegen, macht Robert der Krankenschwester klar, er habe sie bestellt, um ein Auge auf seine Schwester zu haben, die einfach bestimmte DInge nicht sehen, hören und riechen kann, die doch da sind. Nur nach und nach lüftet sich das Geheimnis um das Schicksal der beiden alten Leute und ihrer Tochter.
Das Hörspiel lässt sich anfangs etwas viel Zeit. Die Geschichte mit dem verpassten Zug und Georgias Verspätung, die Begegnung mit dem Mädchen Milly und ihrer Mutter, die Lesung aus "Jack und die Bohnenranke", das nicht zugestellte Telegramm und das nette Kaffepläuschchen zu Beginn, all das hätte teils ganz wegfallen, teils gekürzt werden können. Doch mit Georgias endlichem Eintreffen in den nebligen Downs nimmt die Geschichte zunehmend Fahrt auf, die Beklemmung und die gruselige Atmosphäre und zugleich die Freundlichkeit des alten Ehepaares ergeben eine ganz eigenen Stimmung, die den Hörer schnell gefangen nimmt.
Die Dialoge zwischen Georgia und den beiden Gastgebern und schließlich die Begegnung im Nebel, all das geht unter die Haut und sorgt für Gänsehaut, ganz ohne Gesplatter und Dämonenschocker.

Fazit: Edith Nesbit braucht keine Knochengerippe und höllischen Geister, ein einfaches violettes Automobil, das durch den Nebel schnauft, genügt ihr voll und ganz. Titania Medien hat hier ein kleines Juwel wieder ans Tageslicht gefördert, das seit der guten alten Oldtimerzeit nichts von seiner Kraft verloren hat. Herzlichen Dank - und bitte mehr davon.

Edith Nesbit: Das violette Automobil. Hörspiel von Marc Gruppe. Gruselkabinett, Folge 59. Titania Medien, 2011. 65 Minuten.

Foto

Malcolm Max: Tod in Paris

Malcolm Max ist wieder da: Der Verlag Romantruhe hat mit "Tod in Paris" den dritten Teil der Grusel-Hörbuchserie um den Dämonenjäger veröffentlicht. Besonders hervorzuheben: Der Verlag legte als Gratisbeigabe auch den ersten Teil der Abenteuer aus dem nicht mehr erhältlichen "Gespenster Geschichten"-Heft dazu.

Darf man nach nur zwei Abenteuern bereits von einer "Kultserie" sprechen? Dämonenjäger Malcolm Max, der Held zweier Hörspiel-CDs, die als Beilagen zur kurzfristig wiederbelebten Comicreihe "Gespenster Geschichten" erschienen, scheint Anspruch auf diesen Titel zu haben. Nach dem Ende des Comicheftes stellte sich ziemlich schnell heraus, dass Malcolm Max genug Fans hatte für ein eigenständiges Weiterleben. Jetzt hat der Verlag "Romantruhe" sich der Sache angenommen und das dritte Hörspiel produziert. "Tod in Paris" heißt das neue Abenteuer des Dämonenjägers, es erschien als 15. Teil der Reihe "Geister-Schocker", und die Geschichte ist ... wahrhaft dämonisch.

Malcolm Max erweckt Tote zum Leben

Malcolm Max und die schöne Halbvampirin Charisma reisen nach Paris, um dort den Jahreswechsel 1888/89 zu erleben. Ein Studienfreund Malcolms hat sie zu einer kleinen privaten Silvesterfeier eingeladen. Allerdings nicht ganz uneigennützig, wie sich schnell herausstellt: Seit seine geliebte Frau bei einem alchimistischen Experiment starb, setzt er alles daran, sie ins Leben zurückzuholen. Und Malcolm Max, Mitglied der Geheimloge "Custodes Lucis" und erfahren im Umgang mit dem Übersinnlichen, scheint der perfekte Partner zu sein, das gefährliche Ritual durchzuführen.

Dämonen und Gargoyles greifen Paris an

Der Autor, Peter Mennigen, zieht alle Register der Horror-Maschinerie: Totenbeschwörung, wandelnde, von Dämonen besessene Leichen, Gift, prophetische Alpträume, die über Paris hereinbrechende Apokalypse, Dämonenhorden aus Gargoyles in Notre Dame und die geheimnisvollen schwarzen Engel, hinter denen Malcolm bereits seit Folge eins her ist - das alles in etwas über einer Stunde erzählt ergibt ein tolles, volles und spannendes Hörspiel.

Solide, trashige Gruselkost - gewöhnungsbedürftiger Erzähler

Die Geschichte ist vielleicht nicht sehr originell, doch wird solide, geradlinige Gruselkost geboten, die durch die Plänkeleien zwischen Malcolm und Charisma ihren ganz eigenen Reiz erhält. Und das etwas "Trashige" gehört zur Serie ja auch irgendwie dazu.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Rolle des Erzählers, gesprochen von Rüdiger Schulzki. Die beiden ersten Teile kamen völlig ohne Erzähler aus, mit den Vor- allerdings auch mit den Nachteilen einer solchen Konstruktion. Ausgesprochen nervig war vor allem in den Kampfszenen, dass die Personen ständig kommentieren mussten, was sie gerade taten. Gespräche wie diese sollten also nun der Vergangenheit angehören:

"Aua!"
"Was ist passiert, Charisma?"
"Diese falsche Schlange hat mir das Schwert aus der Hand geschlagen. Jetzt richtet sie ihre Schwertspitze auf meine Brust."
"Ergebt Euch, Mister Max! Ein kluger Mann sollte wissen, wann er verloren hat. Oder wollt ihr, dass ich ein hässliches Loch in Eure Begleiterin steche?"
"Was ist, wollt Ihr nur tatenlos dastehen und zusehen, wie mich dieses Weibstück aufspießt?"
"Ich stehe nicht herum. Falls es Eurer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte, schlage ich mich mit einem Werwolf."
(Teil I: "Im Banne der Untoten")

Dass solche Gespräche nun wegfallen, ist nicht traurig. Unschön ist allerdings, dass der Part des Erzählers nun ein wenig zu groß geraten und aufdringlich ist und Dialoge viel zu häufig unterbrochen werden, um Nebensächliches zu schildern. Hinzu kommt, dass Rüdiger Schulzki oft in einen Märchenerzähler-Tonfall abgleitet und damit sehr viel Spannung aus den schnellen, manchmal panikerfüllten Dialogen herausnimmt, sodass der Hörer in einem Wechselbad zwischen Action und Betulichkeit hin und her irrt. Es bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Folgen ein gesundes Mittelmaß zwischen "erzählerfrei" und "zu viel Erzähler" gefunden wird.

Vorbildliche Ausstattung

Die Ausstattung ist mehr als reichlich und kann als vorbildlich bezeichnet werden. Es gibt als Gratis-Beigabe das erste Abenteuer von Malcolm und Charisma aus der "Gespenster Geschichten"-Zeit (gleicher Text, akustisch überarbeitet, andere Geräusche, neue Musik). Das Booklet bietet Infos zu den wichtigsten Personen der beiden Hörspiele, erzählt etwas über die Hintergründe der Geschichten und stellt die Sprecher, den Autor und den Cover-Künstler vor.

Fazit: Eine überzeugende Fortsetzung der "Kultserie". Der Verlagswechsel ist gelungen. Weiter so.

Peter Mennigen: Tod in Paris. Geister-Schocker #15. Romantruhe, 2011. Hörbuch, 74 Minuten. Plus: Im Banne der Untoten. 55 Minuten. Euro 7,95.

Foto

Kai Meyer: Arkadien brennt

"Arkadien brennt" heißt der zweite Teil der Arkadien-Trilogie von Kai Meyer, und der Titel ist eben so knapp wie treffend: Raubtiere auf Menschenjagd, Mafia-Morde, Menschenhandel und Vergewaltigung, dazu die Schlacht um den Palast der jungen Clan-Chefin Rosa, der in einem flammenden Inferno vernichtet wird - Kai Meyer brennt ein wahres Feuerwerk an Action-Szenen ab, sodass man förmlich schon Scharen von Stuntmen, Pyrotechnikern und Special-Effects-Spezialisten aufmarschieren sieht, um daraus einen Hollywood-Blockbuster zu machen. Aber eigentlich braucht es die Filmcrew mit dem Millionen-Budget gar nicht: Die Stimme vom Andreas Fröhlich reicht aus, um in diesem Hörbuch den inneren Film zum Laufen und den Palazzo zum Brennen zu bringen.

Rosa Alcantara auf der Spur von Tabula

Rosa Alcantara, Erbin des Alcantara-Vermögens und seit dem Ableben ihrer Tante und ihrer Schwester Chefin eines Mafia-Clans, reist nach New York zurück, um endlich das Geheimnis der Organisation "Tabula" aufzuklären. Doch die Entdeckungen, die sie in diesem Roman über die Geheimnisse ihrer eigenen Familie machen muss, sind tausendmal furchtbarer als die wenigen Informationen, die sie zu Tabula bekommt. Die Geschichte ihrer eigenen Vergewaltigung, von der nun ein Video auftaucht, die grausigen Fundstücke im Keller ihrer Tante und die zwielichtige Rolle, die ihr Vater in der Sache gespielt haben soll, bringen Rosa an die Grenze ihrer psychischen Belastbarkeit. Und dann sind da auch noch die amerikanischen Angehörigen des Carnevare-Clans, die eine Raubtier-Hatz im New Yorker Central-Park veranstalten - mit Rosa in der Hauptrolle.

Kai Meyer schildert Mafia-Kriege und arkadische Dynastien

Kai Meyer gelingt es, die Mafia-Handlung und die phantastische Geschichte um die Arkadier, die sich in Panther, Riesenschlangen und andere Tiere verwandeln können, so glaubwürdig und realitätsnah zu verknüpfen, dass man darüber nur staunen kann. Ein nacktes Mädchen, das durch das eisige, winterliche New York läuft, ein junger Mann an ihrer Seite, der sich in Sekundenschnelle in einen Panther verwandelt, Ampullen mit Serum aus Hybridenblut, Aufzeichnungen mit Handys, skurrile Internetgruppen von lebensmüden Mädchen oder in Flammen aufgehende Werkstätten - das alles geht wie selbstverständlich und organisch in einander über, und der Sprecher Andreas Fröhlich verleiht dem Stoff eine solche Authentizität, dass man fast selbst glaubt, zur Schlange werden zu können.

Lange Rückblicke auf "Arkadien erwacht"

Etwas anstrengend sind - für den Leser vielleicht noch mehr als für den Hörer - die langen Rückblenden und Vorgeschichten zu Beginn der Geschichte. Sicher hätte man nicht so viel über die Arkadier erklären müssen, immerhin werden die Käufer des zweiten Teils ja wohl den ersten kennen. Und mit Valery Page eine völlig neue Person mit sehr langer Vorgeschichte einzuführen, wirkt ebenfalls etwas ungelenk. Immerhin, sie war diejenige, die Rosa zu der Party lockte, auf der die Vergewaltigung stattfand. Sie steht damit in unmittelbarem Zusammenhang mit einem traumatischen Erlebnis der Hauptfigur. Da hätte Rosa eigentlich schon in Teil I an einigen Stellen an sie denken müssen.
Ansonsten: Spannend, actionreich und sehr bildhaft. Das Hörbuch ist auf keinen Fall langweilig. Auf einige sehr drastische Gewaltszenen sollte der Hörer sich allerdings einrichten.

Fazit: Ein Hörbuch wie ein Actionfilm. Gut gemachte Unterhaltung mit viel Kampf und Feuer. Macht auf jeden Fall Lust auf Teil III.

Kai Meyer: Arkadien brennt. Gelesen von Andreas Fröhlich. Silberfisch, 2010. 8 CD, ca. 46 Min. Euro 24,95.


Besprechung zu Teil I: "Arkadien erwacht"

Foto

Kai Meyer: Arkadien erwacht

„Arkadien erwacht“ nennt Kai Meyer den Auftakt seiner neuen Trilogie, in der es um die italienische Mafia geht, aber auch um einen uralten Zauber aus der Zeit, von der die griechische Mythologie berichtet. Eine Kombination, die recht gewagt ist, da sich die strenge Logik von Polizei, Staatsanwaltschaft, Mafiastrukturen und Wirtschaftskriminalität auf der einen und die magische Logik der Arkadien-Geschichte auf der anderen Seite eigentlich ausschließen. Doch gelingt Meyer die Gratwanderung zwischen beiden Welten recht gut, sodass eine überzeugende Einheit entsteht. Der Roman ist zeitgleich mit der Buchausgabe als gekürzte Lesung von Andreas Fröhlich auf sechs CDs erschienen.

Romeo und Julia im Mafia-Milieu

Die Heldin der Geschichte ist Rosa Alcantara. Die 17-jährige Tochter eines verstorbenen Mafiabosses wurde von ihrer Mutter in den USA aufgezogen, wollte mit der Organisation nie etwas zu tun haben und sieht sich nun, bei einem Besuch auf Sizilien, in die Machtkämpfe der verschiedenen Clans hineingezogen. Als Nichte der Chefin des Alcantara-Clans passiert ihr bereits beim Flug nach Italien etwas, das ihr weder Alcantaras noch die anderen Clans verzeihen können: Sie befreundet sich mit Alessandro Carnevare an, dem Sohn des verblichenen Capo des Carnevare-Clans. Aus der Freundschaft wird Liebe, und beide stehen plötzlich wie Romeo und Julia zwischen den Fronten ihrer verfeindeten Familien. Um Rosas Verwirrung vollkommen zu machen, stellt sich heraus, dass die Alcantaras und Carnevares die Nachkommen uralter arkadischer Dynastien sind und sich im Zustand der Erregung in wilde Tiere verwandeln. Alessandro wird im Kampf zu einem Panther, und Rosa macht schließlich die Metamorphose zur Riesenschlange durch ...

Arkadien: Alles andere als ein Idyll mit Schäfern und Flötenspiel

Vermutlich assoziieren die meisten mit dem Begriff „Arkadien“ eher ein Land in einem paradiesischen, unschuldigen Naturzustand und denken an die Sage vom Goldenen Zeitalter. Doch das Arkadien, auf das Meyer sich bezieht, hat nicht zu tun mit Hirteneinfalt, Flötenspiel und bukolischer Dichtung. Meyers Arkadien ist das wilde Land des schrecklichen Kannibalenkönigs Lykaon, von dem Ovid in den „Metamorphosen“ berichtet, er habe den Göttern Menschenfleisch vorgesetzt, um ihre Allwissenheit zu prüfen. Zur Strafe sei er in einen Wolf verwandelt worden. Die arkadischen Mafiadynastien Meyers führen ihre Wurzeln und ihre Fähigkeit, sich in Tiere zu verwandeln, auf diesen Fluch des Lykaon zurück.

Brutale Geschichte - aber doch noch zu harmlos?

Die Geschichte ist brutal, keine Frage, immer wieder gehen die Mafiabosse und ihre Schergen über Leichen. Dennoch bleibt die Frage, ob man eine Verbrecherorganisation auf diese Weise nicht unangemessen verharmlost und ihr nicht durch den Arkadienmythos eine unverdiente Aufwertung verschafft.

Glaubwürdige, sarkastische und verbitterte Heldin

Meyer gelingt es, trotz dieser unmenschlichen Verwandlungsfähigkeit, glaubwürdige Charaktere zu schaffen, die in ihrer Emotionalität und ihrer Brüchigkeit sehr überzeugend wirken. Vor allem der Heldin Rosa – verbitterte Mafiositochter, Opfer einer Vergewaltigung, Gefahrensucherin mit kleptomanischen Zügen – hat er eine unverwechselbare Persönlichkeit gegeben. Andreas Fröhlich als Sprecher schafft es mit seiner Stimme, all die Facetten Rosas auszuloten und auch die anderen Personen zum Leben zu erwecken. Es ist immer wieder ein Vergnügen, wenn er Meyers Welten akustisch nachschafft. Auch wenn es einem Humanisten die Zehennägel hochrollen kann, den Namen Äsop auf der ersten Silbe betont zu hören ...

Überraschung: Nach dem Ende bleiben viele Fragen offen

Ein kleines Manko: Auf dem Cover und den CDs ist nirgends vermerkt, dass es sich um den Auftakt zu einer Trilogie handelt. Natürlich, der erfahrene Kai-Meyer-Fan hätte es wissen müssen ... Aber wer sich unbedarft in das Hörbuch hineinfallen lässt, steht am Ende der letzten Scheibe verwundert da und fragt sich, was denn nun los ist mit den Statuen auf dem Meeresgrund und der geheimnisvollen Organisation Tabula.

Fazit: Eine spannende Geschichte voller Magie, Abenteuer, Liebe und Denkstoff. Durch und durch hörenswert.


Kai Meyer: Arkadien erwacht. Gelesen von Andreas Fröhlich. Silberfisch, 2009. 6 CD, ca. 508 Minuten. Euro 24,95.

Foto

Neil Gaiman: Das "Graveyard-Hörbuch"

Nobody wächst auf dem Friedhof auf und wird von Toten, Vampiren und Werwölfen erzogen: Ein Kinder-Hörbuch voller Zauber und Grusel - aber mit einigen Ungereimtheiten.

Er heißt Nobody, seine Eltern sind tot, seine Heimat ist ein altertümlicher, längst geschlossener Friedhof, auf dem sich Verstorbene, ein Untoter und eine Werwölfin um ihn kümmern: Das ist das Setting von Neil Gaimans Jugendroman „Das Graveyard-Buch“, das nun auch als Hörbuch vorliegt. Gesprochen werden die Abenteuer auf dem Gottesacker von Jens Wawrczeck, der vor allem durch seine Rolle als Peter Shaw in der Hörspielserie „Die drei ???“ bekannt wurde.

Ein Dschungelbuch im Friedhofs-Milieu

Die Erzählung beginnt als spannende Mordgeschichte: Ein Mann namens Jack dringt in ein Haus ein und löscht eine Familie aus. Einzig ein Säugling kann entkommen und gerät auf seinem planlosen Weg durch die Nacht auf einen Friedhof. Die Toten sind zunächst nicht sehr angetan, doch das hier ruhende Ehepaar Owens übernimmt die Verantwortung und adoptiert ihn, und ein gleichfalls auf dem Friedhof hausender Untoter namens Silas erklärt sich bereit, die Stelle eines Paten zu übernehmen. Die Konstruktion erinnert an den Beginn von Rudyard Kiplings „Dschungelbuch“, an den sich Gaiman mit dem Titel „Das Graveyard-Buch“ deutlich anlehnt. Allerdings bleibt unverständlich, warum in der Übersetzung das englische Wort „Graveyard“ stehen bleiben musste. Ein „Friedhofs-Buch“ wäre für deutsche Kinder sicher ein eingängigerer Titel gewesen. Zumal das Wort "Graveyard" im Hörbuch nicht ausgesprochen wird.

Abenteuer mit Hexen, Ghulen und Werwölfen

Die Abenteuer von Nobody Owens, genannt „Bod“, sind von makaberer Schönheit und konnten wohl nur von einem Autor aus einer Kultur erfunden werden, die das Fest „Halloween“ nicht nur aus dem Fernsehen sondern aus eigener Tradition kennt. Bods Lehrer – allesamt etwas weltfremd und antiquiert, da der Gottesacker bereits seit Jahren geschlossen ist – sind liebenswerte, skurrile Wesen mit wenig Vorstellungen von den Vorgängen jenseits des Friedhofszauns. Sogar ein alter römischer Feldherr namens Pompeius liegt hier begraben, und ganz versteckt im ältesten Teil des Friedhofs gibt es einen uralten Grabhügel aus der Keltenzeit, der von einem seltsamen Geist voller indigofarbener Tätowierungen bewacht wird. Bod trifft eine Hexe, eine Werwölfin, muss sich sogar gegen eine Schar Ghule behaupten, die ihn in ihre Welt verschleppen wollen. Das alles ist liebenswert und fantasiereich erzählt, mit gerade so viel Grusel, wie junge Leser es gern haben und ohne Albträume verkraften können. Und Sprecher Jens Wawrczeck schafft es tatsächlich, all diesen Toten und Untoten mit seiner unverwechselbaren Stimme "Leben einzuhauchen", wie der Klappentext verspricht.

Friedhofs-Geschichte leidet unter episodenhafter Aneinander-Reihung

Allerdings leidet die Geschichte an der episodenhaften Abfolge der einzelnen Kapitel. Nobodys Abenteuer stehen unverbunden nebeneinander, nichts ergibt sich aus dem vorhergehenden, und nach jedem Kapitel gibt es einen Schnitt, woraufhin der Autor ein neues Thema abhandelt. Bod trifft Ghule. Punkt. Bod trifft eine Hexe. Punkt. Bod nimmt am „Danse Macabre" teil. Punkt. So handelt es sich weniger um einen geschlossenen Roman als vielmehr um eine Aneinanderreihung von Einzelgeschichten ohne innere Logik, die erst im Finale, als Bod seinen letzten großen Kampf auf dem Friedhof bestehen muss, zum Teil zusammengeführt werden.

Hintergründe für Untote und Werwölfe fehlen

Unbefriedigend ist ebenfalls die gegen Ende der Geschichte aus dem Hut gezauberte Erklärung, bei dem Mörder handele es sich um ein Mitglied aus einer jahrtausendealten Weltverschwörung, deren Mitglieder allesamt Jack hießen. Auch die Nachforschungen, die der Untote Silas und die Werwölfin Mrs. Lupescu anstellen, werden zwar immer wieder erwähnt, sie werden für den Leser oder Hörer jedoch nicht nachvollziehbar. Man hätte gern mehr über die Hintergründe von Silas erfahren oder darüber, wie Mrs. Lupescu zum Werwolf geworden ist. Und über den Tod der tapferen „Hündin Gottes“ hätte der Autor auch wesentlich mehr Worte verlieren können. Unklar bleibt auch, wieso Bod, von dem ausdrücklich gesagt wird, dass er den Friedhof verlassen und auch auf anderen Friedhöfen herumlaufen kann, niemals versucht, seine toten Eltern zu finden. Es heißt, sie sind auf einem anderen Friedhof begraben und könnten daher nicht zu ihm kommen, und damit verschwinden die Ermordeten für immer aus der Geschichte. Schade.

Fazit: Ein liebenswertes Kinderhörbuch mit morbidem Charme und genau der richtigen Portion Grusel. An der Geschichte hätte aber gern noch etwas gearbeitet werden dürfen.

Neil Gaiman: Das Graveyard-Buch. Gelesen von Jens Wawrczeck. Gekürzte Lesung. 5 CD, ca. 280 Minuten. Hörverlag, 2008. Euro 19,95.

Foto

Elea Eluanda – Hörspiel "Zechy in der Krise"

Die 26. Folge der Kinderserie "Elea Eluanda" führt Elea und ihre Freunde nach Athen. Allerdings hätte man aus der Idee "Zechy will eine normale Eule werden" viel mehr machen können. So bleibt es eine schwache Geschichte mit einem vorhersehbaren Happy End.

„Zechy in der Krise“ heißt die 26. Folge der Kinder-Hörspielreihe „Elea Eluanda“ von Elfie Donnelly. Diesmal verschlägt es die Titelheldin Elea nach Athen. Sie nimmt an einem internationalen Rollstuhl-Basketballturnier teil. Allerdings bricht die junge Sportlerin, die im Rollstuhl auch schon Italien und Frankreich kennengelernt hat, diesmal nicht ganz so unbeschwert in die weite Welt auf: Kurz vor der Abreise hat sie sich mit ihrer blauen Tröstereule Ezechiel verkracht.

"Blödes Getröste" nervt Elea Eluanda

Als der Wundervogel aus Arambolien ihr zur Unzeit eins seiner schrecklich-schönen misstönenden Lieder vorsingen will, blafft sie ihn an, er solle doch mit seinem „blöden Getröste“ aufhören. Für eine hauptberufliche Tröstereule das Schlimmste, was man gesagt bekommen kann – daher beschließt er, seinen Beruf an den Nagel zu hängen und zu einer ganz gewöhnlichen Eule zu werden.

Eine Tröstereule aus Arambolien als ständiger Begleiter

Elea Eluanda ist ein Spin-off aus der Kinder-Hörspielserie „Bibi Blocksberg“. Die Schülerin, die bei einem tragischen Verkehrsunfall beide Eltern verlor und seither im Rollstuhl sitzt, hatte ihren ersten Auftritt im Film „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“. Hier wurde auch berichtet, wie Elea und Bibi ins Zauberland Arambolien reisten und von dort eine magische blaue Tröstereule namens Ezechiel mit nach Hause brachten. Seither ist der eigensinnige Vogel mit der schrägen Sprache und den komischen Einfällen Eleas ständiger Begleiter, und seine futuristische Multifunktiosmaschine im Handyformat, der Universator, sorgt immer wieder für Konfusionen.

Katastrophale Begegnung mit Eulen in Athen

Zechys Versuche, eine richtige Wildeule zu werden, zum Beispiel sein Mäusefang-Training mit Eleas Spielzeugmaus, sind ausgesprochen komisch, und seine Begegnung mit den echten Eulen in Athen wird (natürlich) eine Katastrophe. Allerdings hätte man aus der Idee wesentlich mehr herausholen können. So bleibt es bei einer typischen Such-und-Finde-Geschichte mit einigem arambolischen Wortwitz.

Von Athen erfährt der Hörer nichts

Schade ist auch, dass man von Athen selbst, abgesehen von einem Besuch in der Kneipe eine alten Freundes von Opi Kopi und zwei Sätzen zur Akropolis, keinerlei Lokalkolorit mitbekommt. Das Hotel-Ambiente und das Treffen der Rollstuhlfahrer könnte aus jeder beliebigen westlichen Großstadt stammen. Dass die Zeitbestimmung „vor Christi“ verwandt wird, ist ein sprachlicher Fehler, der leider in Kinder-Hörspielen immer mehr um sich greift. Korrekt heißt es „vor Christus“ oder „vor Christi Geburt“.

Das Ende ist vorhersehbar. Ein bisschen mehr Mühe hätte sich die Autorin schon machen können, um die Wiedervereinigung von Elea und Zechy in die Wege zu leiten. Insgesamt ist die Folge leider nur Durchschnitt.

Elfie Donnelly: Elea Eluanda 26: Zechy in der Krise. Hörspiel. Kiddinx 2009. 1 CD/MC, Spieldauer 45 Minuten. Euro 5,95 (CD), 4,95 (MC).

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Vorschau: Nestis und die Hafenpiraten, 2014

Eingefügtes Bild


Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

Eingefügtes Bild


Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

Eingefügtes Bild


Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

Eingefügtes Bild


Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

Eingefügtes Bild

Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

Eingefügtes Bild

Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Falkenblut, 2012

Eingefügtes Bild


Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro
Erhältlich als EPUB oder für den Amazon-Kindle

Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Drachen! Drachen! 2012

Eingefügtes Bild


Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

Eingefügtes Bild


Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Meine Bücher 1998 - 2011

Angehängtes Bild

Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


Angehängtes Bild

Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


Angehängtes Bild

Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


Angehängtes Bild

Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



Angehängtes Bild

Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


Angehängtes Bild

Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


Angehängtes Bild

Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


Angehängtes Bild

Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


Angehängtes Bild

Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


Angehängtes Bild

Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


Angehängtes Bild

Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

Tags

Nächste Lesungen / Termine

Donnerstag, 25.September: Lesung aus "Darthula, Tochter der Nebel" im Kulturbahnhof Bad Salzdetfurth, Bahnhofstraße 4. Beginn: 19 Uhr.

Freitag, 3. Oktober: Lesung in der Salze-Klinik, Bad Salzdetfurth. Zusammen mit Altje Hornburg. Beginn: 19 Uhr.

Samstag, 11. Oktober: Lesung auf dem Buchmessecon in Dreieich, Holodeck. Beginn: 18 Uhr.

Mittwoch, 22. Oktober: Lesung in der Salze-Klinik, Bad Salzdetfurth. Zusammen mit Altje Hornburg. Beginn: 19 Uhr.

Mittwoch, 5. November: Lesung in der Salze-Klinik, Bad Salzdetfurth. Zusammen mit Altje Hornburg. Beginn: 19 Uhr.

Freitag, 28. November: Lesung in der Salze-Klinik, Bad Salzdetfurth. Zusammen mit Altje Hornburg. Beginn: 19 Uhr.

Dienstag, 30. Dezember: Lesung in der Salze-Klinik, Bad Salzdetfurth. Zusammen mit Altje Hornburg. Beginn: 19 Uhr.



Messen / Büchertische / Veranstaltungen

Samstag, 11. Oktober: Buchmessecon in Dreieich, 10-20 Uhr.

Links

Meine Heimseite: www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher: www.twitter.com/PetraHartmann

Seite der Nestis-Serie:
www.nestis.net

Termine der Hildesheimlichen Autoren

September

Samstag, 20. September: High Noon auf Radio Tonkuhle mit den Hildesheimlichen Autoren. Beginn: 12 Uhr.
Donnerstag, 25. September: Petra Hartmann liest aus "Darthula, Tochter der Nebel" im Kulturbahnhof Bad Salzdetfurth, Bahnhofstraße 4. Beginn: 19 Uhr.


Oktober

Dienstag, 21. Oktober: "Albertus Magnus und der Dominikanerorden". Mit Uta Jakobi, Marlene Wieland, Eckehard Haase und Peter Hereld. Im Michaelis Weltcafé. Hildesheim, Langer Hagen 36. Beginn: 18 Uhr.


November

Dienstag, 4. November: Elviera Kensche und Sonja Klima lesen aus "So'n Schiet aber auch". Im Michaelis Weltcafé. Hildesheim, Langer Hagen 36. Beginn: 18 Uhr.

Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei einer Tageszeitung. Anschließend war sie fünf Jahre Redakteurin.
Als Schriftstellerin hat sie sich dem fantastischen Genre verschrieben und verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, voraussichtlich 2014.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.


eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012 (Download hier)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.


Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

September 2014

M D M D F S S
1234567
891011121314
15 16 1718192021
22232425262728
2930