Von Feuer und Dampf - Steampunkanthologie
Eingetragen von Nina, 22.08.2010, 18:40
Endlich gibt es mehr Infos und das offizielle Titelbild zu unserer Steampunk-Anthologie:
Von Feuer und Dampf
Spiegelwelten 2
Herausgeber: Stefan Cernohuby
Verlag: Arcanum, http://www.arcanum-fantasy-verlag.de
ISBN: 978-3-939139-13-3
Was wäre wenn …
… die Welt im Jahre 1899 völlig anders wäre,
als wir sie kennen?
… ein dampfbetriebener Golem Berlin unsicher
macht?
… in Hamburg Schiffe und Zeppeline um die
Vorherrschaft kämpfen?
… das Münchner Oktoberfest bahnbrechende
Erfindungen präsentiert?
… eine gewaltige Maschine unter Wien auf ihren
Einsatz wartet?
Sechzehn Autorinnen und Autoren haben gemeinsam eine alternative Realität erschaffen. Sie erzählen kleine und große, jedoch stets miteinander verknüpfte Geschichten in den Städten Berlin, Wien, Hamburg und München. Die Anthologiereihe »Spiegelwelten« präsentiert mit »Von Feuer und Dampf« das erste deutschsprachige Werk, das sich voll und ganz dem Thema Steampunk widmet.
Enthaltene Geschichten:
Charlotte Engmann - Saubere Arbeit
Oliver Hohlstein - Mit Begleitung
Gerd Scherm - Der Rosenbaum-Golem
Felix Woitkowski - Puppenspieler
Andreas Gruber - Die Weltmaschine
Claudia Hornung - Die Sache mit Valentin
Nina Horvath - Die neue Eiszeit
Stefan Cernohuby - Das Dampftaxi
Sylke Brandt - Exotische Intrigen
Philipp Bobrowski - Kesselchen
Christine Schlicht - Die Luft der Freiheit
Michael Wozonig - Minimale Chancen
Damian Wolfe - Raketen und Revoluzzer
Marco Ansing - Der Automat-Imbiss
Simone Edelberg - Das Trambahnritzenreinigungsweiberl
Das Buch ist ab September 2010 erhältlich. (Neben der Direktbestellung beim Verlag auch bei Amazon.)
Feuer, Dampf und Frauen
Eingetragen von Nina, 11.08.2010, 23:16
Neues gibt es ... immer wieder mal. In meinem Fall liegt zunächst mal die Druckdatei der Steampunk Anthologie „Von Feuer und Dampf“ in meiner Mailbox. Da Titelbild kann ich noch nicht präsentieren, aber wenn ich mir das so ansehe, scheint der Arcanum Verlag ja mit Vorankündigungen bis zuletzt recht zurückhaltend zu sein.
Auf jeden Fall sollte das Übrige bis nächsten Monat über die Bühne gegangen und somit dann auch das fertige Buch da sein.
Zweite Neuigkeit ist etwas, das anders als so manche Beteiligung an einer öffentlichen Ausschreibung recht still über die Bühne gegangen ist, aber meiner Ansicht nach einen deutlich hörbaren Knall oder zumindest Plumps machen wird, wenn das Buch im September mal landet:
Die Rede ist von der Anthologie Frauen! – Starke Erzählungen über das starke Geschlecht.
Und ja, ich weiß, wie das klingt. Als hätte so eine Emanze halt „irgendwelche“ Texte über Frauenrechtlerinnen ausgegraben.
Nun, Emanze ist der Verleger wohl keine. Ich erwarte mir nach unseren Gesprächen aber dennoch, dass die Geschichten das tun, was in dem Zusammenhang etwas ist, das ich mir wünsche: Ein Frauenbild jenseits des Topflappen-Häkelns zu vermitteln.
Die Geschichten: Mit weiblichen Protagonisten, von weiblichen Autoren. Sicher nicht irgendwas, denn der Einkauf der Lizenzen ist auf jeden Fall mit Bedacht vonstatten gegangen. Und zwar international. Ja, tatsächlich international, nicht Deutsch mit Quotenösterreicher und Quotenschweizer drinnen.
Das Cover von Frauen!
Aber: Science-Fiction, Fehlanzeige? – Nein!
Zwar hieß es ursprünglich, ich sollte in meiner Geschichte keine Science-Fiction schreiben, die darauffolgenden Gespräche mit dem Verlag haben jedoch ergeben, dass er lediglich Vorbehalte gegen Technogebrabbel-Space-Operas hat. Nachdem ich so etwas ja ohnehin nicht schreibe, war die Sache damit erledigt.
Rausgekommen ist eine Geschichte, in der eine beeinflussbare Frau erst einmal versucht, in einer tristen Zukunftswelt ihren Weg zwischen Realität und virtueller Existenz zu gehen. Ich denke, dass es ein Text geworden ist, der sehr gut ausdrückt, was ich sagen will - zumal er nicht mit einer Heldin operiert, die perfekt ist, sondern die ebenso wie jeder von uns starken gesellschaftlichen Zwängen ausgesetzt ist, was das Ganze wohl auch glaubwürdiger macht.
Dazu finde ich es sehr erfreulich, dass ich nicht die einzige Science-Fiction Geschichte begesteuert habe – eine weitere solche Autorin ist James Tiptree Jr. (Pseudonym von Alice Sheldon), von der ich bereits vor dem Projekt überzeugt war, dass ihre Texte tiefgründig, kompromisslos und somit absolut lesenswert sind.
Dass der Septime Verlag auch gleich Werkausgabe und Biographie von James Tiptree Jr. liefert, dürfte auch einiges an Aufmerksamkeit auf den Band abfallen lassen, in dem ich vertreten sein werde.
Überhaupt habe ich das Gefühl, dass ich da neben den verschiedenen internationalen Autorinnen die unbekannteste in dem Band bin, was sicher nicht zu meinem Schaden sein wird ...
Evolver und Nazi Island Mystery
Eingetragen von Nina, 11.08.2010, 21:50
Wie auch schon der vorige Beitrag, beschäftigt sich auch dieser mit einer Lesung im Narrenturm, dem heutigen pathologisch-anatomischen Bundesmuseum.
Der Narrenturm.
Dieses Mal präsentierte sich Evolver, laut eigenen Angaben das erste Ezine Österreichs. Ihre Anfänge beschreiben sie selbst so „Schon bald schrieben dort zahlreiche österreichische und deutsche Autoren in intelligenter Weise über Phänomene der Popkultur, lieferten im typisch `goscherten´ EVOLVER-Stil Kommentare zu Politik und Alltag ab“.
Die Vortragenden
Nun gut, so manche Kolumne wurde verlesen und ich durfte mich also selbst von gutem Stil und dem Humor der Redakteure überzeugen, die auch Lesen mit verteilten Rollen oder sogar einen Kleidungswechsel auf der Bühne nicht scheuten.
Zum Abschluss gab es noch eine Lesung aus The Nazi Island Mystery – wie der Titel vermuten lässt, ein Machwerk, das sicherlich nicht vor Splatterorgien und allem anderen, was einem Trashleser sonst noch Spaß machen könnte, zurück schreckt. Die Leseprobe daraus war mir – nicht zuletzt wegen der einleitenden Worte des Autors – ein Vergnügen (leider war das Bier schon aus, das hätte nämlich gut dazugepasst) – allerdings bezweifle ich doch, dass das Buch etwas ist, das ich daheim so gerne in einsamen Stunden lesen möchte.
Aber gerade darum gehe ich gerne auf Lesungen – wieder was Neues hören und interessante Menschen treffen!
Lovecraft im Narrenturm
Eingetragen von Nina, 30.07.2010, 22:58
Szenische Lovecraft-Lesung in Wien – das konnte ich mir natürlich als großer Fan nicht entgehen lassen! Der Anlass war der 120. Geburtstag des großen Meisters der Phantastik.
Innenhof des Narrenturms
Die Location war mit dem Narrenturm auch mehr als passend für eine derartige Lesung. Den Namen verdankt das Gebäude seiner ursprünglichen Bestimmung – es wurde nämlich als psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Und das bereits 1784.
Inzwischen dient der Turm als pathologisch-anatomisches Museum. Die Lesung fand in einem der oberen Geschoße statt, am Gang musste man da gleich einmal an einer Reihe von Skeletten mit schwerwiegenden Missbildungen der Knochen vorbei.
Die Musikerin Julia Szederkenyi
Zu Beginn der Lesung und auch kurz zwischendurch spielte die junge Geigerin Julia Szederkenyi. Ich bin sonst nicht so der Freund von Musikeinlagen, aber nachdem Lovecraft mit „Die Musik des Erich Zann“ auch das Geigenspiel thematisiert hat, fand ich es passend.
Die Lesung wurde dann von mehreren Personen bestritten. Zum einen Thomas Fröhlich, der Biographisches vortrug und der mich auch zu der Lesung eingeladen hatte. Wir wissen übrigens immer noch nicht, woher wir einander eigentlich kennen. Thomas behauptet steif und fest, es wäre bei einer meiner Lesungen gewesen. Ich hingegen bin mir sicher, dass ich zuerst auf einer seiner Lesungen war. Da die Fotodokumentation aber oft, wenn ich ohne Familienmitglieder im Publikum aufgetreten bin, höchst lückenhaft ist, wird sich das wohl nicht so einfach herausfinden lassen.
Die Lesenden, von links nach rechts: Fritz Steppart, Fritz Wildmeyer, Eva Fillipp und Thomas Fröhlich.
Fritz Widmeyer durfte als Lovecraft selbst auftreten, Eva Fillipp saß als seine – geschiedene – Frau Sonia an seiner Seite, während Fritz Steppart den Part seiner Kritiker übernahm. Andrea Pauli las hingegen vollständige Geschichten.
Alles in allem eine interessante Kombination an Textpassagen, die Lovecraft geschrieben hat und die Zeitgenossen über ihn von sich gegegeben haben!
Grabung in den Alpen
Eingetragen von Nina, 20.07.2010, 22:59
Nun möchte ich auch kurz von meiner letzten Grabung berichten – ich war ja wieder, dieses Mal in den Alpen. Genauer gesagt war unsere Unterkunft in einer recht gemütlichen und natürlich heillos verkitschten Pension in Wildalpen, einem nicht weiter bemerkswerten Örtchen in der Steiermark, auch wenn es dort bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten wie die „Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Gottesmutter Maria“ geben soll, die ich allerdings nicht gesehen haben. Erwähnenswert dürfte weiters sein, dass das Wasser, das in Wien aus dem Wasserhahn kommt und das übrigens eine hervorragende Qualität hat, von dort stammt.
Wir mussten da jeden Tag erst einmal auf einem zunächst nicht vorhandenen Pfad (darum hatten wir auch anfangs einen Mann mit Motorsäge mit, da der Weg nicht immer ganz einfach zu bahnen war) erst einmal den Berg rauf.
Anstrengend, aber gut, dafür wurde man mit atemberaubend schöner Landschaft belohnt. Und wenigstens hat es nur am ersten Tag geregnet, dafür war das aber auch ein richtiger Wolkenbruch.
Unterwegs mal Aussicht genießen ...
Auf dem Weg zur Torsteinhöhle
Die Torsteinhöhle
Es war eine Probegrabung in der Torsteinhöhle, um herauszufinden, ob die Funde weitere Grabungen und wissenschaftliche Arbeiten lohenswert machen würden.
Es handelt sich hierbei um eine Höhle, die nach vorne hin recht weit offen ist und wo man dementsprechend bei Tageslicht arbeiten kann. In diesem Bereich fanden die Auslesearbeiten statt, es wurde auch eine kleinere Grabungsstelle angelegt – und hier wurde auch Mittag gegessen. So unglaublich das klingt: Bei so einer Höhlengrabung fehlt einem da nichts, es gibt alles Mögliche zu essen und zu trinken, sogar heißen Kaffee vom Aggregat für die Beleuchtung.
Dann gab es ein Stück in Dunkelheit zu gehen und vor einem weiteren Ausgang (der jedoch mehr minder in einen Abgrund führte), wurde hauptsächlich gegraben.
Aber selbst im Eingangsbereich der Höhle war es bitter kalt, trotz Hitzewelle. Da kam ich mit drei bis vier Schichten Kleidung gerade so über die Runden.
Kollegen beim Graben im hinteren Teil der Höhle.
Und auch im vorderen Teil wurde dann so richtig gearbeitet!
Gefunden haben wir leider nicht gerade viel, mehr Kleinsäugerreste als solche von Höhlenbären. Aber gut, dazu ist eine Probegrabung ja gut, um eben herauszufinden, ob da was ist und es war auf jeden Fall interessant.
Zum Abschluss haben wir noch einen Ausflug in die Atzberghöhle gemacht. Diese ist ein besonders beeindruckendes System. Gleich zu Beginn musste man über eine sehr hohe und nicht sonderlich vertrauenserweckende Leiter erst einmal „einen Stock höher“ und dann ging es durch dunkle Gänge.
In der Atzberghöhle
Neues aus Anderwelt - Wasserwesen
Eingetragen von Nina, 24.06.2010, 16:23
Demnächst erscheint wieder eine Kurzgeschichte von mir, dieses Mal ein Werk mit dem Titel „Freiheit den Wassertropfen!".
Hier die Infos zum Fanzine:
In „Neues aus Anderwelt“ dreht sich alles um die Phantastik in ihrer gesamten Bandbreite: High Fantasy, Fantasy, SF, phantastische und magische Orte, Mythologie und Legenden, Zauberei, Spiele, Musik, Kunst in allen Varianten zu diesem Thema, Weblinks und noch vieles mehr.
Die einzelnen Ausgaben bieten aktuelle Event-Hinweise, interessante Artikel zum Thema, Interviews mit Autoren und anderen Künstlern, Verlagen usw., Mitteilungen über Wettbewerbe und Ausschreibungen, Berichte über Veranstaltungen, eigene Erlebnisse oder die Vorstellung von phantastischen Orten, kurz, zu allem Möglichen rund um die AnderweIt.
Außerdem ist das Magazin „Neues aus AnderweIt“ eine Plattform für künstlerischen Tätigkeiten, sei es nun literarisch oder in Plastik, Installation oder Bild.
Ein weiterer Schwerpunkt des Heftes ist die Vorstellung neuer Bücher, Spiele und Filme. In Zeiten, in denen der Platz für Rezensionen in Magazinen immer knapper wird, ist das den Machern des Magazins ein besonderes Anliegen.
Ausgabe 32
Thema: Wasserwesen
ISSN 1868-9582
Inhalt:
Gedichte und Kurzgeschichten:
„Freiheit den Wassertropfen!“ von Nina Horvath
„Der Gesang der Delphine“ von Susanne Ulrike Maria Albrecht
„Sirenenalarm“ von Anna Schneider
„Aus einem Waldteich“ von Friederike Stein
„Ein letzter Schluck“ von Andreas Acker
„Liebesverlockung“ von Heidelinde Weiß
„Verschwörung im Ozean“ von Claudia Markwardt
„Abwassernixe“ von Sigrid A. Urban
„Südwind“ von Friedrich Kieteubl
„Der flüchtige Traum eines Kindes“ von Mano Anandason
„Die betrogene Flussnymphe“ von Barbara Weichsel
Artikel:
„Seeungeheuer – Schrecken der Meere“ von Renate Wolf
„Ist sich’s nix mit Nixen?“ von Michaela Gerstner
Bilder:
„Meermaiden“ von Anneke Schipper
„Flu der Wassergeist“ von Ulrike Theis
„Wasserwesen“ von Kristina Ruprecht
„Nixe und Wassermann“ von Karin Dickel-Jonasch
„Nöck“ von Claude Gengler
„Nixe“ von Ester Bystrek
Und natürlich das Titelbild: „Triton“ von Chris Schlicht
Link: http://www.anderweltler.dev
Nachbericht der Lesung zu "Die Saga der Drachenschwerter"
Eingetragen von Nina, 24.05.2010, 21:39
Unsere Lesung ist nun auch wieder vorbei, bislang habe ich ja mit dem Bloggen gewartet, bis es endlich Bilder gibt.
Veranstaltungsort: Altbekannt, immer wieder gerne in der kultigen Atmosphäre zwischen durchgesessenen Sofas und Wandschmierereien, wann immer ein Eckchen für mich in der regelmäßig alle zwei Wochen stattfindenden Lesereihe ist. Die Arena ist hier in Wien ja auch vor allem als Austragungsort zahlreicher Konzerte bekannt, die mitunter nicht so „braven“ Bands und ihre gleichgesinnten Gäste prägen natürlich diesen Ort.
Wie angekündigt, haben Stefan Cernohuby und ich gelesen. Aus dem Buch „Die Saga der Drachenschwerter“, das miteinander inhaltlich verknüpfte Geschichten enthält, die alle etwas mit Asien zu tun haben (oder eben dessen Fantasyäquivalent.)
Das auch als Erklärung, warum Stefan ein Schwert mithatte und ich ein chinesisches Kleid mit aufgestickten Drachen angezogen hatte.
- OK, wer mich schon mal damit gesehen hat: Ich habe das schon seit Jahren im Kasten und trage es auch hin und wieder, umso glücklicher war ich, tatsächlich ohne Unkosten ein Kleidungsstück zu finden, das perfekt mit dem Cover des Buches harmoniert. 
Stefan und ich beim Posen. (Foto von Claudia Cernohuby)
Stefan hatte sich an dem Abend auch bereiterklärt, die Moderation zu übernehmen, was er auch wirklich hervorragend gemacht hat. Vor allem in Anbetracht dessen, dass es seine erste Lesung überhaupt war. Aber hoffentlich nicht die letzte: Spätestens, wenn diesen Sommer seine Steampunk-Anthologie „Mit Feuer und Dampf“ herauskommt, will ich ihn wieder vortragen hören!
Anschließend las ich dann meine Geschichte „Das Schwert des Lebens und die Macht des Todes“. Obwohl ich wegen der Länge nur Ausschnitte wählen konnte, war es schon dann etwas anstrengend, einerseits das laute Vorlesen, weshalb ich zwischendurch mal zur Flasche greifen musste, andererseits auch das Sitzen auf der viel zu weichen Couch. Vermutlich ein Traum, wenn man wie auf einem Fernsehsessel mümmelt, ein Alptraum für den Autor, der angesichts der Gäste und Fotoapparate eine gute Figur zu machen versucht. 
Ich bei meiner Lesung. (Foto von Magdalena Six)
Was mir aber auf jeden Fall total getaugt hat, war, dass Publikum in einer zufriedenstellenden Zahl da war. Und größtenteils überhaupt Leute, die mich noch nie bei einer Lesung erlebt haben.
Die Gäste haben aufmerksam zugehört, auch, als ich selbst bei Stefans „das Schwert des Verfalls“ entspannen konnte. Das war ja auch wirklich unterhaltsam zu sehen, wie sich der Autor praktisch an der Boshaftigkeit seine Protagonisten geweidet hat!
Bücher gingen auch noch ein paar weg – Autorenherz, was willst du mehr?
Interview anlässlich des Vincent Preises
Eingetragen von Nina, 22.05.2010, 15:13
Anlässlich des Vincent Preises gibt es von mir wieder ein neues Interview zu lesen:
http://vincent-preis.blogspot.com/2010/05/...rvath.html#more
Juryvorschlagsliste für den Deutschen Phantastik Preis
Eingetragen von Nina, 14.05.2010, 18:34
Ich dachte schon, ich müsste jemanden auf Facebook berichtigen, als plötzlich Glückwünsche zum Deutschen Phantastik Preis eingingen. Mit dem Deutschen Phantastik Preis verbinden mich ja recht ambivalente, als ich mich vor einigen Jahren als noch sehr unerfahrere Autorin plötzlich auf der Nominierungsliste wiederfand und es schließlich dann eben nur auf Platz 2 geschafft hatte. Knapp daneben ist halt letztendlich doch vorbei ... oder?
Seitdem nehme ich mir jedes Jahr wieder vor, das Spektakel zu ignorieren und finde es immer wieder dann doch zu spannend, um einfach wegzusehen.
Nachdem aber noch keine Nominierungen feststehen, ich aber wiederum gerade für den Vincent Preis nominiert wurde, hielt ich das auch erst für eine Verwechlung.
Aber das Erstaunliche ist: Es gibt tatsächlich was Neues zum DPP. Keine Nominierung, aber immerhin steht unsere Anthologie Metamorphosen auf der Vorschlagsliste für die Publikumswahl. Man kann zwar auch eigene Vorschläge machen, aber ich denke dennoch, dass das die Chancen auf eine Nominierung erheblich erhöht!
... und nun hat mich natürlich das Fieber endgültig gepackt! - Natürlich hoffe ich sehr, dass wir viele Stimmen für unsere Anthologie bekommen und möchte alle Leser, die Vergnügen beim Lesen unseres Buches hatten, um ihre Stimme in der Kategorie "Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung" bitten!
Die Vorrunde läuft jetzt erst einmal bis zum 27. Juni, danach steht dann fest, wer dann defintiv nominiert ist. Die Hauptrunde geht dann noch bis zum 31. August.
Wählen kann jeder, der das möchte und eine gültige Mailadresse einträgt auf der Seite des DPP.
Und hier noch die lange Liste, mit den Juryvorschlägen für die verschiedenen Kategorien:
http://nina.maco.or.at/dpp.doc
Im Urknall war es still
Eingetragen von Nina, 10.05.2010, 19:58
Bei manchen Veröffentlichungen fiebere ich ja länger hin, bis sie endlich erscheinen. Umgekehrt gibt es auch Überraschungen und zwar habe ich heute eine erlebt: In meinem Briefkasten lag tatsächlich aus heiterem Himmel die Science-Fiction Anthologie mit dem meiner Ansicht nach sehr gelungenen Titel "Im Urknall war es still".
Hier die Informationen dazu - das Internet geizt ja eher damit, daher habe ich sie selbst zusammengestellt:
Im Urknall war es still
Science-Fiction Anthologie, herausgegeben von Dieter König
ISBN 978-3-940830-04-3
... Und wieder finden wir vom packenden SF-Krimi über knallharte Action bis hin zur beißenden Satire alle denkbaren Stilrichtungen in elf wundervoll erzählten Geschichten vereint.
Reni Zawrel entführt und in die Welt einer außergewöhnlichen Kriegerin. Karl-Heinz Mitzschke definiert Künstliche Intelligenz völlig neu. Mike Grundlach lehrt uns, den Begriff Ehre neu zu verstehen. Edgar Güttke liefert uns eine begeisternde Titelstory voller Musik. Lisa Jäckel skizziert dagegen den Weg zu einem liebeswerten und neuen Paradies. Oliver Grand treibt mit seiner Space-Opera die Stimmung auf die Spitze. Dieter König lässt uns den Ersten Kontakt auf gänzlich neue und faszinierende Art erleben. Nicole Gröbe zeigt uns die Menschen völlig ohne gesellschaftliche Maske. Nina Horvath zeichnet das Bild eines lautlosen Weltuntergangs. Hannah Steenbock entführt uns zu den Raumpiraten und Wiktor Guzinski zielt erneut mit Witz und Esprit auf den Lachmuskel.
Inhalt:
Sholda – Reni Zawrel
Zauberlehrling 2016 – Karl-Heinz Mitzschke
Begegnungen – Mike Gundlach
Im Urknall war es still – Edgar Güttge
Falling Star – Lisa Jäckel
Höllenkatze – Oliver Grad
Neo Tauridae – Dieter König
Die Gepardin – Nicole Gröbe
Ein bisschen Weltuntergang – Nina Horvath
Irinas Rache – Hannah Steenbock
Vergessene Helden – Wiktor Guzinski
Bestelllink:
http://www.sarturia.com/buchshop/Urknall.php
Ich bin für den Vincent Preis nominiert!
Eingetragen von Nina, 08.05.2010, 15:18
2010 wird zum dritten Mal die Wahl des Vincent Preis durchgeführt. Ziel ist es, die besten Beiträge des Genre Horrors mit dem Erscheinungsjahr 2009 aufzuzeigen. Nach der Vorrunde steht die Nominierungsliste nun fest - und ich bin zwei Mal mit drauf! - Zum einen für die besten Kurzgeschichte, zum anderen als Mitherausgeberin unserer Anthologie Metamorphosen. Ich freue mich natürlich sehr darüber!
Hier die vollständige Liste:
Roman
Christoph Hardebusch - Die Werwölfe (Heyne)
Lars Maria Maly - Der Fluch des dunklen Mondes (Eloy Edictions)
Sebastian Fitzek – Splitter (Droemer)
Tobias Bachmann - Dagons Erben (Basilisk)
Uwe Voehl - Der Kuss der Medusa (KBV)
Kurzgeschichte
Andreas Gruber – Die scharfe Kante des Geodreiecks (Rose Noir, Voodoo Press)
J.C. Prüfer - Die Schokolade des Herrn Bost (Metamorphosen, Verlag Torsten Low)
Jakob Schmidt - Eine andere Wildnis (Zwielicht 1, Eloy Edictions)
Nina Horvath - Zombies für einen Tag (Metamorphosen, Verlag Torsten Low)
Torsten Scheib – Götterdämmerung (Zwielicht 1, Eloy Edictions)
Grafik
Chris Schlicht - Metamorphosen (Titelgrafik, Verlag Torsten Low)
Gaby Hylla - Dark Ladies 1 (Titelgrafik, Fabylon Verlag)
Mark Freier - Necrologio (Titelgrafik, Blitz Verlag)
Crossvalley Smith - Höllische Weihnachten (Titelgrafik, Sieben Verlag)
Susanne Jaja - Zwielicht (Titelgrafik, Eloy Edictions)
GrafikerIn
Chris Schlicht
Crossvalley Smith
Lothar Bauer
Mark Freier
Timo Kümmel
Anthologien, Storysammlungen, Magazine
Horvath, Nina & Eberl, Sabine & Bianchi, Manuel – Metamorphosen (Verlag Torsten Low)
Jörg Kleudgen – Necrologio (Blitz Verlag)
Markus K. Korb - Die Ernten des Schreckens (Atlantis Verlag)
Michael Schmidt - Zwielicht 1 (Eloy Edictions)
Stefan Melneczuk - Geisterstunden vor Halloween (Blitz Verlag)
Hörbuch
H.P.Lovecraft - Der Tempel (Titania Medien)
H.P.Lovecraft - Das Grauen von Dunwich (Nachtmahr - Wolpertinger Hörbücher)
Ascan von Bargen - Das Bildnis des Dorian Gray (Maritim/Verlagsgruppe Hermann)
Kai Meyer - Die Geisterseher (Audiopool))
Dorian Hunter – Freaks (Zaubermond)
Interview im Geisterspiegel
Eingetragen von Nina, 07.05.2010, 22:39
Im Geisterspiegel ist ein Interview mit mir erschienen:
Hier klicken
Lesung aus "Die Saga der Drachenschwerter"
Eingetragen von Nina, 03.05.2010, 20:05
Bald darf ich wieder zu einer Lesung antreten: Alte Location, neuer Lesungsparter.
Hier die Infos dazu, eingeladen ist natürlich wie immer jeder, kommen kann und will:
18. Mai, 20 Uhr – Lesung Nina Horvath & Stefan Cernohuby 
Ein Foto von Stefan und mir.
Ein Schwert war es, das den gordischen Knoten zerschnitt. Ein Schwert war es, das den Ring vom Finger des dunklen Herrschers trennte. Und nun ist es das von unheiligen Mächten beseelte Eisschwert, das eine ganze Welt bedroht. Nur die Träger der Drachschwerter sind in der Lage, sich dieser Gefahr entgegenzustellen. Ninjas, Magie, Mönche, untote und blutige Kämpfe - seid dabei!
Es lesen Nina Horvath und Stefan Cernohuby aus dem Fantasywerk „Die Saga der Drachenschwerter“, erschienen Frühling 2010 im Wunderwaldverlag.
Eintritt frei.
Arena Beisl, 1. Stock, Baumgasse 80, 1030 Wien
Auf nach Ägypten!
Eingetragen von Nina, 08.04.2010, 13:54Für mich geht es nun auf nach Ägypten – ich fliege von Wien aus über Nürnberg nach Sharm el Sheik und bin dann bis zum 23. in Dahab. Urlaub wird es zwar keiner, da ich dort einen Kurs der Universität absolviere, aber ich freue mich schon sehr darauf!
Die Saga der Drachenschwerter
Eingetragen von Nina, 02.04.2010, 21:13
Es gibt wieder eine neue Veröffentlichung von mir, dieses Mal in einer Fantasyanthologie:
Die Saga der Drachenschwerter
240 Seiten Softcover
Einband farbig
ISBN 978-3-940582-24-9
Viele Drachenklingen wurden geschmiedet, um das Gleichgewicht der Kräfte zu bewahren, eine, um es zu zerstören. Zannin no Katana, das Schwert des Drachens der Finsternis, verheert Seringaye und überzieht die Welt mit Frost und Eis. Hoffnung versprechen die Klingen der anderen Drachengötter, doch diese sind verschollen. Eine verzweifelte Jagd beginnt, die die Schwertträger aus allen Teilen Seringayes zum Ort der Entscheidung führt. Dort treffen jene, die dem Licht folgen auf jene, die sich dem Schatten zuwandten und auf die Schergen der Finsternis. Eine Schlacht um das Schicksal der Welt entbrennt ...
In ihren Episoden berichten die Geschichtenweber von der Queste der Schwertträger durch die Welt Seringaye. So vielfältig wie die Autoren sind auch die Erzählungen über Macht und Ohnmacht, Gut und Böse und das Ringen um Mut und Stärke. Fantasy auf hohem Niveau mit einer Prise Philosophie, in blühenden Bildern beschrieben - ein Genuss für Kenner!
Mit Beiträgen von Gerd Scherm, Janine Höcker, Klaus Mundt, Manuel Bianchi, Michael Mühlehner, Wolfgang Schroeder, Nadine Muriel, Nina Horvath, Stefan Cernohuby, Stephanie Oelschläger.
Subskriptionspreis für Eilige: Bis 07.03.2010 für 10,- € beim Verlag vorbestellen!
Endpreis ab 08.03.2010: ca. 14,90 € (D) - auch bei Amazon erhältlich
Steampunk Anthologie - erstes Interview
Eingetragen von Nina, 09.12.2009, 21:16
Noch gar nicht materiell existent und schon im Gespräch: Unsere Steampunk-Anthologie, die bei Arcanum erscheinen wird. Wieder mal mit inhaltlich verzahnten Geschichten, wie das bei den Geschichtenwebern in ihrem Sammelbänden des öfteren vorkommt.
Meine Geschichte spielt – wie sollte es anders sein – in Wien. Gut, ich hatte natürlich bei der Interessensbekundung den Gedanken Steampunk = Science-Fiction = Zukunftswelten, was so natürlich nicht automatisch angenommen werden kann und was sich dann auch als irrig erwies: Nichts damit. Keine Dampfraumschiffe, immerhin war die Vorgabe die Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie!
Kaiserin Elisabeth „Sisi“ ist zu der Zeit zwar schon tot, doch die weiblichen Charakteren neigen dennoch immer noch eher dazu, Korsette statt Cyberimplante tragen.
Logo des Online-Magazins Clockworker.
Aber gut, solange ich persönlich mich in keines reinquetschen muss ...
Genug Spaß für den SF-Fan sollte es dennoch geben, so ist das persönliche Highlight für mich Andreas Grubers dampfbetriebener Teilchenbeschleuniger.
Aber genug der Vorrede: Ich wollte euch ja den Link zum Steampunk-Online Magazin Clockworker geben, in dem ein Interview zur Anthologie erschienen ist:
http://clockworker.de/cw/2009/12/03/deutsc...logie/trackback
Weihnachtsfeier der Science-Fiction Gruppe
Eingetragen von Nina, 08.12.2009, 20:50
Ich nehme mir endlich mal die Zeit, etwas über die Weihnachtsfeier der Science-Fiction Gruppe Wien zu schreiben. War ja das erste Mal, dass ich mit Fans gefeiert habe und gleichzeitig auch die erste Gelegenheit in diesem Jahr, so etwas wie freudige Vorweihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.
Dekorierte Auslagen, Schokonikoläuse, Weihnachtswerbung und anderes fängt ja inzwischen so früh an, dass man es bald entweder nicht mehr sehen kann oder lernt, es auszublenden.
Dabei, man höre und staune, bin ich bekennender Weihnachtsfan!
Und wenn alle Feiern so harmonisch und lustig ablaufen wie die, über die hier berichte, werde ich das wohl bis ins hohe Alter bleiben.
Anfangs ging es los wie immer, eintrudelnde Mitglieder, allerdings zum feierlichen Anlass mehr als sonst. Platz suchen, essen, trinken, erste Plaudereien.
Witzig fand ich, dass durch meinen letzten Blogbeitrag ein lange verschollenes Mitglied, Andreas Reinisch, der laut eigenen Angaben vor etwa zwanzig Jahren mal mit dabei gewesen war, wieder zu der lustigen Gemeinschaft zurückfand.
Ich finde das auch irgendwie beruhigend: Manche Dinge haben doch noch Bestand.
Nach einiger Zeit ergriff das Alfred Vejchar das Wort, um der versammelten Gemeinde ein frohes Fest zu wünschen, einen kleinen Rückblick auf das Jahr zu geben, wobei er vor allem herausstrich, dass erfreulicherweise dieses Jahr einige Mitglieder zwar gesundheitlich was mitgemacht haben, aber keiner vom Quiqui, wie er fast liebevoll auf altwienerische Art den Tod allegorisierte, geholt worden wäre. (2008 war in der Hinsicht ja kein so glückliches Jahr, nachdem es das letzte von dem langjährigen Mitglied Ernst Vlcek war, den ich als damals Neuhinzugekommene gerade noch so ein bisschen kennen lernen durfte.)
Anschließend folgte ein Vorausblick auf 2010, denn da hat man noch sehr viel vor, unter anderem ein großes Projekt, das man aber der Öffentlichkeit gegenüber noch unter Verschluss halten möchte.
Aber ich kann nur so viel verraten, dass es die Herzen der Science-Fiction Fans insbesondere in Wien höher schlagen lassen dürfte und dass ich mit meinen Berichten natürlich weiter dranbleibe.
Anschließend folgte das fröhliche Beschenken. Es gab ja einen reichen Gabentisch mit einer Weihnachtspackerlzahl im dreistelligen Bereich, den die Mitglieder reich befüllt hatten.
Hans Langsteiner und Peter Soukoup können mit dem Lesen ihre Büchergeschenke offenbar nicht warten.
Die Geschenke waren mit dem Namen der Beschenkten versehen, aber nur teilweise gaben sich die „Spender“ auch in Weihnachtskarten namentlich zu erkennen, sehr viel wurde praktisch anonym auf den Gabentisch gelegt und dann von Herrmann Urbanek und Alfred Vejchar, der wiederholt angekündigt hatte, das eigentlich nicht mehr machen zu wollen, zu den entsprechenden Leuten gebracht.
Hermann Urbanek skeptisch: Sind die Geschenke etwa für die Kuriositätensammlung gedacht?
Viktor Farkas hat wohl den größten Geschenkeberg! Links davon Robert Christ, rechts Hans Langsteiner.
Dabei war ich total überrascht, dass ich recht reich beschenkt wurde: Neben einer größeren Zahl an Büchern gab es auch noch zwei spannend wirkende DVDs, Süßigkeiten und ein bisschen Kleinzeug. 
Im Vordergrund bin ich vor dem noch wachsenden Geschenkeberg. Im Hintergrund wird gerade fleißig verteilt.
Der Abend klang schließlich noch beim Anstoßen mit einem Gläschen Sekt, das auf unser Stammlokal ging, aus.
Anstoßen am Ende der Feier.
Boa Esperança
Eingetragen von Nina, 18.11.2009, 22:16
Eine neue Veröffentlichung von mir steht in den Startlöchern - und zwar von der andauernd "fast veröffentlichten" Kurzgeschichte "Trautes Heim, parallel", die auch schon mal einen anderen Titel hatte.
Nun ist es aber tatsächlich konkret geworden, hier die Infos:
Boa Esperança
Hoffnung ist eine der Triebfedern in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft: gestern, heute und morgen. Guter Hoffnung sind neben Matthias Falke, dem Autor der titelgebenden Story »Boa Esperança«, auch zahlreiche weitere Schriftsteller.
Mit diesen Beiträgen:
Simon Anhut (»Zuhause im Universum«),
Marco Ansing (»Der Gesang der Thiniden«),
Frederic Brake (»Gefühlsecht«),
Tom Cohel (»Wolkenfieber«),
Christian Damerow (»Der Tempel ist hier«),
Barbi Delvalle (»Mediziner im Weltall: Esperanza in Gefahr«),
Andreas Dresen (»Würfel Nummer 13«),
Simone Edelberg (»Cyber Cat«, »Ich heiße Anna«),
Arno Endler (»Maus«),
Sascha Erni (»Qoph«),
Manuela P. Forst (»Freitagnacht«),
Maren Frank (»Weihnachten 2050«),
Steffi Friederichs (»Projektion«),
Christiane Gref (»Das Reich der Möbel«),
Christian Günther (»Familie Bollmann richtet sich ein«),
Frank Hackenbruch (»Das Geheimnis seines Erfolgs«),
Nina Horvath (»Trautes Heim parallel«),
Rainer Innreiter (»Nächster Schritt«),
Konrad Jakob (»Mietnomade«),
Carsten Knittel (»Der Mann ohne Namen«, »Der Junge mit dem Fernglasauge«, »Der Herr der Besen«),
Christian Künne (»2053«, »Der Blick in der Stimme«, »Stellvertreterkrieg«),
Olaf Lahayne (»Der Trabant«),
Mark-Denis Leitner (»KEMs: Keine Einsamkeit mehr«, »G-Wake«),
Chris Lind (»Der iridianische Kreidekreis«),
Kay Löffler (»Das Thanatos-Experiment«),
Ernst-Eberhard Manski (»Urbania«),
Gerald Meyer (»Die Regulatoren des Mars«),
Robert na’Bloss (»Acid House <2009 Japanese Remix>«),
Clemens Nissen s.ps. (»Die verdammten dreißig Minuten«),
Sandra Rehschuh (»Es ist an der Zeit«),
Bernhard Röck (»In der toten Stadt«),
Karolin Salmen (»Die Maske fällt«),
Regina Schleheck (»Lost in Space«),
Susanne Schnitzler (»Nebenverdienst zur Weihnachtszeit«),
Mathias Sorg (»Projekt «Mondkorrektur««),
Michael Stappert (»Unterschätzt«),
Achim Stößer (»Bem«),
Ian Ulster (»Thereza«, »Willkommen«),
Christian Weis (»Mutagenese«),
Bernhard Weißbecker (»Gesang der Odai«),
Katrin Zulauf (»Zinnherz und Silberstern«)
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Science-Fiction Fans in Weihnachtsstimmung
Eingetragen von Nina, 16.11.2009, 10:36
Die Tage ging bereits die Liste rum, wer nun zu der Weihnachtsfeier der Science-Fiction Gruppe Wien kommen wird. Derzeit wären das sechzehn Teilnehmer, was für die Kreise ja bekanntermaßen eine erkleckliche Gästezahl ist.
Nachdem ich letztes Jahr nicht konnte und auch noch nicht so lange dabei bin, wird das für mich dann die erste Feier dieser Art. Da habe ich mal nachgefragt: Wie feiert man denn eigentlich so als Mitglied der SFGW?
Nun, man macht, was man bei normalen Treffen auch macht. Man trifft sich abends in der Gaststätte, plaudert, isst und trinkt.
Edith Eder und ich beim SFGW-Stammtisch. Das vor mir ist angeblich die kleine (!) Portion Holzhackersteak.
Programm in der Art von Vorträgen gibt es allerdings an dem Tag keines – schade eigentlich, das letzte Mal war wieder sehr interessant. Peter Sokoup hat da über das Science-Fiction Museum in Seattle gesprochen.
Feilschen beim Bücherflohmarkt
Natürlich haben die Fans auch immer jede Menge überschüssiger Bücher, die dann beim Flohmarkt in einer Ecke auf neue Besitzer warten.
Bei der Weihnachtsfeier werden derlei Dinge jedoch verpackt, auf einen Haufen geworfen und dann neu verteilt – so zumindest habe ich das verstanden. Na da bin ich mal gespannt, wie die große Umverteilaktion dann abläuft!
Und noch ein Blick in die Runde (zumindest ein Teil davon)
Lesung Franz Zeller
Eingetragen von Nina, 13.11.2009, 19:29
Richtig Lust hatte ich gestern zwar nicht, gleich nach unserer spät angesetzten Grabungsnachbesprechung noch zu einer Lesung zu fahren, aber ich weiß inzwischen: Wenn man mal den inneren Schweinehund überwindet, lohnt es sich meist dann doch.
Ich kam also genau pünktlich in der Buchhandlung Mord und Musik an, wo sich angesichts des recht überschaubaren Publikums wohl auch andere der innere Schweinehund geplagt hatte.
Als Autor mag man das ja nicht unbedingt, aber als Gast ist es natürlich ideal. Man kommt leichter mit den Leuten ins Gespräch, auch mit denen, die man noch nicht kennt und auch mit dem so nicht allzu sehr beschlagnahmten Autor.
Dieses Mal war es ja praktisch ein Überraschungsei, ich hatte von der Lesung im Newsletter der Buchhandlung erfahren und war ohne je was vom Autor Franz Zeller gelesen zu haben, einfach mal hingegangen.
Er las aus seinem Krimi Herzlos, der seinem Titel folgend mit Morden in einer Salzburger Herzklinik beginnt.
Franz Zeller bei seiner Lesung im Mord und Musik
Der Autor witzelte noch beim Signieren, er könne in ein Buch mit so einem Titel schlecht „herzlich“ reinschreiben ...
Mir hat die Lesung sehr gut gefallen. Franz Zeller hat flüssig und abwechslungsreich gelesen und dabei immer wieder mit dem Publikum geredet. Und anschließend konnte ich noch ein wenig mit den Anwesenden plaudern.
Das ist das Schöne an solchen Lesungen, man kann einfach hingehen, bekommt vorgelesen – etwas, das die eigene Mama irgendwann man aufhört, weil man zu alt dafür ist, aber kann man dafür jemals zu alt werden? – und findet auch wenn man keine Begleitung mitbringt, jemanden für interessante Gespräche.






am Feuer, Dampf und Frauen