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Wäre noch nachzureichen #2

Geschrieben von Peter Georgas-Frey , 06 April 2018 · 99 Aufrufe

Für Interessierte #2
Nachdem, die Vorstellung von Hintergründen zu Band 1, der Aurumer-Reihe, begonnen ist (hier: https://literaturfre...nteressierte-1/ ), dachte ich, es wird interessanter, wenn ich nicht allein den Roman zusammenfasse, sondern Infos hinzufüge, was mich beim Schreiben bewegt hat.
Bis zu dem gemütlichen, aber langweiligen Freitagabend, an dem ich die Idee hatte, Winslow seine Mail verschicken zu lassen, hatte ich mir, über Aliens nicht viele Gedanken gemacht. Ich bin eher rational, eher skeptisch und was ich nicht empirisch fassen kann, ist nett zum Spekulieren, aber nicht zum Glauben. Ich mochte AkteX, ich finde Verschwörungstheorien unterhaltsam, aber mehr Bezug hatte ich nicht.
Ich war gerade dabei mich, nach dem ausbleibenden Erfolg von „Sontland“ (ehemals „Revolte), von ambitionierter Literatur zu verabschieden. War aber orientierungslos, was ich sonst schreiben wollte. Vielleicht, dachte ich, wäre es schön, etwas zu schreiben, was unterhält und zum Nachdenken anregt.
Also nahm ich Unterhaltsames (Akte X) zusammen mit wissenschaftlichem (Genetik und Quantenmechanik) und mixte daraus eine Geschichte die, frei erfunden, so gut recherchiert sein sollte, dass man sie für glaubhaft halten musste, solange man nicht, die Existenz von Aliens ausschloss. Das Ergebnis waren die Aurumer.
Im Verlauf der weiteren Recherche, stieß ich immer wieder auf verblüffende Fakten, die mich nicht zum Anhänger der Präastronautik machten, ich lernte den Begriff erst kennen, obwohl ich natürlich den Namen von Däniken kannte. Aber ich bin zu grundskeptisch, um zu einer Überzeugung zu kommen.
In eine Formel gepackt: Da weder ein Theismus noch der Nihilismus mich überzeugten, entwickelte sich die Präastronautik zu einem spannenden Gedankenspiel. Wer einen Sinn sucht, in diesem Welttheater, persönlicher Dramen und globaler Irrläufer, muss ein ordnendes, erklärendes Element annehmen.
Was ich über Gehirn, Wahrnehmung, Biologie weiß, lässt mich am Kontakt mit Aliens ebenso zweifeln, wie mich das Wissen über unsere Geschichte, die plötzlichen Sprünge und technologischen Fortschritte, mit der Möglichkeit spielen lässt.
Bei der „Heimkehr“ geht es, nach dem Einstiegskapitel und dem Kapitel indem der Leser Chronos kennenlernt, weiter mit einer Figur, die für lange Zeit wichtig bleibt: Curt Riens, Chef von Jupiter Networks und nicht ganz zufällig, mit vielen Parallelen zu Steve Jobs, der für mich diese gefährliche Mischung von Genialität und Besessenheit verkörpert, wie sie für das Silikon Valley typisch ist.
Riens weiß, dass die Aurumer kurz davor stehen, die Erde zu verlassen und will das mit allen Mitteln verhindern. Denn er weiß auch, sein Erfolg, der technischen Fortschritt der Menschheit, hängt unmittelbar von der Gunst und dem Wissen der Aurumer ab. Um dies zu sichern trifft er sich, mit einem von ihnen.
Aber nicht nur die Mächtigen der Erde haben Sorge, dass die Aurumer die Erde verlassen, auch zwei Aurumer, die bislang der Mission gedient haben, beginnen an der „Heimkehr“ zu zweifeln. Vielleicht, weil sie hoffen, die Eltern eines Mensch-Aurumer-Hybriden zu werden.
Wer dafür gesorgt hat, dass sie das glauben, erfahrt ihr demnächst … 😉




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