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Reise in Blish's Universum fortgesetzt (Leseliste, Teil 2, Juni 2012)

Geschrieben von T.H. , in Leseliste 2012 01 July 2012 · 834 Aufrufe

James Blish: „Der Hexenmeister“ (Black Easter)
Nach „Der Tag nach dem Jüngsten Gericht“ habe ich mir vorgenommen, alle Bücher aus der After Such Knowledge- Reihe zu lesen, zumindest die, die auch im Deutschen verfügbar sind. Das Buch „ Doctor Mirabilis“ wurde ja meines Wissen nach nicht übersetzt; und ist so nebenbei erwähnt wohl auch im Englischen eine Rarität, wenn man nach den Preise für antiquarische Ausgaben geht.
„Black Easter“ ist die unmittelbare Vorgeschichte zum „Tag nach...“ und im Gegensatz zu diesem eher selten publiziert worden. Einerseits ist das komisch, denn beide Stories gehören zusammen wie 2 Kapitel eines Romans. Andererseits kann ich es verstehen, denn was in „Black Easter“ passiert, wird im Vorwort von „Der Tag nach...“ vollinhaltlich zusammengefasst. Mehr als dort steht, ist in dem hier genannten Buch nicht los!
Um gleich mal beim Drumherum zu bleiben: Insofern ist der Backcover-Text von „Der Hexenmeister“ völlig daneben, wenn dort von der „greatest Horror-Story ever told“ und „überraschende(n) Schock-Pointen“ die Rede ist. All das ist das Buch nicht und hat es auch nicht.
Trotzdem ist es gut!
Es wird sehr ausführlich und gemächlich erzählt, wie es zur Heraufbeschwörung des Jüngsten Gerichts durch schwarzmagische Umtriebe kam. Der Rüstungsfabrikant Baines sucht einen bekannten Schwarzmagier, Theron Ware, auf, um ihn um gewisse Gefälligkeiten zu bitten. Zunächst sind es nur „kleine“ Dinge, wie die Ermordung des kalifornischen Gouverneurs. Das soll aber nur testen, in wie weit schwarze Magie auch funktioniert.
Dann sollen die Dämonen der Hölle beschworen werden. Davon erfahren die Mönche auf dem Weißen Berg (Monte Albino), die so eine Art Bruderschaft der Weißen Magie bilden, sich aber seit langem zurück gezogen haben aus den weltlichen Unbilden. Sie versuchen dort vor allem Geister zur Schatzsuche zu gewinnen. Das ist zwar eigentlich auch aus theologisch-ideologischen Gründen verwerflich, aber nun ja... Doch jetzt ist ja sozusagen die K... am Dampfen.
Dummer Weise geht dann aber das verabredete Datum für Amaggedon, nämlich Ostern, auf die Intervention des Weißen Magiers, Pater Domenico, zurück.
Das ist kein Action-Roman. Es geht mehr um die Beweggründe, Motive für das Handeln der Personen. Allerdings habe ich mir mehr Tiefgang, mehr Philosophie versprochen; da ergeht sich Blish eher in Andeutungen. Interessant ist noch, was Baines überhaupt für ein Motiv hat. Ob man (ich) das dann auch so nachvollziehen kann? Er ist unzufrieden mit dem status quo (der Welt), sieht im Heraufbeschwören von Chaos und Weltuntergang einen Neubeginn (?)
So kulminiert der kurze Roman zwar mit dem Beginn des 3. Weltkrieges (chinesische Wasserstoffbombe auf Taiwan) und im Aufmarsch aller möglichen, phantastisch beschriebener, höllischer Dämonen, aber auch in einem Versuch, den Sinn des Universums und die Kraft zu beschreiben, die Menschen vorantreibt und die sie zwischen Glauben und Wissenschaft pendeln lässt.
Es gibt ein paar eindringlich beschriebene Szenen, wie z.B. die Beschwörung eines Succubus als willige Liebhaberin für den sexbesessenen Assistenten von Baines.
Insgesamt ist auch dieses Buch eine anregende Lektüre, wenn auch kein Horror-Shocker.
8 / 10 Punkte

James Blish: „Der Gewissensfall“
Der Roman ist der erste aus der After Such Knowledge- „Reihe“. Reihe setze ich hier in Anführungsstriche, weil der Roman im Grunde mit den folgenden kaum etwas gemein hat, auf den ersten Blick.
Er spielt auch in einer fernen Zukunft, zum Teil auf einem anderen Planeten. Würde die Zusammengehörigkeit der Bücher nicht überall kolportiert werden, wäre ich selbst kaum darauf gekommen.
Der Planet Lilith, äh, ...Lithia ist eine Idylle. Es herrschen ideale Klimabedingungen, in denen seit Urzeiten eine intelligente Reptilien-Spezies (dem Aussehen nach eine Mischung aus Reptilien und Kängurus) gedeiht. Es gibt keine Klassen, keine Rassen, keine Religion, aber auch keine Kunst oder ähnliches, was besondere emotionale Reizungen hervorrufen könnte. Es gibt keinen Staat, aber auch keine Unordnung. Technologischer Fortschritt ist durchaus vorhanden, kommt aber weitestgehend ohne Metalle, ohne Raumfahrt, ohne Atomkraft etc. aus. Das mit der Raumfahrt würde die Echsen aber schon interessieren...
Es gibt auch keine Familien im irdischen Sinne. Wie das funktioniert, erfahren die irdischen Kundschafter auf dem Planeten erst fast zum Ende ihrer Mission. Da bekommt nämlich der mitgefahren Priester ein besonderes Gastgeschenk, ein Ei.
Aus dem schlüpft auf der Erde dann ein Junges, das den Planeten aufmischen wird - also die Erde!
Auf der Erde haben sich die Menschen in ihrer Angst vor dem Atomkrieg unter die Erde in Bunkerstädte zurückgezogen. Die richtigen Städte sind verwaist. Das Leben ist allgemein von Angst beherrscht.
Dieser Kontrast der Lebensentwürfe lässt den Priester denken, dass Lithia eine Schöpfung des Satans ist; denn was anderes soll das sein: Ein Utopia, das den Menschen zeigt, wie bescheuert sie sind? Die perfekte Welt vor dem Sündenfall stellt alles, was auf der Erde ist, in Frage. Unser Priester kniet sich so sehr in diesen Gedanken hinein, dass er die Lehre seiner katholischen Kirche verrät und zum Manichäer wird, der auch den bösen Mächten schöpferische Kräfte zubilligt. Dieses Dilemma führt dann auch zu seinem Kirchenausschluss.
Die Konsequenzen daraus sind apokalyptischer Art. Offen bleibt: Ist es der Exorzismus oder sind es die Atombomben, die zum Weltuntergang führen?
Das nun wiederum ist das verbindende Element zu „Der Tag nach dem Jüngsten Gericht“ und „Black Easter“. Für Blish ist dies der Aufhänger, zwar nicht sonderlich tiefgründig, aber unterhaltsam über Religion und Sinn des Lebens zu philosophieren.
Blish erzählt geradlinig, unterhaltsam, immer etwas kammerspielartig, also, der große Weltentwurf ist auch hier eher verborgen. Ich finde es aber genial, daher...
9 / 10 Punkte

James Blish: „Zeit der Vögel“
Wer das liest: Hier brauche ich Hilfe: In dem Roman werden physikalische, kosmologische (?) Theorien erwähnt; leider, wie so oft bei Blish, nicht viel mehr als nur erwähnt.
Er nennt Fred Hoyles Steady State Theorie. OK, da findet man ja was dazu. In dem Roman wird sie im Zusammenhang mit einer Theorie der permanenten Evolution gebracht, „im Sinne der sphärischen Trigonometrie“ (S. 28). Puh...
Irgendwie läuft dies auf einen Gegenentwurf zur Urknalltheorie hinaus; muss aber auch in Bezug zum Thema Evolution allgemein eine Rolle spielen.
In dem Roman geht es um Evolution.
Ein Mann fällt von einem Teleskop und trifft nie auf dem Boden auf, sondern erwacht 25.000 Jahre später ... irgendwo. Erst weiß er nicht, wo er ist, denn sein Zustand ist durchaus als bizarr zu bezeichnen. Er teilt sich ein Gehirn mit einem schon sehr altem Wesen. Das Gehirn ist in einem Behälter in einer Art Museum und wird von menschlichen Besuchern wie ein Orakel befragt. Die Menschen scheinen im Zustand der Steinzeit zu leben, haben sich offensichtlich zurück entwickelt.
Dafür haben sich die Vögel weiter entwickelt, sind leider auch sehr viel aggressiver geworden und drohen, die Menschheit auszurotten.
Aber es gibt noch Menschen, in der Antarktis, die sogar über Computertechnologie verfügen und die „alte“ Zivilisation erhalten.
Unser Held schlüpft zusammen mit dem Superbewusstsein aus dem Museumsgehirn zunächst in den Kopf eines Degenerierten, durchquert mit ihm das Land der Vögel. Nur der Umstand, dass er den Vögeln als was Besonderes erscheint (so ein Typ mit drei Ichs...) bewahrt ihn vor dem Tod. Dann gelangt er in den Zentralcomputer der Antarktiker.
Ach ja, die Theorien: Kennt jemand den Begriff „Juganität“? Wird im Zusammenhang mit der Höherentwicklung der Vögel und Rückentwicklung der Menschen benutzt. Und dann gibt es noch den Begriff des Lobachewskischen Univesums, den ich nur in einem mathematischen Zusammenhang finden konnte. Nochmal: puh...
Nun, es ist einfach interessant, was Blish hier erzählt, auch wenn sich mir auf Anhieb nicht alle Facetten erschließen. Muss ich mal recherchieren (oder Euch im Infos bitten). Aber er textet seine Leser nicht damit zu und erzählt einen schönen, spannenden, geradlinigen Plot, eine Queste durch eine ferne, zukünftige Erde, die nicht im Menschen die Krönung der Schöpfung trägt.
8 / 10 Punkte

Noch 2 Hörbücher:
T.C. Boyle: „Fleischeslust“, Szenische Lesung, Hörbuch.
2 Stories, für mich die erste Begegnung mit dem Autor (wenn man die amerikan. abgehaltene Lesung auf einer Leipziger Buchmesse mal nicht mitzählt).
Nun, so dolle ist das nicht. Kommt vielleicht drauf an, was man (ich) erwartet. In 2 Stories ging es um die Blödheit des Mannes, wenn er sich verliebt, einmal in eine Tierrechtsaktivistin, das andere Mal in eine Russin, die den reichen Amerikaner sucht. Im letzten Text geht es um einen alten, verwirrten Polarforscher, der dummer Weise in einem Obdachlosen die verabredete Kontaktperson sieht. Dummer Weise deshalb, weil er zum einen in der falschen Stadt aus dem Zug stieg und zum anderen, weil der Obdachlose ihn ausraubt.
6 / 10 Punkte

Tad Williams: „Der brennende Mann“ - Hörbuch, gelesen von Regina Lamnitz
Das ist nur ein kurzer Text, eine Novelle. Da ich bis dato Tad Williams nicht gelesen habe, war dies mein erster Eindruck. Nach dem will ich lieber Abstand halten. Sicher konnte ich hier nur bestätigen: Ich bin kein typischer Fan typischer Fantasy.
Da erzählt eine Frau ihre Lebensgeschichte, zumindest vom entscheidenden Teil ihres Lebens. Als sie als Tochter eines geschlagenen Adligen sich auf einer alten Burg einrichtet, wird sie mit der Vergangenheit des Landes und der Burg konfrontiert, die zunächst vage angedeutet als Geister die Burg heimsuchen.
Natürlich gibt es eine Liebesgeschichte, die in einer großen Enttäuschung endet
Ales wird aus der Sicht der Frau erzählt, was für den Autor bestimmt eine Herausforderung darstellt. Allerdings empfand ich dies als ein Manko der Erzählung. Ich hatte über weite Strecken den Eindruck, einen typischen „Frauenroman“ zu hören.
Zum Schluss wird es spannend. Eine Hexe wird gefangen genommen und gezwungen, einen Geist der elfischen Vergangenheit zu beschwören, den brennenden Mann. Das Feuer, das ihn quält, stammt aus dem Blut eines erschlagenen Lindwurms. Es kommt zu einem Showdown im Keller und geht tragisch aus, die Grundstimmung ist wehmütig. Aber das alles ist kein großer Wurf.
5 / 10 Punkte



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Susanne11
Jul 01 2012 18:30
Sehr interessant.
Ich habe mir bei amazon-marketplace was von Blish bestellt.
So wie du das beschreibst könnte das durchaus was für mich sein.
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Nun, ich glaube, Blish kann nicht wirklich enttäuschen (außer vielleicht seine Raumschiff Enterprise-Romänchen)... Bin mal gespannt, was du dazu meinst.

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† a3kHH
Jul 08 2012 15:06
Die mathematischen Theorien, die bei Blish angesprochen werden, sind die des nicht-euklidischen Raumes, siehe etwa http://www.sciencebl...flachen-liv.php
Kann man auch auf das Universum anwenden, dann wird's nicht-linear. Das heisst, daß primitive lineare Funktionen und Funktionalitäten durch komplexere Modelle ersetzt werden müssten. Wenn Du Dir vor Augen führst, daß sich die gesamte Theoretische Physik ebenso wie praktisch das ganze Mathematik-Studium nur mit Linearer Algebra etc. befasst, hast Du einen ungefähren Eindruck davon, was das bedeutet.
Die grundsätzlichen Überlegungen dazu findest Du unter dem Stichwort "Topologie" - und glaub' mir, mehr als das willst Du gar nicht wissen.
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Susanne11
Jul 08 2012 20:50

Nun, ich glaube, Blish kann nicht wirklich enttaeuschen (ausser vielleicht seine Raumschiff Enterprice-Romaenchen)... Bin mal gespannt, was du dazu meinst.


Habe bei amazon marketplace 3 Romane gekauft und mit "Der Hexenmeister" begonnen. Den habe ich in zwei Tagen verschlungen und er hat mir richtig gut gefallen.

Besonders gefiel mir:
Blish kennt sich mit Okkultismus aus. Zwischendrin habe ich immer mal wieder die Namen und Beschreibungen mit der GOETIA verglichen, hat alles gestimmt. Auch weiß er, wie Dämonenbeschwörungen durchzuführen sind. Es macht einfach Spaß über Magie zu lesen und es nicht alles frei erfunden und an den Haaren herbeigezogen, sondern hat einen gewissen Bezug zu tatsächlicher Magie - jedenfalls zu den Wesenheiten, den Symbol- und Ritualformen. Natürlich gestaltet er das zu einer phantastischen Geschichte aus.

Der Name Theron Ware verweist vom Klang her auf zwei berühmte englische Magier des letzten Jahrhunderts: Meister Therion und A.O. Spare. Von beiden ist bekannt, dass sie Dämonen beschworen haben.

Die Geschichte war unterhaltsam und spannend geschrieben. Die Fortsetzung werde ich auch lesen.

Susanne
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Susannes Posting im "Gerade gelesen" Thread hat mich daran erinnert, dass ich hier noch mich für die Antworten bedanken wollte.
Ja, Alfred, das mit der Mathematik hatte ich auch gefunden... und im Grunde nicht so recht verstanden. We diese mit dem, was Blish schrieb, in Einklang gebracht werden kann, kann ich nur andeutugnsweise erahnen. Ich denke, es geht ihm auch darum zu zeigen, dass die Entwciklung der Menschheit eben nicht geradlinig verlaufen muss...

Ah, Susanne, ich sehe, du hast di Blish besorgt und gelesen. Und, was hälst du von ihm bzw. seinen Werken? Tja, Juganität, habe da auch nciht mehr gefunden...
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Juganität
derbenutzer Jakob hat einen Hinweis gegeben. (auf den Eintrag von Susanne, aber trotzdem: vielen Dank!)
Der Hinweis deckt sich mit meinem Eindruck des Rückfalls in die Barberei (der Menschen) und dem Aufsteig der Vögel, der aber mit Gewalt verbunden ist.
In dem Text steht dann auch was von "Wahnsinn" und "Brutalität" und, noch interessanter, von damit verbundener PSI-Kraft...
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Susanne11
Jul 19 2012 12:39
Zum ersten bin ich sehr erfreut, dass ich Blish entdeckt habe Ich folge gerne mal Lese-Empfehlungen, die mich ansprechen und Blish ist ein Glücksfall.
„Der Hexenmeister“ und „Der Tag nach dem jüngsten Gericht“ gefielen mir sehr gut.

Mir gefiel das Thema, nämlich auf Basis der westlichen okkulten Überlieferungen eine Geschichte aufzubauen, in der die magischen Sachverhalte nicht komplett aus der Luft gegriffen sind, sondern auf den historischen Grimoires aufbauen. Die Verheiratung dieses Themas mit einem an die heutige politische Situation angenähertem Szenarium ist ihm gut gelungen.

Sodann gefielen mir die Protagonisten. Sie sind nicht besonders individuell konzipiert, sondern eher als Typen von Menschen dargestellt. Aber es wirkt weder platt noch einseitig, sondern kommt überzeugend rüber.

Ebenso gefiel mir der direkte und schnörkellose Schreibstil.

Das Ende ist überraschend, gut konzipiert und stimmig.

Im Internet habe ich folgende Infos gefunden:
Many of the white monks at Monte Albano are named after Blish's fellow science fiction writers:
Anthony Boucher: "Father Boucher, who had commerce with some intellect of the recent past that was neither a mortal nor a Power, a commerce bearing all the earmarks of necromancy and yet was not;"
Jack Vance: "Father Vance, in whose mind floated visions of magics that would not be comprehensible, let alone practicable, for millions of years to come;"
Robert Anson Heinlein: "Father Anson, a brusque engineer type who specialized in unclouding the minds of politicians;"
Roger Zelany: "Father Selhany, a terrifying kabbalist who spoke in parables and of whom it was said that no one since Leviathan had understood his counsel;"
J. Michael Rosenblum: "Father Rosenblum, a dour, bear-like man who tersely predicted disasters and was always right about them;"
James Blish: "Father Atheling, a wall-eyed grimorian who saw portents in parts of speech and lectured everyone in a tense nasal voice until the Director had to exile him to the library except when business was being conducted;"
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Das Blish-Rätsel geht weiter...
Ach ja, Susanne, das mit den Namen; auch in Hexenmeister/Tag nach dem jüngsten Gericht werden ja seltsam vertraute Namen verwendet; einen hast du ja schon erwähnt (die Assoziation zu Therion hatte ich auch, die andere - Spare- nicht; Dank dafür!); wenn ich da an Stockhausen denke...

Hier kommt wieder ein Puzzelstein hinzu: Seti meint: "...dass damit auf eine evolutionäre Unterjochung angespielt wird." - oh ja, das kommt hin.
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Susanne11
Jul 20 2012 08:13
Das habe ich in Wikipedia unter dem Eintrag "Black Easter" gefunden.

It is likely that Blish got the name for his black magician, from the titular character in Harold Frederic's 1896 novel, The Damnation of Theron Ware. The quest for knowledge leading to damnation is central to the lives of both the black magician in Blish's novel and the Methodist minister in Frederic's novel.


Was ist mit Stockhausen? Da habe ich keine Assoziationen ...
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† a3kHH
Jul 26 2012 08:27
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Als Freund der phantastischen Künste artikuliere ich mich seit ca. 1988. Vielleicht kennen einige von Euch meine Zeichnungen. War auch als Rezensent im Fandom unterwegs, einst vor allem im leider nicht mehr existenten Fanzine SOLAR-X, neuerdings im NEUEN STERN (kein Fanzine, nur ein "Rundbrief...")
Dieses Blog soll den geneigten Leser auf Tipps und Termine in Sachen Phantastik aus dem Raum Halle / Leipzig hinweisen. Einer alten SOLAR-X-Tradition folgend möchte ich auch Berichte zu von mir besuchten SF / Phantastik-Veranstaltungen einstellen.
Ich will immer mal wieder auf die Stammtisch-Termine meines Heimat-SF-Clubs, des ANDROMEDA SF CLUB Halle und auf die Veranstaltungen des Freundeskreis SF Leipzig hinweisen.

Man wird hier auch die eine oder andere Rezension zur Phantastik aus alten Tagen von mir finden, von denen zumindest ich meine, dass sie nicht völlig dem Vergessen anheim fallen sollen.

Mehr als Merkhilfe für mich, aber vielleicht auch als Anregung für den einen oder die andere Leser/in wird hier meine kommentierte Leseliste zu finden sein.


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