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PetraHartmann



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MarburgCon 2013 - so war's

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 29 April 2013 · 436 Aufrufe
Unterwegs, MarburgCon
Am Wochenende hat es mich wieder einmal nach Marburg verschlagen. Der MarburgCon gehört schon seit Jahren zu meinem "Pflichtterminen". Und so machte ich mich auch dieses Mal zu einer menschenunwürdigen Uhrzeit (der Wecker klingelte um 5.30) auf den Weg in den sonnigen Süden. Wobei "sonnig" ... nun ja ;-) Der strömende Regen mochte zum Teil Schuld daran haben, dass ich erst kurz nach 10 Uhr eintraf, und wohl auch daran, dass sich dieses Jahr ein bisschen weniger Leute in des Bürgerhaus in Niederweimar verirrten als im Rekordjahr 2012.
Der Con ist klein, aber fein. Inzwischen treffen sich die Phantasten schon das dritte Jahr im Bürgerhaus neben der Agip-Tankstelle. Autoren, Verlage und andere Phantastik-Schaffende, Fans, Leser ... was will man mehr? Etwas Pech hatte ich als notorischer Spätanmelder, dass ich keine Lesung mehr bekam. So hatte ich mehr Zeit für meinen Infotisch (neben Nova und gegenüber von Mark Staats, der seine Kunstwerke unter dem genialen Namenszug "Staats-Kunst" präsentierte). Ich hatte "Das Serum des Doctor Nikola", die drei Movenna-Bücher und das Hörbuch zum "Fels der schwarzen Götter" aufgebaut, dazu das Drachenbuch und ein paar Handzettel, die über "Falkenblut" und "Die Schlagzeile" informierten.

Apokalypse mit kleinem Team

Die Apokalyptischen Schreiber traten diesmal in kleiner Besetzung an. Der Krieg musste aus gesundheitlichen Gründen absagen, der Tod erschien in Zivil, da die Kutte kaputt war ... Trotzdem war es ganz eindrucksvoll, die Fotosession von Hunger (Thomas Backus) und Pest (Volker Ilse) schräg gegenüber am Stand des Verlags Torsten Low zu beobachten. Vor allem, als sich "Deutschlands jüngste Verlegerin", die zweieinhalbjährige Emily Low, empörte, als die beiden den verlagseigenen Totenschädel "Erwin" zweckentfremdeten.

Mahnungen und Einkäufe

Michael Buttler erinnerte mich daran, dass er immer noch auf ein Exposee von mir wartete (ja, wird bald geliefert, ich bin ehrlich zerknirscht). Notiz an mich: Hermann Schladt bekommt noch ein Märchen, nicht vergessen. Michael Schmidt ließ mich einen Blick auf "Zwielicht 3" werfen (sehr schön, ich muss mir langsam wirklich einen eBook-Reader anschaffen ...), und Erik Schreiber habe ich vermutlich an den Rand der Verzweiflung gebracht, als ich seine "Wolfsmärchen" versehentlich als "Rotkäppchenbuch" bezeichete und mich dann nach einer wortreichen Entschuldigung zu einem "Rotkehlchenbuch" verstieg. Die "Wolfsmärchen" nahm ich mit nach Hause und bin schon sehr gespannt darauf. Außerdem erstand ich die Anthologie "Tarot" aus dem Verlag Torsten Low, und beim Geisterspiegel die Anthologie "Dark Crime".

Preisregen für "Schock!"

Bei der anschließenden Verleihung des Vincent Preises waren die großen Abräumer Markus K. Korb mit "Schock!" (schönstes Buch, beste Kurzgeschichte, zweitbeste Sammlung und zweitbeste Grafik; "Schock!" steht jetzt auf meiner Wunschliste) und der Luzifer-Verlag (allein drei von fünf Nominierungen in der Kategorie "bester deutschsprachiger Roman und ein toller zweiter Platz für Rona Walter hinter Kai Meyer für "Kaltgeschminkt"). Die vollständige Siegerliste findet ihr hier: http://vincent-preis...eis-2012-1.html

44 "haarige Geschichten" beim Marburg-Award

Einen Rekord gab es beim anschließend verliehenen Marburg Award: 44 Teilnehmer hatten Beiträge zum Thema "Haarige Geschichten" eingeschickt. Schon die 23 Beiträge, die im vergangenen Jahr zum Thema "Mythenpunk" eingegangen waren, stellten ja einen kleinen Rekord dar ... Wegen der ungeheuren Masse gab es diesmal leider kein Buch zum Award, der Verein will sich noch Gedanken machen, in welcher Form er die eingereichten Geschichten präsentiert.
Angesichts der ungeheuren Zahl stellte ich mich auf eine extrem lange Verleihung ein. Aber diesmal gab es keine langen Inhaltsangaben aller oder der 20 besten Geschichten, die Verleihung fiel sehr kurz und kurzweilig aus. Die Gewinner sind:
1. Platz: "Gorgoneion" von Bastian Brinkmann
2. Platz: "Im Tode sind wir alle gleich" von Fritz Grebner
3. Platz: "Der Friseur" von Sönke Hansen
Die Siegergeschichte hätte ich sehr gern gehört. Leider las Bastian Brinkmann sie erst am Sonntagmorgen beim Brunch vor. Ich fuhr kurz nach der Preisverleihung nach Hause - wie jedes Jahr mit dem festen Vorsatz, das nächste Mal zwei Tage zu bleiben. Der Weg nach Marburg ist gepflastert mit guten Vorsätzen ...


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Notizen zum DortCon 2013

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 12 March 2013 · 512 Aufrufe
Doctor Nikola, Michael Böhnhardt und 2 weitere...
Zwei Tage in Dortmund. Die Kurzfassung: Science Fiction, Gespräche, Lesungen, Bücherkäufe, noch mehr Gespräche, belegte Brötchen, noch mehr Science Fiction, noch mehr Bücherkäufe und ringsum alles voller SF-Fans ... Für mich war es das zweite Mal, dass ich zum DortCon pilgerte. Diesmal hatte ich mir das ganze Wochenende freigehalten, und trotzdem kamen mir die beiden Tage ziemlich kurz vor. Es war auf jeden Fall zu keiner Sekunde langeweilig.
Die Fahrt auf A7 und A2 war recht entspannt. Mit Mark Brandis' Sirius-Patrouille im CD-Player (Teil I auf dem Hinweg, Teil II auf dem Rückweg) ging die Fahrt recht zügig voran, auf der Heimfahrt am Sonntagnachmittag gab es allerdings ziemlich viel Schnee.

Vorschau auf D9E - Die neunte Expansion

Ich erreichte das Fritz-Henßler-Haus ein paar Minuten vor 13 Uhr, traf im Eingangsbereich sofort auf Ernst Wurdack, der mir gleich die Tür zum Präsentationsraum von "D9E" - "Die neunte Expansion" - zeigte, der neuen SF-Reihe, die im Herbst starten soll. Die Cover der ersten drei Bände (Dirk van den Boom: "Eine Reise alter Helden", Niklas Peinecke: "Das Haus der blauen Aschen", Matthias Falke: "Kristall in fernem Himmel") sehen schon mal vielversprechend aus. Die Vorstellung übernahm Dirk van den Boom in gewohnt eloquenter Weise. Wir erfuhren, dass Niklas sich als Wissenschaftsoffizier etabliert hatte (er kann sogar erkären, ob und wie Funk in überlichtschnellen Raumschiffen funktioniert) und dass Nadine Boos als einzige Frau im Autorenteam trotz allen gegenteiligen Bekundungen Dirks keine Ponys in ihrem Roman auftauchen ließ. Oder doch? An der Stelle gingen die Meinungen etwas auseinander.

Ein Plakat vom BuCon und eine Magisterarbeit als Souvenir

Nach der Präsentation musste ich aufgrund akuter Colaentzugserscheinungen erstmal rüber in die Cafeteria. Ich arbeitete mit belegten Brötchen (Bratwurst war schon aus) an meiner zehnten Expansion. Und es hat sage und schreibe drei Stunden gedauert, bis ich gegen 17 Uhr endlich meinen Gang durch die Haupthalle beginnen konnte. Es gab einfach zu viele Leute zum Reden. Ich glaube, der erste, auf den ich zusteuerte, war Dirk Bützer. Olaf Kemmler hatte mir das Plakat mitgebracht, das er zu unserer gemeinsamen Lesung auf dem BuCon designt hatte. Das wird bei mir auf jeden Fall einen Ehrenplatz erhalten. Und ich bekomme demnächst Felix Woitkowskis Magisterarbeit über kollaboratives Schreiben zugeschickt. Das wird bestimmt spannend; immerhin durfte ich an dem dazugehörigen Geschichtenweber-Projekt schon etwas mitlesen und mitarbeiten. Michael Böhnhardt traf ich kurz vor Beginn der Lesung von Charles Stross, die wir uns zusammen anhörten. Hier hatte ich gleich Gelegenheit, mein Englisch zu trainieren. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Theorie und Praxis der Katzenkunde

Übernachtet habe ich bei Michael in Unna. Es gab eine köstliche Lasagne (Danke, Birgit) und viele Versuche, mich mit seiner Katze Fiene anzufreunden. Naja, ich hatte zwar als Sekundärliteratur für meinen "Katzenroman" ("Das Serum des Doctor Nikola") auch das Was-ist-was-Buch über Katzen gelesen, aber Fiene merkte vermutlich sofort, dass ich eher ein Hundemensch bin. Immerhin ließ sie sich kurz streicheln.

Lesung aus "Das Luftschiff" und "Das Serum des Doctor Nikola"

Am Sonntagmorgen war Showtime: Michael und ich hatten den ersten Lesungsplatz und stellten die Doctor-Nikola-Serie vor. Los ging es um 10 Uhr. Der Raum war für die Uhrzeit recht gut gefüllt. Michael hatte eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet und erzählte zunächst ein wenig über Guy Boothby und seine fünf Nikola-Romane, zeigte dann sehr eindrucksvolle historische Bilder aus der Mongolei und beleuchtete die historischen Hintergründe, vor denen sein eigener neuer Nikola-Roman "Das Luftschiff des Doctor Nikola" (erschienen 2012) spielte. Er las einen Abschnitt aus dem "Luftschiff" vor, der wahrlich nichts für zarte Gemüter war. Ich hatte danach jedenfalls einen ziemlich dicken Kloß im Hals, als ich dran war und die ersten Seiten aus meinem Buch "Das Serum des Doctor Nikola" vorlas. Insgesamt kam die Lesung wohl ganz gut an. Wir mussten jedenfalls eine ganze Menge Bücher signieren ...

Todesstern statt Ruhrgebiet

Eigentlich wollte ich am Nachmittag noch die Lesung aus "Der Basilikumdrache" besuchen. Dummerweise geriet ich im Programm in die falsche Spalte und landete in einem anderen Raum. Erst als die Vorführung der fannischen Starwars-Parodien immer länger dauerte, merkte ich, dass ich hier wohl nicht mit Phantastik aus dem Ruhrgebiet zu rechnen hatte ... Immerhin fand ich Regina Schleheck nach meinerm Abstecher zum Todesstern doch noch, und die Zeit reichte noch zu einem kleinen Schnack mit Cola und Brötchen. Anschließend war Kaufrausch angesagt. Ich nahm Olaf Kemmlers Roman "Die Stimme einer Toten", den "Aufstieg einer Heldin" von Mark Staats, "Die Geburt des Onyxdrachen" von Christiane Lieke und die Anthologie "Noch mehr Schoten" aus dem Schreiblust-Verlag mit nach Hause. Langweilen werde ich mich daheim also erstmal nicht.


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Die HomBuch - so war's im Saarland

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 01 March 2013 · 514 Aufrufe
HomBuch, Doctor Nikola, Unterwegs und 2 weitere...
Schön war's. Und wenn das Saarland nicht so entsetzlich weit weg von Sillium wäre, könnte es mich glatt auch mehrfach im Jahr dorthin ziehen. Die Homburger Buchmesse "HomBuch", organisiert von Ulrich Burger, gab es jetzt zum dritten Mal, ich war zum zweiten Mal dabei - und bestimmt nicht zum letzten Mal.
Für mich war natürlich das Spannendste der Weg hinüber zum Stand des Wurdackverlags. Hier kam es zur "Erstbegegnung" mit meinem fertigen Buch "Das Serum des Doctor Nikola", das am ersten Messetag seine Premiere feierte. Ernst Wurdack hat ganze Arbeit geleistet. Das Buch sieht sehr edel aus, passt mit seinen klassischen Brauntönen perfekt in die Gesamtreihe um Boothbys Serienschurken Doctor Nikola, liegt gut in der Hand und gefällt mir sehr. Das scheint auch den anderen Messebesuchern so zu gehen. Ich habe schon eine ganze Menge positiver Rückmeldungen bekommen, und auch meine Lesung am Samstagabend war sehr gut besucht.

Fragen zu "Das Serum des Doctor Nikola"

Es gab sehr viele Fragen wie: "Kann man den Roman auch separat lesen - oder muss man Teil I-V kennen?" Nein, man braucht keine Vorkenntnisse. Aber ich kann die anderen Bände uneingeschränkt empfehlen. Mein Lieblingsroman ist übrigens Teil II.
"Ist es nun ein Fantasy-Roman - oder sonst irgendwie phantastisch?" - Abgesehen von Doctor Nikolas telepathischen und suggestiven Fähigkeiten geht alles ganz natürlich zu. Oder zumindest am Rande des naturwissenschaftlich Möglichen.
"Wird es weitere Bände geben?" Das hängt vermutlich vom Verkauf ab. Und von den Autoren. Der Kollege Michael Böhnhardt hat ja mal angedeutet, dass er noch haufenweise Ideen hat. Seltsamerweise reagierte Ernst Wurdack nicht rückhaltlos begeistert, als ich ihm vorschlug, als nächstes "Das Meerschweinchen des Doctor Nikola" zu schreiben. Komisch, meinen "Katzenroman" fand er gut ....

Lesung aus "Das magische Trio" und "Drachen! Drachen!"

Auch die zweite Lesung - diesmal zusammen mit Andrea Tillmanns - hat mir viel Spaß gemacht. Wir hatten für den Sonntagmorgen ein Programm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Andrea las aus ihrem druckfrischen Jugendbuch "Das magische Trio", das sehr gut ankam. Ich brachte mein Drachenmärchen "Heldenlied" aus "Drachen! Drachen!" zum Vortrag und sorgte damit für große Heiterkeit unter den Zuhörern. Andreas "Magisches Trio" sieht übrigens sehr vielversprechend aus. Da hat der Südpol-Verlag ein schönes Buch gemacht.

Zwischen Oma Minna und Spinnennetzen

Sehr interessant fand ich auch die Stände der anderen Aussteller. Neben den "üblichen Verdächtigen" der Con-Scene - Wurdack, Atlantis, Harypro, VSS, Saphir im Stahl, Ulrich Burger - fanden sich viele lokale Verlage aus dem Saarland, die zeigten, was sie zu bieten hatten. Ich bin begeistert von den Kinderbüchern des Oma-Minna-Verlags, leider habe ich niemanden in dem passenden Alter zum Beschenken ... Oder es gab auch gruselige Sachen wie meinen Standnachbarn, der sich auf Spinnen spezialisiert hatte. Rainer Nitzsche hat seine Diplomarbeit über Brautgeschenke bei Spinnen geschrieben und danach im Selbstverlag viele arachnophile Fachbücher für Kinder und Erwachsene herausgebracht. Brrrr.

Besucherrekord auf der HomBuch

1100 bis 1200 Besucher sind nach Auskunft von Ulrich Burger an beiden Tagen gekommen. Verglichen mit den rund 200 im vergangenen Jahr eine Wahnsinnssteigerung. Das Publikum war sehr interessiert und aufgeschlossen. Die Besucher griffen sogar zu Lyrikbänden und Comics, die sonst bei gewissen Verlagen seit Jahren unbewegt im Regal liegen (habe ich mir sagen lassen). Vor allem waren sehr viele Kinder und Jugendliche vor Ort. Die Kooperation mit dem Saarpfalz-Gymnasium war ein voller Erfolg. Und das Catering, das die Schüler für uns organisiert haben, gehört zum besten, was ich auf Cons bisher geboten bekam.

Im Bücher-Kaufrausch

Natürlich hat mich diesmal auch wieder der Kaufrausch gepackt. Mein Gepäck war auf der Rückreise um einiges schwerer, als ich gedacht hatte. Bei Wurdack gingen "Perlamith 3", "Vilm 4" und "Die Erde und die Außerirdischen" mit, bei "Saphir im Stahl" erstand ich "Die Bestie von Weimar" und die Steampunk-Anthologie, und dann war da noch der erste Novellenband aus dem Ulrich-Burger-Verlag, den ich unbedingt haben musste. Das "Magische Trio" von Andrea Tillmanns durfte natürlich auch nicht fehlen, ich erhielt es im Tausch gegen einen Nikola-Band.
Zum Lesen kam ich auf der Rückfahrt allerdings nicht. Ich war so müde, dass ich noch nicht einmal mein Autorenexemplar von "Das Serum des Doctor Nikola" durchblättern konnte. Die Rückreise habe ich größtenteils verschlafen. Um 4.21 Uhr am Montagmorgen kletterte ich in Hannover aus dem Zug, nach einer Stunde Autofahrt fiel ich in Sillium ins Bett, und um 6 Uhr riss mich der Wecker wieder aus dem Schlaf. Willkommen im Arbeitsalltag.



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Drei Fragen an Petra Hartmann

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 03 February 2013 · 308 Aufrufe
Unterwegs und 2 weitere...
Zur Homburger Buchmesse hat Veranstalter Ulrich Burger den teilnehmenden Autoren drei Fragen gestellt. Ich habe mich bemüht, etwas Gescheites darauf zu antworten. Nur bei Frage 1 fiel mir echt nichts Kluges ein ...
Hier der Fragebogen:

Warum schreibst du?
Weil ich nicht anders kann.

Bauchschreiber oder Plotter?
Reiner Bauchschreiber. Schriftlich fixierte Plots sind für mich geradezu lähmend. Ich habe mal versucht, ein echtes, professionelles, hochseriöses, sehr detailliertes Exposee zu verfassen, und das Ergebnis war, dass ich an dem betreffenden Roman ein Jahr lang keine Zeile mehr schreiben konnte. Es stand ja schon alles auf dem Papier, wozu also wollte ich die Geschichte noch ausformulieren ...?
Allerdings weiß mein Bauch ziemlich genau, wo es langgehen soll. Er würde nie zulassen, dass ich einen Roman zu schreiben beginne, wenn er noch nicht alle Detailfragen gelöst hat. (Er verrät mir bloß nicht gleich alles, was er sich ausgedacht hat.)

Bist Du auf ein Genre festgelegt?
Nein. Jedenfalls offiziell nicht. Aber ich liebe Märchen und Sagen, und das merkt man meinen Fantasy-Romanen genau so an wie meinen Krimis und meinen Abenteuerbüchern. Wahrscheinlich werden alle meine Bücher unabhängig vom Genre einen Tropfen magischen Realismus enthalten - egal ob darin Einhörner, Detektive, Indianer, Vampire oder Außerirdische vorkommen.


Wer Lust hat, meine geplottet-ungeplotteteten märchenoiden Storys zu hören, ist herzlich willkommen zu meinen Lesungen:
Samstag, 23. Februar: Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola". Beginn: 17 Uhr.
Sonntag, 24. Februar: Lesung aus "Drachen! Drachen!" Beginn: 10.30 Uhr. Zusammen mit Andrea Tillmanns.





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Zurück von der Odyssee

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 07 October 2012 · 217 Aufrufe
Unterwegs, Odyssee und 1 weitere...
Da bin ich wieder. Die Lesung auf der Odyssee in Berlin war schön, der Tag war phantastisch - trotz des sintflutartigen Regens, in den ich auf dem Rückweg geriet.
Oliver Hohlstein und ich sind bereits ein eingespieltes Team. Wir haben nachgerechnet und festgestellt, dass wir tatsächlich bei allen sieben "Themen-Cons" der Berliner Rollenspielfreunde mit dabei waren. Themen waren die vier Elemente sowie die Helligkeitsstufen "Licht", "Zwielicht" und "Dunkelheit". Diesmal also Feuer.
Oliver hat ein Zwergenmärchen vorgelesen, in dem der Held einen glühenden Lavastein finden musste. Schon schwierig, so ein glühendes Ding anzufassen. Wie gut, wenn man mit einem Wassergeist befreundet ist ...
Außerdem trug er Auszüge aus einer Steampunk-Story vor, die in der legendären Arcanum-Anthologie "Von Feuer und Dampf" erschienen ist. Das Gute: Er konnte berichten, dass nach dem Verkauf des Arcanum-Verlags an Scratch die Anthologie wiederauferstehen wird. Die Zweitauflage soll voraussichtlich noch dieses Jahr erscheinen.
Bei mir gab es eine Premiere: Ich trug erstmals "Heldenlied" aus unserem Drachenbuch vor. Bisher hatte ich das Märchen nur mir selbst in der Badewanne vorgelesen. Ein oder zwei Mal habe ich mich etwas verhaspelt, nächsten Samstag auf dem BuCon mache ich es besser, wenn ich "Drachen! Drachen!" zusammen mit Andrea Tillmanns präsentiere.
Außerdem nutzte ich die Gelegenheit, Werbung für mein neues eBook zu machen und las einen Auszug aus "Falkenblut" vor. Beides passend zum feurigen Con: Drachenfeuer und der Weltenbrand der germanischen Götterzeit.
Als Abschiedsgeschenk las ich meine Märchenparodie "Bis dass der Tod euch scheidet" vor, die in der Elfenschrift-Anthologie "Rosa Elfen" erschienen ist. Ich glaube, dem Publikum hat's gefallen. Wenn auch der Feuerbezug relativ dünn war. Nun gut, es geht halt um das Feuer der Liebe. Und die Böse wurde bei den Grimms dazu verurteilt, in glühenden Schuhen zu tanzen bis zum Tode ...
Sehr erhellend war das Gespräch mit einer Zuhörerin im Anschluss an die Lesung: Sie meinte, dass wir maketingtechnisch ziemlich ungeschickt vorgehen, wenn wir abgeschlossene Märchen und Kurzgeschichten vortragen. Mehr Cliffhanger, forderte sie. Nicht das Ende verraten. Dann kaufen mehr Leute hinterher die Bücher. Vermutlich hat sie recht. Ich komme mir bloß immer so unredlich vor, wenn ich keinen "selbsttragenden", in sich geschlossenen Abschnitt vorstelle. Darum lese ich auch so ungern aus meinen Romanen vor und biete lieber Kurzgeschichten an. Hm ... Wollt ihr wirklich gequält werden, liebe Zuhörer?
Ach ja, den Feuertopf habe ich dieses Jahr nicht gegessen. Hätte natürlich zum Conthema gepasst. Für mich gab es eine Kartoffelsuppe mit Einlage. War auch nicht schlecht.
Auf der Zugfahrt war dagegen Arbeit angesagt: Ich las meinen neuen Roman "Das Serum des Doctor Nikola" Korrektur. Noch eine ganze Menge Tippfehler gefunden. Die nehme ich heute raus.
Insgesamt war es ein schöner und interessanter Tag in Berlin. Ich bin gespannt, was das nächste Jahr bringt.




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Feurige Lesung auf der Odyssee

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 26 September 2012 · 429 Aufrufe
Falkenblut und 4 weitere...
"Feuer!" - das ist das Thema meiner nächsten Lesung. Ich gebe zu, dies ist von allen Elementen dasjenige, mit dem ich am wenigsten vertraut bin. Aber was will man machen, wenn die Organisatoren des Odyssee-Cons sich bei ihren Jahresthemen an den vier Elementen orientieren?
Oliver Hohlstein und ich lesen am Sonnabend, 6. Oktober, aus unseren Werken vor und wollen im "Haus der Jugend Albert Schweitzer" Flammen der Begeisterung emporlodern sehen. Naja, wir geben uns jedenfalls Mühe. Und ich habe tatsächlich etwas Passendes im Gepäck: Ich habe immerhin unsere Anthologie "Drachen! Drachen!" mit dabei und werde daraus mein Märchen "Heldenlied" vorlesen, in dem feuerspeiende Flugechsen eine große Rolle spielen. Außerdem bringe ich einen Auszug aus meinem neuen eBook "Falkenblut" zu Gehör, in dem die germanische Götterwelt in den Flammen von Ragnarök versinkt.
Oliver Hohlstein ist ein Lesungspartner, mit dem ich bereits zahlreiche Odysseen bestritten habe. Er hat versprochen, einen "Klassiker" aus seinem fantastischen Schaffen vorzutragen. Ich lasse mich mal überraschen. Ein paar Infos über Oliver und seine Werke habe ich hier zusammengestellt.

Unsere Lesung beginnt um 13 Uhr. Die Adresse lautet:

Haus der Jugend "Albert Schweitzer"
Am Eichgarten 14
12167 Berlin

Mehr Infos zum Con und zur Anreise findet ihr unter www.odyssee-con.de. Wir freuen uns auf euch.


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Autorentreffen in Nürnberg - Neunte Auflage

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 19 May 2012 · 798 Aufrufe
Kollegen, Unterwegs
Das Nürnberger Autorentreffen - 85 angehende und schon fortgeschrittene Autoren, drei Referenten aus der Buchbranche, eine Gastgeberin, die jedes Jahr zu neuer Höchstform aufläuft, dazu irische und Nürnberger Schlemmereien, Bücher, Lesungen und ganz viele Gespräche mit Gleichgesinnten ... Kein Wunder, dass sich diese Zusammenkunft nun schon seit neun Jahren im Terminkalender der Schreibenden behaupten kann und zum Himmelfahrtstag viele Wiederholungstäter nach Nürnberg lockt.
Diesmal warf der bevorstehende "runde Geburtstag" bereits seine Schatten voraus: Nächstes Jahr feiert das Treffen sein "Zehnjähriges", und Gastgeberin Ursula Schmid-Spreer hat sich dafür schon jetzt einiges einfallen lassen. So wurde unter den Anwesenden eine kostenlose Teilnahme inklusive Übernachtung und Rundum-Betreuung von Ursula und ihrem Mann Heinz (unverzichtbarer Helfer im Hintergrund) verlost. Außerdem soll es ein Buch zum Treffen geben. Hierfür gibt es eine Ausschreibung: Bis zum 15. November können Autoren Gedichte, Krimis, Anekdoten, Fantasystorys, Liebesgeschichten oder was auch immer ihnen gefällt einsenden. Bedingung: Die Obergrenze liegt bei 9000 Zeichen, Nürnberg muss drin vorkommen, außerdem die Zahl zehn, die Jahreszeit Frühling und ein Autor (Schriftsteller, Dichter, Poet, Schreiber o.ä. ist auch erlaubt). Also, ran an die Tasten.

Vorträge über Spannung, Exposees und Hirnregionen

Das Referententrio war gewohnt hochkarätig. Zum Stammgast Titus Müller (Autor historischer Romane) gesellten sich diesmal Bettina Wörrgötter (Lektorin im österreichischen Zsolnay-Verlag) und Angelika Frey (Autorin mit besonderen Kenntnissen in hirnphysiologischen Fragen).

Titus Müller über Zeitlupe und Zeitbomben

Titus Müller sprach darüber, wie man im Roman Spannung erzeugt. Vor allem wichtig: Spannung ist nicht unbedingt mit "Action" zu verwechseln. Es sei ein Vorurteil zu glauben, dass ein Roman zum Höhepunkt hin immer an Erzählgeschwindigkeit zunehmen müsse, erklärte er. Im Gegenteil könne man gerade dann auf die "Zeitlupe" umschalten, um das vom Leser und der Hauptfigur Befürchtete richtig schön herauszuzögern. Spannung könne auch dadurch entstehen, dass der Leser mehr weiß als die handelnden Personen. Klassisches Beispiel: Der Leser weiß, dass unter dem Tisch eine Zeitbombe tickt. Die handelnden Personen können nun rumsitzen und Belanglosigkeiten übers Wetter reden, der Leser zittert trotzdem ...

Einblicke ins Lektorat von Bettina Wörrgötter

Bettina Wörrgötter gab einen Einblick in die Welt der Lektoren. Der Prozentsatz der unverlangt eingesandten Manuskripte, die vom Lektor zur Veröffentlichung im Verlag angenommen werden, ist offenbar sehr sehr gering. Viel erfolgversprechender sind da schon der Weg über eine Agentur oder das Einsenden von "verlangten" Manuskripten. Wer so weit käme ... In ihrem Verlag lege man großen Wert darauf, Autoren langfristig eine Heimat zu bieten, betonte sie. Das bedeutet allerdings auch, dass die Programmplätze für Neulinge begrenzt sind. Sie hob die Wichtigkeit von Exposees hervor und zeigte zwei anonymisierte grottenschlechte Beispiele aus ihrer Praxis: eines war kurz und enthielt massenhaft Selbstanpreisungen, bot aber kaum Informationen über die Handlung, das andere hatte einen Umfang von etwa 20 Seiten, beschrieb jede Einzelheit des Romans, war aber so verworren, dass man schon nach dem ersten Absatz nicht mehr genau wusste, welche der zahlreichen Figuren nun was warum getan hatte. Wichtig: Worte wie "fulminant" und "furios" gehören nicht ins Exposee. "Das schreibe ich dann später, wenn ich das Buch anpreise", meinte die Lektorin augenzwinkernd.

Mit Angelika Frey durchs Reptilienhirn

Angelika Frey entführte uns in die Abgründe des Reptilienhirns. Sie sprach darüber, wie wir als Autoren beim Leser Interesse für unsere Figuren erwecken können. Ihre provokante These: Eigenschaften erwecken kein Interesse, im Gegenteil, sie verhindern es. Bei der Begegnung mit unbekannten Romanfiguren werden, wie sie uns verriet, Hirnareale angesprochen, die entwicklungsgeschichtlich sehr alt sind und die wir noch mit den Dinosauriern und Krokodilen gemein haben: Also nicht der großartige Intellekt des Homo sapiens, sondern das Stammhirn oder Reptilienhirn. Hier geht es einfach nur um Dinge wie Angriff, Flucht und Fortpflanzung. Reptilien könnten nichts damit anfangen, ob die Heldin rothaarig, 35 Jahre alt und nett ist. Was dieses Hirnareal anspricht, sind nur die Haltung und das Ziel des Gegenübers. Also nicht viel anders als bei zwei Krokodilweibchen, die sich die gleiche Sandbank zur Eiablage ausgesucht haben und einander nun zeigen, wer die Stärkere ist. Der sehr interessante Vortrag trug daher den Titel: "Nehmen Sie Haltung an, Madame!"
Ich habe wieder einmal wahnsinnig viel gelernt in Nürnberg. Schade, dass ich jetzt wieder ein Jahr warten muss, bis es weitergeht. Zum Zehnjährigen bin ich wieder da.


Weitere Berichte vom Nürnberger Autorentreffen:
Nürnberger Autorentreffen 2010
Nürnberger Autorentreffen 2011
Nürnberger Autorentreffen 2015
Nürnberger Autorentreffen 2016
Nürnberger Autorentreffen 2017
Nürnberger Autorentreffen 2018
Nürnberger Autorentreffen 2019


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Homburger Buchmesse 2012

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 15 May 2012 · 900 Aufrufe
Krimi, Unterwegs, Schlagzeile und 2 weitere...
Buchmesse in Homburg: Für den Organisator Ulrich Burger war es das zweite Mal, für mich das erste. Und ich hatte mir im Vorfeld wahrlich nicht klar gemacht, wie weit Homburg von Sillium entfernt ist. Immerhin hatte mich vor zwei Wochen jemand aufgeklärt, dass die Stadt im Saarland liegt und auf keinem Fall mit Bad Homburg verwechselt werden sollte. Ich entschied mich also doch lieber für die Bahnfahrt, statt kurz nach Mitternacht mein Auto zu starten. So konnte ich im Zug noch etwas schlafen.
Abfahrt: Freitag, 21.25 Uhr in Hildesheim. Ankunft: kurz vor 6 Uhr im Homburg. Dazwischen: zwei Stunden Aufenthalt in Göttingen und eine halbe Stunde in Saarbrücken. Sehr komfortabel - so musste ich erstmals im ICE nicht vor Panik tausend Tode sterben, als die erste Verspätungsmeldung kam ...

Ich bin "Erste" auf der HomBuch

Nach einem akzeptablen Frühstück im Homburger Bahnhof begab ich mich zum Ort des Geschehens und war sogar als erster vor der Tür des Sarpfalz-Gymnasiums. Wenig später rollte Alfred Wallon an, mit dem ich über eine liebe Autorenkollegin plauderte, bis das Verlegertrio Low sowie Ulrich Burger und Herr Jung, der Mann mit der Schlüsselgewalt über das Gymnasium, auftauchten.

Premiere für "Drachen! Drachen!

Ich hatte zusammen mit Andrea Tillmanns einen Doppeltisch gemietet. Hier packte ich sofort DAS BUCH aus: "Drachen! Drachen!" war tatsächlich rechtzeitig zur HomBuch bei mir angekommen und erlebte im Saarland seine Premiere. Die Anthologie fand große Beachtung, vor allem das umwerfende Titelbild von Mark Freier trug dazu bei, dass das Drachenbuch der Hingucker auf unserem Stand war. Heißen Dank an die Mitausstellerin Sabine Axnick: Die Autorin, die am Tisch gegenüber Lyrik und Kurzgeschichten in liebevoll aufgemachten Heften vorstellte, half uns kurzerhand mit einer Tischdecke aus, da wir beide es leider nicht mehr geschafft hatten, so etwas zu besorgen.

Infos über "Die Schlagzeile" und "Mimis Krimis"

Andrea und ich hatten eine Auswahl unseres phantastischen und märchenhaften Schaffens ausgelegt. Außerdem zeigten wir uns von unserer kriminellen Seite. Immerhin ist Andrea längst auch als Verfasserin von Lokalkrimis bekannt und hat nun eine eBook-Reihe mit dem Titel "Mimis Krimis" herausgebracht. Bei mir lag Infomaterial zu meinem personalisierbaren Journalisten-Krimi "Die Schlagzeile" auf dem Tisch.

Viele Aussteller aus der Region

Sehr überrascht hat mich die Ausstellerschaar. Erwartet hatte ich eigentlich eher "die üblichen Verdächtigen" - Kleinverleger und Autoren, die man von diversen Cons z.B. in Marburg oder Dreieich kennt. Eine ganze Reihe bekannter Gesichter gab es tatsächlich. Außer Verlagen wie Ulrich Burger, Torsten Low und Erik Schreibers "Saphir im Stahl" waren auch Autoren wie Miriam Pharo, Alfred Wallon oder Tanja Kummer anzutreffen. Es gab aber eine ganze Menge mehr zu entdecken. Überrascht hat mich die große Anzahl einheimischer Verlage. Sehr interessant fand ich zum Beispiel das Sortiment von Ursula Rischmann: Die 73-Jährige produziert in ihrem Verlag "Oma Minnas Bücher" sehr liebevoll gestaltete Bilderbücher für die jüngsten Leser. Wobei die Geschichten sicherlich auch für die vorlesenden Eltern mitkonzipiert sind. Freundschaft ist das große Thema bei Oma Minna. Und man trifft auf sehr ungewöhnliche Kombinationen. Etwa auf hölzerne Delphine im Wald oder auf ein schlittschuhlaufendes Eichhörnchen, das im Eis einbricht und am Grund des Teiche smit einem Karpfen Freundschaft schließt.

Etwas unglücklich: Zu viele und zu kurze Lesungen

Nicht ganz glücklich fand ich die Organisation des Lesungsprogramms. Jeweils vier Lesungen zeitgleich - das war einfach zu viel für die Menge möglicher Zuhörer. Ich habe an diesem Tag mehrere Lesungen erlebt, bei denen der Autor nur einen oder zwei Zuhörer vor sich hatte. Auch die kurzen Lesezeiten waren etwas ungemütlich. 30 Minuten sind einfach sehr wenig, um sich auf Stimme und Thema eines Autors eimzustellen. Es blieb sehr wenig Zeit für vorausgeschickte Erläuterungen zum Buch oder für anschließende Diskussionen über das Vorgetragene. Und wenn bei einer Lesung der Vorgänger überzog, war es doppelt bitter. Bei 45-minütigen Lesungen steckt man solche Unpünktlichkeiten einfach besser weg.

Lesung mit Krimis und Diskussion über personalisierbare Bücher

Dass Andrea und ich uns für "Die Schlagzeile" und "Mimis Krimis" 30 Minuten teilen mussten, war eine echte Herausforderung. Immerhin gab es danach noch eine angeregte Diskussion über die Idee personalisierte Bücher zu schreiben. Die Vorstellung, dass der Käufer selbst den Namen, die Haar- und Augenfarbe der Heldin und ihr Lieblingslied auswählen kann, gefiel den Zuhörern offenbar.

Lesungen von Tanja Kummer und Miriam Pharo

Sehr gefallen haben mir die Lesungen von Tanja Kummer und Miriam Pharo. Beide sorgten dafür, dass ich nicht mir leeren Händen nach Hause zurückkehrte: Ich bin jetzt um eine "Weltenwandlerin" und den ersten "Hanseapolis"-Band reicher. Außerdem besitze ich jetzt AndreaTillmanns neues Kinderbuch "Lena lernt zaubern" und ihren Mini-Krimi "Die Jagd nach der römischen Formel". Leider verpasst habe ich die Lesung von Nadine Muriel.Wir haben einfach zu viel gequasselt am Büchertisch, und als ich auf die Uhr schaute, war es schon zu spät. Schade ....

Pokalendspiel sorgt für pünktliches Ende

Die Messe endete sehr pünktlich. Irgendwer hatte mir etwas mit "Pokalendspiel" zu erklären versucht. Um 18 Uhr waren nur noch ein paar hartgesottene Fußballmuffel im Raum, die aber auch bereits die letzten Bücherkartons zusammenpackten.

Im Zauberschloss von Oma Minna

Ich war bei Ursula Rischmann vom "Oma Minna Verlag" untergekommen und hatte die Chance, ein wahrhaft faszinierendes Haus kennen zu lernen. Die 73-jährige Hausherrin und Verlegerin führte mich durch die Räume ihres "Palais Homburg" und zeigte mir ihre Schätze. Historische Mübel, zierliche Jugendstil-Schnitzereien, liebevoll auf Flohmärkten und durch Gelegenheitskäufe zusammengetragene Stühle und Schränke, ein antikes Schnäppchen aus einer aufgelösten Jugendherberge ... Meine Vermieterin hatte hier eine kleine Zauberwelt aufgebaut. ES gibt auch eine Bühne für Veranstaltungen und ein "Chaupin-Zimmer" mit einem historischen Flügel auf dem vermutlich der Meister selbst gespielt hat. In einem Raum waren die Bohlen einer alten Flussbrücke als Fußboden verwandt worden. Und die Hausherrin hatte dafür gesorgt, dass auch die tief ins Holz eingepressten Druckstellen von den Hufen der Kühe und Pferde nicht ausgemerzt wurden. Hier haben also die alten Saarländer damals ihr Vieh über die Saar getrieben ... Übrigens: Das Haus selbst ist erst ein paar Jahre alt, wie mir am nächsten Morgen meine Taxifahrerin verriet. Aber in historischem Stil erbaut.

Biestige Bahnfrau und bezaubernde Buchhandlung

Ich habe in dem altertümlichen Bett jedenfalls geschlafen wie ein Murmeltier. Am nächsten Morgen ging es zum Bahnhof. Die Fahrt verlief weitgehenmd ereignislos, bis auf einen einstündigen Aufenthalt in Mannheim. Hier lernte ich die unfreundlichste Bahnschalterbeamtin meines 42-jährigen Lebens kennen und entdeckte eine erstaunliche Bahnhofsbuchhandlung:Stellt euch vor, die haben da tatsächlich vor der Tür statt Bildzeitung und Postkarten einen sehr gut bestückten Drehständer mit Reclamheften. Ich konnte nicht dran vorbeigehen. Eine schöne zweisprachige Reclamausgabe von Suetons Nero-Biographie musste einfach mit. Die las ich auf dem Rückweg und beendete die Lektüre erst kurz vor Hildesheim. Ein schönes Ende für einen langen Trip ...


© Petra Hartmann


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Notizen vom MarburgCon

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 01 May 2012 · 565 Aufrufe
Lesung, Unterwegs, MarburgCon
Marburg muss einfach sein. Der Con ist schon seit Jahren fester Bestandteil meines Con-Kalenders, und auch dieses Mal hat es mit Büchertisch und Lesung wieder geklappt. Auch wenn ich dafür brutal früh aus den Federn musste und nachts erst gegen drei Uhr in Sillium ins Bett plumpste.
Ich hatte mir wahnsinnig viel vorgenommen für den Tag, eine ganze Menge Kreuze auf dem Lesungskalender gemacht - und natürlich wieder nur einen Bruchteil davon geschafft. Dafür hatte ich reichlich Gelegenheit zum Klönen und Bücherkaufen - letzteres besonders exzessiv. Margarete, eine Freundin von "draußen", die mich zur Lesung besucht hat, war geradezu entsetzt, wie viel ich ausgab. Hey, ich habe mein Geld veredelt, indem ich es in höherwertige Druckerzeugnisse verwandelte.
Michael Böhnhardt, mein Kollege bei "Dr. Nikola" (seufz ... ich bin bald fertig mit dem Buch, versprochen), schaute kurz vorbei, und jetzt weiß ich auch endlich wie ShockWaveRider in Natura aussieht.

Leseprobe zu "Valkrys, die Falkin"

Bernd Rothe, in dessen "Welt der Geschichten" meine Walküre Valkrys demnächst herauskommen soll, hatte inzwischen ein Heftchen mit einer Leseprobe und dem Cover erstellt. Man kann darin das erste Kapitel der Auftaktnovelle "Falkenfrühling" finden sowie ein paar Infos über Walküren. Außerdem konnten wir hinter dem Infotisch schon ein paar der Illustrationen von Roselinde Dombach zur "Falkin" aufhängen.

Der Erfinder des eBooks plaudert über die Urzeit

Interessant fand ich die Vorstellung von Wilfried Hary und Hermann Schladt, die etwas aus der Urzeit des eBooks erzählten. Immerhin reklamierte Wilfried den Titel "Erfinder des eBooks" für sich und erzählte, wie er schon 1986 mit "Disketten-Romanen" - "Diskomanen" an die Öffentlichkeit trat. Wilfried blickte auch zurück auf die Auseinandersetzungen mit dem Filmriesen Metro-Goldwyn-Mayer um den Titel "Star Gate". Eine Geschichte für sich ...

Apokalyptische Schreiber mit neuem "Krieg"

Eine Lesung, die einfach Pflicht ist: Natürlich führte ich mir den Auftritt der Apokalyptischen Schreiber zu Gemüte. Diesmal in neuer Besetztung "Pest" (Volker Ilse), "Hunger" (Thomas Backus) und "Tod" (Ralph Haselberger) haben sich, nachdem der Vierte im Bunde nun den Kriegsdient komplett verweigert hat mit einem neuen "Krieg" verstärkt: Bernd Rothe in brauner Kutte und mit schwerem "Anderthalbhänder" stieg mit einer Selbstdarstellung des Herrn der Gemetzel ("Ich bin der Krieg - Sie haben mich gerufen?") in die Kampfhandlungen ein und schlug sich wacker. "Abgeräumt" hat schließlich "Hunger"-Gus mit seiner brüllend-komischen und umwerfend vorgetragen Story über einen arroganten Arzt, eine dämliche Schwester und einen Organspender, der nach der Operation sein Herz zurückhaben will - Zombiefeeling vom Feinsten. Seine darauf folgende "Bürokratie der Hirntoten" wies beängstigend realistische Züge auf. Von den Apokalyptikern soll es nächstes Jahr übrigens ein Buch geben, zu dem jeder der vier eine umfangreichere Novelle über sein "Arbeitsgebiet" beisteuert.

Im Kaufrausch

Spannend fand ich die Bücher meiner Tischnachbarn, bei denen sich alles um germanische und keltische Fantasy drehte: Der Verlag "Samhain & Beltane" und Astrid Rauner, die mit "Anation - Wodans Lebenshauch" den ersten Teil einer Trilogie veröffentlicht hat und bald Teil II herausbringen wird.
Ich stöberte auch beim Luzifer-Verlag, einem Neuling auf dem Con, herum und stellte verblüfft fest, dass es offenbar tatsächlich Autoren gibt, die über Romansuche.de einen Verlag finden: Rona Walter war mit ihrem Roman "Kaltgeschminkt" dort entdeckt worden.
Bei "Saphir im Stahl" schaffte ich mir den Lyrikband "Ein Augenblick für Zwei" an (mir ist in letzter Zeit einfach nach Lyrik) und ließ mich durch Verkaufstalent Erik Schreiber auch noch von "Im Schatten des Blutmondes" (Andreas Gross und Hans-Peter Schultes) überzeugen.
Ein uraltes Bessy-Heft musste auch mal wieder sein. Margarete begann endgültig, an meinem Verstand zu zweifeln, als sie das Teil unter meinen Schätzen entdeckte.
Bei Torsten Low war natürlich das Einhornbuch Objekt meiner Begierde. Torsten und Tina hatte übrigens wie im vergangenen Jahr tatkräftige Unterstützung von ihrer Tochter Emily. Die inzwischen 21 Monate alte Nachwuchs-Verlegerin kann, nach Auskunft des Vaters, zwar noch nicht lesen, aber lektorieren tut sie offenbar schon ;-)

Lesung mit "Falkenfrühling" und "Die letzte Falkin"

Die abendliche Lesung, mit der Bernd, Rosi und ich den Nahezu-Abschluss des Lesungsprogramms lieferten, lockte zwar keine Massen, aber dafür sehr interessierte Literaturfreunde an. Ich las den Anfang von "Falkenfrühling" und die Eingangsszene von "Die letzte Falkin" vor und denke, es kam ganz gut an - auch wenn ein Zombiespezialist meinte, er könne viel mehr Blut vergießen als ich ... Die Leseproben-Hefte gingen jedenfalls gut weg.

Roselinde Dombach liest aus ihrem Thriller "Ans Licht"

Rosi hatte eine Mordgeschichte aus Kassel mitgebracht, die einen ersten Eindruck von ihrem Thriller "Ans Licht" bot, der demnächst ebenfalls in der Welt der Geschichten erscheinen soll. Es geht, soviel sei schon verraten, um Statuen, die geisterhaft und marmorbleich umherwandeln und zu morden beginnen. Ein wunderschöner, steinerner Adonis kommt näher und näher und ... Den Rest müsst ihr selbst herausfinden, wenn das Buch erschienen ist.

Vincent-Preis und Marburg-Award 2012

Die Verleihung des Vincent-Preises und des Marburg-Awards schloss sich an. Die Beiträge zum Marburg-Award flossen diesmal wesentlich reicher als sonst, herausgekommen ist ein sehr gut aussehendes Taschenbuch mit 23 "Mythenpunk"-Geschichten. Ich habe noch nicht geschafft, es zu lesen, aber die Titel und die kurze Vorstellung der besten zehn Texte machte auf jeden Fall richtig Lust auf das Buch, und selbst unter den Nicht-Platzierten waren eine ganze Reihe Autoren, die ich sehr schätze und für großartig halte. Also, mein Lesestoff für die nächste Woche ist gesichert. Gewonnen hat Tedine Sanss mit ihrer Geschichte "Der Sagenborn", Zweite wurde Sabrina Železný mit "Sonderzug nach Vineta", und Platz drei ging an Nina Sträter für "Wunderschöne Jacobe von Baden". Herzlichen Glückwunsch - ich freue mich auf die Lektüre.

Mit dem wilden Wassermann über die Autobahn

Danach: Cola, Kaffee und Gequatsche, ich bin gegen halb 12 zu meinem Auto zurückgekrochen. Odnete noch ein wenig die Bücherkisten im Kofferraum und pirschte mich durch die vielen Kreisel zurück zur Autobahn. Tipp für Nachtfahrer auf der A7: Achim Reichels "Wilder Wassermann" in voller Lautstärke putscht besser auf als zwei Kannen Kaffee, vor allem, wenn man inzwischen schon eine Coffein-Resistenz entwickelt hat ... Soviel zum Con. Nächstes Jahr mehr.


© Petra Hartmann


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Lesung aus "Wovon träumt der Mond?"

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 20 April 2012 · 403 Aufrufe
Nadine Muriel, Mond, Märchen und 3 weitere...
Auf der Homburger Buchmesse wird nicht nur mein Roman "Die Schlagzeile" vorgestellt - es gibt auch eine Lesung aus meinem Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?" von Nadine Muriel. Die Sammlung, die Judith Ott und ich im Jahr 2008 herausgegeben haben, enthält zauberhafte Geschichten rund um den Erdtrabenten, und Nadine Muriels Geschichte über Ebbe und Flut gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Hier der Infotext aus dem Programm zur HomBuch:

“Der Mond – König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse … Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre.
Nadine Muriel liest ihre Geschichte “Ebbe und Flut” aus dem Märchen-Sammelband “Wovon träumt der Mond?”, erschienen im Wurdack Verlag: Ein junger Seemann entdeckt das Rätsel um den geheimnisvollen Tanz von dem Mond und dem Meer …”


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Eine kriminelle halbe Stunde

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 04 April 2012 · 480 Aufrufe
Schlagzeile, HomBuch und 3 weitere...
Die Uhrzeit für unsere Lesung auf der Homburger Buchmesse steht jetzt fest. Andrea Tillmanns und ich gestalten ab 13.30 Uhr eine runde halbe Stunde mit unserer kriminellen Energie. Ihr findet uns am 12. Mai im Saal 3 im des Saarpfalz-Gymnasium, Untere Allee 75, 66424 Homburg.
Hier der Info-Text zur Lesung:

Andrea Tillmanns & Petra Hartmann:

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin und ausgebildete Redakteurin arbeitete sieben Jahre für eine Tageszeitung und ist jetzt freie Schriftstellerin und Journalistin.
Mit “Die Schlagzeile” legte sie ihren ersten Krimi vor und erzählt von einer Journalistin, die nach dem Dieb einer Heiligenstatue fahndet. Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht …
Andrea Tillmanns, geb. 1972 in Grevenbroich, lebt nach vielen Jahren in Aachen nun im beschaulichen Oberzier (bei Düren). Nach Physikstudium und Promotion an der RWTH Aachen forscht und lehrt sie zur Zeit an der Hochschule Niederrhein.
Mit der Serie „Mimis Krimis“ legt sie eine Reihe von Kurzkrimis vor, die als E-Books bei den meisten Online-Buchhandlungen erhältlich sind. Mimi ist eigentlich Buchhändlerin, doch dass sie den ersten Aachener Krimibuchladen besitzt, lässt schon ihr Interesse an Rätseln und Kriminalfällen erahnen. Als sie zufällig in einen Kriminalfall gerät, ist sie daher auch viel zu neugierig, um die Ermittlungen der Polizei zu überlassen. Und nachdem sie das Rätsel des gestohlenen Bildes gelöst hat, wartet im Chinarestaurant auf dem Marktplatz schon ein neuer Fall auf sie … Die Kurzkrimi-Reihe besteht aus insgesamt sechs Fällen, die in das Genre der Cosy-Krimis gehören. Statt nervenaufreibender Verfolgungsjagden und literweise Blut erwarten den Leser rätselhafte Geschichten, gewürzt mit einer Prise Humor, in der Tradition von Agatha Christie.


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MarburgCon: Das erwartet euch

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 23 March 2012 · 403 Aufrufe
Unterwegs, Falkin
Das Programm des MarburgCon steht inzwischen fest. Unsere Lesung - wir, das sind Roselinde Dombach und ich - ist für den frühen Abend vorgesehen. Von 18 bis 19 Uhr stellen wir euch unsere neuen Projekte in der "Welt der Geschichten" vor: meinen Walküren-Vierteiler "Valkrys - Die Falkin" mit wunderbaren Illustrationen von Roselinde - und Roselindes Thriller "Kalt wie Marmor", auf den ich schon sehr gespannt bin ... Dazu gibt es ein paar erhellende Worte von Bernd Rothe über sein geplantes neues Programm in der WdG.

Hier das Programm des Cons für Samstag, 28. April (Quelle: http://www.facebook....46524412107135/ )

11.00 – 12.00 Uhr
Ju Honisch
- Lesung aus der Kurzgeschichtensammlung „Bisse“

12.00 – 13.00 Uhr
VSS-Verlag und Hary Productions
- Thematisch noch offen -

13.00 – 14.00 Uhr
Verlag Torsten Low
- Thematisch noch offen -

14.00 – 15.00 Uhr
Michael Tillmann
- Lesung aus der Geschichtensammlung „Ein Gänsekiel aus Schwermetall“

15.00 – 16.00 Uhr
Die Apokalyptischen Schreiber
- Vorschau auf „Einen fröhlichen Weltuntergang mit den Apokalyptischen Schreibern“

16.00 – 17.00 Uhr
Jörg Olbrich
- Lesung aus dem Roman „Das Geheimnis der Ronneburg“ und Vorstellung eines noch unveröffentlichten Romans

18.00 – 19.00 Uhr
Welt der Geschichten
- Lesung Petra Hartmann aus „Falkenfrühling“
- Lesung Roselinde Dombach aus „Kalt wie Marmor“
- Bernd Rothe erläutert die Programmumstellung bei „Welt der Geschichten“

19.00 – 20.00 Uhr
Michael Butler
- Lesung aus „Zeit – Zwischen Augenblick und Ewigkeit“ und „Geheimnisvolle Geschichten 2 – Steampunk“
- Als Überraschung: Eine Ur-Vorlesung

Ab 20.00 Uhr
- Verleihung des Vincent Preis, direkt anschließend
- Verleihung des Marburg-Awards

Danach (noch offen)
- Überraschungsprogramm oder Gemütliches Beisammensein
Außerdem erwarten euch eine Roman- und Comicbörse, Verkaufsstände von Kleinverlagen, die Verleihung des Marburg Awards und die Verleihung des Vincent Preises.


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Lesungen im April und Mai

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 17 March 2012 · 273 Aufrufe
Unterwegs
Für die nächsten Monate habe ich ein paar Lesungen geplant. Falls ihr Zeit und Lust habt, schaut doch mal vorbei.

Am Sonnabend, 28. April, lese ich auf dem MarburgCon im Bürgerhaus Niederweimar. Zusammen mit meiner Lieblingsillustratorin Roselinde Dombach und meinem Verleger Bernd Rothe stelle ich dort das Taschenbuch "Valkrys - die Falkin" vor, das demnächst in der "Welt der Geschichten" erscheinen wird. Rosi wird außerdem aus ihrem neuen Thriller vorlesen. Ihr könnt dort schon ein kleines Heft mit Leseprobe aus der "Falkin" samt Bestellkarte erhalten, außerdem dürft natürlich noch ein paar meiner anderen Bücher, wie den "Fels der schwarzen Götter", "Drachen! Drachen!" oder die "Darthula" anschauen und erwerben. Ich werde dort einen Infotisch haben, vielleicht nehme ich auch an einer der "Spontanlesungen" teil, für die das Orga-Team im Eingangsbereich einen Platz zur Verfügung stellen will.

Am Sonnabend, 12. Mai, bin ich zu Gast auf der Homburger Buchmesse (Saarpfalz-Gymnasium, in der Unteren Allee 75, 66424 Homburg). Hier wollen meine Autorenkollegin Andrea Tillmanns und ich einmal unsere kriminelle Energie ausleben: Andrea stellt ihre neue Krimiserie "Mimis Krimis" vor, und ich präsentiere meinen Journalistenroman "Die Schlagzeile". Auch hier haben wir einen Infotisch und stellen noch mehr Bücher aus unserem reichhaltigen Schaffen vor.

Die Uhrzeiten für beide Lesungen stehen noch nicht fest. Ich liefere sie nach, sobald ich das Programm der Veranstaltungen bekomme.

Am Himmelfahrts-Donnerstag, 17. Mai, nehme ich am Nürnberger Autorentreffen teil. Im Anschluss an das Seminar-Programm gibt es eine Lesung der Teilnehmer, zu der auch ich etwas beitragen möchte. Wahrscheinlich lese ich etwas aus der "Schlagzeile" vor. Aber nagelt mich nicht drauf fest, vielleicht packe ich auch die "Falkin" aus.


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Märchennacht im Holler Dojo

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 29 January 2012 · 389 Aufrufe
Märchen, Holle, Unterwegs, Lesung
Gestern Abend war ich zu Gast im Dojo der Holler Judoka. Der Verein hatte für seine U11-Mitglieder ein Schlaffest organisiert, und ich war als Märchenoma mit von der Partie.
Als Nichtsportler war es für mich zunächst einmal ein etwas merkwürdiges Gefühl, als ich auf Socken durch den Trainingsraum lief. Ich hatte mir das ungefähr so vorgestellt wie eine kleine Turnhalle. Aber dass der Boden mit weichen Matten ausgelegt war, hat für einen hohen Wohlfühlfaktor gesorgt. Sehr gemütlich. Klar, die Kampfsportler wollen sich bei irgendwelchen Schulterwürfen ja nicht alle Knochen brechen.
Wolfgang Ernst, mein Nachbar und Vater der Lambert-Brüder, der mich für den Abend eingeladen hatte, erzählte zunächst etwas über Christophe, der gerade an diesem Abend in Tiflis einem wichtigen Kampf für seine Olympia-Qualifikation entgegensah. Dummerweise war sein Flugzeug nach Ankara umgeleitet worden. Und als er den Wettkampfort doch noch erreichte, stellte sich heraus, dass sein Gepäck verschollen war. Ohne eigenen offiziellen Judo-Anzug mit eingesticktem Namen auf dem Rücken darf dort niemand teilnehmen. Leihen nützt also nichts ...

Märchen im düsteren Dojo

Der Raum war stockfinster, nur für mich gab es in der Mitte der Halle einen Regiestuhl und eine Stehlampe. Ringsum an den Wänden entlang hatten sich die Jungen und Mädchen in ihren Schlafsäcken eingekuschelt. Ein etwas komisches Gefühl: Lesen für Menschen, die man nicht sieht. Man weiß also nie genau, ob die Kinder noch da sind und ob man sie nun gefesselt hat oder nicht. Moment, das ist so nicht ganz richtig: Ganz vorn rechts konnte ich im Schein meiner Stehlampe ein Jungengesicht sehen. Das war ein guter Ankerpunkt. Jedenfalls gab ich alles, und es war tatsächlich fast eine Stunde lang mucksmäuschenstill im Dojo.
Später habe ich gehört, dass ich die Kinder eigentlich in den Schlaf hätte lesen sollen ... Hallo? Ich sollte langweilig und einschläfernd vorlesen? Keine Chance, bei mir schläft keiner ein, da habe ich auch meinen Ehrgeiz. Ich schrie und flüsterte, röhrte, fluchte, schimpfte und sang und habe den kleinen Zuhörern so ziemlich alles an Spannung geboten, was ich überhaupt aus meiner Stimme rausquetschen konnte.
Als Einstieg hatte ich "Die Rache der Heinzelmännchen" gewählt, eine Geschichte, mit der man wirklich viele Emotionen schüren kann. Daraufhin bot ich als kleine Erholungspause "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" und schmetterte dann die bohlenverdächtige Hexenstory über "Furunkula Warzenkraisch" durch die Nacht. Als "Aussteiger" hatte ich mir "Die Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" ausgesucht, ein etwas ruhigeres Märchen gegen die Angst im Dunkeln.
Insgesamt kamen die Geschichten wohl ganz gut an. Kann sein, dass ich bald mal wieder für die jungen Judoka lesen werde. Dann vielleicht mal etwas Abenteuerliches.


© Petra Hartmann


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Märchen für Judoka

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 08 January 2012 · 384 Aufrufe
Unterwegs, Lesung
Mal wieder eine Lesung daheim: Am Sonnabend, 28. Januar, lese ich im Dojo der Holler Judoka. Die Unter-Elfjährigen wollen dort übernachten, und ich darf sie ab 21 Uhr mit Märchen auf die Nacht einstimmen. Väter und Mütter sind herzlich willkommen.

Mitbringen werde ich ein ganzes Paket voller Märchenfiguren: Angelbären, Zappelzwerge, zornige Heinzelmännchen, seekranke Klabautermänner und Mini-Prinzessinnen aus dem Kaugummiautomaten habe ich im Gepäck, also eine gute Mischung aus den besten Wurdack- und Lerato-Anthologien. Vielleicht lese ich auch etwas über die movennische Hexe Furunkula Warzenkraish und ihre Gesangskarriere vor. Hängt davon ab, wie gut der Raum schallisoliert ist ...


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Vortrag: Das Junge Deutschland und der Kampf um die Pressefreiheit

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 16 November 2011 · 385 Aufrufe
Unterwegs, Junges Deutschland und 2 weitere...
Eine Rückkehr zu meinen germanistischen Wurzeln: Ich halte einen Vortrag über das "Junge Deutschland", eine Autorenvereinigung, zu der unter anderem mein Lieblingsautor Theodor Mundt gehörte. Am 16. Dezember - fast auf den Tag genau 176 Jahre nach dem schicksalhaften Verbot dieser Autoren, spreche ich in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek über das Thema "Das Junge Deutschland und der Kampf um die Pressefreiheit". Treffpunkt ist die Bibliothek im Bennigser Bahnhof (bei Springe), Beginn wird um 19.30 Uhr sein.

Aus der Einladung zum Vortrag:

Es war einer der härtesten Schläge gegen Literatur und Freiheitsbestrebungen zur Zeit der Metternich-Ära: Am 10. Dezember 1835 beschloss der „Deutsche Bundestag“ (eine Fürstenvertretung, die mit unserem Berliner Parlament nur den Namen gemein hat) das Verbot gegen fünf Schriftsteller. Die jungen Männer waren in ihren Werken ein wenig zu keck für Freiheit, Demokratie, freie Liebe und Abschaffung der Literaturzensur eingetreten.

Das Gremium der Landesfürsten und Könige von knapp 40 deutschen Kleinstaaten untersagte den Druck und Verkauf der Werke von Heinrich Heine, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg, Theodor Mundt und Heinrich Laube und – eine bis dahin nie dagewesene Härte – verbot auch alle zukünftigen, noch ungeschriebenen Werke dieser Autoren. Für einen Berufsschriftsteller bedeutete dies das Ende seiner Existenz.

Wie es zu dem Verbot kam, warum die einfachen Zensurgesetze der berüchtigten „Karlsbader Beschlüsse“ nicht ausreichten, um die Jungdeutschen mundtot zu machen, und was aus den Verbotenen danach wurde, berichtet die Literaturwissenschaftlerin Petra Hartmann in ihrem Vortrag. Die erfahrene Journalistin, die zehn Jahre lang für verschiedene Zeitungen gearbeitet hat, ergänzt ihr Referat mit Ausblicken auf Gegenwart und Zukunft der Presse- und Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik.


Mehr Infos:

Über Theodor Mundt und sein Hauptwerk "Madonna"

Meine Doktorarbeit "Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll" über Theodor Mundt

Meine Bücher "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" und "Faust und Don Juan" über das Junge Deutschland.


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BuCon 2011 - verhustete Notizen

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 16 October 2011 · 357 Aufrufe
BuCon, Unterwegs, Lilith Kirchner und 1 weitere...
Der BuchmesseConvent 2011 - ein toller voller Con, sehr gut organisiert, nette Gespräche, gute Freunde, alte Freunde, neue Freunde, schöne Lesungen - ach ja, und trotzdem wird meine bleibende Erinnerung an diesen Con vor allem mein furchtbarer Husten sein. Mein Husten, der mich fast verröcheln ließ, mein schmerzender Hals, die entsetzten Gesichter der neben mir Sitzenden, die entsetzlich hilfsbereiten jungen Männer vor der Tür zum Transporterraum, die mich mehrfach wie eine alte Oma fragten: "Möchten Sie ein Glas Wasser haben? Möchten Sie sich vielleicht hinsetzen? Möchten Sie nicht doch ein Glas Wasser?" Unverschämtheit, diese Siezerei, demnächst stehen sie noch auf, wenn ich im Bus keinen Sitzplatz kriege Eingefügtes Bild Egal, ich hab's überlebt.
Mein Con-Tag begann mit dem Weckerpiepen um 5.30 Uhr und mit einem wütenden Knurren meinerseits, mit einem ausgiebigen warmen Wannenbad und einem letzten Probelesen aus der "Darthula" mit extra schön durch das warme, dampfende Wasser entspannten Stimmbändern. Mein Hals war rau, die Stimmbänder kieksten, die Stimme brach bei den hohen Tönen gnadenlos weg. Das war noch ein "Mitbringsel" vom OdysseeCon aus der Woche zuvor. Dort hatte ich die Lesung zwar gut über die Bühne gebracht, aber drei Stunden im ungeheizten McCafé im Berliner Hauptbahnhof, das hat meiner Stimme einfach das Genick gebrochen. Egal, die Sache musste jetzt durchgezogen werden - ohne Rücksicht auf Mensch und Maschine.

Weltenwanderin auf dem Weg nach Dreieich

Die Autobahn war erstaunlich frei. Ich bin ohne jeglichen Stau an Frankfurt vorbei gekommen. Unterwegs hörte ich mir das Mark-Brandis-Hörspiel "Unternehmen Sonnefracht" an, futterte Bonbons und versuchte, meine Anmoderation für die Weltenwanderer-Lesung noch einmal durchzugehen. Die Fahrt dauerte rund dreieinhalb Stunden. Mein absoluter Dreieich-Rekord.
Ich war gerade in die Friedrich-Ebert-Straße eingebogen, als mich ein Handy-Anruf von Lilith Kirchner ereilte, für den ich gnadenlos rechts ranfuhr und eiskalt die Garagenausfahrt eines eben aufbrechen wollenden Sprendlingers blockierte. Lilith war schon auf Höhe von Frankfurt, Esther Schmidt, die Dritte im Bunde, war bereits vor Ort, sodass sich das Weltenwanderer-Trio schnell zusammenfand. Einige Absprachen, dann war alles klar für unsere Lesung.

Lesung aus "Der Trollring", "Darthula" und "Kinder der Dunkelheit"

Wenig später nahmen wir das Hangardeck in Besitz. Esther (Gottseidank, sie war auch etwas heiser ...) startete mit einem Auszug aus ihrem Roman "Der Trollring", daraufhin trug ich eine Passage aus "Darthula" vor, anschließend war Litlith dran und las aus "Kinder der Dunkelheit". Zum Schluss hatte ich noch kurz Zeit, ein paar Absätze aus "Die letzte Falkin" zu Gehör zu bringen. Bianca Schlaeger, eine Freundin von Twitter und Facebook, war so lieb und machte ein paar Aufnahmen von uns.
Am Signiertisch fanden sich nach der Lesung tatsächlich einige Hörer ein, die unsere Unterschriften - auf entsprechender literarischer Unterlage, versteht sich - mit nach Hause nehmen wollten. Das hat uns Autoren natürlich besonders gefreut.

Neue Schätze: Zombies, Clockpunk, Sherlock Holmes

Den Rest des Tages nutzte ich zum ausgiebigen Bummel durch die Halle. Ich gestehe: Ich habe wieder unmäßige Mengen an Büchern eingekauft. Vielleicht sollte ich damit mal zum Suchttherapeuten gehen? Andererseits, manche Süchte möchte ich gar nichts loswerden.
Ich erstand bei den Apokalyptischen Schreibern Thomas Backus' neuesten Streich, "Zombies", ein Buch mit tatkräftiger Unterstützung der anderen beiden Apokalyptiker. Dazu die Clockpunk-Anthologie "Uhrwerk Venedig" aus dem Ulrich-Burger-Verlag. Ich habe mich sofort in das Format verguckt. Schönes reclam-ähnliches Hosentaschenformat. Und Clockpunk? Hm. Schon wieder ein neues Genre? Ich werde vielleicht wirklich langsam alt. Egal, ich lese mich mal ein. Außerdem besitze ich jetzt eine Anthologie mit dem interessanten Titel "Sherlock Holmes und Old Shatterhand" sowie ein paar antiquarische Fundstücke.

Gruselige Fundstücke und Zwergenkochkünste

Apropos "Fundstücke" - ich ließ mich von Simone Edelberg für eine unheimliche Anthologie vergattern, in der es sich um ominöse Fundstücke drehen soll. Mich gruselt schon beim Gedanken an das Teil, das sie mit viel Liebe für mich ausgesucht hat ... Simone hat sich übrigens köstlich darüber amüsiert, wie ich auf dem Con immer wieder an ihr vorbeigelaufen bin, ohne sie zu erkennen. Aber, Hand aufs Herz, habt ihr sie mit der üppigen Haarpracht wiedererkannt? Fieser Trick.
Ihre Lesung am Nachmittag drehte sich um Zwerge, Kochkünste und Zombies. Einmal musste ich fluchtartig wegen eines Hustenanfalls den Raum verlassen, aber den größten Teil der Geschichten bekam ich mit.

Besuche bei Wurdack, Hexentor und Torsten Low

Besuche am Wurdack-Tisch waren ungefährlich, da habe ich das komplette Programm bereits zu Hause, einen Tag vor dem Con waren sogar schon die beiden neuen Mark-Brandis-Bücher bei mir eingetrudelt. Auch bei Gudrun Hirches Hexentor-Verlag konnte ich gefahrlos die Auslage bewundern. Am Tisch von Torsten Low musste ich dem Verleger unbedingt erzählen, wie toll seine Weltenbaum-Anthologie ist. Der Mann lächelte wissend in sich hinein, sagte aber nichts. Als die Sammlung spätabends gleich zweimal mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde ("Beste Anthologie", "Beste Kurzgeschichte"), wusste ich, warum er sich so gefreut hatte.

Von Drachen, Bigfoots und Pfadfindern

Mit Frank G. Gerigk hatte ich einiges zu klönen wegen unserer gemeinsamen Drachenanthologie, auch ein paar Autoren, die Geschichten eingereicht hatten, waren vor Ort anzutreffen und wollten wissen, wie es weiterging. Sage ich nicht. Oder erst später.
Eigentlich wäre ich gern nach der DPP-Verleihung aufgebrochen. Aber da der arme Frank den undankbaren Leseplatz um 21 Uhr zu bestreiten hatte, wollte ich ihn auch nicht allein sitzen lassen. Eingefügtes Bild Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Er gab "Sasquatsch", eine Geschichte über flüchtige Ganoven in Einöde und Finsternis, zum besten, in der ein Bigfoot (oder vielleicht auch nicht) eine tragende Rolle spielt. Die Geschichte war spannend, und zwischendurch hatte ich Gelegenheit, beim Husten vor der Tür ein paar nette junge Männer kennen zu lernen, die mir mit Wasser und Stühlen zur Hülfe eilen wollten. Nach meinem dramatischen Sterbeversuch ging es aber wieder und ich konnte den Rest der Lesung fishermanlutschend ziemlich still verfolgen.
Die Autobahnfahrt ins heimatliche Sillium verlief ohne größere Vorkommnisse, nur einmal stoppte ich zum Tanken von Super und Kaffee. Kurz nach 01.30 Uhr krabbelte ich aus dem Auto, torkelte in breitbeinigem John-Wayne-Gang ins Haus und ließ mich ins Bett fallen. Zum Husten war ich bald auch zu müde, ich schlief einfach nur ein.


© Petra Hartmann


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Notizen von der Odyssee

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 10 October 2011 · 331 Aufrufe
Unterwegs, OdysseeCon und 1 weitere...
Die Lesung auf dem Odyssee-Con ist inzwischen schon eine lieb gewordene Tradition. Oliver Hohlstein und ich waren zum sechsten Mal dabei. Diesmal hatten wir - passend zum Con-Thema - ein paar Texte zusammengestellt, die irgendwie mit dem Thema "Licht" zu tun hatten. Gar nicht so einfach. Nun gut, ich hatte mir aus meinem brandneuen Roman "Die Schlagzeile" zwei Stellen herausgesucht, in denen Polizei und Blaulicht vorkamen. Und aus meinem germanischen Weltuntergangsroman "Die letzte Falkin" las ich das Kapitel vor, in dem der Leichendrache Nidhöggr aus der Finsternis ins Licht der Welt hervortritt. (Ich hatte noch einen Abschnitt in Reserve, in dem der Regenbogen zersplittert.)
Oliver hatte zwei Märchen mitgebracht. Das erste war ein Text, der für die Ausschreibung "eROTische Märchen" bestimmt war. Es ging allerdings nicht allzu sehr um "Schweinkram", vielmehr war es eine sehr poetische Geschichte über einen Prinzen, der eine rote Perle im Haar seiner Prinzessin suchte. Außerdem las Oliver ein Märchen aus der Elfenschrift vor und brachte ein Kapitel aus seinem noch unveröffentlichten Roman "Hassfalter" zu Gehör. Ich bin schon gespannt darauf, das fertige Buch zu lesen.

"Die Schlagzeile" kommt gut an

Die Lesung aus der "Schlagzeile" kam offenbar sehr gut an. Die Zuhörer wollten noch einen zweiten Auszug daraus hören und amüsierten sich köstlich über die skurrilen Kleinstädter, die meinen Roman bevölkern. Komisch, mir kamen die meisten eigentlich ganz normal vor ...? Hey, ich bin einer von denen ;-)
Für einiges Gelächter sorgte meine Anekdote über einen ehemaligen Springer Stadtmanager, der gefeuert wurde wegen seiner Äußerung: "Verglichen mit meiner Heimatstadt Berlin ist Springe ein Kaff." Wobei mein größtenteils aus Berlinern bestehendes Publikum der Meinung war, dass der Mann damit im Prinzip ja Recht hatte ...
Jedenfalls wurde mir vom Publikum bescheinigt, dass der Journalistenroman ausgesprochen authentisch geschrieben ist. Das freut mich.
Ob das ein autobiographischer Roman sei, wollten die Zuhörer wissen. Ich antwortete mit einem entschiedenen "Jein". Klar, alle journalistischen Vorgänge habe ich so oder ähnlich mehrfach erlebt. Das Fotografieren an Unfallstellen oder das Beobachten einer Ortsratssitzung kenne ich aus eigener Erfahrung. Aber die Handlung ist natürlich frei erfunden, und ich habe im Laufe meiner langjährigen Arbeit in diversen Lokalredaktionen natürlich noch niemals den Diebstahl einer Heiligenstatue aufgeklärt.

Personalisierbarer Roman: Lamborghini statt Panda

Dass der Roman "personalisierbar" ist, faszinierte die Zuhörer sehr. Und als ich verriet, dass man sich auch die Automarke der Heldin aussuchen kann, musste ich auf allgemeinen Wunsch sofort mein Manuskript ändern. Im zweiten Kapitel war meine Protagonistin dann nicht mehr mir einem schwarzen Fiat Panda, sondern mit einem gelben Lamborghini unterwegs. Meine selbstfabrizierten Flyer bin ich jedenfalls alle losgeworden. Jetzt muss ich mir für den BuCon noch ein paar neue drucken.
Insgesamt hat die Lesung viel Spaß gemacht, und wenn nichts dazwischenkommt, sind wir bestimmt nächstes Jahr wieder dabei. Dann ist das Con-Thema Feuer. Aber fragt mich jetzt bloß nicht, wie ich meine nächsten Romane so hinkriege, dass ich eine feurige Stelle zum Vorlesen habe ...


© Petra Hartmann


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Erhellendes zur Odyssee

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 21 September 2011 · 314 Aufrufe
Unterwegs, OdysseeCon
Oliver Hohlstein und ich lesen auf dem Odyssee-Con in Berlin. Diesmal steht der Con unter dem Motto "Licht", und ich werde mich bemühen, etwas Erleuchtendes zu der Veranstaltung beizutragen.
Oliver hat angekündigt, dass er zwei Märchen vorlesen möchte. Bei mir wird es voraussichtlich Auszüge aus meinen Romanen "Die letzte Falkin" und "Die Schlagzeile" geben. Und wer neugierig geworden ist, wie ich das mit dem Con-Thema verbinde, ist herzlich eingeladen zur Lesung.
Wir treffen uns am Sonnabend, 8. Oktober. Los geht es um 13 Uhr, und wir werden etwa zwei Stunden lesen. Wer brennende Fragen hat und erleuchtendes Antworten hören möchte, kann uns natürlich anschließend gern hinterher löchern.
Veranstaltungsort ist das Haus der Jugend "Albert Schweitzer", Am Eichgarten 14, 12167 Berlin. Das Haus der Jugend befindet sich direkt am Stadtpark Steglitz.

Eine Anfahrtsbeschreibung und Infos rund ums Programm findet ihr unter www.odyssee-con.de

Infos über Oliver gibt es hier.


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Lesung auf dem BuCon

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 06 September 2011 · 394 Aufrufe
Unterwegs, BuCon
Sehen wir uns auf dem BuchmesseCon? Zusammen mit Esther S. Schmidt und Lilith Kirchner stelle ich dort die Reihe "Weltenwanderer" des Arcanum Fantasy Verlags vor. Klar, dass ich außer meinem Weltenwanderer-Roman "Darthula, Tocher der Nebel" auch die beiden Arcanum-Romane um die Falkin Valkrys ("Die letzte Falkin", "Falkenfrühling") erwähnen will. Und laut meiner Lektorin bei PersonalNovel wird auch mein Journalistenroman "Die Schlagzeile" pünktlich zum Con fertig werden.
Hier die Originalankündigung aus dem Programm des BuchmesseCons:

Arcanum Fantasy-Verlag: "Weltenwanderer"

Der Stolz einer Prinzessin bringt den Krieg in die Nebellande, eine Elfe und ein Arenensklave fliehen durch die Ödnis und vor den eigenen Lügen, ein Waisenjunge mit besonderer Begabung wird als "Prophet der Dunkelheit" verfolgt.
In der Reihe "Weltenwanderer" des Arcanum Fantasy Verlages erschafft jeder Autor eine andere, ganz eigene Welt: ungewöhnlich, originell und jedes Mal überraschend. 18 abgeschlossene Novellen laden ein zu Reisen in phantastische Welten. Das kurze Format sorgt für Dichte und Tempo in den Geschichten und ist doch lang genug, um gefangen zu nehmen. Kommen Sie und wandern Sie mit durch die Welten.
Es lesen: Petra Hartmann: "Darthula"; Lilith Kirchner: "Kinder der Dunkelheit"; Esther Schmidt: "Der Trollring";
Mehr Infos im Web: www.arcanum-fantasy-verlag.de

Es ist inzwischen der 26. BuCon. Der Termin ist traditionell das Buchmessewochenende, Haupttag ist Samstag, 15. Oktober, Treffpunkt: Bürgerhaus in Dreieich-Sprendlingen (Fichtestraße 50). Unsere Lesung im Hangardeck beginnt um 12 Uhr. Wir freuen uns auf euch.






Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 12,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

September 2019

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Nächste Lesungen / Termine

Lesungen

 

Sonnabend, 4. April 2020: Lesung aus "Nestis und die verschwundene Seepocke", Auf der Buchmesse "Buch im Wald". Obergeschoss im Rathaus Leimen, Hauptstraße 24, 66978 Leimen in der Pfalz. Voraussichtlich 14.30 bis 15.15 Uhr.

 

Freitag, 11. September 2020: Lesung aus "Der Fels der schwarzen Götter" als Gast der Fördervereins Rudolf von Bennigsen in der RvB-Bibliothek im Bahnhof Bennigsen bei Springe. Beginn: 19.30 Uhr.

 

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. April 2020: Buchmesse "Buch im Wald", Obergeschoss im Rathaus Leimen, Hauptstraße 24, 66978 Leimen in der Pfalz.

 

Montag bis Freitag, 5. - 9. April 2021: 3. Helgoländer Lesefestival. Ich bin mit Nestis dabei. Und vermutlich mit einer Spezial-Möwenlesung mit der Geschichte "Die kleine Möwe Kackvorbei".

 

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher:

www.twitter.com/PetraHartmann

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Nestis auf Facebook:

https://twitter.com/NestisLogbuch

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms über den "ossianischen Roman": http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs über den Meermädchenroman:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Diskutiert mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl über die Anthologie der "Phantastik Girls": http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.


eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012 (Download hier)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Meine Bücher 1998 - 2011

Angehängtes Bild: Cover_falkenfruehling.jpg

Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild: dieletztefalkin2.jpg

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
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Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

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