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PetraHartmann



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Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar

Geschrieben von Petra , in Comics 10 May 2020 · 260 Aufrufe
Comics, Thorgal
Sternensohn Thorgal muss sich in seinem neuen Abenteuer mit einer geheimnisvollen Sekte, einem Herrscher und dessen unterdrücktem Volk, aber vor allem mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. "Der Eremit von Skellingar" lautet der Titel des 37. Albums der Comicserie, und der Band hat so ziemlich alles, was ein Thorgal-Abenteuer braucht.
Thorgal ist im Vorgänger-Band "Aniel" von seiner Orientreise zur Befreiung seines jüngsten Sohnes zurückgekehrt. Nun könnte er sich zusammen mit seiner Frau Aaricia und den gemeinsamen Kindern Jolan und Lupine in dem kleinen Wikingerdorf endlich ein gemütliches Leben einrichten. Aber es kommt anders. Eine junge Frau, deren Familie Thorgal auf dem Gewissen hat, taucht im Dorf auf und fordert Wiedergutmachung für die Taten des Räubers Shaigan. Shaigan war, für alle, die noch nicht so lange dabei sind, der Name, unter dem Thorgal an der Seite Kriss de Valnors geraubt und gemordet hat. Zwar hatte Thorgal zu dieser Zeit sein Gedächtnis und seine Identität verloren und war den Einflüsterungen der gewissenlosen Kriss erlegen, doch erkennt der Sternensohn dennoch die Verantwortung für seine Taten in dieser Zeit an. Er gelobt der sterbenden jungen Frau (auch für ihren Tod ist er verantwortlich), den Rest ihrer Familie zu befreien. Diese hängen einem seltenen Vogel-Kult an, dessen Symbol ein Albatros ist, und werden in einem nordischen Reich wegen ihrer Religion unterdrückt und wie Sklaven gehalten. Thorgal macht sich also auf die Reise zum Felsen von Skellingar, wo ein geheimnisvoller Vogelmann die Gläubigen zum großen Ritual der Sekte erwartet ...

Gute Gründe für Unterdrückung der Sekte

Allerdings: Als Thorgal dem dortigen Herrscher, dem Jarl Ivarr, begegnet, stellt sich heraus, dass dieser durchaus gute Gründe hat, die Sekte wo nicht zu verbieten, so doch kleinhalten zu wollen. Schließlich ist das Hauptritual dieser Religion ein selbstmörderischer Akt: Die Gläubigen erklimmen den Felsen im Meer, auf dem der Einsiedler haust, stellen sich dort einer Prüfung und stürzen sich anschließend vom Felsen, um sich in Seevögel, vornehmlich Albatrosse, zu verwandeln. Wenn der Jarl die Sektenangehörigen in seine Kerker wirft, rettet er ihnen sozusagen das Leben, wenn auch nicht aus uneigennützigen Motiven: Kein Herrscher hat Interesse daran, wenn sich seine Arbeitssklaven wie Lemminge von der Klippe stürzen.

Thorgal tritt für Freiheit und Toleranz ein

Die Diskussion mit Ivarr gibt Thorgal Gelegenheit, viele seiner bekannten pathetischen Lebensmaximen zum Thema Freiheit, Toleranz und Unverletzlichkeit des Lebens von sich zu geben. Dabei gelingt es ihm nicht unbedingt, den Jarl von seinen humanistischen Grundsätzen zu überzeugen, aber schließlich kommt es zu einem Pakt: Thorgal schaltet den Eremiten aus (ihn zu töten weigert er sich), und dafür erhalten die Albatros-Jünger ihre Freiheit.

Kampf um Werte und mit den eigenen inneren Dämonen

Der Band ist abenteuerlich und spannend, zugleich aber auch eine sehr interessante Auseinandersetzung mit Thorgals Werten und seiner Vergangenheit. Der Sternensohn muss sich nämlich nicht nur seinem physischen Gegner, dem Eremiten, und der herausfordernden Kletterpartie an der Steilwand stellen, sondern auch seinen eigenen inneren Dämonen. Es gilt nicht nur, jene verhängnisvolle Fehlentscheidung in der "Unsichtbaren Festung" (Band 19) wieder aus der Welt zu schaffen, mit der Thorgal seinen Namen aus dem Gedächtnis der Götter tilgte, sondern auch seiner früheren Existenz ins Auge zu blicken. Thorgal begegnet Shaigan und damit einem anderen, oft verdrängten Teil seiner Persönlichkeit - ähnlich wie Kriss in den Alben "Der Berg der Zeit" und "Der Herr der Gerechtigkeit" mit sich selbst und ihren möglichen anderen Entwicklungen ins Gericht ging oder wie Thorgals Tochter Lupine, die in eine wilde und eine zahme Lupine gespalten wurde. So erscheint es stimmig, dass Thorgal nach überstandener Prüfung seine Tochter, die ihm optisch immer ähnlicher wird, bittet, ihm nun doch etwas mehr über ihre beiden Persönlichkeiten zu erzählen.

Stoff für eine Trilogie

Das Abenteuer ist gut und stimmig erzählt, und auch die optische Darstellung gefällt. Ein wenig hätte man sich gewünscht, dass Yann und Fred Vignaux sich etwas mehr Raum und Zeit genommen hätten. Die Geschichte des Eremiten von Skellingar hätte ausreichend Stoff für eine Trilogie gehabt und hätte sich in mehreren Alben sicher auch besser entfalten können. Mag sein, dass Thorgals Freiheits- und Toleranzpathos an einigen Stellen etwas hohl schallt, aber ... so ist er nun einmal. Es ist auf jeden Fall ein Album, das sich gelohnt hat und das um einiges besser ist, als die groß angelegten Orient-Verwickelungen und weit ausgebreiteten Erzählungen über Aniels Herkunft, Vorgeschichte, Entwicklung und Rettung.

Fazit: Ein gutes bis sehr gutes Thorgal-Album, das nach den orientalischen Verwirrungen wieder mit der Serie versöhnt. Vielleicht wäre eine Trilogie für dieses Abenteuer besser gewesen, aber als Einzelband ist es auch durchaus gelungen. Sehr erfreulich.



Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar. Text: Yann, Zeichnungen: Fred Vignaux. Bielefeld: Splitter. 2020. 48 S., Euro 15.



Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn


© Petra Hartmann


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Thorgals Jugend 7: Blauzahn

Geschrieben von Petra , in Comics 25 January 2020 · 696 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...
"Blauzahn" lautet der Titel des siebten Bandes der Albenreihe "Thorgals Jugend". Wie der Name bereits verrät, begegnet Thorgal in diesem Abenteuer dem legendären Dänenkönig Harald Blauzahn. Aber durch eine arabische Delegation an den dänischen Hof kommt auch das orientalische Flair, das in den Aniel-Abenteuern die Hauptserie prägte, auch hier zum Tragen.
Thorgals Geliebte Aaarica war auf ihrer Flucht im vorherigen Album, "Der Drakkar aus dem Eis" von einem arabischen Schiff aus Seenot gerettet worden. Die Felukke ist auf dem Weg nach Dänemark und nimmt Aaricia und ihre Begleiterin Isoline mit. Thorgal macht sich zusammen mit seinem orientalischen Freund Mehdi und Aaricias Bruder Björn auf, um sie zu retten und nach Hause zu holen. Beide Gruppen landen schließlich am Hof des Blauzahns, Thorgal und seine Mannschaft als Gefangene, die beiden Frauen an Bord der Felukke, einem ungewissen Schicksal entgegen sehend.
Die Geschichte ist ist reich an Seeabenteuern und nautischen Details. So sehen Aaricia und Isoline einem arabischen Karthographen bei der Positionsbestimmung mit einem Astrolabium zu, und Thorgal bekommt Gelegenheit, seinen Edelmut zu zeigen, als es darum geht, einer Meuterei zu begegnen, die schöne Enyd gegen Björns Übergriffe zu verteidigen oder für eine verdurstende Mannschaft eines wracken Schiffs einzutreten, das die Wikinger entern.
Die Schiffszeichnungen erfreuen das Herz des Betrachters, vor allem das eindrucksvolle Bild von Harald Blauzahns Drachenschiff mit Begleitfahrzeugen bei der Heimkehr entschädigt für vieles, was der etwas verwaschene Zeichenstil der Hauptserie an Enttäuschungen produziert hat. Sehr interessant auch der Blauton, mit dem Haralds Zähne gefärbt sind.
Die Geschichte von der Ausfahrt und Suche nach Aaaricia ist zwar nicht neu, etwas Ähnliches gab es auch schon im Abenteuer "Berserker", und in der Hauptserie ist Thorgal ja ebenfalls auf der Suche nach einem Familienangehörigen. Aber das Album ist handlungsreich, gut gezeichnet, erfreut durch Details und stimmungsvolle Beleuchtung. Es gibt ein paar ausdrucksstarke Kampfszenen, bei denen Thorgal Mut und Entschlossenheit zeigen kann, aber dennoch scheitert und nicht als unbesiegbarer Superman dasteht. Alles in allem ein Abenteuer, das Spaß macht und einem die Freude am guten alten Thorgal Ägirsson zurückgibt.

Fazit: Klassisches Thorgal-Abenteuer, das an die Tradition der frühen Bände anknüpft. Seefahrt und Kampfszenen und ein bisschen Tausendundeine Nacht. Sehr schön.

Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 7 - Blauzahn. Text: Yann, Zeichungendn. Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2020. 48 S., Euro 15,80.


Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
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Thorgal 34: Kah-Aniel
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Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
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Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
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Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
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Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
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© Petra Hartmann


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Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 8 - Der Herr der Gerechtigkeit

Geschrieben von Petra , in Comics 26 December 2019 · 1168 Aufrufe
Xavier Dorison, Mathieu Mariole und 3 weitere...
Mit dem achten Band, "Der Herr der Gerechtigkeit", endet die Spin-off-Serie um Kriss de Valnor aus den "Welten von Thorgal". Man möchte sagen: Gott sei Dank. Denn diese "Welten"-Bände um die ruchlose Diebin und gleichwohl heldenhafte Idealsucherin sind, nach einem furiosen Auftakt, zum Ende hin immer schwächer geworden. Dass jetzt alles einfach so in sich zusammenfällt und Kriss und Jolan einfach nur nach Hause gehen, ist nur konsequent.
Wie bereits in den vorhergehenden Bänden teilt sich die Titelheldin die Hauptrolle mit Thorgals Sohn Jolan, diesmal sogar ziemlich genau zu gleichen Teilen. Bis zur Mitte des Bandes wird die Jolan-Handlung zu Ende erzählt, ab da bis zur letzten Seite die Kriss-Handlung. Beide Stränge berühren einander nicht. Beide enden damit, dass die jeweilige Hauptfigur in Thorgals Dorf zurückkehrt. Es ist also gewissermaßen die Vorgeschichte der großen Familien-Wiedervereinigung im Band "Aniel" der Hauptserie, die ja ähnlich endete: eben mit der Heimkehr Thorgals. Jolans und Kriss' Geschichte, die sich im vorletzten Band, "Die Insel der verlorenen Kinder", getrennt hatten, enden also nun separat, aber beide an der gleichen Stelle.

Kampf auf Leben und Tod

Jolan hatten wir im vorigen Band mit einem - wortwörtlich zu verstehenden - Kliffhanger verlassen. Vom "Herrn der Gerechtigkeit" gemeinsam mit seinem größten Gegner Magnus in eine Arena nach Art der "Hungerspiele" versetzt, sollen die beiden Herrscher nun in einem Kampf auf Leben und Tod klären, wer von beiden die Herrschaft über das Nordland erhalten soll. Jolan und Magnus kämpfen, wobei Jolan als wahrer Sohn Thorgals auch dessen Humanitätsideal vertritt. Mehrfach hat er die Chance, Magnus zu töten, scheut aber immer wieder davor zurück. Magnus kennt diese Schwäche nicht und greift immer wieder an, wenn Jolan ihm Friedensangebote macht. Schließlich raufen sich die beiden aber doch zusammen und vereinigen ihre Kräfte im Kampf gegen den selbsternannten "Herrn der Gerechtigkeit".

Thorgals Ideale siegen

Dass in dem Kampf am Ende Jolans und Thorgals Ideale siegen werden, war klar, das gehört zur inneren Logik dieser Serie genau wie zum Hollywoodkino. Aber was um alles in der Welt hat die Autoren bloß geritten, als sie den Herrn der Gerechtigkeit zu einem schwächlichen Idioten machten, der zufällig Technologie des Volkes der Sterne gefunden hat und sich jetzt als Supermensch mit dem protzigen Titel aufspielt? Und was genau ist eigentlich seine Motivation? Welchen Sinn und Zweck soll das Arenaspiel überhaupt haben? Ein derart schlichter, dümmlicher Typ passt nicht zu dem Psycho, der so etwas eigentlich ausgedacht haben müsste. Eher hätte man von diesem Menschen erwartet, dass er die Macht des Sternvolkes nutzt, um sich selbst auf den Thron zu schwingen und den Rest seines Lebens mit Saufen, Fressen und anderen Annehmlichkeiten verbringt. Sei's drum. Jolan tut das, was Kriss schon zwei Alben vorher getan hat: Er entsagt, verzichtet auf die Herrschaft und geht zu seiner Familie.

Auf der Suche nach dem entführten Sohn

Die Kriss-Handlung schließt sich nahtlos an die in "Der Berg der Zeit" begonnene Geschichte an: Kriss de Valnor bewegt sich weiter durch parallele Realitäten und muss andere Versionen ihrer selbst töten, um irgendwann zu ihrem entführten Sohn Aniel zu gelangen. Hier begegnet dem Leser dann auch die einzige wirkliche Überraschung in dem Buch und ein echter Höhepunkt: Kriss erkennt, dass die letzte alternative Kriss-Version ein wesentlich besserer Mensch ist als sie selbst und obendrein auch noch bereit ist, für Aniels Wohl zu sterben. Kriss bricht die Spielregeln. Diese Frau, die ihr gegenüber kniet und sich für Aniel opfern will, ist in ihren Augen die eindeutig bessere Mutter für ihren Sohn, eine Mutter, die die Original-Kriss nie war. Feige war sie nie, die Kriegerin. Hatte nie Angst vor dem Tod. Und so sticht sie sich selbst das Messer in die Brust, um "Kriss B" ihre Stelle zu überlassen. So kann sich die Alternativ-Kriss der letzten großen Herausforderung stellen - die die Original-Kriss vermutlich nicht hätte meistern können. Und dann ... geht es eben nach Hause.

Was hat Kriss de Valnor bewegt?

Tja, schade. Die Serie war mit den ersten beiden Bänden "Ich vergesse nichts" und "Das Urteil der Walküren" kraftvoll und granatenmäßig gestartet, hatte in der Mitte noch ein paar schöne Überraschungen, vor allem durch die eiskalten, berechnenden, kühnen und unvorhersehbaren Schachzüge der Heldin im Spiel um die Macht. Aber in den letzten drei Alben war dann doch irgendwann die Luft raus. Was hat es denn nun gebracht?, möchte man fragen. Die Strapazen am Berg der Zeit - wozu waren sie gut, was hat Kriss beschickt? Hätte sie nicht wenigstens im Thorgal-Band "Aniel" nach bestandener letzter Prüfung vor Thorgal in der Myrmenschlacht vom Himmel fallen können und dem Sternensohn den Hintern retten? Verpasst. So enden existentialistische Romane und französische Intellektuellenfilme aus den 70ern. Aber doch keine Wiinger-Comics.

Fazit: Lieblos, lustlos, kraftlos. Schade


Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 8 - Der Herr der Gerechtigkeit. Text: Xavier Dorison, Mathieu Mariole. Zeichnungen: Gaétan Vignaux. Bielefeld: Splitter, 2019. 48 S., Euro 15.


Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
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Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
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Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn

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Thorgal 36: Aniel

Geschrieben von Petra , in Comics 21 December 2019 · 601 Aufrufe
Comics, Thorgal und 2 weitere...
Tja, das ist sie also, die große Familienzusammenführung im Hause Thorgal. "Aniel" heißt der 36. Band der Serie Thorgal, und er erzählt davon, wie der Held seinen Sohn Aniel nun endlich aus dem Orient zurück ins Land der Wikinger holt.
Zuvor ist allerdings noch eine Seereise zu überstehen. Thorgal und seine Begleiter überqueren das Meer in einem abenteuerlichen Segelschiff mit Ballonsegeln aus dem Land Qâ. Der gerettete Aniel ist bei ihnen, aber schwer angeschlagen. Wenn sich kein Heiler für ihn auftreiben lässt, wird er voraussichtlich die Heimreise nicht überstehen. Zum Glück geraten die Seefahrer ins Reich der Myrmen und treffen alte Bekannte Thorgals (aus dem Abenteuer "Der blaue Tod"). Und nach einigen Kämpfen zwischen den Myrmen und einem feindlichen Amazonenstamm findet sich auch ein Heiler, der Aniel heilen kann: Armenos stellt fest, dass Aniel von zwei "Parasiten" befallen ist - ein sehr schöner wissenschaftlicher Ausdruck für "Dämonen". Doch schon der Trank gegen den ersten von beiden lässt den Jungen zwar den Parasiten ausspucken, lässt aber auch gleichzeitig seinen Körper auf Jungengröße zusammenschrumpfen. Ob Aniel tatsächlich das zweite Heimittel gegen den zweiten Dämon einnehmen soll, darüber sind Vater und Sohn geteilter Ansicht.
Das Album ist in mehrfacher Hinsicht enttäuschend. Der neue, etwas verwaschene Zeichenstil wirkt in der Dschungelatmosphäre noch unbefriedigender als im Wüsten-Setting der Vorgängerbände. Man vermisst die scharfen, klaren Linien.
Inhaltlich wirkt die Geschichte unentschlossen und unmotiviert. Es scheint nur darum zu gehen, noch ein paar weitere "alte Bekannte" wieder auftauchen zu lassen und die Helden endlich wieder nach Hause zu bringen. Das kommt alles sehr lustlos herüber, ganz so, als sei jetzt einfach die Luft raus aus der Story.
Der Myrmenkampf wird entschieden, als eine Art Deus ex Machina auftaucht und die Helden in letzter Sekunde aus auswegloser Situation rettet. Und dann geht alles einfach klapp, klapp, klapp. Nach all den Mühen sind die Leute dann doch relativ plötzlich wieder zu Hause. Kein Problem, aus dem Myrmen-Urwald sofort ins Nordland rüberzuzappen. Abschied von den Dschungelkriegern und Ankunft im Heimatdorf Thorgals erfolgen unmittelbar hintereinander. Und auch die Wiederzusammenführung mit den Titelheldinnen der beiden parallel laufenden Spin-off-Serien, Lupine und Kriss de Valnor, verläuft eher beiläufig und ist lieblos zusamengeklatscht. Thorgal ist wieder da. Und schon begrüßt ihn Lupine im Hafen. Kurz danach kommt auch schon Kriss zur Tür herein. Und schließlich kommen auch noch Jolan und Lehla zum Kaffeeklatsch vorbei. Das war - alles? Dafür die groß angelegte Suche und Odyssee mit zwei Nebenserien? Das war schwach.

Fazit: Lieblos, lustlos, enttäuschend. Schade ums Papier.


Thorgal 36: Aniel. Text: Yann, Zeichnungen: Grzegorz Rosinski. Bielefeld: Splitter Verlag, 2019. 48 S., Euro 15.


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Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
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Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
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Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn

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Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis

Geschrieben von Petra , in Comics 04 August 2019 · 8571 Aufrufe
Comics, Thorgal, Roman Surzhenko und 1 weitere...
Slive auf der Flucht, eine Feuerwaffe des Sternenvolks in der Hand, eine Rettungsbarke und einen alten Signalgeber als Hilfsmittel: Das Album "Der Drakkar aus dem Eis", sechster Band der Reihe "Thorgals Jugend", wartet mit reichlich außerirdischer Technologie auf, die zusammen mit der Wikingerwelt des Titelhelden einen eigenwilligen Kontrast ergibt. Außerdem tauchen in diesem Album erstmals (wieder) die kleinen Menschen von Slives Eisinsel, vermutlich Grönland, auf, und arabische Händler fischen Aaaricia und ihre schiffbrüchigen Freundinnen aus dem Meer - ein reicher Mix an Kulturen also, der sich in Thorgals Wikingerdorf ein Stelldichein gibt.
Die Geschichte setzt dort ein, wo das Album "Slive" endete: Die Sternenfrau ist Gandalf entkommen und will nun ein Schiff herbeirufen, das sie zurück in ihre Heimat bringen soll. Allerdings ist hier eine kleine Rückblende vorgeschaltet: Durch einen Traum Slives erfährt der Leser, wie es überhaupt geschehen konnte, dass sie in Gandalfs Gewalt geriet. Neun Jahre ist das inzwischen her, und auch in ihrem Reich ist einiges geschehen. Vor allem ihre Tochter, die nun in der Rüstung des "Herrn der drei Adler" auftritt, ist vom kleinen Kind zu einer jungen Frau herangewachsen. Und seit Slive erfahren hat, dass ein weiterer Nachkomme des Sternenvolks überlebt hat, strebt sie danach, den jungen Thorgal zu finden.
Der Serienheld hat inzwischen ganz andere Probleme. Seine Geliebte Aaricia ist zusammen mit ihren Freundinnen Isoline und Enyd geflüchtet. Bereits im vorigen Band hatte sich Aaricias Bruder Björn erneut an Isoline heranmachen und sie schänden wollen, ein Versuch, den Enyd handgreiflich unterband. Nun sind die drei Frauen auf der Flucht vor dem Wikingerspross, aber ihr wenig seetüchtiger Kahn gerät in ein schweres Unwetter.
Sowohl Slive als auch Thorgal haben erneut eine unliebsame Begegnung mit der alten Völva und ihrer Familie. Die Hexe erweist sich auch noch im Tode als Ausbund von Garstigkeit, als sie Thorgal erzählt, Aaricia sei tot.
Das Abenteuer ist recht gut und spannend erzählt, auch die Zeichnungen gefallen. Wie im vorigen Album erscheint das Hin und Her zwischen den einzelnen Handlungssträngen ein wenig gewöhnungsbedürftig, geht aber in Ordnung. Etwas seltsam mutet der Plan Gandalfs an, Slive zu heiraten. Spontan geboren und dann neun Jahre weiterverfolgt? Das will nicht so recht zu dem simplen, prahlerischen Gewaltmenschen passen. Auch wenn sein Heiratsplan für Aaricia im Album "Runa" ja ebenfalls schon erstaunlich komplex war. Schön auf jeden Fall, dass der alte Hierulf Gandalf wegen seiner gotteslästerlichen Äußerungen zurechtweist. Der Gesandte des Allthing mag zwar sein Gedächtnis verloren haben, nicht aber seine Überzeugungen. Langsam aber sicher steuert die Serie dem Auftakt der Hauptserie zu, in dessen erstem Album Thorgal am Opferstein von Slive befreit wird.

Fazit: Spannendes Wikinger- und Alien-Abenteuer, gut erzählt und gezeichnet. Nicht unbedingt ein Höhepunkt der Serie, aber ganz ordentlich. Lesenswert.


Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 6 - Der Drakkar aus dem Eis. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2019. 48 S., Euro 14,80.



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Thorgals Jugend 7: Blauzahn


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Thorgals Jugend 5 - Slive

Geschrieben von Petra , in Comics 31 July 2019 · 27228 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...
"Slive" lautet der Titel des fünften Albums der Reihe "Thorgals Jugend". Altfans werden sich an die Titelheldin aus dem ersten Album der Hauptreihe (in der Carlsen Zeit: zweites Album), "Die Rache der Zauberin" erinnern. Slive ist dort eine Angehörige des Volks der Sterne, die den gefangenen Thorgal vor Gandalf rettet und ihn mit ihrer Tochter vermählen will. Hier also erfährt man die Vorgeschichte ihres Hasses auf Gandalf.
Das Album hat, vereinfacht gesagt, zwei Handlungsstränge, beide lassen sich zusammenfassen unter dem Oberbegriff "Gandalfs Machenschaften". Da ist zunächst einmal die Suche nach beziehungsweise die Jagd auf Hierulf, den Gesandten des Allthing, der eigentlich gekommen war, um Gandalf zum König der Wikinger zu krönen. Doch Hierulf hatte im vorhergehenden Band, "Berserker", erfahren, was für ein schlechter Mensch Gandalf ist, und sich daraufhin geweigert, ihn zum neuen König auszurufen. Hierulfs Flucht und darauffolgend ein Schiffsunglück, sind nun Ursachen für die Suche nach dem verschwundenen Gesandten. Thorgal macht sich auf die Suche, um ihn zu retten. Gandalf sucht den Gesandten ebenfalls, aber um ihn zu töten.
Der zweite Handlungsstrang zeigt einen weiteren dieser schlechten Züge Gandalfs: Er hält eine rothaarige Frau in einem einsamen Verlies im Wald gefangen und will sie zwingen, ihn zu heiraten. Es ist Slive, und natürlich weigert sie sich trotz Hunger und Gefangenschaft, in die Heirat einzuwilligen. Die ehemalige Tochter der Sterne hat noch einen Funken Hoffnung: Ganz in der Nähe liegt eine Waffe des Sternenvolks versteckt. Wenn Slive nur aus dem Turmverlies ausbrechen könnte ...
Thorgal selbst ist auf der Suche nach Hierulf. Er begegnet Slive nicht, was auch aus Kontinuitätsgründen so bleiben sollte, schließlich war sie ihm in "Die Rache der Zauberin", dem Auftakt der Hauptserie, fremd.
Aber es gibt noch eine zweite Klammer, die die beiden Handlungsstränge zusammenhält. Außer in der Person Gandalfs laufen sie in der Hütte einer alten Hexe oder Schamanin zusammen, die mit ihrer Tochter allein im Wald lebt. Und während ihre Tochter zufällig Slives Verlies entdeckt, findet die Mutter den schwer verletzten Hierulf auf.
Das Album ist ordentlich erzählt und gut gezeichnet. Das Hin und Her zwischen den einzelnen Handlungssträngen muss man mögen, um es zu genießen. Das Erzähltempo ist angemessen. Vor allem bietet das Abenteuer eine interessante Wendung, die erklärt, wieso Gandalf, der ja in der Hauptserie Wikingerkönig ist, nun doch noch an die Krone kommt und trotz der Erkenntnis Hierulfs dessen Zustimmung und den Segen des Allthing erhält. Ein interessanter geschickter Winkelzug, der noch weitere interessante Wendungen verspricht.

Fazit: Ordentlich gemacht und keine Enttäuschung. Zwar nicht unbedingt ganz großes Thorgal-Kino und keine Sternstunde, aber gute Wikinger-Hausmannskost.


Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 5 - Slive. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2018. 48 S., Euro 14,80.


© Petra Hartmann


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Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
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Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
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Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
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Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 7 - Der Berg der Zeit

Geschrieben von Petra , in Comics 21 December 2018 · 1669 Aufrufe
Comics, Thorgal, Xavier Dorison und 2 weitere...
Kriss de Valnor hat die Königsherrschaft weggeworfen und macht sich auf, ihren Sohn Aniel zu retten. Das Album "Der Berg der Zeit" aus der Spin-off-Serie "Die Welten von Thorgal" erzählt von ihrer Reise, beziehungsweise von ihrem Versuch, die verlorene Zeit wieder aufzuholen.
Zwischen den vorherigen Album, "Die Insel der verlorenen Kinder", und dem neuen, siebten, Band gibt es eine kleine Lücke. Der Leser findet Kriss de Valnor auf einer Klettertour im eisigen Gebirge wieder, wo sie und zwei zwielichtige Gestalten versuchen, ein magisches Artefakt zu finden. Kriss und die beiden Männer, die sie als Reiseführer angeheuert hat, sind auf dem Weg zum "Berg der Zeit", und das magische Messer, mit dem Kris gewissermaßen Realitäten durchschneiden kann, um in andere Zeitabschnitte zu gelangen, ist das wichtigste Hilfsmittel auf dieser Reise. Sinn und Zweck der Aktion ist es, Kriss die möglichst zügige Reise in den Orient zu ermöglichen. Denn sie hat als Herrscherin der Nordlande viel zu viel Zeit vertrödelt. Zeit, die sie zu Rettung ihres Sohnes Aniel gebraucht hätte und die ihr nun fehlt. Dreimal zerschneidet die Kriegerin Zeit und Realität, steigt in andere Dimensionen ein und trifft dabei jedesmal auf andere Versionen ihrer selbst. Alter Egos, die zwar den Namen Kriss de Valnor tragen, sie auch als andere Kriss wieder- und anerkennen, die sich jedoch an jeweils einer entscheidenden Station anders verhalten haben und nun ein völlig anderes Leben führen. Und immer wieder muss Kriss "sich selbst" bekämpfen und töten.
Die Geschichte ist ein typisches "Zwischen-Abenteuer". Im Vorgänger-Band hatte sich Kriss entschieden, die Königinnen-Position aufzugeben, das Ende einer Haupt- und Staatsaktion. Und nun passiert erstmal nicht viel, was die Handlung weiterbringt. Ein Zeitabenteuer, das in seiner Beziehungslosigkeit zum Rest ein wenig an den "Ring des Phaios" (in der Splitter-Ausgabe: "Der Herr der Berge") erinnert. Kriss "zappt" sich mit - zugegeben: dramatischen - Schnitten durch die Realität von einem Zeitfenster zum anderen. Und dabei trifft sie "Krisse", die ausgesprochen unglaubwürdig herüberkommen. Eine Kriss de Valnor, die ihr Kind einfach so aufgibt und leichthin sagt: "Aniel? Zum Teufel mit ihm!" oder eine Kriss de Valnor, die sich in der Rolle einer unterwürfigen Sklavin gefällt? Eigentlich undenkbar.
Etwas gelungener erscheint da die gegen Ende des Albums wieder aufgenommene Jolan-Handlung. Jolan, der seinem Rivalen Magnus in einem besonderen Zweikampf begegnen muss, zeigt sich als würdiger Sohn Thorgals, der von seinem Vater viel über Jagd und Fallenstellerei gelernt hat. Aber Magnus hat trotz seines Alters einen großen Vorteil: seine Skrupellosigkeit. Beide Handlungen enden - Spoiler? Nein, nicht wirklich - mit einem fiesen Cliffhanger. Schade eigentlich, dass Jolan keine eigene Serie hat, interessant wäre es.

Fazit: Ein eher lustloses, in sich selbst kreisendes Zwischenstück und Zeitreiseabenteuer, das erst am Ende etwas Fahrt aufnimmt. Eines der schwächeren Alben der Reihe.


Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 7 - Der Berg der Zeit. Text: Xavier Dorison, Mathieu Mariole. Zeichnungen: Fred Vognaux. Bielefeld: Splitter, 2018. 50 S., Euro 14,80.



© Petra Hartmann


Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn


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Die Welten von Thorgal: Lupine 7 - Nidhöggr

Geschrieben von Petra , in Comics 03 February 2018 · 2162 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...
Nidhöggr, der furchtbare Drache, der in den Wurzeln der Weltesche Yggdrassil haust, ist Titelheld des neuen Abenteuers von Lupine in der Reihe "Die Welten von Thorgal". Thorgals Tochter macht sich in diesem siebten Album auf, um den Fall des Weltenbaums zu verhindern.
Lupine war im vorherigen Album, "Die Königin der Schwarzelfen" von zu Hause weggelaufen. Zusammen mit Yasmina, einer in einen Affen verwandelten orientalischen Prinzessin, wollte sie sich auf die Suche nach Thorgal begeben. Sie kam jedoch nicht weit. Als Nachkommin des Sohnes der Sterne wurde sie hineingezogen in die Auseinandersetzungen der Zwerge und Schwarzelfen. Eine böse Schwarzelfen-Königin hat die Herrschaft über die Zwerge an sich gerissen und will nun den Weltenbaum zu Fall bringen. Allerdings braucht sie, um die Wurzeln Yggdrassils zu kappen, eine Axt aus dem "Metall, das es nicht gibt" - Metall aus Thorgals Rettungskapsel, in der der außerirdische Junge einst gefunden wurde.
Inzwischen ist das Material gefunden und in der Händen der Zwerge. Gezwungen schmieden sie die Axt, die den Weltenbaum zu Fall bringen soll. Lupine und ihr Zwergenfreund Tjahzi versuchen nun. mit Hilfe der neuen Wächterin der Schlüssel, einen Beschützer für die Weltesche zu finden. Ausgerechnet der furchtbare Drache Nidhöggr soll dieser Beschützer sein. Allerdings haben die Götter den Drachen vor einiger Zeit in eine andere Dimension verbannt, und die Echse ist alles andere als gut auf die Herrschaften aus Asgard zu sprechen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und erneut optisch beeindruckend. Sehr gut gefallen hat mir die Geschichte des gefallenen Gottes Vigrid, der in seiner neuen Gestalt als Schwarzelfe eine ausgesprochen tragische Figur ist, dann aber über sich hinauswächst. Die Rolle der Göttin Frigg und Vigrids Liebe zu Aaricia sorgen für einige unerwartete, aber überzeugend motivierte Wendungen in der Geschichte. Auch dass Thorgals Frau Aaricia endlich mal wieder aus der Rolle der blonden Matrone am Herd herauskommt, ist erfreulich.
Ausgerechnet Nidhöggr umzudeuten als einen Beschützer des Weltenbaums, ist eine etwas irritierende Interpretation, aber zumindest eine neue Idee, ein Problem, das am Ende nicht schlecht gelöst wird. Etwas fragwürdig scheint mir, Volsung zum krötenhaften Sidekick Nidhöggrs zu machen. Der Mann hatte bei seinem ersten Auftreten in "Die Greise von Aran" so gar nichts Übernatürliches und Dämonisches. Und der wieder auf der Bildfläche erschienene Azzalepstön wirkt doch recht blass und kraftlos, verglichen mit seinen bisherigen Eingriffen in Lupines Leben.
Alles in allem aber ein schönes Abenteuer und in seinen Wendungen der noch recht jungen Heldin angemessen.

Fazit: Optisch und erzählerisch ansprechendes Album, spannend und mit einigen alten Freunden und Feinden aus dem Thorgal-Kosmos. Niedlich, tragisch, versöhnlich. Lesenswert.


Die Welten von Thorgal: Lupine 7 - Nidhöggr. Text: Yann. Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2018. 48 S., Euro 14,80.


© Petra Hartmann


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Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
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Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
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Thorgals Jugend 7: Blauzahn


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Die Welten von Thorgal: Lupine 6 - Die Königin der Schwarzelfen

Geschrieben von Petra , in Comics 22 October 2017 · 2633 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...
"Die Königin der Schwarzelfen" heißt das sechste Abenteuer der Reihe "Lupine" innerhalb der "Welten von Thorgal". Thorgals Tochter Lupine wandelt in diesem Band auf den Spuren ihres Vaters Thorgal, sowohl des jungen als auch des erwachsenen.
Lupine hat beschlossen, sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater zu machen. Sie will nach Bagdad, trifft damit also eine ähnliche Entscheidung wie Kriss de Valnor, die im Abenteuer "Die Insel der verlassenen Kinder" den Thron der Nordlandreiche aufgibt, um Thorgal zu folgen und den gemeinsamen Sohn Aniel zu retten. Insofern laufen hier einige Fäden mit der Hauptserie zusammen, und ein Familientreffen in Arabien bahnt sich an.
Lupine, die ja mit Tieren sprechen kann, hat in der in einen Affen verwandelten Prinzessin Yasmina die optimale Begleiterin gefunden. Doch beide kommen nicht weit. Schon kurz nach dem Aufbruch treffen sie auf sehr alte Bekannte Thorgals und Aaricias. Der Zwerg Tjahzi, der im ersten (beziehungsweise achten) Thorgal-Abenteuer - "Der Sohn der Sterne" - auf der Suche nach dem "Metall, das es nicht gibt" Thorgals Freund wurde, taucht wieder auf. Erneut ist er auf der Suche nach dem geheimnisvollen außerirdischen Metall. Allerdings ist ihm diesmal die kleine Mutter, die Thorgal als Amulett um den Hals trug, nicht mehr genug. Ausgesandt von der kriegslüsternen neuen Königin der Schwarzelfen, die den alten König Ivaldir gefangennahm, muss er gezwungenermaßen Metall suchen, mit dessen Hilfe man die Wurzeln des Weltenbaums Yggdrasil abschlagen kann. Genug Metall würde die kleine Rettungskapsel hergeben, in der Thorgals Eltern ihren Sohn damals ausgesetzt hatten ...
Lupine, Yasmin und Tjahzi versuchen, die Pläne der Königin zu durchkreuzen. Aber da ist noch der in einen unansehnlichen Schwarzalfen verwandelte ehemalige Gott Vigrid, ursprünglich der Beschützer Aaricias und somit der Familie Thorgals, der nun zwischen den Fronten eine seltsam zwielichtige Rolle spielt. Und auch die neue Wächterin der Schlüssel entpuppt sich als wenig zugängliches, unfreundliches Wesen, als Lupine sie um Hilfe bittet. Zum Glück hat die entmachtete alte Wächterin, inzwischen zur Sterblichen degradiert, noch einen unscheinbaren bleiernen Schlüssel bei sich behalten können. Thorgals Zugang zum Tor des Feuers. Kein Spaziergang für Lupine.
Sehr schön sind die vielen kleinen Einzelheiten, mit denen diese "Welt von Thorgal" gestaltet ist. Die Ausgestaltung des Zwergenreichs mit den zeichnerischen Details - herrlich diese Reitmaulwürfe oder Tjahzis Igel - geht weit über das hinaus, was damals das erste Thorgal-Album zu bieten hatte. Auch das Wiedersehen mit vielen lieb gewonnenen Charakteren gefällt.
Ein wenig verwirrend ist, dass Lupine trotz der damaligen "Wiedervereinigung" ihres "zahmen" mit ihrem "wilden" Teil irgendwie noch immer keine Einheit geworden ist. Es ist zu 95 Prozent die "zahme" Lupine, die der Leser handeln sieht. Dabei trägt sie sehr bewusst das Wolfskostüm ihres Alter Egos, als sie auf die Suche nach Thorgal auszieht. Ihr wilder Teil taucht gelegentlich, sehr selten, als Gedankenstimme auf, die sich im Bedarfsfall zu Wort meldet und dann ihre Kampfkraft zeigt. Sehr seltsam. Die ganze Serie hindurch wird offenbar davon ausgegangen, dass die zahme Lupine auch die wahre Lupine ist. Das klingt ein wenig schizophren, nach einem abgespaltenen, weniger wichtigen Seelenteil, der nur dann an die Oberfläche kommt, wenn er eine eng bemessene Funktion erfüllen muss. Es sei ihr gegönnt, dass sie irgendwann wieder ein ungespaltenes "Individuum " werden darf.

Fazit: Detailreiches, liebenswertes Album mit viel Wiedersehensfreude für Altfans. Macht Spaß beim Lesen und Anschaun.


Die Welten von Thorgal: Lupine 6 - Die Königin der Schwarzelfen. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2017. 48 S, Euro 14,80.



© Petra Hartmann



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Thorgal 35: Scharlachrot

Geschrieben von Petra , in Comics 21 September 2017 · 1813 Aufrufe
Comics, Thorgal und 2 weitere...
"Scharlachrot" lautet der Titel des 35. Thorgal-Albums. Vielleicht eine Anspielung auf den ebenfalls sehr blutigen Kriss-de-Valnor-Band "Rot wie der Raheborg", in dem es ja auch sehr kriegerisch zuging. Das Album schließt beinahe nahtlos an den Vorgänger "Kah-Aniel" an, zeichnet sich ebenfalls durch den neuartigen, etwas verwaschenen "orientalisierenden" Zeichenstil Grzegorz Rosinskis aus und hat mit Xavier Dorison einen neuen Texter.
Die Geschichte spielt in Bagdad, wo die Roten Magier inzwischen ihr unseliges Ritual vollendet haben, das Aniel, Thorgals Sohn, zum Gefäß für den wiedergeborenen Kahaniel machen sollte. Thorgal ist Gefangener der Roten und wird gefoltert, da er sich immer noch erdreistet, Aniel als seinen Sohn zu bezeichnen. Doch Thorgal kann fliehen. Mehrfach kommt es zu Begegnungen mit Aniel, der allerdings nicht viel mit ihm zu tun haben will. Aniel wirft seinem Vater vor, sich niemals um ihn gekümmert zu haben, nie ein echter Vater gewesen zu sein. Bei den Roten Magiern fand er zum ersten Mal einen väterlichen Freund, Beachtung, Wertschätzung. Allerdings ist Aniels Metamorphose zum mächtigen Feuermagier offenbar noch nicht ganz vollzogen. Und so schmieden die Magier den ultimativen Plan, um Aniel in den nötigen Zorn zu versetzen: Thorgal soll als Mörder von Aniels Mentor Magon dastehen. Und schließlich kommt es sogar so weit, dass Thorgal einen Pfeil auf seinen eigenen Sohn anlegen muss ...
Die Geschichte ist spannend und optisch ansprechend erzählt. Der neue Stil Rosinskis kommt in den feurigen Rottönen, mit denen das Album aufwartet, in den Feuerbeschwörungen, Zornausbrüchen und Brandszenen sehr gut zur Geltung und bietet durchaus eine Steigerung gegenüber dem Vorgänger. Schön auch, dass endlich mak wieder ein Abenteuer ohne ewig lange Rückblenden und Vorgeschichten flüssig durcherzählt wurde. Mit dem Hinweis auf Kriss de Valnor und ihre Karriere als mächtige Nordlandherrscherin wird auch langsam ein Fenster hinüber in die Parallelserie geöffnet, durch das die Mutter Aniels wohl bald wieder in die Hauptserie zurückkehren wird. Darauf werden sich sicher viele Fans freuen. Außerdem schön: Es gibt ein Wiedersehen mit den fliegenden Schiffen des Landes Qâ.
Ein kleines Fragezeichen möchte ich erneut hinter die mentale Entwicklung Aniels setzen. Wie kann es sein, dass der Junge, der deutlich jünger ist als seine Schwester Lupine um so vieles reifer und älter, oder sagen wir: altklüger, dargestellt wird als Thorgals Tochter Lupine in der Parallel-Serie? Und was sollen die eigenartigen Vorwürfe, Thorgal sei ihm nie ein richtiger Vater gewesen? Wenn Thorgals ältester Sohn Jolan Derartiges behauptet hätte, wäre es glaubwürdig gewesen. Aber Aniel, der erst seit Band 28 - "Alte Feindin" - mit dabei ist und von Thorgal und Aarica als Kleinkind in die Familie aufgenommen worden ist, kann sich nun wirklich nicht über einen abwesenden Vater beschweren ... Seit seinem Eintritt in Thorgals Familie hat er ununterbrochen Vater und Adoptivmutter zur Verfügung gehabt, bis eben die Roten Magier kamen und ihn entführten. Mag sein, dass hier die Magier ihn manipulierten und eine falsche Erinnerung einpflanzten. Aber warum widerspricht Thorgal dann nicht?
Das Album hält vielleicht nicht ganz die Höhe der besten Thorgal-Alben, ist jedoch eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgängerband. Alles in allem aber ein schönes, spannendes Abenteuer, eher blutig als märchenhaft, aber es geht voran.

Fazit: Spannungsreiches, blutiges, kampfbetontes Abenteuer mit beeindruckenden Rottönen. Dramatische Vater-Sohn-Geschichte und ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Zielstrebig und zügig erzählt, lesenswert.


Thorgal 35: Scharlachrot. Text: Xavier Dorison, Zeichnungen: Grzegorz Rosinski. Bielefeld: Splitter-Verlag, 2017. 56 S., Euro 14,80.


© Petra Hartmann



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Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
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Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 4 - Berserker

Geschrieben von Petra , in Comics 14 February 2017 · 2790 Aufrufe
Comics, Thorgal, Roman Surzhenko und 1 weitere...
"Berserker" heßt der vierte Band der Abenteuer des jungen Thorgal. Die Handlung schließt sich nahtlos an das vorhergehende Album "Runa" an und erzählt die Geschichte von der Heldenreise zur Rettung der entführten Aaricia.
Aaricias Vater, der Wikingerkönig Gandalf, hatte im vorigen Band versucht, seine Tochter an den Mann - und zwar an den reichsten und somit besten Verbündeten - zu bringen. Doch der Plan, den Wettbewerb um Aaricias Hand zu manipulieren, ging gründlich schief. Höhepunkt und Schluss des dritten Teils war ein Berserker-Überfall auf das Dorf und die Entführung der jungen Frau gewesen, woraufhin sich eine Heldentruppe aus enttäuschten Freiern aufmachte, die Braut zurückzuerobern. Auch der jugendliche Thorgal, fast noch ein Kind, aber eben der Geliebte Aaricias, schloss sich der Expedition an.

Heldengruppe bricht auf zur Rettung der entführten Braut

"Berserker" erzählt die Geschichte einer Queste, einer Verfolgungsjagd mit Kampf um eine schöne Frau. An Bord eines Drachenbootes, das dem furchtlosen und tadellosen Helden Sigurd gehört, treffen sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander. Da ist der hässliche und etwas lächerliche stinkreiche Schnösel Ratatoskr, der eigentlich Gandalfs Wunsch-Schwiegersohn gewesen wäre. Und auch die Schildmaid Runa, die Aaricia im Schachspiel gegen Gandalf gewonnen und ursprünglich mit den Entführern zusammengearbeitet hat, schließt sich der Truppe an, als ihr alter Verbündeter sie verrät.

Thorgal rettet Drachenboot

Der Band ist reich an schönen Szenen, in denen jeder einzelne der Helden zeigen kann, was in ihm steckt. So punktet Thorgal, das verspottete Küken an Bord, durch eine todesmutige Tauchaktion und rettet das Schiff, als es im Sturm auseinanderzubrechen droht. Sehr beeindruckend auch Runas Herausforderung an den bösen Moldi zu einem Kampf nach Art des Königs Olaf Trygvason - ein Schwertkampf außerhalb des Schiffs auf den ausgestreckten Rudern der Mannschaft. Schön auch, dass sich Ratatoskr trotz seines schlechten Starts schließlich als findiger Kopf und mutiger Mit-Held erweist und die Gelegenheit zu seiner ganz eigenen Aristie erhält.

Navigation mit dem Mondstein

Etwas merkwürdig erscheint, dass Thorgal plötzlich das ziellos auf dem Meer herumirrende Drachenboot bei Unwetter und ohne Sonnensicht wieder auf Kurs bringen kann, indem er den "Mondstein" benutzt, den er im zweiten Teil der Reihe, "Das Auge Odins", erhalten hat. Wann hat er das Rätsel des Steins gelöst? Warum weiß er, dass man ihn anfeuchten muss? Woher hat Thorgal, der mittellose und nicht wissenschaftlich oder navigatorisch ausgebildete Jugendliche, plötzlich diese Kenntnisse über Astronomie und kann aus dem Stand des Mondes auf den Sonnenstand schließen?

Rückkehr zum Opferstein

Gandalf agiert in der Zwischenzeit heimtückisch und blutgierig wie gewohnt und versucht auch noch, den Boten des Allthing zu töten. Aaricia trägt das Ihrige zu ihrer Befreiung bei und entdeckt eine seltsame Droge. Und auch der Opferstein im Meer, mit dem im - je nach Ausgabe - ersten oder zweiten Thorgal-Band ("Die Rache der Zauberin") alles angefangen hatte, gerät erneut in den Focus.
Alles in allem ein schönes, optisch und erzählerisch gelungenes Wikinger-Abenteuer, das Spaß macht.
Schade, dass "Berserker" in der Serien-Übersicht als "Abschlussband" bezeichnet wird. Aber es bleibt zu hoffen, dass damit nur gemeint war: Ablusss des Zweiteilers um Aaricias Entführung. Man wüsste ja auch gern, was aus dem schönen schwarzen Hengst Fural aus Teil drei geworden ist ...

Fazit: Spannend und gut erzähltes Wikinger-Abenteuer, das sowohl optisch als auch von der Story her anspricht. Eine feine Heldengeschichte aus Thorgals Welt. Sehr schön.



Die Welten von Thorgal: Thorgal Jugend 4 - Berserker. Text: Yann, Zeichnungen / Farben: Roman Surzhenko, Cover: Grzegorz Rosinski. 48 S., Euro 14,80.


© Petra Hartmann




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Tassilo: Das Achte Reich

Geschrieben von Petra , in Comics 28 August 2016 · 860 Aufrufe
Comics, Tassilo
"Das Achte Reich" lautet der Titel des 15. Albums der Comic-Serie "Tassilo". Hinter dem Titel verbirgt sich zum Glück nichts von dem, was man in Deutschland angesichts des Wortes "Reich" in Verbindung mit einer Ordnungszahl vermutet. Bei dem "Achten Reich" handelt es sich um das Reich der Zeit, mit dem der rotschöpfige Ritter sich in diesem Abenteuer auseinandersetzen muss.
Tassilo und sein getreuer Knappe Alwin sind im Schloss der Zauberin Balkis zu Gast und wollen nach ihren anstrengenden Abenteuern um die "Stufen der Eliandysse" einfach nur etwas ausspannen. Doch mit der unbeschwerten Muße ist es rasch vorbei, als Tassilo an sich besorgniserregende Symptome feststellt. Der Held hat - modern gesprochen - immer wieder "Filmrisse". Er legt sich etwa zum Angeln neben seinen Freund Alwin, und - zack - ist der Tag bereits beendet, die Sonne geht unter, und es gilt, einen vollen Korb Fische nach Hause zu tragen,. ohne dass der Ritter von den Stunden am Meer überhaupt etwas mitbekommen hätte. Mitten im Gespräch hat Tassilo Aussetzer, und als er zu sich kommt, sind erneut Stunden vergangen.
Zauberin Balkis findet durch eine magische Analyse heraus, dass Tassilos Erlebnisse mit einer Manipulation im Reich der Zeit zu tun hat, neben den Reichen des Lichts, der Erde, des Wassers, des Feuers, der Luft, der Kälte und des Traums eines der großen Reiche der Natur und Magie, und zwar "das unerbittlichste, das verhängnisvollste, das unwahrscheinlichste, das zugleich Freund und Feind ist ..." Offenbar zieht von dort aus jemand Zeit aus Tassilos Leben ab.
Zusammen mit einem von Balkis zusammengestellten Team aus Magiern, dem auch der bereits aus mehreren Abenteuern bekannte Scharlaan und Balkis' "gute" Schwester Altais angehören, macht der Held sich auf die Suche nach der Quelle des Übels. Doch in der Gruppe ist ein Verräter. Trotz Balkis' Schutzzauber wird Tassilo erneut Lebenszeit abgezogen.
"Das Achte Reich" ist erneut ein zauberhaft gezeichneter Abenteuer-Comic, dem es weder an Spannung und Groteskem noch an liebenswerten und humorvollen Zügen fehlt. Wenn etwa Tassilo sich der grausamen und unerbittlichen Zeit stellen muss und dem eigene Tod ins Auge sieht - und es dann ausgerechnet der kleine Blimli ist, der durch seine Herumturnerei die Situation rettet, zeigt sich, wie Dramatik und Komik in dieser Serie sehr schön ineinandergreifen ohne ins Pathetische oder Alberne abzugleiten.
Sehr schön ist auch das Wiedersehen mit alten Bekannten und der Rückgriff auf frühere Abenteuer, allerdings liegt hier auch ein kleines Manko der Serie: Durch den großen zeitlichen Abstand, in dem die Alben erscheinen, ist manches dem Leser nicht mehr so präsent, wie es sein sollte. Hand aufs Herz: Wer erinnert sich denn noch ganz genau an die Handlung des "Schwarzen Arcanums" (1996) oder die "Schlüssel aus Feuer" (1988)? Trotzdem: Ein schönes Abenteuer und vielleicht auch ein guter Anlass, mal wieder in den älteren Tassilo-Alben zu blättern.

Fazit: Humorvoll und dramatisch, ein Ritterepos, das in den 25 Jahren seit dem Erscheinen des ersten Bandes nichts von seinem Charme verloren hat. Lesenswert.

Tassilo 15: Das Achte Reich. Text / Zeichnungen: Léturgie - Luguy, Kolorierung: Christophe Lacroix. Wattenheim: Eckart Schott Verlag, 2015. 48 S., Euro 11.


Weitere Tassilo-Abenteuer:
Tassilo 13: Das Land ohne Wiederkehr
Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse


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Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 6 - Die Insel der verlorenen Kinder

Geschrieben von Petra , in Comics 09 July 2016 · 8682 Aufrufe
Xavier Dorison, Mathieu Mariolle und 3 weitere...
Auf die "Insel der verlorenen Kinder" gerät Kriss de Valnor im sechsten Band der nach ihr benannten Comic-Albenserie innerhalb der Reihe "Die Welten von Thorgal". Das Abenteuer handelt von einem Paradies für Kinder, das sich aber bald als Albtraumwelt entpuppt.
Kriss de Valnor, die im Vorgängerband, "Rot wie der Raheborg", ohnmächtig im Wasser versunken war, erwacht an der Küste und wird von dem Heiler Osian und dessen verunstalteter Pflegetochter Erwin wieder aufgepäppelt. Doch viel Zeit zur Genesung bleibt ihr nicht: Eine Königin darf, dem chauvinistischen Gesetz ihrer Heimat zufolge, nicht länger als sieben Tage von ihrem König getrennt sein, sonst gilt sie als abgesetzt. Kriss bleibt also nur ein sehr enges Zeitfenster, um vor ihrem Gemahl Jolan zu erscheinen. Doch die versprengten Truppen ihrer Feinde sind schon auf ihren Fersen. Kriss, Osian und Erwin flüchten mit einem kleinen Boot, erleiden Schiffbruch und landen auf einer Insel, die nur von Kindern bewohnt wird. Ein Paradies der Kindheit, ein kleines an Peter Pans "Nimmerland" erinnerndes Fleckchen Erde, auf dem Kinder ungestört von Erwachsenen leben können und von der urzeitlichen Baumgöttin Umai behütet werden. Zu spät erkennt Kriss, dass Umai und die Kinder alles andere als harmlos sind und ihre Welt gegen das Eindringen von Männern und Frauen mit allen Mitteln verteidigen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ...
Die Geschichte vom Kinder-Paradies, hinter dem Mord und Todschlag lauert, ist nicht neu. Man ist unwillkürlich an das Volk der Eloi oder in den kriegerischen Jagdszenen auch an den "Herrn der Fliegen" erinnert. Vor allem wirkt das Album aber wie ein zweiter Aufguss des achten Thorgal-Albums "Alinoe", in dem der junge Jolan erstmals seine Kräfte einsetzte und auf Thorgals geheimer Insel ein Volk grünhaariger Jungen schuf, die für seine Mutter Aaricia - zuletzt auch für ihn selbst - zur tödlichen Bedrohung wurden. Auch dort ging es bereits darum, sich den Erziehungsversuchen und der Autorität der Eltern zu widersetzen. Ob die Eltern des Volks von Umai sich tatsächlich so bösartig gegenüber ihren Kindern verhalten haben, wie diese behaupten, verraten die Autoren nicht, auf jeden Fall verwandelt sich die ursprünglich naiv und friedlich wirkende Kinderschar in eine mordlüsterne und ausgesprochen effektive Truppe von Bogenschützen und Speerwerfern, von deren Erfolgen Leichenhaufen und Skelettberge künden. Keine leichten Gegner für Kriss, zumal diese gerade jetzt ihre bisher wenig zum Tragen gekommenen Muttergefühle für den verschollenen Aniel wiederentdeckt.
Die Geschichte ist, vor allem angesichts des bereits erwähnten Alinoe-Abenteuers, nicht unbedingt originell, wirkt auch nach der bisher recht zielstrebig geführten Handlung um das Königinnentum und Machtstreben der Heldin wie eine Verzögerung und eine wenig motiviert eingefügte Episode ohne größeren Tiefgang. Immerhin wartet das Album am Schluss mit einer ähnlich überraschenden Entscheidung auf wie Kriss' Griff nach dem Szepter in Band 3 oder ihr knallhart kalkulierter Eheschluss mit Jolan in Band 4. Insofern darf man gespannt sein, ob und wie sie ihr neues Ziel erreicht und vor allem wie die Kriss-Handlung wieder in die Hauptserie einmündet.
Ob die Geschichte tatsächlich die "Überlänge" gebraucht hätte - die Story umfasst 59 statt der für Thorgal-Alben üblichen 48 Seiten -, erscheint fraglich. Nett sind auf jeden Fall die zusätzlichen beiden Doppelseiten mit Gesamtüberblick über die bisher erschienenen Abenteuer der Hauptserie und der drei "Welten"-Ableger.

Fazit: Eher nichtssagende Unterbrechung der Hauptgeschichte, nett gezeichnet und erzählt, aber nichts Großartiges. Kriss de Valnor hat schon größere Herausforderungen bestanden.

Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 6 - Die Insel der verlorenen Kinder. Text: Xavier Dorison, Mathieu Mariolle: Zeichnungen: Roman Surzhenko. 59 S., Euro 14,80.


Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr


Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn


© Petra Hartmann


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Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 3 - Runa

Geschrieben von Petra , in Comics 05 July 2016 · 2989 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...
"Runa" heißt der dritte Teil der Spinn-off-Serie "Thorgals Jugend" in der Reihe "Die Welten von Thorgal". Erzählt wird ein Abenteuer des inzwischen zum Jugendlichen herangereiften Thorgal und der zwar noch deutlich kindlichen, aber bereits im heiratsfähigen Alter angelangten Aaricia.
Wikinger-König Gandalf, dessen Beiname "der Verrückte" nur unzureichend seinen zwielichtigen Charakter kennzeichnet, ist erneut darauf aus, seine Macht und seinen Reichtum zu mehren. Ein reicher Ehemann für seine Tochter Aaricia soll gefunden werden, und zu diesem Zweck gibt es ein großes Fest, bei dem alle Recken ihre Vorzüge präsentieren können. Mädchenschwarm Sigurd "mit dem schönen Haar" ist darunter, Gandalfs Favorit "Ratatöskr", ein hässlicher, eichhörnchengesichtiger Geldsack, und - zum Erstaunen der Wikinger - auch eine Schildmaid. Diese Frau, die den Namen Runa trägt, hat aufgrund ihres Status als "Skjaldmö" die gleichen Rechte wie ein Mann, darf also auch eine Frau heiraten und hat ein Auge auf die junge Aaricia geworfen. Überflüssig zu sagen, dass Aaricias einziger Geliebter natürlich Thorgal ist, der aber als Teilnehmer an dem Wettstreit gar nicht erst infrage kommt. Aaricia gefällt es gar nicht, verschachert zu werden. So beschließen beide die Flucht. Doch es kommt anders. Schildmaid Runa gewinnt das von Gandalf geforderte Schachspiel um Aaricias Hand, obwohl dieser eigentlich schon durch Betrug das Eichhörnchen als neuen Eidam eingesetzt hat, und auf dem Höhepunkt des Festes überfallen wilde Berserkerhorden das Dorf.
Das Abenteuer fällt gegenüber dem zweiten Band an Spannung etwas ab, es handelt sich um eine recht konventionell erzählte Geschichte, eben einen Wettbewerb um Aaaricias Hand. Thorgal hat inzwischen schon beinahe das Aussehen des erwachsenen Serienhelden, scheint jedoch zu Beginn noch heftig am Pubertieren zu sein. Für einige Irritationen sorgt seine Behauptung, er hätte gelogen, als er Aaricia die Geschichte von seiner außerirdischen Herkunft erzählte. War dies nicht schon von Anfang an ausgemachte Sache zwischen den beiden? Und hatte Aaricia nicht spätestens seit dem Album "Aaaricia" und ihren Abenteuern mit dem Gott Vigrid vollkommenen Einblick in Thorgals Schicksal? Wieso gibt es hier Interpretationsspielräume? Aber es soll wohl gezeigt werden, dass bei den beiden Heranwachsenden nun das Stadium der überkochenden Hormone erreicht ist, und man brauchte wohl einen Grund für eine leichte Verstimmung zwischen beiden.
Unsicher bin ich mir, ob ich den Charakter Runa nun mag oder nicht. Es wird schwer sein, eine zweite Kriegerin neben Kriss de Valnor zu etablieren. Die skrupellose Söldnerin, Diebin und Machthaberin ist nicht zu toppen, und jede andere schwertführende Frau bleibt neben ihr blass und zweitklassig. Interessant ist sicher die Geschichte dieser Schildmaid und vor allem die Hintergründe, der Mord an ihrem Vater. Nur: Noch eine Kriegerin und noch eine Frau mit Interesse an Frauen als Geschlechtspartner? Hoffentlich haben hier Yann und Surzhenko noch etwas Abwechslung in petto.
Sehr gelungen sind erneut die Zeichnungen, vor allem die Szenen mit dem wilden schwarzen Hengst Fural lassen das Herz höher schlagen.

Fazit: Konventionell erzähltes Abenteuer, nicht unbedingt sprühend vor Einfallsreichtum, aber ganz ordentlich und optisch ohnehin gut gelungen. Okay, aber da ist noch Luft nach oben.


Die Welten von Thorgal. Thorgals Jugend 3 - Runa. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2016. 48 S., Euro 13,80.


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Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
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Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn


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Die Welten von Thorgal: Lupine 5 - Skald

Geschrieben von Petra , in Comics 18 September 2015 · 3178 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...
"Skald", der fünfte Teil der Serie "Lupine", erzählt erneut davon, wie sich die Titelheldin in der Wildnis behaupten muss. Thorgals Tochter, von ihrer Mutter für tot gehalten und von einer schier übermächtigen Feindin gejagt, hat nur eine Waffe: Ihre geheimnisvolle Fähigkeit, mit Tieren zu sprechen.
In diesem Album wird Lupine von einer Gegnerin verfolgt, die sie eigentlich schon im ersten Teil der Serie besiegt zu haben glaubte: Crow, die geheimnisvolle Jägerin aus Band vier, entpuppte sich als die in menschliche Gestalt verwandelte grausame Wölfin Raïssa, die im Auftrag des Zauberers Azzalepstön das widerborstige Mädchen töten soll. Von ihrer Wolfsgestalt blieben ihr nur noch der Wolfsschwanz und die feinen Sinne übrig, mit denen sie Lupines Fährte folgt. Wut und Rache treiben Raïssa an, denn Lupine hatte ihr damals ein Auge ausgeschossen.
Das Album zeigt, wie schon die Vorgänger-Bände, Lupines besondere Talente. Außer der Fähigkeit, mit Tieren zu sprechen, sind dies der Umgang mit Pfeil und Bogen und die Kunst, Schlingen zu legen. Es ist eine Serie, bei der vor allem Natur und Tierbeobachtungen im Mittelpunkt stehen und die sich dank der jungen Heldin einiges an Kindlichkeit bewahrt. Zwar ist die Handlung nicht ganz unblutig, man sieht einiges an wohlgestalteter weiblicher Nacktheit, und zwischen einigen der erwachsenen Akteure kommte es zu sehr expliziten Sexszenen. Dennoch ist die Lupine-Handlung vollkommen anders gestrickt als der zeitgleich laufende andere Ableger der Thorgal-Serie rund um Kriss de Valnor. Stehen dort Kriege, Heeresbewegungen und Bluttaten im Vordergrund, ist es hier eher die Welt der kleinen Dinge, in der sich Lupine bewegt. Lupine ist fähig, ihre Gegner zu töten oder schwer zu verletzten, ja. Trotzdem bleibt immer der kindliche Charme dieser Figur gewahrt. Wo Kriss de Valnor mit Wut und Kampfeslust auf ihre Feinde eindringt, bittet Lupine ausgerechnet das kleinste und schwächste Tier, dem sie begegnet. um Unterstützung. Dass ausgerechnet eine Schnecke die Wölfin Raïssa außer Gefecht setzen kann, hätte vermutlich kein Leser je erwartet. Aber Lupine hat noch ein weiteres Ass im Ärmel: Als die Wölfin bedrohlich nahe kommt, beschwört Thorgals Tochter ihre "wilde Seite" ...
Etwas rätselhaft bleibt der stumme Waldbewohner Skald, nach dem das Album benannt ist. Er lebt zusammen mit seiner Mutter in einer Hütte, fernab von den Menschen, und scheint ein herzensguter Kerl zu sein. Er hilft Lupine, allerdings verliebt er sich dann ausgerechnet in die Wölfin in Menschengestalt. Wie sich die Figur weiter entwickelt dürfte, spannend werden. Überraschend ist auf jeden Fall die Fortentwicklung des Gottes Vigrid, der ja schon seit jeher seine Hand schützend über Lupines Mutter Aaricia gehalten hat und auch ihrer Tochter zur Seite steht. Erstaunlich, was Yann und Surzhenko da über den freundlichen Beschützer aus Asgard erzählen. Zum Thema Vigrid ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. In jedem Fall eine sehr interessante Wendung.

Fazit: Liebenswertes Wildnis-Abenteuer, großartig gezeichnet, mit vielen kleinen Details zum immer wieder hinschauen. Spannend und pfiffig, mit einigen unerwarteten Wendungen.


Die Welten von Thorgal: Lupine 5 - Skald. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2015. 48 S., Euro 13,80.


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Die Welten von Thorgal: Kriss des Valnor 5 - Rot wie der Raheborg

Geschrieben von Petra , in Comics 17 September 2015 · 3163 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yves Sente und 1 weitere...
"Rot wie der Raheborg", so heißt der fünfte Teil der Abenteuer von Kriss de Valnor innerhalb der Spin-off-Reihe "Die Welten von Thorgal". Texter Yves Sente und Zeichner Giulio de Vita erzählen die Geschichte vom Krieg der nördlichen Stämme gegen die vom Süden herandrängenden Eroberer im Dienste des geheimnisvollen Gottes Yavhus.
Titelheldin Kriss de Valnor, die sich inzwischen an der Seite von Thorgals Sohn Jolan zur Königin der Nordstämme aufgeschwungen hat, macht erneut ihrem Ruf als furchtlose Kriegerin mit Machinstinkt und ohne Skrupel alle Ehre. In kämpferischen Auseinandersätzungen steht sie ihren Mann, kämpft wild und hart gegen die heranrückenden Soldaten, zeigt sich verschlagen im Aussinnen von Plänen, hat aber auch keinen Augenblick vergessen, wo es Gold und andere Reichtümer zu holen gibt. Diesmal ist es das goldene Schwert des gegnerischen Kaisers, das sie sich von ihrem Partner Jolan im Falle eines Sieges ausbedingt.
Aber Kriss wird auch von blutigen Albträumen heimgesucht. Göttin Freya, die ihr vor dem Gericht der Walküren in Band zwei der Serie ("Das Urteil der Walküren") die Chance gab, sich nach dem Tod ein zweites Mal zu bewähren, zeigt der Kriegerin erneut, wie dünn das Haar ist, das sie am Leben erhält und wie schmal die Grenze zum Abgrund und zur ewigen Verdammnis. Kriss, die zurück in die Welt der Sterblichen geschickt wurde, um sich eines Platzes in Walhall würdig zu zeigen, türmte Leichenberge aufeinander, watete durch Blut, beging Morde und führte Schlachten - keine Empfehlung an die Liebesgöttin ... Sie solle sich reinigen fordert Freya - durch Wasser, Blut und ihr Leben.
Neben Kriss ist vor allem die Figur des jungen Arlac innerhalb dieses Albums hervorzuheben. Man erlebt die Familientragödie des Herzogssohns mit, der zwar hochfahrend und stolz, aber doch ein anständiger Kerl ist. Als Freund Jolans und zugleich Sohn von dessen Kriegsgegner gerät er zwischen die Fronten, und als er auf seine Bitten vom Vater als Gesandter weit außerhalb des Kriegsgebiets eingesetzt wird, gerät er an die Schergen seiner intriganten und machtgierigen Stiefmutter, die ihn schon lange aus dem Weg schaffen wollte. Diese Herzogin und Kaiserstochter ist eine würdige Gegnerin für Kriss de Valnor, und endlich kommt es zur Begegnung der beiden nach Macht strebenden Frauen.
Eine besondere Rolle spielt ein gewaltiger Staudamm, der einen Gebirgsfluss daran hindert, ein Dorf zu überschwemmen. Der Sage nach wurde er geschaffen von einem Sohn der Göttin Gefion, dessen Bild - ein in den Fels gemeißeltes Rind - den Staudamm ziert. Eine ausgesprochen eindrucksvolle Kulisse. Und schon vom ersten Blick auf dieses gewaltige Felsmassiv und die hölzerne Riesenkonstruktion vor dem Wasserfall wird klar, was passieren wird, wenn die Heere unten im Tal aufmarschieren. Eine furchtbare Katastrophe bahnt sich an ...
Das Album ist erneut opulent gezeichnet, bietet gerade am Staudamm faszinierend Perspektiven und Darstellungen von Naturkulisse und Architektur. Ansonsten gibt es zahlreiche Kampfdarstellungen, in denen sich vor allem Kriss profilieren kann. Mir persönlich gefallen die "Haupt- und Staatsaktionen" in der Serie weniger, ich hätte gern mehr Persönliches und Einzelaktionen gesehen als das Hin und Her der Heere und Interessengruppen, doch dies ist nun einmal durch die Kriegshandlungen bedingt. Ansonsten ein gewohnt hochwertiges Album mit spannender Geschichte und faszinierenden Zeichnungen.

Fazit: Groß angelegte Haupt- und Staatsaktion voller Schlachten, Einzelkämpfe und Intrigen. Faszinierende Zeichnungen und eine einzigartige Hauptfigur ohne Skrupel und Furcht. Sehr schön.


Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 5 - Rot wie der Raheborg. Text: Yves Sente, Zeichnungen: Giulio de Vita. Bielefeld: Splitter, 2015. 48 S., Euro 13,80.


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Reinhard Kleist: Der Traum von Olympia

Geschrieben von Petra , in Comics 12 February 2015 · 750 Aufrufe
Comics, Samia Yusuf Omar und 1 weitere...
"Run" - dieses Wort steht auf Samias Shirt, und es zieht sich leitmotivisch durch die gesamte Graphik Novel "Der Traum von Olympia". Die Geschichte der somalischen Läuferin Samia Yusuf Omar, die auf der Fluch nach Europa vor der italienischen Küste ertrank, geht unter die Haut. Reinhard Kleist hat die Spuren der 21-jährigen nachgezeichnet - ausdrucksstark doch ohne falsches Pathos in schlichten Schwarzweiß-Zeichnungen, unterbrochen von Facebook-Einträgen einer jungen Frau, die unbedingt in London laufen will.
Samia ist magerer als die anderen Athletinnen, und es zeigt sich, dass sie daheim in Somalien wesentlich schlechtere Trainingsbedingungen hat, als sie bei den Olympischen Spielen in Peking antritt. Sie läuft ihre persönliche Bestzeit und kommt doch als allerletzte ins Ziel, weit abgeschlagen von den Supersportlerinnen der anderen Länder. Dennoch - ihr Ehrgeiz ist geweckt. Sie will härter trainieren, besser werden und in vier Jahren, London 2012, erneut antreten.
Ein großer Traum. Die Realität sieht leider anders aus. Training in Ruinen, im verfallenen Coni-Stadion in Mogadischu, auf unplanierten Straßen, immer wieder angegriffen von vermummten Islamisten der Miliz "Al-Shahaab", die mit drohendem Ton darauf hinweisen, sie müsse langsam und würdevoll gehen: Laufen gehört sich nicht für Mädchen. Und sie soll gefälligst ihr Haar verhüllen. Die Situation wird immer bedrohlicher, bis hin zu Handyanrufen: "Wir wissen, wo du wohnst."
Versuche, im benachbarten Äthiopien zum Training zugelassen zu werden, scheitern. Schließlich sieht Samia nur noch eine einzige Möglichkeit: Sie muss nach Europa. Zusammen mit ihrer Tante bricht sie auf und begibt sich in die Hände eines zwielichtigen Schleusers. Eine Irrfahrt durch den Sudan und Libyen beginnt. Überfälle, Wassermangel, Transporte in geschlossenen LKWs bei glühender Hitze, Erpressung und Gefangennahme - Samia erlebt einen Albtraum nach dem anderen. Als schließlich statt des versprochenen Schiffs nur ein viel zu kleines Schlauchboot am Strand liegt, das viel zu viele Menschen aufnehmen soll, beginnt die letzte Etappe der Fahrt in den Tod. Samia hat Europa nie erreicht. Wie so viele andere.
Reinhard Kleist verzichtet in seiner Darstellung auf Melodramatik und Sentimentalität. Ein schneller Pinselstrich, der vieles nur andeutet, der immer wieder auftauchende Schriftzug "RUN" auf Samias Shirt, dazwischen immer wieder Facebookeinträge, in denen die Sportlerin ihren Freunden von ihrer Welt und ihren Trainingsbedingunen erzählt, das alles verleiht dem Buch seinen ganz eigenen Tonfall. "Der Traum von Olympia" kommt vollkommen ohne erhobenen Zeigefinger und ohne pädagogisch wertvollen "Erklärbär" im Hintergrund aus. Man hört die Stimme eines jungen Menschen, der Popmusik und Sport liebt, für den Handys und Facebook selbstverständlich sind. Gerade deshalb, weil Samia so "normal" daherkommt, macht ihr Schicksal den Leser so betroffen. Hier ist nicht irgend ein gesichtloses Opfer von tausenden ertrunken, sondern ein Mensch wie du und ich, eine 21-Jährige mit Hoffnungen und Ängsten, die das Pech hatte, auf der falschen Seite des Mittelmeers geboren worden zu sein.

Fazit: Eine Geschichte, die man nicht vergisst. Reinhard Kleist versteht es meisterhaft, einer fremden Sportlerin Gesicht und Stimme zu geben. Wer an diesem Buch unberührt vorübergeht, hat kein Herz zu verlieren.


Reinhard Kleist: Der Traum von Olympia. Die Geschichte von Samia Yusuf Omar. Carlsen: Hamburg, 2015. 152 S., Euro 17,90.


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Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse

Geschrieben von Petra , in Comics 28 January 2015 · 850 Aufrufe
Comics, Tassilo
Tassilo, der ritterliche Rotschopf mit der Löwenmähne, hat ein neues Abenteuer zu bestehen. Es geht um einen Jahrhunderte alten Fluch, eine schöne Jungfrau in Not, um Machtgier. Kampf und die guten Speckbohnen von Frau Klementine - also um all das, was ein Tassilo-Abenteuer ausmacht.
Tassilo, sein Knappe Alwin und dessen niedliches Haustier Blimli sind als Gesandte ins Reich des Grafen Reginalds unterwegs, um dort die Hochzeit seiner Tochter Isabel zu feiern. Doch auf dem Reich liegt ein Fluch: Die älteste Tochter und der älteste Sohn jeder Familie müssen seit Urzeiten der Zauberin Eliandysse geopfert werden, sonst drohen furchtbare Überschwemmungen und die Vernichtung des Landes. Graf Reginald jedoch bricht den Pakt mit Eliandysse. Er weigert sich, Isabel zu opfern, und beschwört damit das Unheil herauf. Sturmfluten rollen heran. Die Stufen der Eliandysse erheben sich aus dem Meer. Doch Eliandysse hat nicht mit Tassilo gerechnet - und mit der Entschlossenheit der Prinzessin Isabel.
Das Abenteuer ist eine klassische Tassilo-Geschichte, wunderschön gezeichnet und mit dem der Serie eigenen Niedlichkeitsfaktor. Der tollpatschige Alwin, der ständig von Klementines Speckbohnen phantasiert, der knuddelige Blimli, der durch sein Gehopse auch die wachsamsten Wachen ablenken und Gefängnisausbrüche möglich machen kann, der furchtlose Ritter Tassilo, der mit Schwert und wehendem Mantel im Sturm eine gute Figur macht ... Alles wie gehabt, alles wie erwartet und erwünscht.
Eine sehr gute Figur macht auch Grafentochter Isabel, die sich nicht auf die Rolle einer hübschen Jungfrau in Not beschränken will, sondern eigenmächtig das Schloss verlässt, um sich der bösen Zauberin zu stellen. Auch im Endkampf Tassilos gegen die unübersehbar große Zahl der Krieger Eliandysses ist es Isabel, die durch ihre Intelligenz und Entschlossenheit schließlich die Entscheidung hebeibeiführt.
Sehr gefallen hat mir auch die Darstellung ihres Vaters, des Grafen von Antrim, der zwar furchtbar hässlich gezeichnet ist und vor Mord und Folter nicht zurückschreckt, aber eben doch als verzweifelter, liebender Vater gezeigt wird, dessen gesamtes Handeln nur darauf ausgerichtet ist, seine Tochter vor dem Opfertod zu retten.
Die Geschichte vom Pakt mit den Elementen und Opfer der Erstgeborenen ist vielleicht nicht neu und seit Theseus' und Abrahams Zeiten in hunderterlei Varianten immer wieder erzählt worden, bringt aber in der seltsamen Gemeinschaft des Eliandysse-Reiches und seiner Tradition eine interessante Variante. Auch das Wiedersehen mit den Zwergen aus dem Abenteuer "Das schwarze Arcanum" ist für Altfans sicher nett. Alles in allem ein schönes, spannendes und humorvolles Comicabenteuer, ein typischer Tassilo eben.

Fazit: Ein zauberhaftes Fantasy-Abenteuer, spannend, niedlich und mit dem typischen Tassilo-Charme. Sehr nett.



Léturgie / Luguy: Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse. Wattenheim: Eckart Schott Verlag, 2012. 48 S., Euro 11.


Weitere Tassilo-Abenteuer:
Tassilo 13: Das Land ohne Wiederkehr
Tassilo 15: Das Achte Reich


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Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend II - Das Auge Odins

Geschrieben von Petra , in Comics 16 July 2014 · 3095 Aufrufe
Comics, Roman Surzhenko, Thorgal und 1 weitere...
Endlich wieder ein gelungenes Thorgal-Abenteuer. Der zweite Band der Reihe "Thorgals Jugend" trägt den Titel "Das Auge Odins" und lässt den etwas schwachen Auftaktband "Die drei Schwestern" um Längen hinter sich. Ein Album, das den Charme des "Sohnes der Sterne" bewahrt und dennoch auch neue Leser zu begeistern vermag.
Der junge Thorgal ist auf der Suche nach den Nornen, um mit ihrer Hilfe die drei Schwestern Minkelsönn zu erlösen. Diese waren von der zornigen Göttin Frigg in Wale verwandelt worden, jene erweisen sich als durchaus kooperativ. Frigg dagegen sieht es gar nicht gern, wenn ein Sterblicher sich gegen ihre Pläne stellt. Auch wenn dieser Sterbliche eigentlich zu ihren Lieblingen zählt.
Sehr interessant gestaltet sich die Begegnung mit der Walküre Gunn. Die Schwanenjungfrau hat von Frigg den Befehl erhalten, Thorgal zu stoppen, kann sich aber dem Charme des jungen Skalden nicht entziehen. Zwar zerstört sie auftragsgemäß seine Harfe und lässt obendrein auch noch seine Stimme brechen, sodass er die Nornen nun nicht mehr mit seinem lieblichen Gesang bezaubern kann, aber um ihm zu helfen, verrät sie ihm doch ein kleines Geheimnis, wie Frigg vielleicht doch noch herumzukriegen sei. Dumm für Gunn: Göttinnen verzeihen nicht, wenn sie hintergangen werden ...
Gelungen die Darstellung der Nornen. Drei Schicksalsschwestern in unterschiedlichen Altersstufen, die jede auf ihre Art von Thorgal eingenommen sind und ihm helfen wollen. Nett auch der Einfall, Aaricias aufkeimende Eifersucht zu zeigen. Dass der junge Thorgal den Riesen Mimir ziemlich leicht auszählen und besiegen kann, nun ja, es ist eben ein ganz besonderer Junge. Sehr schön das Wiedersehen mit den geflügelten Katzen der Göttin Frigg. Auch wenn sie diesmal ihre andere, tödliche Seite zeigen.
Alles in allem ein klassisch erzähltes, sehr schön gestaltetetes Album, das viel Freude bereitet. Da kann man nicht meckern.

Fazit: Ein sehr schön gestaltetetes Jugendabenteuer, das wieder einmal beweist, welches Potential die Figur und Welt Thorgals hat. Magie, Mythologie und das klassische Eigenleben der Serie sehr schön vereinigt. Bitte mehr davon.

Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 2 - Das Auge Odins. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2014. 48 S., Euro 13,80.


Weitere Thorgal-Abenteuer
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Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar

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Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
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Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
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Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
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Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn


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Thorgal 34: Kah-Aniel

Geschrieben von Petra , in Comics 05 July 2014 · 2813 Aufrufe
Thorgal, Comics
Enttäuschend. Mit "Kah-Aniel", dem 34. Band der Albenserie "Thorgal", hat die Geschichte offenbar die Talsohle erreicht. Auch der neue, nicht unbedingt uninteressante, aber gewöhnungsbedürftige orientalisch anmutende Stil, in dem das Epos um den Sternensohn und seine Familie sich präsentiert, kann nicht darüber hinweg täuschen, dass es eigentlich kaum etwas zu erzählen gibt in diesem Band. Der Inhalt ist dünn, die Erzählweise erneut durch lange Rückblenden und Vorgeschichten ungeschickt, und die Optik, nun ja, wie gesagt, gewöhnungsbedürftig.
Thorgal ist, nach seinen Abenteuern im Eismeer, auf der Suche nach seinem entführten Sohn Aniel in den Orient gelangt. In einer sehr langen Erzählung erfährt er nun also die Vorgeschichte der "Roten Magier" und macht sich daraufhin auf zur Festung dieser Leute. Währenddessen ist sein Sohn Aniel gar nicht abgeneigt, sich mit den Magiern einzulassen. Er erhält von ihnen Unterricht, genießt die Bildung, die er hier erwirbt, die Aufmerksamkeit und das Lob seines Lehrers. Überhaupt wirkt er erstaunlich frühreif, vor allem, wenn man bedenkt, wie kindlich die doch wesentlich ältere Schwester Lupine in der Parallelserie gezeigt wird. Die Roten wollen Aniels Körper haben, um ihn als Gefäß für die Wiedergeburt ihres Großmeisters zu nutzen.
Die Geschichte ist, wie bereits eingangs erwähnt, durch die unselige Häufung von Vorgeschichten-Erzählungen ziemlich ungeschickt dargebracht und stellt für den Leser eine harte Belastungsprobe dar. Abgesehen davon passiert nicht viel, außer dass Thorgal sich von A nach B begibt und die Festung gerade rechtzeitig erreicht, um das Ritual mitzuerleben.
Immerhin halten sich die sprachlichen Grausamkeiten diesmal in Grenzen, lediglich ein dass/das-Fehler (S. 5), woran man sich wohl heutzutage generell gewöhnen muss, und mal wieder eine Kasus-Verwechslung: "wir laufen in Konotorks ein, dem vorletzten Halt der Schwertboote" (S. 8), woran man sich als Leser der Thorgal-Serie wohl gewöhnen muss. Ärgerlich, aber verglichen mit der schwachen Geschichte nur ein Nebenkriegsschauplatz.
Es ist wohl so, dass die Musik des Thorgal-Kosmos inzwischen vollständig in der herausragenden Kriss-de-Valnor-Serie spielt. Und es bleibt zu hoffen, dass Kriss irgendwann endlich wieder in die Hauptserie eintritt und in die schleppende Handlung eingreift. Immerhin ist Aniel auch ihr Sohn.

Fazit: Fade Geschichte, schlecht dargebracht. Schade.


Thorgal 34: Kah-Aniel. Text: Yves Sente, Zeichnungen: Grzegorsz Rosinski. Bielefeld: Splitter, 2014. 48 S., Euro 13,80.


Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn


© Petra Hartmann






Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 12,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

Eingefügtes Bild


Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Nächste Lesungen / Termine

Lesungen

 

Freitag, 11. September 2020: Lesung aus "Der Fels der schwarzen Götter" als Gast des Fördervereins Rudolf von Bennigsen in der RvB-Bibliothek im Bahnhof Bennigsen bei Springe. Beginn: 19.30 Uhr.

 

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Montag bis Freitag, 5. - 9. April 2021: 3. Helgoländer Lesefestival.

 

 

 

In Planung, vorläufig terminiert:

 

Dienstag, 6. April 2021: Möwenlesung auf Helgoland. Mit Petra Hartmann ("Die kleine Möwe Kackvorbei"), Michael Stoffers ("Waldemar hat einen Traum") und Andreas Strutz (Lesung aus Werken von James Krüss). 3. Helgoländer Literaturfestival. Ort und Zeit folgen.

 

Mittwoch, 7. April 2021: Lesung aus "Nestis und die verschwundene Seepocke" auf Helgoland. 3. Helgoländer Literaturfestival. Ort und Zeit folgen.

 

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher:

www.twitter.com/PetraHartmann

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Nestis auf Twitter:

https://twitter.com/NestisLogbuch

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Vorschau: Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Meine Bücher 1998 - 2011

Angehängtes Bild: Cover_falkenfruehling.jpg

Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild: dieletztefalkin2.jpg

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
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Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
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Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

Juli 2020

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