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Jahresrückblick 2013, Teil IV

Geschrieben von Petra , in Jahresrückblick 30 December 2013 · 655 Aufrufe

Jahresrückblick
Willkommen zum vierten und letzten Teil meines Rückblicks auf das Lesejahr 2013. In den ersten beiden Monaten des vierten Quartals werdet ihr nichts Auffälliges finden - aber dann, im Dezember, gab es eine wahre Explosion. Was war da los? Nun, seit dem Nikolaustag bin ich "elektronisch". Eine gute Freundin konnte das Elend wohl nicht mehr ertragen und hat mir kurzerhand einen Kindle geschenkt. Drei Jahre oder mehr habe ich mich gegen dieses Elektrozeugs gewehrt und habe das hohe Lied des Papierbuchs gesungen ... 30 Sekunden hielt ich das Teil in der Hand und verfiel prompt in einen wahren Leserausch. So kann es gehen. Dass ich das Gerät zunächst dazu nutzte, um uralte Klassiker zu laden, die ich ohnehin beinahe auswendig kenne, muss euch nicht verwundern. Es ging mir einfach darum, bestimmte "besondere" Bücher immer bei mir zu haben. Oder so. Und außerdem gab es die meisten kostenlos. Also dann, auf in die elektronische Zukunft. (Wobei ich in der Badewanne weiterhin Papierbuchleser bleibe.)



Oktober


Gustav Adolf Seek: Homer (Reclam)
Eine sehr detaillierte Darstellung der beiden großen Epen "Ilias" und "Odyssee". Leider furchtbar redundant, bestimmte Sachen werden immer wieder und wieder in neuen Variationen vorgetragen und breitgetreten. Man möchte beim Lesen immer wieder sagen: "Danke, ich hab's kapiert, schon beim ersten Mal." Auch die sehr kurzen Kapitel machen das Buch schwer zu lesen. Man kommt nicht in einen "Lesefluss" hinein und hat ständig "Aussteiger" vor sich, um das Buch erstmal wieder zuzuklappen. So habe ich sehr lange gebrauch, damit durchzukommen. Was drinsteht, ist eigentlich gar nicht schlecht. Aber sehr zäh.


Erik Schreiber (Hrsg.): Wolfsmärchen
Eine sehr schöne und umfangreiche Zusammenstellung von Wolfgeschichten aus aller Welt. Das Buch hat mir sehr gefallen und ist eine wahre Fundgrube für Wolfsfans. Eine etwas andere Gliederung hätte ich mir gleichwohl gewünscht. Zum Beispiel hätte man Texte mit ähnlichen Motiven zusammenstellen können. Etwa die zig Varianten der Geschichte, dass der Fuchs oder Wolf heimlich auf einen fahrenden Wagen springt und die nahrhafte Ladung herunterschubst. Wenn man sie hintereinander angeordnet hätte, wäre der gelangweilte "Kenneichschon"-Effekt ausgeblieben, der solchen Wiederholungen etwas Zähes verleiht. Und wenn man die Geschichten eines Kulturkreises zusammengestellt hätte, wäre sicher auch aufgefallen, dass Lessings Fabel vom alten Wolf zweimal im Buch vorkam. Vermutlich hätte an der Stelle des zweiten alten Wolfs die Geschichte vom Hirten stehen sollen, der aus Mutwillen rief: "Der Wolf ist da!", die leider fehlt.
Sehr gefallen haben mir die indianischen Märchen. Vor allem das, in dem mit den Klischees über die einzelnen Nationen gespielt wird: Der Engländer macht sich auf, den Wolf zu erschießen, will jedoch vorher noch seinen Tee trinken und wird dabei vom Wolf gefressen. Der Deutsche setzt sich erst hin und liest Bücher über Wölfe und wird während des Lesens überfallen usw. Eine schöne, dicke, materialreiche Sammlung voller überraschender Fundstücke. Lesenswert.


Lilach Mer: Seacrest House


Fabienne Siegmund: Goldstaub


Petra Gabriel: Hanna Himmelwärts
Ein Jugendbuch über eine Schülerin, die gerne segelfliegen würde. Hanna ist 14, leidet darunter, dass sie ziemlich groß ist, fühlt sich linkisch und ungeschickt und hat überhaupt ziemlich viel von einem typischen Teenager, der noch nicht recht hineinpasst in die Welt. Und wann immer sie in ihrer Tollpatschigkeit etwas verbockt, stöhnt die Familie unisono: "Oh Hanna!"
Da entdeckt sie auf einer Klassenfahrt ihre große Liebe: das Segelfliegen. Fortan hat sie nur noch ein Ziel: den Segelflugplatz im benachbarten Ort Hütten, wo sie unbedingt Flugstunden nehmen und ihren Segelflugschein machen will. Leider sind die Eltern strikt dagegen. Es folgen eine gefälschte Unterschrift, ständige Ausreden und geplatzte Alibis für ihre Arbeitsstunden auf dem Flugplatz - Hanna verstrickt sich immer mehr in ihr Netz aus Lügen. Aber dann stellt sich heraus, dass es noch eine weitere Lüge in ihrer Familie gibt. Eine, die Hannas große Schwester vollkommen verzweifeln und von zu Hause weglaufen lässt. Hanna versucht, ihre Familie zu retten und die Verschwundene zu finden.
Das Buch ist sehr lebendig und fesselnd geschrieben. Durch die Ich-Perspektive und die Erzählweise im Präsens hat der Leser tatsächlich das Gefühl, hautnah dabei zu sein und die Dramatik von Hannas großen und kleinen Katastrophen am eigenen Leibe mitzuerleben. Die Geschichte ist äußerst spannend, und man fiebert regelrecht mit, ob und wie Hanna die Situation meistern wird.
Etwas schade fand ich, dass das Segelfliegen nicht einen wesentlich größeren Raum einnimmt. Da hätte ich gern mehr gehört. Ich wäre gern bei Hannas Arbeitsstunden auf dem Flugplatz stundenlang an ihrer Seite gewesen, hätte gern mehr technische Einzelheiten erfahren, mehr über ihre Erlebnisse bei den Flugstunden, über all die Sachen, die schief gehen können oder mit denen ein junger Flugschüler Probleme hat. Ich hätte ihr gern beim Büffeln für die theoretische Prüfung über die Schulter geschaut und die eine oder andere unvorhergesehene Windbö gespürt. Familiengeschichten gibt es viele, und Liebeskram kommt in jedem Teenagerbuch vor. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin ihr bzw. Hannas segelfliegerisches Alleinstellungsmerkmal etwas weiter ausreizt.
Herausgekommen ist immer noch ein spannendes, mitreißendes Jugendbuch, das ich unbedingt empfehlen kann. Oh Hanna!


Christa Lippich: Psst! Geheimnis!
Kinder-Bilderbuch mit sehr liebenswerten Illustrationen. Erzählt wird die Geschichte eines Bären und eines Hasen, die eigentlich die besten Freunde sind. Aber eines Tages hat der Hase ein Geheimnis vor dem Bären und will ihm nicht sagen, was es ist. Die Geschichte ist nett und liebenswert. Auf den erwachsenen Leser wirken die ständigen Wiederholungen zwar geradezu nervtötend. Der Bär ist niemals einfach nur der Bär, sondern immer "der große braune Bär", der Hase ist stets "der kleine weiße Hase", und zu jedem Waldbewohner, den er trifft, sagte der große braune Bär: "Der kleine weiße Hase weiß etwas, das ich nicht weiß, und will mir nicht sagen, was es ist. Weißt du es?" Aber das ist es gerade, was Kinder so lieben an ihren Büchern, diese ständigen Wiederholungen. Und sie werden demnach begeistert mitquietschen, wenn der Bär zum gefühlt tausendsten Mal fragt. Ach ja: Das Geheimnis wird am Ende gelüftet, und der Hase entpuppt sich tatsächlich als weiterhin bester Freund des Bären, dem er eine wundervolle Geburtstagsüberraschungsparty organisiert hat.


Sina Schneider & Teresa Ginsberg (Hrsg.): PragMagisch
Mein Lieblingssatz aus dem Buch "PragMagisch"? Ganz klar: „Ukončete prosím výstup a nástup, dveře se zavírají.“ Wer jemals in Prag gewesen ist, wird mich verstehen und sich an die alte Zauberformel erinnern. ;-)
Das Buch bietet phantastische, zumeist düstere und melancholische Erzählungen aus der goldenen Stadt. Meine Favoriten sind "Die Kinderstehlerin" (Sabrina Železný), in der es um die "Polednice" geht, einer Kindervertauscherin in der Verwandtschaft der Wechselbalg-Sagen, und "Seelenzettel" (Fabienne Siegmund), in der die Schwäne auf der Moldau eine Rolle spielen - und eine junge Frau, de sich in einen von ihnen verwandelt hat. Als drittes möchte ich noch "Die Herren Lehmann" (Siri Kusch) hervorheben. Es ist eine der wenigen humorvollen Geschichten in diesem Buch und setzt einen sehr schönen Lichttupfer in die sonst recht düstere, schwerblütige Anthologie. Es geht um einen jungen Musikstudenten, der ein Auslandssemester in Prag verbringt und eine recht günstige alte Kommode erwirbt, um sich im Studentenwohnheim einzurichten. Beim Saubermachen läuft er um die Komode herum, was, da zeitgleich im CD-Player Händels "Messias" läuft, zufälligerweise zu einem Ritual wird, das zwei Miniatur-Golems aus in der Komode befindlichen Lehmresten erweckt ... Einfach schön.
Weniger gut gefallen hat mir an dem Buch das Schriftbild. Um die 20 Geschichten auf nur 103 Seiten zusammenzupressen, wurde die Buchstabengröße derart reduziert, dass das Lesen sehr anstrengend ist. Ja, ich weiß, Papier ist teuer. Aber Senioren jenseits der 40 als Leser auszuschließen, das kann auf Dauer noch wesentlich teurer werden.


Felix Woitkowski et al.: The End
Ein Buch, über das ich hier gar nicht soviel sagen möchte, weil ich ja selbst "die Finger drinhabe". Also nur kurz soviel, dass mir die Aufmachung sehr gut gefallen hat. Viele kleine Ideen rund ums finale Buchthema. Meine Lieblingsgeschichte ist der Western-Schluss. Und das Zombie-Ende. Und der Heimatroman hätte auch gut werden können, wenn da nicht ganz fies gemogelt worden wäre. Bah, was für ein böser Stilbruch. ;-)


Mirjam Rademacher: Krebs in Knoblauch. Mit Bildern von Irene Glockengießer
Bezauberndes Märchen über einen Krebs, der eine Flaschenpost findet. Herrlich die Diskussion der beiden, ob man nicht mal nachschaun sollte, was denn eigentlich für eine Botschaft auf dem Zettel steht. Und ein Extrapunkt für die Flaschenpostflasche, die nachdenklich ihr Etikett runzelt. Dazu wundervolle Illustrationen in einer ganz besonderen Technik, ein richtig schönes Buch.


Dirk van den Boom: Eine Reise alter Helden




November


Bartholoäus Figatowski (Hrsg.): Wovon träumt der Dom?


Jan Cayers: Beethoven - der einsame Revolutionär
Eine sehr gute und umfangreiche Biographie, die auch das musikalische Umfeld, die Wiener Gesellschaft, die politischen und geschichtlichen Hintergründe ausführlich darstellt und mache Entscheidungen Beethovens verstehbar macht. Man erfährt zum Beisiel sehr viel über die technischen Weiterentwicklungen vor allem des Klaviers, an denen Beethoven nicht nur lebhaften Anteil nahm, sondern die er selbst in Kontakt mit "seinen" Klavierbauern anregte und vorantrieb. Dass der Klavierbauer bzw. Klavierbauerinnengatte Streicher indentisch mit Schillers Streicher war, war mir bislang noch nicht klar ...
Cayers kennt sich auch sehr genau aus mit den materiellen Fragen, die Beethoven beschäftigten und belasteten. Vor diesem Hintergrund analysiert er unter anderem auch die Anekdote um die zerrissene Widmung der "Eroica" und macht klar, dass Beethoven schon im Vorfeld sehr gezielt nach großzügigen Gönnern und Adressaten für seine dritte Symphonie gesucht hatte und nun endgültig zu dem Schluss gekommen war, dass bei Napoleon nichts mehr zu holen war. Und er zeichnet auch sehr genau nach, wie die Vermögensverhältnisse von Beethovens Freunden aussahen und wann genau welcher Sponsor pleite war.
Faszinierend auch, wie der Autor neue Erkenntnisse aus der Kriminalistik schildert. So wurde anhand von chemischen Analysen und Schriftuntersuchungen festgestellt, dass Beethovens letzter Sekretär Schindler die legendären "Konversationshefte", mit deren Hilfe Freunde und Besucher sich mit dem tauben Komponisten verständigten, massiv gefälscht hatte, um seine eigene Rolle besonders hervorzuheben. Viele dieser Dokumente sind erst nach Beethovens Tod entstanden.
Cayers zeichnet das Porträt eines widersprüchlichen, manchmal widerborstigen Menschen, eines sehr schwierigen und oft unangenehmen Zeitgenossen, mit dem befreundet zu sein sicher nicht ganz leicht war. Er tut dies jedoch immer in einer Weise, die die Liebe zu seinem Komponisten durchscheinen lässt. Es ist weniger ein glorifizierendes Heldenbuch als vielmehr die freundliche Schilderung eines Menschen mit Ecken und Kanten, an dem, gerade weil er so groß ist, auch die Kleinlichkeiten und Unschönheiten betrachtet werden können, ohne in Kleinmacherei auszuarten oder dem Respekt und der Hochachtung Abbruch zu tun. Ein ehrliches Buch demnach, und eine sehr empfehlenswerte Darstellung eines großen Künstlers und Menschen.


Werner Bergengruen: Die letzte Reise


Henry Kuttner: Lord der Dunklen Welt
Ein Fehlkauf, gebe ich zu. Ich befasse mich ja seit einiger Zeit mit dem Thema "Gegenerde", und als ich das Wort mal spaßeshalber bei Amazon eingab, spuckte mir der Rechner diesen Titel aus. Die Inhaltsangabe in der Wikipedia ließ mich schon ahnen, dass es hier nicht um einen Planeten auf der anderen Seite der Sonne gehen würde, aber das Buch war gebraucht und billig, da nahm ich es halt mit.
Es ist ein recht dünnes Taschenbuch, nur 145 Seiten, und spielt in einer Parallelwelt, der "dunklen Welt". Beherrscht wird diese andere Erde von einer Gruppe Tyrannen, deren übelster Lord Ganelon ist. Nun schaffen es Rebellen jedoch, Ganelon durch seinen Zwilling, den von unserer Erde stammenden Edward Bond auszutauschen. Bond landet in der Zwillingswelt und schließt sich als anständiger Mensch den Rebellen an. Auch als die Bösen den Tausch rückgängig machen, bleibt Bonds Bewusstsein im Körper des dunklen Lords zurück und verdrängt ihn langsam. Es kommt zum Kampf gegen die dunklen Herrscher, in dem schließlich das Gute siegt.
Nicht unbedingt ganz große Literatur, keine großartigen Überraschungen, sehr geradlinig und ohne Verschlingungen erzählt. Aber ganz ordentliche Unterhaltung, es liest sich schnell und in einem Zuge durch, und ich habe mich nicht gelangweilt dabei.



Dezember


Günther Haselbusch: Der Elchkönig
Uraltes Kinderbuch, das ich vor vielleicht 35 Jahren mal gelesen hatte. Dann ging es mir verloren, und ich habe immer wieder überlegt, wie es wohl war und was darin vorkam. Ich konnte mich nur an die eindrucksvolle Szene erinnern, wie der Elch durch das Haff geschwommen ist. Fand das Buch auch lange nicht, weil ich glaubte, der Titel sei "Schnauf, der Elchkönig". Jetzt also dank Amazon Marketplace die Wiedebegegnung mit einem Helden meiner Jugend.
Ja, okay, es ist sehr einfach gestrickt. Und die langen Vorträge des Försters über Elche und ihre biologischen Eigenarten sind handwerklich nicht allzu gut gemacht. Aber die Fahrt mit dem Trog über das zugefrorene kurische Haff hat immer noch etwas. Schön, dass ich das Buch wiedergefunden habe.


Alisha Bionda (Hrsg.): Sherlock Holmes und der verschwundene Schädel


Clemens Brentano: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl (Reclam)
Hab mich lange nicht überwinden können, dieses Buch zu lesen. Der Titel hat mich glauben lassen, es sei ein Kasperltheaterstück. Ist es aber nicht. Es geht vielmehr um die tragische Geschichte eines Soldaten mit einem extrem verhärteten Begriff von Ehre, der schließlich ihn und seine Geliebte in einen unehrenhaften Tod treibt. Sehr schlimme Geschichte. Sollte man gelesen haben.


Ulrich Wißmann: Böser Zauber. Schwarze Magie auf der Navaho Reservation
Frank Begay, der Fährtenleser von der Navaho-Stammespolizei ist zurück. Nach Ermittlungen in Reservationen der Lakota und Apachen ist er diesmal in seinem eigenen Territorium unterwegs: Eine Navaho-Familie, die im Hopi-Gebiet lebte, wurde niedergemetzelt. Die Täter waren, wie die Spurensuche ergibt, vier Weiße. Einzige Überlebende des Überfalls sind ein junger Navaho und sein weißer Schulkamerad, die sich in einen Canyon geflüchtet haben. Die Mörder nehmen die Verfolgung auf. Frank Begay und ein weißer Kollege vom FBI folgen ihnen ebenfalls. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Was keiner von ihnen ahnt: Im Canyon lauert eine tödliche Gefahr. Denn die abergläubischen Erzählungen von einem Hexer oder Navaho-Wolf, der dort sein Unwesen treiben soll, sind mehr als abergläubische Erzählungen ...
Ulrich Wißmanns dritter Thriller um den Navaho-Polizisten ist der bisher beste Roman aus der Reihe. Es ist faszinierend, den Spurenleser einmal auf seinem eigenen Terrain zu erleben. Die Kombination von Kriminalistik und Navaho-Spiritualität, die den Navaho eigene Scheu vor Toten, die gerade bei einem Polizisten ein großes Handicap ist, und Begays ruhige und sympathische Art zu ermitteln machen den Protagonisten zu einem höchst eigenständigen Charakter, mit dem man gern das Indianerland durchstreift.
War es in den anderen beiden Fällen Begay, der sich von seinen Begleitern über die kulturellen und psychologischen Eigenheiten der Stämme unterrichten lassen muss, so ist nun er sebst der Fachmann, dem der Autor einen freundlichen und lernwilligen Kollegen an die Seite gestellt hat, um die für den Leser nötigen Fragen zu stellen. Sehr authentisch wird die eigentümliche Landschaft des Navaho-Gebietes dargestellt und die tiefe Verbindung der Bewohner zu ihrem Land. Etwas schade, dass der Autor die Schlussszene, als Begay und sein Freund sich nach den Ermittlungen innerlich und äußerlich reinigen, nicht direkt schildert. So wird das Ritual in einer sehr langen, ermüdenden Plusquamperfekt-Passage nacherzählt, als alles bereits überstanden ist. Ein sehr ungelenker Abschluss eines ansonsten mitreißenden Abenteuers.
Fazit: Ein spannendes Buch. Ich freue mich auf Begays vierten Fall.




Kindle-Ausgaben


Karl Gutzkow: Der Sadduzäer von Amsterdam
Novelle aus dem Jahr 1834 über Uriel Acosta. Uriel und seine Familie, getaufte Juden aus Portugal, wanderten nach Holland aus und kehrten dort zum alten Glauben seiner Väter zurück. Allerdings bringen ihn seine philosophischen Studien in Konflit mit der jüdischen Geistlichkeit. ähnlich wie Galileo Gailei mit der christlichen Kirche. Über ihn wird der Bann verhängt. Was für den Wahrheitssucher vielleicht noch erträglich ist, doch seine Geliebte Judith, die ihm in die Verbannung folgt, droht darunter zu zerbrechen. Acosta widerruft und dtut damit der Form Genüge. Doch er kann von der Philosophie nicht lassen. So wird ein zweiter, schwererer Bann verhängt. Getrieben von seiner Geliebten und seinem verräterischen Vetter willigt er erneut in einen Widerruf ein, wird dabei jedoch so schwer gedemütigt und so hart gezüchtigt, dass er darüber wansinnig wird. Während der Bußveranstaltung soll gleichzeitig Judiths Vermählung mit dem Vetter statfinden. Uriel dreht durch, stürzt mit einer Pistole bewaffnet davon, er und Judith sind schließlich im Tod für immer vereinigt.
Sehr eindrucksvolles Stück. Ich habe darüber eine Seminararbeit geschrieben, die später eingang fand in mein Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension". Eine gute alte Freundin also, diese Novelle.


Heinrich Heine: Der Rabbi von Bacherach
Heines Novellenfragment, in dem er sich auf die Suche nach seinen jüdischen Wurzeln begibt. Ich muss es wohl das erste Mal im Sommer 1987 gelesen haben, als ich Heine für mich entdeckte. Wenig später hörte ich es auf einem Vortragsabend im Hildesheimer "Vier Linden", eine sehr eindrucksvolle Veranstaltung.
Es fängt sehr traurig, bedrückend an mit jenem Sederabend in Bacherach, als fremde Christen ein totes Kind ins Haus des Rabbis schmuggeln, um einen Vorwand für ein Pogrom zu haben. Dann die Szene am Frankfurter Tor, lustig, heiter, fast hemmungslos albrig, wenn die Erinnerung an die Toten nicht wäre ... Schließlich die Begegnung mit dem Jugendfreund des Rabbis. Ich frage mich, wie es weitergegangen wäre, wenn Heine es fortgesetzt hätte.


Karl Gutzkow: Uriel Acosta
Zwölf Jahre nach der Novelle "Der Sadduzäer von Amsterdam" machte Gutzkoew aus dem Stoff eine Tragödie. Ein sehr eindrucksvolles Stück - um ein Tausendfaches spannender als Lessngs "Nathan", aber mindestens genauso vernünftig.


Ludwig Tieck: Des Lebens Überfluss
Eine meiner Lieblingsnovellen. Die Geschichte eines geflüchteten Liebespaares. Die beiden haben sich den Winter über in einem Haus eingemieten. Dann geht ihnen das Geld aus, und sie können sich kein Brennholz mehr leisten, obwohl es doch so bitterkalt ist. Aber hat nicht das Leben einen geradezu sagenhaften Überfluss um sie herum zu bieten? Wozu braucht man zum Beispiel ein Treppengeländer? Gibt es nicht viel zu viele überflüssige Treppenstufen? Und wozu braucht man eine Treppe überhaupt, wenn man doch gar nicht ausgehen will? Einfach herrlich, diese scheinbar naive Lebenskunst. Die allerdings im Frühjahr den zurückgekehrten Hausbesitzer sofort nach der Polizei rufen lässt.


Ludwig Tieck: Der Wassermensch
Novelle über das Erzählen von Novellen - mit einem leichten Seitenhieb auf meine Lieblingsautoren vom Jungen Deutschland. Nach einer Theateraufführung treffen ein paar Menschen zusammen, und es entspinnt sich ein Gespräch über Schillers Ballade "Der Taucher". Es wird von dem Vorbild des Tauchers, dem sagenhaften Nikola oder Kola Pesce gesprochen, über dessen Leistungen im Schwimmen wahre Wunderdinge berichtet werden. Schließlich versucht sich ein Mitglied der Gruppe als Erzähler und stellt in mehreren Varianten seine Auffassung des Stoffs vor, unter anderem Nikola als Revolutionär, was dem anwesenden JungdeutschenDichter ausnehmend gut gefällt. Die Geschichte hat mich seinerzeit übrigens inspiriert zu meiner eigenen Story "Nicola Pesce". Und ich habe viel über die Verwandtschaft von Novellen und Balladen daraus gelernt. Also ebenfalls eine ziemlich gute alte Freundin.


Aischylos: Die Perser
Tragödie aus dem Jahr 472 v. Chr., die mich im Wintersemester 1992/93 beschäftigt hat. Ich hatte in dieser Zeit kein passendes Seminar gefunden für das, was ich eigentlich wollte, und mir darum mein eigenes "Literaturseminar" gebaut. Selige Vor-Bologna-Zeit, als Studenten noch Zeit und ausdrückliche Erlaubnis zur Selbstbildung hatten. Jedenfalls habe ich mich in dieser Zeit mit Aischylos befasst und seine Perser (1073 Verse) ins Deutsche übersetzt. Also ein Stück, das ich recht gut kenne.
Schade finde ich, dass bei dieser und den weiteren Kindle-Ausgaben überhaupt nicht gesagt wird, wer der Übersetzer ist und woher der Text überhaupt stammt. Zitieren kann man das also nicht. Der Unbekannte hat sich jedenfalls bei der Verdeutschung der Schmerzensschreie nicht halb so viel Mühe gegeben wie ich. Schwierig ist auch, dass der Sprecherwechsel beim Lesen manchmal nicht auffällt. Da denkt man, es spricht noch die alte Königin, und dabei ist man schon mitten in der Chorpartie. Alles in allem: Ganz okay, aber keine Alternative zum Reclamheft.


Heinrich Heine: Florentinische Nächte
Das zweite Romanfragment Heines. Und dasjenige, das von den dreien am geschlossensten ist. Zwei Nächte, in denen Max am Krankenlager seiner Freundin sitzt und ihr Geschichten erzählt, damit sie möglichst ruhig bleibt. Sie soll nämlich nicht reden und sich möglichst auch nicht bewegen. Allerdings lässt sie sich nicht ganz stillhalten. Für die Paganini-Schilderung hat er sich übrigens von meinem Freund Ludolf Wienbarg und dessen Paganini-Buch inspirieren lassen.
Eine Geschichte, die mich zu meiner ersten Veröffentlichung inspirierte: "Florentinische Nächte" im Ergebnisband einer Schreibwerkstatt für Schüler, entstanden 1987 oder 88, herausgekommen, 1989, ein ziemlich peinlicher Text, aber eben der erste ...


Aischylos: Sieben gegen Theben
Die guten alten "Hepta". Das zweitälteste Stück von Aischylos. Sehr streng aufgebaut mit sieben parallelen Vorstellungen der Angreifer und ihrer Gegner im Kampf um die Stadt Theben. Ein Stück, das wegen dieser etwas langweiligen Struktur nicht viele Freunde hat, ich mag aber gerade das Geometrische daran.


Karl May: Weihnacht
Abenteuer-Klassiker mit der nötigen Portion Weihnachtskitsch, passend zur Jahreszeit. Die Winterreise des jungen Karl mit seinem Studienkameraden Carpio, später das rührende Wiedertreffen im Wilden Westen, der sagenhafte Tomahawk-Wettkampf Old Shatterhands mit dem blutgierigen Häuptling Peteh. Das musste einfach mal wieder sein.


Heinrich Heine: Aus den Memoiren des Herrn von Schnabelowopski
Und Heines drittes Romanfragment, das Holland-Buch. Mit der Schilderung der Opernaufführung des "Fliegenden Holländers", die Wagner zu seiner Oper inspirierte. Und der schwarze Zensurgedankenstrich für die Begegnung mit der schönen Apfelsienenesserin. Das traurige Ende des armen Simson. War ein schönes Wiedersehen.


Aischylos: Die Schutzflehenden
Die drittälteste Tragödie von Aischylos. Galt lange als die älteste, weil der Chor eine so große Rolle gespielt hat. Erst Ende der 1960er fand man bei Ausgrabungen ein Papyrusfragment, aus dem hervorging, dass diese Schutzflehenden viel jünger sind, als bisher angenommen. Zuvor hatte einzig Walter Nestle dies erkannt, er ordnete die Tragödie aus strukturellen Gründen wesentlich später als "Perser" und "Sieben" ein, wollte das auch in einem umfangreicheren Werk beweisen, doch leider wurde er gegen Ende des zweiten Weltkriegs in einem Hinterhof von einem Plünderer erschlagen ...
Aischylos erzählt hier die Geschichte der 50 Danaostöchter, die aus Ägypten zurück in ihr griechisches Mutterland flüchten. Sie sollen gezwungen werden, die 50 Söhne ihres Onkels Ägyptos zu heiraten. Für die Bewohner der Stadt Argos ein Gewissenskonflikt: Weist man sie ab, verscherzt man es sich mit den Göttern, die das Gastrecht und die Schutzflehenden schützen. Nimmt man sie auf, bedeutet das Krieg mit den mächtigen Ägyptern ...


Karl May: Ardistan
Erster Teil des Zweiteilers "Ardistan und Dschinnistan", der Urgroßmutter aller Fanasyromane. Habs jetzt schon mindestens fünfmal gelesen. Kara Ben Nemsi im Reich der Ussul, liebenswerte, etwas schwergängige Riesen aus dem Sumpfland mit wunderbaren Pferden. Bisweilen etwas viel Predigtstil. Und der Superheld aus Deutschland kann alles, sieht alles, weiß alles, selbst bzw. gerade wenn er sich besonders bescheiden gibt. Aber es ist einfach ein tolles Buch. Verstehe nicht, wie es Tolkien schaffen konnte, dass sein Dreiteiler die "Bibel der Fantasy" wurde. Sagen wir: May schrieb das "Alte Testament" der Fantasy ...


Theodor Storm: Aquis submersus
Geschichte eines rätselhaften Bildes und eines Malers, der seine Geliebte verliert und unwissentlich den Tod seines Sohnes verschuldet. Mein Lieblingsstorm. Habs jetzt zum dritten oder vierten Mal gelesen. Ich war ja ziemlich lange weg von Storm, weil ich dachte, wer einmal an Wilhelm Raabe geschnuppert hat, für den sei Storm einfach zu ... weiß auch nicht. Zu heile, zu banal, zu zierlich? Also, "Aquis submersus" bleibt eine meiner Lieblingsnovellen.


Wilhelm Raabe: Holunderblüte
Neben den "Akten des Vogelsangs" mein absolut liebster Raabe. Zuletzt gelesen habe ich es glaube ich, in Prag, das ist lange her. Es geht um einen jungen Medizinstudenten und ein jüdisches Mädchen, das ihn über den alten jüdischen Friedhof führt. Um eine Tänzerin, deren Herz brach. Und um Holunderblüten, womit allerdings Flieder gemeint ist. Eine wunderschöne, traurige Geschichte.


Achim von Arnim: Isabella von Ägypten
Das Reclamheft habe ich mir angeschafft, als ich in der zwölften Klasse war. Da hatte ich gerade Heinrich Heine entdeckt und seine "Romantische Schule" gelesen, in der Heine besonders auf jene gruselige Kutsche hinwies, die Achim von Arnim da durch seine Novelle schaukeln ließ: In ihr saßen nämlich eine alte Zigeunerin und Hexe, ein toter bzw. untoter Bärenhäuter, ein Golem in Gestalt der lieblichen Isabella und der aus einer Alraune auf magische Weise hergestellte Cornelius Nepos, der unbedingt General oder irgend etwas anderes Hohes werden wollte. Ja, tatsächlich eine unheimliche Gesellschaft. Und die Geschichte war beim zweiten Lesen auch nicht schlecht, wenn auch etwas umständlich.


Aischylos: Der gefesselte Prometheus
Aischylos' letzte Tragödie. Entstanden auf Sizilien. Zum Teil umstritten, da sie sprachlich etwas einfacher ist als seine anderen Sachen. Aber er schrieb sie ja auch für einen etwas einfacher gestrickten sizilischen Chor, nicht für die dionysienerprobten Leute aus Athen. Ich bin geneigt, sie für echt zu halten. Allein schon wegen des weitausholenden, mehrere Generationen umspannenden Welt- und Schicksalsentwurfs. Die Geschichte vom Titanen Prometheus, der die Menschen liebte und ihnen das Feuer brachte. Vom weitblickenden Sohn der Themis, der die Jahrhunderte der Götterschicksale überschaute. Von Trotz, Verhärtung und Beharren. Aber auch vom jungen, seiner selbst noch nicht ganz sicheren Gott Zeus, der zu unmäßigen Strafaktionen neigte. Unverzichtbar.


Karl May: Der Mir von Dschinnistan
Zweiter Teil der Urgroßmutter aller Fantasyromane. Mit dem zum Teil ergreifenden, zum Teil parodistischen Weihnachtsfest in Ardistan und der eindrucksvollen Gerichtsverhandlung am Maha-Lama-See. Pflichtlektüre für alle Phantasten.


Ida von Hahn-Hahn: Faustine
Mal ein Buch, das ich vorher noch nicht kannte. Ich hatte bloß Ida von Hahn-Hahns "Orientalische Briefe" gelesen und war begeistert. Eine sehr mutige Frau mit einer verdammt guten Schreibe.
Diese "Faustine" ist nicht wirklich das weibliche Pendant zum "Faust". Es geht nicht um eine Wissenschaftlerin, die vom Wissen ermüdet ist und nicht weiterkommt. Und es geht auch nicht um einen Teufelspakt. Mit ihrem berühmten Namenspatron berührt sich diese Faustine eher in ihrer Gedfühlswelt, hier scheint es tatsächlich so etwas wie ein ewiges faustisches Streben und eine gewissen Grenzenlosigkeit zu geben. Und in ihrem Egozentrismus. Jedenfalls die Geschichte einer intelligenten, auch künstlerisch hochbegabten Frau, die sehr selbstbewusst ihren Platz innerhalb der Gesellschaft beansprucht und in einer Zeit, in der Frauen eigentlich gar nicht ohne einen männlichen "Vormund" frei herumlaufen durften, ihre eigenen Entscheidungen trifft und ihr Leben selbst bestimmt. Berührt sich zum Teil sehr eng mit dem Leben der Verfasserin, auch Faustine unternimmt eine Orientreise und beschließt am Ende, in ein Kloster zu gehen ...


Adalbert von Chamisso: Peter Schlemiehls wundersame Geschichte
Die Geschichte vom Mann, der seinen Schatten verkaufte. Ebenfalls ein absoluter Klassiker, den ich in den späten 80ern zuerst las. Mein Versuch, meine kleine Schwester von dem Buch zu begeistern, schlug allerdings fehl. Sie fand die einleitenden Briefe stinklangweilig, las nur die erste Seite, und ich bekam das Reclamheft mit einem hässlichen Knick im Titelbild zurück. So geht es mir oft, wenn ich Bücher empfehle ... Ist aber wirklich ein gutes Buch.



Bücher, die ich zurzeit lese:
Tanja Kummer: Die Weltenwandlerin
Gunnar Kunz: Ruf der Walküren
Moses Mendelssohn: Ästhetische Schriften
Bartholomäus Figatowski: Wo kein Kind zuvor gewesen ist

Dazu vielleicht nächstes Jahr mehr. Jetzt wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und ein ganz tolles Jahr 2014. Und schaut mal wieder rein. ;-)



Jahresrückblick 2013, Teil I: Januar bis März
Jahresrückblick 2013, Teil II: April bis Juni
Jahresrückblick 2013, Teil III: Juli bis September


© Petra Hartmann



Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 12,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

Bestellen bei Amazon

 

Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

Eingefügtes Bild


Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

Eingefügtes Bild


Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

Eingefügtes Bild


Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

Eingefügtes Bild

Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

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Nächste Lesungen / Termine

Lesungen

 

Sonnabend, 4. April 2020: Lesung aus "Nestis und die verschwundene Seepocke", Auf der Buchmesse "Buch im Wald". Obergeschoss im Rathaus Leimen, Hauptstraße 24, 66978 Leimen in der Pfalz. Voraussichtlich 14.30 bis 15.15 Uhr.

 

Freitag, 11. September 2020: Lesung aus "Der Fels der schwarzen Götter" als Gast der Fördervereins Rudolf von Bennigsen in der RvB-Bibliothek im Bahnhof Bennigsen bei Springe. Beginn: 19.30 Uhr.

 

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. April 2020: Buchmesse "Buch im Wald", Obergeschoss im Rathaus Leimen, Hauptstraße 24, 66978 Leimen in der Pfalz.

 

Montag bis Freitag, 5. - 9. April 2021: 3. Helgoländer Lesefestival. Ich bin mit Nestis dabei. Und vermutlich mit einer Spezial-Möwenlesung mit der Geschichte "Die kleine Möwe Kackvorbei".

 

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher:

www.twitter.com/PetraHartmann

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Nestis auf Facebook:

https://twitter.com/NestisLogbuch

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms über den "ossianischen Roman": http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs über den Meermädchenroman:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Diskutiert mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl über die Anthologie der "Phantastik Girls": http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.


eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012 (Download hier)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Meine Bücher 1998 - 2011

Angehängtes Bild: Cover_falkenfruehling.jpg

Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild: dieletztefalkin2.jpg

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
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Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
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Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
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WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
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Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
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Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
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Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
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"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
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Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
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"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

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