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Jahresrückblick I: Januar bis März 2016

Geschrieben von Petra , in Jahresrückblick 28 Dezember 2016 · 1.709 Aufrufe

Jahresrückblick
Hier kommt mein literarischer Jahresrückblick auf das Lesejahr 2016, das erste Viertel. Natürlich ist wieder einiges an Phantastik darunter und wie immer ein wenig Literatur aus den 1830ern. Im ersten Quartal auch ziemlich viel, das mit der Nazizeit und der Nachkriegszeit zu tun hat. Und ich habe es endlich geschafft, den Koran zu lesen. Schaut mal rein, vielleicht ist das eine oder andere Buch ja für euch auch interessant.


Legende:
Ein (e) hinter dem Titel bedeutet, dass ich den Text in der eBook-Fassung gelesen habe.
Blaue Schrift weist auf herausragend gute Bücher hin.
Rot markiert sind Bücher, die ich so abgrundtief schlecht finde, dass ich euch ausdrücklich davor warne.
Bei verlinkten Titeln landet ihr auf ausführlicheren Besprechungen innerhalb dieses Blogs.


Januar

Julia Engelmann: Eines Tages, Baby

Heinrich Laube: Reisenovellen III (e)
Dritter Band der Reisenovellen, Teil I und II hatte ich noch im vorigen Jahr gelesen. Ich hatte während des Studiums einen Reprint aus den 70ern in der Fachbereichsbibliothek zur Verfügung. Jetzt also die eBook-Ausgabe. Die Reisenovellen sind, trotz des Titels, eigentlich keine Sammlung von Novellen, es handelt sich um eine Reisebeschreibung mit Schilderungen verschiedener Städte und Länder, wobei ab und zu auch mal eine kleine Anekdote erzählt und manchmal auch eine novellistische Einlage zu finden ist. Aber es geht eben nicht nur um Novellen, eigentlich sogar höchst selten. Im dritten Teil ist der Ich-Erzähler (den wir größtenteils mit dem Autor identifizieren dürfen) in Wien. Er schildert die Leopoldstadt, die Theaterkultur (Laube wurde nach 1848 Direktor des Wiener Burgtheaters), St. Stephan, Sperl in floribus, Wiener Musik, erlebt romantische Abenteuer, Nationalborniertheit, Natur, Kunst und Kultur, Essen und Mode, Bäder und Gesundbrunnen, macht sich Gedanken über den Wiener Dialekt. Es gibt ein Kapitel über Grillparzer und eines über Beethoven, über die Donauberge, eine Legenden-Erzählung über die Gründung eines Karthäuserklosters und eine unglückliche Liebe, einen Ausflug nach Schönbrunn. Zum Schluss geht es um Ungarn, es gibt Betrachtungen über das Land und seine Bewohner, seine Geschichte sowie über seine berühmtesten Söhne.

Der Koran (Reclam)
Das Buch steht schon seit 30 Jahren auf meiner To-do-Liste. Da ich dieses Jahr sehr viel mit Flüchtlingen zu tun hatte, war es dann endlich an der Zeit, mir das Werk zu Gemüte zu führen. Tja, wie sage ich's? Auch auf die Gefahr hin, dass morgen früh irgendwelche Idioten sich vor meiner Haustür in die Luft sprengen: Das Ding ist nicht so prickelnd. Ich habe die Bibel und den Talmud gelesen, kenne mich mit der Edda und auch ein bisschen mit den Veden aus, habe sogar mal die Nase ins Buch Mormon gesteckt, aber weder literarisch noch philosophisch und theologisch kann dieses Buch da mithalten. Und wer mir jetzt vorwerfen will, dass mein Arabisch nicht gut genug ist, um das Buch im Original zu lesen, dem sei gesagt, dass man anhand einer Übersetzung durchaus gewisse Qualitäten des Originals mitbekommt. Bei den anderen genannten Büchern hat es ja auch geklappt.
Der Koran ist zunächst einmal ziemlich lang und dabei auch ausgesprochen redundant. Es wird sehr viel wiederholt. Ob das Buch nun von Mohammed geschrieben worden ist, oder ob Mohammed nur das Medium war, durch das Gott selbst diese Zeilen gesandt hat, möchte ich hier nicht diskutieren, fest steht jedenfalls, dass der Verfasser nicht allzu viel an Motiven und Variationen zu bieten hat. Es wird oft hervorgehoben, dass im Koran auch die großen Gestalten des jüdischen und christlichen Glaubens vorkommen. Ja, tun sie. Moses beispielsweise wird häufig erwähnt. Und immer wieder wird die gleiche Geschichte erzählt: Moses in Ägypten steht vor den Priestern des Pharao, er und sie werfen ihre Stäbe zu Boden, die Stäbe verwandeln sich in Schlangen, und die Schlange des Moses frisst die Schlangen der ägyptischen Priester. Ehrlich wahr, die gleiche Geschichte, immer und immer wieder, den Leitsatz "Variatio delectat" (Abwechselung erfreut) kennt der Verfasser offenbar nicht.
Ja, es gibt eine gewisse Toleranz gegenüber Juden und Christen, allerdings unter der Bedingung, dass sie sich zum "Islam" bekehren. Wobei das wohl auch heißen kann, dass sie sich einfach fromm verhalten und den monotheistischen Gott verehren sollen, das Wort "Islam" mag da noch im allgemeinen Sinne als „Unterwerfung (unter Gott)“, „völlige Hingabe (an Gott)" verstanden worden sein. Recht interessant auch der Gedanke, dass auch die früheren Propheten die rechte Lehre und im Sinne Gottes gepredigt hätten - wo diese dem Koran widerspricht, da sei die von den Propheten rein dargebrachte Lehre später von den Menschen verfälscht worden. So behält man natürlich immer Recht.
Der Koran ist auch ein Buch, das immer wieder über sich selbst spricht, sich selbst als Gottes Wort preist und fordert, dass man ihm folgen soll. Und der Koran betont mehrfach, dass er es seinen Gläubigen besonders leicht machen wolle, also keine anstrengenden und schwer zu befolgenden Gebote enthält, nur des Schweinefleisches müsse man sich enthalten, das sei ja keine Belastung.
Ebenfalls interessant fand ich die Anordnung. Abgesehen von der ersten Sure, "Die Eröffnende", ist der Koran zumeist nach Länge der Suren geordnet. Das bedeutet: Wenn man die ersten 17 Suren gelesen hat, ist man schon mit der Hälfte des Buches durch, nach hinten hin wird es immer kürzer.
Insgesamt ein ziemlich sprödes, nicht allzu spannendes Buch. Wenn ich eine Auswahl meiner persönlichen Highlights zusammenstellen sollte, käme ich auf zehn bis fünfzehn sehr interessante Suren, die ich euch zu lesen ans Herz legen möchte:
- "Die Öffnende" und die Schutzsuren 113 und 114, "Das Morgengrauen" und "Die Menschen", quasi als Anfang und Ende des Buches,
- "Die Pochende" (101),
- "Die Ungläubigen" (109, kam bei Karl May in "Ardistan und Dschinnistan" als "Prüfungssure" vor. Eine Sure, die, wenn man dem Altmeister der Orientalistik glauben darf, aufgrund ihres vertrackten Baus als Prüfstein dafür genommen werden kann, ob jemand betrunken ist oder nicht. So eine Art arabisches - "Fischers Fritz" wohl)
- Die 100. Sure von den schnell eilenden Rossen bzw. in dieser Ausgabe "Die Renner" (sehr schön, kraftvoll, bildreich, und - natürlich - es ist Rihs Sure, muss man als Karl-May-Leser einfach parat haben)
- "Die Kuh" - die zweite Sure, also nach der Eröffnung ganz vorn - und "Die Beute" (8). Die beiden langen Suren, vor allem interessant, da es hier um historische Begebenheiten geht, um die Aussendung von Boten zur Bekehrung einzelner Stämme und um Schlachten.
- 53. Sure, "Der Stern". Sehr interessant, da hier die "satanischen Verse" standen, die hinterher getilgt wurden. Hier war ursprünglich erlaubt worden, drei alte, in Mekka verehrte weibliche Gottheiten anzurufen, später wurden diese Verse als vom Satan eingeflüstert betrachtet und ausgetauscht. Man denke an das bekannte Buch von Salman Rushdie und die Folgen.
- Berührt hat mich die 80. Sure, "Er runzelte die Stirn", in der Mohammed von seinem Gott getadelt wird. Die ergreifendste und persönlichste Sure des Buches. Ein Blinder kommt zu Mohammed und bittet um Belehrung, doch der weist ihn ab. Darufhin wird er von Allah zusammengestaucht. Mohammed ist tief getroffen. Seitdem sagte er jedesmal, wenn er den Mann sah: "Willkommen der Mann, um dessentwillen mich mein Herr tadelte." Eine sehr beeindruckende und sehr menschliche Sure. Das hat Größe.
- Die Sure über die Frauen bzw. hier "Die Weiber" (Nummer vier), nicht nur für Diskussionen über das Frauenbild und die Rechte der Frauen wichtig, sondern es sind auch andere Rechtsvorschriften enthalten. Interessant fand ich zum Thema Frauen auch die 24. Sure, "Das Licht", in der es um Ehebruch und Hurerei geht. Der Kommentar hebt als bemerkenswert hervor, dass für männliche und weibliche Ehebrecher das gleiche Strafmaß angesetzt wird. Hintergrund der Sure war laut Kommentar ein Skandal im Lager Mohammeds, als jemand die eheliche Treue Aischas, der Lieblingsfrau des Propheten, in Zweifel zog. Die Verleumder erhielten 80 Peitschenhiebe, der angesehene Abdullah ibn Ubba durfte als Strafe nicht Moslem werden. Außerdem zum Thema Mohammed und die Frauen interessant: "Das Verbot", Sure 66, in der der Prophet seine Gattin (Hafsa) tadelt, weil sie gegenüber seiner Lieblingsfau Aischa ausgeplaudet hat, dass er in Hafsas Haus mit einer koptischen Sklavin geruht habe. Hafsa soll ihm eine lautstarke Szene gemacht haben. Es geht mir jetzt gar nicht darum, Sodom und Gomorrha zu schreien, ich find es einfach biographisch und menschlich interessant, und die Sure sticht als sehr persönliche Sure mit biographischem Hintergrund hervor und ist mir im Gedächtnis geblieben.
- Dazu noch eine von den Suren, die die Moses-Geschichte enthalten, als christlich Interessierte noch die Suren, in denen von Joseph, Jonas, Maria und Jesus die Rede ist, dann habt ihr schon eine guten Überblick über den Koran.
Übrigens, was mir die Lektüre persönlich im Gespräch mit deutschen Muslimen (nicht mit gerade angekommenen Flüchtlingen, die noch kaum Deutsch sprechen, sondern mit deutschen Kollegen mit Migrationshintergrund) gebracht hat: Man kann etwas mitreden. Im Gespräch mit vielen ist es durchaus ein Brückenbauer. Und im Gespräch mit Schwadroneuren ist es auch von Vorteil. Ich habe schon zweimal, als mir jemand sagte: "Das steht im Koran", sagen können: "Hä? Nein, das steht nicht im Koran, das wäre mir beim Lesen aufgefallen. Welche Sure soll das denn gewesen sein?" Woraufhin der religiöse Eiferer zurückruderte und meinte, ja, nein, also, das stünde zwar nicht im Koran, das wäre eben islamische Tradition.
Also, das Fazit: Es ist ein wichtiges Buch, zweifellos. Es macht keinen Spaß. Aber reinschaun lohnt sich doch.

Inge Becher: Lautlose Stufen
Eine Geschichte über eine "andere" Kindheit und Jugend in der Nazizeit. Das Mädchen Hella erkrankt an einer unbekannten Krankheit und hat immer wieder seltsame Anfälle, bricht zusammen und muss ins Krankenhaus. In der Schule fehlt sie daher oft, bleibt vor allem in Mathematik zurück. Aber das Schlimmste für sie ist, dass sie nicht wie ihre Freundinnen zum Jungmädelbund und Bund deutscher Mädel gehen darf, denn der Führer will nur gesunde Mädchen in seinen Organisationen haben. Als sie von einem geheimnisvollen Krankenhaus hört, in dem schwer kranke Kinder behandelt werden, bittet sie den Leiter der Klinik, in der sie bisher behandelt wird, sie dorthin zu überweisen. Was Hella nicht ahnt: Die angebliche Heilanstalt ist Teil des "Euthanasie"-Apparates der Nazis - unheilbare Kinder werden dort systematisch getötet, damit sie "der Volksgemeinschaft nicht länger zur Last fallen".
Es handelt sich um ein Kinderbuch, die Geschichte und die Hauptfigur sind erfunden, aber in Anlehnung die historischen Begegebenheiten und an konkrete Fälle und Orte erschaffen. Inge Becher schreibt in sehr leicht lesbarer, einfacher, aber trotz des bösen Themas sehr schöner Sprache. Vor jedem Kapitel ist ein kurzer Absatz zum historischen Hintergrund zu finden, der dem Leser hilft, die Geschehnisse einzuordnen. Ein Buch, das sich vermutlich vor allem als Schullektüre eignet. Vom Thema her ein Buch, das wir damals in unserer Schulzeit als "Problembuch" bezeichnet haben, also eigentlich nichts, was man sich als Schüler selbst gekauft hätte, sondern eher als Geschenk von Eltern oder Verwandten bekam, die einem etwas "pädagogisch Wertvolles" zukommen lassen wollten. Oder ein Buch, über das man seine Buchreferate hielt, weil man den Lehrer beeindrucken wollte. Tja, und nun bin ich in dem Alter, in dem ich mal ein "Problembuch" für Kinder empfehlen möchte: Lest dieses Buch, es ist gut geschrieben, spannend erzählt, ordentliche recherchiert und geht unter die Haut. Ach ja, und der Humor von dem Onkel, dessen Hund am gleichen Tag wie Hitler Geburtstag hat, hat mir auch gefallen. Absolut empfehlenswert.

Werner Bergengruen: Dies Irae
Dies Irae, der Tag des Zorns, ist ein Gedichtband, den Werner Bergengruen kurz nach dem Ende der Nazidiktatur in Deutschland veröffentlichte. Es sind 13 Gedichte, ein sehr schmales Büchlein also, über den Weltenbrand, den die Nazis entfesselt hatten, und die Abrechnung Gottes mit Deutschland. Ein sehr eindrückliches Werk, das auch mehr als 70 Jahre nach Kriegsende nichts von seiner Kraft verloren hat. Ich bin als alter Bergengruen-Fan ja schon lange auf der Suche nach dem Buch, jetzt bin ich am Amazon-Marketplace fündig geworden, und der Versender kam aus Hildesheim, also ganz aus meiner Nähe.

Unter dem sapphischen Mond. Deutsche Frauenlyrik seit 1900
Schmales Hardcover-Lyrikbändchen, Piper-Bücherei, aus dem Jahr 1957. Ich habe es schon vor einiger Zeit von einer Freundin erhalten, und es hat ziemlich lange auf meinen SUB gelegen. Der Band enthält Werke von 35 Dichterinnen aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrunderts, darunter Ingeborg Bachmann, Ricarda Huch, Marie Luise Kaschnitz, Elisabeth Langgässer, Agnes Miegel und Ina Seidel, um nur ein paar zu nennen. Eigentlich bin ich immer sehr skeptisch gegenüber solchen Anthologien. Ich mag "Lyrik von Frauen" genau so wenig wie "Lyrik von Senioren", "Lyrik von Flüchtlingen", "Lyrik von Hildesheimern" oder "Lyrik von Dampfwalzenfahrern mit Diabetes". Aber dieser Band hat durchaus eine ganz eigene Kraft. Vor allem, wenn man ihn im Vergleich zu dem Lyrikband "Junge Lyrik" betrachtet, den ich kurz danach gelesen habe. Frauen scheinen doch irgendwie anders zu dichten. Etwas ruhiger, geerdeter, bewahrender klingt es als die Sammlung der "jungen Wilden".

Junge Lyrik 1960
Eine Sammlung aus dem Hanser-Verlag, ein schmales Hardcover-Bändchen mit Gedichten von 16 Autoren, davon 15 Männer und eine Frau. Abgesehen von Jürgen Becker sagten mir die Namen alle nichts, was allerdings nicht viel heißen muss, da ich ja im 20. Jahrhundert literarisch nie so recht zu Hause war. Auffallend ist, dass ein Großteil dieser damals noch sehr jungen Dichter heute einen Wikipedia-Eintrag haben: Karl-Alfred Wolken, Arno Reinfrank, Rudolf Peyer, Klaus Reichert, Peter Lachmann, Jürgen Becker, Ferdinand Kriwet, Peter Dorn (nur als Komponist und Pianist verzeichnet) und Walter Hinderer (nur als Literturwissenschaftler). Die meisten haben es also tatsächlich "zu etwas gebracht" in der Literatur. Insofern ein großes Kompliment für Oda Schäfer, die Herausgeberin, sie hatte offenbar ein gutes Gespür für Autoren, die über den Tag hinaus Bedeutung haben. Auch wenn es bei der Sammlung wohl erstmal nur um eine Momentaufnahme ging. Insgesamt eine recht interessante Anthologie. Bei manchen Gedichten hatte ich schon das Gefühl, man sollte von dem Verfasser mehr lesen.

Christian Morgenstern: Man muß aus einem Licht fort in das andre gehn. Ein Spruchbuch
Noch ein antiquarisches schmales lyrisches Hardcoverbändchen, erschienen in der Piper-Bücherei 1950. Ein Morgenstern, den ich so noch nicht kannte. Recht ernste Sinnsprüche, Aphorismen, kurze Gedichte, die sehr vernünftig und sehr weise und menschenfreundlich sind. Manches könnte glatt aus den Lebensmaximen Goethes entnommen sein. Hat mich sehr überrascht, dieser andere, ernste Morgenstern.

Heinrich Laube: Reisenovellen IV (e)
Vierter Teil der Reisenovellen. Laube beginnt mit einigen Schilderungen österreichischer Personen, unter anderem geht es um Metternich. Wenig später geht es nach Mähren und Böhmen. Es folgen Betrachtungen über die czechischen Völker und ihre Sprache, dann endlich eine Novelle mit dem Titel "Florentin". Der Titelheld wird von einem Beamten erzogen, hat die irritierende Eigenschaft, dass er zu allen Menschen gleich freundlich ist, also keinen Sinn für Standesunterschiede kennt, und verliebt sich in ein Mädchen, dessen Eltern eine deutlich zu hohe gesellschaftliche Stellung haben, als dass er als Ehemann infrage käme ... Es gibt Schilderungen über Prag, dann geht es zurück nach Deutschland, und zwar nach Dresden, danach in die sächsische Schweiz. Unter den kulturellen Betrachtungen gibt es eine Abhandlung über Tieck. Eindrucksvoll die Schilderung mit einem geflohenen Polen (nach dem niedergeschlagenen polnischen Aufstand gegen Russland). Dann die Rückkehr nach Berlin und Frankfurt an der Oder, weiter nach Schlesien, Laubes Heimat. Interessant die Lokalsage vom "schönen Gottlieb", einem Räuberhauptmann, der in der Nähe von Grünberg sein Unwesen getrieben haben soll. Es wird ein Pfingstschießen in Laubes Heimatstadt Sprottau geschildert und ein Schützenausmarsch, es folgt eine Skizze über den Schriftsteller Weisflog. Laube reist mit der Postkutsche seinen alten Schulweg nach Glogau nach und stellt Betrachtungen über das Schulwesen an. Beinahe zärtliche Schildungen der schlesischen Natur und der Schlesier schließen sich an, er schildert die schlesischen Jugendlichen, gelangt schließlich in den geheimnisvollen Ort "Merschelwitz, wo an einer Kreuzung die Straßen nach Breslau, Schweidnitz und Zobten zusammentreffen, erzählt über Lanzenknechte und einen Traum, in dem römische Götter auftreten, redet zu den Trojanern aus Zobten usw. Weitere Stationen sind Gräfenberg (mit einer sehr skurrilen Schilderung des dortigen Bades) und Neisse. Ferner gibt es eine "Gebirgsnovelle", eine Geschichte um ein Liebespaar, Armut, den Weg ins Gebirge


Fabienne Siegmund: Der Karussellkönig

Heinrich Laube: Reisenovellen V (e)
Der fünfte Band. Es geht nach Pommern. Los geht es mit einigen Schilderungen aus der unbequemen Postkutsache samt einer Räubergeschichte. Der Autor freist über Schwedt, Vierraden, Garz bis Swinemünde und Stettin. Der Komponist Löwe und die Stettiner Börse sind Themen, ein Blick aufs Meer, eine Liebesgeschichte, Betrachtungen zur Badesaison. Dann geht es weiter nach Rügen. Sehr ansprechende Meeresschilderungen, erinnert etwas an Heines "Die Nordsee, dritte Abteilung". An der Ostküste Usedoms wird Vinetas gedacht. Auf Rügen wird von antiken Berichten über diese Insel erzählt (Bernstein, Phönizier, Römer). Außerdem geht es um Seeräuber und die alten rügenschen Wenden. Und über die Seehunde wird geschimpft, die den Fischern die Netze zerreißen. Der Autor schildert die Landschaft, vor allem die Bodden, erzählt von archäologischen Funden wie Muscheln, Opfermessern, steinernen Streitäxten und Urnen. Natürlich auch vom Hain der Hertha, den Tacitus in der "Germania" schildert. Dann eine stürmische Überfahrt. Eine Unterkunft bei einem Zöllner. Ein Kapitel ist Ferdinand von Schill gewidmet (Freikorpsführer 1806/07). Die zweite Hälfte des Buches spielt in Berlin. Eine Betrachtung über Berliner Literatur. Eckensteher. Franz Horn. Geschichtsphilosophische Betrachtungen über Kultur und Herrschaft bei den alten Völkern und deren Ablösung in der Herrschaft. Friedrich II und die Flöte. Berliner Berühmtheiten: Die beiden Humboldt. Neander. Carl Ritter. Willibald Alexis. Chamisso. Unter dem Titel "Die Maske. Eine Silhouette" gibt es eine kleine novellistische Einlage. Es folgt ein Kapitel über eine Begegnung mit Heinrich Heine. Dann ein Kapitel über Hegel. Eine Theaternovelle. Schließlich eine Beschreibung Potsdams.


Hörbuch

Hier stehe ich, ich kann nicht anders. In 80 Sätzen durch die Weltgeschichte
Ein Hörbuch, das die Hintergründe zu "geflügelten Worten" aus rund zweieinhalbtausend Jahren beleuchtet. Außer dem Lutherwort im Titel sind das Aussprüche wie "L'etat c'est moi" (Der Staat bin ich) Ludwigs XIV., das delphische "Erkenne dich selbst", Gorbatschows "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" oder "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" (Karl Marx). Das Konzept ist faszinierend, das Hörbuch gut und spannend, die CDs haben mich auf langen Autofahrten gut eine Woche beschäftigt. Ich habe viel Neues gelernt, viele Hintergründe und Zusammenhänge entdeckt, die mir so bisher noch nie aufgefallen waren, und eine Menge Aha-Erlebnisse gehabt. Gut, das eine oder andere Kapitel war vielleicht nicht ganz so ausgefeilt wie der Rest, aber insgesamt eine sehr hörenswerte Angelegenheit.
Nun zum Schlechten. Die Auswahl ist extrem eurozentrisch. Es geht um die klassische Geschichte West- und Mitteleuropas, später dann ein wenig um Europas transatlantischen Erben, die USA. Unter "Welt"-Geschichte hatte ich mir etwas anderes vorgestellt als die klassische Schulgeschichtsbuch-Abfolge: Griechenland, Rom, Frankreich, Deutschland, England und USA. Es kommt nur ein einziger Asiat vor, Konfuzius. Oha, ein Indianer. Naja, der Satz mit dem letzten Baum, der gefällt wird. Das Zitat wird Häuptling Seattle in den Mund gelegt, wird auch oft als Mahnung der Cree-Indianer zitiert, entpuppte sich dann aber als Produkt der Phantasie eines Drehbuchautors. Kein Afrikaner. Nein, halt, ich will nicht ungerecht sein: Es wird Theodore Roosevelts Maxime "Sprich leise und trage einen großen Knüppel" zitiert, die er als Sprichwort aus der Westsahara bezeichnete. Und Saddam Hussein trägt einen der 80 Sprüche bei: "Die Mutter aller Schlachten hat begonnen." Allerdings ist das eines der dämlichsten Zitate. Ein dummer Satz, den ein großkotziger Wüstenschrat ausgespuckt hat, als welthistorischer Ausspruch? Da wäre doch das islamische Glaubensbekenntnis eher angebracht, ein Satz, der die Welt bewegt hat und eine der großen Welttreligionen antrieb und immer noch antreibt.
Überhaupt liegt die Auswahl ziemlich stark auf den sozialen und politischen Bewegungen und Parteien, auf Herrschern und Politikern. Wissenschaftler, Literaten und Künstler sind wenig vertreten, Religionsstifter gar nicht. Könnte es nicht sein dass Burschen wie Jesus oder Buddha oder Mohammed irgend etwas gesagt haben, was die Welt bewegte? Offenbar nicht. Nur Pontius Pilatus darf seine Hände in Unschuld waschen. Also Saddam wird zitiert, und Mohammed nicht. Pilatus wird zitiert, und Jesus nicht. Seltsame Prioritäten.
Insgesamt wird das Hörbuch dämlicher, je näher man an die Gegenwart herankommt. Gorbies "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" (sehr schön vom Autor recherchiert und aufbereitet) wäre ein gutes Schlusswort gewesen. Aber was zum Teufel hat Bill Clintons Satz "I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinski" in der Weltgeschichte verloren? Norbert Blüms Ausspruch "Die Renten sind sicher" als welthistorisches Zitat in einer Reihe mit "I have a dream" und "Ich weiß, dass ich nichts weiß"? Helmut Kohls Satz, er sähe "blühende Landschaften", ist sicher nicht das Kernzitat der Wiedervereinigung, sondern der Ruf: "Wir sind das Volk!" Ich habe auf Amazon in einer Rezension die Vermutung gelesen, beim Blüm- und Kohl-Kapitel solle aus linker Richtung noch einmal nachgetreten werden. So weit würde ich nicht gehen, aber ich finde auch, dass eine ansonsten hochwertige Arbeit durch den letzten Federstrich verdorben wurde. So gibt es keine 1 mit Sternchen, sondern nur eine 2 Minus auf die Sammlung.


Februar

Lutz Seiler: Kruso
Geschichte eines jungen Aussteigers in der DDR, Edgar, der den Tod seiner Freundin verkraften muss, nach Hiddensee kommt und dort in einer Kneipe als Tellerwäscher arbeitet. Fasziniert ist er von seinem Kollegen Kruso, eigentlich Alexander Krusowitsch, der unter den Angestellten des "Klausners" eine Art Führungsposition hat. Kruso ist fast so etwas wie der Schamane der Insel. Er organisiert auch die Unterbringung von Festlandsbewohnern, die sich halb legal auf der Insel herumtreiben, und führt seltsame Rituale durch. Eine unwirkliche Atmosphäre. Edgar und Kruso kommen sich näher. Und auch Kruso hat eine Tote zu beklagen, seine Schwester ist - aber ganz sicher ist das nicht - wohl ertrunken.
Der Roman spielt zu einer Zeit, als von Hiddensee aus immer wieder DDR-Bürger versuchen, in den Westen abzuhauen, oft schwimmend, meist ohne Kenntnisse der wirklichen Entfernungen, und zumeist ertrinken sie oder werden von der Polizei erwischt. Im Speiseraum quäkt ein kaputtes Radio, der Deutschlandfunk ist eingestellt und lässt sich nicht mehr ausstellen. Ausgerechnet zur Zeit der "Wende", geht das Radio dann aber doch ganz kaputt, das heißt, die Hauptfigur kriegt gar nicht mit, dass die Grenzen offen sind und warum alles so leer wird. Nach und nach gehen die Mitarbeiter des "Klausners" von Bord. Auch Kruso verschwindet und geht ins Wasser. Schließlich merkt Edgar doch, dass alles zu Ende ist. Zuletzt macht er sich auf nach Dänemark und versucht dort, in einem Dokumentationszentrum für Leichen von in der Ostsee ertrunkenen DDR-Flüchtlingen, die Schwester Krusos zu finden. Das Buch "hat was". Teilweise etwas sperrig zu lesen, aber nicht schlecht.

Hans Jürgen Fischer: Auf den zweiten Blick (e)
Die Sammlung enthält Kurzgeschichten und Gedichte, Alltagsbeobachtungen und Gedanken, zum Teil sehr bissig, recht systemkritisch, oft mit dem Blick auf die Verlierer unserer Gesellschaft. Ich habe das eBook als Vorbereitung für ein Interview mit dem Autor gelesen, das ich für die Sendung "High Noon" auf Radio Tonkuhle geführt habe. Das Gespräch und ein paar von Hans-Jürgen Fischer gelesene Passagen aus diesem Buch und aus seinem Roman "Sandros Strafe" könnt ihr hier nachhören:


Hans Baumann: Demetrius und die falschen Zaren
Ein Buch, das schon lange nicht mehr erhältlich ist. Ich fand es in einem öffentlichen Büchertausch-Schrank in Hannover. Mitgenommen habe ich es, weil ich zum einen ein großes Faible für Baumanns Jugendbücher habe, zum anderen, weil ich mich in meiner Unizeit sehr intensiv mit Schillers Demetrius-Fragment befasst habe, mit den Fortsetzungen, die Heinrich Laube und Gustav Kühne dazu geschrieben haben, und mit Friedrich Hebbels Demetrius, der ebenfalls Fragment blieb. Baumanns Demetrius ist ein Jugendbuch, aber mit einem hohen Anteil an Geschichtsreferat. Insofern ist es keine durchgehende Romanhandlung, sondern es werden immer wieder Abschnitte über die Zustände in Russland, die Interessen bestimmter Volksschichten und ähnliches eingefügt. Insofern lässt es sich nicht ganz so flüssig lesen wie etwa "Die Höhlen der großen Jäger", "Der Sohn des Columbus" oder "Flügel für Ikaros". Für mich als "Demetrius-Forscher" aber sehr erhellend und mit Gewinn zu lesen.
Baumanns "Demetrius" enthält, wie auch seine Bücher "Der große Alexanderfeldzug" oder "Flügel für Ikarus" als Auseinandersetzung mit der Frage nach der Rechtmäßigkeit von Herrschaft und der Möglichkeit, ein "guter Herrscher" zu sein, ein Thema, das wohl für den Autor immer auch eine Auseinandersetzung mit seiner eigenen Biographie gewesen ist. Damals, als ich seine Jugendbücher kennen lernte, wusste ich noch nichts von seiner NS-Vergangenheit und seiner Position als Cheflyriker und -Lieddichter der NS-Jugendorganisationen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich den Autor damals ganz unvoreingenommen entdecken konnte. Womöglich hätte ich mir damals seine "Höhlen der großen Jäger" sonst nicht vom Taschengeld gekauft, es hätte mich gegraust. Aber der Mann hatte eine ganze Menge auf dem Kasten, schreiben konnte er wirklich.

Alexander von Ungern-Sternberg: Braune Märchen (e)
Alexander von Ungern-Sternberg gehört am Rande mit in den Bereich des "Jungen Deutschlands", der liberalen Literatur der 1830er Jahre, mit deren Autoren ich mich im Studium recht intensiv befasst habe. In diesem Zusammenhang stieß ich auch auf Ungern-Sternberg, der mit seinem Roman "Die Zerrissenen" ein damals sehr gängiges Schlagwort, eine psychologische Grundhaltung der modernern Literaten aufgegriffen hat. Ich las damals außer den "Zerrissenen" auch den Folgeroman "Eduard", fand beide grottig oder zumindest durchschnittlich, stieß dann aber auf zwei Taschenbücher mit Märchen von ihm, die "Schiffersagen" und die "Braunen Märchen" und stellte fest, dass dieser Autor seine Stärke auf jeden Fall auf dem Gebiet der "kleinen Formen" hat und dass seine Märchen viel besser sind als seine Romane. Jetzt stieß ich also auf eine kostenlose Ausgabe der "Braunen Märchen" und lud sie herunter.
"Braune Märchen" nennt er sie, weil er sich in die Tradition der französischen "Nouvelles Brune" stellt, was besagen will, dass es sich um erotische Märchen handelt. Für heutige Leser sind sie eher harmlos, es werden halt manchmal Dinge wie Geschlechtsorgane oder Beischlaf angedeutet. Da ist zum Beispiel die Geschichte einer Bäckerstochter, die eine supergute Bäckerin ist und eines Tages verkündet, sie wolle jetzt ihr Meisterstück liefern und sich einen Mann backen. Der Mann wird auch ganz toll und gefällt ihr ausnehmend gut, aber die junge Frau ist halt noch vollkommen unschuldig, und die älteren, erfahrenen Männer und Frauen kichern ein wenig, weil sie "das Hauptstück" vergessen hat. Der gebackene Mann ist ausgesprochen liebenswürdig, sieht auch gut aus, hat Manieren, aber er wird immer verdrossener, und als sie nicht versteht, was ihm fehlt, macht er sich irgendwann allein auf die Reise, kommt dann in den Besitz eines gläsernen Löffels, der ihm genau an die Stelle springt, wo ihm etwas fehlt, und dort anwächst, und der gebackene Mann zieht weiter, erlebt noch ein paar Abenteuer ... So in der Art. Also, wenn ihr etwas von Ungern-Sternberg lesen wollt, greift zu seinen Märchen und lasst die Romane weg. Macht mehr Spaß.

Heinrich Laube: Reisenovellen VI (e)
Letzter Band der Reisevovellen. Und vom Autor auch schon im Vorwort als Abschlussband angekündigt. Laube reist durch Thüringen. Stationen sind Weißenfels, wo es um eine Jagd und ein Liebespaar geht, Naumburg und Kösen, Bibra, der Kyffhäuser, wo des schlafenden Kaisers gedacht wird, Auerstädt und Osmanstädt, Weimar, wo es um Goethe und Schiller geht. Goethes Hauswesen , seine Gespräche und Briefe. Dann ein neuer Abschnitt über Süddeutschland, den Niederrhein, die Franken, München, Frankfurt. Ein Kapitel über den Rhein. Heidelberg. Die Nibelungen. Eine Novelle über ein Mädchen aus dem Schwarzwald. Stuttgart und die Schwaben. Schiller in Stuttgart. Nürnberg. Noch eine letzte Novelle aus Adelskreisen. Fertig.
Fazit: Die Italien-Reise vom letzten Jahr und die Ostsee-Reise aus diesem Jahr waren die besten Reisebeschreibungen aus Laubes Feder. Der Rest ist lesbar, aber auch sehr zusammengewürfelt.

Peter Hereld: Teutonia
Ein Interview mit Peter Hereld über sein Buch habe ich für Radio Tonkuhle geführt, einen Mitschnitt findet ihr hier:

Andrea Tillmanns: Weltenschlüssel 1 - Mit den Eulen fliegen

Regina Felin: Der Kleine Wagen
Ein Buch, das ich mir eigentlich schon vor 15 Jahren kaufen wollte, es ist dann aber irgendwie doch nicht dazu gekommen, aber jetzt habe ich es antiquarisch gefunden. Es geht nichts verloren.
Erzählt wird die Geschichte eines jungen deutschen Mädchens, das nach dem Zweiten Weltkrieg beziehungsweise noch in den letzten Tagen des Krieges aus Polen nach Deutschland flüchten muss. Ihr Vater hatte einen wichtigen Posten bei der Bahn, war Leiter eines Bahnhofs, so kann er seine Frau und seine Tochter noch im Zug nach Westen unterbringen, obwohl alles restlos besetzt ist. Auf den Bahnhöfen spielen sich endzeitliche Szenen ab, alles flüchtet in Angst vor den Russen. Aber das ist nichts gegen das, was die Ich-Erzählenrin dieses autobiographisch geprägten Romans erlebt, als sie im Deutschland der Endkriegszeit ankommt. Freunde, selbst nahe Verwandte, sind plötzlich wie ausgetauscht, seitdem sie nur noch ein Flüchtlingskind ist. Jeder denkt nur an sich, keiner will sie und ihre Mutter durchfüttern, und wo immer sie ein Zimmer bekommen, müssen sie der Wirtin ihre Essensmarken zur Verwahrung und zwecks gemeinsamen Einkaufs abgeben - Marken, die sie nie wieder sehen werden. Sie werden bestohlen, betrogen, ausgenutzt und wie Abschaum behandelt, nach unten durchgereicht, auch und gerade von Verwandten ... Ein Buch, bei dem ich fast froh bin, dass ich es jetzt erst gelesen habe, in einer Zeit, in der die meisten Deutschen vergessen haben, dass auch Angehörige ihres Volkes vor noch nicht allzu langer Zeit einmal Flüchtlinge waren.
Etwas zu bekritteln habe ich allerdings als passionierter Sterngucker: Das Cover zeigt nicht den Kleinen Wagen, sondern den Großen Wagen. Und auch die Ich-Erzählerin scheint gar nicht zu wissen, dass es zwei Wagen gibt. Sie spricht nur immer von dem Kleinen Wagen, schaut zu ihm auf und stellt sich vor, dass sie all ihre Habseligkeiten und ihre Familie samt Hund in diesen Handwagen hineinsetzen und mitnehmen will. Irgendwie wäre es doch sinnvoller gewesen, der Vater hätte ihr erstmal den Großen Wagen gezeigt und ihr dann erklärt, wie man den Kleinen findet. Ich mein ja nur ...

Alexander von Ungern-Sternberg: Die Zerrissenen (e)
Typischer Roman der 1830er Jahre in der Verwandtschaft der Jungdeutschen. Künstlerroman mit Weltschmerz, ein paar Adlige, Liebesgeschichten, Gedanken über das Leben und den Staat, ein paar Verwicklungen. Ich hab Anfang der 1990er den Erstdruck in der niedersächsischen Landesbibliothek gelesen, und obwohl ich sonst immer fleißig exzerpiere, habe ich damals kein einziges Zitat zum Herausschreiben gefunden. Der Folgeroman "Eduard" ist etwas besser, der hat mir eines beschert. Jetzt also die eBook-Ausgabe, kostenlos für den Kindle heruntergeladen, nochmal gelesen, und letztlich gibt es immer noch nichts Großartiges daraus zu zitieren. Wichtig ist halt der Titel "Die Zerrissenen" als Schlagwort und Selbstbeschreibung einer ganzen Literatengeneration und das Erscheinungsjahr 1832, dann wisst ihr schon genug darüber. Lest lieber seine Märchen.

Sheelagh McErin: Das Haus der Masken



März

Antje Babendererde: Isegrim

Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern
Als ich mir eine Ausgabe von "Walden" bestellte, tat ich zunächst einen Fehlgriff. Ich bestellte die im Anaconda-Verlag erschienene Hardcover-Version, optisch wunderbar, aber als ich sie aufschlug, stellte ich fest, dass es sich um ein gekürztes Buch handelt. Das war weder aus der Buchbeschreibung im Internet noch aus dem Klappentext ersichtlich. Einer der ganz wenigen Fälle, in denen ich eine wütende Mail an meinen Online-Buchhändler schreib und das Buch wieder zurückschickte. Vielleicht hat die Bearbeiterin ihren Job ja tatsächlich gut gemacht. Aber ich bin da Purist. Wenn jemand entscheidet, was ich beim Lesen weglassen soll, dann tue ich das selbst.
Ich schaffte mir dann die Taschenbuchausgabe an, die im Verlag Hofenberg erschienen ist. Optisch nicht ganz so ansprechend, halt ein komisches helles Grün mit einem grünen Hüttenbild, offenbar der Originalausgabe nachempfunden. Die Übersetzung ist uralt und gemeinfrei (dass Anaconda hier eine Neuübersetzung lieferte, ist eindeutig ein Plus der anderen Ausgabe), sie stammt von Wilhelm Nobbe und ist 1905 erschienen, damals wohl die erste deutsche Walden-Ausgabe. Damit lässt sich leben. Ein Minuspunkt ist aber, dass hier wieder einfach nur ein alter Frakturdruck eingescannt, in eine modernere Schrift umformatiert, aber nicht Korrektur gelesen wurde. Da ist die Rede von "Negierungstruppen", von einem Jäger mit seinem "Sunde" und einer "Sausherrin" und einer "Sintertür", man braucht schon manchmal sehr viel Scharfsinn, um solche Texte zu lesen. Auf jeden Fall lernt man so viele neue Wörter.
Der Text selbst ist auf jeden Fall empfehlenswert. Der Mann konnte nicht nur denken und eine Hütte bauen und sich zwei Jahre in der Wildnis behaupten, sondern auch schreiben. Ein Klassiker, den man gelesen haben muss. Und was die Redundanzen angeht, die in der anderen Ausgabe weggekürzt wurden, ja, vielleicht gibt es darin welche, aber da muss man als Selbstdenker eben durch.

Wolf N. Büttel: Sie hatten 44 Stunden
Ein Roman, der an nur einem Wochenende entstand. Ein Schreibseminar. 15 fortgeschrittene Autoren, die ein ungewöhnliches Experiment wagen. Es ist ein Buch, das ich schon lange lesen wollte. Ich kenne eine ganze Menge der beteiligten Autoren, einige persönlich, viele über Facebook, eine Menge durch eigene Lektüre. Also, nach diesem letzten großen Schreibkurs haben es fast alle geschafft, in der Literatur ihre Fußstapfen zu hinterlassen. Es ist ein Science-Fiction-Roman dabei herausgekommen, das Buch enthält auch eine Dokumentation des Seminars und sogar ein Gutachten eines Lektors, der die Verkaufschancen des Werkes einschätzt. Ja, ich teile seine Einschätzung und verstehe, warum das Buch nicht in einem Verlag als "normaler" Roman erscheinen konnte. Ein bisschen ruckelt es natürlich beim Kapitel- und Autorenwechsel, manches ist zu ausschweifend, manches hätte ausführlicher dargestellt werden können, und der Plot ist halt nicht großartig sondern Durchschnitt. Trotzdem: Dieses Buch war ein Erlebnis, und wenn auch nicht alles zusammen passte, jeder einzelne Autor hatte eine verdammt gute Schreibe, und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ein echter Pageturner. In einer der Beurteilungen habe ich gelesen, man wisse nicht so recht, in welches Regal man das Buch nun stecken sollte, ins SF-Regal der ins Schreibratgeber-Regal. Bei mir steht es im Schreibratgeber-Regal, aber etwas spacig ist es trotzdem. Einfach ein Erlebnis.

Oliver Hohlstein (Hrsg.): Kinder der Sonnenfinsternis
Eine Sammlung, zu der ich selbst eine Geschichte beigesteuert habe, darum hier keine Bewertung. Aber die Texte der anderen Autoren sind durchweg lesenswert. Es geht um Jugendliche mit besonderen magischen Begabungen. Gezeugt wurden sie zur Zeit der Sonnenfinsternis von 1999 unter dem Einfluss eines schwarzmagischen Rituals, das eine Sekte durchgeführt hatte. Das Ritual ging schief, aber einige damals geborene Kinder entwickeln nun als Jugendliche bestimmte Kräfte. Staatliche Organe, aber auch Wirtschaftsunternehmen machen Jagd auf diese "Begabten", um sie entweder als Gefahrenquellen auszuschalten oder sie für ihre Zwecke einzusetzen. Es handelt sich um eine der typischen "verwobenen" Anthologien der Geschichtenweber. Das heißt, jeder Autor schrieb zwar eine eigene Kurzgeschichte, aber die Storys sind untereinander durch bestimmte Elemente miteinander "verwoben". Die Arbeit daran hat mir jedenfalls sehr viel Spaß gemacht.

Tatjana Stöckler: Chagrans Thron I

Steffi Biber-Geske & Sabrina Pohle: Sagenhafte Ferien auf Usedom

Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 3 - Runa

Dorothee Kremer: Der Marmeladenkönig und andere Obstrmärchen

Der große Feuergeist. Märchen der Eskimo (e)
Kostenloses Kindle-eBook. Eine Märchensammlung mit Märchen der Inuit. Viel ist die Rede von Kindern, die ihre Familie verlieren oder irgendwie Nahrung beschaffen müssen.Einiges über Schamenen, die die Meergöttin besänftigen müssen. Sehr interessant zu lesen, teilweise etwas altertümlich.

Schwarzer Hirsch: Ich rufe mein Volk
Autobiographischer Bericht, ein Buch aus Dietrichs Gelber Reihe, ich hab es gebraucht bekommen. Erzählt wird die Geschichte der Lakota und ihres Kampfes gegen die Weißen, die sie immer mehr verdrängen und ihnen ihr Land rauben. Das ganze aus der Sicht eines Schamanen, der eine sehr mächtige Vision erhalten hat und diese nach und nach als öffentliche Inszenierung umsetzt. Habe ich so noch nicht gehört, aber es war wohl so, dass solche besonderen Träume erst dann für die Schamenen nutzbar und anerkannt wurden, wenn sie öffentlich vorgeführt werden. Am Ende ist aber der Wiederstand der Lakota zerschlagen, der letzte Krieg ist verloren. Ein letztes Aufbäumen ist die Geistertanz-Bewegung. Schwarzer Hirsch lernt den Geistertanz kennen und ist begeistert von Wovoka und seinen Lehren. Doch auch die Geistertanz-Bewegung wird blutig niedergeeschlagen. Schwarzer Hirsch gelangt zu der Erkenntnis, dass er seine eigene Vision verraten hat. Er hätte die Chance gehabt, sein Volk zu retten, wenn er sich nicht Wovoka angeschlossen, sondern seine eigene Vision umgesetzt hätte, glaubt er.

Hörbuch:
Mark Brandis - Raumkadett 1: Aufbruch zu den Sternen
Erster Teil einer Hörspielserie über den jungen Mark Brandis und seine Ausbildung bei der Vega. Grundlage ist die gleichnamige Kurzgeschichte von Nikolai von Michalewsky. Der junge Mark Brandis schleicht sich als blinder Passagier auf ein Schiff, das zur Venus fliegt. Dort, so hat er erfahren, kann er Astronaut werden. Aber er wird entdeckt, und der Kapitän, der furchtbar abergläubisch ist, hat für junge "Klabautermänner" nichts übrig ... Akustisch erneut ein Hochgenuss, die Crew der Mark-Brandis-Serie hat eine ganze Menge auf dem Kasten. Hat mir gefallen.


Zu Teil II meines Jahresrückblicks: April bis Juni 2016
Zu Teil III meines Jahresrückblicks: Juli bis September 2016
Zu Teil IV meines Jahresrückblicks: Oktober bis Dezember 2016

© Petra Hartmann



Das Herz des Donnervogels, 2023

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Der Klappentext:
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann DAS HERZ DES DONNERVOGELS
Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

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Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

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Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

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Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ã˜lpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

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Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Samstag, 20. April: Lesung aus "Die Schlagzeile" auf dem Conventus Leonis im Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Beginn: 12.30 Uhr.

 

Samstag, 3. August: "Kleines Volk". Märchenlesung im Freibad RhüdenWilhelm-Busch-Straße 1, 38723 Seesen – Ortsteil Rhüden. Beginn: 16 Uhr.

 

 

Messen, Cons, Büchertische

 

 

Samstag, 20. April: Conventus Leonis im Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Ich lese dort ab 12.30 Uhr aus meinem Journalisten-Roman "Die Schlagzeile" vor und bin vor und nach der Lesung mit einem Büchertisch anzutreffen.

 

Samstag, 27. April: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin ganztägig mit einem Büchertisch vort Ort

 

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

April 2024

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


Angehängtes Bild: buchfaust.gif

Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt:

Petra Hartmann

 

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