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PetraHartmann



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Manchmal verstehe ich unseren Staat nicht ...

Geschrieben von Petra , in Demokratie 07 July 2014 · 358 Aufrufe
Demokratie
Es gibt Tage, an denen verstehe ich unseren Staat nicht. Zum Beispiel, wenn ich Daten brauche ...
Ich bin gerade dabei, mich etwas tiefer in das Bundes-Wahlstatistik-Gesetz einzuarbeiten, gegen das ich ja, wie vermutlich alle mitgekriegt haben, eine Petition gestartet habe. Ich möchte verhindern, dass künftig weiterhin Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln angebracht werden, aus denen sich Alter und Geschlecht des Wählers ablesen lassen.

Nun gibt es ein Dorf in meiner Heimatgemeinde, in dem es bei der Europawahl eine solche Datenerhebung gegeben hat: Derneburg hat nur 456 Wahlberechtigte (laut Wahlstatistik-Gesetz müssen es mindestens 400 sein, der Ort ist also gerade so eben statistik-tauglich). Von den 456 Personen sind 221 wählen gegangen (Zahlen hier [leider nicht mehr vorhanden. P.H., Februar 2015]).

Als Journalistin und Politikwissenschaftlerin, die eine umfangreichere Publikation über das Wahlstatistikgesetz plant, habe ich mich nun an die Gemeinde Holle gewandt. Meine Anfrage:

- Wie viele Wahlberechtigte im Alter unter 25 Jahren gab es bei der Europawahl?
- Wie viele von ihnen waren Männer und wieviele Frauen?
- Wie viele Erstwähler waren darunter?

Mein Erlebnis war geradezu kafkaesk.

Hier zunächst die Antwort der Gemeinde:


"Sehr geehrte Frau Hartmann!

Leider kann ich Ihnen die gewünschten Auskünfte nicht zur Verfügung stellen.

Gemäß § 8 des Wahlstatistikgesetz (WStatG) dürfen "die Ergebnisse der Statistiken nur für die Bundes- und Landesebene [...] veröffentlicht werden. Ergebnisse für einzelne Wahlbezirke und einzelne Briefwahlbezirke dürfen nicht bekannt gegeben werden. Die Veröffentlichung von Ergebnissen [...] ist dem Statistischen Bundesamt und den statistischen Ämtern der Länder vorbehalten."

Meine Antwort erfolgt in Abstimmung mit der Kreiswahlleitung, da die Gemeinde bei der Europawahl im Auftrag des Landkreises handelt.

Ich empfehle Ihnen, sich bei weiteren Fragen an den Bundeswahlleiter zu wenden, die Gemeinde hat alle von ihr zu ermittelnden statistischen Daten bereits über das Land zur Weitergabe an den Bund weitergeleitet.

U.a.: http://www.bundeswah...lstatistik.html

Aus den Publikationen ist zu entnehmen, dass mit den Ergebnissen der Wahlstatistik im August gerechnet wird."



Nanu? Nach Ergebnissen aus der Wahlstatistik hatte ich doch gar nicht gefragt. Ich präzisierte also:



Sehr geehrter Herr [...]


vielen Dank für Ihre Antwort.

Vielleicht habe ich mich in meiner Anfrage missverständlich ausgedrückt. Es geht mir überhaupt nicht um die Ergebnisse der Wahl und auch nicht um die noch zu erstellende Statistik. Dass diese nur auf Bundes- bzw. Landesebene erstellt und veröffentlicht wird und noch nicht vorliegt, ist mir bekannt.

Ich möchte lediglich wissen, wieviel Wahlberechtigte es in der betreffenden Altersgruppe in Derneburg gibt. Diese Zahl müsste bei Ihnen doch bereits im Vorfeld der Wahl bekannt sein. Immerhin mussten hierfür auseichend Stimmzettel vorgehalten werden. Auch gehe ich davon aus, dass in Holle bekannt ist, wie viele Erstwähler es in einem Ort gibt. Auch dies hat nichts mit der noch zu erstellenden und zu veröffentlichenden Wahlstatistik zu tun.

Habe ich mein Anliegen damit ausreichend präzisiert? Oder ist dies tatsächlich eine Angelegenheit der Bundesbehörden?

Vielen Dank und freundliche Grüße


Petra Hartmann



Die Absage kam prompt:


Sehr geehrte Frau Hartmann,

ich habe Ihre Anfrage schon richtig verstanden.

Es handelt sich aber bei den von Ihnen erfragten Daten nicht um öffentlich zugängliche Zahlen, sondern um Daten die im Rahmen der besonderen Wahlstatistik durch die Gemeinde Holle im Auftrag der Bundeswahlleitung ermittelt wurden; selbstverständlich liegen die Daten der Gemeinde vor und wurden auch – wie von mir ausgeführt – an das zuständige Landesamt für Statistik (zur Weitergabe an den Bund) weitergeleitet.

Gerne können Sie sich mit Ihrer Frage auch dorthin wenden:

http://www.statistik.niedersachsen.de

Mit freundlichen Grüßen



Was nun? Zum Amtsgericht laufen und auf dem Klageweg Akteneinsicht verlangen?
Nun gut, versuchen wir es also zunächst vor den anderen Türen. Ich schrieb also zwei sehr höfliche Mails an das Bundes- und das niedersächsische Landesamt für Statistik.

Wenig später erhielt ich aus dem Büro des Bundeswahlleiters (wir erinnern und: Er ist in Personalunion Leiter des BUndesamtes für Statistik) das folgende Schreiben:


Sehr geehrte Frau Dr. Hartmann,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 19. Juni 2014.

Leider können wir Ihnen die gewünschten Ergebnisse nicht zur Verfügung stellen. § 8 Wahlstatistikgesetz (WStatG) verbietet die Veröffentlichung von Ergebnissen für einzelne Wahlbezirke – dies schließt auch die Zahl der Wahlberechtigten, Wahlscheinvermerkt und die Beteiligung an der Wahl nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen ein. Sofern die Gemeinde Holle selbst wahlstatistische Auszählungen nach § 6 WStatG vornimmt, darf diese zumindest Gemeindeergebnisse veröffentlichen. Ob sie dieses tut, entzieht sich wiederum unserer Kenntnis.

Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Kevin Kobold



Ja, kann denn auch der Herr Kevin Kobold nicht lesen? Ich habe doch gar nicht nach Ergebnissen gefragt. Ich wollte lediglich die Anzahl der Wahlberechtigten wissen. Und davon steht im Paragraf 8 des Wahlstatistikgesetzes überhaupt nichts.

Ich war gerade am Verzweifeln und inzwischen schon nahe dran, tatsächlich den Gerichtsweg einzuschlagen, als mich folgende Mail des niedersächsischen Landesamtes für Statistik überraschte:


Sehr geehrte Frau Hartmann,

gerne kann ich Ihnen folgende Auskünfte geben:
  • Im Ortsteil Derneburg der Gemeinde Holle im Landkreis Hildesheim gab es zur Europawahl 2014 insgesamt 456 Wahlberechtigte. Davon waren in der Altersgruppe der 18 – 25-jährigen 36 Personen wahlberechtigt, davon 15 Männer und 21 Frauen.
  • Leider kann ich Ihnen zu den Erstwählern keine Auskunft geben, da die Altersgruppen nicht monatsgenau erfasst werden. Im Grunde sind Erstwähler nur diejenigen, die seit der Bundestagswahl am 22.09.2013 volljährig geworden sind. Diese Anzahl der Wahlberechtigten könnten Sie nur bei der Gemeindeverwaltung erfragen. Wer von diesen tatsächlich gewählt hat, weiß nur die Gemeinde selbst. Sollte die Ihnen das Wählerverzeichnis zur Verfügung stellen, könnten Sie anhand der Vermerke feststellen, wer am Wahltag seine Stimme abgegeben hat. Nicht feststellen können Sie allerdings, wer von den Wahlberechtigten, die einen Wahlschein beantragt haben, tatsächlich auch gewählt hat. Wir gehen allerdings von einer ca. 90%igen Wahlbeteiligung bei den Briefwählern aus.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Ralf Martins



Ich bin vollkommen geplättet. Herzlichen Dank an meine Niedersachsen. Wo Bund und Gemeinde nichts rausrücken, beweist das Land mal Augenmaß.

Also, dann schaun wir uns das mal an:
15 Männer in der Altersgruppe "Unter 25" waren wahlberechtigt. Bei einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung dieser Gruppe von rund einem Drittel (laut Zahlen des Bundeswahlleiters aus der vorigen Europawahl-Statistik) bedeutet das, dass ungefähr 5 Männer im fraglichen Alter gewählt haben. Und jetzt überlegt mal, was passiert, wenn auch nur zwei oder drei Briefwahl gemacht haben. Nein, Herr Bundeswahlleiter, und nein, lieber Gesetzgeber, die Anonymität einer Wahl ist nicht gewährleistet. Mit Ihren Statistik-Zinken auf Stimmzetteln verletzen Sie das Prinzip einer geheimen Wahl. Und in Derneburg waren es immerhin noch 456 Wahlberechtigte. Erlaubt ist eine solche statistische Auswertung ab 400 Wahlberechtigten.


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Neues zur Petition - Abgeordnete im Vergleich

Geschrieben von Petra , in Demokratie 03 July 2014 · 154 Aufrufe
Demokratie
Mal ein wieder ein kurzer Zwischenstand zu meiner Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln. Vor allem möchte ich euch einen kurzen Auszug aus meiner Korrespondenz mit Hildesheimer Bundestagsbgeordneten geben.


Da ist zunächst eine Antwort des SPD-Politikers Bernd Westphal. Er schreibt:

Sehr geehrte Frau Hartmann,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 27. Mai, in dem Sie mich auf Ihre Petition aufmerksam machen. Ich kann Ihren Unmut gut verstehen. Im Rahmen der Bundestagswahlen 1994 und 1998 haben meine Kolleginnen und Kollegen das Wahlstatistikgesetz, auf das sich die "Statistik-Markierungen" beziehen, aufgrund von Bedenken bereits ausgesetzt.
Ich stimme Ihnen zu, dass unsere Wahlgrundsätze ein schützenswertes Gut sind. Die Statistik-Markierungen betreffen allerdings nicht alle Stimmzettel, sondern nur repräsentativ gewählte Wahllokale in einer Gemeinde über 400 Personen. Der Bundeswahlleiter argumentiert, dass bei einer solchen Anzahl Stimmzettel mit Unterscheidungsaufdrucken getrennt nach Geschlecht und jeweils sechs Altersgruppen die Einbeziehung einer hinreichend großen Anzahl von Wählerinnen und Wählern in einer Gruppe beinhalte, sodass deren Wahlentscheidungen nicht nachvollzogen werden könnten.
Die Wahlhelfer stellen nur die Stimmabgaben in den Wahllokalen fest. Die Auszählung erfolgt nur vom Statistischen Amt des jeweiligen Bundeslandes oder von Gemeinden mit einer eigenen Statistikstelle. Eine Zusammenführung der Wählerverzeichnisse und Stimmzettel ist zu keinem Zeitpunkt zulässig.
Ich werde versuchen, Ihr Anliegen im Rahmen meiner parlamentarischen Arbeit einzubringen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Westphal, MdB


Von den Politikern, die ich angeschrieben habe, hat mir Herr Westphal die bisher ausführlichste Antwort geschrieben. Er hat sich sachkundig gemacht, betont, dass er mein Anliegen verstehe, und versucht, die gesetzlichen und verfahrenstechnischen Grundlagen zu erklären und mir meine Sorgen zmindest teilweise zu nehmen. Der letzte Satz lässt aufhorchen und ist auf jeden Fall mehr, als man erwarten kann. Vielleicht kümmert er sich wirklich mehr darum. Auf jeden Fall Dankeschön für den freundlichen und ernsthaften Umgang mit meiner Anfrage.


Zum direkten Vergleich hier das eine Woche später eingegangene Schreiben der direkt gewählten CDU-Bundestagsabgeordneten aus Hildesheim:


Sehr geehrte Frau Dr. Hartmann,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 27. Mai, worin Sie mir Ihre Bedenken wegen der Markierung von Stimmzetteln zur Wahl des Europäischen Parlaments zu statistischen Zwecken dargelegt und auf Ihre entsprechende Petition hingewiesen haben.
Ich darf Ihnen hiermit mitteilen, dass ich die Beratungen Ihrer Petition in meiner Fraktion intensiv begleiten werde.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Bertram


Sie "darf" mir mitteilen ...? Wie ungemein erleichternd, dass man es ihr erlaubt hat.
Ohne jetzt gleich SPD-Parteigänger werden zu wollen, kann ich doch nicht umhin, gewisse Unterschiede im Umgang mit Wählern festzustellen ...


Der aktuelle Stand: Derzeit haben 71 Leute die Petition gegen gezinkte Stimmzettel unterschrieben. Wer noch mitzeichnen will, kann das hier tun:

http://www.change.or...eln-unterlassen


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Neunter Zwischenstand zur Petition gegen markierte Stimmzettel

Geschrieben von Petra , in Demokratie 19 June 2014 · 254 Aufrufe
Demokratie
Ich habe eine Woche lang nichts mehr über unsere Petition gegen gezinkte Stimmzettel geschrieben. Bitte entschuldigt, es lag nicht daran, dass nichts passiert ist, ich hatte nur ziemich viel um die Ohren ...
Derzeit gibt es 68 Unterzeichner. Weitere Unterstützer sind natürlich herzlich willkommen und können hier mitmachen:
www.tinyurl.com/wahlgeheimnis

Ich habe inzwischen einige Rückmeldungen aus Politik und Verwaltung erhalten. Leider reagieren die meisten Personen mit dem bekannten Kellnerspruch: "Ist nicht mein Tisch, Kollege kommt sofort."

Aber hier ein paar Auszüge aus meiner Korrespondenz.

Die Hildesheimer Europaabgeordnete Godelieve Quisthoudt-Rowohl möchte sich nicht damit abgeben. Zuständig sei einzig die Bundesregierung, ließ sie mir durch einen Mitarbeiter ausrichten. Ich hatte sie zwar auch gebeten, mit ihren Parteifreunden über das Thema zu reden, immerhin ist sie ja Nutznießerin dieser Wahl und hat dank unserer Stimmen einen gutdotierten Posten, aber möglichereise spricht man als Europaabgeordnete ja nicht mehr mit Leuten aus den untergeordneten Abteilungen.

Hier die eMail:

"vielen Dank für Ihr Schreiben bezüglich der Markierung von Stimmzetteln für statistische Zwecke.

Lieder [sic!] muss ich Ihnen mitteilen, dass die Europa-Abgeordneten in dieser Sache keinerlei Handhabe haben.
Diese Angelegenheit liegt allein in der Kompetenz der Bundesrepublik. Ich empfehle Ihnen daher sich an die deutschen Stellen zu wenden. Die Bundesregierung wäre der richtige Ansprechpartner.

Ich wünsche Ihnen hierbei viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen"


Immerhin gab es eine Antwort, wenn auch keine positive. Die Hildesheimer Bundestagsabgeordneten Uta Bertram (CDU) und Bernd Westphal (SPD) haben überhaupt nicht reagiert.


Die Bundesbeauftragte für Datenschutz, Andrea Voßhoff ,erklärte sich gleichfalls für nicht zuständig. Sie schrieb mir, ich müsse mich an den Landes-Datenschutzbeauftragten von Sachsen-Anhalt wenden. Offenbar habe ich mich da missverständlich ausgedückt, oder sie wollte nicht verstehen, dass meine Schwester aus Arendsee nur als Beispiel dienen sollte und dass es um ein Bundesgesetz geht, das gegen den Datenschutz verstößt. Jedenfalls teilte sie mir mit, aus Datenschutzgründen könne sie meine Anfrage nicht direkt an den Kollegen in Sachsen-Anhalt weiterleiten, wolle das aber gern tun, wenn ich ihr ausdrücklich die Erlaubnis erteile. Ansonsten teilte sie mir immerhin die Adresse mit. Ich überlege noch, ob ich ihr noch einma schreibe, um mein Anliegen zu präzisieren.

Von der Bundestagsfraktion der CDU/CSU bekam ich sehr schnell und sachlich Antwort. Die Christdemokraten teilten mir mit, dass sie als Fraktion ohnehin den Text meiner Petition bekämen und sich darum kümmern würden. Sie wollten darum keine gesonderte Korrespondenz mit mir über mein Anliegen führen. Gut, das sehe ich ein.
Vehement widersprochen haben sie mir allerdings bei meinem Kritikpunkt, der Leiter des Bundesamtes für Statistik wäre als Bundeswahlleiter möglicherweise zu einem "Spagat" gezwungen, bei dem eventuell die Interessen der Statistik die der Geheimhaltung überwögen. Sie stelten sich deutlich vor (den CDU-Mann) Roderich Egeler und antworteten mir mit einem Zitat von der Homepage des Bundeswahlleiters, in dem versichert wird, dass das Wahlgeheimnis sicher sei. Hm. Wenn ich jemanden nach der Integrität Petra Hartmanns fragen würde und derjenige würde sagen: "Petra Hartmann ist ein absolut anständiger Mensch, das schreibt sie doch selbst auf ihrer Homepage", würde ich mich etwas veralbert fühlen. Aber egal. Die Christdemokraten haben wenigstens geantwortet. Hut ab und Dankeschön. SPD, Grüne und Linke haben das nicht getan.

Im Augenblick bin ich dabei, Material zu sammeln für einen umfangreicheren Artikel über die Repräsentative Wahlstatistik und ihre Erhebung in kleineren Orten. Es ist schon einiges zusammengekommen. Vielleicht wird sogar ein Buch daraus. Ich habe jedenfalls schon eine Menge gelernt.


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Jetzt online: "ZDF heute nacht" mit Beitrag über unsere Petition

Geschrieben von Petra , in Demokratie 12 June 2014 · 179 Aufrufe
Demokratie
Der Beitrag über unsere Petition ist eben im ZDF gelaufen. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie hier in der Mediathek anschaun:
http://www.zdf.de/ZD...om-11-Juni-2014
(Bei 8.45 geht es los.)


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"heute nacht" berichtet über unsere Petition

Geschrieben von Petra , in Demokratie 11 June 2014 · 184 Aufrufe
Demokratie
Gestern hatten Yvonne und ich ein ZDF-Filmteam zu Gast. In der Sendung "heute nacht" soll es heute oder morgen Nacht einen Beitrag über unsere Petition geben. Der Sendetermin hängt vom Wetter ab, wenn es durch Gewitter und sintflutartige Regenfälle schlimme Katastrophen gibt, werden wir einen Tag geschoben ...
Für mich als Zeitungsjournalist war es faszinierend, die Arbeit des Filmteams zu beobachten. Vor allem ist es beeindruckend, wie viel Drehzeit in so einem kurzen Filmchen steckt. Der Beitrag über unsere Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln wird nur zwei Minuten dauern. Die Gespräche und Filmaufnahmen bei uns dauerten etwa viereinhalb Stunden, und an Filmmaterial hatte der Kameramann am Ende eine Stunde und 25 Minuten im Kasten.
Yvonne kam sehr locker und natürlich rüber, ich habe wohl ziemlich doof aus der Wäsche geschaut und dummes Zeug geredet, glaube ich. Erstaunlicherweise kam es ihr genau andersrum vor.
Den Auftakt wird wohl eine Filmsequenz machen, in der Yvonne mit Kinderwagen zum Wahllkal fährt, im Hintergrund dann eine Stimme, die so etwas sagt wie: "Das ist Frau Pillmaier, eigentlich eine ganz normale Bürgerin wie du und ich. Aber am Wahlsonntag passierte ihr etwas ..." Oder so ähnlich. Meinen Vorschlag, das mit dem Peter-Motiv aus "Peter und der Wolf" zu unterlegen, fanden die anderen nicht so gut ...
Wir haben Aufnahmen gemacht, in denen Yvonne und ich am Laptop saßen und auf der Seite des Bundestages nach dem Petitionsausschuss suchten. Es gibt Kameraschwenks über Muster-Stimmzettel (mit Statistik-Marierungen) und unsere Korrespondenz mit dem Bundeswahlleiter, der Bundesdatenschutzbeauftragten und einigen Politikern.
Yvonne musste die gleiche Frage erst vor dem Wahllokal und dann nochmal daheim am Küchentisch beantworten. Ich sollte wohl eigentlich eher den abgeklärten Politikwissenschaftler geben, bin dann aber wohl doch etwas aus der Rolle gefallen und emotionaler geworden. Und das ganze bei Sauna-Atmosphäre in der brütenden Nachmittagshitze. Also, wenn ich mit puterrotem Kopf auf dem Bildschirm auftauchen sollte, dann liegt das nicht daran, dass ich vorher etwas total Peinliches gesagt habe, das dann herausgeschnitten wurde ...
Später durfte ich auch mal die Kamera (9 Kilo) auf die Schulter nehmen und habe mich gefühlt wie das Kamerakind bei Michael Schanze.
Tja, ich bin gespannt, wie der fertige Film wird. Wäre jetzt sehr ärgerlich, wenn sie ihn doch noch in die Tonne träten, wo wir doch alle so geschwitzt haben dafür. Wenn ich Näheres weiß, poste ich den Termin hier. Die Sendung könnt ihr aber auch noch ein Jahr später in der Mediathek des ZDF anschaun.


© Petra Hartmann


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Kehrwieder berichtet über unsere Petition gegen markierte Stimmzettel

Geschrieben von Petra , in Demokratie 08 June 2014 · 159 Aufrufe
Demokratie
Heute ist im Kehrwieder ein Artikel über unseren Protest gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln erschienen. Für mich besonders kritisch: In unserer Gemeinde (Holle) wurde ausgerechnet im Dorf Derneburg mit gezinkten Stimmzetteln gearbeitet. Derneburg hat nur 456 Wahlberechtigte (laut Wahlstatistik-Gesetz müssen es mindestens 400 sein, der Ort ist also gerade so eben statistik-tauglich). Von den 456 Personen sind 221 wählen gegangen (Zahlen hier).
Dann rechnen wir mal: Ungefähr die Hälfte für jedes Geschlecht. Sind 110. Das verteilt auf sechs Altersgruppen. Sind 18-19 Leute. Durchschnittlich. Das können in einem kleinen Dorf mit entsprechender Altersstruktur in den Jahrgängen 1970-79 und der Gruppe darunter durchaus mal nur 2 oder 3 sein. Und die Wahlbeteiligung sinkt von Jahr zu Jahr mehr. Mir wird schlecht ...

Hier geht's zur ePaper-Version des Kehrwieder:
http://www.kehrwiede...n=20140608_kewi
(Der Artikel steht auf Seite 11.)

Wer unsere Petition unterstützen und mitzeichnen möchte, findet sie hier:
www.tinyurl.com/Wahlgeheimnis


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"Volksstimme" berichtet über unseren Protest gegen Wahlstatistik

Geschrieben von Petra , in Demokratie 06 June 2014 · 179 Aufrufe
Demokratie
Heute ist in der Volksstimme in Salzwedel ein Artikel über unseren Protest erschienen. Meine Schwester Yvonne hatte dem Journalisten gestern ein Interview gegeben. Im Artikel heißt es:

"Auf den ersten Blick sah der Stimmzettel ganz normal aus: weißes Recyclingpapier, 24 aufgelistete Parteien und Wählervereinigungen, dazu die Ermahnung: "Sie haben eine Stimme." Dann aber sah Yvonne Pillmaier, dass zusätzlich zwei Informationen zu ihrer Person aufgedruckt waren: "Frau" stand da, "geboren 1970 bis 1979". Seither ist für die 40-Jährige klar: "Eine geheime Wahl nach demokratischen Grundsätzen war in Arendsee nicht möglich."
Zwar gab es wie vorgeschrieben Wahlkabinen, damit alle Wähler ihr Kreuz unbeobachtet setzen konnten. Die nützen aber nichts, glaubt die skeptische Wählerin, wenn ihr Stimmzettel mit persönlichen Merkmalen versehen ist. Das Wahlgeheimnis werde "systematisch und institutionell gebrochen", klagt die Frau. Sie hat deshalb das Ergebnis der Europawahl angefochten."

Den vollständigen Artikel, der das Thema sehr gut aufbereitet und Hintergrundinformationen zum statistischen Verfahren gibt, findet ihr hier:
http://www.volksstim...52&em_comment=1

Und hier geht's zur Petition, falls ihr noch unterschreiben wollt: www.tinyurl.com/Wahlgeheimnis


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Achter Zwischenstand zur Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln

Geschrieben von Petra , in Demokratie 05 June 2014 · 151 Aufrufe
Demokratie
Nach zwei Tagen Pause mal wieder ein neuer Zwischenstand zu unserer Petition gegen gezinkte Stimmzettel bei Europa- und Bundestagswahlen: Es gibt nun 58 Unterzeichner. Bis zum Erreichen des Quorums von Change.org fehlen also nur noch 42 Leute.
Yvonne und ich waren inzwischen nicht untätig. Wir haben mit Vertretern ihrer und meiner Heimatpresse gesprochen, am Dienstag mit dem Hildesheimer Kehrwieder bei mir zu Hause (der Artikel erscheint voraussichtlich am Sonntag), heute mit der Magdeburger Volksstimme aus Sachsen Anhalt (da ist wohl morgen etwas zu lesen).
Interessanterweise hat die schwarzgelbe Bundesregierung schon bei zwei Bundestagswahlen diese Statistik "ausgesetzt", weil man Besorgnis hatte, es gäbe bei den Wählern keine Akzeptanz für eine solche Datenerhebung in der Wahlkabine. Inzwischen ist die Politik da offenbar etwas weniger sensibel geworden. Oder der Wähler ist nun unsensibler und nicht mehr furchterregend für die Parteien.
Ansonsten habe ich eine ganze Menge Leute angesprochen und sie gefragt, was sie von der Sache halten. Häufigste Reaktionen: "Ich gehe schon seit Jahren nicht mehr zur Wahl." Oder: "Nein, bei uns gab es keine Markierungen." ("Darum betrifft deine Petition mich nicht, und ich muss nicht unterschreiben ...") Eine ehemalige Mitschülerin will sich erst von ihrem Anwalt beraten lassen, ob sie unterschreiben sollte oder nicht.
Auf der Homepage des Bundestages ist meine Petition noch nicht zu sehen. Aber es sind inzwischen schon einige Petitionen mit 52500er-Nummer online. Dann wird meine (ID 52528) ja wohl bald auch erscheinen. Die Change.org-Stimmen werden aber offenbar mit einfließen, und man kann das irgendwie zusammenzählen. Da werde ich mich noch schlau machen.

Wer noch nicht unterschrieben hat, kann hier gern noch mitzeichnen:
www.tinyurl.com/Wahlgeheimnis


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Siebter Zwischenstand zur Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln

Geschrieben von Petra , in Demokratie 02 June 2014 · 171 Aufrufe
Demokratie
Heute nur ein kurzer Zwischenstand zur Petition. Es gibt inzwischen 55 Unterzeichner. Seltsamerweise sagt der Zähler auf Change.org, dass nur noch 44 Stimmen benötigt werden. Zu den magischen 100 fehlen doch noch 45 ... Vielleicht hängt es ja mit der verschwundenen Stimme zusammen, die Boardkollege Herr Schäfer gemeldet hat. Jedenfalls habe ich dazu eine Rückmeldung der Plattform erhalten, die erstmal noch keine Erklärung dafür hat.
Morgen haben Yvonne und ich ein Treffen mit einem Journalisten einer Hildesheimer Lokalzeitung. Ich hoffe, wir können ihm unser Anliegen deutlich machen.
Inzwischen mehren sich, wegen des Herrn di Lorenzo, ja die Stimmen, dass die Europawahl aus anderen Gründne ungültig sein könnte. Ich glaube erstmal nicht daran, dass die Abstimmung wiederholt wird. Aber falls doch: Bis auf weiteres werde ich, dem Rat des Bundeswahlleiters gemäß, vor jeder Bundes- und Europawahl einen Wahlschein beantragen und dann durch den Wahlkreis tingeln, bis ich ein Wahllokal mit ungezinkten Stimmzetteln finde.

Wer noch nicht unterschrieben hat, aber noch etwas gegen gezinkte Stimmzettel unternehmen möchte, kann hier mitmachen:
http://www.change.or...eln-unterlassen


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Brief des Bundeswahlleiters / Sechster Zwischenstand zur Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln

Geschrieben von Petra , in Demokratie 01 June 2014 · 298 Aufrufe
Demokratie
Inzwischen hat die Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln 53 Unterzeichner. 47 fehlen also noch bis zu den magischen 100. Change.org hat mir dazu gratuliert. Die Organisation bietet mir an, für kleines Geld Werbung dafür zu schalten, wie auf Facebook. Das muss ich mir noch überlegen. Aber ich behalte es mal im Hinterkopf.
Unten habe ich euch mal die Stellungnahme des Bundeswahlleiters angehängt. (Das pdf war zum Anhängen offenbar zu mächtig, daher nur abgetippt. Ich kann es euch auf Mailanfrage oder PN aber gern zusenden.)
Wer noch nicht unterzeichnet hat, aber Markierungen wie "Frau" und "Jahrgang 1970-79" auf Stimmzetteln genau so kritisch sieht wie ich, kann gern hier mitmachen und unterschreiben: www.tinyurl.com/Wahlgeheimnis

Zum Brief des Bundeswahlleiters (unterzeichnet im Auftrag von Yannik Weigelt) hier drei Anmerkungen:

1) Er betont zunächst, dass das Verfahlen gültigen Gesetzen entspricht. Das habe ich nicht angezweifelt. Ich kenne allerdings den Unterschied zwischen gesetzmäßig und gerecht.

2) Ferner behauptet er, ein Rückschluss auf die konkrete Person sei nicht möglich. Anonymität sei gewährleistet, da im Wahllokal ausschließlich die Stimmen selbst gezählt werden, die statistische Auswertung aber an zentraler Stelle erfolge. Das wage ich zu bezweifeln. Ich war selbst jahrelang Wahlhelfer. Wir müssen auf jeden Stimmzettel draufgucken. Und bei aller Selbstdisziplin: Irgendwann gleitet das Auge eben doch mal über die Markierungen. Im übrigen ist mir auch bei solchen zentralen Erfassungsstellen unwohl. Letzten Endes ist mir die Art der Sicherheitsmaßnahmen egal, ich halte markierte Stimmzettel für eine Gefahr für den Grundsatz der Anonymität und der Gleichheit.

3) Geradezu zynisch erscheint mir der letzte Absatz. Dort heißt es sinngemäß: Sie sind doch selbst Schuld, warum haben Sie Dummerchen denn keinen Wahlschein beantragt? Dann hätten Sie mit ein wenig Fahrerei und Nachfragen sicher ein Wahllokal gefunden, in dem Sie anonym hätten wählen können. Dazu ist zu sagen, dass keiner meiner Bekannten, die einen markierten Stimmzettel hatten, im Vorfeld über dieses Verfahren aufgeklärt worden ist. Sie alle bemerkten es erst, als sie ihren Stimmzettel im Wahllokal ausgehändigt bekamen. Und zumindest bei meiner Schwester hatten selbst die Wahlhelfer vor Ort keine Ahnung davon und konnten sie nicht aufklären.

Ob man einem besorgten Bürger erstmal von oben herab einen Schwall Paragrafen an den Kopf werfen sollte, oder ob nicht zumindest ein freundlicher Begrüßungssatz wie "vielen Dank für Ihr Schreiben, Ihre Sorgen nehmen wir ernst. Aber lassen Sie mich erklären ..." angemessen wäre, möchte ich hier nicht beurteilen. Über Kommunikationsstil lässt sich nicht diskutieren.

Hier also der Brief:

"Sehr geehrte [...],

Ihr Wahlbezirk wurde für die Wahl zum 8. Europäischen Parlament für die Teilnahme an der repräsentativen Wahlstatistik ausgewählt. Durch die repräsentative Wahlstatistik wird ermöglicht, Daten über die Stimmabgabe der Wähler für die einzelnen Parteien nach Geschlecht und Altersgruppen zu ermitteln. Weiterhin erfasst die repräsentative Wahlstatistik durch Auszählung der Wählerverzeichnisse der ausgewählten Wahlbezirke die Geschlechts- und Altersgliederung der Wahlberechtigten und ihre Beteiligung an der Wahl. Rechtsgrundlage für diese Statistik ist das Gesetz über die allgemeine und repräsentative Wahlstatistik bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und bei der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland (Wahlstatistikgesetz (WStatG) vom 21. Mai 1999, BGBl I S. 1023, geändert durch Artikel 1a des Gesetzes vom 27. April 2013, BGBl. I S. 962). Die repräsentative Wahlstatistik gibt es seit der Bundestagswahl 1953.
Für die Durchführung der repräsentativen Wahlstatistik wurden bundesweit rund 2.500 Urnenwahl- (von etwa 75.000) und etwa 350 Briefwahlbezirke (von etwa 15.000) nach einem mathematischen Stichprobenverfahren zufällig ausgewählt. Einbezogen wurden nur Bezirke, die mindestens 400 Wahlberechtigte (Urnenwahl) bzw. mindestens 400 Wähler (Briefwahl) bei der Europawahl 2009 umfassten (§ 3 Satz 3 WStatG). In diesen Bezirken wurden - wie von Ihnen beschrieben - Stimmzettel mit Unterscheidungsaufdruck genutzt, und zwar getrennt nach Geschlecht und jeweils sechs Altersgruppen (WStatG). Dieses Verfahren gewährleistet die Einbeziehung einer hinreichend großen Anzahl von Wählerinnen und Wählern in einer Gruppe, sodass deren Wahlentscheidungen nicht nachvollzogen werden kann [sic!].
Darüber hinaus dürfen die Wahlvorstände eines Stichprobenbezirks nur das Wahlergebnis feststellen. Die Auszählung erfolgt nur vom Statistischen Amt des jeweiligen Bundeslandes oder von Gemeinden mit einer eigenen Statistikstelle (§ 5 Abs. 2 WStatG). Eine Zusammenführung der Wählerverzeichnisse und Stimmzettel ist zu keinem Zeitpunkt zulässig. Die Ergebnisse dürfen von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder nur auf Bundes- und Landesebene veröffentlicht werden.
Eine Wahl auf einem "neutralen" Stimmzettel in einem repräsentativen Wahlbezirk ist im WStatG nicht vorgesehen. Die Wahlvorstände sind daher auch nicht mit solchen Stimmzetteln ausgestattet.
Bis zwei Tage vor der Wahl hätten Sie bei Ihrer Gemeindebehörde einen Wahlschein beantragen können. Ein Wahlschein ermöglicht Ihnen Ihre Stimme entweder per Briefwahl oder am Wahltag in einem beliebigen Wahlbezirk Ihres Wahlkreises abzugeben. Dadurch hätte die Möglichkeit für Sie bestanden, alternativ in einem nicht für die repräsentative Wahlstatistik ausgewählten Brief- bzw. Urnenwahlbezirk zu wählen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Yannik Weigelt"


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Fünfter Zwischenstand zur Petition gegen markierte Stimmzettel

Geschrieben von Petra , in Demokratie 31 May 2014 · 154 Aufrufe
Demokratie
Inzwischen haben 50 Menschen die Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln unterschrieben. Damit ist nicht nur der vierte "Meilenstein" erreicht, sondern auch die Hälfte des Quorums bei Change.org. Ich hoffe mal, dass die Organisation sich dann richtig reinhängen wird, wenn die 100 Stimmen zusammengekommen sind. Hier schon mal ein dickes Dankeschön an alle, die diese Petition unterstützen und die genau wie ich meinen, dass diese aufgedruckten Markierungen, an denen man Geschlecht und Altersgruppe der Wähler ablesen kann, eine Bedrohung für das Wahlgeheimnis sind.

Meine Schwester hat inzwischen ein Antwortschreiben vom Bundeswahlleiter bekommen. Darin wird noch einmal versichert, dass das Verfahren gesetzeskonform sei. Etwas anderes war nicht zu erwarten. Genau dafür gibt es ja den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages. Er ist zuständig, wenn ein existierendes Gesetz dem Geist des Grundgesetzes widerspricht. Der Bundeswahlleiter (hauptberufich Leiter des Bundesamtes für Statistik) ist Beamter und wird keine Gesetze brechen. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, der seinem Beamten Anweisungen an die Hand geben muss.
Das Schreiben des Bundeswahlleiters werde ich von meiner Schwester voraussichtlich morgen bekommen und dann hier einstellen.

Für alle, die noch nicht unterzeichnet haben, hier nochmal der Link zur Petition:
http://www.change.or...eln-unterlassen

Und für diejenigen, die heute zu ersten Mal davon hören, der Link zu meinem ersten Blogeintrag, mit dem alles begann:
http://www.scifinet....-europawahl-an/


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Vierter Zwischenstand zur Petition gegen Statistik-Markierungen auf Stimmzetteln

Geschrieben von Petra , in Demokratie 30 May 2014 · 231 Aufrufe
Demokratie
Wegen des Nürnberger Autorentreffens war ich gestern nicht am Rechner, darum erst heute der vierte Zwischenstand zur Petition gegen gezinkte Stimmzettel. Wir haben am Mittwoch den nächsten "Meilenstein" bei Change.org mit 25 Unterzeichnern erreicht. Inzwischen gibt es 41 Unterschriften.
Eine Stimme ist offenbar aus mir noch unerklärlichen Gründen verloren gegangen. Nach der 33. Unterzeichnung war kurzzeitig auf der Stand von 34 Unterstützern zu sehen, dann aber waren es wieder 33. Ob hier etwas mit der Technik bei Change.org gehakt hat, kann ich noch nicht sagen, ich frage mal nach.
Ich habe inzwischen zwei Briefe an die beiden Hildesheimer Bundestagsabgeordneten Ute Bertran und Bernd Westphal geschrieben und sie um ihre Unterstützung gebeten. Die Post geht heute noch raus.
Meine Schwester hat an ihre Zeitung in Arendsee/Salzwedel geschrieben und die Anwort erhalten, man werde die Sache überprüfen. Sie hat sich auf an den Radiosender ffn gewandt.
Ein Freund hat mir zugesagt, er wolle noch ein paar von seinen Bekannten mobilisieren. Ein paar kurze Rückmeldungen von Freunden gab es nach dem Motto: "Nein, bei mir war alles in Ordnung, keine Markierungen." Soviel für heute. Demnächst hoffentlich mehr.

Falls ihr noch unterzeichnen wollt, findet ihr die Petition hier:
www.tinyurl.com/Wahlgeheimnis
(Darf auch gern weiterverbreitet werden.)


Wer eben erst dazugestoßen ist und wissen möchte, um was es geht und wie das alles angefangen hat, findet hier meinen ersten Eintrag zu dem Thema:
http://www.scifinet....-europawahl-an/


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Dritter Zwischenstand für meine Petition zum Schutz des Wahlgeheimnisses

Geschrieben von Petra , in Demokratie 28 May 2014 · 246 Aufrufe
Demokratie
Inzwischen haben 23 mutige Menschen meine Petition zum Schutz des Wahlgeheimnisses unterzeichnet. Mutig? Ja, offenbar muss man für so etwas mutig sein. Wisst ihr, was mir noch mehr Angst macht als die Vorstellung, dass mir in der Wahlkabine ein Statistik-Beamter über die Schultern schaut? Es ist der angsterfüllte Blick von eigentlich ganz normalen Leuten, die ich um ihre Unterstützung bitte.
Ich habe gestern mit mehreren Personen gesprochen, die einfach nur entsetzt waren, wie sich jemand überhaupt an den Bundestag wenden könne. Sollte man nicht vielleicht doch erstmal vorsichtig bei der betreffenden Stadtverwaltung nachfragen, ob das rechtens sei? Außerdem, wenn das die offiziellen Wahlunterlagen waren, dann müsste es doch schon seine Richtigkeit damit haben ... Ich hatte auch das Gefühl, für einen Verschwörungstheoretiker gehalten zu werden, als ich von Markierungen auf Stimmzetteln sprach, die Rückschlüsse auf Geschlecht und Alter des betreffenden Wählers zuließen.
Eine ehemals im Vorstand der A-Partei von B-Stadt mitarbeitende Frau, die ich um ihre Stimme und einen Aufruf an ihre Parteimitglieder bat, schrieb mir zurück, sie könne mir leider nicht mehr helfen, da sie jetzt zum Ortsverband in C-Stadt gewechselt sei. (Ja, und? Ich nehme auch Unterschriften aus C-Stadt. Nichts.)
Immerhin, ein Freund, mit dem ich gestern Nacht noch über eine Stunde telefoniert habe, versprach mir, heute zu unterschreiben. Eine andere Freundin hat es wohl schon versucht, es hat aber nicht geklappt, und sie will es nochmal versuchen.
Die Zusammenfassung: Es ist mühselig.

Okay, genug gejammert. Was ist inzwischen geschehen?
Ich habe gestern Abend Briefe an die vier Fraktionen im Bundestag geschrieben. Gleich fahre ich zur Post damit. Außerdem eine Mail an einen Ortsverband einer Partei, mit der ich in meiner Springer Zeit viel zu tun hatte. Ich hoffe, dass ich wenigstens von einer Stelle aus Unterstützung erhalte.
Es gibt inzwischen ein Bild zur Petition. Change.org sagt, das wäre hilfreich und würde meine Chancen auf Aufmerksamkeit sehr vergrößern.
Ich habe außerdem eine Kurzadresse eingerichtet, die sich besser weitergeben lässt als der endlos lange Link: www.tinyurl.com/Wahlgeheimnis
Falls ihr den Link weiterverbreiten möchtet - nur zu!

Noch eine interesante Beobachtung: Wenn ich in meinem Facebook-Profil etwas zur Petition schreibe, finden sich danach immer ein paar Stimmen mehr auf der Unterschriftenliste, ich bekomme Likes und Kommentare. Komischerweise passiert das auf Twitter nicht. Dabei hatte ich immer angenommen, dass Twitter das Medium sei, auf dem man eher mit Entscheidern, politischen Menschen und überhaupt mit "Intellektuelleren" zusammenkäme, während sich auf Facebook eher Katzenfoto-Poster und Mittagesenknipser unterhalten. Wie man sich täuschen kann. Auf Twitter passiert nichts - keine Antwort, kein Retweet, keine Diskussion. Politiker aller Länder, vergesst Twitter, stürmt Facebook!

Mal sehen, wie es weitergeht.


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Zweiter Zwischenstand zur Petition gegen gezinkte Wahlzettel

Geschrieben von Petra , in Demokratie 27 May 2014 · 159 Aufrufe
Demokratie
Ein neuer Zwischenstand zur Petition gegen den Bruch des Wahlgeheimnisses: Wir sind inzwischen 18 Unterzeichner. Fast alle auf der Liste kenne ich persönlich oder durch soziale Netzwerke. Es ist mühsam. Vielleicht dauert es einfach etwas länger, bis man auch Kontakte zweiten oder dritten Grades oder ganz Unbekannte erreicht.
Beängstigend: Einige Leute haben tatsächlich Angst, es könnte ihnen irgendwie schaden, so etwas zu unterschreiben ... Ich schreibe Mails an Freunde und versuche, sie zu überzeugen. Gestern habe ich noch einen Brief an die Bundesbeauftragte für Datenschutz geschrieben. Und dank der scharfen Augen zweier Freunde habe ich inzwischen noch einen Tippfehler ausmerzen können. Überlege noch, woher ich ein Bild für die Petition bekomme. Mal sehen, ob ich beim Pressematerial des Bundeswahlleiters fündig werde. Demnächst mehr ...

Wer noch unterschreiben möchte: hier findet ihr die Petition:
http://www.change.or...eln-unterlassen


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Zwischenstand zu meiner Petition "Geheime Wahlen in Deutschland"

Geschrieben von Petra , in Demokratie 26 May 2014 · 238 Aufrufe
Demokratie
Erster Tag nach der Europawahl und ein halber Tag nach Veröffentlichung meiner Petition zur Wiederherstellung geheimer Wahlen in Deutschland. Zeit für die erste Zwischenbilanz.
Ihr erinnert euch: Gestern waren in unter anderem in Arendsee (Sachsen Anhalt) für einige Bürger Wahlen nur mit zuvor markierten Stimmzetteln möglich. "Nur für die Statistik", wie zwei arrogante Wahlhelferinnen meine überraschte Wessi-Schwester zurechtwiesen. (Siehe Blogeintrag hier)Meiner Ansicht nach ist hierdurch der Grundsatz der geheimen Wahl verletzt. Ich möchte solche "gezinkten" Stimmzettel verbieten lassen.

Inzwischen habe ich einige Unterstützer und Mitunterzeichner für die Petition gefunden. Nicht sehr viele, es könnten gern mehr sein, aber immerhin sind wir inzwischen zwölf Leute. (Mann, das ist frustrierender, als Amazon-Verkaufsränge zu beobachten!) Bei fünf Unterzeichnern meldete Change.org dies immerhin schon als "Neuigkeit", bei neun Unterzeichnern bekam ich eine Glückwunschmail: "Hallo Petra, fantastisch! Ihre Petition hat schon 9 Unterstützer!" mit Hinweisen, wie man die Petition aufhübschen und attraktiver gestalten kann:
  • Der Petitionstitel muss Aufmerksamkeit erzeugen! Er sollte Ihre Forderung kurz und knapp auf den Punkt bringen - so wie eine gute Zeitungsüberschrift.
  • Ein Bild sagt mehr als tausend Worte — Menschen unterschreiben eine Petition doppelt so wahrscheinlich, wenn Sie ein Bild besitzt. Vergessen Sie also nicht, ein passendes Foto in Ihrer Petition zu ergänzen.
  • Fassen Sie sich kurz — der Petitionstext sollte erklären, worum es in der Petition geht, warum Sie die Petition gestartet haben und wer für das Thema verantwortlich ist bzw. etwas ändern kann.
Okay, das sehe ich ein. Ich werde mich mal schlau machen, wie man dort Bilder hochlädt. Und mir dann Gedanken machen, wie man ein solches Thema überhaupt illustriert.

Inzwischen ist mit zehn Unterzeichnern ein neuer "Meilenstein" erreicht, das wird mit rosa Balken unter der Petition angezeigt.
Brauchen tut man 100 Unterschriften. Sagt Change.org. Weiß nicht genau, für was, bzw. was passiert, wenn man die 100 überschritten hat. Vielleicht unterstützen sie einen dann und machen sich für das Anliegen stark?
Parrallel dazu läuft die Beschwerde direkt an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Hier braucht man kein Quorum, aber die Petition wird dort wohl auch bald veröffentlicht und kann mit-unterzeichnet werden.
Meine Schwester hat sich inzwischen an die heimische Presse gewandt und eine Kopie des Schreibens an den Bundeswahlleiter mit der Wahl-Anfechtung hingefaxt. Ich bin gespannt, ob die die Geschichte bringen.

Wer noch unterschreiben möchte, findet die Petition hier:
https://www.change.o...eln-unterlassen

Soviel erstmal als Zwischenstand. Ich halte euch auf dem Laufenden.


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Petition für geheime Wahlen in Deutschland

Geschrieben von Petra , in Demokratie 25 May 2014 · 190 Aufrufe
Demokratie
Ich habe soeben eine Petition bei Change.org gestartet. Anlass sind Aufdrucke auf Stimmzetteln, aus denen man ersehen kann, welches Geschlecht und welche Altersgruppe der betreffende Wähler hat. Hier habe ich über die Vorkommnisse in Arendsee berichtet. Meiner Meinung nach ist dies eine schwerwiegende Verletzung des Wahlgeheimnisses. In kleinen Gemeinden ist ein Wähler dadurch durchaus identifizierbar. Und selbst wenn das Ergebnis nur einer bestimmten Gruppe von Wählern zugeordnet werden kann, halte ich diese Praxis für sehr bedrohlich.

Bitte unterschreibt hier, wenn ihr das genau so seht wie ich:

https://www.change.o...eln-unterlassen


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Ich fechte die Europawahl an

Geschrieben von Petra , in Demokratie 25 May 2014 · 225 Aufrufe
Demokratie
Ich werde voraussichtlich die Europawahl anfechten. Begründung: Eine geheime Wahl war in Arendsee (bei Salzwedel) nicht gewährleistet. Meine Schwester erhielt dort einen Wahlzettel, auf dem das Wort "Frau" sowie ihre Altersgruppe (1970-79) eingedruckt war. Damit ist sie in einer kleinen Gemeinde durchaus bereits identifizierbar. Ihre Proteste waren fruchtlos, sie bekam bloß von zwei offenbar ahnungslosen Wahlhelferinnen die etwas arrogante Auskunft: "Das ist nur für die Statistik". Hallo? Welches Demokratieverständnis ist denn das? Ich selbst war jahrelang in einem 700-Seelen-Dorf Wahlhelfer. Aber ein solcher Fall von Bürgerbespitzelung ist mir bisher noch nie untergekommen.
Was sagt ihr dazu? Habt ihr ähnliche Markierungen auf eurem Wahlzettel gefunden?


Nachtrag:
Inzwischen hat mir ein Freund aus dem Saarland erzählt, dass er, seine Frau und sein Sohn Stimmzettel hatten, die mit unterschiedlichen Buchstaben gekennzeichnet waren. Und sein Zettel war mit Löchern markiert.

Nachtrag II:
Wisst ihr, wer der Bundeswahlleiter ist??? Haltet euch fest: Es ist der Leiter des Bundesamtes für Statistik! Hallo? Da hat man doch den Bock zum Gärtner gemacht. Offenbar hat der Mann hier ganz gezielt im Interesse seiner Behörde Daten erfasst.

Nachtrag III:
Ich habe gerade eine Petition an den Deutschen Bundestag verfasst. Das erste mal in meinem Leben. Weiß nicht, ob es etwas bringt, aber versuchen sollte man es. Die Petition geht wohl in Kürze online, muss noch geprüft werden, sagt der Bundestag. Aber hier schon mal die Nummer fürs Notizbuch: Petitions-ID 52528





Nestis und die verbotene Welle, Juni 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 12,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

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Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Mai 2017

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Nächste Lesungen / Termine

Lesungen

 

Freitag, 26. Mai: Lesung aus "Nestis und die verbotene Welle" bei der Literaturveranstaltung "10 mal 6" im Kunstverein im Weinlager in Nürnberg. Lesende: Teresa Junek, Martin Meyer, Dolores Pieschke, Alex Conrad, Gerald Kaliwoda, Waltraud Zuleger, Petra Hartmann, Regina Werner, Mark Jischinski, Merit Stocker. Scheurlstraße 5, Nürnberg. Beginn: 19.30 Uhr.
 

Sonnabend, 17. Juni: High Noon mit den Hildesheimlichen Autoren auf Radio Tonkuhle. Diesmal zu Gast: Petra Hartmann mit ihrem neuen Kinderbuch "Nestis und die verbotene Welle". Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream

 

 

Messen, Cons, Büchertische

 

Donnerstag, 25. Mai: Nürnberger Autorentreffen. Vorträge, Gespräche mit Kollegen und die bekannte Nürnberger Gastfreundlichkeit auf der Kultveranstaltung von Ursula Schmid-Spreer. Natürlich bringe ich ein paar Bücher für den Büchertisch mit.

 

Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. September: Die HomBuch: Saarländische Buchmesse in Homburg/Saar. Ich bin mit einem Büchertisch vertreten. (Eventuell auch mit einer Lesung). Kulturzentrum Saalbau, Zweibrücker Straße 22, 66424 Homburg. Öffnungszeiten: Sonnabend: 13 – 19 Uhr, Sonntag, 11 – 18 Uhr.

 

Donnerstag, 26., bis Samstag, 28. Oktober 2017: 1. Helgoländer „Lesefestival“. Ich bin voraussichtlich mit einem Büchertisch und einer Lesung aus meinem Helgoland-Märchen "Nestis und der Weihnachtssand" dabei. Infos folgen.

 

Links

Meine Heimseite: www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher: www.twitter.com/PetraHartmann

 

Facebook-Autorenseite: https://www.facebook...nPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei einer Tageszeitung. Anschließend war sie fünf Jahre Redakteurin.
Als Schriftstellerin hat sie sich dem fantastischen Genre verschrieben und verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Termine der Hildesheimlichen Autoren

Mai

 

Sonnabend, 20. Mai: High Noon mit den Hildesheimlichen Autoren auf Radio Tonkuhle. Diesmal zu Gast: Bernward Schneider mit seinem neuen Buch "Der Teufel des Westens". Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream

 

 

Juni

 

Sonnabend, 17. Juni: High Noon mit den Hildesheimlichen Autoren auf Radio Tonkuhle. Diesmal zu Gast: Petra Hartmann mit ihrem neuen Kinderbuch "Nestis und die verbotene Welle". Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream

Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms über den "ossianischen Roman": http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs über den Meermädchenroman:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Diskutiert mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl über die Anthologie der "Phantastik Girls": http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. In Vorbereitung.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.


eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012 (Download hier)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild: dieletztefalkin2.jpg

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


Angehängtes Bild: buchfaust.gif

Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

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