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Sommerpause

Geschrieben von MoiN in Parallele Universen 2, 30 May 2017 · 2 Aufrufe

Nun ist es soweit!

Mit dem Erscheinen von Kapitel 6 von "Atlan in Not" geht dieses Blöglein in die Sommerpause. Wo dieses Kapitel zu finden ist, zeigt wie immer ein Blick in den Beitrag "Neuigkeiten".

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, all den Lesern, die dieser "wilden" Geschichte mit dem alten "Arkonidenfürsten" Atlan bis zum heutigen Tag die Treue gehalten haben, meinen Dank auszusprechen.

Bis die Tage! Ciao! :)

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Pirates of the Caribbean – Salazars Rache

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 28 May 2017 · 16 Aufrufe

Kann sich noch jemand an den vierten Film der „Fluch der Karibik“-Reihe erinnern? Macht nichts. Denn der vermeintliche Neustart wurde zum Rohrkrepierer und Flop an den Kinokassen, sechs Jahre später wird deshalb erneut alles auf null gestellt. Mit neuen Regisseuren (den beiden Norwegern Joachim Rønning und Espen Sandberg, die 2012 für „Kon-Tiki“ verantwortlich waren) und viel neuem Personal, aber natürlich auch einer unverzichtbaren Konstante: Johnny Depp in seiner Paraderolle des Captain Jack Sparrow.

Das Ergebnis ist eine zwiespältige Angelegenheit. Eigentlich braucht niemand diesen fünften „Fluch der Karibik“-Film, weil er nichts wirklich Neues zu erzählen weiß und die Luft schon beim dritten Streifen raus gewesen ist. Und trotzdem hat „Salazars Rache“ immerhin einige sehenswerte Momente, die den Kinobesuch dann doch wert sind.

Es wird mal wieder ein Gegenstand aus alten Piraten-Mythen benötigt: Weil sich Henry Turner (Brenton Thwaites) geschworen hat, den seit Jahren auf seinem Vater William (Orlando Bloom) lastenden Fluch zu brechen, ist plötzlich alle Welt auf der Suche nach dem Dreizack des Poseidon. Unter anderem die alten Gegenspieler Jack Sparrow und Barbossa (Geoffrey Rush), aber auch der Spanier Salazar (Javier Bardem), Kapitän eines Geisterschiffs, der sich an Sparrow rächen will, und natürlich die Engländer. Schlüssel zum Dreizack ist das Wissen von Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario), die nebenbei auch noch ein Familiengeheimnis mit sich herumträgt.

Zwei Actionszenen erinnern an die großen Momente der Filmreihe: Da ist zuerst der Überfall auf eine Bank, bei dem die Piraten nicht nur einfach den Tresor stehlen, sondern das ganze Gebäude hinter sich herschleppen – ein durchaus amüsantes Spektakel, das dann von einer geplanten Doppelhinrichtung aber noch getoppt wird. Während Carina Smyth als Hexe erhängt werden soll, droht Jack Sparrow der gleichzeitige Tod durch die Guillotine. Als seine Piratenkumpel um den treuen Gibbs (Kevin R. McNally) zur Befreiung herbeieilen, entsteht ein irres Durcheinander, in dessen Verlauf das Fallbeil Sparrows Hals mehrfach gefährlich nahekommt und auch Carina schon am Strick baumelt. Da kann das große Finale leider nicht mithalten und zu dieser Enttäuschung gesellen sich noch mehrere andere: Dazu zählen die doch recht lahme Handlung, der nicht immer treffsichere Humor und die Beliebigkeit der neuen Personen, die nicht an die Klasse ihrer Vorgänger heranreichen.

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Dubai Diaries - Episode 244

Geschrieben von Gallagher in Gallaghers Chronik, 21 May 2017 · 89 Aufrufe
Dubai, Diaries, Abitur, DISD und 1 weitere...

Es gibt ja dieses geflügelte Wort, dass du an deinen Kindern siehst, wie du älter wirst. In meinem Fall wurde mir der Wahrheitsgehalt dieses Spruchs in der vergangenen Woche wieder eindrucksvoll vor Augen geführt. Ist es nicht erst ein paar Wochen her, dass meine Tochter mit Zahnspange und Schultüte vor mir stand und stolz darauf war, endlich ein Schulkind und kein Kindergartenkind mehr zu sein? Schon "groß" zu sein?

Nein, das ist mehr als ein paar Wochen her. Zwölf Jahre, um genau zu sein.

In der letzten Woche hat unsere Juniorchefin ihr Abitur an der Deutschen Internationalen Schule Dubai bestanden, mit einem ansehnlichen Notenschnitt von 1,8 :respect: . Am Freitag stieg dann der langersehnte Abi-Ball im Ballsaal des Westin Mina Seyahi. Gut, dass das alles noch vor Beginn des Ramadan über die Bühne gegangen ist, sonst wäre das mit Musik und Genußmitteln in der Öffentlichkeit schwierig geworden. Aber so war es ein richtig toller Abend, mit sehr schönen Abschiedsreden der Lehrer, ein paar zum Schreien komischen Einlagen der Abiturienten, guter Verpflegung und toller Musik. Unsere Juniorchefin hatte sich genau wie ihre Klassenkameradinnen in Schale geworfen, und die Jungs - die man sonst nur in Schuluniform oder Schlabber-T-Shirt kannte - sahen in Anzug und Fliege schlagartig erwachsen aus. Und irgendwas müssen wir wohl richtig gemacht haben in der Erziehung: als unsere Tochter auf die Bühne kam, um ihr Zeugnis entgegen zu nehmen, lief der DJ Ag Remix von "The Force Theme" , und bei ihrem Freund wurde der Star Wars Main Title von John Williams angespielt. B-) Und zum ersten Mal im Leben durfte ich mit Frau und Tochter Walzer tanzen (nacheinander natürlich... sähe ja sonst auch doof aus) :rofl1:

Was sie jetzt nach dem Abi macht, steht noch immer nicht so ganz fest. Erst mal wird sie uns noch beim nächsten Umzug begleiten und ein paar weitere Sprachkurse und Praktika machen, und dann schauen wir mal. Sie hat schließlich noch das ganze Leben vor sich. Jetzt wird's erst richtig spannend... :wub:

Für uns als Eltern heißt das erst mal: noch sind wir keine sogenannten "Empty-Nesters". Aber das morgendliche Stullenschmieren entfällt, und bei der Urlaubsplanung sind wir nicht mehr an Schulferien gebunden und kommen nach zwölf Jahren endlich wieder in den Genuss günstiger Tickets. :P

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Leseliste, Fortsetzung

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 19 May 2017 · 91 Aufrufe
Colin Wilson, Ballard und 1 weitere...

...und weiter geht's mit der Leseliste:

21 – J. G. Ballard: „High-Rise“
22 – J.G. Ballard: „Crash“
Das Hochhaus ist ein Organismus. Was den Bewohnern anfänglich wie ein Refugium erscheint, wird zum Hort des Kultur- und Zivilisationszerfalls. Die Menschen – warum auch immer – verfallen (vermeintlich?) urtümlichen Verhaltensweisen: zügelloser Sex, Mord & Totschlag, Verwahrlosung, bei gleichzeitiger Herausbildung urtümlicher, urgesellschaftlicher Clan-Strukturen, in deren Rahmen die überlebenden Menschen um die knapper werdenden Ressourcen kämpfen.
Warum die Menschen so sind, wie sie sind, erklärt Ballard nicht. Das gibt er sogar im Text zu. Insofern fand ich den Roman unbefriedigend. Die Handlung, die Entwicklung der Personen, Spannungsbogen, Erzählweise sind aber noch für meine Begriffe packender, nachvollziehbarer als z.B. in „Crash“, das ich gleich im Anschluss las.
„Crash“ – das die Nähe und Verknüpfung von Autorunfällen und Sex, ästhetisch verarbeitet und aufbereitet, hat mir überhaupt nicht gefallen. Was soll das? Ist das eine Altmänner-Phantasie? Lässt der berühmte Altmeister der New Wave der SF hier mal so richtig die Sau raus? Oder hält er mir den Spiegel vor die Nase: „Hey, gib es zu: Du denkst doch auch nur immerzu an das Eine!“ – Neben dieser sicher dem gutbürgerlichen Spießer pervers erscheinenden Phantasie aus zerfetzten Auto-Blechen und blut- und spermaüberströmten, nackten und halbtoten Leibern, ist es ja die offen dargelegte Gedankenwelt vor allem der männlichen Protagonisten, die eben immerzu nur an der Eine denken. Na ja…
Zu „High-Rise“ habe ich mir für den NEUEN STERN noch ein paar mehr Gedanken gemacht und meine Eindrücke nach dem Lesen des Romans und dem Schauen des Films, im Vergleich zu einem anderen, noch fast aktuellen, ähnlich angelegten Film („Kafkas Der Bau“) niedergeschrieben. Also wer alles erfahren will, bitte melden…
High Rise 8 / 10 Punkte
Crash 6 / 10 Punkte

23 – J.G. Ballard: „Der Sturm aus dem Nichts“
Ich werde wohl kein Ballard-Fan mehr. War ich es je? Weiß nicht, oftmals ließen mich seine Romane (die wenige, die ich bisher las) in einer Mischung aus irgend einer Art Beunruhigung und einer gehörigen Portion Ratlosigkeit zurück, seine Stories noch mehr, aber bei denen muss das wohl so sein.
Die Katastrophenromane sind ja das, was ihr Name sagt: Romane über Katastrophen. Sicher kann man die äußerlichen Katastrophen auch als innere Zerrüttung, oder gesellschaftlichen Kollaps interpretieren, aber Ballard ist für meine Begriffe kein feiner Wortmagier – also, meistens, es gibt da auch ganz wunderbare Passage. Aber seine Prosa ist eigentlich griffig und konkret.
So auch in diesem Erstling, einem Katastrophenroman. Aus im Grunde ungekannten Gründen baut sich ein weltumspannender Dauer-Sturm auf, der immer schneller und zerstörerischer wird. Die Menschen, Staaten etc. sind dem Phänomen gegenüber völlig hilflos, verkriechen sich, wenn es geht, und machen sich dann untereinander das Leben schwer – was an ihrer Form des Zusammenlebens nicht wirklich etwas ändert, könnte ich jetzt zynisch hinzufügen.
Mich rührte das alles nicht an; die Leute bleiben mir fremd und ich ihren Schicksalen gegenüber unberührt.
Es gibt auch keinen nennenswerten, spektakulären, wirklich aktionsreichen Plot, dem man gerne folgen würde – das ist so ähnlich wie in „Crash“ und „High-Rise“. Also, reicht erst mal mit Ballard.
6 / 10 Punkte

24 – Colin Wilson: „Herr der Unterwelt“
Nach einem sehr schönen, informativen, inspirativen Widersehen mit diesem Kult-Autor im Weird New Star 2.1 /2.2 (NEUER STERN 25/26) konnte ich es nicht lassen, nach mehr von ihm Ausschau zu halten. Seine Lovecraft-orientierten SF-Romane, die ich den STERNEN besprochen habe, konnten mich nicht zu 100% überzeugen; ich denke schon, dass seine Stärken im Sachbuchsektor zu suchen sind. Er widmete sich recht vielen Sachgebieten, aber allen war gemein, dass es immer so etwas abwegige Themen waren. „Abwegig“? Na ja, aus der Perspektive des Mainstreams gesehen; es ging ihm um Okkultes, Esoterik, Magie, Psychologie, Serienmörder…
C. G. Jung finde ich ja durchaus schon länger faszinierend; was wären wir Phantasten ohne seine Archetypen? Dass er durchaus auch etwas Geheimnisvolles an sich hat, weiß, ahne ich seit dem Sünner-Film „Nachtmeerfahrten. Eine Reise in die Psychologie von C. G. Jung“. Auch der Buchtitel, den Wilson wählte, sprach mich und mein Sinn für das Unheimliche, Verborgene, Hintersinnige, Dunkle an. Und genau so meinte es Wilson auch. Hier erfüllte er meine Erwartungshaltung. Hat man ja auch nicht immer…
Ansonsten hält sich der Autor an der Biografie des Psychologen; vor allem dessen wechselhaften Beziehungen zu seinem Mentor Freud. Beide Persönlichkeiten waren keine einfachen, daher ist das Ganze auch einfach spannend und amüsant zu lesen.
Darüber hinaus geht es aber auch im Inhalte der Jung’schen Lehre, um das kollektive Unbewusste, Synchronizität, aktive Imagination, „unsichtbare Anordnungen“, die auf einen (höheren?) Sinn des Lebens hindeuten, auf „ungerichtetes Denken“ und die Macht des Mythos.
Der Autor von „The Outsider“, Wilson, beleuchtet besonders Jung als Romantiker, im Sinne eines Yeats, zeigt sogar interessante Parallelen zu diesem auf, so dass ich nun weiß, dass ich auch Yeats (mal wieder) lesen muss (hatte ich schon mal, ein wenig, aber wohl viel zu wenig).
Wilson ist sehr bemüht, Jungs Glauben an Geister, seine Überlegungen diesbezüglich, zu rechtfertigen. Ja, so kam es mir zumindest vor. Jung selbst hatte große Probleme, sich dies zuzugestehen; er sah sich als rationalen Wissenschaftler, als Skeptiker, der dem Meta-Physischen in seinem Denken und Fühlen keinen Plätz einräumen wollte / durfte. Nun ja, das Problem hat jemand, der über Neurosen nachdachte, schrieb, lehrte. Überhaupt, sowohl Freud, als auch Jung, waren wohl sich selbst die besten „Patienten“…
Wie auch immer, diese sicher nicht ganz wissenschaftliche, dafür umso leidenschaftlichere Biografie / Monografie über den Erforscher des Inneren Dunkels hat mich begeistert!
10 / 10 Punkte

PS: Wilson zitiert die letzten Worte Jungs, bevor er starb: „Let’s have a really good red wine tonight“- Darauf ein Gläschen!

25 - Gynter Mödder: „Gullivers fünfte Reise und die Tyrannei der Alten“
Ziemlich voluminöse Fortsetzung des Swift’schen Stoffs. Meiner Meinung nach will der Autor zu viel. Mir hat es nicht gefallen. Zu viel Kleinkram, den der Autor da satirisch auf’s Korn nimmt. Liest sich auch nicht so spannend. Ein klein wenig ausführlicher dann im NEUEN STERN zu Swift im November.
6 / 10 Punkte

26 – H. Heidtmann: „Willkommen im Affenhaus“
Anthologie. Letztens zum SF-Stammtisch des ANDROMEDA SF Clubs in Halle: Wir feierten den 90. Geburtstag von Herbert W. Franke (also, so ein bisschen). Ein SF-Fan-Kollege brachte dieses Buch mit, aus den 80ern, u.a. mit einer Story von Franke, daher…
Aber, was mich viel mehr fasziniere: In dem „West-Buch“ befinden sich ein Haufen DDR-Autoren! Es ist eine SF-Story-Sammlung, aber die Autoren sind nicht mal alle SF-Autoren, zumindest nicht die aus der DDR. Ein Name fiel mir sofort ins Auge: Waltraut Lewin! Ja, die Grand Dame der historischen Literatur in Ostdeutschland. Bin gerade dabei, sie mir wieder zu erobern, und dann das: Von der Existenz eines dystopischen Textes, wenn auch nur eines kleinen, von ihr wusste ich bis dato nicht mal.
Es geht in ihrer Story um Luftverschmutzung und eine andeutungsweise als „Öko-Diktatur“ zu bezeichnende, dystopische Gesellschaft, die den Menschen in der Absicht, sie am Leben zu erhalten in einer lebensfeindlichen Atmosphäre, Regeln aufdrückt, die sie in ihrer Freiheit behindern.
Die anderen Storys, auch von namhaften Autoren, wie F. Pohl, Vonnegut (Titelstory, da geht es um die Liebe, die reine, tierische Liebe), Aldiss, Lem, Thomas Ziegler, aber auch Franz Fühmann, Joseph Conrad, Lutz Rathenow, Johann u. Günter Braun und Bilenkin.
Es sind vor allem Warnungen, typische 80er Jahre Dystopien, teilweise ziemlich desillusionierend, harsch in ihrer Aussage und depressiv. Für mich eine kleine, besondere Zeitreise.
8 / 10 Punke

Comics


5 – Allen Ginsberg & Eric Drooker: „Howl“
Das ist eigentlich kein richtiger Comic, eher so ein Bilderbuch nach einem Film; bzw. nach dem berühmten Poem von Ginsberg; bzw. nach den animierten Teilen des Films über die Entstehung des berühmten Poems von Ginsberg.
Da ich mich gerade auf einer Bildungsreise (also, nur mental, virtuell) in die Epoche der Beatniks befinde, stieß ich auf diesen sehr schönen Band. Es gibt da diesen Film mit James Franco, der den Allen Ginsberg in dem Film „Howl – Das Geheul“ von Rob Epstein und Jeffrey Friedman aus dem Jahre 2010 spielt. Der Film enthält Trickfilmsequenzen, die das Poem, das Ginsberg/Franco in dem Film rezitiert, eindringlich, ausdrucksstark illustriert. Die Trickbilder sind von Eric Drooker; im Nachhinein wurde aus diesen Bildern das Buch. Leider gibt es das nur auf Englisch, aber für den Genuss des Gedichtes ist das sehr okay, selbst für mich als Nicht-so-gut-Englisch-Könner. Zumal es ja Übersetzungen gibt, die man heranziehen kann.
Na ja, vielleicht sind die Bilde zu direkt, zu wenig symbolisch, dadurch zu plakativ? Mag sein, mir half es, dieses wegweisende Poem zu begreifen.
8 / 10 Punkte

6 – Mézières & Chrstin: „Valerian & Veronique. Das Land ohne Sterne + Willkommen auf Alflolol“
Der Comicverlag Carlson feiert 50. Geburtstag und bringt ein paar Bestseller als Appetithäppchen für relativ wenig Geld raus. Und da ja bald im Kino das Valerian-Fest gefeiert wird, wollte ich – endlich – mal auch in den Comic schauen.
Es handelt sich um 2 Alben mitten aus dem Zyklus, was ich irgendwie komisch finde, Aber gut; die Stories funktionieren durchaus eigenständig. So absolut überzeugt haben sie mich übrigens nicht. Die Zeichnungen sind recht klein und dadurch unscharf. Die Mischung aus ernsthaft und funny, die sicher typisch ist für franko-belgische Comicart sind, finde ich sehr schön, aber wie gesagt, die Zeichnungen sind mir zu klein. Die Geschichten selbst sind recht simpel, aber auch schön in ihrem Mix aus Botschaft und Spaß, den sie machen.
In der ersten Geschichte geht es in eine Hohlwelt, in der die dortige Menschheit sich spinnefeind ist, aus einfachen und völlig unsinnigen Gründen, die ihre Feindschaft traditionell in großen Schlachten ausleben und damit aber den Planeten, von dem sie gar nicht wissen, dass es sich nur um einen Planeten von vielen handelt, in Bewegung durch die Galaxis schicken und zur Bedrohung für andere Welten werden. Unsere beiden Agenten können dem ein Ende bereiten – und auch ein Schlückchen mehr als Belohnung trinken. Hübsch, hübsch…
Die 2. Story hat mir sogar besser gefallen. Hier kehren Aliens auf ihren Planten zurück, nach 4000 Jahren, aber da haben sich die Erdlinge bereits eine blühende Industrielandschaft aufgebaut. Es kommt zum Konflikt zwischen der effizienten, militaristischen Industriegesellschaft, die sich bald wie eine 08/15-Kolonilamacht gegenüber den Aliens verhält und den pazifistischen, hippie’esken, langlebigen, gutmütigen, verspielten, dem Unnützen frönenden Ureinwohnern. Unsere beiden Helden mittenmang und lange Zeit miteinander verstritten. Ziemlich komplex angelegt, wie ich finde. Wundervoll!
Was beide Geschichten angeht: Sie bieten jeweils friedliche Lösungen, auch wenn das nicht immer so ganz und gleich klappt. Wohltuend.
8 / 10 Punkte

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Kernschmelze einer Familie (Matthias Nawrats »Unternehmer«; Rezension, #44)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 19 May 2017 · 120 Aufrufe
Dystopie, Umweltzerstörung und 3 weitere...

Matthias Nawrat: Unternehmer

Rezension

Große Aufmerksamkeit hat die weißrussische Schriftstellerin Swetlana A. Alexijewitsch mit der These erlangt, dass die Menschheit Tschernobyl bis heute nicht verstanden habe. Denn bis heute dominiert die Philosophie des Weiter-so, ungeachtet der regelmäßigen kleineren und größeren Störfälle. Und auch der nunmehr eingeleitete Atomausstieg in Deutschland nach Fukushima sei nur eine Ausnahme von der Regel. In Gesprächen mit Tschernobyl-Überlebenden versuchte Alexijewitsch die emotionale Seite der Katastrophe zu beleuchten. Obwohl Vergleiche zwischen Romanen und Sachbüchern schwierig sind, ist es bemerkenswert, dass Matthias Nawrat in seiner Dystopie »Unternehmer« ähnliche Intentionen wie Alexijewitsch verfolgt.

Im Mittelpunkt seines Romans steht die 13-jährige Lipa, die mit ihren Eltern und ihrem einarmigen, jüngeren Bruder in einem Schwarzwalddorf wohnt. Obwohl im Zuge der nicht näher beschriebenen Umweltkastrophe ein technischer Rückschritt stattgefunden hat, ist den Menschen ein Mindestmaß an Infrastruktur erhalten geblieben. Lipas Vater ist ein Tagelöhner, täglich auf der Suche nach Rohstoffen und Metallen, um sie auf einem »Paradies« genannten Schrottplatz zu verkaufen. Er nimmt seine Kinder mit auf die Schrottsuche in den Industrieruinen, obwohl es dort wegen der hohen Unfallgefahr und Toxizität lebensgefährlich ist. Kann eine Familie ein solches Leben führen? Können Kinder in einer solchen Welt erwachsen werden? Anstatt einfache Antworten zu suchen, provoziert Nawrat den Leser bereits mit der Erzählweise. Lipa ist eine unzuverlässige Ich-Erzählerin, die das familiäre Zusammenleben zunächst als Idylle und die Arbeit als Abenteuer für alle schildert: So ist Berti für das Ausschlachten der Industriemaschinen zuständig, während Lipa die Betriebskalkulation übernimmt. Die väterliche Metapher des »Unternehmens« ähnelt einem pädagogischen Beruhigungsmittel, weil sie mit der Heile-Welt-Sehnsucht der Kinder harmoniert. Als sich etwa Lipa in einen Nachbarsjungen verliebt, sieht sie ihre gemeinsame Zukunft rosarot, eben weil sie wie ihre Eltern Unternehmerin ist: »Mutter ist in Wahrheit glücklich […], dass wir jetzt ein Unternehmen haben […]. Und ich bin auch Unternehmerin und ich bin froh, den langen Nasen-Timo zu haben.« Dass dieses familiäre Rollenspiel aber nicht nur eine gutgemeinte Lüge ist, merkt der Leser spätestens, als sich Bertis Behinderung als folgenschwerer 'Arbeitsunfall' herausstellt, der vom Vater als 'Betriebsrisiko' in Kauf genommen wurde. Und auch das Ausleben der ersten Liebe ist für Lipa als Betriebsangehörige nicht vorgesehen. Als das Geschäft des Vaters wegen eines Konkurrenzunternehmens unter Druck gerät, wagt er mit den Kindern eine Rohstoffbergung in einem havarierten Kernkraftwerk, weil dort das »große Klimpergeld liegt«. Dem familiären Unternehmertum droht aber nun im wahrsten Sinne des Wortes die Kernschmelze.

Insgesamt gesehen vermittelt Nawrats Roman gerade wegen seines gemächlichen Tempos und der Ästhetik der einfachen Sprache eindrücklich und psychologisch feinsinnig die Perspektive eines Kindes auf den Weltzerfall. Auf der Metaebene gelingt Nawrat aber auch eine originelle Stellungnahme zu Wesenszügen des Kapitalismus – etwa dem Primat des Profits vor der Moral und dem Umweltschutz –, die dank des dystopischen Setting besonders deutlich hervortreten. Schade nur, dass der Roman so kurz ist – über Lipas Welt gäbe es sicherlich noch so viel mehr zu erzählen. (bf)


Gesamteindruck: ++++ (4 / 5)

Bibliografische Angaben: Matthias Nawrat: Unternehmer. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt: 2015. 137 S. 9,90 EUR. ISBN-13: 978-3499269806.

(Erstveröffentlichung dieser Rezension in: Sascha Mamczak und Hannes Riffel (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2016, Berlin: Golkonda 2016.)


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MarburgCon 2017 - phantastisches Niederweimar

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 17 May 2017 · 68 Aufrufe
Unterwegs, Marburg

Der Marburg-Con in Niederweimar gehört zu meinen liebsten Ausflügen in die Welt der Phantastik, und auch am vergangenen Sonnabend war es wieder so weit, dass ich ziemlich früh am Morgen und noch reichlich verschlafen mit meinem kleinen Panda die A7 südwärts zuckelte.
Da ich dieses Jahr keinen Büchertisch zu bestücken hatte und meine Lesung erst um 17 Uhr begann, konnte ich es etwas gelassener angehen. So traf ich gegen 11 Uhr am Bürgerhaus neben der Agip-Tankstelle ein und fand den Raum schon recht gut gefüllt vor. Dass ich dann doch noch eine ganze Menge Signierarbeit bekam, liegt an Gerd-Michael Rose (TES), zu dessen Verlagsprogramm auch die Reihe „BunTES Abenteuer“ gehört, in der mein „Feuervogel“ erschienen ist. Ich setzte also in rund zehn Hefte meinen Namenszug und hoffe, den Verkauf damit ganz gehörig angekurbelt zu haben. Mitgenommen habe ich mir aus dem Verlag Rolf Krohns Kurzgeschichtensammlung „Bunte Lichter“. Klingt sehr interessaant, ich bin gespannt.

Arcanum und Scratch haben neue Heimat

Bei Saphir im Stahl entdeckte ich einige interessante Arcanum-Restbestände, unter anderem den Gedichtband „Balladen und Bänkelsänger“ mit Fantasy-Lyrik, zu dem ich vor Urzeiten mal das Gedicht „Die ganze lange Nacht“ beigesteuert hatte. Erik Schreiber ist durch die Übernahme von Arcanum und Scratch nun dreifacher Verleger. Wie macht der Mann das bloß? Wenig Neuigkeiten hatte er allerdings über eine Anthologie, zu der ich Ende April eine Geschichte eingereicht hatte. Anscheinend sind bislang nur zwei Beiträge vorhanden … Abwarten. Jedenfalls nahm ich mir ein altes und ein neues Buch mit: „To bad to be god“ von Kristina Lohfeldt aus den Scratch-Verlag und Eriks neuen Beitrag zu den „Mystischen Schriften“ von Arcanum, die Novelle „Schwalbennest“.
Beim Blitz-Verlag schaute ich mir schon mal Teil drei des "Gespensterbuchs" an. Den hole ich mir aber erst, wenn ich mit Teil zwei durch bin. Also wohl zum BuCon. Es gibt übrigens noch ein paar Exemplare der Anthologie "Drachen! Drachen!", die ich zusammen mit Frank G. Gerigk im Blitz-Verlag herausgegeben habe. Holt sie euch.
Bei Torsten Low liebäugelte ich mit dem Reiseführer durch die Herbstlande. Das dazugehörige Buch kenne ich ja schon, aber das Heft sieht vielversprechend aus. Vielleicht auch beim BuCon. Beim Geisterspiegel stöberte ich in den Geisterschocker-Hörspielen. Auf meiner Einkaufsliste steht ja immer noch der aktuelle Malcolm Max, der war allerdings nicht da. Dafür entdeckte ich noch zwei alte Bessy-Hefte für meine Sammlung.

Anderthalb Lesungen

Ich habe mir anderthalb Lesungen angehört. Zuerst die von Markus K. Korb aus "Spuk": Horror, Grusel und eine Portion Humor, dazu eine schöne, volltönende Stimme mit südlichem Zungenschlag, da hätte ich noch stundenlang weiter zuhören können. Sehr schön war auch die erste Hälfte von Tom Dauts Lesung aus "ANNO SALVATIO 423 - Das Licht der Ketzer". Tom hat eine geniale Art vorzulesen, und die Soundeffekte verwandelten den Konferenzsaal tatsächlich in ein großes Hörbuch-Kino. Leider habe ich dann vor lauter Spannung einmal zu schnell geatmet und mich verschluckt. Wer meine Hustenanfälle kennt, weiß, dass sie nicht so schnell wieder aufhören. Da bin ich lieber rausgeschlichen und habe mich am Tresen mit Cola medizinisch versorgt.

Von Chili und Weltraumplaneten

Apropos Tresen: Das Chili war klasse. Ich hätte gut noch eine zweite Portion vertragen können. Die Bockwurst mit Senf und Brötchen war aber als Ersatz akzeptabel. Dirk van den Boom als Thekenkraft gewohnt charmant. Dank seiner Sticheleien über meinen geplanten Roman „Der Weltraumplanet“ habe ich nun auch schon einen Verleger: Hermann Schladt vom VSS-Verlag schrie gleich „Hier!“, als er hörte, ich arbeite an einem SF-Roman. Naja, wenn ich jetzt schon einen Titel und einen Verleger habe, dann sollte ich langsam anfangen über den Inhalt nachzudenken.

Demantin und Hödeken in Marburg

Am Abend las ich dann im Raum „Kegelbahn“ aus „Demantin“ und „Hödeken“ vor, beide erschienen im Hildesheimer Verlag Monika Fuchs. Beim „Demantin“ trug ich die Kandimant-Episode mit dem furchtbaren Meerweib vor, aus den Hödeken-Sagen die Geschichte, in der Hödeken die Frau eines Rosshändlers vor zudringlichen Freiern beschützen soll. Was der Geist allerdings nicht ahnte, als er den Auftrag annahm: Die Frau war, sagen wir: außerordentlich aktiv und lockte beinahe mehr Männer an als ein ehrenamtlicher Tugendwächter verscheuchen kann. Ein echter Knochenjob für den armen Hütchenträger.
Es gab eine sehr lebendige Diskussion, und trotz des eigentlich sehr hildesheimischen Stoffes waren wir schnell beim Vergleichen von indoeuropäischen Sagen und Mythen und, zogen Parallelen zwischen Demantins Irrfahrten und der Reise des Odysseus. Da hätte der „Crane“ fast noch besser gepasst.

Vincent-Preis und Marburg-Award

Am Abend wurden der Vincent-Preis und der Marburg-Award verliehen. Hier zunächst die Ergebnisse des Vincent-Preises:

Roman national

1. Platz: Vincent Voss: Frischfleisch
2. Platz: Michael Merhi: Candygirl
3. Platz: Jenny Wood: Letzter Plan
4. Platz: Sabine D. Jacob: Rabenauge
5. Platz: Arne Beitmann: Familientreffen

Roman international
1. Platz: Tim Curran: Skull Moon
2. Platz: Edward Lee: Header
3. Platz: Joe R. Lansdale: Gekreuzigte Träume
4. Platz: Greg F. Gifune: Bösartig
5. Platz: Jeff Strand: Dead Clown Barbecue

Anthologie
1. Platz: Constantin Dupien (Hrsg.): Heimgesucht
2. Platz: Bettina Ickselsheim – Förster (Hrsg.): Mysteriöse Orte
3. Platz: Markus Kastenholz (Hrsg.). Fleisch 4
4. Platz: Carolin Gmyrek (Hrsg.): Unheimliches Ungeziefer
5. Platz: Kastenholz/Ippensen (Hrsg.): Blutgrütze 1

Storysammlung
1. Platz: Tobias Bachmann: Liebesgrüße aus Arkham
1. Platz: Markus Kastenholz: Rotjäckchen und der perverse Wolf
2. Platz: A.C. Hurts: Gone Mad
3. Platz: Markus K. Korb: Xenophobia
4. Platz: Inhonourus: Morbid-Krankhaft

Kurzgeschichte
1. Platz: Faye Hell: Cock sucking …
2. Platz: Thomas Williams: Clown Syndrom
3. Renee Engel: Die Augen der Geisha
4. Platz: Juliane Schiesel: Grenzgebiete
5. Platz: Kaiser/Lohwasser: Im Zeichen der gestrengen Mutter
6. Platz: Inhonourus: Logout

Grafik
1. Platz: Markus Lawo: Gone Mad
2. Platz: Arndt Drechsler: American Wasteland
3. Platz: Markus Freier: BioPunk'd
3. Platz: Björn Ian Craig: Zwielicht 8
4. Platz: Jacqueline Spieweg: Besessen

Sonderpreis
Horror-Forum


Der Wettbewerb zum Marburg-Award hatte diesmal das Thema "Finstere Übernahme". Die Gewinner sind:

1. "Ihre Entscheidung!" von Sonja Hermeneit
2. "Die Welt retten" von Anke Höhl-Kayser
3. "Entmietung" von Anja Buchmann
3. "Symbiose" von Julia Annina Jorges

Ich habe mir das Buch zum Marburg-Award gekauft und die Sieger-Geschichte schon gelesen. Wirklich faszinierend und sehr mutig. Das ganze ist eigentlich keine Geschichte, sondern eher ein „Entscheide dich“-Abenteuer: Das und das passiert. Was tust du? Wenn du das und das machst, lies weiter bei Nummer 7, wenn du lieber dieses oder jenes tust, lies weiter bei 19. Die Veranstalter hatten im Vorfeld sogar überlegt, ob sie den Text nicht disqualifizieren sollten. Schon bemerkenswert, dass diese Ausnahme-Geschichte dann sogar gewonnen hat.
Und sonst? Es waren sehr viele Besucher da. Das Bürgerhaus war gut gefüllt. Trotzdem habe ich einige Freunde vermisst. Wir werden wohl alle nicht jünger und gesünder. Alles Gute an euch da draußen.

Herrenloses Warndreieck und verschwundene Autobahn

Ich kam spät in der Nacht nach Hause. Außergewöhnliche Vorkommnisse: Ein herrenloses Warndreieck auf dem Standstreifen und schon fast an der Fahrbahn kurz vor der Werratalbrücke. Eine weggemachte Autobahn, die kurz vor Seesen einfach verschwand (seit wie vielen Jahren komme ich nun schon aus Marburg nach Hause und taste mich durch Baustellen vor Bockenem?). Ein eigenartiger Lichtreflex beim Einfahren in eine hessische Ortschaft (Sollte ich zu schnell gewesen sein? Ich glaube eigentlich nicht). Wiedereintritt in die Silliumer Atmosphäre gegen 1.30 Uhr mit voller Büchertasche, leerem Geldbeutel, viel neuem Wissen über Verlaine dank der "Langen Nacht" des Deutschlandfunks und sehr kleinen Augen. Nächstes Jahr nehme ich mir bestimmt ein Zimmer in Marburg.


© Petra Hartmann

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Vier Filmkritiken

Geschrieben von Oliver in OliBlog, 11 May 2017 · 65 Aufrufe

Ong Bak
Prachya Pinkaew, Thailand 2003, 104 Min (DVD PAL)
Endlich mal eine Bildungslücke geschlossen und den großen Durchbruch von Thai-Superstar Tony Jaa gesehen. Wow, schwer beeindruckt. In den fulminanten Stunts ist Tony Jaa dem Altmeister Jackie Chan durchaus ebenbürtig (der ihn auch prompt engagierte) und in den Kampfszenen von einer Eleganz und Durchschlagkraft, dass es nur so eine Freude ist. Grandioser Martial Arts-Film. Grandios. Jetzt schnell mal alle Tony Jaa-Filme nachholen. Sind ja noch nicht so viele. 9/10 Pukte.

The Demon Hunter
(Don’t Kill It), Mike Mendez, Kanada 2016, 89 Minuten
Man nehme die Prämisse des 80er-Klassikers „The Hidden“ von Jack Shoulder (Dämon (damals Alien) läuft Amok und muss ständig den Wirt wechseln) und füge Dolph Lundgren hinzu. Dolph passt perfekt in diese so lässig wie lustig angelegte Rolle, der Film weist ein hohes Tempo auf und die diversen, harten, manchmal albtraumhaften Amok-Szenen würzen Splatter und Humor zu einem enorm unterhaltsamen Film, von dem man sich nicht eine, sondern gleich mehrere Fortsetzungen wünscht – für die Rolle wurde Dolph Lundgren geboren. Sicher als Festival-Liebling gedacht, funktioniert aber auch zu Hause! 8/10 Punkte.

From Vegas To Macau III
Andrew Lau/Wong Jing, China 2016, 112 Minuten
Die moderne Wiederauflage der legendären God of Gamblers-Reihe aus den 90ern fährt mit diesem dritten Teil definitiv gegen die Wand. Waren die beiden Vorgänger noch sehr unterhaltsam, kann dieser Film nur noch damit überzeugen, dass er gespickt mit Stars ist. Karten gespielt wird wenig, ansonsten reagieren vor allem schlecht inszenierter Gigantismus und quälend-alberner Humor. Und der arme Chow Yun-Fat muss ausgerechnet gegen Psy(!) ein Kartenspiel bestreiten. 3/10 Punkte.

Kabali
Pa. Ranjith, Indien 2016, 143 Minuten
Neues Gangsterdrama mit dem tamilischen Superstar Super Star (ja, das ist sein Vorname) Rajinikanth. Man kann alles mal ausprobieren, aber ausgerechnet Rajinikanth nahe zu legen, auf seine üblichen Manierismen zu verzichten und möglichst „normal“ zu spielen, das war keine so tolle Idee. Sein Publikum kommt um seine Manierismen zu sehen, die will es sehen, ich auch. So verbleibt nur ein durchschnittlicher Gangster-Film, wie sie Ram Gopal Varma regelmäßig raushaut, mit deutlichen Scarface-Anleihen, insbesondere in dem immerhin recht wuchtigen und düsteren Finale. Eher mäßig, Rajinikanths Name sorgte aber immerhin dafür, dass Kabali kommerziell einer der größten Kollywood-Hits aller Zeiten wurde. 6/10 Punkte.

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Gung Ho, Band 1 [Cross Cult/2014]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 07 May 2017 · 310 Aufrufe
21.Jhdt., Cross Cult

GH1-Cover Im April las ich den 1. Band dieser gehypeten dt.-sprachigen Serie, von einem "adeligen" bayrischen Duo, Texter von Eckartsberg und visueller Gestalter von Kummant.

 
Der erste Eindruck ist auch sehr positiv - die Hardcoverversion kommt im Riesenformat, 24x32qcm, gleich auf Deckelinnenseite ein Luftbild des offensichtlich europäischen Umfelds der "Siedlung #16", die an einem See gelegen ist, und wenn man so durchblättert, viele großartig (CGI-assistiert?) gemalte randlose Panels, die insbes. in punkto Kolorierung Stauneffekte auslösen! Allerdings - um es gleich vorweg zu sagen - hat mir dann der Stoff doch nicht so sehr zugesagt...

 
In der nicht allzu weiten Zukunft ist die Welt von einer "weißen Plage" überrannt worden, die - im 1. Band zumindest - nie näher beschrieben wird. Geblieben sind nur mit hohen Zäunen befestigte, ständig bewachte "Siedlungen" - also Dörfer - die mit der Außenwelt nur durch elektrische Züge verbunden sind. Scheinbar sind also alle technischen Kommunikationsmittel ausgefallen - wird auch nicht näher erklärt.

 
In einer dieser Siedlungen treffen die Brüder Zack & Archer ein, die aus einer zentraleren Stadt wg. unspezifizierter Ordnungswidrigkeiten ausgewiesen wurden, und sich nun "an der Front" ein Leben aufbauen sollen. Es wird angedeutet, dass menschliches Leben in den Siedlungen nicht viel wert ist, weil die manchmal übermächtigen Attacken von außen ständig Opfer verlangen. Archer ist ein großmäuliger Twen mit langen Haaren und Waschbrett-Body - und Gitarre - & Zack ein stillerer Teenager, der aber offensichtlich schon mal was ziemlich Schlimmes erlebt hat, wie die Klauenspuren an seinem Kopf und am Hals beweisen (s. Coverbild).

 
Obwohl es dann um eine langsame Einführung der beiden und den Jugendlichen geht, mit denen sie im Dorf zu tun bekommen, wird nach einer Weile klarer, dass der Plot der Serie wohl in Richtung eines klassischen Slasherfilms geht: Hübsche/Sympathische und zumeist unschuldige Teenies finden sich in einer Situation zurecht, in der ein tödlicher Horror sich stetig breiter macht; die wenigen Erwachsenen, die vorkommen, einige offensichtlich ziemlich ekelige Typen, werden nach & nach abgemurkst.

 
Die Zeichnungen - insbesonders deren Kolorierung & Lichteffekte - sind so augenwässernd perfekt, dass ich mir wie in einem Disneyfilm der 60er/70er vorkam; wer nicht superhübsch - und als Mädchen besonders "well-endowed" - ist, zieht zumindest nett die Augenbrauen kreuz und quer. Kindhaft werden ständig die - zu oft blauen oder grünen - Augen aufgerissen; aber in der nächsten Szene spritzt dann Blut. (Wobei die eigentlichen Gewalttaten im 1. Band kaum zu "sehen" sind...)

 
Die Dialoge, und die Textgenauigkeit allgemein, ist m.E. eher durchschnittlich. Gelegentlich hatte ich das Gefühl es müsse auch eine englische Version des Comics geben (immerhin ist neben den Slasher-Elementen die sichtbare Dorfkultur auch eher US-amerikanisch), denn manchmal klingt das Deutsche übersetzt. Auf der letzten Seite gibt es auch einen Rechtschreibfehler in einem englischen Liedtext.

 
Fazit: Wenn man die Idee, die Mühe mit dem Weltenbau, und die tolle grafische Leistung berücksichtigt, haben wir hier so etwas wie einen großartigen Fehlschlag. Letzteren leider auch im Sinne der Ausschließlichkeit der Zielgruppe, der ich eindeutig nicht angehöre.


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Edith Kneifl, Krimiqueen aus Österreich

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 29 April 2017 · 113 Aufrufe
Edith Kneifl, Österreich

Was ist ein Wappler, Kieberer oder ein pickertes Cola? Die Begriffe erschließen sich im Zusammenhang, wenn man "Taxi für eine Leiche" von Edith Kneifl liest. So wie ich. Ihren Schreibstil bei Krimis finde ich erfrischend, eben anders.
Hier geht es zum Interview.

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Kolumne: Die Geißel der Autoren: Lektoren!

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 23 April 2017 · 145 Aufrufe

Wer braucht schon Lektoren? Kann man sich doch alles sparen!


Die Geißel der Autoren: Lektoren!


Viel Lesevergnügen!

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Mengerbeben

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 17 April 2017 · 159 Aufrufe

Der offizielle Klappentext für "MENGERBEBEN", Band 16 unserer Reihe.

Sie sind von Hardan entkommen, ehe die Keimzelle explodierte und Hardan vom Mengerraum und somit vom Rest der Galaxis isolierte. Sind derartige Explosionen, für die man manipulierten MELK benötigt, ein Weg, die Hondh in die Knie zu zwingen?
Auf Uwardu schmiedet man aufgrund der Erkenntnisse, die Ganges und Go’Satis lieferten, parallel noch einen anderen Plan.
Doch die Fünfte Kolonne und die Rebellen um Ta‘Engos müssen erkennen, dass sie nicht die Einzigen sind, die einen Plan verfolgen. Und dass sie in diesem Plan nur Figuren auf dem kosmischen Schachbrett einer unbekannten Macht sind ...


Im September 2017 ist es soweit.

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Die Rückkehr #14

Geschrieben von Peter Georgas-Frey in Peter Georgas-Frey's Blog, 26 February 2017 · 280 Aufrufe

Hinweis: Da war sie wieder: die ungewollte Pause! Ohne mich rausreden zu wollen, das Berufsleben :help: und das nahe Ende der Artikel-Reihe hat mich von diesem Beitrag abgehalten. Denn: Ja! Heute folgt der letzte Beitrag. :bigcry:
Kapitel 14 ist zeitgleich das Ende von Buch 1 der "Rückkehr" und ich bleibe beim gleichen Prinzip, wie bei der "Heimkehr": Nur Hintergründe zu Buch 1 (der 3).
Allerdings: dieses Mal werde ich die Arbeit an diesem Blog nicht, wie nach der "Heimkehr" einstellen, sondern im Rahmen meiner Möglichkeiten fortsetzen. :jumpgrin:
Bis zum Herbst steht die nächste Veröffentlichung an und auch, wenn der nächste Teil der Aurumer-Reihe noch warten muss, ich glaube, mit dem neuen Buch werde ich auch euren Lesegeschmack treffen. B-)


An diesem Punkt der Ereignisse sollte der Übergang vom Ende der "Heimkehr" zu den Ereignissen der "Rückkehr" geschafft sein. Zeit meinen Lieblingsbösewicht Curt Riens wieder ins Spiel zu bringen. :devil: Er hat es endlich geschafft jemand zu überzeugen, dass sein Niedergang nicht gerechtfertigt war und die Existenz der Aurumer keine Erfindung, sondern Tatsache.
Ein ehemaliger Mitarbeiter von ihm, der es zu Ansehen gebracht hat, ist bereit sich Beweise vorlegen zu lassen. Und die bietet Riens: in Form von Papieren und Dateien und einem reichen Satz an Unterlagen in einem Cloud-Speicher. :excl:
Langsam gelingt ihm, die Skepsis seines Gegenüber nach und nach abzubauen. Gerade, als er ihm in der Cloud, technischen Unterlagen zeigen will, die niemals von Menschenhand geschaffen sein können, beginnt jemand alle Dateien aus dem Online-Speicher zu löschen. :ninja:
Die beiden können nur zusehen, wie jemand versucht die gesamte Anwesenheit der Aurumer aus dem irdischen Bewusstsein verschwinden zu lassen :o


Liebe Besucher, ich danke euch sehr für das gezeigte Interesse, seit bitte geduldig, wenn die Einträge tröpfeln, kann ja auch sein, dass man mich :ufo: ... :whistling:

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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 837 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 1294 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 5224 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines

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Neues von der Raumzeitlegende!

Geschrieben von Sah-Gahn in Raumzeitlegenden, 27 February 2015 · 1400 Aufrufe

Hallo liebe Science-Fiction Freunde!

Wie angekündigt, gibt es Neuigkeiten von der "Raumzeitlegende!" Das E-Book gibt es jetzt mit erweiterter Leseprobe.
Hinzugefügt ist das Kapitel - Die Orbitalstationen!
Hier noch mal der Link: http://bit.ly/1EvK4sr
Viel Spaß beim lesen wünscht,
Sah-Gahn!

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AGM-Magazin 23

Geschrieben von Nina in Von Chaos bis Zukunft - Ninas Blog, 23 February 2015 · 3108 Aufrufe
AGM-Magazin

Auch in der 23. Ausgabe des AGM-Magazins sind wieder Beiträge von mir über Bücher zu finden.

Eingefügtes Bild

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Das Richtungsding

Geschrieben von T. Lagemann in Oberon, 31 October 2014 · 1471 Aufrufe

Aufs Podest kann mein Text am 8.11. nicht mehr kommen, für den Publikumsentscheid sind andere Texte nominiert - aber "Hammer und Eisel" hat es immerhin in die kommende Ausgabe der Literaturzeitschrift "Das Richtungsding" - http://richtungsding.de/ geschafft. Nach dem 4. Platz beim Putlitzer Preis das zweite Mal in diesem Jahr, das ich mit "Literatur" Erfolg gehabt habe. Und da ich dieses Jahr, bedingt durch den Berufswechsel, sehr wenig geschrieben haben, kann ich also zufrieden sein - die "Quote" stimmt. Und das nehme ich zum Anlass, um ein paar Worte über das Oberon Projekt zu verlieren - tot ist das Ding nicht. Überhaupt nicht. Aber mir fehlt es leider an Zeit, um den Roman zu schreiben. Und so werde ich das Jahr mit drei Texten zu interessanten Ausschreibungen ausklingen lassen. Um dann im neuen Jahr, wenn das Arbeitsaufkommen geringer sein wird, voller Energie - und vor allem: durchgeplant! - das Projekt Oberon nicht nur anzugehen, sondern auch zu beenden. Ach ja, und natürlich bin ich nächste Woche Samstag bei der Premiere des Richtungsding VIII in Mülheim (Ruhr). Ich möchte hören, was die geschrieben haben, die um die Gunst des Publikums lesen.

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Vorankündigung- "Gedanken aus Übermorgen"

Geschrieben von Tobias Tantius in Tobias Tantius' Blog, 24 October 2014 · 3204 Aufrufe

Hallo zusammen,
noch ein paar Tage, dann beginnt (jedenfalls für mich) eine neue Ära.

Mein erstes Print-Buch GEDANKEN AUS ÜBERMORGEN erscheint demnächst.
Eine Sammlung meiner besten Sci-fi-Kurzgeschichten aus den letzten 20 Jahren.

Warum versagt eine Meisterin der Genesis?
Wer ist der Koffer-Mann oder was ist ein Sternensammler?
Was ist der Schatz von Paran und wo ist er zu finden?
uvm.

Antworten darauf findet ihr im Buch/E-Book Anfang November 2014.
Ich melde mich dann mit einem neuen Hinweis. :-)

Beste Grüße
Tobias Tantius
_______________________________
Links

http://www.unser38.de/wolfsburg-stadtmitte/kulturelles/unter-wolfsburg-neuer-roman-von-tobias-tantius-in-arbeit-d9469.html


Bücher:
http://www.xinxii.de/adocs.php?aid=37154 alle Bücher auch bei amazon, thalia usw.

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