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Hörspiel "Verschlusssache KI2015" von Max von Malotki

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 18 February 2018 · 23 Aufrufe
Verschlusssachr KI2015 und 2 weitere...

Bücher sind mein Leben, doch Hörspielen gegenüber bin ich auch nicht abgeneigt. Dieses hier fand ich ganz gut.
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"Atlan in Not" - Informationen und Neuigkeiten

Geschrieben von MoiN in Parallele Universen, 18 February 2018 · 18 Aufrufe

"Atlan in Not" ist eine in den vergangenen Jahren entstandene Erzählung und umfaßt zur Zeit über 40 Kapitel.

Es ist Fan-Fiction, die einige Figuren aus dem Perry-Rhodan-Universum hernimmt und sie ungewohnte Abenteuer in seltsamen Umgebungen erleben läßt. Es gibt einige Abweichungen, aber wiedererkennbar sind die Figuren auf jeden Fall, auch wenn die Einzelheiten nicht immer hunderprozentig stimmen. Hin und wieder findet auch eine gewollte "Überlappung" mit anderen SF-Welten statt. Der Rest ist einfach eine etwas "verrückte" Science Fiction, die quasi in einem Paralleluniversum zum Perryversum spielt. Dabei bleibt natürlich offen, ob es sich tatsächlich um ein alternatives Universum handelt...

Zur Zeit läuft die Staffel 2, in der bislang sechs Kapitel erschienen sind. Kapitel 7 ist in Vorbereitung.

Kapitel 7 „Das Leben endet nie“
Jede Sekunde zählt – doch Wunder gibt es nicht
(in Vorbereitung)


Einige der älteren Kapitel der ersten und zweiten Staffel stehen ebenfalls in Zip-Form an der bekannten Stelle zum Herunterladen bereit. Ebenso dort erhältlich sind sechs Varianten zu Kapitel 7. Momentan ist diese jedoch (noch) nicht (wieder) online. Das ist aber nicht unbedingt nachteilig, denn wer sich dafür interessierte, hat sicherlich bereits alles Gewünschte beisammen. Neuere Sachen erscheinen dann sowieso an dieser Stelle hier,

Sofern man ZIP-Dateien herunterlädt, hier einige wichtige Hinweise : Angehängte Datei  RATEN.RTF (1.41K)
Mal heruntergeladen: 4

Ein Überblick über alle Kapitel gibt es hier:Angehängte Datei  UEBERSICHT STAFFEL 1 + 2.RTF (7.71K)
Mal heruntergeladen: 3

Und etwas Neues zum Schluß: Zum oder vor dem Erscheinen von Kapitel 7 gibt es noch etwas Besonderes. Daran wird gegenwärtig noch gearbeitet. ;-)

Letzte Änderung: 18.2.2018

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Black Panther

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 18 February 2018 · 24 Aufrufe

Black Panther war 1966 der erste schwarze Comic-Superheld, erschaffen vom Marvel-Erfolgsduo Stan Lee und Jack Kirby zur Zeit der großen Bürgerrechtsbewegungen und noch vor der Gründung der revolutionären „Black Panther Party“. Auf der Kinoleinwand ist ihm zwar Wesley Snipes als Vampirjäger „Blade“ (1998) zwanzig Jahre zuvorgekommen, genuin „schwarze“ Themen transportiert aber auch hier erst „Black Panther“. Es wäre allerdings grundfalsch, den Film von Regisseur Ryan Coogler („Creed“) darauf zu reduzieren, genauso wenig wie man in ihm nur den üblichen Popcorn-Superhelden- Kracher aus Marvels Kino-Universum sehen sollte. „Black Panther“ hat seine – sehr gelungen inszenierten – Action-Momente, er transportiert aber auch eine überraschend große Menge aktuell relevanter Themen.

Das afrikanische Land Wakanda hält seinen Reichtum vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen. Ein Meteoriten-Absturz hat den Wakandern riesige Vorkommen an Vibranium und damit einhergehend unglaubliche technologische Errungenschaften beschert, man befürchtet, dass diese in den falschen Händen großen Schaden anrichten könnten. Der neue König T’Challa (Chadwick Boseman), der nach den Ereignissen von „The First Avenger – Civil War“ (2016) das Amt seines verstorbenen Vaters T’Chaka (John Kani) übernimmt, will den Waffenhändler Ulysses Klaue (Andy Serkis) zur Strecke bringen, der immer wieder Vibranium auf den Markt bringt. Klaue arbeitet aber inzwischen mit Erik „Killmonger“ Stevens (Michael B. Jordan) zusammen, der, so zeigt sich, wakandischer Abstammung ist und ganz große Pläne für eine neue Weltordnung hat.

Dass das fortschrittlichste Land der Welt in Afrika liegt, ist fast nur eine Randnotiz, ebenso das nur kurz angeschnittene Vermächtnis des überwiegend britischen Kolonialismus. Richtig spannend wird es aber beispielsweise, wenn es um den auch vom Helden T’Challa lange befürworteten isolationistischen Kurs seines doch so reichen Landes geht. Flüchtlinge nach Wakanda lassen? Lieber nicht, bringen die doch nur ihre Probleme mit – globale Verantwortung sieht leider anders aus. Dagegen darf der Schurke für die weltweite Verbrüderung eintreten, wenngleich dann aber rassistisch motiviert: Seine Vision gilt nur für Schwarze. Mit ganz leichter Hand wird zudem der Fakt inszeniert, dass die Frauen in Wakanda sich keine Sekunde Gedanken über Feminismus machen müssen: Die in jeder Hinsicht starken Frauenfiguren wie Leibwächterin Okoye (Danai Gurira), T’Challas Freundin Nakia (Lupita Nyong'o) und seine Schwester Shuri (Letitia Wright) stehlen dem etwas blassen Titelhelden mehr als nur eine Szene. Das wird alles glücklicherweise nicht mit erhobenem Zeigefinger präsentiert, sondern in eine spannende Handlung mit einem angenehm entspannten Erzähltempo verpackt, sodass man durchaus von einem Unterhaltungsfilm mit einigem Tiefgang sprechen darf – auch wenn sich am Ende davon fast zu viel dann doch in Wohlgefallen auflöst.


Das MCU hier im Blog:
Thor - Tag der Entscheidung (2017)
Spider-Man: Homecoming (2017)
Guardians of the Galaxy Vol.2 (2017)
Doctor Strange (2016)
The First Avenger - Civil War (2016)
Ant-Man (2015)
Avengers: Age of Ultron (2015)
Guardians of the Galaxy (2014)
The Return of the First Avenger (2014)
Thor - The Dark Kingdom (2013)
Iron Man 3 (2013)
The Avengers (2012)
Captain America - The First Avenger (2011)
Thor (2011)
Iron Man 2 (2010)
Iron Man (2008)

Nach wie vor keine Ahnung, wo meine Kritik zu Der unglaubliche Hulk (2008) abgeblieben ist ...

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Es gibt

Geschrieben von Peter Georgas-Frey in Peter Georgas-Frey's Blog, 17 February 2018 · 17 Aufrufe

... neues:

https://literaturfre...-der-rueckkehr/

Schönen Samstag B-)

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World of Wakanda [Marvel/2017]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 16 February 2018 · 75 Aufrufe
21.Jhdt., Marvel

Sehr verspätet für den Januar, dafür inzwischen fast zeitgleich zum Black-Panther-Filmbeginn, dieser erneute Ersatz für die eigentlich geplante Bandserien*-Besprechung, weil ich von diesem Band erst in einer tollen Rezension des Films in der aktuellen TIME was mit bekam... und ihn mir dann unbedingt noch zur sofortigen Verblokkung bestellen musste. Zum Glück dauerte die Zustellung nur 2 kurze Arbeitstage!

 

Während ich wartete, las ich mich ein bisschen ins Entstehen ein: Seit den erfolgreichen Auftritten der Panther-Rolle in den Cap.-America-Filmen startete Marvel, wieder mal neues potenzielles Reboot-Gold leckend, die Papierserie neu, bei einem #1er-Heft, wobei von Anfang an diesmal eine US-afro-amerikanische Autorin, Ta-Nehisi Coates eine wesentliche Rolle spielte. Ich hörte davon, ließ es aber erstmal sein; ich hatte Black Panther nie so recht vor die Brille bekommen, vielleicht auch wg. Stan Lees klischeehaftem Aufbau der patriarchalisch-erbköniglichen Staatsstruktur - dieses Detail u.a. eine typische Sicht der westlichen Welt auf Schwarzafrika, und m.E. einer zukunftsträchtigen Fantasie-Nation dort nicht recht würdig.

Scheinbar hatte dann Marvel aber vor 2 Jahren dann noch die Idee einen komplett von Frauen gestalteten Seitenzweig auf Papier zu bringen: World of Wakanda. Coates sollte Story-Pilot bleiben, aber als Texterin gewann Marvel die (mir eher nicht) bekannte feministische Essayistin Roxane Gay... Allerdings wurde die Hauptserie dann schon nach 5 Heften eingestellt, angeblich wg. Käuferdesinteresse! Es folgte dann noch ein 6. Heft mit einer Kurzgeschichte über den White Tiger, und in allem außer der Farbgebung ohne Frauen zustande gekommen. (Letztere, plus eine Bonusstory über eine junge Nigandanerin, sind hier im Sammelband dabei; sie sind beide lesenswert, aber ich bespreche sie nicht weiter hier im Blokk.)

 

Um so schöner dass jetzt nochmal in einem gut aussehenden Sammelband in Händen zu halten! Der dann in echt dort landete vor 2 Tagen!

 

Der erste Eindruck ist also positiv, obwohl Bildnerin Martinez recht einfach visuell antritt, gelegentlich von Tuscher Poggi (♂!) unterstützt, wobei insbes. dem Gesamteindruck v.a. die Kolorierung durch Rachelle Rosenberg Glanz & Haltung gibt! Ein respektvoller virtueller Knicks vor Letzterer!

 

Um so mehr musste ich staunen wie trocken und gestelzt die Dialoge sich dann lasen! Zwar ist der Plot, der das Zustandekommen der 2 "Mitternachtsengel" aus der Dora Milaje** beschreibt, toll & innovativ (s. nächsten Absatz), und auch der Stil der Dialoge klingt ein wenig wie manches afrikanische Märchen, das ich kenne, aber in einem modernen Umfeld wirkt fast alles Gesagte etwas unwirklich. Daraufhin habe ich mir ihre Schreibe vor Comics - dies ist ihr erster Gehversuch in der Welt der Sprachblasen - mal genauer angelesen, und was ich anlas vom Bad-Feminist-Band (s. "Essay"-usw.-Link oben, dort nach dem Titel suchen, klicken) fand ich so gut & anders geschrieben, dass ich den Band nun wahrscheinlich bestellen werde. Aber eben ein ganz anderer Stil als hier im Comic. :confused:

 

Der Grundplot der zunehmend rebellierenden Gardenmitglieder Ayo & Aneka ist andererseits ziemlich genial. Er fußt auf ihrer lesbischen Liebe und dem wirklich interessanten Twist, dass Mitglieder der Garde - denn nur um deren Berufsalltag-in-Bereitschaft geht es, & der Panther taucht so gut wie nie auf - sich bereit halten müssen, als nächste Ehefrau des Königs von ihm gewählt zu werden!! Das mit der Liebe wird derart ausführlich und in schönen/warmen Bildern ausgebreitet, wie selten in einem Mainstreamcomic. Mir gefiel DAS sehr gut! Wie auch, dass sich heraus stellt, dass die wakandische Staatsgewalt - Polizei & Justiz - sich doch als recht patriarchalisch entpuppt, trotz aller vermeintlichen paradiesischen Zustände im Land! (Bin gespannt, ob das im Film vorkommt! :qdevil:)

 

Ich kann mir also leider vorstellen, dass diese Dialoge, der ganze ernste feministische Ton der Story, sowie ev. die stark ausgedrückte lesbische Liebe, eher dazu führten, dass die Heftreihe bald eingestellt wurde. Ton & Liebes-Subplot fand ich dagegen gut. Zum Glück wird der Geschichtsbogen einigermaßen zufriedenstellend beendet, zum Ende des Hefts #5.

 

Fazit: Ein Band, der eher wg. seines besonderen/kurzen gender-politischen Zustandekommens lesenswert ist, oder wenn man mal sehen will, was ein fast nur weibliches - fast nur "nicht-weißes" - Team so bauen kann. Schade, dass es so schnell zu Ende ging! Und das Oeuvre der SACH-Autorin Gay will ich näher kennenlernen.

 

(* Die 4 tapferen Paper Girls schaffen es auch, nochmal so 6+ Wochen zu warten, hoffe ich! / ** Heißt übersetzt "Die Zu Bewundernden" - die kampfnonnenartige Garde wakandischer Frauen, die Mitglieder der königlichen Familie mit ihrem oft körperlichen Einsatz schützen - also die Königliche Garde. / DANKE an Boris vom Otherland, Berlin, fürs blitzschnelle Besorgen!)



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Holmes, Shusaku Endo und Monte Cristo

Geschrieben von Oliver in OliBlog, 12 February 2018 · 28 Aufrufe
Sherlock Holmes, Shusaku Endo und 3 weitere...

Zwei größere Bücherprojekte konnte ich heute Morgen abschließen und am Wochenende zu einem älteren zurückkehren.

1.
In meiner genussvollen Beschreitung des kompletten offiziellen Kanons von Sherlock Homes Geschichten (inklusive Durchhören aller greifbaren dt. und engl. Hörspiele) habe ich heute Morgen das Ende des zweiten großen Kurzgeschichtenbandes „The Memoirs of Sherlock Holmes“ erreicht. Wie schon mal erzählt, lese ich die Geschichten diesmal nicht selbst, sondern lasse sie mir von Stephen Fry auf Audible im Original vorlesen, der das ganz wunderbar macht. Die letzte Geschichte in diesem Band ist „The Final Problem“, eine der berühmtesten Holmes-Geschichten, nämlich jene, in welcher er am Ende gegen Professor Moriarty an den Reichenbach Wasserfällen in der Schweiz kämpft und beide (vorgeblich?!) in ihren Tod stürzen. Wer auch nur entfernt mit Homes mal zu tun hatte, weiß, dass Arthur Conan Doyle in der Tat geplant hatte, seinen Helden hier sterben zu lassen. Kurze Zeit später aber brache er ihn in „Der Hund der Baskervilles“ zurück um ihn schließlich sogar in „The Empty House“ wiederzubeleben, so dass „The Final Problem“ eher wenig final war und noch viele offizielle Holmes-Geschichten folgen sollten. Alles altbekannt, ich erzähle das hier aber noch einmal um die wunderbare Vorlesekunst von Stephen Fry zu preisen: Ich habe das „Final Problem“ in meinem Leben schon einige Male gelesen, gesehen, gehört, oder sonst was, und obwohl ich natürlich sehr, sehr präsent habe, dass dies eben nicht Holmes‘ Abschiedsvorstellung ist, liest Stephen Fry die Abschiedsworte von Dr. Watson an seinen Freund Sherlock Holmes am Ende der Geschichte so herzzerreißend, dass ich trotzdem wieder einen Kloß im Hals hatte.
Ach ja, wenn man die Geschichte mal wieder hört/liest, ahnt man, warum Professor Moriarty so viele Menschen faszinierte und er deshalb in so vielen Pastiche-Geschichten auftritt: Gerade weil man über seine genialen Verbrecherfähigkeiten und sein Syndikat hier so wenig erfährt, Doyle beschreibt das nur kurz, kursorisch im Vorbeigehen und zweifach gebrochen (Holmes erzählt es Watson, Watson uns), regt das die Fantasy über dieses bedrohliche Criminal Mastermind sehr an. Ich müsste mal nachlesen, ob Norbert Jacques diese Geschichte kannte und schätzte. Jacques ist der Schöpfer von Dr. Mabuse.
Nachdem ich mich den Hörspiel-Bearbeitungen von „The Final Problem“ in den nächsten Tagen gewidmet habe, ist dann chronologisch der „Hund der Baskervilles“ dran, mit welchem ich sicher locker einen Monat zubringen werde, da hier nicht wenige Hörspiele-Bearbeitungen existieren, die weit mehr als die übliche Stunde dauern, hier sind 2-4 Stunden pro Hörspiel keine Seltenheit, die ich mir in der Regel aufteilen muss und nicht am Stück hören kann. Ich freue mich aber schon darauf.

Wie ich dem Holmes Kanon begegne (Audiobuch, dann diverse Hörspiele zu jeder Geschichte), ist sicherlich nicht für jedermann geeignet. Nicht jede/r hat Lust, häufig hintereinander mehr als ein halbes Dutzend Hörspielbearbeitungen derselben Geschichte dann immer zu hören, da muss man schon so ein Vergleichsfanatiker wie ich sein. Pädagogen nennen solche Wiederholungen „sichern“. Diese Art der Hardcore-Sicherung 2.0 ist für mich aber nur ein angenehmer Nebeneffekt, ich liebe es einfach, verschiedene akustische Darbietungen einer Szene mit denen, die ich noch im Ohr habe, zu vergleichen. Wobei ich persönlich auch zu den vielen Fans von Christian Rode gehöre, seine Rolleninterpretation für Maritim ist für mich die Blaupause eines idealen Holmes‘.

2.
Recht lange gebraucht habe ich für den ziemlich kurzen Roman „Silence“ (1966 als Chinmoku in Japan veröffentlicht, dt. Schweigen) von Shusaku Endo, den Martin Scorsese 2016 verfilmt hat. Der Roman ist eigentlich recht packend, aber auch unsagbar düster und grimmig, weswegen ich ihn auch drei Monate hatte mal liegen lassen. Erzählt wird die Geschichte eines portugiesischen Missionars, der 1638 nach Japan kommt. Waren Christen im 16. Jahrhundert noch sehr willkommen in Japan, und der Glaube konnte sich dort durch auch erheblich ausbreiten, wendete sich das Blatt dann im 17. Jahrhundert und als die Hauptfigur des Romans in Japan ankommt, sind Christen einer extremen Verfolgung ausgesetzt: wer erwischt wird, muss abschwören oder wird grausam hingerichtet – oder beides. Auch dieser Portugiese gerät in das Mahlwerk der Oppression der brutalen japanischen Landesfürsten und zerbricht daran, dass Gott zu all der Ungerechtigkeit schweigt. Vor allem muss der Priester aber feststellen, als er schließlich dann doch öffentlich auf ein Gottesbild drauftritt und damit abschwört (dies ist eine zu tiefst katholische Geschichte die in ihrer Bilder-Verehrung für protestantische Leser oder auch Ungläubige nicht immer ganz leicht nachvollziehbar ist), muss er feststellen, dass er nicht den Leidensweg Jesu, wie er als Trost hofft, sondern eher den des Judas nachvollzieht. Der schwermütige Roman enthält viele Folter- und Hinrichtungsszenen und ist von großer Trost- und Hoffnungslosigkeit geprägt, gleichwohl aber trotzdem eine intensive und bereichernde Leseerfahrung zum Thema Theodizee – und er ist kurz, der Roman umfasst gerade einmal 266 Seiten in der britischen TB-Ausgabe, die ich gelesen habe.
Nun bin ich gespannt auf die Verfilmungen, neben Scorseses fast 3-Stunden-Epos wurde der Roman auch bereits einmal in Japan im Jahr 1971 verfilmt – und dort adaptierte der Autor seinen Roman im Script selbst. Beide Verfilmungen werde ich demnächst mal ansehen und miteinander vergleichen, es dürfte spannend sein, diese Geschichte über ‚Fremde‘ in Japan einmal von japanischen Filmemachern und dann von nichtjapanischen Filmemachern nacherzählt zu bekommen.

3.
Vorletztes Jahr hatte ich mich ja intensiv mit dem „Graf von Monte Cristo“ von Alexandre Dumas d.Ä. beschäftigt und kehrte dieses Wochenende zu der Geschichte zurück, weil in der Reihe der Holysoft-Klassiker der Stoff erneut als Hörspiel adaptiert wurde. Im Gegensatz zu einer Radio-Bearbeitung auf 3 CDs (mit Mathieu Carrière als Edmond Dantès!), die Ende der Neunziger Jahre in zeitlicher Nähe zu der großen Gerard Depardieu-Miniserie heraus kam, adaptiert diese Holysoft-Vertonung den 1000-seitigen Stoff in nur, schluck, gerade mal 78 Minuten.
Wie bei vielen Adaptionen des Grafen wird ein Schwerpunkt auf den Anfang mit der Festungshaft gelegt, die auch in diesem Hörspiel gut die erste Hälfte der Spielzeit ausmacht (auch wenn das im Roman nicht mal 1/5 der Seiten einnimmt), während die verästelten und komplexen Rachepläne des Grafen in der Pariser Gesellschaft dann in der zweiten Hälfte verhandelt werden. Da diese gut 4/5 des Romans ausmachen, sind sie natürlich nur auf das Allerwesentlichste reduziert; insofern erstaunt es, dass dies zumindest für Leser des Romans einigermaßen gut funktioniert. Gratulation dafür an die Holysoft-Macher. Wer den Roman und den Stoff nicht kennt, dürfte sich trotz einer radikalen Reduzierung des Figurenensembles vermutlich doch etwas im Stoff verheddern oder zumindest wenig dabei empfinden, wenn diese Rachepläne nur als kurze Vignetten geschildert werden.
Gerade bei Holysoft, die häufig Adaptionen auch mal mehr Raum und Zeit gönnen, verwundert es, dass hier die Chance vertan wurde, den Roman ausführlicher zu adaptieren. Noch deutlich kürzer fielen allerdings die diversen Hörspiel-Adaptionen des Stoffes in den 1970ern für eher kindliche oder jugendliche Hörer aus, hier begnügte man sich in der Regel nur mit einer Dreiviertelstunde(!, so lange wie ne LP halt war) für den ganzen Roman. Die entsprechende Europa-Produktion ist bis heute in Wiederauflagen erhältlich. Ich habe mir jetzt einmal Konkurrenz-Versionen von PEG und Auditon nachbesorgt, mindestens drei weitere existieren auch noch. Für einen Vergleichsfetischisten wie mich sind gerade diese verschiedenen Versionen aus den Siebzigern häufig ein richtiges Fest, da es damals nicht so selten vorkam, dass ein Regisseur einen Stoff bei einem anderen Label noch einmal vertonte und dafür exakt dasselbe(!) Skript verwendete, nur häufig andere Sprecher oder die gleichen Sprecher in verschiedenen Rollen besetzte.
Die meisten dieser Versionen wurden bis heute nicht mehr neu aufgelegt, hier werde ich einmal mehr auf eBay zusammengekaufte gebrauchte Audio-Kassetten digitalisieren müssen, was für sich schon ein großes Vergnügen darstellt. Das ist ernst gemeint, hier fühlt man sich manchmal tatsächlich wie, als würde man Schätze der Vergangenheit entreißen.
Da mich der Stoff sehr fasziniert, werde ich vielleicht auch mal mit der Filmreihe weiter machen und habe mir gestern einmal die große französische Verfilmung von 1943 angesehen, die zu den berühmtesten Bearbeitungen des Romans gehört. Die Verfilmung ist auch gekonnt, die drei Stunden in zwei Teilen gehen schnell rum, allzu inspiriert ist die Regie aber nicht ausgefallen, die sich auf schlicht gekonntes Handwerk zurück zog. Auch hier kann ich wieder schön vergleichen, derselbe Regisseur Robert Vernay verfilmte den Roman gut zehn Jahre später 1954 noch einmal, dann in Farbe.

So. Nun weiter, auf zu neuen oder alten Abenteuern.

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Lokolino 2018 - mit Nestis auf der Familienmesse in Göttingen

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 05 February 2018 · 134 Aufrufe
Unterwegs, Nestis

Die Lokolino in Göttingen war an diesem Wochenende mein Ziel. Eine Messe für Familien, Babys und Kinder, also etwas ganz anderes als die Buchmessen und Cons, auf denen ich mich sonst immer so herumtreibe. Es gab zwar einige Bücherstände - außer meiner Verlegerin Monika Fuchs hatte zum Beispiel auch der Verlag Biber und Butzemann seine Bücher dort präsentiert - aber es gab eine ganze Menge mehr als Lesestoff.

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Schon als ich im ehemaligen Lokschuppen am Göttinger Bahnhof ankam und mich die Füxin zum Verlagsstand lotste, wäre ich beinahe in eine riesige Ansammlung von Schulranzen hineingelaufen. Und der Verlagsstand selbst stand in einem Bermudadreieck aus dem Lesezelt, einer Präsentation mit riesigen Playmobilfiguren und einem Star Wars-Stand, an dem sich Kinder mit Laserschwertern zusammen mit Vertretern der dunklen Seite der Macht fotografieren lassen konnten. Ich gestehe, dass ich ziemlich lange Blicke hinüber geworfen habe zu den Jungen und Mädchen, die da ihre leuchtenden Klingen mit den Darstellern kreuzten. Die StarWars Costume Community sammelte für einen guten Zweck, nämlich für die „Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V.“.
Wir hatten jedenfalls durch die prominenten Nachbarn einiges an Laufkundschaft, vor allem waren sehr viele Kinder unterwegs, die sich zusammen mit ihren Eltern über die dräuende Grundschule informieren wollten. Auch Nestis fand durchaus Interesse bei den ABC-Schützen. Großen Dank an Büchermodel Leonie fürs Fotoshooting und an Walfisch-Geschichten-Verfasserin Amilia fürs geduldige Diktieren.

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Verlegerin Monika Fuchs hatte sich beim Dekorieren des Büchertischs übrigens selbst übertroffen. Das Baströckchen, das als Dekoration diente, war ein echter Hingucker. Also, wir hatten alles, was wir brauchten: Untenrum Südseeträume mit Aloha, oben Nordsee-Charme mit Prinzessin Nestis und der "Verbotenen Welle" - inklusive Bandposter von Ølpæst und Narwalsbild für die Kleinen.

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In der Halle war durch Musikdarbietungen und Trommelworkshops (jedenfalls klang es so) manchmal ein ziemlich hoher Geräuschpegel. Aber das Programm dort wechselte sich in halbstündigem Rhythmus mit den Lesungen im Vorlesezelt ab. Es gab am Sonntag zwei Lesungen aus Büchern des Verlags Monika Fuchs. Die Verlegerin hatte die erste Lesung des Tages und las im Morgengrauen aus "Vincent und der Waschkobold" vor. Ich selbst war die letzte Vorleserin der Messe. Natürlich mit Nestis. Ich las die ersten beiden Kapitel aus "Nestis und die verbotene Welle" vor.

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Den Kindern und ihren Eltern hat es wohl viel Spaß gemacht. Vor allem hat mich gefreut, dass die Technikerin, die für die Mikrofonanlage zuständig war und für die richtige Klangqualität gesorgt hat, hinterher noch zu mir rüberkam und sagte, dass sie es toll gefunden hat. Immerhin hat sie ja zwei Tage lang im Geschichtenzelt verbracht und sich alle Lesungen angehört.

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Gegen 18 Uhr, als die letzten Besucher gegangen waren, begannen wir mit dem Abbau. Das Baströckchen kam ganz unten in Monikas Koffer. Es wird wohl auf einer der nächsten Messen noch zu weiteren Ehren kommen.
Die Fahrt nach Hildesheim auf der A7 verlief recht problemlos, anschließend gab es noch ein nettes Abendessen mit Füxin und Biebern im "Amadeus" (und einem schönen Rumpsteak, englisch, 250 Gramm). Eine der wenigen Messen, nach denen ich tatsächlich vor Mitternacht in Sillium anlandete. Dann gings weiter nach Gardelegen ... Dienstantritt: 10 Uhr, ich habs ganz gut geschafft.

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© Petra Hartmann

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Kolumne: Die Sache mit den ... LKZL!

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 28 January 2018 · 53 Aufrufe

Die Kurzgeschichten-Kolumne kommt später. Heute geht es um Lektoren, die Arbeit suchen.

Die Sache mit ... den LKZL!


Viel Vergnügen!

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Nachruf auf Ursula Le Guin von Peter Schünemann

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 25 January 2018 · 186 Aufrufe

Ursula K. Le Guin ist am 22. Januar 2018 gestorben. Auf Bitte von Peter Schünemann, einem Mitstreiter beim NEUEN STERN und SF-Kumpel aus Halle / Saale möchte ich hier seinen persönlichen Nachruf einstellen:

Zur Erinnerung an Ursula Le Guin

Manchmal ereignen sich seltsame Zufälle. Am Wochenende vom 20./21. Januar las ich auf einer Bahnreise wieder einmal Ursula Le Guins „Die Erzähler“; seit ich das letzte Mal etwas von ihr gelesen hatte, war einige Zeit vergangen, „Erdsee“, im letzten Frühling, so weit ich mich erinnere. Auf der Fahrt sagte ich irgendwann plötzlich zu meiner Frau: „Ursula Le Guin ist 1929 geboren, im gleichen Jahr wie Christa Wolf. Zum Glück lebt sie noch …“ Was man so sagt, wenn man selbst älter wird und Autoren, die einen mit ihren Büchern immer noch begleiten, allmählich auf die Neunzig zugehen oder darüber hinaus sind: Günter de Bruyn, geboren 1926; Günter Kunert, 1929; Ursula Le Guin, 1929, Reiner Kunze, 1933, Philip Roth, 1933 …

Ja, man weiß, dass einen jeden Tag die Todesnachricht erreichen kann, aber wenn es dann wirklich passiert --- Gestern, am 24. Januar, kam ich erst spätabends aus der Schule, und gleich nach der Begrüßung sagte meine Frau: „Ursula Le Guin ist gestorben.“ Da war es dann doch nötig, sich den Satz ein paar Mal vorzusagen, ihm kopfschüttelnd, halb ungläubig nachzusinnen und anschließend ins Lesezimmer zu gehen, wo Le Guins Bücher auf einem besonderen Platz stehen. Ein paar Momente Stille.

Zu DDR-Zeiten habe ich „Winterplanet“ (DNB 1979) verpasst, aber „Planet der Habenichtse“ (DNB, 1987, englisch „The Dispossessed“) ergatterte ich, las es … und war fasziniert, nicht zuletzt deswegen, weil die anarchistische Gesellschaft auf Anarres mir wirklich und realisierbar vorkam, aber auch, weil einzelne negative Züge dieser Gesellschaft (Bürokratisierung, Parolen als „Totschlag­argumente“, Machtmissbrauch) mich stark an das erinnerten, woran die DDR krankte. Da der Roman mich tief beeindruckt hatte, bemühte ich mich gleich nach der Wende, alles von Ursula Le Guin zu lesen und zu sammeln. Liebe auf den ersten Satz sozusagen. Sie hat bis heute gehalten.

Le Guins Werk ist dem Unfang nach eher schmal, passt bequem auf ein halbes Regalbord – aber was für Romane und Geschichten sind das! Da wäre zum einen die, die im Hainish-Universum spielen: zuerst „Rocannons Welt“, „Das zehnte Jahr“ und „Stadt der Illusionen“, dann natürlich „Winterplanet“, „Das Wort für Welt ist Wald“ und „Planet der Habenichtse“ (für diese drei Romane gab es insgesamt dreimal den Hugo und zweimal den Nebula Award!), schließlich das ebenso leicht wie bedächtig erzählte „Die Erzähler“. Dann fällt einem natürlich sofort der „Erdsee-Zyklus“ ein, die Romane und Erzählungen um den Magier Ged oder um die Welt, in der er lebt; nicht umsonst bisweilen mit Tolkiens „Herr der Ringe“ verglichen, ganz anders in Geschichten, Welt-Schöpfung und Ton als dieser und ihm doch ebenbürtig. Hinzu kommen die Story-Sammlungen wie „Die zwölf Striche der Windrose“ und „Die Kompassrose“, die Romane „Die Geißel des Himmels“, „Das Auge des Reihers“ oder „Die wilde Gabe“ und schließlich die zauberhafte Fantasy von „Das Wunschtal“, einer Geschichte um drückenden Alltag, Flucht, Zuflucht, Scheitern und Gelingen da, wo man es anfangs nicht erwarten konnte.

2017 erschien bei Tor die Neuübersetzung von „The Dispossessed“ unter dem Titel „Freie Geister“ – und dieser Titel könnte auch über Le Guins gesamtem Werk stehen. Ihre Heldinnen und Helden, wie wir alle befangen in den Fesseln von Psyche und Herkommen, machen sich auf ihre Wege, um an deren Ende (ohne es anfangs zu beabsichtigen oder zu ahnen) wirklich freie Geister zu werden, Menschen, die ihr Leben selbstbestimmt gestalten, im Gefühl des Richtigen, wenn auch nicht Schwerelosen. So lautet der letzte Satz in „Planet der Habenichtse“: „Seine Hände waren so leer, wie sie immer gewesen waren.“ Shevek, der geniale Physiker, hat vom reichen Urras nicht einmal das kleine Geschenk mitnehmen können, das er seiner Tochter gern gegeben hätte: ein Bild von einem Lämmchen. Kein Schluss mit großen Akkorden, sondern verhalten, nachdenklich, vielleicht mit einem Hauch Traurigkeit. Aber es ist richtig so, wie es ist, das fühlt der Leser mit; genau wie es folgerichtig erscheint, dass der einst so mächtige Magier Ged seine Macht verliert – und es nicht bedauert.

2014 erhielt Ursula Le Guin den National Book Award, der alljährlich nicht nur für Einzelwerke vergeben wird, sondern in Form der Medal for Distinguished Contribution to American Letters auch für das Lebenswerk einer Autorin oder eines Autors, die die US-amerikanische Literatur um Hervorragendes bereichert haben. (Das zeigt, wie künstlich die Trennlinien zwischen „Mainstream-“ und „Genreliteratur“ oder gar zwischen „E-“ und „U-Literatur“ sind, wenn es doch nur auf gute Literatur ankommt. Und es zeigt, dass die National Book Foundation ein gutes Gespür für gute Literatur hat.)

In ihrer Dankesrede zur Verleihung des Preises sagte Ursula Le Guin: „Auf uns kommen harte Zeiten zu, in denen wir uns nach den Stimmen von Schriftstellern sehnen werden, die fähig sind, Alternativen zu unserer heutigen Lebensweise zu sehen; denen es gelingt, über unsere angstgeplagte, der Technologie verschriebene Gesellschaft hinauszuschauen, um andere Lebensformen in den Blick zu nehmen und echte Ursachen für Hoffnung zu ersinnen. Wir werden Schriftsteller brauchen, die sich an Freiheit erinnern können – Dichter, Visionärinnen -, Realisten einer größeren, weiteren Realität.“

Das beschreibt nicht nur, was wir dringend brauchen - es beschreibt auch Ursula Le Guins unverwechselbare Art zu denken, zu träumen und zu schreiben, ihre ganz eigene Stimme. Wir hören sie immer noch. Ich bin dankbar.

Peter Schünemann, 25.1.2018

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"Boys & Books" – neue Buchempfehlungen für Jungen (zweite Auswahlliste), #50

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 20 January 2018 · 129 Aufrufe
Kinderliteratur, Juryarbeit und 4 weitere...

Der Verein boys & books hat eine gleichnamige Buchempfehlungsseite für Jungen ins Leben gerufen, die zweimal im Jahr jeweils fünf besonders interessante Titel für vier Altersgruppen (8+, 10+, 12+, 14+) auswählt. Seit Dezember ist die zweite Top-Titel-Auswahl (Herbst 2017) vollständig online. Sie lässt sich sowohl als Plakat (pdf) betrachten als auch herunterladen.
Eingefügtes Bild

Die Mitarbeit in der Jury der Altersgruppe 10 + hat mir wieder viel Spaß gemacht. Dies sind unsere Favoriten, die sicher guten Anklang bei jungen Lesern finden werden:

Zombie-Zahnarzt
David Walliams >>mehr

Luzifer Junior – Zu gut für die Hölle
Jochen Till >>mehr


Evil Hero – Superschurke wider Willen,
Sandra Grauer >>mehr


Der magische Faden
Tom Llewellyn >>mehr

Ich bin einfach zu genial
Stuart David >>mehr

Zur ersten Top-Titel-Auswahl (und einigen Informationen zum Hintergrund des Projekts) geht es hier entlang. (bf)

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D9E 18: Jene, die sich nicht beherrschen lassen

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 03 December 2017 · 146 Aufrufe

Ein kleiner Textsplitter

Sie nannten sich die Senuin. Ein Wort aus ihrer Sprache und oberflächlich übersetzt bedeutete es die Planer. Doch das traf es nicht genau. Streng genommen musste die Übersetzung lauten: die dem Plan folgen. Denn das war es, was sie taten.

Sie waren Wissenschaftler, Forscher und Denker. Sie waren nicht die Einzigen, die in Diensten der Hondh standen, wahrscheinlich nicht einmal die Wichtigsten, dennoch hatten sie sich im Laufe der Jahrhunderte eine Position erarbeitet, die man als wichtig bezeichnen konnte.

Sie galten als loyal. Aber sie waren es nicht. Waren es nie gewesen und würden es nie sein. Aber sie hielten sich bedeckt und nahmen Schuld auf sich. Schuld am Tod vieler, Schuld am Untergang von Zivilisationen.

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 338 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 328 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 1312 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 1779 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 6833 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines

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Neues von der Raumzeitlegende!

Geschrieben von Sah-Gahn in Raumzeitlegenden, 27 February 2015 · 1828 Aufrufe

Hallo liebe Science-Fiction Freunde!

Wie angekündigt, gibt es Neuigkeiten von der "Raumzeitlegende!" Das E-Book gibt es jetzt mit erweiterter Leseprobe.
Hinzugefügt ist das Kapitel - Die Orbitalstationen!
Hier noch mal der Link: http://bit.ly/1EvK4sr
Viel Spaß beim lesen wünscht,
Sah-Gahn!

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AGM-Magazin 23

Geschrieben von Nina in Von Chaos bis Zukunft - Ninas Blog, 23 February 2015 · 3598 Aufrufe
AGM-Magazin

Auch in der 23. Ausgabe des AGM-Magazins sind wieder Beiträge von mir über Bücher zu finden.

Eingefügtes Bild

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Das Richtungsding

Geschrieben von T. Lagemann in Oberon, 31 October 2014 · 1882 Aufrufe

Aufs Podest kann mein Text am 8.11. nicht mehr kommen, für den Publikumsentscheid sind andere Texte nominiert - aber "Hammer und Eisel" hat es immerhin in die kommende Ausgabe der Literaturzeitschrift "Das Richtungsding" - http://richtungsding.de/ geschafft. Nach dem 4. Platz beim Putlitzer Preis das zweite Mal in diesem Jahr, das ich mit "Literatur" Erfolg gehabt habe. Und da ich dieses Jahr, bedingt durch den Berufswechsel, sehr wenig geschrieben haben, kann ich also zufrieden sein - die "Quote" stimmt. Und das nehme ich zum Anlass, um ein paar Worte über das Oberon Projekt zu verlieren - tot ist das Ding nicht. Überhaupt nicht. Aber mir fehlt es leider an Zeit, um den Roman zu schreiben. Und so werde ich das Jahr mit drei Texten zu interessanten Ausschreibungen ausklingen lassen. Um dann im neuen Jahr, wenn das Arbeitsaufkommen geringer sein wird, voller Energie - und vor allem: durchgeplant! - das Projekt Oberon nicht nur anzugehen, sondern auch zu beenden. Ach ja, und natürlich bin ich nächste Woche Samstag bei der Premiere des Richtungsding VIII in Mülheim (Ruhr). Ich möchte hören, was die geschrieben haben, die um die Gunst des Publikums lesen.



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