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Darthula: "Handtaschenbuch" mit humorvollem Vorwort

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 22 January 2020 · 29 Aufrufe
Darthula

"Darthula - eine begehrte Prinzessin" nennt die Rezensentin Faidit meine ossianische Novelle. In ihrer Buchbesprechung auf Lovelybooks vergibt sie fünf Sterne an das Büchlein über die irische Prinzessin.

"Ein Roman muss nicht immer mehrere hundert Seiten lang sein, um ein guter Roman zu sein", sagt die Rezensentin über die Länge des Buchs, das sie augenzwinkernd als kleines „Handtaschenbuch“ bezeichnet. Sie findet, die Geschichte sei "in einer wunderschön poetischen Sprache mit feinfühligen Beschreibungen von Landschaft, Personen und Situationen geschrieben, die ein umfangreiches Kopfkino erschafft."

Und Faidit ist tatsächlich die erste Leserin, die sich ausführlich über das Vorwort äußert. Sie schreibt:

"Auch das Vorwort, selbst wenn man es für gewöhnlich in einem Buch oft links liegen lässt, ist lesenswert! Denn es ist höchst amüsant und unterhaltend, wenn die Autorin mit einer ehrlichen Authentizität und typischem norddeutschem Humor vom Werdegang des kleinen Romans erzählt. Da musste ich gleich mehrmals laut auflachen!"

Herzlichen Dank dafür!

Die vollständige Rezension findet ihr auf Lovelybooks:
https://www.lovelybo...51LHywbDBYeJGM8

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Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 January 2020 · 93 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

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Eine Anthropologin auf dem Mars: Sieben paradoxe Geschichten (Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1997) von Oliver Sacks

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 18 January 2020 · 51 Aufrufe

Wieder habe ich ein älteres Buch erwischt, an dem ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Der Titel klingt nach SF, aber Fans könnten vom Inhalt enttäuscht werden, es ist keine.
Hier geht um psychische Erkrankungen, um Fallbeispiele, um die Arbeit des Gehirns.
Sicher gibt es aktuelle Studien zu den beschriebenen Themen. Doch mir gefiel dieses Buch, verfasst vom britischen Neurologen Oliver Sacks (1933-2015). Bei der Suche im Forum stieß ich mehrmals auf die Erwähnung des Namens, also völlig unbekannt dürfte er hier nicht sein.
In Eine Anthropologin auf dem Mars: Sieben paradoxe Geschichten (Rowohlt Taschenbuch Verlag 1997, Übersetzer: Hainer Kober, Alexandre Métraux und Jutta Schust) erzählt Oliver Sacks einfühlsam von den Problemen und Möglichkeiten seiner Patienten. Er stellt u. a. Autisten, Inselbegabungen und Leute mit dem Tourette-Syndrom vor. Dem Autor gelingt es mit Leichtigkeit, Verständnis für die Leiden der Probanden zu wecken. Seine ausführlichen Erklärungen sind niemals langweilig. Er schreibt sachlich, ohne den normalen Leser zu sehr mit medizinischen Fachbegriffen zu verwirren.
Ich lese ungern über Krankheiten, aber dieses Buch ist anders.
Empfehlenswert!
Etwas für Fans habe ich dann doch noch gefunden. Oliver Sacks verweist zum Thema Sehen in einer Notiz auf den englischen SF-Autor H. G. Wells und seine Erzählung Das Land der Blinden. Leider kenne ich sie nicht.
Auch Poe und Lewis Carroll, sogar Philip K. Dick werden in einer Anmerkung erwähnt. Eve LaPlante soll diese Namen in Zusammenhang mit Schläfenlappenepilepsie und dem Geschwindschen Syndrom genannt haben.
Besonders lesenswert fand ich auch die letzte Geschichte über Temple Grandin. Sie meinte, dass sie sich manchmal wie eine Anthropologin auf dem Mars vorkommen würde. Sie kann als Autistin einiges nicht verstehen, was anderen wiederum leicht fällt. Trotz ihres großen Wissens und ihrer Fähigkeiten hat auch sie Schwächen.
Wie jeder Mensch!

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Zurück nach Mittelerde - Eine lang erwartete Reise (Teil 3)

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 17 January 2020 · 49 Aufrufe

Und noch einmal Mittelerde. Ich weiß nicht, ob es das 2016 schon gab, aber ich stieß per Zufall drauf und konnte natürlich nicht „Nein“ sagen. Kann ich selten, wenn es um Mittelerde geht. Dieses Mal sind wir dann zusammen mit Zwergen unterwegs. So irgendwie jedenfalls. Also auf zum „Einsamen Berg“!

Zurück nach Mittelerde – Eine lang erwartete Reise (Teil 3)



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...und Schluss mit 2019 (Lese-Liste)

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 29 December 2019 · 198 Aufrufe
Rolf Kauka, Rolf Krohn, Granada

Abschluss meiner Leseliste 2019.
Diesmal - zufällig - 3 x Historisches. Wobei 1 Buch ja SF ist, aber es spielt aus heutiger Sicht in der Vergangenheit.
(Damit würde es sich ja für die Lese-Challange 2020 hier im Forum (Punkt 5) qualifizieren; na ja, habe ich ja nun schon weg...)

47 – Rolf Kauka: „Roter Samstag, oder: Der Dritte Weltkrieg findet nicht statt“
Na ja, der Untertitel verspricht ja fast so etwas wie eine gute Botschaft. Sollte man die von dem Erfinder so lustiger Comicfiguren wie Fix & Foxi und dem Bussibär nicht auch erwarten? Also, ich lass mich hier nicht über dieses „Werk“ aus, dafür im NEUEN STERN ausführlich, auch zu dem nächsten Buch von ihm…
4 / 10 Punkte

48 – Rolf Kauka: „Luzifer. Roman einer Seelenwanderung“
War weitaus weniger schlecht als der andere Roman von ihm. Eine esoterisch bemäntelte Sammlung historischer Erzählungen. Mit nur (aus meiner Sicht) wenigen bedenklichen Aussagen (der Mensch hat sich aus dem Tierreich dadurch erhoben, dass er in der Lage war, seinesgleichen zu töten…). Ansonsten sind die Stories interessant, spannend, regen zum Weiterlesen (recherchieren) an. Auch die Erzählweise und Stilistik ist wesentlich besser als beim „Roten Samstag“.
8 / 10 Punkte

49 – Rolf Krohn: „Der Stern von Granada“
Zum Schluss noch ein richtiger Hit! Sehr empfehlenswert! Für Phantasten – ein bisschen – und für Geschichts-Fans – ziemlich viel. Rolf Krohn war ja schon immer ein Wanderer zwischen den Welten, und historische Stoffe sozusagen sein erstes Standbein. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat er bisher auch keinen SF-Roman (1), aber dafür halt Historische Romane geschrieben. Allerdings gönnt der Autor sich in seinen historischen Erzählungen und Romanen gern auch eine Portion Spekulation, d.h., er denkt laut – schreibend – darüber nach, wie es hätte sein und kommen können, oder wie es hätte gewesen sein können. Dabei sind seine Hintergründe hervorragend recherchiert, so dass der „reine“ Historienfreund voll auf seine Kosten kommt.
So auch hier: Wir werden ins maurische Spanien des 14. Jh. entführt. Der muslimische Herrschaftsbereich (Andalusien) sieht sich dem Vordringen der christlichen Reconquista (vornehmlich Kastilien) ausgesetzt.
Das fällt beim Lesen als Erstes auf: Der Autor hat ganz genau recherchiert und darüber nachgedacht, wie das damals funktioniert hat – also sozusagen alles. Alltägliche Dinge in Seefahrt, am Hofe des Sultans, im Denken der Menschen etc. werden sehr genau beschrieben. Es scheint dem Autor augenscheinlich großen Spaß gemacht zu haben, diese Welt vor seinem und des Lesers geistigem Auge wieder auferstehen zu lassen.
Und bei aller Präzession und Genauigkeit der historischen Schilderung spekuliert der Autor: Was wäre, wenn da nur eine Kleinigkeit anders gelaufen wäre? Wäre es denkbar, dass die muslimische Hochkultur sich hätte behaupten können gegen die Ungläubigen und Barbaren, die die Christen ja in den Augen der Muslimischen Hochschicht waren? Was hätte passieren müssen? Nun, Rolf Krohn dreht nur an scheinbar kleinen Drehschaltern. Da kommen bei einem Attentat, das es wirklich gegeben hat, nicht nur der Sultan von Granada um, sondern auch die Söhne, die ihm – in unserer Realität – auf den Thron folgten. Dafür kommt ein fernerer Verwandter auf diesen „Posten“.
Und der ist eben nicht der schwache, wenn auch kulturell und künstlerisch Interessierte (wie in der Realität), sondern der weiterdenkende, weise Herrscher. Er kann sich eines kriegerischen Angriffs der Christen erwehren und mit juristischen Reformen das Reich stabilisieren. Und er fördert die Seefahrt – was hier nur am Rande angedeutet wird, hat Riesen-Auswüchse, die der Autor in einem kleinen Ausblick darstellt; Stichwort „Amerika“ (das dann natürlich nicht so heißt).
Ach ja, der „Stern von Granada“: Ein Meteorit, der die Erde streift und von den Protagonisten als himmlisches Zeichen gewertet wird. Sie handeln nach der Sichtung anders als sie es zuvor wollten. Das reicht dann schon (fast). Das Potential, wenn ich den Autor richtig verstehe, war sozusagen vorhanden.
Interessant auch, dass durch dieses „himmlische Zeichen“ die Inquisition in Kastilien früher eingeführt wurde. Die hat dann auch schön dafür gesorgt, dass das Land geschwächt wurde – durch die Angst und den Terror, den sie verbreitete und durch Flucht der Leute aus dem Land, die dann sogar lieber in den muslimischen Teil Spaniens wechselten, also sich diesen Teufeln auszusetzen.
Wie liest sich das Buch? Nun, der Autor passt sich etwas einer altertümlichen Erzählweise an. Ich brauchte etwas, um mich daran zu gewöhnen. Seine Sprache ist oftmals metaphorisch, bildgewaltig und bildhaft, zum Teil einfach wunderschön. Wenn man sich eingelesen hat, macht es großen Spaß. Vielleicht hätte die Erzählung mehr gerafft werden können, wie schon angedeutet: Der Autor hat sichtlich Freude am Schwelgen in der Historie.
Also, für mich ein sehr guter Abschluss des Lesejahres.
9 / 10 Punkte

Infos zum Buch von Rolf Krohn bei TES: https://tes-erfurt.jimdofree.com/

(1) Rolf Krohn hat meinen Blog-Eintrag entdeckt, was mich natürlich auch freute. Und er wies darauf hin, dass er sehr wohl schon einen SF-Roman veröffentlichte. Habe ich glatt unterschlagen, obwohl ich den Roman sogar einst las: "Das dunkle Bild der Liebe". Ich kann mich aber rausreden: Zum einen ist es ein Weilchen her und in meiner Erinnerung war es in erster Linie ein Krimi, in dem dann auch noch sehr stark das Thema Stasi / DDR-Vergangenheit eine Rolle spielt. Vor dem Hintergrund der Biografie des Autors fand ich damals, und heute auch noch, sehr staunenswert, dass er einen Menschen mit Stasi-Vergangenheit nicht einfach pauschal abkanzelt und verurteilt. - Aber ja, es war eine SF-Roman.

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Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 21 December 2019 · 211 Aufrufe

James Cameron hat es vor einigen Jahren ganz richtig gesagt: „Niemand stirbt in der Science Fiction jemals so wirklich.“ Da haben die Macher des Star-Wars-Universums offenbar gut zugehört: Im neusten Film, der mit „Der Aufstieg Skywalkers“ betitelten Episode 9, kehrt Imperator Palpatine (Ian McDiarmid) zurück, der eigentlich mal von Darth Vader getötet worden war. Und der einstige Ober-Sith bleibt nicht allein: Die von der 2016 verstorbenen Carrie Fisher dargestellte Leia Organa wird mit einigen im letzten Film nicht verwendeten Szenen wieder auf die Leinwand gebracht, Han Solo (Harrison Ford) taucht als Erinnerung auf und selbst Luke Skywalker (Mark Hamill), zuletzt noch eins mit der Macht geworden und ebenfalls gestorben, irrlichtert durch einige Szenen. Große Ausnahme: Lando Calrissian (Billy Dee Williams) ist nie tot gewesen und hat trotzdem einen wichtigen Auftritt. Bei so viel Nostalgie wird dem Fan warm ums Herz und er weiß, was die Stunde geschlagen hat: Die Skywalker-Saga, 1977 von George Lucas begonnen, endet unter der Regie von J. J. Abrams mit dem dritten Teil der dritten Trilogie.

Nicht nur Kylo Ren (Adam Driver), neuer Herrscher der ersten Ordnung, muss sich mit dem zurückgekehrten Palpatine auseinandersetzen. Auch die Rebellen um Rey (Daisy Ridley), die gerade ihr Jedi-Training absolviert, Poe Dameron (Oscar Isaac), den ehemaligen Sturmtruppler Finn (John Boyega) und den unverwüstlichen Chewbacca (Joonas Suotamo) möchten den einstigen Imperator stellen, seine riesige Flotte aufhalten und seine finsteren Pläne vereiteln.

Regisseur Abrams geht am Anfang auf Nummer sicher, erklärt mehr, als dass er staunen lässt. Auch die Schnitzeljagd auf der Suche nach Palpatine, durchs All und über mehrere Planeten, gestaltet sich eher zäh. Es gibt zwar immer wieder schöne Momente, eindrucksvolle Bilder, flotte Action und vor allem dank C-3PO den Star-Wars-typischen Humor, dazu einige vielversprechende neue Figuren, die mehr Leinwandzeit verdient hätten – insgesamt passiert viel, allerdings leider lange doch zu wenig, das den Zuschauer richtig bewegen könnte. Dann nimmt die Geschichte aber Fahrt auf und liefert endlich auch wirklich packende Szenen. Sehenswert: Kylo Ren, der sich vom Milchbubi zum respektablen Finsterling gemausert hat, und Rey liefern sich ein episches Lichtschwert-Duell und einige Konfrontationen mehr. Die zuvor fehlenden Emotionen werden zum Finale hin umso mehr geweckt. Zu diesem Zeitpunkt hat dann auch der Regisseur das richtige Tempo und Gespür gefunden, sodass ihm ein wirklich zufriedenstellender Abschluss gelingt. Zwar wird es mit Star Wars weitergehen (voraussichtlich startet 2022 die nächste Trilogie), aber es ist auch schön, dass hier die klassische Saga zu einem guten Abschluss gebracht worden ist. Allem Wehmut zum Trotz hat eben alles sein Ende. Ob dann dem neuen Anfang auch wieder ein Zauber innewohnt, wird man sehen.

Mehr Star Wars im Blog:
Star Wars - The Clone Wars (2008)
Star Wars - Das Erwachen der Macht (2015)
Star Wars: Rogue One (2016)
Star Wars - Die letzten Jedi (2017)
Solo: A Star Wars Movie (2018)

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Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 718 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



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Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 July 2019 · 1270 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

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D9E Samson Wolv - Der Weg der Kreatur

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 27 October 2018 · 3258 Aufrufe
D9E

Wie ja in meiner kleinen persönlichen Übersicht geschrieben habe, haben Ernst und ich auf dem BuCon 2018 ein wenig über D9E gesprochen und was noch so kommt oder kommen könnte. Ein paar Überlegungen sind noch in der Mache, doch eines ist sicher: Mein Den-Haag-Spezialist Samson Wolv bekommt einen eigenen Roman mit dem Titel

Der Weg der Kreatur


Die Kreaturen kennt man ja bereits aus dem Spinoff "D9E - Der loganische Krieg (DLK)". Wer es (noch) nicht gelesen hat, einfach lesen. Das Autorenteam leistet tolle Arbeit!

Samson Wolv hat mit DLK jedoch nichts zu tun. Seine Geschichte beginnt später. Aber er ist eine Kreatur. Und er geht seinen Weg ... der etwas düsterer, etwas brutaler und etwas böser sein dürfte, als das, was man bislang so von mir kennt.

Angedacht ist der Roman (nicht was die Handlung, sondern das Erscheinungsdatum angeht) für Anfang 2020, nach dem Ende der Hauptreihe.

Noch Fragen? Dann einfach her damit!

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Jeff Lemire & Dustin Nguyen: Descender, Bd. 2 + 3 (Rezension, #53)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 30 September 2018 · 2968 Aufrufe
Comic, Rezension, Besprechung und 5 weitere...

Anmerkung: Zwischenzeitlich wurden auch die Bände 4 und 5 ins Deutsche übersetzt.


Jeff Lemire & Dustin Nguyen: Descender, Bd. 2 + 3

(Rezension, #53)

Die SF-Comic-Reihe Descender des US-amerikanischen Autors Jeff Lemire handelt von dem Androidenkind Tim-21, das mit seinesgleichen ums Überleben in einem Universum kämpft, in dem künstliche Wesen zum Abschuss freigegeben sind. Die Ursache liegt in der Vergangenheit: Eine gewaltige Angriffswelle bis dahin unbekannter Roboter-Raumschiffe – Harvester genannt – hat die Hauptwelten des Vereinten Galaktischen Rates (UGC) zerstört. In der Folge kam es zu einer planetenübergreifenden Vernichtung der eigenen Roboter, die als Sündenböcke für die wieder spurlos verschwundenen Harvester herhalten mussten.
Der erste Band der Descender-Serie schilderte die letzten Endes erfolgreiche Suche von Captain Tesla und des Kybernetikers Dr. Quon nach Tim-21, der über denselben Maschinencode wie die Harvester verfügen soll. Bevor Tim-21 über die Herkunft und etwaige Rückkehr der Harvester befragt werden kann, wird Telsas Gruppe von Roboter-Kopfgeldjägern (›Schrottern‹) angegriffen und auf den Planeten Gnish gebracht, dem Epizentrum der Roboterverfolgung.
Band 2 setzt diese Handlungslinie fort und beginnt mit einer Kommandoaktion des Roboters Psius, der mit seinem Roboter-Bund namens Hardwire Tim-21 und seine Gefährten befreit – und eine Brutalität an den Tag legt, die der der Gnishianer in nichts nachsteht. Psius bringt sie zum ›Maschinenmond‹, Hardwires Geheimbasis in einem Asteroidenfeld. Er hofft über das »Neuro-Netz« von Tim-21 die mächtigen Harvester zu kontaktieren, um den Spieß umzudrehen und Hardwire die Herrschaft über die Menschheit zu sichern. Schon bald wissen Tim-21 und seine Freunde nicht mehr, ob sie noch Psius‘ Gäste sind oder schon seine Gefangenen.

In einer Parallelhandlung steht Andy im Mittelpunkt, ein Schrotter, der aus ganz eigenen Motiven Tim-21 sucht: In seiner Kindheit ist er mit dem Androidenjungen aufgewachsen – seine Mutter hat Tim-21 als »Gefährten-Bot« für Andy angeschafft – und betrachtet ihn darum als seinen Bruder. Um Tim-21 zu orten, nimmt Andy Kontakt zu seiner Ex-Frau auf, die ihm ihre Hilfe aber zunächst verweigert, weil sie sich von Andy und den Schrottern insgesamt losgesagt hat. Schließlich ist da auch noch Tim-22, Psius‘ Sohn. Anders als der baugleiche Tim-21, der sich sehr positiv an Andy zurückerinnert, hasst Tim-22 menschliche Wesen und ist zudem auf Tim-21 eifersüchtig, weil dieser für den Roboter-Widerstand so wichtig sein soll. Sehr eindrücklich werden in einem Splash-Panel die unterschiedlichen Charaktere der beiden Androiden in Szene gesetzt, als sie ein VR-Spiel spielen. Während Tim-21 vor einem Drachen das Weite sucht, kauft sich sein misanthroper Doppelgänger eine titanisch anmutende Axt, mit er das Ungeheuer in Stücke haut.

Im dritten Descender-Band wird der Fortschritt der Handlung etwas verzögert, indem in Rückblicken die Vergangenheit ausgewähler Figuren beleuchtet wird. Dadurch gewinnt die gesamte Geschichte an Komplexität und wird noch unterhaltsamer. Und auch der Aspekt, wie mit den Robotern umzugehen ist, wird differenzierter behandelt, so dass zu fragen ist: Sollte man künstliche Wesen, die mit den Menschen aufgrund ihrer Intelligenz gleichwertig sind, nicht auch ›menschlich‹ – d.h. eben nicht als Sklaven und Ersatzteillager – behandeln?

Insgesamt ziehe ich folgendes Fazit: Der zweite und dritte Band der Descender-Serie bleiben empfehlenswert. Die Serie ist weiterhin spannend und inhaltlich anspruchsvoll, auch weil sie dem Erzählmotiv des künstlichen Wesens interessante Facetten abgewinnt.

Gesamteindruck für beide Bände: +++++ (5 / 5)


Bibliographische Angaben:

Jeff Lemire (Text), Dustin Nguyen (Zeichnungen): Descender. Buch 2: Maschinenmond. Bielefeld: Splitter, 2016. Hardcover. 120 S. 19,80 EUR. ISBN: 978-3958391673.

Jeff Lemire (Text), Dustin Nguyen (Zeichnungen): Descender. Buch 3: Singularitäten. Bielefeld: Splitter, 2017. Hardcover.
Bielefeld,
Splitter: 2017. 120 S. 22,80 EUR. ISBN: 978-3958391680.

(Erstveröffentlichung dieser Sammelrezension in: Michael Görden (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2017, Berlin: Golkonda Verlag, 2017. Und hier geht es zu meiner Rezension von Band 1: Blogpost #43.)

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 June 2018 · 1518 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 2088 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

Angehängte Dateien



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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 2171 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 3111 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 3493 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 9615 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines

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Neues von der Raumzeitlegende!

Geschrieben von Sah-Gahn in Raumzeitlegenden, 27 February 2015 · 3433 Aufrufe

Hallo liebe Science-Fiction Freunde!

Wie angekündigt, gibt es Neuigkeiten von der "Raumzeitlegende!" Das E-Book gibt es jetzt mit erweiterter Leseprobe.
Hinzugefügt ist das Kapitel - Die Orbitalstationen!
Hier noch mal der Link: http://bit.ly/1EvK4sr
Viel Spaß beim lesen wünscht,
Sah-Gahn!

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AGM-Magazin 23

Geschrieben von Nina in Von Chaos bis Zukunft - Ninas Blog, 23 February 2015 · 5560 Aufrufe
AGM-Magazin

Auch in der 23. Ausgabe des AGM-Magazins sind wieder Beiträge von mir über Bücher zu finden.

Eingefügtes Bild

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Das Richtungsding

Geschrieben von T. Lagemann in Oberon, 31 October 2014 · 3533 Aufrufe

Aufs Podest kann mein Text am 8.11. nicht mehr kommen, für den Publikumsentscheid sind andere Texte nominiert - aber "Hammer und Eisel" hat es immerhin in die kommende Ausgabe der Literaturzeitschrift "Das Richtungsding" - http://richtungsding.de/ geschafft. Nach dem 4. Platz beim Putlitzer Preis das zweite Mal in diesem Jahr, das ich mit "Literatur" Erfolg gehabt habe. Und da ich dieses Jahr, bedingt durch den Berufswechsel, sehr wenig geschrieben haben, kann ich also zufrieden sein - die "Quote" stimmt. Und das nehme ich zum Anlass, um ein paar Worte über das Oberon Projekt zu verlieren - tot ist das Ding nicht. Überhaupt nicht. Aber mir fehlt es leider an Zeit, um den Roman zu schreiben. Und so werde ich das Jahr mit drei Texten zu interessanten Ausschreibungen ausklingen lassen. Um dann im neuen Jahr, wenn das Arbeitsaufkommen geringer sein wird, voller Energie - und vor allem: durchgeplant! - das Projekt Oberon nicht nur anzugehen, sondern auch zu beenden. Ach ja, und natürlich bin ich nächste Woche Samstag bei der Premiere des Richtungsding VIII in Mülheim (Ruhr). Ich möchte hören, was die geschrieben haben, die um die Gunst des Publikums lesen.



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