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Convergence

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 20 October 2018 · 32 Aufrufe
Cherryh, Atevi, Foreigner

Convergence C. J. Cherryh: Convergence
(DAW Books 2017)

„Convergence“ ist der nächste Foreigner-Roman einer Serie, die damit bereits sechs Dreiergruppen, also 18 Bände umfasst. Nach der üblichen Vorgehensweise müsste nun eine neue Dreiergruppe beginnen, denn die Handlung ist auch jetzt nicht abgeschlossen.
Der Inhalt des neuen Buches gliedert sich in zwei Handlungsstränge. Bren Cameron, der menschliche Diplomat am Hof der Atevi, wird zurück nach Mospheira geschickt, auf die Insel der Menschen auf dieser Welt. Er soll dort die Ergebnisse der Verhandlungen mit den Kyo präsentieren, einer weiteren außerplanetarischen Rasse, der man in früheren Bänden begegnet war. Außerdem muss er Mospheira die bevorstehende Landung von 5000 Flüchtlingen einer versehentlich von den Kyo zerstörten Raumstation schmackhaft machen. Cajeiri, der noch sehr junge Erbe des Herrschers der Atevi, reist hingegen auf einer anderen Mission zu seinem Onkel. Dabei geht es um die Nachfolgeregelung eines bestimmten Clans und gleichzeitig immer noch die Bewältigung der Folgen einer Verschwörung innerhalb der Assassinengilde, mit der man auch in früheren Bänden zu tun hatte. Die beiden Stränge wechseln beinahe regelmäßig von Absatz zu Absatz.
Beide Handlungen sind diesmal voller langer Ausführungen der Personen, Überlegungen, Darlegungen – Politik. Es passiert eigentlich nur sehr wenig. Camerons bisher kaum beschriebene Vergangenheit spielt in Form von alten Freunden eine Rolle, auf die er plötzlich zurückgreift. Er hat sich ja von der Bevormundung durch die Universität Mospheiras längst gelöst und betrachtet sich eher als den Atevi zugehörig. Dieses spannungsgeladene Verhältnis ist nun natürlich von Bedeutung. Er konfrontiert die Menschen damit, dass die Dinge sich geändert haben und weiter ändern werden, ob sie es nun wahrhaben wollen oder nicht.
Auf Cajeiris Seite geht es ebenfalls um alte Zusammenhänge, z.B. die Herkunft seiner Mutter, die Manipulationen des Gilden-Renegaten, Morde und noch mehr Morde … Er erfährt so einiges, das ihn zu verändern scheint. Er wird auch durch diese Erfahrung erwachsener.
Am Ende steht man da und runzelt etwas die Stirn. Wie es nun wohl weitergeht? Aber das ist vermutlich Sinn der Sache.

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Johannes Gebhardt aus Stuttgart gewinnt Goldmedaille der Storyolympiade

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 15 October 2018 · 327 Aufrufe
Storyolympiade, Johannes Gebhardt

Johannes Gebhardt aus Stuttgart ist Gewinner der Storyolympiade 2018. Der 33-jährige Arzt überzeugte die Jury mit seiner Kurzgeschichte "Die Menschmaschine" und wurde am Sonnabend auf dem Buchmesse-Convent ausgezeichnet. Insgesamt nahmen 175 Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und der Türkei an dem literarischen Wettstreit teil teil.
Die Storyolympiade ist ein internationaler Kurzgeschichten-Wettbewerb für deutschsprachige Nachwuchs-Autoren, der seit 1999 ausgetragen wird. Das Thema lautete diesmal: "Maschinen." Die Silbermedaille errang Thomas Heidemann aus Friedland, auf dem dritten Platz landete Renée Engel aus Stutensee.

Eine Idee für einen Roman gibt es schon

Johannes Gebhardt lebt in Stuttgart Ost und ist seit sechs Wochen verheiratet. Bisher hat er erst eine Fantasy-Kurzgeschichte veröffentlicht. Auf jeden Fall möchte er weiter Kurzgeschichten verfassen. "Und in der Zukunft würde ich gerne einmal einen Roman schreiben", sagt der 33-Jährige. "Es gibt schon viele Ideen, aber so wenig Zeit." Zu seinen Lieblingsautoren gehören Patrick Rothfuss, George R. R. Martin und Sergei Lukjanenko.
Die Siegergeschichte "Die Menschmaschine" ist eine Science-Fiction-Story und spielt in einer Zukunftswelt, in der Androiden Bewusstsein und Gefühle entwickelt haben. Die künstlichen Menschen haben nun sogar das Bürgerrecht erhalten. Doch in der menschlichen Bevölkerung brodeln Hass und Ablehnung gegen die Androiden, und als die "Menschmaschine" Anton in einer Talkshow offen von ihrer Liebe zu einer Menschenfrau und ihren Heiratsabsichten spricht, eskaliert die Situation.

Nachdenken über Menschliches und Politisches

"Das Erschaffen von Figuren, Welten und Geschichten macht viel Spaß und ich hoffe meine Leser nicht nur zu unterhalten, sondern vielleicht auch durch phantastische Geschichten zum Nachdenken über Menschliches oder Politisches anzuregen", erzählt der Autor. Ob und wie ihm das gelungen ist, können Freunde phantastischer Literatur nun selbst nachlesen. "Die Menschmaschine" ist zusammen mit 24 weiten Wettbewerbsbeiträgen in der Anthologie zur Storyolympiade im Verlag Torsten Low erschienen. Das Buch "Maschinen", herausgegeben von Martin Witzgall und Felix Woitkowski, ISBN 978-3-940036-49-0, hat 304 Seiten, ist zum Preis von 13,90 Euro überall im Buchhandel und Online-Buchhandel erhältlich.



Informationen zur Storyolympiade:

Homepage der Storyolympiade: www.story-olympiade.de

Wikipedia: https://de.wikipedia.../Storyolympiade

Zur Geschichte des Wettbewerbs:
http://www.story-oly...storyolympiade/

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Hofmann's Buch-Zeit - Leseliste im Herbst

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 15 October 2018 · 396 Aufrufe

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32 – „Boschs Vermächtnis. Geschichten aus dem Garten der Lüste“ hg. v. Christian v. Aster. Edition Roter Drache
Dieses Buch ist eine kleine Schatzkiste. Rein äußerlich schon: Gediegenes Hardcover, mit Lesebändchen und – daher meine Assoziation – mit einer Art Verschluss: Ein Gummiband, um das Buch zusammen zu halten. Die Seitenecken sind abgerundet. Das Buch macht neben dem sehr schönen und eben gediegenen, auch einen sehr haltbaren und robusten Eindruck: Man soll es also auf seinen Wegen mitnehmen.
Genau so habe ich es gehandhabt: Die Stories, meist kurze Texte, sind auch dazu geschaffen, den Fahrtweg in der Straßenbahn oder dem Bus, zur Arbeit, zu verkürzen. Ein Weg = eine Story, das war drin.
Inhaltlich ist es aber auch ein Schätzkistchen, fürwahr!
Allenthalben wird vom Aussterben der phantastischen Erzählung, der Erzählung als Erzählform allgemein, gesprochen und geschrieben. Doch irgendwie kommt es mir so vor, als würde gerade das Gegenteil passieren: Die Anzahl der Anthologien und Story-Sammlungen ist gerade auf dem phantastischen Sektor schier unüberschaubar. Zumindest ich habe da ein wenig den Überblick und Anschluss verloren. Was sicher stimmt, ist, dass diese Sammlungen eher nicht in großen Publikumsverlagen erscheinen, aber es gibt zahlreiche Anthologien vom fannischen, über den semiprofessionellen Bereich, bis hin zu den nicht ganz so supergroßen Verlagen. Zu letzteren dürfte ja die Edition Roter Drache auf jeden Fall gehören. Finde ich gut, dass sie ein Herz für die Erzählung haben!
In diesem vortrefflichen Band haben sich 33 Beiträge eingefunden, inklusive des Vorwortes von Christian v. Aster, dem Herausgeber. Ich zähle sein Vorwort mit, da es im Grunde auch eine Story ist. Na ja, zunächst hat er mich auf’s Glatteis geführt, denn ich dachte natürlich nicht im Traum daran, dass mich das Vorwort anlügt! Okay, ich nehme ich das mal nicht übel. Das „Lügen“ ist ja sozusagen, als guter Geschichtenerzähler, sein Job.
Christian erzählt, wie er auf die Idee zu dieser Anthologie kam. Es war, irgendwie ähnlich wie in der Dirty-Cult-Anthologie, zuerst ein Bild da, dann die Erzählungen dazu. Hier ist das Bild aber ein altes, bekanntes: Hieronymus Bosch: „Im Garten der Lüste“ – ein Meisterwerk des phantastischen und makaberen Surrealismus, gleichzeitig ein wichtiges Werk der Früh-Renaissance.
Die Autoren haben die Aufgabe erhalten, ein ihnen zugewiesenes Stück aus dem Triptychon als Inspiration für ihre Story zu nutzen.
Aus meiner Sicht haben sich 2 Gruppen dabei herausgebildet: Die einen blieben sehr nahe am Bild und seinem Schöpfer, dem Maler Bosch. Ihre Stories spielen mehr oder weniger historisch untermalt im Spätmittelalter, Bosch ist oftmals eine, oder gar die Hauptfigur ihrer Erzählung. Hier werden vor allem die Motive und Hintergründe für die phantasmagorischen Exzesse des Bildes „erklärt“. Natürlich bietet das eine Unmenge an phantastischen Einfällen und Ideen.
Die andere Gruppe kann sich aber mehr von dem historischen Hintergrund trennen, bringt den Stoff in die Gegenwart, oder in eine andere Zeit. Als spezielle Gruppe fielen mir dann noch diejenigen auf, die sich um das Bild an sich kümmern, sich also Spuren und Rätseln widmen, die das Bild (oder ein Ausschnitt daraus) bis in unsere Zeit hinterließ.
Obwohl die Aufgabenstellung die Autoren gleichermaßen traf, konnten sie doch sehr unterschiedliche Gedanken entwickeln, Ideen sprudeln lassen, viele ließen sich durchaus von den bizarr-dämonischen Alptraumgestalten des Bildes verführen, andere nahmen das alles nicht gar so ernst. Wieder andere haben sich recht weit von Bosch entfernen können, was bei der Fülle der Texte dann sogar angenehm war.
Einen regelrechten Ausfall konnte ich nicht ausmachen, auch wenn ich nicht alle Stories gleichermaßen attraktiv fand. Mir waren auch nicht alle Namen ein Begriff. Für mich war die Lektüre also zum einen ein willkommenes Wiederlesen mit „alten Bekannten", aber auch Aha!-Erlebnisse, da ich die Namen kannte, aber von den Autorinnen und Autoren bisher kaum oder nichts gelesen hatte und ich konnte gänzlich neue Talente kennen lernen. Was will man mehr?
9 / 10 Punkte

33 - Cixin Liu: „Weltenzerstörer“
Hübsche Novelle des großen chines. SF-Autors. Wirkt ein bisschen wie eine Aufwärmübung zu den Drei Sonnen, auf jeden Fall kommt die Menschheit auch wieder nicht gut weg bei der Sache. Und wieder sind es Aliens, die sich ein Kehricht um gutes Wetter zwischen den Zivilisationen im Weltraum scheren. In seiner misanthropischen Art bleibt der Autor sich treu; doch diesmal mit einer schwarz-humorigen und am Ende einer leicht optimistischen Note.
8 / 10 Punkte

34 - Mike Wilson: „Rockabilly“
Kurzroman um ein paar Vorstadt-Menschen, die in die Nähe eines niedergegangenen Meteoriten eine ziemlich verrückte, am Ende auch fatale Nacht erleben, aber nicht unbedingt überleben.
Im Mittelpunkt stehen diese krassen Typen, deren Leben ins Surrealistische abdriftet in Gegenwart dies Meteoriten; so richtig auserzählt wird das aber nicht.
Auch wenn man erst mal was anderes denkt, es ist kein US-Amerikaner, sondern ein Argentinier, merkt man dem Text aber m.M.n. nicht an. Hübsche, surrealistische Milieu-Studie, deren Tiefgang sich mir nicht erschlossen hat. Aber vielleicht gibt es keinen Tiefgang im richtigen Leben.
7/10 Punkte

35 - Michael Bishop: „Dieser Mann ist leider tot“
Irgendwie ziemlich aktueller Roman, denn die alternative Nixon-Alternativwelt, die Bishop vom Geist PKDs heimsuchen lässt, erscheint mir heute viel realer als sie dem Autor in den 80ern erschienen sein muss. Ob Dick, oder irgendein Demiurg, daran geschraubt hat? – Miene 50 Pfennige dazu in der PKD-Ausgabe des NEUEN STERNS.
9 / 10 Punkte

36 – Boris Sawinkow: „Das schwarze Pferd“
Wieder so ein Buch, nach dessen Lektüre ich mir dachte. Was weiß ich schon… hier: Russischer Bürgerkrieg nach der Oktoberrevolution. Sehr kompakter Roman eines „Berufs-Attentäters“, der als sozialrevolutionärer russischer Anarchist und Bombenleger begann, dann in der provisorischen Regierung unter Kerenski war und mit einer sehr antibolschewistischen Haltung in allem möglichen weißen und „grünen“ Armeen und Untergrundorganisationen tätig war.
Wenn seine Biografen Recht haben, musste der Mann ständig „unter Strom“ stehen, adrenalinsüchtig war. Hier stellt er unter Darstellung seines eigenen Tuns die Ereignisse des Bürgerkrieges als etwas Schreckliches, aber Natürliches dar, was eben geschieht. Auch wenn er für den Tod von Menschen mitverantwortlich ist, so kann er das nur registrieren, kaum darüber reflektieren, geschweige denn sich dagegen zu positionieren. Irgendwie unwirklich, wie ein surrealistischer, gewaltvoller Alptraum das Ganze.
Bin irgendwie fasziniert und werden mir auch sein Buch über seine Zeit als antizaristischer Anachrist reinziehen. Mit „Dossier“ zum Autor: Biografisches, seine Rede vor dem Gericht nach seiner Inhaftierung in Moskau von 1924.
9 / 10 Punkte

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BuCon 2018

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 14 October 2018 · 402 Aufrufe
BuCon

Es war wieder ein sehr schöner BuCon. Herzlichen Dank an die Macher!!!

Viele nette Menschen wiedergetroffen und ein paar nette kennengelernt!

Und natürlich war der BuCon-Tag auch zu anderen Dingen gut als nur zum Gast sein:

Das eine oder andere zu D9E besprochen und wie es weitergeht.

Die nächsten IKARUS-Romane kommen so im Oktober 2019.

Jürgen Eglseer wird auch was bekommen. So in der Mitte nächsten Jahres.

Und natürlich ARKLAND ... die Nummer Drei kommt, so die Götter keine Steine in den Weg werfen, im März 2019. Das ist dann zwar das Ende dieser Geschichte, aber nicht das Ende der Geschichte.

Und äh ja ... ich wurde von diversen Leuten regelrecht verbal ausgepeitscht, damit ich endlich die Verlegerleiden fertig mache. Vielleicht für den Marburg Con ...

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Heute vor einem Jahr: Die Nadir-Variante

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 14 October 2018 · 54 Aufrufe

„Argona“ ist zehn Jahre her, „Die Nadir-Variante“ gerade mal ein einziges Jahr – am 14. Oktober 2017 ist mein bis dato letzter und immer noch aktueller Science-Fiction-Roman im Wurdack Verlag erschienen und feiert damit heute seinen ersten Geburtstag. Der Zusammenhang zwischen den beiden Büchern, neben dem gemeinsamen Hintergrund: Die Arbeit an der „Nadir-Variante“ hat damals direkt nach „Argona“ begonnen, es hat dann nur ein bisschen länger gedauert, bis das Buch fertig wurde ...

„Die Nadir-Variante“ ist im Argona-Universum angesiedelt, in dem bereits (zeitlich danach) die Trilogie mit „Entheete“, „Andrade“ und „Argona“ spielt, ebenso die Story-Sammlung „Cantals Tränen“. Und, so viel sei verraten, das soll noch nicht alles sein.


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Der Klappentext:

Eine gigantische Flotte von Raumschiffen bringt Tod und Vernichtung über den Planeten Elgin und seine Bewohner. Der junge Pilot Paz Nadir kämpft für die Rettung seiner Heimat und um sein Überleben. Sein Weg führt ihn in die Tiefen des Alls und auf fremde Welten, wo er zum Spielball der Mächte zu werden droht.

Wer ist Hentscher Rof? Was erwartet Nadir auf der Raumstation Penquareel? Was suchen die geheimnisvollen Torshoi, die aus tiefer Vergangenheit wieder auftauchen? Welche Ziele verfolgt die Bruderschaft von Taronn? Was hat es mit den Gnossanden auf sich? Und wird Ville Sterndaal, der Herrscher von Cheros, der Verantwortung für sein Volk und ein ganzes Sonnensystem gerecht werden?

„Weltraum-Action mit Verstand und Witz“ (Rhein-Neckar-Zeitung)

Den Audiostream einer Lesung mit vier Ausschnitten aus dem Roman gibt es bei Youtube:


Eine Leseprobe mit Prolog und Kapital 1 ist beim Verlag online:
http://wurdackverlag...dcc0340ade46778

Das Buch bei Amazon:
https://www.amazon.d.../dp/B076H7WLFZ/

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Jeff Lemire & Dustin Nguyen: Descender, Bd. 2 + 3 (Rezension, #53)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 30 September 2018 · 878 Aufrufe
Comic, Rezension, Besprechung und 5 weitere...

Anmerkung: Zwischenzeitlich wurden auch die Bände 4 und 5 ins Deutsche übersetzt.


Jeff Lemire & Dustin Nguyen: Descender, Bd. 2 + 3

(Rezension, #53)

Die SF-Comic-Reihe Descender des US-amerikanischen Autors Jeff Lemire handelt von dem Androidenkind Tim-21, das mit seinesgleichen ums Überleben in einem Universum kämpft, in dem künstliche Wesen zum Abschuss freigegeben sind. Die Ursache liegt in der Vergangenheit: Eine gewaltige Angriffswelle bis dahin unbekannter Roboter-Raumschiffe – Harvester genannt – hat die Hauptwelten des Vereinten Galaktischen Rates (UGC) zerstört. In der Folge kam es zu einer planetenübergreifenden Vernichtung der eigenen Roboter, die als Sündenböcke für die wieder spurlos verschwundenen Harvester herhalten mussten.
Der erste Band der Descender-Serie schilderte die letzten Endes erfolgreiche Suche von Captain Tesla und des Kybernetikers Dr. Quon nach Tim-21, der über denselben Maschinencode wie die Harvester verfügen soll. Bevor Tim-21 über die Herkunft und etwaige Rückkehr der Harvester befragt werden kann, wird Telsas Gruppe von Roboter-Kopfgeldjägern (›Schrottern‹) angegriffen und auf den Planeten Gnish gebracht, dem Epizentrum der Roboterverfolgung.
Band 2 setzt diese Handlungslinie fort und beginnt mit einer Kommandoaktion des Roboters Psius, der mit seinem Roboter-Bund namens Hardwire Tim-21 und seine Gefährten befreit – und eine Brutalität an den Tag legt, die der der Gnishianer in nichts nachsteht. Psius bringt sie zum ›Maschinenmond‹, Hardwires Geheimbasis in einem Asteroidenfeld. Er hofft über das »Neuro-Netz« von Tim-21 die mächtigen Harvester zu kontaktieren, um den Spieß umzudrehen und Hardwire die Herrschaft über die Menschheit zu sichern. Schon bald wissen Tim-21 und seine Freunde nicht mehr, ob sie noch Psius‘ Gäste sind oder schon seine Gefangenen.

In einer Parallelhandlung steht Andy im Mittelpunkt, ein Schrotter, der aus ganz eigenen Motiven Tim-21 sucht: In seiner Kindheit ist er mit dem Androidenjungen aufgewachsen – seine Mutter hat Tim-21 als »Gefährten-Bot« für Andy angeschafft – und betrachtet ihn darum als seinen Bruder. Um Tim-21 zu orten, nimmt Andy Kontakt zu seiner Ex-Frau auf, die ihm ihre Hilfe aber zunächst verweigert, weil sie sich von Andy und den Schrottern insgesamt losgesagt hat. Schließlich ist da auch noch Tim-22, Psius‘ Sohn. Anders als der baugleiche Tim-21, der sich sehr positiv an Andy zurückerinnert, hasst Tim-22 menschliche Wesen und ist zudem auf Tim-21 eifersüchtig, weil dieser für den Roboter-Widerstand so wichtig sein soll. Sehr eindrücklich werden in einem Splash-Panel die unterschiedlichen Charaktere der beiden Androiden in Szene gesetzt, als sie ein VR-Spiel spielen. Während Tim-21 vor einem Drachen das Weite sucht, kauft sich sein misanthroper Doppelgänger eine titanisch anmutende Axt, mit er das Ungeheuer in Stücke haut.

Im dritten Descender-Band wird der Fortschritt der Handlung etwas verzögert, indem in Rückblicken die Vergangenheit ausgewähler Figuren beleuchtet wird. Dadurch gewinnt die gesamte Geschichte an Komplexität und wird noch unterhaltsamer. Und auch der Aspekt, wie mit den Robotern umzugehen ist, wird differenzierter behandelt, so dass zu fragen ist: Sollte man künstliche Wesen, die mit den Menschen aufgrund ihrer Intelligenz gleichwertig sind, nicht auch ›menschlich‹ – d.h. eben nicht als Sklaven und Ersatzteillager – behandeln?

Insgesamt ziehe ich folgendes Fazit: Der zweite und dritte Band der Descender-Serie bleiben empfehlenswert. Die Serie ist weiterhin spannend und inhaltlich anspruchsvoll, auch weil sie dem Erzählmotiv des künstlichen Wesens interessante Facetten abgewinnt.

Gesamteindruck für beide Bände: +++++ (5 / 5)


Bibliographische Angaben:

Jeff Lemire (Text), Dustin Nguyen (Zeichnungen): Descender. Buch 2: Maschinenmond. Bielefeld: Splitter, 2016. Hardcover. 120 S. 19,80 EUR. ISBN: 978-3958391673.

Jeff Lemire (Text), Dustin Nguyen (Zeichnungen): Descender. Buch 3: Singularitäten. Bielefeld: Splitter, 2017. Hardcover.
Bielefeld,
Splitter: 2017. 120 S. 22,80 EUR. ISBN: 978-3958391680.

(Erstveröffentlichung dieser Sammelrezension in: Michael Görden (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2017, Berlin: Golkonda Verlag, 2017. Und hier geht es zu meiner Rezension von Band 1: Blogpost #43.)

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Autor Horst Bosetzky gestorben

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 19 September 2018 · 458 Aufrufe

Focus und Spiegel schrieben kürzlich über den bekannten Autor, der einst mit Heftromanen angefangen hat, um sein Studium zu finanzieren. Er starb vor drei Tagen, was ich sehr bedauere.
1998 fuhr ich nach Berlin-Wilmersdorf und befragte Horst Bosetzky im Auftrag der Fantasia zu seinem historischen Kriminalroman Der letzte Askanier. Das Buch behandelte die reale Geschichte um den falschen Waldemar aus dem 14. Jahrhundert. Eine neue Auflage des Romans erschien übrigens 2015.
In der einen Stunde lernte ich den Autor als intelligenten, humorvollen Menschen kennen. Es ist schade um ihn.
Nachrufe sind nicht mein Ding. Ich sehe diesen Beitrag eher als ein kurzes, achtungsvolles Erinnern an einen Autor mit Fantasie und Ausdruckskraft in seinen Werken.
Möge er in Frieden ruhen!

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Paper Girls [Image/2016f]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 September 2018 · 227 Aufrufe
21.Jhdt., Image

PG1-Cover Nach einer ungeplanten Auszeit von 3 Monaten (!) - alles begann mit einer Ostseekreuzfahrt - sah ich mir im August nochmal die ersten 3 Bände dieses neuen Aufgebots des aktuellen "80iger Retro"-Trends an, plus dem neusten 4. Band. Bei den Paper Girls vom jungen Team Vaughan/Chiang/Wilson* handelt es sich um eine Mischung aus E.T. und Stranger Things, mit dem Zentralthema Zeitreisen, die aber die Konsequenzen/Effekte ins Absurde steigert.

 

Nach Marvel Girl handelt es sich dabei um ein weiteres US-"in"-Comic zum Über-sich-Hinauswachsen junger Mädchen "andersartiger" Herkunft - wobei die andere Art eigentlich nur das Herkunfts-Spektrum der US-Gesellschaft wiederspiegelt... In der Bandreihe geht es um die zeitreisenden Eskapaden vierer Teenage-Mädchen aus den späten Achtzigern - Erin, Nesthäkchen asiatischer Herkunft, Tiffany, Latina-Waise, Mac, vernachlässigte Tochter von White Trash, & K.J., die erwachsenste der 4, Jüdin. Letztere wird, wie leider noch üblich "back in the '80s", deswegen ab und an von Mitschülern als "kyke" beschimpft...

 

Die vier lernen sich kennen als die junge Erin gerade anfängt in ihrem Klein-Vorort namens Stony Stream Zeitungen auszutragen mit Hilfe ihres neuen BMX-Fahrrads. Die anderen drei machen das schon länger, und da es nicht ungefährlich ist, entscheiden sie sich, immer zumindest zu zweit diesen harten Job (um fünf Uhr morgens vorm Frühstück im Dunkeln herum radeln) zu stemmen. Dabei ist Erin, die aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe ein wenig eine Streberin ist, v.a. beeindruckt von der legendären Mac, erste weibliche Nebenjobberin auf Rädern im Ort, die sich wohl gegen Vieles zu wehren weiß, und - Wahnsinn! - raucht! Als die vier dann immer erstaunlicheren Hindernissen & "weird"en männlichen Wesen auf ihrer ersten gemeinsamen Ausfahrt begegnen, und sich der Himmel außerdem komisch verfärbt, merken sie, dass da etwas nicht ganz stimmen kann mit der Welt.

 

Die Story-Ideen sind recht ausgefallen und divers, wenn mir "Opa" auch ein wenig zu hektisch. Außerdem kommen die vier erst gen Ende des aktuellen (4.) Bandes in die, aus 2018 gesehene, Zukunft, die ständig implizit als besonders eklektisch aufgebaut wird. (Bin also gespannt auf Band 5!) Was den Comic m.E. rettet sind die klaren, gut-inszenierten Zeichnungen, und der Charakterbau der vier Protaginistinnen, inkl. wie sie mit einander umgehen. Man identifiziert sich, egal welchen Alters, mit mindestens einer des Quartetts - bei mir ist das die wißbegierige, immer bemüht vernünftige Erin. Dabei wird dem Leser nach & nach klar, dass keine von den Vieren so ist, wie sie anfangs erscheint. :thumb:

 

(ACHTUNG - dieser ganze Absatz spoilert:) Von allen Bänden, die es bisher gibt, gefällt mir der zweite am besten - darin kommen mehrere Erins vor, und mir gefällt die etwas verzweifelte ältere Version der Ur-Zeitungsausträgerin. V.a. die Dialoge sind ab & an schreiend komisch (hier Teenager in Richtung Fortysomething):
 

Could you maybe not swear so much? -- It, um, just sounds like we're trying to be cool.

 

Angenehm finde ich allgemein auch, dass die Herkunft nach einer Weile nicht mehr eine Rolle spielt, nur Story & Spannung - genau der Effekt, der mir auch den aktuell laufenden Kinofilm Crazy Rich Asians ins Positive kippte. Denn das ist eine tolle Leistung, auch im 21. Jahrhundert nicht selbstverständlich. Auch der weiblich-emanzipatorische Gestus - hier erzeugt von lauter kreativen Jungens! - läuft locker nebensächlich neben her, und ist damit um so prägender.

 

Fazit: Der Rang eines modernen Klassikers, und der entspr. Hype um diese Serie in den USA, ist verdient.

 

(* Autor/Zeichner/Farbengeber)



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D9E-18: Jene, die sich nicht beherrschen lassen

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 28 July 2018 · 149 Aufrufe

Nun, wenn man einen Blog hat, könnte man ihn ja auch nutzen.

Der Roman ist mittlerweile erschienen und Carsten Kuhr hat eine sehr schöne Rezi dazu geschrieben. Wobei schön ... positiv trifft es natürlich besser. Vielen Dank, Carsten!

Das hat unzweifelhaft jede Menge Faszination, Spannung und bringt die generelle Handlung voran; weiter so Herr Pohl, das war - mal wieder - richtig gut!

Ich werde mich natürlich bemühen. Schließlich nähern wir uns langsam, aber sicher dem Finale mit Band 24.

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 June 2018 · 227 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuigkeiten

Geschrieben von MoiN in Parallele Universen 1, 30 May 2018 · 225 Aufrufe

Aktuelle Informationen und Neuigkeiten

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"Atlan in Not"

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 710 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 744 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 1722 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 2175 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 8184 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines

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Neues von der Raumzeitlegende!

Geschrieben von Sah-Gahn in Raumzeitlegenden, 27 February 2015 · 2195 Aufrufe

Hallo liebe Science-Fiction Freunde!

Wie angekündigt, gibt es Neuigkeiten von der "Raumzeitlegende!" Das E-Book gibt es jetzt mit erweiterter Leseprobe.
Hinzugefügt ist das Kapitel - Die Orbitalstationen!
Hier noch mal der Link: http://bit.ly/1EvK4sr
Viel Spaß beim lesen wünscht,
Sah-Gahn!

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AGM-Magazin 23

Geschrieben von Nina in Von Chaos bis Zukunft - Ninas Blog, 23 February 2015 · 4022 Aufrufe
AGM-Magazin

Auch in der 23. Ausgabe des AGM-Magazins sind wieder Beiträge von mir über Bücher zu finden.

Eingefügtes Bild

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Das Richtungsding

Geschrieben von T. Lagemann in Oberon, 31 October 2014 · 2279 Aufrufe

Aufs Podest kann mein Text am 8.11. nicht mehr kommen, für den Publikumsentscheid sind andere Texte nominiert - aber "Hammer und Eisel" hat es immerhin in die kommende Ausgabe der Literaturzeitschrift "Das Richtungsding" - http://richtungsding.de/ geschafft. Nach dem 4. Platz beim Putlitzer Preis das zweite Mal in diesem Jahr, das ich mit "Literatur" Erfolg gehabt habe. Und da ich dieses Jahr, bedingt durch den Berufswechsel, sehr wenig geschrieben haben, kann ich also zufrieden sein - die "Quote" stimmt. Und das nehme ich zum Anlass, um ein paar Worte über das Oberon Projekt zu verlieren - tot ist das Ding nicht. Überhaupt nicht. Aber mir fehlt es leider an Zeit, um den Roman zu schreiben. Und so werde ich das Jahr mit drei Texten zu interessanten Ausschreibungen ausklingen lassen. Um dann im neuen Jahr, wenn das Arbeitsaufkommen geringer sein wird, voller Energie - und vor allem: durchgeplant! - das Projekt Oberon nicht nur anzugehen, sondern auch zu beenden. Ach ja, und natürlich bin ich nächste Woche Samstag bei der Premiere des Richtungsding VIII in Mülheim (Ruhr). Ich möchte hören, was die geschrieben haben, die um die Gunst des Publikums lesen.



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