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Superheldenfilme im Herbst 2017

Geschrieben von Oliver in OliBlog, 20 November 2017 · 32 Aufrufe
Thor, Hulk, Superman, Batman und 5 weitere...

Gestern habe ich mir die beiden aktuellen Superhelden-Kinofilme hintereinander gegönnt. Reden wir darüber.
Thor 3: Tag der Entscheidung (Thor: Ragnarök, Takia Waititi, USA 2017, 130 Minuten)

Der dritte Teil von Marvels vielleicht schwächster Superhelden Filmserie wurde fantastisch besprochen und ist ein riesiger Kassenerfolg. Wegen eines technischen Fehlers im von mir besuchten Kino fällt mir eine Bewertung etwas schwer. Bei uns war der gesamte mittlere Akt des Films leider versehentlich ausgetauscht worden durch einen entsprechenden Akt von Michael Herbigs letztem Bullyparade-Film, obwohl ich schon gestaunt habe, dass Herbig einen Weltstar wie Jeff Goldblum dafür gewinnen konnte..
Wir wollen den Witz jetzt nicht ausreizen, denn Witze ausreizen ist ja genau das Problem des dritten Thor-Films. Nebenan bei Disney, bei Star Wars, werden Regisseure gefeuert, wenn sie einen Film, der _auch_ Humor haben darf, in eine alberne Farce umschlagen lassen (so geschehen bei „Solo: A Star Wars Story“). Bei Marvel wurde das diesmal einfach durchgewunken. Der Mittelteil von Thor 3, eine für sich stehende Gladiatorenstory mit Jeff Goldblum als nicht hetero-normativen Chef ist nicht nur schmerzlich albern, sondern vor allem auch brutalst überlang. Und das ist das Problem, denn selbstverständlich soll auch der Teil des Publikums, der vor zwei Wochen vom einem ProSieben Chef so schön als übergewichtige Bierdosen-Crowd auf dem Sofa (paraphrasiert jetzt mal) beschrieben wurde, ihre Filme haben, dies führt bei Thor 3 aber dazu, dass der Film sicherlich 30 Minuten zu lang ist. Hier sitzt die Handlung genauso häufig herum wie der Unglaubliche Hulk in diesen Szenen in seinem Sklavenquartier. Das Finale reisst dann aber doch einiges wieder raus, wobei der Film unter seiner knallbunten Oberfläche aber auch nicht verbergen kann, dass er letztlich doch reichlich konventionell ist.
Cate Blanchett wirkt hilflos in einer albernen (schon wieder das Wort) Maske, was haben die aus unserer Galadriel gemacht? Auch Mark Ruffalo geriert sich übertrieben albern (schon wieder das Wort). Dafür ist Tessa Thompson als Asgard-Walküre wunderbar, bitte mehr von ihr. Und, so toll er ja auch ist, schon wieder mal der „Immigrant Song“?
6-7 von 10 Punkten.

Justice League (Zack Snyder, fertig gestellt von Joss Whedon, USA 2017, 120 Minuten)

Das große DC-Teamup wurde in den letzten Tagen eher mäßig bis schlecht besprochen. Also, ich fand den Film richtig toll. Wenn man den Film nicht mögen möchte, findet man zugegeben vieles: Der Bösewicht ist reichlich Banane, der McGuffin mit diesen drei Loot-Boxen tatsächlich mehr als schwach, die Story etwas verworren und die eigentlich dankenswerte kurze Laufzeit von nur exakt 2 Stunden lässt natürlich den vielen Figuren nicht viel Raum.
Wenn man aber Superhelden Filme mag, die mal unprätentiös nicht das Rad neu erfinden wollen, dann kann man diesem Film nur dankbar sein – denn solche Filme gibt es in der Tat wenig. Hier machen Superhelden mal einfach ihr Ding, und zumindest für mich funktionierten die Team-Szenen, mithin die Interaktion der Superhelden, verbal und in den Action-Szenen, ganz hervorragend und waren ein Quell reiner Freude. Dabei gibt es auch viele amüsante Szenen, weshalb ich einfach nicht begreifen kann, warum ich so häufig gelesen habe, dass dem Film Humorlosigkeit unterstellt wird. Aber vermutlich sind diese Leute durch Marvel-Albernheiten bereits schon zu verdorben und goutieren solche Filme nur noch, wenn die Werke sich selbst überhaupt nicht mehr ernst nehmen dürfen.
Flash, Aquaman und Cyborg sind willkommene Ergänzungen des filmischen DC-Kanons, auch wenn es als ein Leser der Comics seltsam anmutet, mit welcher großen Selbstverständlichkeit es zwangsläufig auf diese Helden hinausläuft, denn das DC-Universum hätte auch ansonsten viele, viele weitere Heldinnen und Helden geboten, die auch schon Bestandteil des regelmäßig wechselnden Justice League Line-Ups gewesen sind. Ansonsten ist es einfach eine große Freude, wenn Batman einfach mal nur Batman sein darf (nimm das, Christopher Nolan!), Wonder Woman ihr wunderbares Ding durchzieht und Superman sich rennend das Shirt aufreißt um durchzustarten.
Extrem netter Fan Service, der mir viel Freude gemacht hat: Als Vater von Cyborg wurde niemand geringerer als Joe Morton besetzt, der den Miles Dyson im Fan-Liebling „Terminator 2“ vor einem Vierteljahrhundert spielte. Einziger schauspielerischer Ausfall: Der in „Whiplash“ so grandiose J.K. Simmons kann als neuer Commissioner Gordon (war Gary Oldman wirklich unpässlich?!) keinerlei Akzente setzen und ist nur Stichwortgeber.
8-9 Punkte.


Zu diesem Justice League-Film muss auch diese Diskussion heute sein: Justice League startete deutlich unter den Erwartungen mit 96 Millionen $ in den USA am ersten Wochenende. Das ist nicht nur weniger als der Wonder Woman Solo Film im Frühsommer, der zum Start 103 Millionen Dollar erzielte; insbesondere wenn man direktere Vergleiche anstellt mit Batman vs. Superman (166 Millionen Dollar zum Start) und vor allem mit Marvels eigenem Team-Up, den Avengers (207 Millionen zum Start, die Fortsetzung 191 Millionen) kann man erahnen, wie wenig Freude und wie viel Stille gestern Abend in den Chefetagen von Warner, dem DC-Studio, geherrscht haben muss.
Der Hauptgrund dafür ist ganz einfach, es gibt so viele Zahlen, die das stützen, dass man es inzwischen als eisernes Gesetz festmachen kann: Eine Fortsetzung, auch wenn es nur eine Quasi-Fortsetzung ist wie hier, steht und fällt mit dem Ruf, den der Vorgänger sich erworben hat. Hat der direkte Vorgänger den Zuschauern gefallen und ist entsprechend populär, können selbst deutlich schlechtere Fortsetzungen regelrechte, manchmal atemberaubende Traumzahlen einfahren, hier sei zum Beispiel auf Shrek 2, Transfomers 2 oder Fluch der Karibik 2+3 verwiesen. Bei Justice League haben wir das genaue Gegenteil, der Quasi-Vorgänger Batman vs. Superman hat einen schon legendär schlechten Ruf, so schlecht, dass der Film den gar nicht verdient hat. Sicher hatte Batman vs. Superman seine Probleme und ist in erheblichen Teilen misslungen, hier hat sich aber ein schlechtes Renommee teilweise schon verselbstständigt und natürlich hat dieses negative Auswirkungen auf Justice League gehabt, der immerhin vom selben Team vor und hinter der Kamera stammt. Ob Justice League dann rote Zahlen schreiben wird, ist noch nicht ausgemacht, aber möglich, was für sich genommen schon eine Katastrophe ist bei einem Budget von 300 Millionen $ nur für den Film, da ist das Marketing noch nicht mit eingerechnet.


Über die Folgen dieses Kassenergebnisses zu spekulieren ist einen Tag nach dem ersten Wochenende vielleicht verfrüht, einiges dürfte aber amtlich sein:
1. Zack Snyders Amtszeit als die Regie-Gallionsfigur des DC-Universums dürfte ein für alle Mal beendet sein, was dann auch nichts mit seiner Familientragödie zu tun hat (seine Tochter hatte Selbstmord verübt, er musste den Film einige Monate vor Abschluss verlassen). Vielleicht ist ein Snyder-loses DC-Universum sogar eine positive Entwicklung, wir werden sehen.
2.Auch Avengers-Regisseur Joss Whedon, der ja als Retter für diesen Film eingesprungen war, wird wohl von dem Fallout betroffen sein. Ob er jetzt so bald sein Batgirl-Projekt bei DC angehen kann, dürfte nun wieder fraglich sein.
3. Am wichtigsten vielleicht: Natürlich ist damit dass DC-Extended Universe noch nicht tot, dafür waren insbesondere Wonder Woman, aber auch Suicide Squad viel zu erfolgreich, vermutlich wird sich dieses Universum aber neu ausrichten müssen. Eine direkte Justice League Fortsetzung in bälde, schließlich war dies ja eigentlich mal als Doppel-Film geplant, ist damit praktisch ausgeschlossen. Vermutlich wird sich das DC-Universum neu orientieren und gruppieren müssen, möglicherweise um den zweiten Wonder Woman-Film, den geplanten neuen Batman Film von Matt Reeves (mit gerüchtweise Jake Gyllenhaal als Batman) namens „The Batman“ und vielleicht um einem neuen Superman Film herum, der gerüchtweise ebenfalls auch in Planung sein soll. Für 2020 ist ja ein Green Lantern Corps-Film in Planung, vielleicht kann man danach noch mal einen Justice League Film angehen, mit der Lantern, der dann gleichzeitig ein, um das Lieblingswort in Hollywood zu benutzen, Reboot sein wird.
Dann wohl definitiv nicht mehr mit Ben Affleck als Batman, der die Rolle ja sowieso verlassen möchte. Ob der Fallout um diesen Justice League hier dafür sorgen wird, dass Ray Fisher als Cyborg und Ezra Miller als Flash-Darsteller ihre Rollen und Arbeitsplätze wieder verlieren, muss sich zeigen. Henry Caville als Superman wird sicherlich bleiben und bei Aquaman, da wird alles davon abhängen, wie er sich selbst in seinem Solo-Film nächstes Jahr im Dezember schlagen wird, der von Regie-Wunderkind James Wan (Saw, The Conjuring 1+2, Fast & Furious 7) gestemmt wird.

Eigentlich sind diese Fan Rivalitäten ja albern, als DC-Fan muss man aber schmerzlich feststellen: Nach Wonder Woman war das DC-Universum auf Kurs Augenhöhe mit Marvel, das ist nun erst mal wieder vorbei, seit diesem Wochenende gilt wieder das Verhältnis Platzhirsch vs. Möchtegern.

Epilog:
Kein Superheldenartikel nach diesem Wochenende sollte ohne den vielleicht wichtigsten Neuzugang im Kanon der bewegten Superhelden-Bilder dieses Wochenende auskommen: Die neue Punisher-Serie auf Netflix. Dazu äußere ich mich aber erst, wenn ich die erste Staffel durch habe. Dies aber schon jetzt: Nach den ersten beiden Folgen nimmt die Punisher- TV Serie ganz klar, wiederhole: ganz klar Kurs auf die qualitativ mit Abstand beste Superhelden Serie auf Netflix - oder im TV überhaupt. Ob das auch so bleiben wird, wird sich zeigen, ich gehe aber eigentlich davon aus, und würde darum glatt den Vorschlaghammer das Punishers im Gesicht seiner Feinde verwetten.

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Justice League

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 18 November 2017 · 35 Aufrufe

Was Marvel die „Avengers“ sind, ist DC die „Justice League“. Schon in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (2016) wurden weitere Superhelden streiflichtartig eingeführt, jetzt bekommt die ganze Truppe ihren gemeinsamen Auftritt. Der ist ein Schritt in die richtige Richtung: zwar immer noch übertrieben bedeutungsschwanger wie schon in den ersten beiden Beiträgen von Regisseur Zack Snyder zum DC-Filmuniversum, aber zumindest ansatzweise mit dem Versuch, durch ein paar flotte Sprüche und heitere Szenen die schwerfällige Ernsthaftigkeit aufzuhellen.

Mit Steppenwolf (Ciarán Hinds) kommt ein Bösewicht auf die Erde, um über die drei sogenannten „Mutterboxen“ grenzenlose Macht zu erhalten. Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) werden bei der Suche nach Unterstützung fündig: im superschnellen Barry Allen/Flash (Ezra Miller), in Arthur Curry/Aquaman (Jason Momoa), der unter Wasser atmen kann, und in Victor Stone/Cyborg (Ray Fisher), halb Mensch, halb Maschine. Auch menschliche Helfer wie Reporterin Lois Lane (Amy Adams) sind gerne gesehen. Schade nur, dass Superman (Henry Cavill) in der Schlacht gegen Doomsday das Zeitliche gesegnet hat ...

Wie viel Zack Snyder wirklich im fertigen Film steckt und wie viele Szenen in die Verantwortung des für Nachdrehs engagierten Joss Whedon („The Avengers“) fallen – Schwamm drüber. Snyders Handschrift mit dickem Pathos, Zeitlupen und überbordender Action ist nicht verschwunden, Whedon dürfte für den hochwillkommenen höheren Humor-Anteil zuständig sein. Der verleiht der „Justice League“ zumindest einen Anflug von Leichtigkeit, der „Man of Steel“ (2013) und „Batman v Superman“ leider abging, der aber gerade im Genre der Comic-Verfilmung dringend notwendig ist – zu viel Ernst macht einfach keinen Spaß. Hier funktioniert die Mischung noch nicht perfekt, aber doch leidlich.

Was sich wie ein roter Faden durch die DC-Filme zieht, ist dagegen leider auch dieses Mal ein ebenso episches wie aufgeblähtes Finale, das den x-ten Endkampf gegen einen Superschurken zeigt und einfach nicht auf den Punkt kommen will. Einzelnen Figuren wie Flash und Aquaman wünscht man zudem deutlich mehr Leinwandzeit – das darf als gutes Zeichen für die jeweils angekündigten Solo-Filme gedeutet werden. Es geht aufwärts mit DC.

Das DCEU:
Wonder Woman (2017)
Suicide Squad (2016)
Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)
Man of Steel (2013)

Und davor:
The Dark Knight Rises (2012)
Green Lantern (2011)
The Dark Knight (2008)

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Neues aus dem Hause TES

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 14 November 2017 · 53 Aufrufe
BunTES Abenteuer, TES, H.G.Wells

Neues aus dem Hause TES Natürlich bin ich weit davon entfernt, alle Hefte, die Gerd-Michael Rose der SF-Fan-Gemeinde so zur Verfügung stellt, gelesen zu haben, aber es ist immer wieder ein großes Vergnügen, mal zu sehen, was er da für Schätzchen ausgegraben hat. Beim PentaCon in Dresden, November 2017, konnte ich mal wieder seine gut gefüllte Heftchen-Kiste durchstöbern und auch etwas für mich finden:

BunTES Abenteuer 37 / 38 (Doppelheft)
Rainer Zuch: „Der Außenposten“

Die Überschrift hier könnte auch lauten: „Lem meets Lovecraft“, oder meinetwegen auch – den gewählten Zitaten, die als Mottos der Erzählung vorangestellt wurden, entsprechend – „Jefremow meets Lovecraft“. Ich fühlte mich jedenfalls an die Klassiker der Ost-SF erinnert, an „Gast im Weltraum“ z.B., wo der Leser lange auf die Große Fahrt ins All vorbereitet wird, indem er das Raumschiff erst einmal ausgiebig vorgestellt bekommt.
So ähnlich geht der Autor dieser längeren Erzählung auch an die Sache. Allerdings nimmt er das Ergebnis der geplanten Expedition vorweg: Nur eine Raumfahrerin kehrt von der Mission zurück und erzählt nach einer komatösen Zwangspause von einem wahrlich schrecklichen first contact auf dem fernen (nicht-) Planeten Pluto (wie ist das übrigens: Ist Pluto nicht nun doch wieder ein Planet?).
Die Schilderung der Artefakte und Wesenheiten, denen die Raumfahrer dort begegnen und der Präsenz des Grauens, dem sie sich aussetzen, ist eine handfeste Lovecraftiade (gibt es dieses Wort?). Der Autor erfindet das Genre nicht neu, aber es hat mir sehr großen Spaß gemacht, in diese finstere Planetenwelt einzutauchen. Der Autor beginnt seine Erzählung etwas unterkühlt, um sich dann das schwarze Grauen entfalten zu lassen.

BunTES Abenteuer 40
H.G. Wells „Die Argonauten der Luft“
Zwei Erzählungen von Wells (Titelstory und „Filmer“), die meines Wissens nach noch nicht ins Deutsche übertragen wurden (ich weiß es nicht wirklich und habe nicht recherchiert, ob sie nicht vielleicht in früheren Tagen bereits doch mal übersetzt wurden).
Die Übersetzung hat Gerd-Michael selbst vorgenommen. Na ja, ich denke mal, das ist keine leichte Aufgabe gewesen. Wells neigt zu langen Schachtelsätzen. Mitunter war es mir gar nicht so leicht, denen zu folgen. Es ist wirklich schwierig, da den Überblick zu behalten.
Ansonsten sind es feine Erfinder-Unternehmer-Stories; Thema beider Geschichten ist der Versuch der Verwirklichung des Traums vom Fliegen. Beide Male geht das nicht so gut aus, der Fortschrittsglaube bekommt Dämpfer. Typisch Wells. Mir hat’s gefallen.

BunTES Abenteuer 39
Stanley G. Weinbaum: „Planet der Illusionen“
Wieder so ein herrliches Planetenabenteuer, mit schlüssigen Gedanken zur Beschaffenheit eines Planeten und den Lebewesen, die auf ihm leben. Diesmal geht es auf den Uranus, der zwar viel größer als die Erde ist, aber durch seine wesentlich geringe Dichte eine geringere Gravitation besitzt. Er eignet sich für die Landung einer irdischen Expedition. Seine Oberfläche ist mit dichtem Nebel umhüllt, was schon mal eine mysteriöse Atmosphäre schafft. Neben zunächst unerklärlichen Erscheinungen (Illusionen) begegnen die Raumfahrer auch einer raupenartigen Lebensform. Hier zeigt der Autor mal wieder, was sein großes Steckenpferd ist: Das Ausdenken raffinierter Exobiologie. Diese „Raupen“ haben eine bestimmte Eigenschaft, die sich ein Expeditionsteilnehmer in einer Gefahrensituation erkennen und ausnutzen kann. Famos!


TES im Netz

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(Special:) Kinoplakatkunst x 10 [über 90 Jahre!]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 05 November 2017 · 145 Aufrufe
20.Jhdt., 21.Jhdt., *Ross

A. Ross Heldenbild-Thumbnail Ich oute mich zeichentechnisch: Ich habe in jungen Jahren ziemlich viel gezeichnet, zuerst waren es einfache Nachahmungen meiner Lieblingsvorlagen, meist von Marvel, später ging es mehr ins Cartoonische (z.B. für eine Uni-Zeitung) & die ein oder andere Gelegenheit wie z.B. Grußkarten oder das ein oder andere "lustige" Kollegenbild. Professionell eher nie.

 
Daher finde ich's angemessen, mal für den - etwas herbstverschlafenen - Oktober-Beitrag mich aufs rein Zeichnerische zu konzentrieren: Anlass ist das aktuelle Plakat für die neuste Fortsetzung einer bekannten - öhm, Science Fantasy? - Reihe, die bald in die Kinos kommt, auch StarWars VIII genannt. (Im Archiv-"Anhang" ist es die Bilddatei "9.jpg"!)

Eine Reihe von 10 Plakaten möchte ich besprechen; sie sind alle in einem verschlüsselten*, downloadbaren Archiv zu finden, von 0 bis 9 durchnummeriert. Die Plakate sind mit einer Ausnahme alles gemalte/gezeichnete Plakate - eine m.E. großartige Kunst, die heute nur noch einige Kinos überm Eingang anwenden, und die wohl bald in Vergessenheit geraten könnte. Sie sind einigermaßen chronologisch angeordnet, mit einigen thematisch gruppierten Ausnahmen. Auch sind es alle persönliche Favoriten, ohne Anspruch auf besondere kulturhistorische Güte...

  • METROPOLIS = Langs früher Klassiker über eine übermenschliche Stadt der Zukunft inspirierte diese klassischen einfachen Linien und gezeichneten Texturen, die sich bis in die Sechziger auf (auch Reise-) Plakaten hielten. Ich mag den symmetrischen Aufbau, mit der - damals sicherlich auf einem Filmplakat sehr fremd wirkenden! - Figur & ihrem kantigen Gesicht, das den Menschen vorm Plakat fast schon verwundert anstarrt. Das Plakat ist eine Fantasie, und verrät wenig über das, was dem staunenden KinogeherInnen dann aufwartet! (Die Farblosigkeit war damals natürlich üblich, obwohl bei einem gezeichneten Bild natürlich nicht zwingend. Aber das in diesem Punkt normal Wirkende stützt hier ja ev. den phantastischen Schreckmoment...)
  • 2001 = In den 60ern waren spektakuläre gemalte farbige Filmplakate mit viel Dynamik bei Blockbusterfilmen gern gesehen. Auch die durch den das kubricksche Shuttle folgenden "Kondensstreifen" angedeutete Dynamik ist typisch für Plakate der 60er & 70er, so wie ich sie in Erinnerung habe. Gefällt! Auch tut das das "Beleuchtungs"-Design dieses Bildes - der warm-gelbe Abflugsschacht im ansonsten meist technisch-farblos gehaltenen Umfeld der Raumstation. Starke Sogwirkung auf den (damaligen) Teenager!
  • THOR I = Der 1. Kinofilm zum Comic-Donnergott lief natürlich erst vor 10 Jahren an, aber dieses coole Alternativplakat feiert den anderen Trend der Sechziger - ein kleveres reduktionistisches Design, mit nur wenigen Farben & eher schemenhaft gezeichnet. Ein ziemliches Fundstück in unserer Zeit. Genial auch die Einbindung der Tragschlaufe des Hammers in den Filmtitel...
  • KING KONG = Das 70er-Jahre-Remake eines größeren Studios, das u.a. auch die Karriere von der m.E. großen Schauspielerin Jessica Lange begründete, ist meine Lieblingsverfilmung der verkorksten Geschichte um den großen schwarzen Mann in Affenform, der westliche (auch Eigentums-)Werte bedroht. Das m.E. beste Plakat allerdings ist dieses gemalte zum OST-Album! Das Riesenwesen zeigt gleichzeitig Angst & Kraft - letztere indem es einfach die Eckkante des World Trade Centers benutzt um daran außen hoch zu klettern. Die "brautgeraubte" Blondine ist durch ihr Festkrallen auf seiner Schulter & ihre Haltung eher eine Alliierte als ein hilfloses Opfer. Die Lichteffekte in diesem Bild sind sehr gelungen - die Betreiber der mächtigen Lichtquellen sind auch gleichzeitig das, vor dem die beiden flüchten...
  • BRAZIL = Dieser phantastische Film lebt u.a. vom Absurden, dass sich hinter jeder Plotecke versteckt. Außerdem wird niederschmetternd das irre Wesen jeder größeren Bürokratie parsifliert. Gleichzeitig gibt es hoffnungsvolle Momente, wenn auch etwas überzeichnet. ALL das gibt dieses großartige Plakatbild her - ich mag v.a. diese unendliche Schubladenwand aus der der Engel versucht zu entkommen. Wieder wird virtuos mit Licht gespielt, diesmal auch mit dem Dunklen, den Schatten außerhalb des riesigen Spots im Off. Die durch wegflatternde Aktenblätter angedeutete Bewegung ist dann noch das i-Tupferl.
  • SPECIES = In den 80ern erschienen immer mehr phantastische Filme mit sehr starken weiblichen Rollen - einer der späten Filme dieser Phase ist dieser Mittneunziger-Fall. Ich finde die Balance zwischen dem typisch "verletzlichen" Imago einer schönen Frau, und der bedrohlichen Macht des formwandelnden Aliens hier gelungen. Letzteres liegt offensichtlicherweise in der körperlichen Ausstattung des Wesens, wenn es mal die menschliche Haut hinter sich lässt - sein Torso hier, seine Beine, und ein Arm - aber auch in dem kühlen Blick von Natasha Henstridge. Die leuchtenden Augen erinnern an das Klischee, das hier "gebaut" wurde - eine den meisten Männern gefallende "10"er-Frau muss natürlich grüne Augen haben. Dabei wurde m.E. das Bild so entworfen/koloriert, dass es auch eine potenzielle weibliche Zuschauerschaft anspricht - ein Wink in diese Richtung sind ev. die rosafarbenen Rücken-"Spoiler"...
  • JUSTICE LEAGUE = Dieses Bild des aktuell anstehenden DCEU-Beitrags fällt natürlich aus der Reihe, da es ein (bearbeitetes, immerhin) Foto ist, aber ich hab's mit drin, weil es eine ganz offensichtliche Hommage an einen kinoplakatmalerischen Meister ist, Alex Ross, dessen 1. Sammelbild der "Silver Age"-SuperheldInnen aus der D.C.-Welt (man klicke auf das kleine Bild hier im Blokk-Eintrag oben rechts!) fast exakt dieselben Posen & Beleuchtungseffekte anbot. Ross brach vor einigen Jahren mit seinem Debütwerk Marvels gefühlt alle Rekorde für realistische Darstellung von Comicfiguren - jedes weitere Werk von ihm wird seitdem mit Spannung erwartet! (Wenn ich mich nicht irre, kam die Vorlage für das Kinoplakat aus der Kingdom-Come-Miniserie.)
  • STAR WARS Ep. IV = Kommen wir nun zum abschließenden Plakaten-Trio, alle zur StarWars-Reihe im Kino. Urheber Lucas meinte mal, die ersten Filme seien eigentlich keine S.F., sondern eher Märchen - was ja unschwer auch an den Worten zu erkennen ist, mit denen jeder Film der Hauptreihe beginnt: "Vor langer langer Zeit"... Bei diesem ersten Plakat wurde nach einer Vorlage ein Bild von einem schwert-hochhaltenden Kämpen und der sexy vor ihm halb-knieenden Prinzessin, dem neuen Film entsprechend umgemünzt: Leia, so wie sie (leider, dachte damals der 17-jährige Teenager nach 1. Filmsichtung) nie erscheint, aber mit gezücktem Blaster in der Hand ("cool!" juchzte der Teenie), und Luke mit blitzendem Lichtschwert, seine Brust auch so entblößt, wie nie in den Filmen, beide umgeben von einer erdfarbenen, offensichtlich windigen Wüstenumgebung... Die rasende Hundertschaft X-Wings links im Hintergrund unterstreicht den Filmtitel. Und im dunklen Hintergrund der den Beobachter direkt ansehende, maskierte Kopf von Darth Vader - diese bedrohliche Fratze im Hintergrund wurde zu einer Tradition bei so gut wie allen weiteren Haupt-Filmplakaten der Reihe!
  • STAR WARS Ep. V = Der Ton dieses tollen und "realistischeren" - weil selbstbewussteren? - Plakatbildes ist schon wieder anders. Es gibt mehr Farben. Filmszenen werden dargestellt - v.a. Luke erscheint in einer toll-dynamischen Pose! Die S.F.-Elemente sind deutlicher zu erkennen, z.B. Chewbacca und die Söldner, wie auch der durchs Bild kreuzende M. Falke. Und natürlich droht wieder Vader aus dem Weltraumhintergrund...
  • STAR WARS Ep. VIII = Das aktuelle Plakat des bald kommenden 8. Teils spielt nun mit der sich über Jahrzehnte entwickelten Tradition der SW-Vorgänger. Vader ist nicht mehr zu sehen, aber dafür nun ein viel älterer Luke an der Stelle, wo sein maskierter Vater sonst "stand". (Wenn man das Plakat aus weiterer Ferne ansieht, behaupten einige Fans, sind die hellen & dunklen Stellen des ganzen Bildes trotzdem genau so angeordnet wie die der Vader-Maske!) Die guten & bösen Lichtschwerter werden parallel gehalten aber in entgegen gesetzter Richtung. Leia guckt versteinert aus dem roten Drumherum den Beobachter direkt an. Der sonst in der oberen Hälfte zu findende "explosive" Effekt der anderen Plakate wird nun durch diese das Zentrum anfliegenden Bodeneffekt-Vehikel über weißer Oberfläche, hinter sich aber roten Staub aufwirbelnd, am unteren Rand des Bildes verursacht. Klasse!

 
Möge es noch lange große, farbige & dynamische - und am liebsten gemalte! - Kinoplakate geben! M.a.W. möge es noch lange Kinos geben, die solche Plakate an Häuserwänden usw. "fördern"!

 
(* das Kennwort für den Archiv-"Anhang" - s. Link oben im Text - ist eine mehrstellige Zahl: Das multiplikative Produkt der 4-stelligen Jahreszahl des Erscheinens des 1. StarWars-Films in den 70ern, mal der höchsten vorkommenden Ziffer in Bildnamen im Archiv, mal der Anzahl weiblicher Mitglieder der Avengers, zur Zeit des 2. Films des Teams! Ausrechnen & Archiv - übrigens ca. 3,5MB groß - dann damit "knacken"!)



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Winterzeit begonnen...

Geschrieben von MoiN in Parallele Universen 2, 29 October 2017 · 49 Aufrufe

Mit dem Ende der Sommerzeit ist auch die Sommerpause vorbei...

Nun ja, nichts währt ewig... :bigcry:

In der Rubrick "Rund um..." hat sich etwas getan, und man mag es glauben oder nicht: der dortige Link hat tatsächlich etwas mit der Geschichte zu tun.

Zudem könnte es ältere (und vielleicht auch neue) Kapitel geben. Informationen hierzu wie immer automatisch unter "Neuigkeiten"

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Die Welten von Thorgal: Lupine 6 - Die Königin der Schwarzalfen

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 22 October 2017 · 130 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...

"Die Königin der Schwarzalfen" heißt das sechste Abenteuer der Reihe "Lupine" innerhalb der "Welten von Thorgal". Thorgals Tochter Lupine wandelt in diesem Band auf den Spuren ihres Vaters Thorgal, sowohl des jungen als auch des erwachsenen.
Lupine hat beschlossen, sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater zu machen. Sie will nach Bagdad, trifft damit also eine ähnliche Entscheidung wie Kriss de Valnor, die im Abenteuer "Die Insel der verlassenen Kinder" den Thron der Nordlandreiche aufgibt, um Thorgal zu folgen und den gemeinsamen Sohn Aniel zu retten. Insofern laufen hier einige Fäden mit der Hauptserie zusammen, und ein Familientreffen in Arabien bahnt sich an.
Lupine, die ja mit Tieren sprechen kann, hat in der in einen Affen verwandelten Prinzessin Yasmina die optimale Begleiterin gefunden. Doch beide kommen nicht weit. Schon kurz nach dem Aufbruch treffen sie auf sehr alte Bekannte Thorgals und Aaaricias. Der Zwerg Tjahzi, der im ersten (beziehungsweise achten) Thorgal-Abenteuer - "Der Sohn der Sterne" - auf der Suche nach dem "Metall, das es nicht gibt" Thorgals Freund wurde, taucht wieder auf. Erneut ist er auf der Suche nach dem geheimnisvollen außerirdischen Metall. Allerdings ist ihm diesmal die kleine Mutter, die Thorgal als Amulett um den Hals trug, nicht mehr genug. Ausgesandt von der kriegslüsternen neuen Königin der Schwarzalfen, die den alten König Ivaldir gefangennahm, muss er gezwungenermaßen Metall suchen, mit dessen Hilfe man die Wurzeln des Weltenbaums Yggdrasil abschlagen kann. Genug Metall würde die kleine Rettungskapsel hergeben, in der Thorgals Eltern ihren Sohn damals ausgesetzt hatten ...
Lupine, Yasmin und Tjahzi versuchen, die Pläne der Königin zu durchkreuzen. Aber da ist noch der in einen unansehnlichen Schwarzalfen verwandelte ehemalige Gott Vigrid, ursprünglich der Beschützer Aaricias und somit der Familie Thorgals, der nun zwischen den Fronten eine seltsam zwielichtige Rolle spielt. Und auch die neue Wächterin der Schlüssel entpuppt sich als wenig zugängliches, unfreundliches Wesen, als Lupine sie um Hilfe bittet. Zum Glück hat die entmachtete alte Wächterin, inzwischen zur Sterblichen degradiert, noch einen unscheinbaren bleiernen Schlüssel bei sich behalten können. Thorgals Zugang zum Tor des Feuers. Kein Spaziergang für Lupine.
Sehr schön sind die vielen kleinen Einzelheiten, mit denen diese "Welt von Thorgal" gestaltet ist. Die Ausgestaltung des Zwergenreichs mit den zeichnerischen Details - herrlich diese Reitmaulwürfe oder Tjahzis Igel - geht weit über das hinaus, was damals das erste Thorgal-Album zu bieten hatte. Auch das Wiedersehen mit vielen lieb gewonnenen Charakteren gefällt.
Ein wenig verwirrend ist, dass Lupine trotz der damaligen "Wiedervereinigung" ihres "zahmen" mit ihrem "wilden" Teil irgendwie noch immer keine Einheit geworden ist. Es ist zu 95 Prozent die "zahme" Lupine, die der Leser handeln sieht. Dabei trägt sie sehr bewusst das Wolfskostüm ihres Alter Egos, als sie auf die Suche nach Thorgal auszieht. Ihr wilder Teil taucht gelegentlich, sehr selten, als Gedankenstimme auf, die sich im Bedarfsfall zu Wort meldet und dann ihre Kampfkraft zeigt. Sehr seltsam. Die ganze Serie hindurch wird offenbar davon ausgegangen, dass die zahme Lupine auch die wahre Lupine ist. Das klingt ein wenig schizophren, nach einem abgespaltenen, weniger wichtigen Seelenteil, der nur dann an die Oberfläche kommt, wenn er eine eng bemessene Funktion erfüllen muss. Es sei ihr gegönnt, dass sie irgendwann wieder ein ungespaltenes "Individuum " werden darf.

Fazit: Detailreiches, liebenswertes Album mit viel Wiedersehensfreude für Altfans. Macht Spaß beim Lesen und Anschaun.


Die Welten von Thorgal: Lupine 6 - Die Königin der Schwarzalfen. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2017. 48 S, Euro 14,80.



© Petra Hartmann



Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker

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Kolumne: Respekt ist auch so eine Sache

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 01 October 2017 · 102 Aufrufe

Meine neue Kolumne:

Ich vermisse manchmal Respekt. Nein, nicht mir gegenüber, sondern der Schiftstellerei gegenüber. Doch weniger von Seiten der Leser ...

Die Sache mit ... dem Respekt


Viel Vergnügen!



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Spin Off

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 12 August 2017 · 434 Aufrufe

An dieser Stelle einmal ein kleine, winzige Info zum Spin Off:

Die Arbeiten gehen gut voran und wer mehr erfahren will ... kann es auf dem BuCon tun. Wir haben ein D9E-Panel.

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 188 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 186 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Warum England?

Geschrieben von Peter Georgas-Frey in Peter Georgas-Frey's Blog, 03 August 2017 · 194 Aufrufe

Wie versprochen melde ich mich heute zurück, da es erste Details zu meinem nächsten Buch gibt:
Und das Erste was ich verraten will B-) :

Er spielt in England.
Sagen wir Großbritannien.
Wann? Das wird noch nicht verraten, aber die Zeit spielt eine gewichtige Rolle.
Wo genau? Das wird noch nicht :wink2: … es sind aber wenige Schauplätze.

Aber warum die britischen Inseln?
Dazu kann ich etwas verraten:

Das Königreich hat mich immer fasziniert (auch, wenn ich nie dort war).
Das beginnt mit der Artus-Sage und den Rittern der Tafelrunde, das setzt sich fort mit Tolkien, Sir Arthur Conan Doyle und endet vermutlich nicht mit Bernhard Cornwell und Neil McGregor.
Es hat mit meiner Liebe zum English Breakfast Tea und Earl Grey, weniger mit den Beatles, mehr mit New Model Army und The Cure zu tun.
Es begleitet mich morgens, wenn ich etwas Taylor of Old Bond Street auflege und abends, wenn ich ein Ale genieße.
Es hat etwas mit den Menschen zu tun, die in einem Büro sitzen und die Längen- und Breitengrade der Welt errechnen, die als Seefahrer groß, als Kultur aber immer provinziell bleiben. Für die meisten reicht der Pub, um die Ecke.
Gewiss schwingt etwas Keltentum mit, denn ich sehe, wenn Tolkien von den Elben erzählt, eine Horde Kelten, an den Stränden Frankreichs stehen, auf dem Weg die „alte Welt“ zu verlassen …
Und, wenn ich an Avalon denke, denke ich nur ein bisschen an ein versunkenes Eiland für Zauberer, denn die Landschaften des Inselreich, ob hoch im Norden, in den Highlands oder die grünen Wiesen entlang der Flussläufe, die haben Magie, auch ohne Magie.
Auch, wenn ich mir gerne Merlin vorstelle, der von einer der alten Burgen auf einer Anhöhe, einen schmalen Wiesenweg herabsteigt, um das Gute der Welt zu verteidigen und das Böse zu besiegen.
Kurz: Es ist die Atmosphäre aus Nebel und Magie, Königen und Zauberern, Punks und Gentlemen, die mich fasziniert. Ob das alles zur Geschichte passt oder so mit der Geschichte zu tun hat, die ich erzähle, das ist eine der spannenden Fragen die ich mir stelle …

Ich wünsche euch einen schönen Abend, wo immer ihr seid :thumbup:

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Die Zeit vergeht...

Geschrieben von Gallagher in Gallaghers Chronik, 31 July 2017 · 418 Aufrufe
Singapore

Und schon ist der erste Monat in der neuen Heimat um. Das ging schnell. Inzwischen haben wir unser Penthouse bezogen und schon fast vollstaendig eingerichtet. Die ersten Tage sah es schlimm aus, wie Dresden 1945: die Moebelpacker hatten halt alles irgendwo hingestellt, meistens zumindest in das richtige Zimmer, aber laengst nicht an seinen richtigen Platz. Wir haben uns dann Zimmer um Zimmer vorgekaempft, und wenn heute die Deckenventilatoren installiert und die Buecherregale geliefert worden sind, dann bleibt eigentlich nur das Zimmer unserer Tochter einzurichten. Aber da unsere Juniorchefin im Moment noch durch Europa tourt und erst in ein paar Wochen hier einschwebt, hatte das bisher keine Prioritaet.

Ach ja: eine Anekdote aus der Reihe "ulkige Begebenheiten, die Big G bei der Einreise in exotische Länder widerfahren sind" habe ich auch noch. Ihr kennt doch diese in Kunststoff eingeschweisste erste Seite, die in euren Reisepass eingenaeht ist? Es zeigt sich, dass dieser Kunststoff an der Naht offenbar nur begrenzt belastbar ist. Beim Scannen des Passes gehen die Schalterbeamten ja oft nicht gerade pfleglich mit den Dokumenten um und biegen sie gerne auch mal schoen weit auf. Bei meiner Ankunft in Shanghai kam dann, was kommen musste: die erste Seite fiel heraus. Die Grenzpolizistin steckte sie wieder zurueck, stempelte den Pass, als sei nichts geschehen, und gab ihn mir zurueck.

Und jetzt? Wie sollte ich wieder aus China raus und nach Singapur reinkommen? Bei der Ausreise oder spaetestens Einreise musste das doch jemanden auffallen! Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie den Pass in dem Zustand akzeptieren wuerden. Und wenn ich die Seite mit Tesafilm wieder einkleben wuerde, haette man vermutlich erst recht gedacht, dass da irgendwas seltsam waere. Ich sah mich schon wie Tom Hanks auf alle Ewigkeit im Terminal hausen...

Das deutsche Generalkonsulat in Shanghai war dann so freundlich, mir einen vorlaeufigen deutschen Reisepass mitzugeben. Fuer den Fall, dass jemand meinen kaputten Pass anzweifeln wuerde, hatte ich dann immer noch ein Backup. Dazu musste aber erst noch das OK vom Konsulat meines letzten Wohnorts in Dubai eingeholt werden, welches dann auch noch im letzten Moment kam, ehe die Kollegen in Dubai in ihr freitaegliches Wochenende gingen.

Natuerlich war die ganze Aufregung umsonst. Meinen defekten (und vom Konsulat geflickten) Reisepass hat auf dem Rueckweg komischerweise niemand beanstandet. Da aber ohnehin nicht mehr viele Seiten frei waren, habe ich jetzt hier in Singapur einen neuen beantragt. Das dauert satte drei Wochen - und das ist schon das Expressverfahren! So lange habe ich Zeit, mein Buero und die Stadt zu erkunden. Mit der naechsten Dienstreise warte ich lieber, bis der naechste Pass da ist...

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Der Blackthorn-Code: Das Vermächtnis des Alchemisten (Rezension, #48)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 17 July 2017 · 353 Aufrufe
Abenteuerroman, Blackthorn und 7 weitere...

Ein todesmutiger Held, der sich mit einer Alchemisten-Sekte anlegt, viel Old-London-Flair und Rätsel en masse, der »Blackthorn-Code« war beim ersten Durchgang der boys & books-Juryarbeit mein Favorit. Dabei mache ich einen weiten Bogen um Apotheker-Romane und um Werke mit »Vermächtnis« im Untertitel ... normalerweise.


Der Blackthorn-Code: Das Vermächtnis des Alchemisten (Rezension, #48)

Inhalt:

Christopher Rowe, ein vierzehnjähriges Waisenkind, lebt beim legendären Londoner Apotheker und Alchemisten Benedict Blackthorn. Christopher könnte eigentlich nicht glücklicher sein, denn sein Meister lehrt ihn nicht nur das gängige Apothekerhandwerk, sondern auch die Entzifferung von Geheim-Botschaften und Rätseln. Doch leider sind es unruhige Zeiten im Jahr 1665: Mörder treiben an der Themse ihr Unwesen und fast immer sind es Apotheker, die getötet werden. Obwohl Lord Richard Ashcombe, der Beschützer des Königs, und seine Leute den Verbrechern dicht auf den Fersen sind, fällt auch Blackthorn der Mordserie zum Opfer. Zusammen mit Tom Bailey, einem befreundeten Bäckersjungen, bleibt Christopher nur wenig Zeit, um die von Blackthorn hinterlassenen Geheimcodes zu entschlüsseln und die Mörder zu enttarnen. Dabei gerät Christopher in den Dunstkreis eines mächtigen Geheimbunds um den Alchemisten Oswyn, der eine Verschwörung gegen den Hofstaat von König Charles‘ plant und dazu eine hochexplosive Substanz – das sogenannte Feuer des Erzengels – herstellen will. In letzter Sekunde kommt Christopher Oswyns Plan auf die Schliche und auf einem abgelegenen Friedhofsgelände entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod.


Beurteilung:

»Geheimnisse über Geheimnisse. Codes innerhalb von Codes« (S. 314) – Dieser Abenteuerroman, der im historischen London des 17. Jahrhunderts spielt, ist ausgesprochen spannend! Kevin Sands gelingt es in der unterhaltsamen Geschichte bravourös rätselhafte, actionreiche und humorvolle Handlungselemente zu verbinden, sodass der junge Leser das Buch vermutlich gar nicht aus der Hand legen will. Christopher, der die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, ist ein sympathischer Protagonist, der in vielen brenzligen Situationen List und alchemistisches Wissen an den Tag legt. Obwohl er ein Waisenkind ist und vielen Lesern diese Lebenslage möglicherweise nicht vertraut ist, eignet sich Christopher dennoch gut als Identifikationsfigur. Sein Freund Tom übernimmt dabei die Rolle des unterstützenden Begleiters. Obwohl er nur ein »Möchtegerne-Soldat« (S. 11) ist, vermittelt er Christopher – und damit auch dem Leser – selbst an besonders geheimnisvollen Orten und in gefährlichen Situationen ein Stück Geborgenheit. Außerdem ist Tom immer für einen lustigen Wortwechsel mit Christopher gut, sodass der Humor in der Geschichte nicht zu kurz kommt.

Der »Blackthorn Code« greift eine ganze Reihe von interessanten Themen auf: Neben dem Kriminalplot, der natürlich sogleich an Arthur Conan Doyles Geschichten um »Sherlock Holmes« denken lässt, werden durch die Themen Freundschaft und die Alchemie – als eine spannende Geheim- und Grenzwissenschaft – weitere Leseanreize geschaffen. Die Geschichte ist aber auch wegen der Überschneidungen zum Mystery-Genre originell. Denn die Rätsel, die Blackthorn seinem Lehrling hinterlassen hat, sind sehr stimmig mit der Handlung verwoben und werden nur schrittweise gelöst. Zum einen wird der Leser aufgefordert, die Codes gemeinsam mit Christopher zu entschlüsseln und so auf beinahe interaktive Weise Anteil am Handlungsfortschritt zu nehmen. Zum anderen dienen die Rätsel als retardierende Elemente, um den dramatischen Höhepunkt der Handlung, die insgesamt nur wenige Tage umfasst, hinauszuzögern.

Der Roman lässt sich flüssig lesen und trumpft mit einem buchstäblich explosiven Showdown auf, bei dem die Verschwörer ihre geballte Ruchlosigkeit an den Tag legen. Für sensible Leser könnten allerdings einige der Kampfdarstellungen womöglich zu einer kleinen Belastungsprobe werden. Andererseits obsiegt Christopher letzten Endes immer dank seiner Cleverness und nicht wegen seiner Kampfkraft. (bf)


Gesamteindruck: ++++ (5 / 5)


Bibliografische Angaben: Kevin Sands: Der Blackthorn-Code. Band 1: Das Vermächtnis des Alchemisten. München: dtv, 2016. S. 330. ISBN: 978-3-423-76148-2. EUR 15,99.

Quelle: boys & books, Juli 2017

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Ein paar Fragen an Eva Völler

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 13 June 2017 · 307 Aufrufe
Zeitenzauber, Jugendbücher und 2 weitere...

Die Autorin kennt man wohl eher durch ihre Frauenromane, von denen auch einer verfilmt wurde. Doch Eva Völler ist nicht einseitig. Sie schreibt auch Thriller, Krimis und Reiseromane und bedient das historische Genre.
Aber was mir außerdem noch positiv auffällt, sie verfasst Jugendbücher. Ihre "Zeitenzauber Trilogie" ist lesenswert. Ich mag den unglaublich leichten Schreibstil der Autorin sehr.
Am 21.7.17 kommt der erste Band von "Time School" heraus, ein Roman um eine Zeitreise-Akademie. Das Buch ist für Leser ab 12 Jahre geeignet.
Zum Interview geht es hier.

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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 1161 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 1632 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
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TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
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TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
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Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 6368 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines

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Neues von der Raumzeitlegende!

Geschrieben von Sah-Gahn in Raumzeitlegenden, 27 February 2015 · 1717 Aufrufe

Hallo liebe Science-Fiction Freunde!

Wie angekündigt, gibt es Neuigkeiten von der "Raumzeitlegende!" Das E-Book gibt es jetzt mit erweiterter Leseprobe.
Hinzugefügt ist das Kapitel - Die Orbitalstationen!
Hier noch mal der Link: http://bit.ly/1EvK4sr
Viel Spaß beim lesen wünscht,
Sah-Gahn!

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AGM-Magazin 23

Geschrieben von Nina in Von Chaos bis Zukunft - Ninas Blog, 23 February 2015 · 3436 Aufrufe
AGM-Magazin

Auch in der 23. Ausgabe des AGM-Magazins sind wieder Beiträge von mir über Bücher zu finden.

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