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Neues von den Hildesheimlichen Autoren - Februar 2017

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 20 February 2017 · 36 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren und 1 weitere...

Hier die Vereinsnachrichten der Hildesheimlichen Autoren. Der Verein hat neue Pläne für künftige Veranstaltungen, außerdem gibt es Personalien zu vermelden und eine Neuerscheinung.

Neue Newsletter-Redakteurin
Sonja Klima, die Redakteurin des Vereins-Newsletters, gibt ihr Amt ab. Als Grund nannte sie in der jüngsten Mitgliederversammlung, dass sie beruflich sehr stark eingespannt sei und wenig Zeit habe. Ihre Nachfolgerin wird Elviera Kensche sein, die von Sonja nun eingearbeitet und bei den nächsten Ausgaben noch unterstützt wird.

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Künftige Aktivitäten
Die Hildesheimlichen Autoren planen eine Fahrt zur Leipziger Buchmesse. Als Termin ist der 24. März voregesehen. Der Verein wird hierzu einen Kleinbus mieten, Sonja Klima hat sich als Fahrerin zur Verfügung gestellt. Außerdem möchten die Autoren gern am Hildesheimer Projekt "Babel im Park" teilnehmen. Für die Ideensammlung und Planung dazu wird die nächste Fortbildungsveranstaltung des Vereins genutzt. Ferner ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Stadtlabor im Gespräch.


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Bernward Schneider veröffentlicht "Der Teufel des Westens"
Unter dem Titel "Der Teufel des Westens" ist Bernward Schneiders neuer Krimi erschienen. Es handelt sich um einen historischen Kriminalroman, der in Berlin spielt. Der Klappentext: "Man schreibt das Jahr 1936 und in Deutschland sind die Nationalsozialisten an der Macht. Im »Mandarin«, einer Bar des Berliner Westens, begegnet der Anwalt Eugen Goltz der schönen Irene Varo, einer Frau ohne Moral, die bei der Verfolgung ihrer Interessen keine Rücksicht kennt. Auf der Suche nach einer verschwundenen Freundin verstrickt sich Goltz immer tiefer in die Fangnetze von Irene und ihren Mordgesellen, und am Ende weiß er nicht mehr, ob er ein Opfer des Bösen oder selbst ein Teufel geworden ist." Der Roman erschien im Gmeiner-Verlag und hat 311 Seiten. Das Taschenbuch kostet 12,99 Euro, die eBook-Ausgabe ist für 9,99 Euro zu haben.


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Neu auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren:

High Noon auf Radio Tonkuhle - Sendung vom 21. Januar 2017: Bernward Schneider stellt seinen Roman "JFK: Dallas Dealey Plaza" vor:
https://youtu.be/MgSccbt0KBY

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Termine:

Dienstag, 14. März: Treffen im Michaelis Weltcafé, Langer Hagen 36, 31134 Hildesheim. Planung der Aktion für "Babel im Park". Beginn: 18 Uhr.

Sonnabend, 18. März: High Noon mit den Hildesheimlichen Autoren auf Radio Tonkuhle. Diesmal zu Gast: Hans-Jürgen Fischer mit seinem Roman "Sandros Strafe". Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream

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Gelesen: Die Krone der Sterne von Kai Meyer

Geschrieben von Oliver in OliBlog, 15 February 2017 · 45 Aufrufe

Die Krone der SterneDie Krone der Sterne by Kai Meyer
My rating: 5 of 5 stars

Das ist natürlich Absicht: Wenn einer der bekanntesten deutschen Fantasy- und Jugendbuchautoren wie Kai Meyer seinen allererste Space Opera vorlegt und den Roman gleich vorne Leigh Brackett und Edmond Hamilton widmet, steckt dahinter wohl weniger Ehrerbietung und mehr ein klares Signal an die häufig gestrengen Genre-Fans, dass sie gar nicht erst versuchen sollen, hier mehr zu erwarten als eine Rückbesinnung auf die Pulp-Ära des Genres von so ca. 1925-1955 (puh, langer erster Satz). Und mehr ist „Die Krone der Sterne“ auch tatsächlich nicht, trotzdem ist das SF-Debüt von Kai Meyer spektakulär gelungen. Das aufgelegte Programm, ein durchgetretenes Gaspedal von der ersten bis zur letzten Seite durchzuhalten, funktioniert tatsächlich: Obwohl sich eine Action-Szene an die andere reiht, kommt kein Leerlauf auf – und wenn dieses dann doch drohen könnte, ist der Roman auch schon zu Ende. Zum Gelingen trägt die hervorragende Figurenzeichnung bei, die die (Klischee-) Figuren mit Leben füllt und die Leser gerne an ihren Abenteuern teilnehmen lässt, sowie der geschickte und phantasiereiche Weltenbau nebenbei, der ganz streng sich der Handlung unterzuordnen hat und nicht, wie es z.B. beim großen Bruder Perry Rhodan ist, wo es aus Umfanggründen sich exakt umgekehrt verhält. Gerade in der SF werden häufig Innovationswunder gefordert und verlangt. Dies ist hier nicht der Fall, trotzdem wird es sicher auch verwöhnten und sich schnell langweilenden Lesern so gehen wie dem Verfasser dieser Zeilen: Ich habe von vorne bis hinten jede einzelne der 460 großzügig gesetzten Seiten genossen. Bei den beiden angekündigten Fortsetzungen bin ich definitiv an Bord. Tipp: So sehr ich Ebooks liebe und praktisch finde, aufgrund der wunderschönen Gestaltung sei dringend der käufliche Erwerb der gedruckten Ausgabe anempfohlen.

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Argona neu erschienen

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 15 February 2017 · 68 Aufrufe

Heute erscheint Argona, der dritte Band meiner gleichnamigen SF-Trilogie, in Neuauflage im Wurdack Verlag. Damit liegen nach Entheete (Dezember 2016) und Andrade (Januar 2017) alle drei Bücher in neuem Gewand vor, noch einmal aufmerksam durchgesehen, mit neu gestalteten Titelbildern, in etwas lesefreundlicherem Satz (Argona ist jetzt 314 Seiten stark) und mit einheitlichem, orangefarbenem Buchrücken. Ergänzt wird die Trilogie bekanntermaßen durch die Story-Collection Cantals Tränen, die neun Erzählungen aus dem Argona-Universum sammelt. Relevant im Zusammenhang mit diesem dritten Roman sind vor allem die beiden Geschichten Das Gespinst (sollte man vor Argona lesen) und Heimkehr (am besten hinterher).


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Armin Rößler
Argona
Science-Fiction-Roman
Wurdack Verlag, 2017 (Neuauflage)
314 Seiten
13,95 Euro (Paperback), 5,99 Euro (E-Book)
ISBN-13: 978-3955560997

Bestellbar bei Amazon und demnächst auch beim Verlag.

Der Argonom Aulden kehrt nach Hause zurück – tausend Jahre zu spät.
Er muss feststellen, dass seine Heimatwelt hinter einem undurchdringlichen Energiefeld verschwunden ist. Haben die kriegerischen Kotmun Argona erobert? Schwindet damit die Hoffnung der galaktischen Völker endgültig, den Krieg gegen die Invasoren doch noch gewinnen zu können? Ist Paul Andrade das Zünglein an der Waage? Oder verfolgt er gar eigene Ziele? Und welche Rolle spielen die Lotsen, die Herren der Wurmlöcher, in dieser Auseinandersetzung?

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2009

Aus ganz persönlicher Sicht: Es war mir eine große Freude, das Buch neulich nach langer Zeit wieder einmal zu lesen. Da stecken eine Menge interessante Personen drin: Barbieri und Celea Maguele, natürlich die Baudrel und die Geschichte von Magister Dahn, der Argonom Aulden auf dem Weg nach Hause, Paul und Luz Andrade … Klar: Argona erzählt die in Entheete begonnene und in Andrade aus ganz anderer Perspektive fortgeführte Geschichte konsequent zu Ende. Das macht den Roman insofern schwierig, dass er kaum eigenständig zu lesen ist – anders als das zum Beispiel bei Andrade der Fall war, für den man Entheete nicht unbedingt kennen musste. Aber im Gesamtkontext ist Argona natürlich das Buch, das alle offenen Fragen beantwortet. Oder zumindest fast alle. Wie heißt es am Ende doch so schön?

Das war ein Rätsel, das Aulden in diesem Leben noch lösen wollte.

Mal gucken, wann ich dazu komme …

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Dubai Diaries - Episode 237

Geschrieben von Gallagher in Gallaghers Chronik, 11 February 2017 · 65 Aufrufe
Dubai, Diaries, Vögel, Frühstück und 1 weitere...

Vor einiger Zeit habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, nach dem Frühstück ein paar Brotkrümel draußen im Garten zu verstreuen. Darüber haben sich anfangs ein paar Spatzen gefreut, die die Krümel fleißig weggepickt haben.

Damit fing alles an.

Inzwischen scheint es sich in der Fauna der Arabian Ranches herumgesprochen zu haben, dass es morgens zwischen 7:00 und 7:30 in unserem Garten was zu holen gibt. Wenn ich jetzt morgens auf die Veranda trete, sitzt im Baum gegenüber schon eine wartende Vogelschar, bei deren Anblick einem unweigerliche gewisse Szenen aus Hitchcocks "Die Vögel" in Erinnerung gerufen werden. Und wehe, ich bin nicht schnell genug - es kommt auch schon mal vor, dass sich einige von denen bis ans Wohnzimmerfenster trauen und gucken, wo ich bleibe. Dass sie nicht ungeduldig an die Scheibe klopfen, ist alles... :happy:

Zu unserem Vogelzoo gehört eine kleine Familie von Weißohrbülbüls, ein Rotschwanzbülbül, eine Großfamilie von Graufrankolinen und ein Pärchen Myna-Krähen. Zwischendurch lassen sich auch ein paar Wiedehopfe bei uns sehen. Und natürlich ist immer ein Schwarm Spatzen dabei.

Das morgendliche Fütterungsritual ist sowohl bei den Vögeln als auch bei mir inzwischen eine feste Größe in unserem jeweiligen Tagesablauf. Allerdings wissen meine gefiederten Freunde noch nicht, dass ich nicht für immer in Dubai bleiben werde. Wenn wir im Sommer die Emirate verlassen, werden die sich ganz schön wundern... :unsure:

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Die Rückkehr #13

Geschrieben von Peter Georgas-Frey in Peter Georgas-Frey's Blog, 11 February 2017 · 29 Aufrufe

Pausen können sich die Protagonisten in der "Rückkehr" nicht können, denn die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag! :detective:

Nach einiger Beratung haben sich Karl und der indische Besucher entschieden Kontakt zu Winslow aufzunehmen. Winslow - ich hoffe ihr erinnert euch :flenn:
Winslow ist einverstanden, Karl zu unterstützen, wenn der dazu nach Amerika kommt, wo sie den gefangenen Aurumer vermuten. Das Wiedersehen ist freudig, aber alle drei wissen, dass große Gefahren vor ihnen liegen. Gefahren mit ungewissem Ausgang. :confused:

Vom Flughafen aus, machen sie sich auf den Weg zur Gefängnisanlage, in welcher der Aurumer gefangen ist. Das ADX Florence gibt es tatsächlich, wie beschrieben, ich habe nur ein paar unterirdische Etagen eingefügt :happy: .
Wie auch in der Realität, erkennen die drei, dass sie eigentlich keine Chance haben, irgendwie in die Anlage zu kommen, um den Aurumer zu befreien.
Da hat einer der drei eine Idee: Sie müssen denjenigen finden, der den Sender für den Aurumer nach draußen gebracht hat, der sollte helfen können ... :cheers:

Aber, wer war es :ph34r: ?

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»Die Gene wissen, was sie fürchten müssen.« – Peter Watts' »Blindflug« (#34 Rezension)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 11 February 2017 · 137 Aufrufe
Peter Watts, Science Fiction und 6 weitere...

Ist Peter Watts' »Blindflug« nicht bereits ein SF-Klassiker? Mir fällt es schwer darauf eine Antwort zu geben, obwohl der Roman 2007 für den Hugo nominiert wurde. Die Lektüre liegt für mich auch schon ein paar Jahre zurück. Dennoch denke ich gerne an das Werk zurück, fand die von Peter Watts beschriebene Erstkontakt-Geschichte ungewöhnlich, faszinierend und bezugsreich. Leider ist das Buch im Deutschen vergriffen bzw. nur als ePUB erhältlich – man wird sehen, ob und wann der Roman nochmal eine Neuauflage / Neuausgabe erfährt. Im englischsprachigen Original sieht die Situation besser aus, zudem hält der Autor den Roman auf seiner Webpage – wie auch schon seine andere Werke – zum kostenlosen Creative-Commons-Download bereit (wobei Watts eine wichtige Einschränkung macht: »please don't edit my actual prose, at least not without asking me first. I put all these words in a specific order for a reason.« :devil: ).

Beurteilung

Die Handlung des Hard-SF-Romans »Blindflug« des kanadischen Autors und Meeresbiologen Peters Watts setzt in medias res ein. Die menschliche Welt ist im späten 21. Jahrhundert zu einer Welt der Simulationen geworden; der künstlich-intelligente Maschinenapparat ermöglicht eine Existenz in der Virtualität, im sogenannten »Himmel«, die viele Menschen der Wirklichkeit vorziehen. Im Jahre 2082, kurz vor der »Ankunft des Großen Digitalen Uploads«, wird die Menschheit jedoch von einem höchst realen Ereignis aus ihrem digitalen Freudetaumel geholt: Rund um den Erdball erscheinen feuerwerkähnliche Irrlichter in der Atmosphäre und geben Anlass zu den wildesten Spekulationen, etwa dass es sich um eine Fotoaufnahme der Erde handele, die eine außerirdische Macht zu einem unbekannten Zweck angefertigt habe. Zwei Jahre später werden erneut ähnliche Signale aus der Oort’schen-Wolke, jenseits der Plutobahn, empfangen. Das hochentwickelte Raumschiff Theseus wird zu der Signalquelle entsendet. Es ist vollautomatisiert und hat nur deswegen eine fünfköpfige Besatzung an Bord, »weil bislang noch niemand eine geeignete Software für den Erstkontakt entwickelt hatte.«

Wie in Watts Tiefsee-Thriller »Abgrund« (1999), dessen Protagonisten sich ebenfalls aus Psychopathen rekrutieren, besteht auch in »Blindflug« die Mannschaft aus menschlichen Grenzgängern. Ihr Anführer ist der Vampir Jukka Sarasti – in der Zukunft sind Vampire aus uraltem Genmaterial rekonstruiert worden –, der als einziges Besatzungsmitglied im direkten Kontakt mit Theseus steht. Die Funktion jedes Einzelnen an Bord ist klar umrissen: »Isaac Szpindel, der die Fremden erforschen sollte. Die Vierergang – Susan James und ihre Sekundärpersönlichkeiten –, um mit ihnen zu sprechen. Majorin Amanda Bates, um im Notfall gegen sie zu kämpfen. Und Jukka Sarasti, mit dem Oberbefehl über uns alle, um uns wie Schachfiguren auf einem mehrdimensionalen Spielbrett hin und her zu schieben, das nur ein Vampir sehen konnte.« Die Handlung des Romans wird aus der Ich-Perspektive des sogenannten Synthesisten Siri Keeton vermittelt, der vor der Mission als KI-Forscher am Kurzweil-Institut angestellt war. Nach einer schweren Gehirnoperation in seiner Kindheit ist er zu der Empfindung von Gefühlen nicht mehr in der Lage. Gleichzeitig kann er dank besonderer Fähigkeiten zur Mustererkennung sowohl menschliches Handeln deuten als auch die Konsequenzen wissenschaftlicher Entdeckungen vorhersehen, - ohne diese selbst verstehen zu müssen. Die Forscher stoßen auf ein unförmiges Objekt nicht-irdischen Ursprungs in der Nähe eines Planeten: »Rundungen und Zacken waren zu erkennen, keinerlei glatte Kanten. Ich konnte nicht genau sagen, was von der Gestalt echt war und was von den Brechungen der Wolkendecke darunter herrührte. Doch das Objekt schien die Form eines Torus zu besitzen. […] Dieses Ding, das sich im Schatten von zehn Jupitermassen verbarg, hatte etwa dreißig Kilometer Durchmesser.« Der Linguistin Susan James gelingt eine Kontaktaufnahme mit dem Objekt, das sich scheinbar mühelos des menschlichen Begriffs- und Vorstellungssystems zur Kommunikation bedient und sich selbst »Rorschach« nennt. Obwohl es ihnen verständlich macht, dass sie sich ihm lieber nicht weiter nähern sollen, betreten die Astronauten Rorschach und stoßen dort sogleich auf die »Scrambler«, menschengroße Tentakelwesen, die ihr Selbstvertrauen einer harten Belastungsprobe aussetzen. Die Riesen-»Blutkörperchen mit Armfortsätzen« leben in einer Symbiose mit Rorschach und sind in der Lage, die menschlichen Sinnesorgane zu stören. Die Gefangenahme zweier Scrambler führt zu einer gefährlichen Kettenreaktion, in der schließlich nicht nur das Alien-Artefakt, sondern auch der Super-KI Theseus den Machbarkeitswahn und die Kontrollillusion der menschlichen Konquistadoren ad absurdum führen. Der Synthesist Siri stellt sich im Laufe der Handlung als höchst unzuverlässiger Erzähler heraus, der überdies in der Begegnung mit dem Ganz-Fremden schnell seiner Rolle als nicht-teilnehmender Beobachter verlustig geht.

Auf ungewöhnliche Art spielt Watts Roman mit dem Motiv der Konfrontation mit Außerirdischen und erinnert dabei an die berühmten Lem-Romane »Stimme des Herrn« und »Der Unbesiegbare«, und vor allem »Solaris«, in dem ein absolut fremdartiger Ozeanplanet die menschlichen Forscher zum Narren hält. Wie Lems Ozean ist auch Rorschach in der Lage menschliches Bewusstsein zu manipulieren, obwohl er selbst aus Einheiten besteht, die kein eigenes Bewusstsein haben und aus dem Zusammenspiel von physischen und chemischen Strukturen entstanden sind.
Ungewöhnlich ist natürlich auch die Verwendung von Vampir-Figuren im Weltraum. Ohne über Gebühr die Pseudowissenschaft zu bemühen, versteht es Watts vorzüglich das dramatische Potential der Vampir-Mensch-Polarität auszuloten und so dem altbekannten Erst-Kontakt-Szenario seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Bereits in der Exposition der Mannschaftsmitglieder aus der Sicht Siris wird die evolutionäre Dimension des Antagonismus deutlich, der über den harmlosen Grusel vieler Gothic-Romane hinausgeht: »Wenn Sarasti mich mit blossen Augen ansah, die nicht von einem Visor verdeckt wurden, schienen sich eine halbe Million Jahre einfach in Luft aufzulösen. Die Tatsache, dass seine Spezies ausgestorben war, spielte dann keine Rolle mehr. Dass wir so weit gekommen und in der Lage waren, unsere schlimmsten Albträume aus dem Grab wiederaufstehen zu lassen … bedeutete nichts. Die Gene lassen sich nicht täuschen. Sie wissen, was sie fürchten müssen.«

Wie Lem macht es Watts Spaß die Grenzen der menschlichen Wahrnehmungskraft aufzuzeigen, die auch vom modifizierten Menschen nicht überschritten werden können. Sein Roman überzeugt vor allem in der faszinierenden Diskussion der Möglichkeiten fremder Intelligenzformen, die ausdrücklich nicht auf Bewusstsein fußen und sich wie die Scrambler ohne Gene entwickelt haben. So phantastisch diese Alien-Phantasien manchmal sind, bleiben sie dennoch – dies ist das erklärte Ziel von Watts – »in biologischer Hinsicht plausibel« und werden in sinnvoller Weise mit der spannenden Rahmenhandlung verbunden. Auch die insgesamt recht pessimistisch anmutende Extrapolation der sozialen und psychologischen Facetten des Kurzweilschen Menschen, der trotz seiner künstlichen Bauteile und chirurgischen Modifikationen im Kosmos das Scheitern lernt, kann man als überaus gelungen bezeichnen. Spaß macht die Lektüre schließlich dank vieler literarischer und cineastischer Querverweise innerhalb und außerhalb des SF-Genres. Diese Inspirationsquellen und Referenzen mindern dabei keineswegs die Tatsache, dass Watts einen eigenen Stil gefunden hat, der auf weitere SF-Meilensteine hoffen lässt. (bf)

Gesamteindruck: ++++ (4,5 / 5)

Bibliografische Angaben: Peter Watts: Blindflug [Blindsight]. Übers. aus dem Englischen von Sara Riffel. München: Heyne, 2008. 494 S. ISBN: 978-3453523647. EUR 9,99.

[Rezension zuerst erschienen im Heyne Science Fiction Jahr 2009.]

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Helene Luise Köppel - Thriller und historische Romane

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 09 February 2017 · 37 Aufrufe

Neben SF und Fantasy verschlinge ich alles, was mich gerade reizt. Auf meinem Kindle lese ich momentan "Affäre C." (SÜDFRANKREICH-thriller 1.) Diese spannende Geschichte machte mich neugierig auf die Autorin Helene Luise Köppel. Gern erklärte sie sich bereit, mir Rede und Antwort zu stehen.
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Orwell, Orwell, Melle... (T.H.s. Leseliste)

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 06 February 2017 · 122 Aufrufe
George Orwell, Thomas Melle, 2017

Weiter geht es mit der Leseliste. Und wieder nicht in der richtigen Reihenfolge. Wollte aber die Orwell-Bände zusammenstellen. Außerdem lese ich ja sowieso parallel, insofern gibt es keine „richtige“ Reihenfolge, na ja…
Orwell ist große Klasse! Sicher streitbar, aber auf alle Fälle immer absolut überraschend. Er ist konsequent, das beeindruckt mich echt.
So nebenbei habe ich – woanders – gelernt, wer sein Übersetzer ist. Aufmerksam wurde ich durch eine Bemerkung von Forum-Mitglied Jorge hier. Das sei nur am Rande erwähnt, aber ich denke, da muss ich mal dran bleiben…

1 - George Orwell: „Rache ist sauer“
Ich bin hin und weg von Orwell! Was ist mir da nur entgangen all die Jahre! Ich kann diesen Autor nur wärmstens empfehlen – auch jenseits von Animal Farm und 1984. Klar, die Klassiker kennt man (also ich auch), aber dass der Mann noch viel mehr geschrieben hat, war mir zwar durchaus bewusst, habe ich aber nicht für wichtig erachtet.
Nach dem schon sehr interessanten und aufschlussreichen „Mein Katalonien“, am Ende des vorherigen Jahres gelesen, habe ich fast nahtlos mit diesem Band mit Essays begonnen. Im Untertitel steht auch was von „Erzählungen“, doch die Texte sind doch eher Aufsätze, Essays.
Ich hatte recht viele Wow!-Effekte beim Lesen, langweilig wurden die nie. Der Autor packt mich durch seine Sicht auf die Dinge, und dabei ist – fast – egal, worüber er schreibt. Das muss man erst mal schaffen.
Orwell hat ein Hauptthema, das ihn umtreibt, Möglicher Weise kann das auch nerven, aber ich habe es akzeptiert; dann liest sich alles mit Genuss. Sein Thema Nr. 1 ist der Totalitarismus – dem ordnet er wirklich alles unter. Okay, er hat seine Erfahrungen gemacht, das MUSS man wohl auch akzeptieren.
In den Essays geht es dabei um recht unterschiedliche Dinge. Das erste behandelt noch mal unmittelbar seine Erfahrungen aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Dies könnte man als Zusammenfassung zu „Mein Katalonien“ lesen – habe ich auch so gelesen – brachte mir also nicht wirklich Neues, aber in der Form noch mal auf den Punkt gebracht, was er im Streit der Bürgerkriegsparteien erleben musste. – Wobei hier nicht mal die eigentlichen Kontrahenten gemeint sind, also die Republik und die Franco-Faschisten, sondern die von den sowjet. Kommunisten angeführten Internationalen Brigaden, gegen „trotzkistische“ und anarchistische Kämpfer, der Streit um die Deutungsoberhoheit, worum es den Antifaschisten im Bürgerkrieg gehen soll und mit welchen Mitteln man diese erringt. Schlimme Sache… na ja…
Aber dann schreibt Orwell über den Maler Dali – und stellt auch hier mein Weltbild auf den Kopf. Oder wenn er über Gandhi schreibt, oder Jonathan Swift, über Tolstois längst zu recht vergessene Meinung zu Shakespeare – an allen kann er ordentliche Kritik üben; so dolle Kritik zum Teil, dass der Essay über Dali z.B. erst einmal gar nicht abgedruckt wurde, weil er zu heftig ist. Der Herr Dali war wohl ein ziemlich schlimmer Finger, wenn ich O. richtig verstehe… Und Gandhi kein Held – jedenfalls nicht nur, Swift kein Freund der Aufklärung und Tolstoi ziemlich auf dem Holzweg.
Auch stark die Titelgeschichte – darin zeigt er auf, dass Rache unter zivilisierten Menschen schwer ist – und das in der Nachkriegszeit des II. Weltkrieges, wo es durchaus Gründe dafür gäbe.
Also, wieder mal ein Buch mit dem Bleistift und Lineal gelesen – will heißen: Passagen unterstrichen, Notizen gemacht. Großes Kino, daher die ersten…
11 / 10 Punkte des Jahres.

5 – George Orwell: „Im Innern des Wals“
Zusammen mit „Rache ist sauer“ präsentiert der Diogenes Verlag eine umfassende Auswahl der Erzählungen und Essay Orwells. So der Klappentext des vorliegenden Buches. Nun, Erzählungen sind hier zumindest mehr vertreten als in dem „Rache…“-Band. Tatsächlich berühmte Erzählungen, in denen Orwell seine Erfahrungen in der Kolonialverwaltung Indiens aufgearbeitet hatte. Allerdings erschienen die mir zahmer, als ich sie mir vorgestellt hatte. Die Themen sind schon harsch, es geht um die Hinrichtung eines Mannes und um einen wildgewordenen Elefanten, den der Weiße erschießen muss, um sein Gesicht vor den Untertanen Ihrer Majestät in Indien nicht zu verlieren. Beide Male sind es makaber absurde Situationen. Aber Orwells trockener, fast lakonischer Stil schafft Distanz, so dass man emotional – für meine Begriffe – nicht so sehr hineingezogen wird.
Die Essays sind dagegen durchgehend mit wesentlich spitzer Feder geschrieben. Mein Gott! - er lässt ja keinen Heiligen auf seinem Sockel!
Diesmal müssen Mark Twain und Kipling, dran glauben. Beide stellt er in ein Licht, das ich so noch nicht gesehen hatte. Hat mich umgehauen. Und ja, ich denke, er hat Recht, bei Swift, der er sich ja in "Rache..." vorgenommen hatte, übrigens mehr als bei Kipling – also, bezogen auf das, was ich denke. Seine Kritik zu Swift, die vor allem auf dessen Einstellung zur Wissenschaft beruht (siehe auch hier), kann ich durchaus nachvollziehen, auch wenn ich das – damals (muss so 30 Jahre her sein?) – selber nicht so gelesen hatte. Ob seine Kritik gegen Kipling, den er als ideologischen Büttel der Kolonialmacht und des Imperialismus deklassiert, so stimmt, vermag ich gar nicht zu sagen; dazu kenne ich Kiplings Werke viel zu wenig.
Um Mark Twain tut es mir am meisten leid; aber auch der ist wohl nicht nur eine – oder gar keine? – Lichtgestalt nach Orwell. Eher so ein harmloser Unterhalter, und eben ein Apologet der Ideologie seiner Zeit – des amerikanischen Ellenbogen-Expansionismus. Wobei Orwell durchaus die in den USA und vor allem dem „Wilden Westen“ und den anderen neuen Territorien, in die die Weißen vordrangen, herrschende Freiheit und Anarchismus lobte und preiste. Doch hatte diese Phase keine Aussicht auf Bestand, da sie nur durch die Chance existierte, Problemen tatsächlich räumlich ausweichen zu können. Verständlich…
Beeindruckt haben mich auch seine beiden Reportagen, in denen er einmal die im Selbstversuch gemachten Erfahrungen als Penner und bei der Beobachtung der Minenarbeiter in England machte.
Die Titelstory ist eine sehr umfangreiche Rezension eines Buches von Henry Miller; der mal ausnahmsweise sehr gut bei Orwell wegkommt. Und das, obwohl Henry wohl – aus Sicht Orwells – eine weltanschauliche Position einnimmt, die Orwell nicht teilte (zumindest nicht immer). Der Ort „das Innere des Wals“, ist eine Metapher, die der Bibel entlehnt wurde, aber bei Miller, so Orwell, umgedeutet wird, nämlich als ein Ort, in dem der unfreiwillige Insasse sich mit einer dicken Fettschicht vor der verdammten äußeren Welt abschirmen kann. Wenn der biblische Patron da gegen seinen Willen hineingeraten ist, so sieht Miller / Orwell darin eine Möglichkeit der inneren Emigration.
10 / 10 Punkte

4 – Thomas Melle: „Die Welt im Rücken“
Das Lesen dieses Buches ist Teil meines Projektes „jetzt lese ich nur noch Relevantes“-in-2017. Ist dieses Buch wirklich relevant? Die Frage stellte ich mir nach den ersten 50 Seiten – und war fast am Aufgeben. Dann biss ich die Zähne zusammen…
Das Buch ist in vieler Munde, die Zustimmung, die es erfährt, ist nicht ungeteilt. Irgendwie hatte ich Lust drauf, obwohl ich bisher vom Autor gar nichts gelesen habe.
Vielleicht war ein Beweggrund, dass ich – wie bestimmt viele Leute – denke: Menschenskind, manchmal ist mir auch so traurig zumute, manchmal bin ich überglücklich – ist das schon bipolar? Scherzhaft charakterisiert man jemanden, oder sich selbst, als „manisch-depressiv“ – ohne zu ahnen, was das eigentlich bedeutet. Wenn man Melles Buch liest, weiß man es – oder ahnt zumindest, was es bedeutet.
Was der Autor da von sich schreibt, mutet surrealistisch an. Interessant für mich war dabei, dass vor allem die manischen Phasen ins Kontor schlagen. Da hat er alles verloren, teilweise selbst aufgegeben, um Ballast abzuwerfen, sich frei zu machen. Das ging wohl soweit, dass er buchstäblich alles verlor und auf der Straße landete. Freunde konnten ihm gar nicht helfen, weil er unausstehlich wurde und sich nicht helfen lassen wollte oder konnte.
Nach den ersten 50 Seiten, die vor allem aus meiner Sicht durch fremdwortüberfrachtet Sätze bestechen, wollte ich aufgeben. Ein erster Eindruck seines Leidens hatte ich und dachte, was soll denn da noch dazu kommen? Aber ich habe weitergelesen und es nicht bereut. Großartig, das Buch! Und es erfährt auch noch eine Steigerung, hat sogar einen richtigen Plot mit einem … na ja, wahrscheinlich noch kein happy end, aber einer Perspektive. Sein Leben (trotz mehrmaliger depressiver Selbstmordgedanken) geht weiter und das Buch endet 2016.
Schon das Motte, das er sich wählt: Zitat von Arno Schmidt (S. 345): „Die Welt der Kunst & Fantasie ist die wahre, the rest is a nigthmare.“ – Hmm, könnte auch meines sein!
9 / 10 Punkte

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Anfang jetzt wieder komplett

Geschrieben von MoiN in Parallele Universen 2, 03 February 2017 · 47 Aufrufe

Mit dem heute veröffentlichten Kapitel2 liegt nun zumindest der Anfang der Geschichte "Atlan in Not" wieder lückenlos bis einschließlich Kapitel 3 vor.

Kapitel 22A bildet den Abschluß der ersten Staffel, und ist auch vor kurzem neu erschienen.

Über alle Kapitel informiert diese Seite: http://www.scifinet....n-atlan-in-not/

Weiter geht es nun - hoffentlich bald - mit dem ersten Kapitel der zweiten Staffel.

Bis dahin: "Watch the skies!" :)

(Besonders natürlich die Seite mit den "Neuigkeiten")

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Storm #12: Die Monster von Aromater [Ehapa/1995]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 02 February 2017 · 180 Aufrufe
20.Jhdt., Ehapa, Splitter

Die besondere Kunst vom vor 13 Jahren verstorbenen "malenden" Zeichner Don Lawrence wurde bereits ein paar Mal im Haupt-Board bei uns bewundert - er konnte unglaublichen Realismus an den Tag legen, von phantastischen Szenen bis sehr dynamischer Figurenzeichnerei, wobei mir in punkto letzterer v.a. immer seine Gesichter in Erinnerung bleiben.

Eine seiner bekanntesten Bandserien ist STORM, erstellt für das holländische Magazin "Eppo" und daher auch oft von dem Holländer Martin Lodewijk ausgedacht/getextet.

In diesem mittigen Band (der vor 4 Jahren auch bei Splitter erneut als Die Sieben von Aromater erschien - s. Coverbild) einer 22-teiligen Serie, den ich in dieser Besprechung beispielhaft vorziehe, erkundet das HeldInnen-Trio, bekannt aus früheren Bänden, nämlich

 

  • * Storm, ein in diese phantastischen Welten verschollener Astronaut aus der heutigen Erde, der wohl oder übel gelernt hat, mit Stichwaffen umzugehen,
  • * Rothaar, ein Red-Sonja-Klon, allerdings mit etwas mehr Zurückhaltung und Wärme (insbesonders ggü. Storm :wub:), &
  • * Nomad, ein rothäutiger/haarloser aber superstarker kämpfender Prinz des lebenden Planeten Pandarve, den Storm & Rothaar zu diesem Zeitpunkt des Zyklus "befliegen"

 

die Stadt Aromater und ihre Umgebung, zu der u.a. die riesige Rote Träne, ein sich schnell drehender winziger Mond, gehört, der sich in der Nähe der Stadt nur wenige Kilometer über dem Meer in einem sehr erdnahen Orbit bewegt. (Ok, ich hab gerade versucht, die etwas unmöglichen Physikverhältnisse des pandarvischen Paralleluniversums in diesen Absatz mit einzubauen. q:p)

 

In diesem Band erreichen zu Beginn die 3 in ärmlichem Zustand - Storm hat nur noch ein altes rostiges Schwert, seine Pistole tauschte er vor Tagen gegen etwas Essen - die Stadt, wo Storm gleich in ein Duell mit einem uniformierten Typ gerät, der Rothaar etwas zu machohaft antatscht. Dabei zerbirst sein Schwert und der Hüne spottet, er könne ja versuchen das berühmte 7. Schwert aus einem amboss-ähnlichen Gebilde zu ziehen. Was Storm erstaunlicherweise gelingt - es gab eine molekularische Manipulation von seiten ferner Beobachter - und damit ist klar: Er ist der lang-ersehnte Siebte von Aromater! Der ergraute alte Herrscher der Stadt lädt ihn dann zu einem folgenreichen Trunk ein, während die anhimmelnde Masse der StadtbürgerInnen den Atem anhält...

 

Neben den unglaublichen Erlebnissen der 3 auf der Roten Träne, wo alle - außer Rothaar! - sich ständig neuen unerwarteten Einschränkungen - jaja, diese verquere Physik wieder! - beugen müssen, gefiel mir schon immer an diesem Band, wie Rothaar letztendlich alle Kumpel-Fliegen aus der Suppe holt. Im Gegensatz zu den machohaften Plots früherer Bänder, und den meisten Fantasy*-Plots der 70er und 80er, wird hier effektiv der Spieß umgedreht: Storm und Nomad sind in der 2. Hälfte kaum im Spiel, und Rothaar kämpft und rennt (unter rötlichem Wasser!) und absorbiert Energie, dass es eine Wonne ist.

 

Letztendlich fegt dies und die unglaublich( leuchtend)en gemälde-artigen Bilder der Seefahrt hin/hoch zur Träne die Unglaubwürdigkeiten des teils geklauten Plots hinweg. Storm macht Spaß (immer wieder mal, mit geschlossenem kritisch-literarischen Auge)! Lawrence rocked!

 

(* hier eher Science Fantasy / übrigens ist dies der Januarbeitrag :blush:)


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ARKLAND 2

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 06 January 2017 · 333 Aufrufe

Ich vermelde mit Zufriedenheit: ARKLAND 2 ist fertig an den Verlag. Erscheinen soll es im März 2017. Und wer sich einstimmen will ...

ARKLAND - Aufbruch ins Gestern


Als Print oder EBook oder direkt beim Verlag Torsten Low.

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Spekulation

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 11 December 2016 · 188 Aufrufe

Schöne Rezension, freut mich, dass dir der Band von Holger gefallen hat. Auch, weil ich seit langer Zeit erstmals wieder ein Lektorat komplett selbst gemacht habe und die Zusammenarbeit mit Holger erstklassig war.
Holger wird übrigens für die die Reihe immer wichtiger, um nicht zu sagen: bestimmend.
Mehr dazu in Kürze.



Das meinte Ernst im Forum. Nur: Was meint er damit?

Vielleicht möchte der eine oder die andere ja spekulieren.

Natürlich sehe ich das auch als ... sagen wir hohe Messlatte an. Doch man wächst ja mit den Aufgaben. Und natürlich: Alleine geht oft genug gar nichts!

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 508 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 1000 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 4148 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines

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Neues von der Raumzeitlegende!

Geschrieben von Sah-Gahn in Raumzeitlegenden, 27 February 2015 · 1111 Aufrufe

Hallo liebe Science-Fiction Freunde!

Wie angekündigt, gibt es Neuigkeiten von der "Raumzeitlegende!" Das E-Book gibt es jetzt mit erweiterter Leseprobe.
Hinzugefügt ist das Kapitel - Die Orbitalstationen!
Hier noch mal der Link: http://bit.ly/1EvK4sr
Viel Spaß beim lesen wünscht,
Sah-Gahn!

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AGM-Magazin 23

Geschrieben von Nina in Von Chaos bis Zukunft - Ninas Blog, 23 February 2015 · 2789 Aufrufe
AGM-Magazin

Auch in der 23. Ausgabe des AGM-Magazins sind wieder Beiträge von mir über Bücher zu finden.

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Das Richtungsding

Geschrieben von T. Lagemann in Oberon, 31 October 2014 · 1194 Aufrufe

Aufs Podest kann mein Text am 8.11. nicht mehr kommen, für den Publikumsentscheid sind andere Texte nominiert - aber "Hammer und Eisel" hat es immerhin in die kommende Ausgabe der Literaturzeitschrift "Das Richtungsding" - http://richtungsding.de/ geschafft. Nach dem 4. Platz beim Putlitzer Preis das zweite Mal in diesem Jahr, das ich mit "Literatur" Erfolg gehabt habe. Und da ich dieses Jahr, bedingt durch den Berufswechsel, sehr wenig geschrieben haben, kann ich also zufrieden sein - die "Quote" stimmt. Und das nehme ich zum Anlass, um ein paar Worte über das Oberon Projekt zu verlieren - tot ist das Ding nicht. Überhaupt nicht. Aber mir fehlt es leider an Zeit, um den Roman zu schreiben. Und so werde ich das Jahr mit drei Texten zu interessanten Ausschreibungen ausklingen lassen. Um dann im neuen Jahr, wenn das Arbeitsaufkommen geringer sein wird, voller Energie - und vor allem: durchgeplant! - das Projekt Oberon nicht nur anzugehen, sondern auch zu beenden. Ach ja, und natürlich bin ich nächste Woche Samstag bei der Premiere des Richtungsding VIII in Mülheim (Ruhr). Ich möchte hören, was die geschrieben haben, die um die Gunst des Publikums lesen.

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Vorankündigung- "Gedanken aus Übermorgen"

Geschrieben von Tobias Tantius in Tobias Tantius' Blog, 24 October 2014 · 2612 Aufrufe

Hallo zusammen,
noch ein paar Tage, dann beginnt (jedenfalls für mich) eine neue Ära.

Mein erstes Print-Buch GEDANKEN AUS ÜBERMORGEN erscheint demnächst.
Eine Sammlung meiner besten Sci-fi-Kurzgeschichten aus den letzten 20 Jahren.

Warum versagt eine Meisterin der Genesis?
Wer ist der Koffer-Mann oder was ist ein Sternensammler?
Was ist der Schatz von Paran und wo ist er zu finden?
uvm.

Antworten darauf findet ihr im Buch/E-Book Anfang November 2014.
Ich melde mich dann mit einem neuen Hinweis. :-)

Beste Grüße
Tobias Tantius
_______________________________
Links

http://www.unser38.de/wolfsburg-stadtmitte/kulturelles/unter-wolfsburg-neuer-roman-von-tobias-tantius-in-arbeit-d9469.html


Bücher:
http://www.xinxii.de/adocs.php?aid=37154 alle Bücher auch bei amazon, thalia usw.

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Space Opera made in Germany: BLACK ICE

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 26 September 2014 · 2130 Aufrufe
SF-Roman, Black Ice, Frankie und 1 weitere...

Liebe Lesenden,

Harald aka Begedia hat bereits ein Cover-Preview in die Welt gesetzt. Da möchte ich natürlich nicht hinten an stehen.
Mitte/Ende Oktober 2014 erblickt mein erster SF-Roman das Licht der literarischen Welt und er heißt BLACK ICE.

Eingefügtes Bild

Quelle: http://news.audeschi...over_BI_500.jpg

Der Cover-Entwurf stammt von mir, wobei ich mich des Artworks der fantastischen Susan Gerardi (aka charmedy) bedienen durfte.
s. http://charmedy.devi...rt.com/gallery/

Die Geschichte selber ist eine typische Space Opera. Mehr dazu demnächst hier.
Seid gespannt!



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