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LBM20.1.FKSFL.12.März

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 13 February 2020 · 22 Aufrufe
LBM20

LBM20.1.FKSFL.12.März Ein erster Aufschlag zur Leipziger Buchmesse 2020 - aus Leipzig. (Natürlich gibt es schon eine Reihe anderer, auch sehr interessanter und vielversprechender Meldungen für Phantasten.)
Hier möchte ich auf die Veranstaltung des Freundeskreis SF Leipzig aufmerksam machen, organisiert von Sabine Seyfarth.

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Miriam Rademacher: Talisman und das tote Dorf

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 08 February 2020 · 88 Aufrufe
Bücher - Abenteuer und 3 weitere...

Wahn, ein verlassenes und bis auf die Grundmauern geschleiftes Dorf im Emsland, ist Schauplatz des neuen Talisman-Abenteuers. Im dritten Band der Kinderbuch-Serie von Miriam Rademacher erleben das kluge, eigensinnige Islandpony und die Feriengäste auf dem Jansen-Hof ein neues Abenteuer rund um die "Blauen Rätsel" und das Erbe der verstorbenen Hofbesitzerin.
Der Jansen-Hof bietet spezielle "Mutmach-Ferien" für Kinder mit schweren Angststörungen und Phobien an. Islandpony Talisman ist dabei nicht nur vierbeiniger Therapeut, sondern auch Kumpel, Begleiter und wertvoller Hinweisgeber. Denn Talisman war dabei, als die frühere Hofbesitzerin ihr Erbe versteckte. Die Hinweise darauf sind in geheimnisvollen blauen Säckchen versteckt, die nur von Kindern gefunden werden können, die sich vor etwas fürchten und ihre Angst überwinden. Eine Schnitzeljagd, die die Kinder immer wieder neue Orte im Emsland entdecken lässt.

Apfelblüte weist den Weg nach Wahn

Am Ende des zweiten Buchs, "Talisman und die Tänzer der Nacht", hatten Cordula, Katla und Lars-Olaf einen Beutel mit drei Gegenständen gefunden: Eine Apfelblüte aus Salzteig, ein Miniatur-Grabstein mit "Ohren" und eine Memory-Karte mit einem Linksabbiegen-Schild. Die Apfelblüte scheint auf den Ort Wahn hinzudeuten, ein Dorf, das in der Nähe eines Schießplatzes lag. Zur Nazizeit ordnete die Regierung an, dass das Dorf geräumt werden sollte, da wegen des Schießbetriebs die Gefahr bestand, dass die Dorfbewohner versehentlich getroffen wurden. Wahn wurde nicht nur aufgegeben, sonden die Häuser wurden auch zerstört, damit niemand daran denken konnte, jemals zurückzukehren.

Kinder mit Ängsten und Phobien

Die drei Kinder Cordula, Katla und Lars-Olaf, die gewissermaßen zur Kernmannschaft der Rätselsucher gehören, erhalten diesmal Unterstützung von zwei weiteren Ferienkindern: David, der schwere Verlustängste hat, seit seine Schwester nach Australien auswanderte, und Lukas, der sich an sein Asthma-Spray klammert wie ein Ertrinkender, obwohl er es eigentlich gar nicht mehr so häufig braucht. Außerdem hat Pony Talisman einen neuen Spielgefährten gefunden: Er teilt sich seine Wiese jetzt mit Schaf Willi. Und dann ist da noch die verwöhnte Charlotte, die Talisman unbedingt besitzen und durch ihren Vater kaufen lassen will. Das kommt zwar für die Jansens nicht infrage. Aber dummerweise hat Charlotte die Sache mit den blauen Rätseln spitzgekriegt. Und sollte sie das Erbe vor den Ferienkindern finden - dann will sie Talisman als Finderlohn fordern, hat sie Cordula angekündigt.

Wüstes Dorf als besonderer Hintergrund

Das Abenteuer lebt vor allem von dem besonderen Handlungsort und seinem Schicksal. Das Dorf Wahn als Kulisse für eine Schatzsuche ist faszinierend, und selbst Nicht-Emsländer, die noch nie zuvor etwas von diesem Dorf gehört haben, werden von der traurigen und bedrückenden Geschichte sofort in das Emsland hineingesogen. Gut möglich, dass die Wüstung Wahn demnächst einen unerwarteten Besucherzustrom erhält.
Die Geschichte ist flüssig und spannend erzählt, lässt sich gut lesen und lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Auch das neue Serien-Outfit und die Bilder der neuen Illustratorin Isabel Kaboth gefallen. Nur beim Lösen der Rätsel fühlt sich der Nicht-Ortskundige etwas hilflos. Dass eine Salzteig-Apfelblüte auf Wahn hinweist - wer hätte das geahnt? Und was es mit der geheimnisvollen blauen Flasche auf sich hat ... Man wird es erfahren.

Fazit: Mutmach-Abenteuer mit liebenswertem 1-PS-Titelhelden und viel Hintergrundwissen zum Emsland. Spannend, lehrreich und humorvoll.


Miriam Rademacher: Talisman und das tote Dorf. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2020. 136 S., Euro 14,90.


Weitere Talisman-Abenteuer
Talisman und die blauen Rätsel
Talisman und die Tänzer der Nacht

© Petra Hartmann

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Zurück nach Mittelerde - Eine lang erwartete Reise (Teil 5)

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 08 February 2020 · 41 Aufrufe

Es ist geschafft! Nach einer kurzen Pause ist der 5. Teil meines Reiseberichtes nach Neuseeland ... Aotearoa ... Mittelerde online. Es geht nach Napier, der Art-Déco-Hauptstadt der Welt ... wie die Neuseeländer meinen. Ich wünsche viel Lesevergnügen!

Zurück nach Mittelerde – Eine lang erwartete Reise (Teil 5)



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Musik 2020 (Stand 31.1.)

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 31 January 2020 · 102 Aufrufe

Da sind wir wieder ...

(Vorheriger Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Nektar – The other Side (CD, 10.1.)
  • Camel – Live at the Royal Albert Hall 2018 (Blu-ray, 10.1.)*
  • Camel – Live at the Royal Albert Hall 2018 (2CD, 10.1.)*
  • Magnum – The Serpent Ring (CD, 17.1.)
  • Magnum – The Serpent Ring (2LP, 17.1.)
  • David Cross & Peter Banks – Crossover (CD, 17.1.)*
  • Sons of Apollo – MMXX (CD, 17.1.)*
  • Final Conflict – The Rise of the Artisan (CD, 24.1.)*
  • Revolution Saints – Rise (CD, 24.1.)*
  • Glenn Hughes – Justified Man: The Studio Albums 1995-2003 (6CD, 31.1.)*
  • Nektar – Live Anthology 1974-1976 (5CD, 31.1.)*
* (noch) nicht gekauft

Noch nicht erschienen:
  • Pallas – An Alternative Arrive Alive (digital, 1.2.)
  • Pendragon – Love over Fear (3CD, 14.2.)
  • Lazuli – Le fantastique envol de Dieter Böhm (CD, 14.2.)
  • Blind Ego – Preaching to the Choir (CD, 14.2.)
  • Anubis – Homeless (CD, 28.2.)
  • The Neal Morse Band – The Great Adventour – Live in Brno 2019 (2CD/2Blu-ray, 6.3.)
  • King Crimson – Cat Food (CD, 6.3.)
  • Steven Wilson – Unreleased Electronic Music (CD, Repressing, 6.3.)
  • Moraz-Bruford – Temples of Joy (3CD, 13.3.)
  • Trevor Rabin – Changes (10CD, 16.3.)
  • Jon Anderson and the Warriors – The Lost Demos EP (CD, 27.3.)
  • Ayreon – Electric Castle Live and Other Tales (2CD, 27.3.)
  • Ayreon – Electric Castle Live and Other Tales (Blu-ray, 27.3.)
  • Marillion – Script for a Jester's Tear Deluxe Edition (4CD/1Blu-ray, 3.4.)
  • Marillion – Script for a Jester's Tear Deluxe Edition (4LP, 3.4.)
  • Zopp – Zopp (CD, 10.4.)
  • Nick Mason's Saucerful of Secrets – Live at the Roundhouse (2CD/1DVD, 17.4.)
  • Fish – Weltschmerz (2CD, Mai)
  • Fish – Weltschmerz (2LP, Mai)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD, September)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD, September)
... und sicher noch einiges mehr …

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Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 January 2020 · 383 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

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Eine Anthropologin auf dem Mars: Sieben paradoxe Geschichten (Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1997) von Oliver Sacks

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 18 January 2020 · 165 Aufrufe

Wieder habe ich ein älteres Buch erwischt, an dem ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Der Titel klingt nach SF, aber Fans könnten vom Inhalt enttäuscht werden, es ist keine.
Hier geht um psychische Erkrankungen, um Fallbeispiele, um die Arbeit des Gehirns.
Sicher gibt es aktuelle Studien zu den beschriebenen Themen. Doch mir gefiel dieses Buch, verfasst vom britischen Neurologen Oliver Sacks (1933-2015). Bei der Suche im Forum stieß ich mehrmals auf die Erwähnung des Namens, also völlig unbekannt dürfte er hier nicht sein.
In Eine Anthropologin auf dem Mars: Sieben paradoxe Geschichten (Rowohlt Taschenbuch Verlag 1997, Übersetzer: Hainer Kober, Alexandre Métraux und Jutta Schust) erzählt Oliver Sacks einfühlsam von den Problemen und Möglichkeiten seiner Patienten. Er stellt u. a. Autisten, Inselbegabungen und Leute mit dem Tourette-Syndrom vor. Dem Autor gelingt es mit Leichtigkeit, Verständnis für die Leiden der Probanden zu wecken. Seine ausführlichen Erklärungen sind niemals langweilig. Er schreibt sachlich, ohne den normalen Leser zu sehr mit medizinischen Fachbegriffen zu verwirren.
Ich lese ungern über Krankheiten, aber dieses Buch ist anders.
Empfehlenswert!
Etwas für Fans habe ich dann doch noch gefunden. Oliver Sacks verweist zum Thema Sehen in einer Notiz auf den englischen SF-Autor H. G. Wells und seine Erzählung Das Land der Blinden. Leider kenne ich sie nicht.
Auch Poe und Lewis Carroll, sogar Philip K. Dick werden in einer Anmerkung erwähnt. Eve LaPlante soll diese Namen in Zusammenhang mit Schläfenlappenepilepsie und dem Geschwindschen Syndrom genannt haben.
Besonders lesenswert fand ich auch die letzte Geschichte über Temple Grandin. Sie meinte, dass sie sich manchmal wie eine Anthropologin auf dem Mars vorkommen würde. Sie kann als Autistin einiges nicht verstehen, was anderen wiederum leicht fällt. Trotz ihres großen Wissens und ihrer Fähigkeiten hat auch sie Schwächen.
Wie jeder Mensch!

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Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 1008 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



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Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 July 2019 · 1486 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

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D9E Samson Wolv - Der Weg der Kreatur

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 27 October 2018 · 3355 Aufrufe
D9E

Wie ja in meiner kleinen persönlichen Übersicht geschrieben habe, haben Ernst und ich auf dem BuCon 2018 ein wenig über D9E gesprochen und was noch so kommt oder kommen könnte. Ein paar Überlegungen sind noch in der Mache, doch eines ist sicher: Mein Den-Haag-Spezialist Samson Wolv bekommt einen eigenen Roman mit dem Titel

Der Weg der Kreatur


Die Kreaturen kennt man ja bereits aus dem Spinoff "D9E - Der loganische Krieg (DLK)". Wer es (noch) nicht gelesen hat, einfach lesen. Das Autorenteam leistet tolle Arbeit!

Samson Wolv hat mit DLK jedoch nichts zu tun. Seine Geschichte beginnt später. Aber er ist eine Kreatur. Und er geht seinen Weg ... der etwas düsterer, etwas brutaler und etwas böser sein dürfte, als das, was man bislang so von mir kennt.

Angedacht ist der Roman (nicht was die Handlung, sondern das Erscheinungsdatum angeht) für Anfang 2020, nach dem Ende der Hauptreihe.

Noch Fragen? Dann einfach her damit!

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Jeff Lemire & Dustin Nguyen: Descender, Bd. 2 + 3 (Rezension, #53)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 30 September 2018 · 3094 Aufrufe
Comic, Rezension, Besprechung und 5 weitere...

Anmerkung: Zwischenzeitlich wurden auch die Bände 4 und 5 ins Deutsche übersetzt.


Jeff Lemire & Dustin Nguyen: Descender, Bd. 2 + 3

(Rezension, #53)

Die SF-Comic-Reihe Descender des US-amerikanischen Autors Jeff Lemire handelt von dem Androidenkind Tim-21, das mit seinesgleichen ums Überleben in einem Universum kämpft, in dem künstliche Wesen zum Abschuss freigegeben sind. Die Ursache liegt in der Vergangenheit: Eine gewaltige Angriffswelle bis dahin unbekannter Roboter-Raumschiffe – Harvester genannt – hat die Hauptwelten des Vereinten Galaktischen Rates (UGC) zerstört. In der Folge kam es zu einer planetenübergreifenden Vernichtung der eigenen Roboter, die als Sündenböcke für die wieder spurlos verschwundenen Harvester herhalten mussten.
Der erste Band der Descender-Serie schilderte die letzten Endes erfolgreiche Suche von Captain Tesla und des Kybernetikers Dr. Quon nach Tim-21, der über denselben Maschinencode wie die Harvester verfügen soll. Bevor Tim-21 über die Herkunft und etwaige Rückkehr der Harvester befragt werden kann, wird Telsas Gruppe von Roboter-Kopfgeldjägern (›Schrottern‹) angegriffen und auf den Planeten Gnish gebracht, dem Epizentrum der Roboterverfolgung.
Band 2 setzt diese Handlungslinie fort und beginnt mit einer Kommandoaktion des Roboters Psius, der mit seinem Roboter-Bund namens Hardwire Tim-21 und seine Gefährten befreit – und eine Brutalität an den Tag legt, die der der Gnishianer in nichts nachsteht. Psius bringt sie zum ›Maschinenmond‹, Hardwires Geheimbasis in einem Asteroidenfeld. Er hofft über das »Neuro-Netz« von Tim-21 die mächtigen Harvester zu kontaktieren, um den Spieß umzudrehen und Hardwire die Herrschaft über die Menschheit zu sichern. Schon bald wissen Tim-21 und seine Freunde nicht mehr, ob sie noch Psius‘ Gäste sind oder schon seine Gefangenen.

In einer Parallelhandlung steht Andy im Mittelpunkt, ein Schrotter, der aus ganz eigenen Motiven Tim-21 sucht: In seiner Kindheit ist er mit dem Androidenjungen aufgewachsen – seine Mutter hat Tim-21 als »Gefährten-Bot« für Andy angeschafft – und betrachtet ihn darum als seinen Bruder. Um Tim-21 zu orten, nimmt Andy Kontakt zu seiner Ex-Frau auf, die ihm ihre Hilfe aber zunächst verweigert, weil sie sich von Andy und den Schrottern insgesamt losgesagt hat. Schließlich ist da auch noch Tim-22, Psius‘ Sohn. Anders als der baugleiche Tim-21, der sich sehr positiv an Andy zurückerinnert, hasst Tim-22 menschliche Wesen und ist zudem auf Tim-21 eifersüchtig, weil dieser für den Roboter-Widerstand so wichtig sein soll. Sehr eindrücklich werden in einem Splash-Panel die unterschiedlichen Charaktere der beiden Androiden in Szene gesetzt, als sie ein VR-Spiel spielen. Während Tim-21 vor einem Drachen das Weite sucht, kauft sich sein misanthroper Doppelgänger eine titanisch anmutende Axt, mit er das Ungeheuer in Stücke haut.

Im dritten Descender-Band wird der Fortschritt der Handlung etwas verzögert, indem in Rückblicken die Vergangenheit ausgewähler Figuren beleuchtet wird. Dadurch gewinnt die gesamte Geschichte an Komplexität und wird noch unterhaltsamer. Und auch der Aspekt, wie mit den Robotern umzugehen ist, wird differenzierter behandelt, so dass zu fragen ist: Sollte man künstliche Wesen, die mit den Menschen aufgrund ihrer Intelligenz gleichwertig sind, nicht auch ›menschlich‹ – d.h. eben nicht als Sklaven und Ersatzteillager – behandeln?

Insgesamt ziehe ich folgendes Fazit: Der zweite und dritte Band der Descender-Serie bleiben empfehlenswert. Die Serie ist weiterhin spannend und inhaltlich anspruchsvoll, auch weil sie dem Erzählmotiv des künstlichen Wesens interessante Facetten abgewinnt.

Gesamteindruck für beide Bände: +++++ (5 / 5)


Bibliographische Angaben:

Jeff Lemire (Text), Dustin Nguyen (Zeichnungen): Descender. Buch 2: Maschinenmond. Bielefeld: Splitter, 2016. Hardcover. 120 S. 19,80 EUR. ISBN: 978-3958391673.

Jeff Lemire (Text), Dustin Nguyen (Zeichnungen): Descender. Buch 3: Singularitäten. Bielefeld: Splitter, 2017. Hardcover.
Bielefeld,
Splitter: 2017. 120 S. 22,80 EUR. ISBN: 978-3958391680.

(Erstveröffentlichung dieser Sammelrezension in: Michael Görden (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2017, Berlin: Golkonda Verlag, 2017. Und hier geht es zu meiner Rezension von Band 1: Blogpost #43.)

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 June 2018 · 1620 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 2208 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 2291 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 3224 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 3593 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 9711 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines

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Neues von der Raumzeitlegende!

Geschrieben von Sah-Gahn in Raumzeitlegenden, 27 February 2015 · 3544 Aufrufe

Hallo liebe Science-Fiction Freunde!

Wie angekündigt, gibt es Neuigkeiten von der "Raumzeitlegende!" Das E-Book gibt es jetzt mit erweiterter Leseprobe.
Hinzugefügt ist das Kapitel - Die Orbitalstationen!
Hier noch mal der Link: http://bit.ly/1EvK4sr
Viel Spaß beim lesen wünscht,
Sah-Gahn!

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AGM-Magazin 23

Geschrieben von Nina in Von Chaos bis Zukunft - Ninas Blog, 23 February 2015 · 5660 Aufrufe
AGM-Magazin

Auch in der 23. Ausgabe des AGM-Magazins sind wieder Beiträge von mir über Bücher zu finden.

Eingefügtes Bild

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Das Richtungsding

Geschrieben von T. Lagemann in Oberon, 31 October 2014 · 3641 Aufrufe

Aufs Podest kann mein Text am 8.11. nicht mehr kommen, für den Publikumsentscheid sind andere Texte nominiert - aber "Hammer und Eisel" hat es immerhin in die kommende Ausgabe der Literaturzeitschrift "Das Richtungsding" - http://richtungsding.de/ geschafft. Nach dem 4. Platz beim Putlitzer Preis das zweite Mal in diesem Jahr, das ich mit "Literatur" Erfolg gehabt habe. Und da ich dieses Jahr, bedingt durch den Berufswechsel, sehr wenig geschrieben haben, kann ich also zufrieden sein - die "Quote" stimmt. Und das nehme ich zum Anlass, um ein paar Worte über das Oberon Projekt zu verlieren - tot ist das Ding nicht. Überhaupt nicht. Aber mir fehlt es leider an Zeit, um den Roman zu schreiben. Und so werde ich das Jahr mit drei Texten zu interessanten Ausschreibungen ausklingen lassen. Um dann im neuen Jahr, wenn das Arbeitsaufkommen geringer sein wird, voller Energie - und vor allem: durchgeplant! - das Projekt Oberon nicht nur anzugehen, sondern auch zu beenden. Ach ja, und natürlich bin ich nächste Woche Samstag bei der Premiere des Richtungsding VIII in Mülheim (Ruhr). Ich möchte hören, was die geschrieben haben, die um die Gunst des Publikums lesen.



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