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	<title>SF-Netzwerk Blogs</title>
	<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blogs/</link>
	<description>Blogs Syndication</description>
	<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 18:27:29 +0000</pubDate>
	<webMaster>admin@sf-netzwerk.de (SF-Netzwerk)</webMaster>
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		<title><![CDATA[PetraHartmann - In Arbeit: &#34;Der Hafen der Astarte&#34;]]></title>
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		<category></category>
		<description><![CDATA["Der Hafen der Astarte", so lautet der Titel meines neuesten Werks. Es handelt sich um einen Kurzkrimi, der an Bord eines Kreuzfahrtschiffs spielt. Die Geschichte ist Teil einer Anthologie über eine Mittelmeer-Kreuzfahrt, auf der in fast jedem Hafen gemordet, geraubt und betrogen wird. <br />
Ich habe bei der Verteilung der Städte das faszinierende Port-Vendres an der südfranzösischen Purpurküste gewonnen. Und schon beim ersten Blick auf die Stadt und ihre Geschichte stand der Held meines Krimis vor meinem geistigen Auge da: Jan Müller, Dauerstudent mit großer Liebe zu den Phöniziern, Drei-Tage-Bart und Schlabber-T-Shirt, aber auch mit wohlhabendem und wohlwollendem Onkel, der ihm eine Kreuzfahrt spendiert hat.<br />
Jan ist besessen von dem Gedanken daran, dass er die phönizischen Wurzeln von Port-Vendres aufspüren kann. Ein Papyrus-Bruchstück scheint darauf hinzudeuten, dass sich hier in alter Zeit ein Tempel der phönizischen Göttin Astarte befand. Wie großartig wäre es, das elfenbeinerne und goldene Bild der Göttin zu finden, das der legendäre karthagische Seefahrer Hanno vor seiner Afrika-Umrundung dort errichtet hat.<br />
Aber geht im Hafen der Venus wirklich alles mit rechten Dingen zu? Welche Pläne hat die hübsche Gisèle Dubois, die sich an Jans Fersen heftet? Und ist es wirklich klug, in die rostzerfressene "Ente" des Mechanikers Henry einzusteigen? Aus einer abenteuerlichen Spurensuche wird schnell bitterer Ernst. Todgefährlich. <br />
Die Geschichte hat gestern das erste Lektorat überstanden. Anfang April soll es noch einmal durch das Fein-Lektorat gehen. Die Kreuzfahrt-Anthologie erscheint demnächst im Adakia-Verlag. Ich freue mich drauf.]]></description>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 17:41:00 +0000</pubDate>
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		<title>Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten - Der Februar in der Leseliste: da lacht das Alien (und tanzt natürlich)</title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/64/entry-9350-der-februar-in-der-leseliste-da-lacht-das-alien-und-tanzt-natürlich/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[Im Februar scheinbar nicht viel gelesen, aber die Wahrheit ist, ich lese gerade noch an drei Büchern, von denen zwei kurz vor dem Abschluss stehen. Und ich lese gerade viel "Drumherum" - weil mich ein neuer Themenkomplex gerade dolle fasziniert. Das fing an mit einem Artikel, den mir ein Freund empfahl und der eine philosophische Denkrichtung, die ich zuvor nur am Rande wahrnahm, unter dem Aspekt beleuchtet, inwieweit diese Denke Fuß in rechter Ideologie gefasst hat. Es geht um den Akzelerationismus (siehe unten). Interessant ist sie, weil sie u. a. auch direkt an Science Fiction anknüpft. Was nun dran ist, was draus wurde und wie sie heute dasteht, ist ein weites Feld.<br />Neben akzelerationistischen Texten und Artikeln waren es dann weitere Referenzen, die mich an den leider schon verstorbenen <strong class='bbc'>Mark Fisher</strong> "verwiesen". Und das war dann schon eine ganz wunderbare Erfahrung für mich! Ist so schade, dass ich auf ihn so spät aufmerksam wurde und noch sehr viel mehr schade, dass es ihn nicht mehr gibt...<br /><br />Aber erst mal was erfreuliches. Sehr aufmunternde und empfehlenswerte Lektüre:<br /><br /><a href='http://www.amazon.de/gp/product/3957651417?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3957651417' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51WOWL7XXiL._SX311_BO1,204,203,200_.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br /><br /><span  style='color: #b22222'><em class='bbc'><span  style='font-size: 18px'><strong class='bbc'>Ellen Norten (Hrsg.): „Das Alien tanzt Polka“</strong></span></em></span><br />Jetzt war ich doch mal neugierig. Ich weiß ja, dass Ellen bei einigen Plattformen mitmischt, auf denen Geschichten erzählt werden. Dabei nicht nur Phantastik und SF.<br />Das hier ist aber eine astreine SF-Anthologie, Teil einer Serie, die fortgesetzt wird – wie lange eigentlich? Ich glaube, derzeit ist man im Hause <span  style='color: #b22222'><strong class='bbc'>p.machnery</strong></span> beim 3. Band.<br />Lohnt sich das denn nun, so eine SF-Anthologie? Ich denke, nur dann, wenn sie ein „Alleinstellungsmerkmal“ aufweist. Hier ist es der Humor! Das ist echt wohltuend bei der doch überwiegend miesepetrigen Zukunftsschau, die uns so oft zwischen den Buchdeckeln erwartet; Dystopie rules, immer noch.<br />Mit dem Humor ist es aber auch so eine Sache; um es zusammen zu fassen: Mir haben nicht alle Geschichten wirklich gefallen. Mitunter war es halt so ein Schenkelklopferhumor, oder wenn man SF-mäßig Alltagssituationen von heute in eine fremde, Alien-Welt projiziert oder in die Zukunft. Ja, das ist auch durchaus komisch, holt mich aber nicht immer ab.<br />Eine andere Gruppe der Stories, die ich für mich beim Lesen ausgemacht habe, ist die, die irgendwie an bekannte Film-Geschichten erinnern.<br />Und es gibt dann noch die, die – für meine Begriffe – eine gute Idee umsetzen und daraus Witz und Humor ziehen, und / oder mit Witz davon erzählen.<br />Ein Autor hat mich dabei richtig überrascht – ich denke mal, von ihm wurden sogar zwei Erzählungen untergebracht, eine halt unter Pseudonym geschrieben? Hubert Katzmarz. Er hat da eine tolle Zeitreisestory hinterlassen. Ja, klar, auch die verweist auf längst Erzähltes, aber sehr kurzweilig und konsequent.<br />Also, wer ist dieser Herr Eberhard Entensterz? Der Mann kann doch unmöglich so heißen, oder? Sein Beitrag war auch ein Fest für mich. Das Ganze war so eine Art Raumfahrtstory-LARP-Fantasy-Verarsche. Eigentlich ohne tieferen Sinn. Okay, erinnert dann auch an bestimmte Filmvorlagen, hat mir aber sehr gefallen.<br />Es wären noch viele andere zu nennen, aber das wird dann langweilig. Ich darf das Buch auf jeden Fall empfehlen. Habe hinreichend oft gelacht, geschmunzelt und wirklich nur so ca. 2 Stories überblättert. Reiche Ernte, finde ich.<br />8 / 10 Punkte<br /><br /><span  style='color: #0000cd'><span  style='font-size: 18px'><em class='bbc'><strong class='bbc'>Armen Avanessian (Hrsg.): #Akzeleration</strong></em></span></span><br />Gar keine SF. Oder doch? Auf jeden Fall bin ich über einen Artikel, der SF mit dieser – tja, was ist das eigentlich? – gesellschaftswissenschaftlichen, sozial-philosophischen Denkweise, Weltanschauung verbindet. SF als Quelle für ein Weltbild, das auf Beschleunigung beruht, diese befördert und fordert.<br />In dem besagten Artikel konzentriert sich der Autor auf einen Protagonisten dieser Lehre: Nick Land. Der Mann erscheint mir durchaus interessant, verrückt genug, was er in den 90ern angestellt hat. Allerdings findet der Artikel-Autor – und ich auch – dass Land inzwischen den progressiven Pfad verlassen hat.<br />Auf jeden Fall war meine Neugier geweckt und ich wollte mich einfach mal mit Akzeleration – im gesellschaftswissenschaftlichen Sinne – befassen. Leider bot mir der kleine Band nicht wirklich tiefen Einblick. Das Grundprinzip habe ich erfasst, denke ich. Es ist ein Appell an die (intellektuelle) Linke, sich dem Fortschrift, vor allem in Wiss. u. Fortschritt, nicht zu verschließen, sich nicht in lokale und irgendwelche Retro-Strategien zu verlieren. Aber das „Wie“ ist hier für meine Begriffe nach wie vor unklar… Aber das nur am Rande.<br />7 / 10 Punkte<br /><br /><span  style='color: #800080'><span  style='font-size: 18px'><em class='bbc'><strong class='bbc'>Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus ohne Alternative?“</strong></em></span></span><br />DAS ist nun aber wirklich ein Autor, den ich bei meiner Recherche zum Thema Akzelerationismus für mich entdeckt habe, worüber ich sehr, sehr froh bin! Leider, wie ich dann schnell feststellen musste, lebt er nicht mehr. Er ist in etwa der gleiche Jahrgang wie ich, aber schon tot – durch Selbstmord, wegen Depression.<br />Das Tema Depression spielt auch in diesem kleinen Buch – einer „Flugschrift“ – eine gewissen Rolle. Er findet für dieses psychologische Phänomen gesellschaftlich Ursachen.<br />Seine Bücher öffnen mir neue Welten – der Welt-Betrachtung. Ich bin absolut beeindruckt. So wie er dann auch Filme, Musik etc. rezensiert, möchte ich es auch können! Er erkennt gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen in Werken der Popkultur, zeigt auf, was da wie zusammenhängt und zusammengehört. Für mich ziemlich überzeugend, überraschend, faszinierend. Na ja, und großartig formulieren kann er auch noch.<br />Mark Fisher – sollte es eigentlich schon lange sein, ist es aber erst jetzt für mich – eine faszinierende Inspirationsquelle.<br />12 / 10 Punkte]]></description>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 16:06:00 +0000</pubDate>
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		<title><![CDATA[heschu's Blog - Kurzgeschichten, an die man denkt...]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/112/entry-9349-kurzgeschichten-an-die-man-denkt/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<span  style='font-family: arial'><span  style='font-size: 14px'>Ab und zu lese ich die Rundbriefe für die Freunde des ASFC Halle. Und da achte ich besonders auf Kurzgeschichten. In der Ausgabe Nr. 57 fand ich gleich zwei Storys, die mir gefielen, in der Nr. 58 dann noch eine.</span></span><br /><span  style='font-family: arial'><span  style='font-size: 14px'>Die erste heißt </span></span><em class='bbc'>Das Rätsel der Qualia</em><span  style='font-family: arial'> von Ulf Fildebrandt, sie handelt vom Erstkontakt mit einer fremden Intelligenz.</span><br /><span  style='font-family: arial'><span  style='font-size: 14px'>Es gibt genügend Geschichten zu dem Thema, in denen alles Mögliche passiert. Entweder sind die Aliens von der friedlichen Sorte oder sie werden als die Bösen dargestellt. Ich dachte, soviel Neues kann es dazu gar nicht mehr geben, alles war schon einmal da, alles schon ausgelutscht.<br />Ich habe mich getäuscht. Ulf Fildebrandts Geschichte beweist es. Sie hat mich beeindruckt. An dem Ende hatte ich ganz schön zu knabbern. Unheimlich, aber einprägsam.<br />Die zweite Story <em class='bbc'>Molar</em>, stammt von Ellen Norten. Die Geschichte um den Ältesten einer Gemeinschaft lief normal an. Ich rätselte herum, worauf die Autorin hinaus wollte. Ziemlich spät erst verstand ich und war verblüfft. Mit so einer Auflösung hätte ich nie gerechnet.<br />Ellen Norten hat mich auf raffinierte Art und Weise in die Irre geführt. Hier ein Häppchen Info gestreut und dann dort noch eins. Aber nicht so viele, damit man ja nicht die Pointe der Geschichte vorzeitig erkennt.<br />Ich war begeistert.<br />Die dritte Story ist <em class='bbc'>Freunde der Erde </em> von Peter Schünemann. Die Kurzgeschichte aus der Nr. 58 habe ich ebenfalls sehr gern gelesen. Vorgegeben wird ein Problem, es folgen die Schritte, wie Ben, die Hauptfigur, es lösen will. Tja, und dann der Schluss…<br />Gut gemacht!<br />Jede der Geschichten ist, trotz unterschiedlicher Themen und Schreibstile, etwas Besonderes. Mein Respekt!</span></span>]]></description>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 19:36:00 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten - NEUE STERNE, NEUE STERNE!</title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/64/entry-9348-neue-sterne-neue-sterne/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[Ein neues Jahr hat auch für den NEUEN STERN begonnen. D.h., es ist schon im vollen Gange und vom ersten Heft des Jahres – im Bild links, ohne Farbcover (aber mit Farbinnenteil) – sind nur noch ein paar Exemplare verfügbar. Und: Aufgrund gewisser neuer Umstände bei der handwerklichen Herstellung des Heftes haben 2 Exemplare dieses Heftes eine kleine Macke: Der farbige Innenteil liegt nur lose bei. Aber dafür gibt es dieses Mängelexemplar für etwas weniger, wie ich hörte (vielleicht mal nachfragen, falls man mal reinschnuppern will).<br />Inhalt? Oh ja, haben die Hefte auch (je 48 Seiten):<br /><span  style='color: #b22222'><span  style='font-size: 24px'><em class='bbc'><strong class='bbc'>57</strong></em></span></span><br />Liebe Planetenbewohner! - Thomas Hofmann<br /><span  style='color: #ff0000'><strong class='bbc'>Ulf Fildebrandt</strong></span>: Das Rätsel der Qualia (Story)<br />Fragen an den Autor Ulf Fildebrandt<br />Nach-Gedanken zu Jack Parsons<br />...China Miéville: „Die letzten Tage von Neu-Paris“, Rezi v. Thomas Hofmann<br />...Ergänzungen zu Parsons von Arnold Drabek<br /><span  style='color: #b22222'><strong class='bbc'>Magisches Island</strong></span>. Teil 4 - Peter Schünemann<br /><span  style='color: #ff0000'><strong class='bbc'>Aus alten Bücherschränken </strong></span>- Bernd Wiese & Gast<br />...Mihaly Babits: Der Storchkalif<br />...Der Zusammenbruch: die Seeschlacht zwischen Borkum und Helgoland<br />...P. Hans-Fried Braun: Die Expedition der Senta II<br />...Romain Rolland / Frans Masereel: Die Revolte der Maschinen<br />...Kim Roy - der neueste Held - Ekkehardt Brux<br /><span  style='color: #ffa07a'><strong class='bbc'>Ellen Norten</strong></span>: Molar (Story)<br /><strong class='bbc'>Grenzgänger</strong><br />...Ingo Scharnewski bei TES - Thomas Hofmann<br />...Sachbuch über Computer in der DDR - Dietmar Sievers<br />...Christoph Ecker: Der Bahnhof von Plön - Bernd Wiese<br />...Ulf Torreck: Fest der Finsternis - Arnold Drabek<br /><br /><span  style='color: #000080'><span  style='font-size: 24px'><em class='bbc'><strong class='bbc'>58</strong></em></span></span><br />Liebe Leute, Editorial von Thomas Hofmann<br /><span  style='color: #000080'><strong class='bbc'>Peter Schünemann</strong></span>, Freunde der Erde (Story)<br /><span  style='color: #ff0000'><strong class='bbc'>Rolf Kauka und seine „SF-Romane</strong></span>“, Beitrag von Thomas Hofmann<br /><strong class='bbc'>Aus <span  style='color: #008080'>alten </span>Bücherschränken</strong> von Bernd Wiese<br />...Arthur Opree: Unter glühender Doppelsonne<br />...Robert Kraft: Im Panzerautomobil um die Erde<br />...Jesco von Puttkamer: Im Panzer-Automobil<br />...Hanns von Zobeltitz: Die Jagd um den Erdball<br /><strong class='bbc'>Aus <span  style='color: #008080'>neuen </span>Bücherschränken</strong><br />...Anna Hildebrandt: UAIOM Gruß eines Fremden, Rezi von Sabine Seyfarth<br />...Rolf Krohn: Der Stern von Granada, Rezi von Bernd Wiese<br />...Hans Frey: Fortschritt und Fiasko, Rezi von Bernd Wiese]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 17:11:00 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten - LBM20.1.FKSFL.12.März</title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/64/entry-9347-lbm201fksfl12märz/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[Ein erster Aufschlag zur Leipziger Buchmesse 2020 - aus Leipzig. (Natürlich gibt es schon eine Reihe anderer, auch sehr interessanter und vielversprechender Meldungen für Phantasten.)<br />
Hier möchte ich auf die Veranstaltung des Freundeskreis SF Leipzig aufmerksam machen, organisiert von Sabine Seyfarth.]]></description>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 19:22:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>PetraHartmann - Miriam Rademacher: Talisman und das tote Dorf</title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9346-miriam-rademacher-talisman-und-das-tote-dorf/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[Wahn, ein verlassenes und bis auf die Grundmauern geschleiftes Dorf im Emsland, ist Schauplatz des neuen Talisman-Abenteuers. Im dritten Band der Kinderbuch-Serie von Miriam Rademacher erleben das kluge, eigensinnige Islandpony und die Feriengäste auf dem Jansen-Hof ein neues Abenteuer rund um die "Blauen Rätsel" und das Erbe der verstorbenen Hofbesitzerin.<br />Der Jansen-Hof bietet spezielle "Mutmach-Ferien" für Kinder mit schweren Angststörungen und Phobien an. Islandpony Talisman ist dabei nicht nur vierbeiniger Therapeut, sondern auch Kumpel, Begleiter und wertvoller Hinweisgeber. Denn Talisman war dabei, als die frühere Hofbesitzerin ihr Erbe versteckte. Die Hinweise darauf sind in geheimnisvollen blauen Säckchen versteckt, die nur von Kindern gefunden werden können, die sich vor etwas fürchten und ihre Angst überwinden. Eine Schnitzeljagd, die die Kinder immer wieder neue Orte im Emsland entdecken lässt.<br /><br /><strong class='bbc'>Apfelblüte weist den Weg nach Wahn</strong><br /><br />Am Ende des zweiten Buchs, <a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8962-miriam-rademacher-talisman-und-die-t%C3%A4nzer-der-nacht/' class='bbc_url' title=''>"Talisman und die Tänzer der Nacht"</a>, hatten Cordula, Katla und Lars-Olaf einen Beutel mit drei Gegenständen gefunden: Eine Apfelblüte aus Salzteig, ein Miniatur-Grabstein mit "Ohren" und eine Memory-Karte mit einem Linksabbiegen-Schild. Die Apfelblüte scheint auf den Ort Wahn hinzudeuten, ein Dorf, das in der Nähe eines Schießplatzes lag. Zur Nazizeit ordnete die Regierung an, dass das Dorf geräumt werden sollte, da wegen des Schießbetriebs die Gefahr bestand, dass die Dorfbewohner versehentlich getroffen wurden. Wahn wurde nicht nur aufgegeben, sonden die Häuser wurden auch zerstört, damit niemand daran denken konnte, jemals zurückzukehren.<br /><br /><strong class='bbc'>Kinder mit Ängsten und Phobien</strong><br /><br />Die drei Kinder Cordula, Katla und Lars-Olaf, die gewissermaßen zur Kernmannschaft der Rätselsucher gehören, erhalten diesmal Unterstützung von zwei weiteren Ferienkindern: David, der schwere Verlustängste hat, seit seine Schwester nach Australien ausgewandert ist, und Lukas, der sich an sein Asthma-Spray klammert wie ein Ertrinkender, obwohl er es eigentlich gar nicht mehr so häufig braucht. Außerdem hat Pony Talisman einen neuen Spielgefährten gefunden: Er teilt sich seine Wiese jetzt mit Schaf Willi. Und dann ist da noch die verwöhnte Charlotte, die Talisman unbedingt besitzen und durch ihren Vater kaufen lassen will. Das kommt zwar für die Jansens nicht infrage. Aber dummerweise hat Charlotte die Sache mit den blauen Rätseln spitzgekriegt. Und sollte sie das Erbe vor den Ferienkindern finden - dann will sie Talisman als Finderlohn fordern, hat sie Cordula angekündigt.<br /><br /><strong class='bbc'>Wüstes Dorf als besonderer Hintergrund</strong><br /><br />Das Abenteuer lebt vor allem von dem besonderen Handlungsort und seinem Schicksal. Das Dorf Wahn als Kulisse für eine Schatzsuche ist faszinierend, und selbst Nicht-Emsländer, die noch nie zuvor etwas von diesem Dorf gehört haben, werden von der traurigen und bedrückenden Geschichte sofort in das Emsland hineingesogen. Gut möglich, dass die Wüstung Wahn demnächst einen unerwarteten Besucherzustrom erhält.<br />Die Geschichte ist flüssig und spannend erzählt, lässt sich gut lesen und lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Auch das neue Serien-Outfit und die Bilder der neuen Illustratorin Isabel Kaboth gefallen. Nur beim Lösen der Rätsel fühlt sich der Nicht-Ortskundige etwas hilflos. Dass eine Salzteig-Apfelblüte auf Wahn hinweist - wer hätte das geahnt? Und was es mit der geheimnisvollen blauen Flasche auf sich hat ... Man wird es erfahren.<br /><br /><strong class='bbc'>Fazit:</strong> Mutmach-Abenteuer mit liebenswertem 1-PS-Titelhelden und viel Hintergrundwissen zum Emsland. Spannend, lehrreich und humorvoll.<br /><br /><br /><strong class='bbc'>Miriam Rademacher: Talisman und das tote Dorf.</strong> Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2020. 136 S., Euro 14,90.<br /><br /><br />Weitere Talisman-Abenteuer<br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8627-miriam-rademacher-talisman-und-die-blauen-r%C3%A4tsel/' class='bbc_url' title=''>Talisman und die blauen Rätsel</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8962-miriam-rademacher-talisman-und-die-t%C3%A4nzer-der-nacht/' class='bbc_url' title=''>Talisman und die Tänzer der Nacht</a><br /><br />&copy; Petra Hartmann]]></description>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2020 22:30:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Haempes Gedankenspiele und anderes... - Zurück nach Mittelerde - Eine lang erwartete Reise (Teil 5)</title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/50/entry-9345-zurück-nach-mittelerde-eine-lang-erwartete-reise-teil-5/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<span  style='font-family: arial'><span  style='font-size: 10px'>Es ist geschafft! Nach einer kurzen Pause ist der 5. Teil meines Reiseberichtes nach Neuseeland ... Aotearoa ... Mittelerde online. Es geht nach Napier, der Art-Déco-Hauptstadt der Welt ... wie die Neuseeländer meinen. Ich wünsche viel Lesevergnügen!</span></span><br /><br /><p class='bbc_center'><span  style='font-size: 18px'><span  style='font-family: calibri'><a href='https://fantasyguide.de/artikel-zurueck-nach-mittelerde-eine-lang-erwartete-reise-teil-5.html' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><strong class='bbc'><span  style='font-family: arial'>Zurück nach Mittelerde – Eine lang erwartete Reise (Teil 5)</span></strong></a></span></span></p>]]></description>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2020 11:45:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Haempes Gedankenspiele und anderes... - Kolumne: Das Lektorat – ein überflüssiges, unbekanntes Luxuswesen</title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/50/entry-9344-kolumne-das-lektorat-–-ein-überflüssiges-unbekanntes-luxuswesen/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'><span  style='font-family: calibri'>Sich ein Lektorat zu gönnen ist purer Luxus. Das Lektorat also ein Luxuswesen. Überflüssig und überbewertet! Wer braucht das schon? Kostet nur Zeit und Zeit ist Geld und Geld ist Kohle!</span></em><br /><br />Viel Lesevergnügen!<br /><br /><p class='bbc_center'><span  style='font-size: 24px'><span  style='font-family: calibri'><a href='https://fantasyguide.de/kolumne-das-lektorat-ein-ueberfluessiges-unbekanntes-luxuswesen.html' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Das Lektorat – ein überflüssiges, unbekanntes Luxuswesen</a></span></span></p>]]></description>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 08:32:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/50/entry-9344-kolumne-das-lektorat-–-ein-überflüssiges-unbekanntes-luxuswesen/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>PetraHartmann - Sibylle Luig: Magie hoch zwei - Diebe in Berlin</title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9343-sibylle-luig-magie-hoch-zwei-diebe-in-berlin/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[Die magischen Zwillinge hexen weiter: In "Diebe in Berlin", dem dritten Band der Kinderbuch-Serie "Magie hoch zwei", kämpfen Elli und Idi gegen eine Bande, die Hunde entführt und illegale Rennen mit den Tieren veranstaltet. Außerdem gibt es magischen Nachwuchs in der Familie der Zwillingshexen - natürlich im Doppelpack.<br />Elli und Idi stammen aus einer Hexenfamilie, in der regelmäßig Mädchen-Zwillingspaare geboren werden. Die Kinder haben magische Kräfte, können aber gewöhnlich nur dann zaubern, wenn sie zusammen sind. Da der Vater der beiden es extrem beängstigend fand, dass die zwei Säuglinge im Kinderwagen herumhexten und die Wohnung auf den Kopf stellten, hatte er sich scheiden lassen und war mit Idi zusammen nach Hamburg gezogen, während Elli mit ihrer Mutter in Berlin blieb. Beide Mädchen wuchsen auf, ohne von einander zu wissen, und ahnten nichts von der magischen Tradition, bis sie sich zehn Jahre später wiederbegegneten und die Magie ihren Lauf nahm. In den Bänden <a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9205-sibylle-luig-magie-hoch-zwei-operation-waldmeister/' class='bbc_url' title=''>"Operation Waldmeister"</a> und <a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9217-sibylle-luig-magie-hoch-zwei-die-fiesen-omas/' class='bbc_url' title=''>"Die fiesen Omas"</a> wurde erzählt, wie die magischen Zwillinge ihre Familie wieder zusammenführten und nach und nach ihre Kräfte entdeckten und trainierten.<br /><br /><strong class='bbc'>Hexen finden Hundewelpen</strong><br /><br />Inzwischen hat sich Idi schon sehr gut in Berlin eingelebt. Nun verbringt sie ihren ersten Winter in Berlin. Als es schneit, steht für die Hexen und ihre Freunde das Ziel schnell fest: Eine Rodelpartie im Grunewald mit eigens hergehexten Zauberschlitten muss es sein. Doch aller Rodelspaß ist vergessen, als die Kinder einen Hundewelpen entdecken. Ein junger Rhodesian Ridgeback, ein ziemlich teurer Rassehund, wird sicher nicht einfach so ausgesetzt. Die Kinder ermitteln und kommen bald einer Bande von Hundedieben auf die Spur, denen die kleine Hündin Ronny ausgebüxt ist. Und wer glaubt, dass Elli und Idi mit ihren überragenden Hexenkräften die Kriminellen ganz einfach besiegen können, wird durch die skrupellose "Chefin" im Hintergrund rasch eines Besseren belehrt.<br /><br /><strong class='bbc'>Sehr unterschiedliche Zwillinge </strong><br /><br />Das Zwillingspaar zeigt erneut, dass Zwilling sein nicht bedeutet: "zweimal dasselbe". Elli und Idi entwickeln sehr unterschiedliche Fähigkeiten, wobei Elli eine ganz besondere Gabe hat. Sie ist eine der wenigen Hexen, die auch dann zaubern können, wenn ihre Zwillingsschwester nicht in der Nähe ist. Außerdem deutet sich bereits jetzt an, dass die junge Hexe ein ungewöhnlich starkes magisches Potential hat. Doch wird diese außerordentliche Kraft dadurch manchmal unwirksam, dass Elli, wenn sie große Angst hat, vollkommen blockiert ist und ihre Magie nicht nutzen kann. Idi, die etwas ruhigere Schwester im Hintergrund, ist dafür in der Lage, mit magischem Slime zu agieren und in der Glibbermasse Bilder wie in einer Kristallkugel zu empfangen.<br />In dem Buch erfahren die Leser mehr über die magischen Gesetze der Zwillingshexen und auch etwas darüber, dass es böse Hexen gibt. Außerdem gibt es überraschende Erkenntnisse über Frau Sauter, die schreckliche Lehrerin, die den beiden Mädchen im vorherigen Band das Leben zur Hölle gemacht hat.<br /><br /><strong class='bbc'>Krimi wirkt etwas konstruiert</strong><br /><br />Das Buch ist, wie schon die beiden Vorgänger, spannend und flüssig geschrieben. Eine erfrischend neue und magische Interpretation des Zwillingsmotivs, die einfach Spaß macht. Und wer schon einmal einen Rhodesian Ridgeback gestreichelt hat und weiß, wie sich der gegenläufige Rückenstrich unter den Fingern anfühlt, wird Ronny ganz sicher lieben.<br />Ein wenig konstruiert wirkt allerdings, dass Ronnys Mutter Re den Dieben gleich mehrfach entkommen kann. Spätestens nach der ersten Flucht hätte jeder Kriminelle doppelt scharf auf die vierbeinige Kapitalanlage aufgepasst.<br />Auch der erste Versuch, den Kindern die kleine Ronny zu stehlen, ist nicht nur tollpatschig, sondern auch recht unwahrscheinlich. Es ist schon ein recht großer Zufall, wenn man in einer Millionenstadt wie Berlin unterwegs ist und einen Tag, nachdem man im Grunewald einen Hund gefunden hat, in der Reichsstraße Ecke Ahornweg auf den Dieb ebendieses Hundes trifft, der ihn nun zum zweiten Mal klauen will. Auch wie Mark, der in Kreuzberg das Kellerversteck der Hundediebe entdeckt, auf die Idee gekommen ist, ausgerechnet dort zu suchen, wird nicht näher erklärt. Für einen Fußgänger wäre das drei bis vier Stunden vom Fundort des Welpen entfernt. Wie sollte der Welpe diesen Weg geschafft haben? "Aber darüber, was er in Kreuzberg gesucht hatte, wollte Mark anscheinend nicht sprechen", heißt es (S. 53). Woher die Hundediebe die Adresse der Kinder haben, wurde nicht erklärt. Plötzlich sind sie da und versuchen einzubrechen. Und genau so plötzlich überfallen sie Matea, die mit Ronnys Mutter Re spazieren geht.<br />So wird aus der Jagd nach den Hunden ein ziemlich wirres, unmotiviertes Hin und Her, bei dem Kommissar Zufall die Fäden zieht. Und wieso gibt sich eigentlich eine "Chefin" mit solchem unfähigen Diebspersonal ab und veranstaltet popelige Hunderennen, wenn sie mit ihrer Macht doch am ganz großen Rad drehen könnte?<br />Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Und die genauen Straßenangaben und das Berliner Lokalkolorit gehören ganz sicher zu den Stärken des Buchs.<br /><br /><strong class='bbc'>Fazit: </strong>Zauberhaft, magisch, hexisch, mit einer guten Lunge voll Berliner Luft und viel Hundepower. Eben Magie im Doppelpack.<br /><br /><br /><strong class='bbc'>Sibylle Luig: Magie hoch zwei - Diebe in Berlin.</strong> Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2019. 170 S., Euro 14,90.<br /><br /><br />Weitere Besprechungen zu "Magie hoch zwei"<br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9205-sibylle-luig-magie-hoch-zwei-operation-waldmeister/' class='bbc_url' title=''>Operation Waldmeister</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9217-sibylle-luig-magie-hoch-zwei-die-fiesen-omas/' class='bbc_url' title=''>Die fiesen Omas</a><br /><br />&copy; Petra Hartmann]]></description>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 09:40:00 +0000</pubDate>
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		<title>Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten - Erste Bücher in 2020 gelesen</title>
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		<description><![CDATA[<strong class='bbc'><em class='bbc'><span  style='color: #FF0000'><span  style='font-size: 18px'>2020</span></span></em></strong><br />Das Lesejahr beginnt abwechslungsreich - also, wenn man unter Abwechslung versteht, dass 2 Autoren sich gegenseitig abwechseln. Ich mache weiter mit meiner <span  style='color: #000080'><strong class='bbc'>Moorcock</strong></span>-Komplett-Lesung (ja, das ist jetzt zu hoch gestochen, niemals schaffe ich da alles von ihm...) und einer absolut faszinierenden Neuentdeckung für mich: <span  style='color: #a52a2a'><strong class='bbc'>Sebastian Guhr!</strong></span> Hier im Forum tauchte der Name bereits auf (und eigentlich hätte ich ihn längt "kennen" müssen - <a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/19124-papa-von-gulliver-wird-350-jonathan-swift/?hl=guhr#entry353960' class='bbc_url' title=''>siehe hier</a>), aber jetzt erst weiß ich, was ich bisher verpasst habe.<br /><br /><span  style='color: #000080'><strong class='bbc'><em class='bbc'><span  style='font-size: 14px'>1 – Michael Moorcock: „Die goldene Barke“</span></em></strong></span><br /><span  style='color: #000080'>Laut eigenem Vorwort ist das der erste vollendete Roman des Autors, geschrieben 1958. Erschienen ist er aber erst Mitte der 70er. Warum der so lange in der Schublade lag, weiß ich nicht, kann ich nach der Lektüre auch nicht sagen. Denn der ist nicht schlecht. Vielleicht noch etwas ungelenk? Aber nicht ungelenker als z.B. „Der schwarze Korridor“.</span><br /><span  style='color: #000080'>Interessant, dass es in der Ende der 60er erschienen Storysammlung „Die Zeitbewohner“ (siehe meine Leseliste vom Vorjahr) eine gleichnamige Geschichte gab. Dies scheint ja der Meister des Öfteren gemacht zu haben: Stoffe mehrmals, sogar unter gleichem Titel, veröffentlicht.</span><br /><span  style='color: #000080'>Bleibt der Hintergrund in der Kurzgeschichte noch weitestgehend unbestimmt, hat sich der Autor im Roman schon mehr ausgelassen, aber so richtig kann man weder Zeit noch Raum bestimmen.</span><br /><span  style='color: #000080'>Ein paar Namen erinnern an spätere Ortsnamen, z.B. gibt es einen Stadt namens Melibone.</span><br /><span  style='color: #000080'>In beiden, Story und Roman, begibt sich der Protagonist auf eine Bootsreise. Er sah eine goldene Barke vorbeifahren und meint ihr folgen zu müssen. Grund, Motivation bleiben völlig im Unklaren, werden aber besonders im Roman stark thematisiert: Dem „Helden“ ist selbst unklar, was ihn antreibt, aber der Trieb ist enorm. Er geht dabei auch über Leichen, wenn es sein muss. Die goldene Barke ist sicherlich so etwas wie die blaue Blume der Romantiker.</span><br /><span  style='color: #000080'>Also, man kann da sicher viel aus Moorcocks späteren Werken, gerade um den Ewigen Helden, heraus lesen. Am meisten wird der Protagonist hier noch mit dem späteren Cornelius zu tun haben. (Das muss ich aber erst noch mal selbst „herausbekommen“; mal sehen, ob ich diesmal länger durchhalte, denn die Cornelius-Sachen habe ich schon mehrmals begonnen und abgebrochen).</span><br /><span  style='color: #000080'>Schön ist, dass im Roman eine Karte vorhanden ist, an der man die Reise des Jephraim Tallow verfolgen kann. Alle relevanten Orte sind eingezeichnet. </span><br /><span  style='color: #000080'>Eine wichtige Station ist seine Begegnung mit der Superfrau Miranda. Das ist ja auch Hauptthema der Short Story gleichen Titels. Im Roman ist seine Beziehung zu ihr aber weit weniger devot. Seine Emanzipation von ihr gelingt ihm viel einfacher und am Ende auch sehr viel „konsequenter“ (tödlich), als in der Story. Dabei ist sie so eine tolle Frau, gutmütig, wohlwollend, unterhaltsam, sexy, gutaussehend. Eine wahre Traumfrau. Und Tallow ist bei weitem kein Traummann. Er ist wohl eher hässlich, kleinwüchsig und seelisch arm – unterkühlt, empathisch, in sich gekehrt. – Nun ja, irgendwie erinnerte er mich auch so ein wenig David Bowie in „Der Mann, der vom Himmel fiel“ – gleiche Zeit, gleicher Zeitgeist…</span><br /><span  style='color: #000080'>Ihre Liebe zu ihm engt ihn aber ein – das ist ja auch das Thema der kurzen Geschichte. Im Roman erweitert Moorcock die Aussage, Tallow fühlt sich von Wohlmeinenden und Wohltätern, als auch von der anhänglichen Miranda in seiner Freiheit eingeschränkt.</span><br /><span  style='color: #000080'>Der Roman ist wie ein klassischer Fantasyroman aufgebaut: Eine Quest, mit verschiedenen Stationen, auch mal wechselnden Begleitern (weniger) und Abenteuern. Da gibt es den seltsamen, verfolgen und angebeteten Prediger Ophum Mesmers, ein gefundenes Baby, das Tallow aber schnell wieder loswerden will, halbverhungerte Bewohner verbrannter Dörfer, Revolutionäre, denen er sich zwangsweise anschließt. Er wird inhaftiert, leider auch mal gefoltert. Und immer glaubt man ihm nicht. Die goldene Barke scheint nur er zu sehen. Nur ganz zum Schluss gelangt er auf eine Insel, auf der auch andere Sucher nach der goldenen Barke gestrandet sind. Auch sie begegnen ihm feindlich. Denn sie scheinen neidisch zu sein, dass er seinen Enthusiasmus bewahrt, seine Suche noch nicht aufgegeben hat, wie sie.</span><br /><span  style='color: #000080'>Interessant sind dann noch die Hüter – offensichtlich menschliche Wesen einer anderen Dimension, später würde Moorcock sie in seinem Multiversum einsortieren.</span><br /><span  style='color: #000080'>Mit diesem kleinen Roman hat Moorcock mir mal wieder sehr eindrucksvoll bewiesen, dass er mehr ist als „nur“ der Schwert&Zauberei-Onkel (der er ja nicht wirklich jemals nur war)!</span><br /><span  style='color: #000080'>Das Jahr beginnt sehr gut mir satten 9 / 10 Punkten.</span><br /><br /><span  style='color: #a52a2a'><strong class='bbc'><em class='bbc'><span  style='font-size: 14px'>2 – Sebastian Guhr: „Die langen Arme“</span></em></strong></span><br /><span  style='color: #a52a2a'>Großartige Ode an die Andersartigkeit, zeigt aber auch, wie problematisch so ein anderes Leben ist – in der absterbenden DDR, aber auch in der „neuen“ Gesellschaft. Ein traurig-schönes Buch, sehr kurzweilig und humoristisch, trotz der Dramatik. Ausführlich dazu, auch wenn es gar keine SF ist, nicht mal wirklich Phantastik, im NEUEN STERN.</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>10 / 10 Punkte</span><br /><br /><span  style='color: #000080'><strong class='bbc'><em class='bbc'><span  style='font-size: 14px'>3 – Michael Moorcock: „Eiszeit 4000“</span></em></strong></span><br /><span  style='color: #000080'>Ich glaube, Moorcocks Jahr 1969 ist „mein Moorcock-Jahr“! Da erscheinen drei Romane, die ich inzwischen als faszinierend und großartig empfinde: "I.N.R.I oder Die Reise mit der Zeitmaschine", "Der schwarze Korridor" und der hier kurz zu besprechende. Auf Deutsch erschienen sie natürlich etwas später. Ach, und die Storysammlung „Die Zeitbewohner“ erschien da auch im Original. Wow! Geht noch mehr? Na ja, auf dem Fantasysektor ist es „nur“ das 4. Runenstab-Buch. Ich denke mal, da durfte der Meister sich mal den ihm wirklich am Herzen liegenden Stoffen zuwenden. Es wird ja oft kolportiert, dass er zum Broterwerb Elric & Konsorten erfand und schrieb, um die New Wave SF fördern zu können.</span><br /><span  style='color: #000080'>„Eiszeit 4000“ ist allerdings kein New Wave Stoff. Eher ein handwerklich einwandfreier, vielleicht etwas geradliniger und damit schmalspuriger Abenteuer-Garn. Aber es liest sich ausgenommen flüssig, flüssiger als „Der schwarze Korridor“.</span><br /><span  style='color: #000080'>Also die ferne Zukunft der Erde. Es gab den großen Knall und danach eine neue Eiszeit, die wohl mehr oder weniger die ganze Erde heimsuchte, d.h., fast alles ist mit dickem Eis überzogen. Die menschliche Zivilisation konnte sich erhalten, fiel aber in so eine Art Postdoomsday-Mittelalter zurück. Die Beschreibung der gesellschaftlichen Strukturen, des vorindustriellen Niveaus des Handwerks, der Kleidung, des Weltbildes der Menschen erinnert an das europäische Spätmittelalter / Beginn der Neuzeit.</span><br /><span  style='color: #000080'>Der „Broterwerb“ der Menschen wird vor allem durch Walfang realisiert. Wale sind nunmehr Land- bzw. Eisflächenbewohner. Dass sie sich so schnell dahin entwickeln konnten, wie andere Tiere auch, wird irgendwann mal kurz im Nebensatz begründet. Immerhin: Moorcock hat das nicht vergessen und suggeriert uns nicht, dass jetzt mal auf die Schnelle natürliche Evolution dafür verantwortlich sei.</span><br /><span  style='color: #000080'>„Große“ Familien bestimmen das Geschehen der 8 Städte in der Region. Die Städte selbst sind sich untereinander nicht wirklich grün und konkurrieren vor allem um die Jagdgründe. Der Walfänger an sich ist der Mann der Stunde.</span><br /><span  style='color: #000080'>Aber es gibt Gerüchte, dass es im Süden wärmer wird und die Wale wandern.</span><br /><span  style='color: #000080'>Die Geschichte steigt in einen Moment ein, wo ein hochangesehener Kapitän der Flotte der einen Stadt einen hohen Potentaten einer verfeindeten Stadt Friesgalt sterbend auf dem Eis findet und ihm das Leben rettet. Der Mann lebt immerhin so lange, bis er ihm, seinem Retter, ein Erbe vermacht: Das beste Schiff aus seinem Haus und die Aufgabe, New York zu finden.</span><br /><span  style='color: #000080'>Ah, New York! – Ist nur noch eine Legende, der Hort, wo die Mutter des Eises thront. Die Religion, der Glaube an das einst alles auslöschende Eis, beherrscht das Denken der Leute. </span><br /><span  style='color: #000080'>Konrad Arflane nimmt das Erbe an, verliebt sich in die Frau eines Angehörigen des gerade Verstorbenen, was aber nicht der einzige Konflikt-Anlass sein wird. Er sucht sich eine Walfänger-Mannschaft zusammen, u.a. ein ganz besonders großartiges Exemplar dieser Gilde.</span><br /><span  style='color: #000080'>Arflane wird – so habe ich das zumindest gelesen – nicht unbedingt als Sympath vorgestellt. Er ist reaktionär, haarscharf am religiösen Fanatismus vorbei glaubend (härter drauf ist nur sein Super-Walfänger-Kollege). Mit der leicht dekadenten, aber weltoffenen Haltung des friesgaltischen Adels, die wissenschaftliche Erkenntnisse vom langsamen Erwärmen nicht einfach vom Tisch wedeln und dadurch Zweifel an der Lehre der Mutter des Eises zum Ausdruck bringen, kann er nichts anfangen. Er ist dann auch mal unleidlich, als Kapitän fast unzumutbar zu seinen Untergebenen. Der Autor macht es dem Leser nicht leicht, mit seinem Helden warm zu werden.</span><br /><span  style='color: #000080'>Die Fahrt nach New York ist dann eine 08/15-Abenteuer-Reise, mit Konflikten zwischen den Besatzungsmitgliedern des ICE SHOONER, Angriffen von Barbaren, widrigen Wetterwendungen, Spalten im Eis und am Ende mit einer SF-lastigen Auflösung, die aber noch sehr an die Frühzeit der SF erinnert, auch wie sie der Autor abhandelt: Man findet da jemanden, der einem alles fein erklärt.</span><br /><span  style='color: #000080'>9 / 10 Punkte</span><br /><br /><span  style='color: #a52a2a'><strong class='bbc'><em class='bbc'><span  style='font-size: 14px'>4 – Sebastian Guhr: „Die Selbstlosen“</span></em></strong></span><br /><span  style='color: #a52a2a'>Ein Frühwerk des Autors, sozusagen. Ein kurzer Roman voller Ideen und mit vielen Genre-Andockungsversuchen. Das ist ein bisschen aus SF, Krimi, Mystery, viel Familiendrama und Psycho-Zeug. Für mich war es zu gedrängt und zu wenig ausgeführt, manches mutete mir an, als hätte ich es mit einem Exposé zu tun, das erst noch ausgeschrieben werden muss.</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>Der Stil mundete mir diesmal auch nicht, zu viel Schachtelsatz.</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>Die Ausgangsidee: In naher Zukunft gibt es keine Tierhaltung mehr, dafür einen Menschenzoo, in dem sich Menschen in Tierkostümen gegen Eintrittsgeld anschauen lassen. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Aspekt, ansonsten geht es um eine fast mafiöse Familiengeschichte, Mord und Totschlag; und der Teufel mischt auch mit.</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>6 / 10 Punkte</span><br /><br /><span  style='color: #000080'><strong class='bbc'><em class='bbc'><span  style='font-size: 14px'>5 – Michael Moorcock: „Rituale der Unendlichkeit“</span></em></strong></span><br /><span  style='color: #000080'>Ein SF-Roman aus dem Jahre 1967 (also 2 Jahre vor „seinem“ großen Jahr, siehe weiter oben). Ich würde ihn als „klassischen“ SF-Roman bezeichnen, also eher keine New Wave. Obwohl, es gibt da so ein paar surrealistische Anstriche, die an Verrücktheiten seiner Jerry Cornelius und Endzeit-Romane erinnern (sind die allergings New Wave?).</span><br /><span  style='color: #000080'>Diesmal hat mich der gute Mr. Moorcock nicht 100%ig überzeugt. Die Personage ist recht überschaubar, und das bei so einem weltenüberspannenden Thema! Das ist schon mal was, was ich für unglaubwürdig halte und erinnert eher an naive Superhelden-Stoffe: Eine Handvoll Guter und Böser entscheidet über Wohl und Wehe ganzer Welten – hier: Erden. Ja, Mehrzahl. Also, es gibt sie, die gute alte Mutter Erde, in vielfacher Ausführung. Dem Protagonisten, unserem guten Helden, Professor Faustaff, sind so ca. 16 bekannt. Später erfahren er und die Leser, dass es davon 1000 gab. Ein Agent der Bösen – na ja, ist er denn überhaupt böse? – verplappert sich und nennt diese Erd-Variationen aus den Parallel-Realitäten „Simulationen“.</span><br /><span  style='color: #000080'>Faustaff? Erinnert an Faust? Das mag kein Zufall sein. Der Roman erschein unter zwei verschiedenen Titeln, sowohl im Englischen, als auch im Deutschen: The Wrecks of Time / The Rituals of Infinity (Zerschellt in der Zeit / Rituale der Unendlichkeit). Der ganze Titel lautete sogar: „Zerschellt in der Zeit - Die neuen Abenteuer des Doktor Faustus“. Nun, hat er was mit DEM Faust zu tun? Würde ich jetzt so nicht wirklich behaupten. Jedenfalls schließt er keinen Pakt mit Mephisto (oder einer SF-Variante dessen) ab. Im Gegenteil, er ist tatsächlich ein Guter, er begibt sich nicht auf Glatteis, bei aller Neugier und Forscherdrang, er bleibt standhaft, auch angesichts der wahren Strippenzieher, die natürlich hinter <em class='bbc'>all dem</em> stecken.</span><br /><span  style='color: #000080'>Was all das nun ist? Kurz: Faustaff ist der Sohn eines Forschers, der auf die Spur der verschiedenen Parallel-Erden kam und ein Team von Erden-Rettern gründete, weil er – und Faustaff später auch – erfahren mussten, dass diese Erden in ihrer Existenz gefährdet sind.</span><br /><span  style='color: #000080'>Ihre Gegenspieler und offensichtliche Weltenvernichter sind das Z-Schwadron und dann auch spezielle Agenten einer fremden Macht, die Falstaff umbringen wollen. Um ihn am Weltenretten zu hindern.</span><br /><span  style='color: #000080'>Was das alles soll, und wie es endet? Verrate ich hier nicht. Ist aber tatsächlich eben keine so große Überraschung. Es endet halt sehr „klassisch“ – eher einfallslos: Man begegnet <em class='bbc'>Ihnen</em> und <em class='bbc'>Sie</em> verraten dann alles. Es geht um ein großes utopisches Experiment. Nur sind die „Götter“ auch nicht perfekt und von daher müssen fehlerhafte Ergebnisse auch mal beseitigt werden…</span><br /><span  style='color: #000080'>Lange habe ich mich gefragt, was das nun mit den titelgebenden Ritualen zu tun hat. Tatsächlich kommt der Autor noch darauf zu sprechen. Zwar nicht sehr plausibel, aber Rituale sollen helfen, eine neue Erde zu etablieren. Auch wenn das so nicht im Text gesagt wird, kommt es mir so vor, als würden dadurch sozusagen Mythen für die neuen Bewohner der jeweiligen Erde geschaffen-.</span><br /><span  style='color: #000080'>Bei der Beschreibung dieser Rituale gibt Moorcock erzählerisch Gas. Das wirkt alles wie in verrückter Alb-Traum. Auch die Schilderung dessen, was auf so einer gerade neu simulierten Erde sich vorfindet, wird bewusst un- oder über-realistisch geschildert.</span><br /><span  style='color: #000080'>Insgesamt ist es ein mäßig spannender und wenig innovativer Roman, mit ein ganz wenig Tiefgang (wenn über Sinn und Unsinn des Lebens orakelt wird, z.B. – die Frage diskutiert Faust(aff) mit einem Androiden).</span><br /><span  style='color: #000080'>7 / 10 Punkte</span><br /><br /><span  style='color: #a52a2a'><strong class='bbc'><em class='bbc'><span  style='font-size: 14px'>6 – Sebastian Guhr: „Die Verbesserung unserer Träume“</span></em></strong></span><br /><span  style='color: #a52a2a'>Das Sahnestück aus meiner Guhr-Lektüre. Also, neben „Die langen Arme“ eigentlich gleich oben auf, aber da „echte“ SF, ein Ticken besser für mich.</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>Im 26. Jh. haben irdische Siedler auf dem Planten Rheit eine Stadt gegründet. Wir sehen, wie ihre Nachkommen so 200 Jahre später ihre Zivilisation verlieren. Grund dafür sind rätselhafte Träume. Wobei es fraglich ist, ob das, was sie sich als Zivilisation aufgebaut haben, Wert ist zu erhalten. Einiges ist tatsächlich utopisch, aber am Ende ergeben sie sich einem sinnenleerten Alltag, in dem sie sich lediglich selbst optimieren wollen und sollen. Das macht sie nicht gerade fit für die ansonsten unwirtlichen Lebensbedingungen auf diesem Planeten, der so viele Geheimnisse und Mysterien birgt.</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>So, nun habe ich versucht, ganz kurz was zum Inhalt zu schreiben. Ich denke mal, das dürfte weitestgehend unverständlich sein. Mehr dazu schrieb ich im NEUEN STERN, aber ob das dann verständlicher wird? kann man ja ausprobieren…</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>Der Roman ist jedenfalls großartig.</span><br /><span  style='color: #a52a2a'>11 / 10 Punkte</span>]]></description>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 11:10:17 +0000</pubDate>
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