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Lieblingsalien!


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11 Antworten in diesem Thema

#1 Dave

Dave

    Hamannaut

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Geschrieben 29 June 2002 - 11:21

Mögliche außerirdische Lebensformen sind wohl das Thema so mancher stillen Grübelei, nicht nur für den Fan. Mich würde sehr interessieren, welche Variation euch in der Literatur besonders beeindruckt hat, bzw welche eigenen Gedanken ihr dazu habt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bücher oft originell sind. Meiner Meinung nach ist eine fremde Lebensform um so spannender, desto mehr sie sich von unserer eigenen Erscheinung unterscheidet, wenn sie also meinetwegen gigantisch groß oder auch mikroskopisch klein ist. Womöglich muss man von einigen grundlegenden Dingen ausgehen, wie zum Beispiel Organe, die einen Metabolismus aufrecht erhalten oder Körperteile, die sich zur Fortbewegung eignen. Aber ist das wirklich so? Gibt es eventuell Lebensformen, die sich unseren Sinnen entziehen und die gar nicht begreifbar sind für ein menschliches Gehirn? Könnte es in unserer unmittelbaren Umgebung etwas geben, das dem entspricht, oder ist dieser Gedankengang etwas zu esoterisch? Ich könnte mir vorstellen, dass es auf der Quantenebene einige Überraschungen gibt. Es gab Dinosaurier, die aufrecht gingen, Greifarme und ein vergrößertes Gehirn besaßen, und einige Paläontologen sind der Meinung, dass sich intelligente Dinosauroiden hätten entwickeln können, wenn diese Art nicht ausgestorben wären. Der Mensch ist eh das Ende einer Kette mehr oder weniger glücklicher Umstände. Vielleicht taucht jemand aus dem Sommerloch empor...

#2 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 29 June 2002 - 12:41

Am vielschichtigsten erschienen mir die Pierson Puppetiers aus Larry Nivens "Ringwelt"-Universum. Sie vereinen fremdartiges Aussehen mit einer von der menschlichen abweichenden und häufig überhaupt nicht nachvollziehbaren Mentalität.

Ebenfalls beeindruckend ist die außerirdische Lebensform aus "Alien". Alan Dean Foster ist es in seinen Romanen gelungen, den Eindruck noch zu verstärken, den die durch Giger geschaffenen Kreaturen in den Filmen vermittelten.
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)

#3 Markus

Markus

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Geschrieben 29 June 2002 - 16:29

Schwierieg. Ein perfekter Alien würde aussehen, wie ich es mir jetzt NICHT vorstellen kann. Wenn ich also absolut überrascht würde durch das beschriebene Aussehen, dann wäre das für mich ein perfekter Alien. Dabei dürfer er in keinster Weise auch nur die Ähnlichkeit zu humanoiden Lebensformen haben. (Warum sehen die meissten Aliens immer so aus ?) Auch bei einer Anlehnung an unser Tierreich glaube ich kaum an eine Existenz solcher Ausserirdischen.
Ad Astra !
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#4 Holger

Holger

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Geschrieben 29 June 2002 - 17:36

Ich finde immernoch Niven&Pournelles "Splits" aus "Der Splitter im Auge Gottes" herausragend. Zunächst suggerieren sie den Protagonisten und dem Leser unserer Spezies sehr ähnlich zu sein, doch in Wirklichkeit sind sie grundverschieden ...  :jumpgrin: Am blödesten (Trekies bitte nicht weiterlesen) finde ich die ganzen StarTrek Aliens, die genau wie Menschen aussehen, aber einen Schädelkamm oder dicke Augenwülste haben. Wahnsinnig originell. Ich meine mich auch zu erinnern, dass in einem Film der dicke Kapitän Kirk in einem Bergwerk einem riiieesigen Alien gegen das Knie tritt und diesen damit ausknockt, weil genau dort [am Knie, der empfindlichsten Stelle !] dessen Gonaden liegen. Brilliant :biglaugh: Oh nein, bitte tötet mich nicht ... [ich Ketzer!] ... P.S. @Dave: Danke für die Anti-Sommerloch Kampagne. Werde mir da auch was einfallen lassen müssen :)
"Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher befällt."
(Georg Christoph Lichtenberg)

#5 MacWaffel

MacWaffel

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Geschrieben 29 June 2002 - 18:03

Ich meine mich auch zu erinnern, dass in einem Film der dicke Kapitän Kirk in einem Bergwerk einem riiieesigen Alien gegen das Knie tritt und diesen damit ausknockt, weil genau dort [am Knie, der empfindlichsten Stelle !] dessen Gonaden liegen. Brilliant

Soweit ich weiß war das in Star Trek VI - Das unentdeckte Land. Das war eine Gefängnismine um genau zu sein.
Wenn alle logischen möglichkeiten ausgelöscht wurden, ist eine der unlogischen logischerweise richtig.

#6 Dave

Dave

    Hamannaut

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Geschrieben 29 June 2002 - 18:13

Schon witzig, ich war so mit dem Äußeren beschäftigt, dass ich gar nicht an psychische Eigenschaften gedacht habe. Vielleicht ist mir die Psyche zu menschlich. In Fernsehserien kann man die humanoiden Aliens aus produktionstechnischen Gründen vielleicht noch verstehen, in der Literatur ist mir das allerdings schleierhaft. Schade, dass die die Möglichkeiten der Tricktechnik an so Filme wie MAN IN BLACK verschwendet werden. Es wird mal Zeit für einen neuen Klassiker! Richtig, ich müste wohl auch völlig überrascht sein, was das Visuelle angeht. Von mir aus auch ein Kleinstlebewesen, zumindest etwas, das man auf das gesamte Universum extrapolieren könnte. Es gibt ja Stimmen, die besagen, dass das Universum so groß sein muß, damit auf einem einzigen Planeten leben entstehen kann. Statistik. Ich frage mich bei Larry Niven, ob er beim Schreiben ständig ein Grinsen im Gesicht hat. Ähnlich wie seinem Roman GEFALLENE ENGEL, in dem er die Fangemeinde mit einem (für meinen Geschmack zu großem) Augenzwinkern betrachtet. Seine Schöpfungen tauchen da als peinliche Modelle auf. DER SPLITTER IM AUGE GOTTES ist allerdings wirklich Klasse, muss wohl an Pournell liegen! Ich mag die Alienromane von Allen Dean Foster auch gerne. Ich wünschte mir, dass Parasitentum dieser Spezies würde ein wenig mehr hinterleuchtet. Das Knie...ja ja...dennoch, was wären wir ohne Kirk!? Ich stelle mir manchmal vor, ein Staatsmann tritt vor die Weltpresse: „Ich muß das Schweigen beenden...“ Klasse!

#7 Jürgen

Jürgen

    CyberPunk

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Geschrieben 29 June 2002 - 21:56

Ich stimme Holger in bezug auf die Splits zu.....wirklich eindrucksvoll und fantasiereich beschrieben. Hier konnte ich mir wahrhaftig vorstellen, einer völlig anders gearteten Zivilisation gegenüber zu stehen. Vergessen wir aber bitte nicht die Aliens in der Kaffeeküche bei "men in black".....einfach köstlich  :)
Aus dem Weg! Ich bin Sys-Admin...

#8 Beverly

Beverly

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Geschrieben 12 July 2002 - 19:05

Mir fallen nur wenig gute Schilderungen von Aliens in der SF ein: - die Splits von DER SPLITTER IM AUGE GOTTES wurden schon genannt - die dreibeinigen Herrscher von John Christopher sind vielleicht deshalb gut, weil sie aus der Perspektive der unterworfenen Menschen geschildert werden, ohne zu sehr vermenschtlicht zu werden - SOLARIS von Stanislaw Lem Die glaubwürdige Schilderung von Aliens ist mit das Schwierigste, was es in der SF gibt. Gewöhnlich kommt dabei nämlich Folgendes heraus: - "humanoide" Vettern des Menschen, wie bei Star Trek, wo Menschen, Klingonen, Romulaner, Vulkanier etc. übrigens gemeinsame Vorfahren haben - Wesen, die zwar anders aussehen und zum Teil einen ganz anderen Stoffwechsel haben, aber ebenso denken wie die Menschen. Z. B. in den Romanen von Poul Anderson über die Polesotechnische Liga und das aus ihr hervorgehende Imperium. - Wesen, die sich wie zu gross geratenes Ungeziefer aufführen. Ich habe zwar die Alien-Filme auch mit einem wohligem Gruseln gesehen, aber das Alien vermehrt sich prinizpiell nicht anders als eine ordinäre Schlupfwespe. Vielleicht können es SF-Autoren auch nicht besser machen, weil sie für wirklich glaubwürdige Aliens ganz neue Konzepte für Denken, Sprache und Kommunikation, Wahrnehmung von Raum und Zeit entwickeln müssten. Und wer will schon einen SF-Roman mit Aliens kaufen, für dessen Verständnis man eine neue Sprache und neue Formen des Denkens lernen müsste. Keine geeignete Strandlektüre.

#9 quanat

quanat

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Geschrieben 12 July 2019 - 08:34

[ .... ] Vergessen wir aber bitte nicht die Aliens in der Kaffeeküche bei "men in black".....einfach köstlich   :)

 

Rip Torn, der in dieser und anderen Szenen von Men in Black als Agent Z(ed) nachhaltigen Eindruck machte, verstarb am 9. Juli 2019 im Alter von 88 Jahren.

 

Dietmar Dath erinnert in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.7.2019 an ihn: "Es gibt Nebendarsteller, ohne die sämtliche Stars und Charaktermimen haltlos im Bild hängen würden. Rip Torn war so einer."

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/gute-boese-miene-zum-tod-des-schauspielers-rip-torn-16278245.html

 



#10 Peter-in-Space

Peter-in-Space

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Geschrieben 12 July 2019 - 09:39

Am vielschichtigsten erschienen mir die Pierson Puppetiers aus Larry Nivens "Ringwelt"-Universum. Sie vereinen fremdartiges Aussehen mit einer von der menschlichen abweichenden und häufig überhaupt nicht nachvollziehbaren Mentalität.

Ebenfalls beeindruckend ist die außerirdische Lebensform aus "Alien". Alan Dean Foster ist es in seinen Romanen gelungen, den Eindruck noch zu verstärken, den die durch Giger geschaffenen Kreaturen in den Filmen vermittelten.

... und Sexualität!

 

mir sind die Ood aus Dr. Who (neu) am liebsten. Total friedfertig, überlegt, konsensorientiert!


„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

Galilei

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  • • (Film) Neuerwerbung: NN

#11 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 12 July 2019 - 13:55

Matten-Willys :wub:

 

https://www.perryped...i/Matten-Willys



#12 AlvarBorgan

AlvarBorgan

    Mikronaut

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Geschrieben 12 July 2019 - 14:43

Mit die interessanteste fremde Lebensform ist für mich die aus Frank Schätzings "Der Schwarm". In fast jeder Hinsicht anders als Menschen und doch sehr plausibel.

 

Nachdem der Thread "Lieblingsalien" heißt, hier noch mein emotionaler Liebling: Zaphod Beeblebrox.




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