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Markus Heitz - Collector


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179 Antworten in diesem Thema

#1 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 18 May 2010 - 19:35

Nun halte ich ihn in der Hand, den SF-Roman von Markus Heitz.

Folgendes fällt auf Anhieb auf:

Der Umschlag vermeidet den Begriff "Science Fiction". Weil's offensichtlich ist oder weil's bäh ist? Auf der Rückseite ist von einer "phantastischen Geschichte" die Rede.

Sehr mutig: Heitz fängt (nach der Widmung an die Captain-Future-Crew) erstmal mit ein paar Seiten dramatis personae und Begriffserklärungen an. Erschlagend.

Der eigentliche Text ist wie eine Oper aufgebaut: Erster Akt, erste Szene und so weiter. Am Schluss kommt ein Nachwort, das "Da capo" überschrieben ist und mit einem Ausschnitt der Fortsetzung (von Hardebusch) ausklingt.

Und der erste Satz der Geschichte ist - eine Wetterbeschreibung. Nee im Ernst, ist euch mal aufgefallen, wieviele Romane mit Regen, Wind oder Sonne beginnen? Muss ich mir merken!

Soviel als erster Eindruck, nun ran an den Text... wie ihr seht, bin ich ziemlich gespannt...

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#2 Pogopuschel

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Geschrieben 18 May 2010 - 20:41

Und der erste Satz der Geschichte ist - eine Wetterbeschreibung. Nee im Ernst, ist euch mal aufgefallen, wieviele Romane mit Regen, Wind oder Sonne beginnen? Muss ich mir merken!


Wie bescheibt er denn das Wetter im Weltall? :)

#3 Oliver

Oliver

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Geschrieben 19 May 2010 - 08:22

Folgendes fällt auf Anhieb auf:

Hi Uwe, das passt hier so schön, ich habe mir ähnliche Gedanken wie Du gestern in meinem Blog gemacht und syndicate die einfach mal hier rein:

'Wenn ich Ende der Woche mit der Datlow-Anthologie fertig bin, werde ich mir erstmal den frisch reingekommenen neuen Roman von Markus Heitz, „Collector“, vornehmen. Markus Heitz hat bei politischen Verlautbarungen in den letzten Jahren gut aufgepasst: Die altbackende Bundesanstalt für Arbeit ist inzwischen eine moderne Agentur, es gibt keine Sorgenkinder mehr, sondern nur noch Menschen und lernbehinderte Kinder gibt es auch nicht mehr, sondern nur noch solche mit besonderem Förderbedarf. Aus diesen Sprachverrenkungen hat der Autor seine Schlüsse gezogen und definiert das nerdige, unverkäufliche hässliche Entlein-Genre Science Fiction, wie vorher schon den Horror (daraus wurde „Dunkle Spannung“ und „Urban Fantasy“), einfach -ZAPP- weg: „Collector“ ist ein Space Fiction-Roman. Der Autor erklärt diesen Begriff damit, dass er ja keinen Wissenschaftsroman schreibe, sondern eine abenteuerliche Space Opera, deshalb „Space“ und nicht „Science“. Ne, ist klar. Als Konsument hochwissenschaftlicher Science Fiction-Kost wie Buck Rogers, Perry Rhodan oder Ren Dhark kann man eine solche semantische Entscheidung natürlich gut nachvollziehen. NOT. Wohl eher dachte sich der Autor, dass er „Collector“ nicht nur an picklige, blassgesichtige Brillenträger, die Frauen nur aus Büchern kennen (vulgo: Science Fiction-Fans), verkaufen will, die en passant durch die Handlungszusammenfassung in der Buchhandlung natürlich auch abgeholt werden, sondern auch an all die viele Leser, die seine Bücher sonst kaufen. Wobei das Cover so raffiniert gestaltet ist, dass es SF-Fans wie -Allergiker anspricht.
Warum interessiert mich der Roman? Weil ich einfach sehen möchte, wie der im Moment mit Abstand erfolgreichste deutsche Phantastik-Autor mit einer Space Opera zurecht kommt und ob er diese mit den gleichen Versatzstücken würzt, wie seine Fantasy-Stoffe, also jugendaffine Helden, und ein Übermaß an harten Action-Szenen. Der Roman erschien bei Heyne, nicht bei Piper, ist aber ähnlich aufgemacht mit Innenflaps wie ein Zwerge-Roman von Markus Heitz, und auch ansonsten scheint der Autor die gleiche Vorlage-Datei seiner Textverarbeitung hochgefahren zu haben: Das Personenregister am Anfang und die Kapitelüberschriften sehen genau so aus, wie in seinen Fantasy-Romanen. Demnächst bin ich schlauer, ob ich mit dem Buch was anfangen kann. '
http://oliblog.blogg...rag.php?id=2344

#4 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 19 May 2010 - 08:52

Der Roman beginnt auf der Erde, Pogo, und es regnet.
Und es kommt gleich ein 300 m langer Truck mit Quasi-Autopilot auf Antigravitationspulsatoren daher, und kurz darauf ist von einem Planeten namens Babylon5 die Rede. Soviel zu non-Science Fiction :)

Bearbeitet von Uwe Post, 19 May 2010 - 09:01.

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#5 lapismont

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Geschrieben 19 May 2010 - 09:18

Doris Lessing hat ihre "Canopus im Argos: Archive" auch schon als Space Fiction bezeichnet. Was auch durchaus berechtigt ist. Insofern erfindet Heitz hier ja nix. Man darf auch nicht vergessen, dass er vielleicht seine Fans nicht unbedingt verschrecken will. Immerhin liebt man ihn für seine phantastic fantasy.
:)
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#6 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 19 May 2010 - 09:25

Mir ists eigentlich wurscht welch verschwurbelte Namen man noch so raushaut.
Ärgerlich wirds erst wenn ich nicht mehr erkennen kann welche Neuerscheinung
mein Lieblingsgenre zum Inhalt hat. Diese Gefahr besteht durchaus.

#7 Starcadet

Starcadet

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Geschrieben 19 May 2010 - 13:31

Habe bis jetzt die ersten 100 Seiten durch und muss sagen, der neue Heitz liest sich um einiges flüssiger und leichter als so mancher aktuell erscheinende Perry Rhodan. Wo ich mich beim ersten Zwerge-Band noch durchgequält habe und es bei dieser einen Zwergen-Erfahrung belassen habe, machts bis jetzt richtig Spass. Ok, Markus erfindet das Genre nicht neu, aber ich denke, das will er auch gar nicht. "Collector" verspricht zünftige (ok, vielleicht etwas angestaubte) altmodische Space Opera. Mal schauen, ob das Buch dieses Versprechen bis zur letzten Seite halten kann. :bighlaugh:

Damit passt Markus lustigerweise bestens zu unserem Aufruf "Mehr SF auf dem BuCon". Als hätte ers geahnt, dass nach Vampiren und Zwergen mal was neues fällig ist. Wenn jetzt auch noch Christoph Hardebusch und Lena Falkenhagen ihre Folgebände aus dem Justifiers-Universum fertig haben, macht uns das als Veranstalter um so glücklicher. :happy:

Bearbeitet von Starcadet, 19 May 2010 - 13:31.


#8 Rusch

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Geschrieben 19 May 2010 - 13:42

Der eigentliche Text ist wie eine Oper aufgebaut: Erster Akt, erste Szene und so weiter. Am Schluss kommt ein Nachwort, das "Da capo" überschrieben ist und mit einem Ausschnitt der Fortsetzung (von Hardebusch) ausklingt.


Na, dann kann es nur eine Space Opera sein.

:bighlaugh: :happy: :lol:

#9 Iwen

Iwen

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Geschrieben 19 May 2010 - 19:45

ich erlaube mir auch, einige Worte zu schreiben.
Da ich Heitz erst auf der Leipziger Buchmesse kennen gelernt habe und erstaunt darüber war, dass ein so berühmter Autor mit bereits 28 Büchern mir namentlich unbekannt war und demnächst einen fast SciFi schreibt, habe ich darauf gelauert und ihn heute gekauft. Ich wollte mir eine eigene Meinung bilden. - Der Auftaktroman läßt sich leicht lesen und ich war schnell auf Seite 65 - bis die Sonne mich überzeugte, ihr zu dienen! - ja, der Schreibstil ist für einen quasi SciFi lesbar mit technischen Details - (steht auch in den Rezis). Doch die Assoziationen mit bekannten Serien, Büchern, Ereignissen und Worte stößt mir auch auf.
Na ja, der weiss dann wohl, wie man jedes Buch auf den Markt bringen kann, damit es gelesen wird. Ach, die Kirche ist auch dabei... woran erinnert mich denn das? ...
Wenn die Sonne unter dem Horizont taucht, werde ich weiterlesen... geht schließlich schneller, als erwartet : leichte Kost! Meine Enttäuschung konnte ich verdrängen.... Ich warte immer noch auf den! SciFi-Roman. :bighlaugh:
Apropo Wetter: wenn ich draußen unter freiem Himmel sitze und so, kommt der Verdacht nahe, dass Autoren ihre Wetterphänomene halt niederschreiben...
bis denne :happy:

#10 Matthias

Matthias

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Geschrieben 19 May 2010 - 20:15

"Die Zwerge" ist ein katastrophal schlechter Roman. Klischees ohne Ende, zudem schlechtes und fehlerhaftes Deutsch; ungenügendes Handwerk.

Heitz hat offenbar auch jetzt ein "Verkaufsroman" geschrieben, d.h. ein Buch, welches primär eine bestimmte Zielgruppe bedienen will. Alles keine gute
Voraussetzung für einen gelungen Roman.

Dennoch hab ich das Ding gekauft, man ist ja leider neugierig :bighlaugh: Der Roman wird eingeschweisst verkauft, obwohl es sich um ein Taschenbuch handelt. Wollte der Verlag nicht, dass man hineinblättert?

Der erste Satz lautet: "Ausgerechnet heute muss es pissen!". Hätte ich das vorher gelesen, wäre der Roman nicht auf meinem Schreibtisch gelandet...

Bearbeitet von Matthias, 19 May 2010 - 20:18.

Lieblingsautoren: Alastair Reynolds, R.C. Wilson, G. Benford

#11 Amtranik

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Geschrieben 19 May 2010 - 20:37

Der erste Satz lautet: "Ausgerechnet heute muss es pissen!". Hätte ich das vorher gelesen, wäre der Roman nicht auf meinem Schreibtisch gelandet...



Na ja, man kann es auch übertreiben.

#12 Pogopuschel

Pogopuschel

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Geschrieben 19 May 2010 - 22:08

Bei SF-Fan.de startet am Freitag ein Lesezirkel zum Roman: http://forum.sf-fan....php?f=17&t=5105

#13 Starcadet

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Geschrieben 19 May 2010 - 22:09

Heitz hat offenbar auch jetzt ein "Verkaufsroman" geschrieben, d.h. ein Buch, welches primär eine bestimmte Zielgruppe bedienen will. Alles keine gute
Voraussetzung für einen gelungen Roman.


Das ist wie immer subjektiv. Spricht etwas dagegen, einen Verkaufsroman zu schreiben ? Spricht etwas dagegen, zielgruppenorientiert zu schreiben ? Spricht etwas dagegen, Popcornkino zu schreiben ? Nein. Von irgendwas muss der Mann ja leben. Und wenn der Mindestanspruch "Gute Unterhaltung" dazu führt, dass 10000e in die Buchhandlungen rennen und sich das Werk holen, finde ich das auch ok. Ich lehne es jedenfalls ab, elitär von oben herab auf das mainstream-orientierte Massenpublikum zu schauen. Was solls ? Egal ob Zwerge, Collectors oder Ulldart: Markus schafft es, unzähligen Leuten ein paar schöne Stunden zu verschaffen (und den Saal beim BuCon voll zu machen...lol). Ich denke, das wird ihm auch mit seinem neuen Buch gelingen. :happy:

Die Zwerge haben mich einfach vom Thema her nicht sonderlich angesprochen. Alles andere war mir (und ist mir eigentlich) egal. Allerdings bin ich nicht der Typ, der ein Buch nach 20 Seiten weglegt. Das wird tapfer bis zum Ende durchgehalten.., :bighlaugh:

#14 Pogopuschel

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Geschrieben 19 May 2010 - 22:10

Der erste Satz lautet: "Ausgerechnet heute muss es pissen!".


Soviel zur Wetterbeschreibung. :bighlaugh:

#15 Jaktusch †

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Geschrieben 19 May 2010 - 22:12

Na ja, man kann es auch übertreiben.


Wer übertreibt hier?
Matthias oder Herr Heitz...

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#16 Uwe Post

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Geschrieben 19 May 2010 - 22:49

Wollte der Verlag nicht, dass man hineinblättert?


Gut möglich. Blättert man ein wenig oder liest die Innenklappe, wird sofort offensichtlich, dass es sich um Science Fiction handelt, von außen bleibt das verborgen (und auf der Folie pappt ein Aufkleber "Autor von Die Zwerge"). Und das vorangestellte Glossar könnte abschreckend wirken... aber ich spekuliere wild - in den allermeisten Geschäften wird es mindestens ein ausgepacktes Exemplar zum Blättern geben. Gut, bei Amazon kann man auch nicht blättern, und da ist das Buch schon ziemlich weit oben in den Verkaufsrängen... bin mal gespannt auf die Ein-Stern-Rezensionen mit "Ey, da kommen ja gar keine Zwerge drin vor, obwohl Heitz draufsteht! So ein Etikettenschwindel!" :bighlaugh:

Bearbeitet von Uwe Post, 19 May 2010 - 23:01.

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#17 Pogopuschel

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Geschrieben 19 May 2010 - 23:06

... bin mal gespannt auf die Ein-Stern-Rezensionen mit "Ey, da kommen ja gar keine Zwerge drin vor, obwohl Heitz draufsteht! So ein Etikettenschwindel!" :D


Wie, keine Schweine äh Zwerge im Weltall?

Edit: ,

Bearbeitet von Pogopuschel, 19 May 2010 - 23:33.


#18 Starcadet

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Geschrieben 19 May 2010 - 23:13

Wie keine Schweine äh Zwerge im Weltall?


Im Moment sind doch blaue Aliens angesagt...soweit ich weiß...also wenn da jetzt keine blauen Aliens auftauchen, bring ich das Buch zurück... :D ;)

#19 Pogopuschel

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Geschrieben 19 May 2010 - 23:36

Und der erste Satz der Geschichte ist - eine Wetterbeschreibung. Nee im Ernst, ist euch mal aufgefallen, wieviele Romane mit Regen, Wind oder Sonne beginnen? Muss ich mir merken!


"Es war eine kalte und stürmische Nacht.", ist -glaube ich- aber schon vergeben. :D

#20 ✝ Christian Weis

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Geschrieben 20 May 2010 - 05:59

Blättert man ein wenig oder liest die Innenklappe, wird sofort offensichtlich, dass es sich um Science Fiction handelt, von außen bleibt das verborgen (und auf der Folie pappt ein Aufkleber "Autor von Die Zwerge").

Interessant wird's, wenn der Roman für den DSFP oder KLP nominiert wird - muss Markus Heitz die Nominierung dann ablehnen, weil er keine Science Fiction schreibt, sondern Space Fiction?

#21 lapismont

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Geschrieben 20 May 2010 - 07:00

Interessant wird's, wenn der Roman für den DSFP oder KLP nominiert wird - muss Markus Heitz die Nominierung dann ablehnen, weil er keine Science Fiction schreibt, sondern Space Fiction?

Der Titel ist doch Programm. Markus sammelt Preise!
:D
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#22 Nadine

Nadine

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Geschrieben 20 May 2010 - 07:01

"Es war eine kalte und stürmische Nacht.", ist -glaube ich- aber schon vergeben. :D

Kann man aber trotzdem immer wieder verwenden. "Die Werwölfe" von Hardebusch werden auf diese Weise sehr charmant und augenzwinkernd eröffnet ;)

Mal gespannt, ob ich Collector ganz durchlese, bei mir herrscht gerade Zeitmangel und natürlich wird sich Uwe das Buch auch mal krallen, wenn ich reinlesen möchte. Das Label ist ein Label. Es klingt immerhin mehr nach SF als die ganzen "Science Thriller" und wir auch im entsprechenden Regal stehen. Mir ist es auch lieber, ich sehe die männliche Jugend kistenweise Unterhaltungsliteratur aus der Bücherei schleppen, als die Jungs mit Wodka auf dem Spielplatz sitzen oder mit der Playstation allein abhängen.
Sehr sympatisch finde ich das Nachwort, in dem Heitz "Die Bühne frei"gibt für Hardebusch und eine kleine Leseprobe. Vielleicht wird's gerade diese Buchreihe, die das Genre wieder pushed. Den Autoren merkt man jedenfalls an, dass sie Spaß an der Sache haben.

Grüße,
Nadine (Die Wetterbeschreibungen an Buchanfängen nicht leiden kann und die das Wort "pissen" überhaupt nicht mag)

Europa ist nicht nur ein Kontinent.

 


#23 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 20 May 2010 - 09:14

Der erste Satz lautet: "Ausgerechnet heute muss es pissen!".


Hmmm... nicht die schlechteste Eröffnung. :D

Najut, frage ich mal nach einem Exemplar an, obwohl ich in Bezug auf SF mit Uwe's Neuerscheinung mein Soll in diesem Jahr erfüllt hätte. ;)
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#24 Matthias

Matthias

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Geschrieben 20 May 2010 - 13:28

Spricht etwas dagegen, einen Verkaufsroman zu schreiben ? Spricht etwas dagegen, zielgruppenorientiert zu schreiben ? Spricht etwas dagegen, Popcornkino zu schreiben ? Nein. Von irgendwas muss der Mann ja leben. Und wenn der Mindestanspruch "Gute Unterhaltung" dazu führt, dass 10000e in die Buchhandlungen rennen und sich das Werk holen, finde ich das auch ok. Ich lehne es jedenfalls ab, elitär von oben herab auf das mainstream-orientierte Massenpublikum zu schauen...


Nach meinem Dafürhalten ist der Geschmack der breiten Masse leider nicht der Beste. Auf Big-Brother-Film Literatur oder BackStreetBoyz Bücher will ich gerne verzichten.
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#25 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 21 May 2010 - 08:48

Nach meinem Dafürhalten ist der Geschmack der breiten Masse leider nicht der Beste. Auf Big-Brother-Film Literatur oder BackStreetBoyz Bücher will ich gerne verzichten.


Nunja Matthias, du unterstellst mit deiner Aussage, daß BigBrother-Fans lesen können. Ein, in meinen Augen, unerhörter Vorwurf. :thumb:

Aber ich weiß, was du meinst :lol:

Allerdings sind die erzählerischen Fähigkeiten von Markus schon eine Hausnummer und auch, wenn ich mit seinen Genre-Bestsellern wie die Zwerge nichts anfangen kann, hat er mit anderen Büchern (Herrscher des Feuers z. B.) schon längst bewiesen, daß er neben Eschbach zu den wenigen deutschsprachigen Ausnahmeschriftstellern gehört, die eine Story auf Romanniveau hieven können, ohne zu langweilen.
Klar, es ist Mainstream, aber imho immer noch auf guten und international vermarktbaren Niveau.

Collector scheint der "klassischen SF-Erzählung" zu folgen - ein Abenteuer-Roman mit Zukunfts-Szenario.
Für mich, gerade nach den "kopflastigen" literarischen Exkursionen der letzten Zeit, ein willkommener Anlaß, sich mal wieder ordentlich "berieseln" zu lassen.

Wobei... der Sommerurlaub (und die damit verbundene Leseattacke), wird dieses Jahr ausschliesslich eine SF-Kiste.
So sieht der SUB bisher aus:

Die Meuterer: Ein Wilson-Cole-Roman von Mike Resnick
Die Verschollene Flotte: Furchtlos von Jack Campbell
Himmelssturz von Alastair Reynolds
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#26 † a3kHH

† a3kHH

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Geschrieben 21 May 2010 - 09:37

Wobei... der Sommerurlaub (und die damit verbundene Leseattacke), wird dieses Jahr ausschliesslich eine SF-Kiste.

*dezentaufdieneuenBrandonSandersonRomanehinweisentu*
:thumb:

#27 Matthias

Matthias

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Geschrieben 21 May 2010 - 10:47

Ich muss meine Eingangsaussage revidieren.

Im Nachwort macht der Autor glaubwürdig plausibel, warum er diesen Roman geschrieben hat. Ich habe jetzt nicht mehr den
Eindruck, dass es sich um einen "Verkaufsroman" handelt.

Sein Universum basiert auf einer Rollenspielwelt, deren Rechte er sich auch gesichert hat. Ulysses Spiele wird entsprechende Rollenspielsysteme dazu entwickeln. Das eröffnet wunderschöne Möglichkeiten für eine Romanserie.

Inhaltlich bemerke ich jetzt deutliche Anleihen an "Shadowrun" und "Warhammer" bzw. "Dark Heresy".
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#28 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 21 May 2010 - 10:50

BrandonSanderson


wasisndas?

Ich lese SF !!! :thumb:
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#29 Amtranik

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Geschrieben 21 May 2010 - 11:40

Sein Universum basiert auf einer Rollenspielwelt, deren Rechte er sich auch gesichert hat. Ulysses Spiele wird entsprechende Rollenspielsysteme dazu entwickeln. Das eröffnet wunderschöne Möglichkeiten für eine Romanserie.



Das hättest du hier im Forum auch schon nachlesen können bevor Du vorab erstmal
über den Roman schimpfst. :thumb:

#30 Amtranik

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Geschrieben 21 May 2010 - 11:41

Inhaltlich bemerke ich jetzt deutliche Anleihen an "Shadowrun" und "Warhammer" bzw. "Dark Heresy".


Liest Du sowas etwa?


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