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Erich von Däniken


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101 Antworten in diesem Thema

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#1 Dave

Dave

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Geschrieben 09 August 2002 - 20:49

1968 erschien das erste Buch von Erich von Däniken (Erinnerungen an die Zukunft) und der Horror nahm seinen Lauf. Jetzt sind es wohl gut zwei Dutzend Werke, die nicht mit „Fachtermini“ wie Präastronautik oder Paläo-SETI geizen. Da werden auf ägyptischen Wandmalerein ganz zweifelsfrei außerirdische Astronauten oder Glühbirnen ausgemacht, welche die düsteren Grüfte dereinst erhellten. Von Buch zu Buch scheint er mutiger bzw. dreister zu werden. Einmal bestieg er eigenhändig in Mittelamerika eine Höhle, in der er eine außerirdische Bibliothek ausfindig machte, deren Geheimnisse auf goldenem Papier verewigt waren. Nachdem ein Journalist bemerkte, dass es nicht einmal einem erfahrenem Bergsteiger gelänge, zu dieser Abgeschiedenheit vorzudringen, räumte er in einem folgenden Buch ein, dass er den währen Ort nicht preisgeben könne, weil er es einem Einheimischen „in die Hand versprochen“ habe. Wenn mir doch nur irgend jemand den Erfolg dieses Mannes erklären könnte...

Bearbeitet von Dave, 02 January 2004 - 13:43.


#2 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 09 August 2002 - 22:12

Wenn mir doch nur irgend jemand den Erfolg dieses Mannes erklären könnte...

Er vertritt seine Thesen mit einer kindlichen Begeisterung im Gesicht, bei der man keine Lüge vermuten würde. ;)

Außerdem sind einige seiner Überlegungen gar nicht so daneben ... Er weiß nur nicht, wann man aufhören soll und fabuliert sich dann um Kopf und Kragen.
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)

#3 Dave

Dave

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Geschrieben 13 August 2002 - 18:11

Wenn man seine Interviews sieht, dann könnte man  schwören, er ist von seiner Sache wirklich überzeugt. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass er in seinen Büchern Daten und Fakten bewusst manipuliert und fälscht. (er hätte wohl auch in die Politik gehen können...) Na ja, und dann sein enormer Erfolg. Der Mensch liebt wohl außergewöhnliche Geschichten, auch wenn sie auf tönernen Füssen stehen. Früher konnte sich Hoimar von Ditfurth so köstlich über ihn aufregen...

#4 Lt Lisa Marineris

Lt Lisa Marineris

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Geschrieben 14 August 2002 - 20:08

Ja, da muß ich mich auch mal outen - auch ich habe das Pingpong von Däniken und Dithfuth verfolgt: erst las ich Däniken und war überzeugt, daß es nur so gewesen sein könnte, dann kam Dithfurths Antwort und ich wurde nun belehrt, warum Dänikens Thesen Scheiße sind. Schade, daß Hoimar von Dithfuth inzwischen tot ist, aber Däniken weiterhin Bestseller verzapft. Wieso setzt eigentlich kein Wissenschaftler den Schreibkrieg fort und übernimmt den Gegenpart?!

#5 Dave

Dave

    Hamannaut

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Geschrieben 14 August 2002 - 20:40

Markus Pössel hat in seinem Buch PHANTASTISCHE WISSENSCHAFT einmal Stellung bezogen. Es geht speziell um Däniken und Buttlar. Er ist Physiker und sehr sachlich, ist also nicht ganz so schön wie die Statements von Hoimar von Ditfurth, dessen populärwissenschaftlichen Bücher bis heute (meine Meinung) unübertroffen sind.

#6 Beverly

Beverly

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Geschrieben 17 August 2002 - 10:45

Ich habe auch einige Bücher von Erich von Däniken gelesen und das nie recht ernst genommen. Das eigentlich Schlimme ist nicht seine Fabuliererei, sondern die Tatsache dass in den angeblich "seriösen" Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Leute mit den gleichen Methoden, aber mit weniger Charme und viel mehr Arroganz arbeiten. Die Prinzipien solcher Pseudo-Wissenschaft: - such dir aus komplexen Zusammenhängen einen Einzel-Aspekt heraus und mach ihn zur Allround-Erklärung - stricke daraus eine monokausale Theorie und lancieren sie mit viel Getöse in den Massenmedien; geht natürlich nur, wenn du die richtigen Leute kennst. - sorge dafür, dass in "Diskursen" immer nur bestimmte Fragestellungen vorkommen und blende mögliche Alternativen konsequent aus Das funktionierte allerdings nur in Radio, Fernsehen, Printmedien, wo nur eine kleine Schar Auserwählter sich als Meinungsmacher betätigen und Diskussionen mehr inszenieren als wirklich führen konnte. Im Internet, wo jeder seine Meinung sagen kann, ist es damit zum Glück Essig. Auf den unzähligen Foren im Web gehen etablierte Meinungsmacher einfach unter oder werden auf Normalmass zurechtgestutzt - ob das nun Erich von Däniken oder der Chefkommentator der "Süddeutschen Zeitung" ist  ;)

#7 Markus

Markus

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Geschrieben 17 August 2002 - 14:27

Ich denke, viele lesen Däniken nur um sich zu amüsieren, oder um zu lesen, was er wieder für einen Mist verzapft hat. Über Verkaufszahlen von Ihm hab ich keine Ahnung und ich habe auch nur Erinnerungen an die Zukunft von Ihm gelesen, aber viele Medienberichte über Ihn verfolgt. Von Däniken steht bei mir auf /ignore. Pseudowissenschaft gut und schön, die wird ja auch in der Science Fiction und vorallem bei PR eingesetzt. Aber dort, um einen fiktiven Roman zu schreiben und nicht um etwas als Tatsache hinstellen zu wollen. Ich habe auch nie die Freundschaft von Walter Ernsting zu von Däniken verstanden, wodurch er bei mir einige Sympatien eingebüsst hat.
Ad Astra !
SHINING

#8 Sinaida

Sinaida

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Geschrieben 30 August 2002 - 05:40

Für alle, die es vielleicht interessiert:

Autor Erich von Däniken und Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts sprechen über Ufos

Fr., 30.08.2002, 22 Uhr im WDR Fernsehen    

Link zur Vorschau auf www.WDR.de :http://www.b-trifft.de/vorschau.phtml                         

;)

Viele Grüsse

Sina

#9 Dave

Dave

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Geschrieben 31 August 2002 - 13:51

Ich habe einen Teil dieser Sendung gesehen, die vor über sechs Jahren aufgezeichnet wurde. Unser Erich, freundlich, nett und einen Kopf kleiner als die Moderatorin. Ein guter Zuhörer, fällt seinem Gegenüber nie ins Wort und erweist sich selbst als größter Skeptiker. Auf dieser Grundlage lässt sich natürlich bestens diskutieren. Es gibt keine Beweise, hält man ihm vor, nun, was ist eigentlich ein Beweis? Für Däniken sind die alten Schriften durchaus Beweise, denn sie sind teilweise verblüffend präzise, so dass kein Zweifel möglich ist. Man bilde sich seine eigene Meinung...

#10 pyrdakor

pyrdakor

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Geschrieben 05 September 2002 - 20:38

Ich habe auch einiges von v.Däniken gelesen und auch ein paar seine "Dokus" gesehen. Ich denke er hat ein paar weit hergeholte Theorien, aber mit einer Sache hat er recht wir wissen trotz all unserer Technologie noch nicht sehr viel über unseren Planeten und wenn mit seinem Mystizismus dazu beiträgt, dass der ein oder andere sich berufen fühlt und ein paar Mysterien aufklärt, dann aht der Mann meine Hochachtung. Auch wenn ich seinen Theorien nicht glaube, denke ich dass er wie viele andere Autoren auch dazu Anstoß gibt, los beweist mir das Gegenteil und findet wirklich raus was damals war! Das wir nicht viel über die Erde wissen beweist z.B., das vor Kurzem  eine alte Inka-Festung in den Bergen von Peru entdeckt wurde. Eigentlich hatte ich gedacht, dass man mit Satelliten unseren Planeten ziemlich genau absuchen kann, oder ggf. mit Hubble. Und Urwald der dies verdeckt ist in den Anden auch keiner. Übrigens falls einer mehr wissen möchte zu diesem Thema: www.archaelogie-online.de bietet viele Infos, ihr müsst nur in den Bereich Südamerika gehen. Pyrdakor

#11 Holger

Holger

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Geschrieben 08 September 2002 - 12:13

Hallo pyrdakor!

Eigentlich hatte ich gedacht, dass man mit Satelliten unseren Planeten ziemlich genau absuchen kann, oder ggf. mit Hubble.


Man muss eben wissen, wonach man sucht und wo. Ich denke dass vor den Linsen der Satellitenoptiken schon so einiges interessantes vorbeigezogen ist. Bloß ist die Kapazität diese Rohdaten auszuwerten einfach zu gering ...
"Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher befällt."
(Georg Christoph Lichtenberg)

#12 pyrdakor

pyrdakor

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Geschrieben 08 September 2002 - 13:00

Hallo Holger! Da hast du sicherlich recht! Allerdings denke ich, dass das Budget der Universitäten die einen Lehrstuhl für Archäologie haben, ziemlih niedrig ist um sich Satellitenaufklärung zu leisten. Ich denke diejenigen, welche die Mittel haben um sich so etwas zu leisten, setzen halt die Satelliten nunmal für ihre Zwecke ein und lassen niemanden ran. Soweit ich weiß, werden Satelliten, welche über exzellente Kameras verfügen primär zur Informationsgewinnung bzgl. potenzieller Gefahrenherde verwendet, also von Nachrichtendiensten und Infarot etc.- Satelliten primär von den Meteorologen um das Klima vorherzusagen, was trotzdem nicht klappt. Das liegt aber sicherlich wie du schon sagst an der mangelnden Datenauswertung. Pyrdakor

#13 Markus

Markus

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Geschrieben 08 September 2002 - 18:29

Interessant finde ich, dass viele SF interessierte scheinbar auch an der Archäologie interessiert sind. Wie kommt das ? Weil es da manchmal auch um unbekanntes und geheimnisvolles geht ?
Ad Astra !
SHINING

#14 Beverly

Beverly

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Geschrieben 08 September 2002 - 18:36

Ja :jumpgrin: die Vergangenheit ist ebenso ein "unbekanntes Land" wie die Zukunft und noch längst nicht lückenlos erforscht. Übrigens lese ich historische Romane und die zur Zeit sehr angesagten historischen Krimis genauso gerne wie Science Fiction und frage mich, ob ich damit die einzige hier bin.

#15 Lt Lisa Marineris

Lt Lisa Marineris

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Geschrieben 08 September 2002 - 20:45

Nö, da bist du nicht die einzige. Auch ich verschlinge gerne schöne, dicke Historienschinken, und auch einige "antike" Krimis habe ich gelesen, bevorzugt die Cadfael-Reihe von Ellis Peters.

#16 Dave

Dave

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Geschrieben 08 September 2002 - 20:50

Ich denke, Shining hat es richtig ausgedrückt. Irgendwie hat die Archäologie etwas anziehendes. Ich habe einmal eine Statuette gesehen, den Kopf einer Frau mit kunstvoll geflochtenem Haar, in Elfenbein geschnitzt. 35.000 Jahre alt, wenn ich mich recht entsinne. Vielleicht ist man wirklich auf der Suche nach dem verlorenen, vergessenen und geheimnisvollen Dingen. Ganz sicher kann man dem SF-Fan bestimmte Eigenschaften zusprechen, auch wenn sie schwierig zu fassen und zu erklären sind. Man fühlt es oder man fühlt es nicht. Ich kann Beverlys und Lisas Begeisterung für historische Romane gut verstehen. Ich mag die geschwungene barocke Sprache, die Architektur, vor allem die Musik. Nachdem ich als Kind einmal zufällig ein paar Takte Bach gehört habe, habe ich mich für viele Jahre geweigert, andere Musik zu hören. Auch heute höre ich bewusst nur barocke Komponisten (und Yngwie Malmsteen = Neoclassical Metalrock). Leider habe ich nie wirklich den Zugang zu historischen Romanen gefunden, obwohl ich zB DIE PÄPSTIN sehr mag. Es ist aber immer nur der Stil, die Sprache, die mich fasziniert. Ganz eindeutig dominieren die SF-Romane bei mir, warum, weiß der Geier...

#17 dyke

dyke

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Geschrieben 09 September 2002 - 17:48

Macht den lieben Erich nicht ganz so mies. Ich habe die beiden ersten Bände „Erinnerungen an die Zukunft“ und „Zurück zu den Sternen“ damals verschlungen, sowie den Band „Khoun, Ernst von  (Hrsg): Waren die Götter Astronauten? Wissenschaftler diskutieren die Thesen Erich von Dänikens“(1971). Danach habe ich dann Robert Charreaux entdeckt, der ähnliches ein paar Jahre früher behauptete. Auch die Diskussion mit H.v.Ditfurth habe ich verfolgte. Insgesamt war mein Eindruck, es kommt auf den Standpunkt des Beobachters an (der Beobachter legt das Ergebnis fest). Nicht alle Fragen die Däniken stellte sind beantwortet und nicht alle Wiederlegungen von Ditfurth sind tatsächlich bewiesen. Es ist bestimmt interessant, einmal die Fragen der ersten beiden Bände auf heutige Antworten der etablierten Wissenschaft abzuklopfen. Ich glaube, dass ein Großteil auch heute noch unbeantwortet ist. Und zumindest damals ging es EvD um die Fragen. Seine Antworten sollten nur provozieren, eine Zündholzschachtel sein, an der die Wissenschaft sich reiben kann, den allein mit Fragen wäre er bestimmt nicht weiter gekommen. Daß er letztendlich überzogen hat und genauso stur wie die Wissenschaftler wurde, bedauere ich. Aber auch hier hat der Kommerz erbarmungslos zugeschlagen. Gehen die ersten Songs von Elvis weniger unter die Haut, weil er später zu seiner eigen parodie wurde? Vielleicht hat jemand ja Lust, den Antworten zu den damaligen Fragen neu nachzugehen. Wäre bestimmt eine interessante Diskussion. Zur Frage, wie geht SF und Archäologie zusammen: Für mich ist es die Neugier nach dem Unbekannten, den Neuen, den phantasieanregenden möglichen Zusammenhängen und Deutungen, dem "Wunderbaren", daß nicht sofort durch rationale Erklärungen seinen geheimnisvollen Flair verliert. In beiden ist viel Raum für die eigene Phantasie, Vorstellungskraft und Beweise für das Gegenteil sind schwer anzutreten. Und möglicherweise ist auch EvD mit seinen Theorien nicht ganz unschuldig daran, zumindest bei mir. LG Dyke

#18 Dave

Dave

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Geschrieben 09 September 2002 - 19:30

Hallo Dyke! Ich gehe einmal davon aus, dass Deiner Betrachtung eine große Portion Ironie innewohnt. Ansonsten heißt es: Florett oder Degen ??!! Neu waren die Fragen Dänikens wirklich nie, er schlachtete sie lediglich aus. Die Frage ist ja, was man sich unter Beweisen vorstellt. Sich ständig über Jahre mit haarsträubenden Vermutungen zu Wort zu melden, verschleppt die eigentliche Grundfrage (Besuchten uns Götterastronauten aus dem All) nur. Sie führt zu neuen Auflagen und wenigen Antworten, wobei ich bezweifle, ob er sich selbst noch für die Antworten interessiert. Vielleicht wäre es lustig, einen alten Disput etwas aufzuwärmen. Da wären z.B. die Pyramiden. Diese Meisterleistungen der Architektur stehen weit außerhalb der Kenntnisse und technischen Möglichkeiten der damaligen Menschen. Eigentlich sogar außerhalb der heutigen Möglichkeiten. Es gibt keinen Zweifel, dass Außerirdische für dieses Werk verantwortlich sind!

#19 pyrdakor

pyrdakor

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Geschrieben 10 September 2002 - 20:26

Zum Thema SF-Fans und Archäologie interessiert, ich denke man möchte gerne mehr über die Vergangenheit wissen um zu erkennen wie sich alles entwickelt hat, um daraus mögliche Entwicklungen für die Zukunft abzuleiten, gerade die Statistik ist auf solche Infos angewiesen. Allerdings denke ich, dass gerade SF-Fans die Lücken schließen wollen. Zu Däniken nochmal, wer weiß vielleicht hat er ja doch recht? Zur Pyramiden-Sache, ich habe mal früher ne Pyramide aus Lego gebaut war ganz einfach, hoffentlich bin ich Terraner, Spaß beseite! Die Pyramiden sind wirklich erstaunlich und vieles ist nicht geklärt. Es kursieren ja immer neue Theorien wie sie gebaut wurden. Das neueste was ich gehört habe ist, dass die Steine mit Windkraft bewegt wurden sein sollen, also mit einer Art Lastdrachen oder Ballon. Wenn das stimmt wäre das schade für die Brüder Montgolfier! Allerdings, die mathematische Genauigkeit und astronomische Genauigkeit wie die PYramiden ins Niltal eingebettet wurden, fasziniert mich am meisten. Pyrdakor

#20 Thomas Sebesta

Thomas Sebesta

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Geschrieben 10 September 2002 - 21:48

@Däniken Die ersten Bücher Dänikens habe ich in meiner damals jugenlichen Unwissenheit verschlungen. Ich war überzeugt das etwas wahres drann sein müsse. Eigentlich war er für mich ein Held. Als ich älter wurde und mein Beurteilungsvermögen besser (hoffentlich) wurde habe ich mich entschlossen, mehr der richtigen Archäologie anzuschließen. Ich halte mehr von greifbaren, verifizierbaren Beweisen. Däniken ist für mich nichts anderes als ein Schriftsteller, der mit seinen Büchern drauflosfabuliert und eine Masche gefunden hat genügend Leser zu finden die seine Bücher kaufen um gut damit zu leben. Nicht mehr und nicht weniger. Ich lese seine Bücher wie Fantasy und kann mich darüber herrlich amüsieren. @Archäologie Ich habe oft festgestellt, dass SF-Fans auch großes Interesse an Archäologie haben. Bei mir ist es der Gegensatz der ich fasziniert. Ich will wissen wie Menschen lebten, vor tausenden von Jahren, was sie antrieb und worüber sie lachten und schimpften. Dann lese ich SF und schlage eine Brücke über die Gegenwart zur Zukunft. Und es verschlägt mir immer wieder den Atem vor dem menschlichen Erfindungsgeist. Und dann bilde ich mir ein, ein wenig von der Größe des menschlichen Geistes zu erahnen. Leider holt mich aber immer wieder die Erkenntnis zu Boden, das wir nicht dazulernen (besonders Politiker).

#21 Dave

Dave

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Geschrieben 11 September 2002 - 19:45

Ja, diese stummen Zeitzeugen faszinieren wirklich. Man hat in der Nähe der Pyramiden hölzerne Wippen gefunden, die womöglich bei dem Transport der stattlichen Quadern eine Rolle spielten. Man stelle sich ein Kreis vor und schneide die vier Bereiche ab, um ein Quadrat zu erhalten. Man denke sich diese Bereiche als Holzstücke und ergänze sie zu den Steinquadern. Das ganze fixiere man mit zwei Tauen. So kann man die schweren Steine rollend fortbewegen. Ich erinnere mich noch an folgendes: Däniken: Es ist unmöglich, die Pyramide allein durch Menschkraft in der kürze der Zeit errichten. Ditfurth: Das stimmt, wenn die Arbeiter einen Stein nach dem anderen verarbeiten, aber warum sollten sie nicht an verschiedene Stellen gleichzeitig tätig werden? Däniken: Die Cheopspyramide ist von perfekter geometrischer Form. Ihre Winkel ergeben sich aus der Kreiszahl Pi, die zur damaligen Zeit völlig unbekannt war. Ditfurth: Für die Ägypter war die Sonnenscheibe von besonderer Bedeutung, sodass sie auch in ihre Berechnungen einfloss. Man nehme für die Breite der Pyramide ein Holzscheibe und lasse sie x-mal abrollen. Für die Höhe nehme man den Durchmesser der Scheibe, ebenfalls x-mal. Alles ohne Taschenrechner.

#22 deval

deval

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Geschrieben 19 December 2003 - 13:45

tja, unter diesem link kann man dänikens neueste errungenschaft bewundern.


http://www.mysterypark.ch/


vorsicht, eine unheimliche begegnung der dritten art, könnte stattfinden.

#23 rockmysoul67

rockmysoul67

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Geschrieben 19 December 2003 - 14:06

Erstaunlich, ich dachte, ich hätte mich durch alle frühere Postings durchgelesen, doch diesen interessanten Thread hatte ich übersehen. Ich könnte Nekropoles Posting eigentlich wörtlich abschreiben. Genauso liegt die Sache bei mir. Als interessante Anekdote kann ich nur noch hinzufügen, dass ich vor ein paar Jahren bei einem Bekannten ein Buch aus den Siebzigern las. Darin stand, dass von Däniken über ein Ägyptisches Museum schrieb, in welchem eine Antike-Flugmaschinen-Ausstellung stattgefunden hatte. Über Ausstellungsstück A-704 (oder so) hätte Museumvorgestetzter ABC gesagt: "Diese Zeichnung ist klar eine Blaupause zur Bau eines funktionierendes Flugzeugs." (oder so ähnlich, ich kenne den genauen Wortlaut nicht mehr auswendig). Doch da gab es ein paar Leute, die - neugierig geworden - jene Ausstellungsstücke auch gerne sehen wollten und somit nachforschten. Resultat: Das Museum gab's. Die Ausstellung gab es nie. Die Ausstellungsstücke gab es nie. Die Ausstellungsnummer gab es nicht (auch nicht für ein anderes Item). (und auch Person ABC existierte nicht, aber da bin ich mir mit meiner Erinnerung nicht mehr ganz sicher). Ob dies von Däniken zu einem Betrüger qualifiziert? Die Gewinnzahlen des Mysteryparks sind für dieses erste Jahr übrigens eher etwas mager ausgefallen.

#24 Thomas Sebesta

Thomas Sebesta

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Geschrieben 19 December 2003 - 15:46

Bei Däniken gibt's einige solche Geschich'tln. Ich glaube mich sogar erinner zu können, dass es eigene Veröffentlichungen gibt die sich nur mit der Wiederlegung der Thesen von Däniken beschäftigen. Vielleicht finde ich Sie noch im Keller. Wie gesagt Däniken erinnert mich an die UFO-Logen - viel BlaBla und wenns ans beweisen geht gibts nur die allgegenwärtigen Verschwörungstheorien. Nicht ernst zu nehmen, aber von einigem Unterhaltungswert. SF pur - da gibt einigen Stoff der sich in SF-Romanen sehr gut machen würde.

#25 Ronni

Ronni

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Geschrieben 19 December 2003 - 16:01

Wie gesagt Däniken erinnert mich an die UFO-Logen

eigentlich ging ich davon aus, daß Däniken ein Ufologe ist (und das mit allem negativem im Hinterkopf, was mir zu Ufologen einfällt, was nicht gerade wenig ist)

Gruß Ronni
Die Schlauheit des Fuchses basiert zu 90% auf der Dummheit der Hühner.

epilog.de

#26 Thomas Sebesta

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Geschrieben 19 December 2003 - 17:04

...eigentlich ging ich davon aus, daß Däniken ein Ufologe ist...

Du hast natürlich recht, er ist Ufologe - die Unterscheidung die hier eingeflossen ist lediglich die, dass er über die Archäologie zu argumentieren bemüht ist und den Besuch Außerirdischer in der Vorzeit zu beweisen sucht, wärend die angesprochenen Ufologen die "Jetztzeit-Ufologen" sind, die mit den großen Verschwörungstheorien von Regierungen usw.
Reine Geschmackssache - in jedem Fall bleibt ein unangenehmer Geschmack zurück.

#27 Impala

Impala

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Geschrieben 19 December 2003 - 17:44

Ein ausgezeichneter Thread, wirklich. Nun, ich lese auch keinen Däniken mehr und ich kann mich auch kaum noch erinnern, außer an die Stelle, dass Göttersöhne sich mit Menschentöchtern mischen, hat mich wohl irgendwie beeindruckt ^_^ Ich halte es eher mit dem Posting von Dyke oben. Däniken ist mir schon allein deshalb sympathisch, weil er ganz offensichtlich die ausgetretenen Denkpfade verlassen konnte. Das ist mir wesentlich lieber, als Leute, die glauben zu wissen, was läuft, sich demnach für Realisten halten oder gar daran glauben, dass der Mensch vom Affen abstammt. ^_^ Impala
Julius Gaius Baltar!

#28 Ronni

Ronni

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Geschrieben 19 December 2003 - 17:48

dass der Mensch vom Affen abstammt.

naja, der eine mehr, der andere weniger ^_^
Die Schlauheit des Fuchses basiert zu 90% auf der Dummheit der Hühner.

epilog.de

#29 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 20 December 2003 - 01:33

Ich bin überzeugt, daß der Affe vom Menschen abstammt. Die Weiterentwicklung ist unverkennbar! :lookaround:
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)

#30 Ronni

Ronni

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Geschrieben 20 December 2003 - 09:52

Ich bin überzeugt, daß der Affe vom Menschen abstammt. Die Weiterentwicklung ist unverkennbar! :lookaround:

ich könnte mir vorstellen, daß die Affen das anders sehen
Die Schlauheit des Fuchses basiert zu 90% auf der Dummheit der Hühner.

epilog.de


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