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Interview mit uns (Uwe, ich) in der Fantastischen Woche


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75 Antworten in diesem Thema

#1 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 17 April 2011 - 12:16

Liebe Leute!

Soeben haben wir ein schönes Interview in der "Fantastischen Woche" gemacht (ein Interview mit uns, nicht von uns ;-). Ich fand es eine gute Gelegenheit, einmal darauf hinzuweisen, dass die deutsche SF nicht tot ist, aber mehr Öffentlichkeit vertragen könnte.

Hört mal rein bei http://www.sf-radio....tastischewoche/!

Gruß, Sven

Bearbeitet von fictionality, 17 April 2011 - 12:17.


#2 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 17 April 2011 - 13:40

Noch ist es nicht online... *gespannt*

FÜR IMMER 8 BIT!  |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#3 kah299887

kah299887

    Giganaut

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Geschrieben 18 April 2011 - 08:19

Inzwischen ist es online.

Nettes Gespräch, wobei man als interessierter Fan relativ wenig neues erfährt.
Außer das Uwe Post dieses Jahr noch einen neuen Roman fertigstellen will, und auch von Sven Klöpping ist wohl nächstes Jahr noch was zu erwarten.

Wir sind gespannt.

#4 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 18 April 2011 - 10:14

Moin.

Also mir hat die Sendung gut gefallen. Ich hör die ja normalerweise regelmäßig. Schön mal ein paar
Foristen "gehört" zu haben.

@Uwe

Ich finde deinen Ansatz, warum die Fantasy erfolgreicher ist sehr interessant.
Das trifft aber meines Erachtens auch auf viele Teile der SF-Leserschaft zu.

Eventuell konzentriert sich auch, anders als bei der SF, viel mehr des Potentials auf
das Geschriebene, während, was ich durch das regelmäßige hören von SF-Radio, gelernt habe,
in unserem Genre die Interessen breit fächern auf Film, Comic, Computerspiele, dann ein großer Teil Leute
die ( ich selber gehörte auch Jahrelang dazu ) ausschliesslich Ihre Lieblingsserie lesen und ansonsten keine großen
Leser sind.

Sehr wichtig ist glaube ich auch der in der SF fehlende Frauenanteil, den die Fantasy ganz sicher hat.

Und es kommt noch ein großer Schuss Psychologie dazu. SF und SF-Themen sind, das zeigen diese sogenannten
Blockbusterfilme immer wieder, in breiten teilen der Bevölkerung eigentlich total beliebt. Man schaue sich nur
mal die Liste der 10 erfolgreichsten Filme aller Zeiten an und sage mir wie das Verhältnis zwischen Phantastik zu
Nicht Phantastik ist.

Persönlich kann ich bis heute nicht nachvollziehn woher es offenbar kommt, das sich Leute zu schämen scheinen
ein Buch wo SF draufsteht zu kaufen. Ich habe vermutlich die letzten 20 Jahre irgendwo im Exil auf dem Alphamond
gelebt, denn ich war da eher immer stolz drauf und habe es als Prädikat für Toleranz, Offenheit und eine gewisse
kindliche Neugierde, die man sich erhalten hat angesehn.
Ich würde also eher erstmal symphatie zum Käufer von SF-Büchern empfinden. Aber das kommt vermutlich dann doch
daher das wir als "Insider" eine andere Sicht haben.

Als "Nerd" zb würde ich mich überhaupt nicht sehen. Wenn zb der Thomas Dräger anfängt über Comics zu schwadronieren
komm ich mir vor wie aufm Planeten Epsilon Eridani 3.

Vermutlich müsste man einfach alle SF-Bücher die im Mainstream verkauft werden als Thriller, Historischer Roman und was
weiss ich was dazu zählen und dann wäre das Verhältnis zwischen Fantasy und SF gar nicht mehr soooo dramatisch.

Deutsche SF hat es schwer. Da würde ich mich als SF-Vielleser auch gar nicht ausnehmen. Denn erstens kosten die
Bücher im Schnitt einfach mal mehr als ein Produkt von Heyne und Bastei. Und bis auf einige Ausnahmen sind die
Sachen sicher keinesfalls schlechter aber auch nicht besonders viel besser als ausgesuchte angelsächsische Romanwerke.

Was mich zb auch manchmal stört ist, wenn ich das Gefühl habe, das die hier vertretene Deutsche SF-Szene zu ambitioniert
wird und auf Teufel komm raus versucht, etwas verrücktes, nie dagewesenes, total abgedrehtes oder eben Literarisch besonders
tolles zu machen. Es ist ja mal ganz nett, aber sich gegenseitig mit beispielsweise Motto-Anthologien zu überbieten oder
den schalk zu übertreiben gefällt mir persönlich nicht. Eventuell bin ich genau die Zielgruppe die man auch erreichen muss
wenn man etwas mehr verkaufen will. Ich schrecke nicht vor anspruchsvollerem zurück, habe aber auch einfach meinen Spaß
an "nur" guter Unterhaltung.

Ich kann zb. für deine beiden Bücher sagen, das ich Symbiose total geliebt habe und es mir beim Zeigefinger schade ums
ausgegebene Geld war. War mir einfach zu viel des guten.

Bearbeitet von Amtranik, 18 April 2011 - 10:16.


#5 Diboo

Diboo

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Geschrieben 18 April 2011 - 10:16

Was mich zb auch manchmal stört ist, wenn ich das Gefühl habe, das die hier vertretene Deutsche SF-Szene zu ambitioniert
wird und auf Teufel komm raus versucht, etwas verrücktes, nie dagewesenes, total abgedrehtes oder eben Literarisch besonders
tolles zu machen.


Für diese Aussage bekommst Du von mir einen festen Knuddel.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

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#6 Naut

Naut

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Geschrieben 18 April 2011 - 10:39

Ich kann zb. für deine beiden Bücher sagen, das ich Symbiose total geliebt habe und es mir beim Zeigefinger schade ums
ausgegebene Geld war. War mir einfach zu viel des guten.

Seltsam. Ich fand, dass beide Bücher fast identische Schwächen teilen, wobei der Zeigefinger auf der Haben-Seite bessere Charaktere hat. Zeigt nur wieder, dass es sehr unterschiedliche Leser gibt.

Ist die deutsche SF zu ambitioniert? Keinesfalls. Es gibt nach wie vor eine Menge Tie-Ins, z.B. Bücher deutscher Autoren zu aktuellen Computerspielen, zuletzt zB. zu "Crysis". Die wollen meist "nur unterhalten". Warum werden die dann von den "Nur-Lesern" hier im Board ignoriert? Hier kann man weit mehr zu "Hinterland" oder "Symbiose" erfahren als zu diesen "Nur-Unterhaltungs"-SF. Wo sind zB. die Infos zu Helge Kautz oder Nikolas Wolff?

#7 Diboo

Diboo

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Geschrieben 18 April 2011 - 10:49

"Hinterland" oder "Symbiose" erfahren als zu diesen "Nur-Unterhaltungs"-SF. Wo sind zB. die Infos zu Helge Kautz oder Nikolas Wolff?


Gute Frage, ausgezeichnet. Vielleicht sollte das sf-radio die mal interviewen. Oder phantastik-news.de. Oder fantasyguide.de. Oder jemand anders der üblichen Verdächtigen.

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#8 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 18 April 2011 - 10:52

Seltsam. Ich fand, dass beide Bücher fast identische Schwächen teilen, wobei der Zeigefinger auf der Haben-Seite bessere Charaktere hat. Zeigt nur wieder, dass es sehr unterschiedliche Leser gibt.


So ist das eben und das ist doch auch gut so.

Ist die deutsche SF zu ambitioniert? Keinesfalls.


Für die ganze deutsche SF trifft das sicher zu, ich schrieb als einschränkung deshalb ja auch "manchmal" und "auf dem Board
vertreten" Da kann man zb Perry Rhodan mal ausschliessen, der ist hier ja nur aus Fan-Sicht vertreten.

Es gibt nach wie vor eine Menge Tie-Ins, z.B. Bücher deutscher Autoren zu aktuellen Computerspielen, zuletzt zB. zu "Crysis". Die wollen meist "nur unterhalten". Warum werden die dann von den "Nur-Lesern" hier im Board ignoriert? Hier kann man weit mehr zu "Hinterland" oder "Symbiose" erfahren als zu diesen "Nur-Unterhaltungs"-SF. Wo sind zB. die Infos zu Helge Kautz oder Nikolas Wolff?


Ich kanns für mich beantworten.

Bin mit meinen 42 Jahren jetzt kein so großer Computerspieler mehr, bzw beschränke mich da auf älteres Bewährtes und bin
nie up to date. So habe ich zb von Crysis nie gehört. Helge Kautz, Nikolas Wolff? Kenne ich nicht.

#9 Naut

Naut

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Geschrieben 18 April 2011 - 11:46

Ich kanns für mich beantworten.

Bin mit meinen 42 Jahren jetzt kein so großer Computerspieler mehr, bzw beschränke mich da auf älteres Bewährtes und bin
nie up to date. So habe ich zb von Crysis nie gehört. Helge Kautz, Nikolas Wolff? Kenne ich nicht.

Genau das meine ich ja! Ich bin nämlich (mit meinen 36 Jahren) auch kein Computerspieler mehr und kenne daher solche Veröffentlichungen meist auch nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass hier für die Freunde der Unterhaltungsliteratur ein ungehobenes Potential liegt. Wär doch schön, von solchen Büchern auch mal mehr zu erfahren; Helge Kautz war z.B. für seinen Roman zu "X2", "Farnhams Legende" für den DSFP nominiert - viel berichtet wurde aber über die Fortsetzungen nicht. Von Nikolas Wolff hat man schon mal gar nix gehört.

#10 † a3kHH

† a3kHH

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Geschrieben 18 April 2011 - 11:53

Ist die deutsche SF zu ambitioniert? Keinesfalls. [...] Die wollen meist "nur unterhalten". Warum werden die dann von den "Nur-Lesern" hier im Board ignoriert? Hier kann man weit mehr zu "Hinterland" oder "Symbiose" erfahren als zu diesen "Nur-Unterhaltungs"-SF. Wo sind zB. die Infos zu Helge Kautz oder Nikolas Wolff?

Ich darf dezent an die Collector-Diskussion erinnern - die erklärt vieles.

#11 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 18 April 2011 - 15:41

Ich muss gestehen, dass unser Interview schnell in einen Themenkomplex geriet, der im Rahmen eines Gesprächs, das über ein paar Minuten geht, nicht aufzudröseln ist. Daher war es naturgemäß nicht möglich, alle Aspekte hinreichend zu würdigen, hauptsächlich wollten wir natürlich unser Portal vorstellen. Und viel neues kann man auch schlecht erzählen, das meiste ist ja bekannt und wird immer wieder und wieder wiedergekäut:

- Die Geschäcker sind verschieden (innerhalb und außerhalb der SF)
- Die SF hat ein Nachwuchsproblem (was Bücher angeht, SF-Games spielt die Jugend ja)
- Große Verlage drucken selten deutsche SF-Autoren (wer weiß, vielleicht zu Recht, weil sie sooo gut nun doch nicht sind)
- Wir beneiden die Fantasy um ihre Auflagen (und auch "Collector"), ...
- ... aber sicher nicht um ihre inhaltliche Innovation (im allgemeinen, in ein paar Fällen ist die durchaus nicht wegzudiskutieren)

Allein an den Klammern, die zu setzen ich für nötig hielt, sieht man, dass hier gar nichts klar und eindeutig ist.

Daher lasst mich die Aufgabe für die deutsche SF-Gemeinde wie folgt zusammenfassen: Von nichts kommt nichts!

- deshalb haben wir das Portal deutsche-science-fiction.de eröffnet
- deshalb sollten wir Autoren uns gefälligst auf den Hintern setzen und (noch) bessere Bücher schreiben; ja, Dirk, auch und gerade unterhaltende! Recht so!
- deshalb sollten wir auch weiterhin offen kritisieren, denn nur so können sich Autoren verbessern (und die Autoren müssen kritikfähig sein und sich verbessern wollen)

Zum Schluss noch eine kleine Korrektur in eigener Sache: Richtig ist, dass ich versuche, dieses Jahr meinen nächsten Roman fertigzukriegen. Das heißt aber natürlich nicht, dass er dieses Jahr noch erscheint. Nicht dass sich da jemand umsonst Hoffnungen macht :D

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#12 Uwe Post

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Geschrieben 18 April 2011 - 15:47

Ach ja, und weil das weiter oben anklang: Auch ich unterstütze den Vorschlag, statt X Themen-Anthologien lieber Romane zu produzieren. Schade um die teilweise sicher schönen Kurzgeschichten, aber Romane kommen beim Publikum einfach besser an!

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#13 † a3kHH

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Geschrieben 18 April 2011 - 15:47

- Die SF hat ein Nachwuchsproblem (was Bücher angeht [...])

Nö, das ist eine Urban Legend

#14 Uwe Post

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Geschrieben 18 April 2011 - 15:49

Nö, das ist eine Urban Legend

Okay, dann anders: Unsere Community hier hat ein Nachwuchsproblem... der Altersschnitt dürfte bald jenseits der Lichtmauer liegen. Oder wo sind denn hier die Jugendlichen, die über "Black Out" diskutieren, einen hervorragenden SF-Jugendroman??!?

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#15 † a3kHH

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Geschrieben 18 April 2011 - 15:57

Nicht im "Fandom".
Aber, wie man den Verkaufszahlen unproblematisch entnehmen kann, existieren sie in nicht gerade geringer Anzahl.

#16 Gast_Guido Latz_*

Gast_Guido Latz_*
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Geschrieben 18 April 2011 - 16:00

Muss zwangsläufig über ein Buch diskutiert werden? In Foren? Ich glaube, sehr viele konsumieren nur. Sind Foren eventuell eine aussterbende Gattung (ähnlich wie verschiedene Newsgroups immer weniger Zuspruch finden)?

#17 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 18 April 2011 - 16:07

Muss zwangsläufig über ein Buch diskutiert werden? In Foren? Ich glaube, sehr viele konsumieren nur. Sind Foren eventuell eine aussterbende Gattung (ähnlich wie verschiedene Newsgroups immer weniger Zuspruch finden)?

Sagen wir mal so: Wenn ich ein Buch lese, und ich finde es weder besonders gut noch besonders schlecht, habe ich kaum Motivation, irgendwo darüber zu diskutieren...
Ich behaupte ja nach wie vor, dass das SFN-Forum nicht bunt genug ist, um auf den Nachwuchs ansprechend zu wirken :D

Davon abgesehen würde es mir schon reichen, wenn mehr Leute meine Bücher (oder die der Kollegen) lesen würden - wenn die Leute irgendwo was drüber absondern, ist das nice-to-have.

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#18 Amtranik

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Geschrieben 18 April 2011 - 16:28

Ich behaupte ja nach wie vor, dass das SFN-Forum nicht bunt genug ist, um auf den Nachwuchs ansprechend zu wirken :P



Das würde ich ganz fett unterstreichen :D

#19 kah299887

kah299887

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Geschrieben 18 April 2011 - 16:31

Ich behaupte ja nach wie vor, dass das SFN-Forum nicht bunt genug ist, um auf den Nachwuchs ansprechend zu wirken :rolleyes:

Das würde ich ganz fett unterstreichen :D


Was sollte sich denn ändern? :P

#20 Diboo

Diboo

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Geschrieben 18 April 2011 - 16:41

Sagen wir mal so: Wenn ich ein Buch lese, und ich finde es weder besonders gut noch besonders schlecht, habe ich kaum Motivation, irgendwo darüber zu diskutieren...
Ich behaupte ja nach wie vor, dass das SFN-Forum nicht bunt genug ist, um auf den Nachwuchs ansprechend zu wirken :D

Davon abgesehen würde es mir schon reichen, wenn mehr Leute meine Bücher (oder die der Kollegen) lesen würden - wenn die Leute irgendwo was drüber absondern, ist das nice-to-have.


Mir reicht es schon, wenn sie sie kaufen.
Lesen ist optional.

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#21 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 18 April 2011 - 17:30

Was sollte sich denn ändern? :D


Von mir aus nix. Ich brauch kein Bunt.
Aber ich weiss auch das dieses Board für einen 18jährigen SF-Nerd, sicherlich nicht sonderlich
interessant ist.

Und dann gibts ja hier auch eine reihe von Foristen die sofort mit dem erhobenen Zeigefinger operieren.
Sowas wirkt abschreckend.

Bearbeitet von Amtranik, 18 April 2011 - 17:30.


#22 † a3kHH

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Geschrieben 18 April 2011 - 17:52

nicht schreckend, stoßend.

#23 Ernst Wurdack

Ernst Wurdack

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Geschrieben 18 April 2011 - 18:24

Auch ich unterstütze den Vorschlag, statt X Themen-Anthologien lieber Romane zu produzieren. Schade um die teilweise sicher schönen Kurzgeschichten, aber Romane kommen beim Publikum einfach besser an!

Wunderbar! Wieder einer, der in der Realität angekommen ist.
:D

#24 Naut

Naut

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Geschrieben 18 April 2011 - 18:28

Muss zwangsläufig über ein Buch diskutiert werden? In Foren? Ich glaube, sehr viele konsumieren nur. Sind Foren eventuell eine aussterbende Gattung (ähnlich wie verschiedene Newsgroups immer weniger Zuspruch finden)?

Ist mir wurst, ich will nur darüber informiert werden. Am besten durch einen Kanal, der nicht Amazon heißt, denn Werbung kann ich mir auch im Fernsehen angucken. Ich will Infos von Leuten, deren Geschmack ich vertraue, und die finde ich nun mal vorwiegend hier und auf den assoziierten Seiten.

#25 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 18 April 2011 - 18:35

nicht schreckend, stoßend.


Du weisst ja genau wovon ich rede, gelle Du Nachwuchsschreck :D

#26 Tiff

Tiff

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Geschrieben 18 April 2011 - 18:41

Schade um die teilweise sicher schönen Kurzgeschichten, aber Romane kommen beim Publikum einfach besser an!

Woran liegt das? Sind die Kurzgeschichten so schlecht, oder lesen die Leute sogar lieber schlechte Romane als gute Kurzgeschichten? Oder liegt es nur daran, dass sich eine Anthologie nicht so einfach mit einem Blick aufs Cover und den Namen eines Autors in eine Schublade werfen lässt wie ein Roman?

#27 Diboo

Diboo

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Geschrieben 19 April 2011 - 06:11

Woran liegt das? Sind die Kurzgeschichten so schlecht, oder lesen die Leute sogar lieber schlechte Romane als gute Kurzgeschichten? Oder liegt es nur daran, dass sich eine Anthologie nicht so einfach mit einem Blick aufs Cover und den Namen eines Autors in eine Schublade werfen lässt wie ein Roman?


Ich kann nur für mich sprechen: Kurzgeschichten sind mir einfach zu... kurz.

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#28 Vincent Voss

Vincent Voss

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Geschrieben 19 April 2011 - 09:26

Könnte auch daran liegen, dass man als Autor mit einem Roman mehr Geld verdienen kann, als mit einer beigesteuerten Geschichte in einer Anthologie.

#29 Naut

Naut

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Geschrieben 19 April 2011 - 09:59

Könnte auch daran liegen, dass man als Autor mit einem Roman mehr Geld verdienen kann, als mit einer beigesteuerten Geschichte in einer Anthologie.

Das war glaube ich nicht die Frage. Die Frage war, warum die Leser Romane vor Kurzgeschichten bevorzugen (was ein Fakt ist).

Meiner Meinung nach liegen die Ursachen
1) in einer gewissen geistigen ... Inflexibilität, wie bei Dirk. :D Besser gesagt, die Leser wollen oft noch länger in ihren neuen Welten verweilen,
2) in der oft leider sehr gemischten Qualität von Kurzgeschichtenanthologien; man bekommt eben wirklich eine Wundertüte, das ist nicht nach jedem Geschmack.

Dass man mit Kurzgeschichten kein Geld verdient ist pauschal auch nicht richtig. Man muss nur wissen, was man wohin verkaufen kann. Es stimmt aber, dass man nicht einfach schreiben kann, wonach einem gerade so ist, und dann damit die schnelle Mark macht.

#30 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

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Geschrieben 19 April 2011 - 10:02

1) in einer gewissen geistigen ... Inflexibilität, wie bei Dirk. :D Besser gesagt, die Leser wollen oft noch länger in ihren neuen Welten verweilen,


Ja, dazu bekenne ich mich :-)

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