Zum Inhalt wechseln


Foto

SF schreiben - aber wie?


101 Antworten in diesem Thema

#1 fictionality

fictionality

    Illuminaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 916 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Schwarzwald

Geschrieben 17 May 2011 - 09:24

Hallo Leute!

Ich will nicht anmaßend erscheinen, aber ich traue mir doch zu, die wesentlichen Aspekte des Schreibens von SF verständlich vermitteln zu können, weshalb ich auf unserem Portal eine lose Reihe von Artikeln veröffentlichen werde, die gnädig formuliert so etwas wie einen SF-Schreibkurs darstellen könnten. Der erste Beitrag heißt "Wie finde ich die 'Science' für die SF ...?" Schaut mal rein!

Wer sich näher dafür interessiert ist eingeladen, hier mit uns zu diskutieren und vielleicht einen kleinen Schreibworkshop zu starten. Wir helfen so gut wir können. Mögliche Fragen:

Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?
Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?
Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?

Ich hoffe wir lernen etwas voneinander!

Schönen Gruß, Sven

 

 

Hier die anderen Artikel:

 

Die nötige Inspiration finden

 

Fremdartige Geschöpfe

 

Zwei Arten von Schriftstellern


Bearbeitet von fictionality, 04 April 2015 - 11:39.


#2 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 6056 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Saarbrücken

Geschrieben 17 May 2011 - 09:40

Hallo Leute!

Ich will nicht anmaßend erscheinen, aber ich traue mir doch zu, die wesentlichen Aspekte des Schreibens von SF verständlich vermitteln zu können, weshalb ich auf unserem Portal eine lose Reihe von Artikeln veröffentlichen werde, die gnädig formuliert so etwas wie einen SF-Schreibkurs darstellen könnten. Der erste Beitrag heißt "Wie finde ich die 'Science' für die SF ...?" Schaut mal rein!


Interessant. Auch, wenn ich diese Ratschläge niemals befolgt habe und niemals befolgen werde: mir reicht es, den Tachyonenstrahl zu polarisieren.

Wer sich näher dafür interessiert ist eingeladen, hier mit uns zu diskutieren und vielleicht einen kleinen Schreibworkshop zu starten. Wir helfen so gut wir können. Mögliche Fragen:

Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?


Geltungssucht.

Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?


Nach ca. 5000 Anschlägen werden meine Hände müde.

Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?


Das Problem lässt sich durch wildes Abschreiben guter Ideen lösen, finde ich.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

Mein Blog
 


#3 fictionality

fictionality

    Illuminaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 916 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Schwarzwald

Geschrieben 17 May 2011 - 09:44

Geltungssucht.


Auch eine Möglichkeit. Bei mir ist es reiner Idealismus.



Nach ca. 5000 Anschlägen werden meine Hände müde.


Nach ca. 10000 Anschlägen ist das Bier futsch. Tja, wohin bloß?

Das Problem lässt sich durch wildes Abschreiben guter Ideen lösen, finde ich.


Das vermeide ich. Wenn ich irgendwann mal keine guten Ideen mehr habe, geb ich mir den Gnadenschuss.

#4 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 6056 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Saarbrücken

Geschrieben 17 May 2011 - 09:45

Das vermeide ich. Wenn ich irgendwann mal keine guten Ideen mehr habe, geb ich mir den Gnadenschuss.


Ich klaue, wo ich kann.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

Mein Blog
 


#5 Naut

Naut

    Semantomorph

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 3569 Beiträge
  • Geschlecht:unbekannt

Geschrieben 17 May 2011 - 09:57

Ich klaue, wo ich kann.

Ich klaue nur bei den besten.
Zum Schreiben kam ich als Übersprungshandlung während meiner Promotion: Andere räumen da fünf mal am Tag ihre Wohnung auf, ich habe eben so um die 70 Kurzgeschichten geschrieben.

Hauptproblem während des Schreibens: Sich überhaupt mal dranzusetzen.

#6 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 4954 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:München

Geschrieben 17 May 2011 - 10:01

Ich klaue, wo ich kann.

Zu dem Thema ein off-beat-Kommentar:
Wer stiehlt, ist schöpferisch

Gruß
Ralf
Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)

ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!

#7 Naut

Naut

    Semantomorph

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 3569 Beiträge
  • Geschlecht:unbekannt

Geschrieben 17 May 2011 - 10:10

Überlegt euch vorher ganz genau, welche neuartige Technologie ihr in eurer Story beschreiben (und in eurem Plot verankern) wollt, bevor ihr loslegt.

Da fängt es meiner Meinung nach schon falsch an, denn Du, Sven, beschreibst hier jemanden, der so in seiner Kammer sitzt, im Fernsehen gerade Star Trek gesehen hat und jetzt denkt: "Oh, geil, ich hab zwar keine Ahnung von SF, aber das kann ja nicht so schwer sein!"
*fail*

Eigentlich sollte es doch so sein, dass man eine Geschichte erzählen möchte. Man hat also da diesen Plot, und irgendwann fällt einem auf, dass das ohne eine Zeitreise nicht funktioniert. Jetzt kann man entweder einen unsterblichen Zauberer-Druiden aus dem 12. Jh. bemühen, oder - falls man mit Fantasy nix am Hut hat - sich die passende Technologie dazu zusammensuchen. Dann schreibt man die Geschichte mit allem, was zum eigentlichen Schreiben gehört, also vorwiegend guten Charakteren + Spannungsbogen. Dann erst geht man durch und versucht sich auszudenken, wie die Technik funktionieren könnte, recherchiert also noch mal nach. Wenn man das nicht so gut kann, zeigt man die Geschichte jemandem, der sich mit den Themen etwas auskennt - fast jeder kennt einen Wissenschaftler oder Ingenieur.

Es ist nichts dagegen zu sagen, sich von aktuellen Forschungen zu guten Plots inspirieren zu lassen. Versucht man aber krampfhaft, zu jedem neuen Nature-Artikel eine Story herauszuhauen kommt außer Paraphrase meist nichts bei rüber.

#8 fictionality

fictionality

    Illuminaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 916 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Schwarzwald

Geschrieben 17 May 2011 - 10:23

Da fängt es meiner Meinung nach schon falsch an, denn Du, Sven, beschreibst hier jemanden, der so in seiner Kammer sitzt, im Fernsehen gerade Star Trek gesehen hat und jetzt denkt: "Oh, geil, ich hab zwar keine Ahnung von SF, aber das kann ja nicht so schwer sein!"
*fail*


*fail off*
Interessant was du da erwähnst. Im Prinzip habe ich hier aber bereits vorausgesetzt, dass eine Idee existiert, für die jetzt die nötige Technik gesucht wird. Es geht ja in diesem Artikel spezifisch darum, Technik zu integrieren, weshalb ich hier auch stärker darauf eingegangen bin.

Eigentlich sollte es doch so sein, dass man eine Geschichte erzählen möchte.


Siehe oben. Ich widerspreche dir nicht. Ganz am Anfang sollte eine tolle, begeisternde Idee stehen oder zumindest eine Vorstellung, Stimmung, Atmosphäre.

Es ist nichts dagegen zu sagen, sich von aktuellen Forschungen zu guten Plots inspirieren zu lassen. Versucht man aber krampfhaft, zu jedem neuen Nature-Artikel eine Story herauszuhauen kommt außer Paraphrase meist nichts bei rüber.


Auch hier stimme ich dir zu. Es gehört mehr dazu, ein guter SF-Schriftsteller zu sein, als nur Bedienungsanleitungen herunterzubeten. Mir persönlich ist der Schreibstil am wichtigsten. Der Wortfluss muss stimmen ;-)

#9 My.

My.

    www.sfcd.eu

  • SFCD-Moderator
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 12833 Beiträge
  • Geschlecht:männlich

Geschrieben 17 May 2011 - 10:41

Als ich in den 80ern und 90ern geschrieben habe, geschah das (unbewußt) aus selbsttherapeutischen Gründen; da inzwischen eh Hopfen und Malz verloren ist, schreibe ich auch nicht mehr.
Wenn ich geklaut habe, dann aus anständigen Motiven: Ich wollte nur einen Remix produzieren.

My.

Kontaktdaten? Hier. Oder hier.

Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd!


#10 fictionality

fictionality

    Illuminaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 916 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Schwarzwald

Geschrieben 17 May 2011 - 10:50

Ich denke, wir sollten uns nicht aufs Klauen konzentrieren (da hat man doch genug drüber gelesen, oder Herr zu Guttenberg?). Lasst uns lieber in die Richtung "Wie werde ich kreativ?" oder so abdriften ... Okay?

Nachtrag: Nichtsdestotrotz finde ich den oben erwähnten Artikel amüsant.

Bearbeitet von fictionality, 17 May 2011 - 11:15.


#11 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 6056 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Saarbrücken

Geschrieben 17 May 2011 - 10:52

Ich denke, wir sollten uns nicht aufs Klauen konzentrieren (da hat man doch genug drüber gelesen, oder Herr zu Guttenberg?). Lasst uns lieber in die Richtung "Wie werde ich kreativ?" oder so abdriften ... Okay?


Wo liegt der Gegensatz zwischen "klauen" und "kreativ sein"??

Wenn ich klaue, dann mache ich mir da echt viele Gedanken zu.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

Mein Blog
 


#12 fictionality

fictionality

    Illuminaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 916 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Schwarzwald

Geschrieben 17 May 2011 - 10:55

Wo liegt der Gegensatz zwischen "klauen" und "kreativ sein"??

Wenn ich klaue, dann mache ich mir da echt viele Gedanken zu.


Und welche? Gibt es Prioriäten (quellen- und inhaltsmäßig)?

#13 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 6056 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Saarbrücken

Geschrieben 17 May 2011 - 10:57

Und welche? Gibt es Prioriäten (quellen- und inhaltsmäßig)?


Natürlich. Ich klaue immer von den Autoren, die ich selbst gerne lese, weil ich so schreiben möchte, wie die es können. Also klaue ich bei Werken der MilSF und in der alternative history, und bei Autoren wie David Drake, Eric Flint, Taylor Anderson, John Ringo, Jack Campbell, David Weber u. a. Das mische ich alles zusammen, es kommt ein Schlag Titten drauf (haben die meist nix mit am Hut) und schreibe meinen Namen drüber.

Funktioniert hervorragend.

Bearbeitet von Diboo, 17 May 2011 - 13:48.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

Mein Blog
 


#14 Gast_Smiley_*

Gast_Smiley_*
  • Guests

Geschrieben 17 May 2011 - 11:24

Natürlich. Ich klaue immer von den Autoren, die ich selbst gerne lese, weil ich so schreiben möchte, wie die es können. Also klaue ich bei Werken der MilSF und in der alternative history, und bei Autoren wie David Drake, Eric Flint, Taylor Anderson, John Ringo, William Campbell, David Weber u. a. Das mische ich alles zusammen, es kommt ein Schlag Titten drauf (haben die meist nix mit am Hut) und schreibe meinen Namen drüber.

Funktioniert hervorragend.


Das ist im Dibooplug-Wiki alles nachzulesen!

Bearbeitet von Smiley, 17 May 2011 - 11:24.


#15 Naut

Naut

    Semantomorph

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 3569 Beiträge
  • Geschlecht:unbekannt

Geschrieben 17 May 2011 - 11:42

*fail off*
Interessant was du da erwähnst. Im Prinzip habe ich hier aber bereits vorausgesetzt, dass eine Idee existiert, für die jetzt die nötige Technik gesucht wird. Es geht ja in diesem Artikel spezifisch darum, Technik zu integrieren, weshalb ich hier auch stärker darauf eingegangen bin.

Okay. Ich habe Dich da wohl missverstanden, denn es gibt einige Schreibratgeber, die den von mir vorausgesetzten Ansatz verfolgen. Speziell in "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gibt es ein ganzes Kapitel, das sich mit dem Verfassen von Genre-Literatur befasst, das ist nach dem Muster eines "How To"s konstruiert:
1. Lies die Klassiker
2. Analysiere die Bla-Struktur
3. Bau dir einen Klischeeprotagonisten
usw.

Das finde ich gaga, denn es läuft darauf hinaus, dass SF-Geschichten geschrieben werden, die im Kern gar keine SF-Geschichten sind, da:

Siehe oben. Ich widerspreche dir nicht. Ganz am Anfang sollte eine tolle, begeisternde Idee stehen oder zumindest eine Vorstellung, Stimmung, Atmosphäre.

nicht erfüllt ist. Eher dient dann ein Standardplot als Grundgerüst, das bloß mit ein paar Klischees aufgepolstert wird.

Jetzt kommt gleich wieder DvB um die Ecke gebogen & deklamiert: "Das ist doch genau das, was ich mache! Und es funktioniert!" Glaube ich aber nicht.
Auch die sogenannte "gute Unterhaltungs-SF" hat meist eine solide Grundidee im Blick (die natürlich nicht neu sein muss, wieso auch, es gibt so wenig neues).
Es spricht auch absolut nichts dagegen, Plotideen, Gadgets, Aliens, typografische Spielereien, Metaphern und Erzählmätzchen zu klauen, wo immer man sie finden kann. Hauptsache, und da stimme ich Becky zu, man remixt das ganze ordentlich und fachgerecht.

Ich habe schon bei Arno Schmidt, Greg Egan, Phillip C. Jennings, Walter John Williams, Arthur C. Clarke, Tove Janson, Eddie Poe, Franz Kafka und Uwe Post geklaut. Und das sind nur die, die mir gerade spontan einfallen.

#16 Ernst Wurdack

Ernst Wurdack

    Verleger-O-Naut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 1457 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:bei Regensburg

Geschrieben 17 May 2011 - 12:34

Jetzt kommt gleich wieder DvB um die Ecke gebogen & deklamiert: "Das ist doch genau das, was ich mache! Und es funktioniert!" Glaube ich aber nicht.

Sein Erfolg, sprich die Verkaufszahlen geben ihm absolut recht.
Er schreibt für eine tatsächlich vorhandene Leserschaft, die gut vierstellig ist und die meisten anderen Autoren schreiben für eine Leserschaft, die nur in ihrer eigenen Vorstellung existiert.

#17 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

  • Moderator
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 4270 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Wetter (Ruhr)

Geschrieben 17 May 2011 - 12:41

Ich habe schon bei Arno Schmidt, Greg Egan, Phillip C. Jennings, Walter John Williams, Arthur C. Clarke, Tove Janson, Eddie Poe, Franz Kafka und Uwe Post geklaut.


Waaaaas? Na warte... :rolleyes: ;)

Nee. Ist mir eine Ehre. So herum ist das nämlich. Wenn eine Idee "geklaut" wird, war sie offensichtlich ganz gut.

Manche guten Ideen funktionieren ohne weiteres mehrfach, wenn man sie in einen frischen Kontext setzt. Zeitreisen zum Beispiel. Das ist einer der Gründe für den Erfolg von "Kaiserkrieger".

Andere Ideen sind einfach abgegriffen. Und trotzdem erfolgreich. Schaut euch amerikanische Filme an! :huh:

Ich möchte allerdings behaupten, dass die Ideendiskussion eher nebensächlich ist. Erstmal muss man das Schreibhandwerk selbst lernen. Das geht nicht ohne viel Übung und Textarbeit. Und funktioniert bewiesenermaßen bestens auf kurzgeschichten.de.

Bearbeitet von Uwe Post, 17 May 2011 - 15:39.

FÜR IMMER 8 BIT!  |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#18 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 8519 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Zürich

Geschrieben 17 May 2011 - 12:51

*fail off*
Interessant was du da erwähnst. Im Prinzip habe ich hier aber bereits vorausgesetzt, dass eine Idee existiert, für die jetzt die nötige Technik gesucht wird. Es geht ja in diesem Artikel spezifisch darum, Technik zu integrieren, weshalb ich hier auch stärker darauf eingegangen bin.


Spontan würde ich sagen, dass die Frage nach der "science" für mich eigentlich ziemlich uninteressant ist. Es gibt ja diverse SF-Romane, die verrückte und originelle Ideen haben und diese auf lustige Weise durchspielen, bei denen die Frage, wie das "funktioniert", aber unwichtig ist. Zwei berühmte Beispiele: Wie funktioniert die Psychohistorie in Foundation? Wir wissen es nicht, wir wissen nur, dass Hari Seldon die Zukunft berechnen kann. Jeder, der ein bisschen von Mathematik, Statistik, wissenschaftlichen Modellen etc. versteht, weiss, dass grundsätzlich nicht möglich ist. Ist aber egal, denn die Prämisse ist interessant. Oder die Androiden und künstlichen Tiere in Do Androids Dream of Electric Sheep – wie funktionieren die? Keine Ahnung, ist auch egal.

Was ich an Deinen Ausführungen interessant finde, ist, dass Du diese Einschätzung – ob bewusst oder nicht, ist mir nicht klar – im Grunde bestätigst. Denn die "science", die Du beschreibst, geht ja nur so weit, dass die Ausserirdischen Chlorophyll brauchen. Eine witzige Idee, für die aber elementare Schulbiologie erst einmal ausreicht. Ein interessanter Aspekt dieses Beispiels wäre in meinen Augen, dass die Ausserirdischen ein sehr eigennütziges Motiv hätten, um auf der Erde zu rabiaten Urwaldschützern zu werden. Da liegt für mich ein möglicher origineller Plot. Um diese Geschichte zu schreiben, muss ich aber eigentlich fast nichts über Biologie wissen; ob die Art und Weise, wie diese Ausserirdischen das Chlorophyll aus den Pflanzen gewinnen, nun im Detail und plausibel beschrieben wird, ist doch unerheblich.

Es gibt natürlich reichlich Beispiele, bei denen es nicht ohne ein gewisses Mass an Technik und Wissenschaft geht. Interessanter als die Frage, wo man die Informationen herkriegt – denn das ist heute dank Web tatsächlich viel einfacher geworden –, scheint mir aber die Frage, wie man die nötige Wissenschaft elegant einbaut. Da würde mich wirklich interessieren, welche Strategien ein erfahrener Autor wie Du entwickelt hat. Wie viel muss gemäss Deiner Erfahrung erklärt werden, was kann angedeutet werden, wo reicht ein Tachyonenstrahl, was sollte nach Möglichkeit gar nicht ausgeführt werden? In meiner Erfahrung ist das Problem seltener "falsche Wissenschaft", sondern unnötig ausführliche Infodumps (wenn die dann noch falsch sind, ist's besonders übel. Aber lieber ein Tachyonenstrahl als seitenlange Erklärungen, die am Plot auch nichts ändern), die vor allem zeigen, dass der Autor recherchiert hat, die aber die Geschichte nicht voran bringen.

Bearbeitet von simifilm, 17 May 2011 - 12:54.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

zfs40cover_klein.jpg ZFS16_Coverkleiner.jpg

  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
  • • (Film) gerade gesehen: «Suicide Squad»
  • • (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!

#19 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 6056 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Saarbrücken

Geschrieben 17 May 2011 - 12:52

Manche guten Ideen funktionieren ohne weiteres mehrfach, wenn man sie in einen frischen Kontext setzt. Zeitreisen zum Beispiel. Das ist einer der Gründe für den Erfolg von "Weltraumkrieger".


Nee, die anderen.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

Mein Blog
 


#20 Naut

Naut

    Semantomorph

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 3569 Beiträge
  • Geschlecht:unbekannt

Geschrieben 17 May 2011 - 12:54

Sag ich doch! :rolleyes:
Außerdem, Uwe, kennst Du die Geschichte ja, Du weißt schon, "Happi-Futter".

#21 Naut

Naut

    Semantomorph

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 3569 Beiträge
  • Geschlecht:unbekannt

Geschrieben 17 May 2011 - 13:00

Es gibt natürlich reichlich Beispiele, bei denen es nicht ohne ein gewisses Mass an Technik und Wissenschaft geht. Interessanter als die Frage, wo man die Informationen herkriegt – denn das ist heute dank Web tatsächlich viel einfacher geworden –, scheint mir aber die Frage, wie man die nötige Wissenschaft elegant einbaut. Da würde mich wirklich interessieren, welche Strategien ein erfahrener Autor wie Du entwickelt hat. Wie viel muss gemäss Deiner Erfahrung erklärt werden, was kann angedeutet werden, wo reicht ein Tachyonenstrahl, was sollte nach Möglichkeit gar nicht ausgeführt werden? In meiner Erfahrung ist das Problem seltener "falsche Wissenschaft", sondern unnötig ausführliche Infodumps (wenn die dann noch falsch sind, ist's besonders übel. Aber lieber ein Tachyonenstrahl als seitenlange Erklärungen, die am Plot auch nichts ändern), die vor allem zeigen, dass der Autor recherchiert hat, die aber die Geschichte nicht voran bringen.

Ich bin zwar kein "erfahrener Autor", aber meine Faustregel dafür ist, dass etwas immer dann erklärt werden muss, wenn ich als Leser sonst durch Ungläubigkeit aus dem Textfluss geworfen würde. Macht eine Geschichte sofort klar, dass gewisse Dinge in ihrer Welt eben möglich sind, dann braucht man auch keine Erklärungen. Ist sie aber in einem "höheren Plausibilitätsmodus" und kommt dann ein Novum vor, muss eine Erklärung eingebaut werden. Am besten sehr kurz, zum Beispiel in Form eines Monologs oder nebenbei im Dialog: "KIs kannte er ja, aber das hier war etwas anderes: Eine kooperierende Kolonie winziger Automaten, die nach außen eine komplette Persönlichkeit abbildeten."

#22 T. Lagemann

T. Lagemann

    Illuminaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 955 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Kohlscheid

Geschrieben 17 May 2011 - 13:21

Hallo zusammen,

ja ja, die Technik ... Gerade die fand ich finde ich in der SF am Uninteressantesten. Wichtiger ist mir das Verhältnis der Figuren zur Technik. Was jedoch nichts dran ändert, dass die Technik Hand und Fuß haben bzw. plausibel wirken muss. Aber ob und wie nun ein Endogyn Spinator funktioniert oder nicht, ist egal. So lange ein kleiner Defekt am selbigen Gerät die Handlung forciert, ist alles im grünen Bereich.

- Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?
Meine Grundschullehrerin. In Deutsch mussten wir damals Erlebnisaufsätze verfassen. Hat mir Spaß gemacht. Da

- Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?
Nur ein Problem und das heißt "Zeit". In letzter Zeit kommt da noch "Lust" hinzu, denn die habe ich aktuell nicht. Es gibt eben wichtigeres als Schreiben :rolleyes:

- Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?
Ich habe eher zu viele Ideen ...

"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Tom Hillenbrand "Qube" & Peter F. Hamilton "Fehlfunktion"
  • • (Film) gerade gesehen: Öhm, die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur sind zwar kein Film, aber waren dennoch unterhaltsam.

#23 My.

My.

    www.sfcd.eu

  • SFCD-Moderator
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 12833 Beiträge
  • Geschlecht:männlich

Geschrieben 17 May 2011 - 13:28

Ich würde nicht von "Klauen" reden (wollen); sowas ist Plagiatur. Wie ich schon andeutete, bin ich (v.a. in der Musik) Freund von Remixen; und so würde ich es auch bezeichnen, wenn man sich bei anderen Autoren "bedient", wenn man andere Autoren remixed. Das ist in meinen Augen völlig okay, so lange es eben erkennbar ist.

My.

Kontaktdaten? Hier. Oder hier.

Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd!


#24 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 6056 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Saarbrücken

Geschrieben 17 May 2011 - 13:42

Ich würde nicht von "Klauen" reden (wollen); sowas ist Plagiatur. Wie ich schon andeutete, bin ich (v.a. in der Musik) Freund von Remixen; und so würde ich es auch bezeichnen, wenn man sich bei anderen Autoren "bedient", wenn man andere Autoren remixed. Das ist in meinen Augen völlig okay, so lange es eben erkennbar ist.

My.


Das ist auch okay, wenn es nicht erkennbar ist. Hauptsache, es ist lesbar.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

Mein Blog
 


#25 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
  • Guests

Geschrieben 17 May 2011 - 16:48

Ich bin auch alles andere, als ein erfahrener Autor, finde aber den Grundgedanken dieses Threads spannend ;)

Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?
Ein schlechtes Buch. Ich bin mir nicht sicher welches es war, aber es war so grottoid ... der Gedanke "DAS kann ich auch. Und zwar VIEL besser!", war noch nicht bis zu bitteren Ende durchgedacht, als ich meinen ersten Gehversuch unternahm.
Da war ich ... grübel und an den Fingern nachzähl ... ungefähr 15 oder 16.
Das Ergebnis ... breiten wir bitte den gnädigen Mantel des Schweigens darüber aus, okay?

Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?
Der Film im Kopf läuft schneller, als meine lahmen Finger über die Tasten tanzen. Trotz Übung ohne Ende, einem halbblinden 10-Finger-System.
Die Omme ist einfach zu schnell :rolleyes:

Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?
Falscher Ansatz?
Spannende Ideen habe ich ohne Ende.
Nur an der Umsetzung hapert es :(
Aber ich sehe das wie mit dem Babymachen.
Das Üben macht einfach Laune :lol:
Und damit ich durchhalte nehme ich ... nein, keine rhombenförmigen Blaupillen :rofl1: Meine Droge ist Kaffee. Ohne Ende. Stark, schwarz und hinterhältig im Abgang.

Klauen, plagiieren ...
... tu ich nicht. Jedenfalls nicht bewusst, solange es keine Bilder sind, die ich im Kopf habe. Die können aus Büchern und Filmen gleichermaßen stammen. Da bediene ich mich, wenn es passt. Meist so, dass man das "Fundament" der jeweiligen Szene erkennt, aber auch sieht, dass ich da versucht habe was Eigenes draus zu machen.

Technik ...
... ist für mich ein notwendiges Übel :huh:
Ne, Spaß beiseite.
Technik und Handlung sollten Hand in Hand gehen, ohne in Technogebabble auszuarten.
Sie kann, so finde ich, Protas in Bedrängnis bringen, die Handlung vorantreiben etc.pp. Mehr Platz sollte sie aber nicht haben.
Wichtig ist für mich nur, dass sie im Wechselspiel stimmig wirkt.
Wie ein Tachyonengenerator in seiner Polarisation nun funktioniert oder nicht, ob er linksdrehende Isotonenquarks mit Flavour "ugly" bevorzugt, oder nicht, ist mir vollkommen wumpe.
Hauptsache die Kiste fängt nicht zu rauchen an.
Obwohl ... :smokin:

Für wen schreibe ich?
Ernst hat es auf den Punkt gebracht:

... die meisten anderen Autoren schreiben für eine Leserschaft, die nur in ihrer eigenen Vorstellung existiert.

:thumb:

Soweit meine Gedanken zu den Grundfragen dieses Threads.

LG

Dirk :D

Bearbeitet von Dirk, 17 May 2011 - 17:11.


#26 Naut

Naut

    Semantomorph

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 3569 Beiträge
  • Geschlecht:unbekannt

Geschrieben 17 May 2011 - 17:00

Klauen, remixen, plagiieren ...
... tu ich nicht.

Ach, nee ... und wie nennt man dann das:

[...] Bilder sind, die ich im Kopf habe. Die können aus Büchern und Filmen gleichermaßen stammen. Da bediene ich mich, wenn es passt. Meist so, dass man das "Fundament" der jeweiligen Szene erkennt, aber auch sieht, dass ich da versucht habe was Eigenes draus zu machen.

Das ist genau das, was Diboo (und ich) mit "klauen" meinen (und welche Bedeutung sollte das Wort "Klauen" sonst im Literaturbereich haben? :rolleyes: Ich meine, abgesehen von der plumpen Nummer, die Herr G. abgezogen hat, die deshalb schlicht als "wörtliches Abschreiben" zu bezeichnen wäre.) Im übrigen ist das in der Literatur guter Brauch und wird für gewöhnlich als "Reminiszenz" bezeichnet. Du weißt ja, auf den Schultern von Giganten und so ...

#27 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
  • Guests

Geschrieben 17 May 2011 - 17:10

Erwüscht :rolleyes:

Habe da "remixen" reingesetzt ohne drüber nachzudenken.
Wird direkt und umgehend rausgenommen.
Ich bin also ein bekennender "Remixer" ;)

Schuldbewussten Gruß

Dirk :huh:

Bearbeitet von Dirk, 17 May 2011 - 17:12.


#28 My.

My.

    www.sfcd.eu

  • SFCD-Moderator
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 12833 Beiträge
  • Geschlecht:männlich

Geschrieben 17 May 2011 - 17:41

@ Naut:

-> Klauen = Plagiat = abzulehnen.
-> Reminiszenz = Remix = guuut!

:thumb:
My.

Kontaktdaten? Hier. Oder hier.

Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd!


#29 fictionality

fictionality

    Illuminaut

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 916 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Schwarzwald

Geschrieben 17 May 2011 - 18:09

@ T.(homas?) Lagemann: Ich finde, Technik ist schon ein zentrales Element in der SF. Man sollte sich als Autor wenigstens ansatzweise Gedanken darüber gemacht haben, wie sie funktioniert und welche Risiken sie birgt. Natürlich besteht ein Plot nicht nur aus Technobabble, aber stellenweise eine Erklärung und besonders neue, noch nie dagewesene Technologien gehören für mich einfach dazu.

@ Dirk: Du schreibst, dass es an der Umsetzung guter Ideen hapert. Wie äußert sich das konkret? Bekommst du Angstschweiß, zittern dir die Finger derart dass du nicht mehr schreiben kannst (Scherz)? Oder ist es Stilunsicherheit? Oder die Plotentwicklung? Ich habe eigentlich immer umsetzen können was ich mir in meinem kranken Hirn so ausgedacht hab und kann mir das ehrlich gesagt überhaupt nicht anders vorstellen.

#30 Kaffee-Charly

Kaffee-Charly

    ---

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 1716 Beiträge
  • Geschlecht:männlich

Geschrieben 17 May 2011 - 18:35

...
Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?

Schulaufsätze.
Aber erst, nachdem meine Lehrerin damit einverstanden war, dass ich auch Erfundenes in den Aufsätzen schreiben durfte.
Das hat mir dann richtig Spaß gemacht und sogar gute Noten eingebracht.
Dann habe ich Seefahrergeschichten geschrieben, weil ich unbedingt Seefahrer werden wollte.
Danach fand ich Cowboys toll und hab' Cowboy-Geschichten geschrieben.
Es folgten Agentengeschichten und schließlich (allerdings erst mit 17) landete ich zuerst bei SF (nach dem Lesen meiner ersten Perry-Rhodan-Hefte) und später auch bei Fantasy (nach dem Lesen der Conan-Geschichten).

Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?

Das größte Problem besteht darin, dass mir viel zu oft etwas einfällt, wenn ich keine Zeit zum Schreiben habe. (Blöderweise meist beim Programmieren. :thumb: )
Wenn ich aber Zeit (und Lust) zum Schreiben habe, fällt mir oft nichts ein.

Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?

Weiß ich nicht. Ist mir auch egal.
Mir reicht das, was mir in den Sinn kommt, völlig aus - auch dann, wenn es nichts Neues ist.
Als reiner (unambitionierter) Hobby-Schreiberling brauche ich mir darüber auch keine Gedanken zu machen.

:fun:
Kaffee-Pott

Bearbeitet von Kaffee-Charly, 20 May 2011 - 22:45.




Auf dieses Thema antworten



  

Besucher die dieses Thema lesen: 0

Mitglieder: 0, Gäste: 0, unsichtbare Mitglieder: 0