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SF schreiben - aber wie?


101 Antworten in diesem Thema

#31 ✝ Christian Weis

✝ Christian Weis

    Temponaut

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Geschrieben 17 May 2011 - 18:55

Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?

Schlicht und einfach das Erzählenwollen.

Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?

Keins oder aber tausend - das kommt immer drauf an und lässt sich nicht an bestimmten Dingen festmachen.

Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?

Keine Ahnung ... :thumb:

#32 Vincent Voss

Vincent Voss

    Typonaut

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Geschrieben 17 May 2011 - 20:40

Zur Science in diesem Genre:

Schreibe beliebige gut klingende Wörter auf Kärtchen. Teile sie in drei Stapel auf. Kombiniere sie.

Fallbeispiel

Stapel 1: Semipermeable, Transzendente, Kristalloide
Stapel 2: Nano, Meta, Luna
Stapel 3: Reaktoren, Kompensatoren, Zentrifugen

Zack, fertig ist der Lachs.

#33 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 17 May 2011 - 22:02

Zur Science in diesem Genre:

Schreibe beliebige gut klingende Wörter auf Kärtchen. Teile sie in drei Stapel auf. Kombiniere sie.

Fallbeispiel

Stapel 1: Semipermeable, Transzendente, Kristalloide
Stapel 2: Nano, Meta, Luna
Stapel 3: Reaktoren, Kompensatoren, Zentrifugen

Zack, fertig ist der Lachs.


Das ist mir ein bisschen zu einfach. Da könnte ich auch Fantasy schreiben, wo schön klingende Namen und Orte verwendet werden. Zur SF gehört auch die Nachvollziehbarkeit.

#34 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
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Geschrieben 18 May 2011 - 04:48

@ Dirk: Du schreibst, dass es an der Umsetzung guter Ideen hapert. Wie äußert sich das konkret? Bekommst du Angstschweiß, zittern dir die Finger derart dass du nicht mehr schreiben kannst (Scherz)? Oder ist es Stilunsicherheit? Oder die Plotentwicklung? Ich habe eigentlich immer umsetzen können was ich mir in meinem kranken Hirn so ausgedacht hab und kann mir das ehrlich gesagt überhaupt nicht anders vorstellen.


Es ist ein wenig von beiden Dingen.
Stilunsicherheit, also Handwerk äußert sich bei mir so, dass ich mich frage, ob das überhaupt lesbar ist, was ich da so zusammenschreibe, ob man meinen Gedanken(bildern) folgen kann.
Und das kann schon bei der Plotentwicklung losgehen, schlimmer ist es aber meist während des Schreibens selber.
Da kommt zuerst die Phase, wo alles super läuft. Dann kommt eine kurze Zwangspause (man hat ja auch Familienleben und Brötchenjob) und dann (meist am nächsten Tag) kommt das große ?.
Das gilt für Prosatexte ebenso, wie für meine Rezensionen.

Ich versuche das so zu umgehen, dass ich in der Woche nur schreibe, und erst am Wochenende, wenn ich einen Gedanken auch in Ruhe und ohne Zeitdruck zu Ende denken kann, beginne ich das Geschriebene nochmal durchzulesen, hier was zu ver(schlimm)bessern, dort etwas zu streichen.

LG

Dirk

#35 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 18 May 2011 - 06:48

Sein Erfolg, sprich die Verkaufszahlen geben ihm absolut recht.
Er schreibt für eine tatsächlich vorhandene Leserschaft, die gut vierstellig ist und die meisten anderen Autoren schreiben für eine Leserschaft, die nur in ihrer eigenen Vorstellung existiert.

Maestro belieben mich mißzuverstehen: Natürlich hat Dirk Erfolg und der gibt ihm recht. Was ich nicht glaube ist, dass er tatsächlich nur ein bloßer völlig anspruchsloser Unterhaltungsschreiber ist, wie er immer gern behauptet. Das ist Koketterie, denn da steckt viel mehr Können dahinter, als er selbst zugeben möchte.

Schreibe beliebige gut klingende Wörter auf Kärtchen. Teile sie in drei Stapel auf. Kombiniere sie.

Fallbeispiel

Stapel 1: Semipermeable, Transzendente, Kristalloide
Stapel 2: Nano, Meta, Luna
Stapel 3: Reaktoren, Kompensatoren, Zentrifugen

Zack, fertig ist der Lachs.

Mag ja sein, dass ich ein Mutant bin, aber ich bekomme immer Krämpfe, wenn ich "SF"-Geschichten lese, die so mit technik umgehen. Das wirkt auf mich lieblos, dilletantisch im schlechtesten Sinne und ich fühle mich als Leser veralbert. Ich weiß, dass etliche Star-Trek-Episoden nach dem Muster befüllt wurden und - sorry Fans - das merkt man denen dann auch deutlich an.

Bearbeitet von Naut, 18 May 2011 - 06:56.


#36 Diboo

Diboo

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Geschrieben 18 May 2011 - 07:21

Maestro belieben mich mißzuverstehen: Natürlich hat Dirk Erfolg und der gibt ihm recht. Was ich nicht glaube ist, dass er tatsächlich nur ein bloßer völlig anspruchsloser Unterhaltungsschreiber ist, wie er immer gern behauptet. Das ist Koketterie, denn da steckt viel mehr Können dahinter, als er selbst zugeben möchte.


Du musst mich mit jemandem verwechseln.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

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#37 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 18 May 2011 - 07:32

Du musst mich mit jemandem verwechseln.

Nee, is klar. :thumb:

#38 T. Lagemann

T. Lagemann

    Illuminaut

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Geschrieben 18 May 2011 - 07:46

Hallo Sven,

Das ist mir ein bisschen zu einfach. Da könnte ich auch Fantasy schreiben, wo schön klingende Namen und Orte verwendet werden. Zur SF gehört auch die Nachvollziehbarkeit.


aber nicht nur die Nachvollziehbarkeit, sondern auch die Bereitschaft der Leser/innen nachzuvollziehen. Ist wie im Theater, wenn da auf einer Bühne ein Tisch und ein Stuhl steht, dann muss ich - so es Hamlet gibt - bereit sein, das für ein Schloss in Dänemark zu halten. Wenn ich es mache, wird mir die Aufführung wahrscheinlich gefallen, mache ich es nicht, wird das wahrscheinlich nichts.

Und so groß ist der Unterschied zwischen der Welt des Theaters und den Welten der SF nicht - beide versuchen Dinge glaubhaft zu machen, die nicht sichtbar sind oder die es nicht gibt. Sie spielen mit der Imaginationskraft des Publikums bzw. der Leser/innen.

Viele Grüße
Tobias

"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Tom Hillenbrand "Qube" & Peter F. Hamilton "Fehlfunktion"
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#39 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 18 May 2011 - 07:58

Es ist ein wenig von beiden Dingen.
Stilunsicherheit, also Handwerk äußert sich bei mir so, dass ich mich frage, ob das überhaupt lesbar ist, was ich da so zusammenschreibe, ob man meinen Gedanken(bildern) folgen kann.
Und das kann schon bei der Plotentwicklung losgehen, schlimmer ist es aber meist während des Schreibens selber.


Du solltest bei der Plotentwicklung nur die Handlung bestimmen. Mach dir keinen Kopf darüber, welche tollen Wortspiele du verwenden könntest. Das kommt beim Schreiben früh genug.

Zur Stilsicherheit: Kennst du Leute, die deine Texte eventuell mal probelesen könnten? Das ist eine gute Methode, sich vom eigenen Horizont zu lösen. Du könntest dir deine Texte auch mal laut vorlesen (und aufnehmen), um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie das geschriebene Wort in den "Ohren" der Leser klingen könnte.

Da kommt zuerst die Phase, wo alles super läuft. Dann kommt eine kurze Zwangspause (man hat ja auch Familienleben und Brötchenjob) und dann (meist am nächsten Tag) kommt das große ?.
Das gilt für Prosatexte ebenso, wie für meine Rezensionen.


Ich mache es immer so, dass ich nur dann schreibe, wenn ich einen "Lauf" habe. Wenn mir nichts mehr einfällt oder ich keine Lust habe, lasse ich den Text einfach liegen. Das kann manchmal Monate dauern. Wenn ich mich dann wieder ans Weiterschreiben begebe, lese ich den kompletten Text noch mal durch und versuche, dasselbe Gefühl zu entwickeln, das mich ursprünglich zum Schreiben angeregt hatte. Zwanghaft weiterschreiben führt zu nichts.

Ich versuche das so zu umgehen, dass ich in der Woche nur schreibe, und erst am Wochenende, wenn ich einen Gedanken auch in Ruhe und ohne Zeitdruck zu Ende denken kann, beginne ich das Geschriebene nochmal durchzulesen, hier was zu ver(schlimm)bessern, dort etwas zu streichen.


Bestimmt ein guter Weg. Schreiben braucht sehr viel Zeit, außer man schreibt jeden Tag 5 Seiten, dann automatisiert sich das (habe ich gehört). Nein, im Ernst: es gab Zeiten, in denen ich bis zu 10 Seiten pro Tag geschrieben habe. Da muss dann aber auch ganzjährig die Inspiration stimmen. Momentan kann ich aufgrund einer (immer besser werdenden) Krankheit nicht meine volle Power nutzen, aber das wird schon.

Vielleicht versuchst du mal Folgendes: Setz beim Schreiben Kopfhörer auf und höre deine Lieblingsmusik. Erst wenn du die Musik nicht mehr wahrnimmst, hast du begonnen, dich aufs Schreiben zu konzentrieren. Dann kommen auch garantiert gute Texte dabei heraus.

Schönen Gruß, Sven

#40 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 18 May 2011 - 08:09

Okay. Ich habe Dich da wohl missverstanden, denn es gibt einige Schreibratgeber, die den von mir vorausgesetzten Ansatz verfolgen. Speziell in "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gibt es ein ganzes Kapitel, das sich mit dem Verfassen von Genre-Literatur befasst, das ist nach dem Muster eines "How To"s konstruiert:
1. Lies die Klassiker
2. Analysiere die Bla-Struktur
3. Bau dir einen Klischeeprotagonisten
usw.

Das finde ich gaga, denn es läuft darauf hinaus, dass SF-Geschichten geschrieben werden, die im Kern gar keine SF-Geschichten sind, da:
nicht erfüllt ist. Eher dient dann ein Standardplot als Grundgerüst, das bloß mit ein paar Klischees aufgepolstert wird.


Man hat das Gefühl, dass der Autor in solchen Ratgebern disqualifiziert wird. Ihm wird die Fähigkeit abgesprochen, eigene Ideen und Plots entwickeln zu können, was jeder lernen kann, wenn er sich nur ein bisschen mit der SF und dem Schreiben beschäftigt und mit anderen austauscht.

#41 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 18 May 2011 - 08:37

Spontan würde ich sagen, dass die Frage nach der "science" für mich eigentlich ziemlich uninteressant ist. Es gibt ja diverse SF-Romane, die verrückte und originelle Ideen haben und diese auf lustige Weise durchspielen, bei denen die Frage, wie das "funktioniert", aber unwichtig ist ...


Auch ein Beispiel: der berühmte Babelfish. "Foundation" habe ich zwar bei mir im Regal, bin aber noch nicht dazu gekommen es zu lesen (Schande über mich), obwohl ich einige von Asimovs Robotergesetzen aus "Ich, Robot" kenne (das Buch, nicht der Film). Grundsätzlich ist es natürlich manchmal sinnvoller, Technik unerklärt zu lassen (z. B. bei humorigen Texten oder in action- und spannungsgeladenen Textteilen). Hier reicht dann die Erwähnung des Zweckes der Technologie (Mindestanforderung an den Autor).

Was ich an Deinen Ausführungen interessant finde, ist, dass Du diese Einschätzung – ob bewusst oder nicht, ist mir nicht klar – im Grunde bestätigst. Denn die "science", die Du beschreibst, geht ja nur so weit, dass die Ausserirdischen Chlorophyll brauchen. Eine witzige Idee, für die aber elementare Schulbiologie erst einmal ausreicht. Ein interessanter Aspekt dieses Beispiels wäre in meinen Augen, dass die Ausserirdischen ein sehr eigennütziges Motiv hätten, um auf der Erde zu rabiaten Urwaldschützern zu werden. Da liegt für mich ein möglicher origineller Plot. Um diese Geschichte zu schreiben, muss ich aber eigentlich fast nichts über Biologie wissen; ob die Art und Weise, wie diese Ausserirdischen das Chlorophyll aus den Pflanzen gewinnen, nun im Detail und plausibel beschrieben wird, ist doch unerheblich.


Schön dass du dir Gedanken zu meinem Artikel machst. Ich wäre bestimmt zu ähnlichen Schlussfolgerungen gekommen, hätte ich die Geschichte geschrieben (habe ich aber nicht). Die Art der Gewinnung von Chlorophyll könnte zum Beispiel eine Rolle bei rechtlichen und logistischen Konsequenzen spielen (inwieweit ist das erlaubt und technisch realisierbar)? Das wären dann aber lediglich ein oder zwei Absätze in der ganzen Story (von sagen wir mal 25 Seiten) - ich finde das ist nicht zu viel, reicht aber aus, um dem Leser eine Vorstellung von der Realisierbarkeit zu geben. Denn das ist ein ganz wichtiger Aspekt von SF-Literatur: wie könnten die darin enthaltenen Ideen irgendwann einmal umgesetzt werden? Hierfür sollten die Autoren zumindest Hinweise liefern, mit denen man arbeiten kann.

Interessanter als die Frage, wo man die Informationen herkriegt – denn das ist heute dank Web tatsächlich viel einfacher geworden –, scheint mir aber die Frage, wie man die nötige Wissenschaft elegant einbaut. Da würde mich wirklich interessieren, welche Strategien ein erfahrener Autor wie Du entwickelt hat.


Ich fühle mich gebauchpinselt. Erfahrener Autor ... Gut, ich habe mal einen Roman geschrieben, der aber verloren ging. Zwei eigene Bücher, na gut. Aber ich lerne immer noch. Vor allem, wie man so viel Skandale produziert, dass man irgendwann bei Stefan Raab auf der Couch landet ;-)

Wie viel muss gemäss Deiner Erfahrung erklärt werden, was kann angedeutet werden, wo reicht ein Tachyonenstrahl, was sollte nach Möglichkeit gar nicht ausgeführt werden? In meiner Erfahrung ist das Problem seltener "falsche Wissenschaft", sondern unnötig ausführliche Infodumps (wenn die dann noch falsch sind, ist's besonders übel. Aber lieber ein Tachyonenstrahl als seitenlange Erklärungen, die am Plot auch nichts ändern), die vor allem zeigen, dass der Autor recherchiert hat, die aber die Geschichte nicht voran bringen.


Puh, deine Fragen reichen locker für einen zweiten Artikel ...

Ich versuch's mal: Beim Schreiben sollte man sich immer vor Augen halten, zu wem man spricht (schreibt). Was könnte meine Leser interessieren, was langweilt sie eher? Natürlich bin auch ich kein Fan von seitenlangen Ausführungen über die Notwendigkeit und technischen Details von Replikatoren (der Vorteil liegt ja auf der Hand). Aber wenn es für die Story sinnvoll ist, wenn es sie um interessante Aspekte erweitert oder auch wenn Wissenschaftler als Protagonisten auftreten, kann es durchaus Sinn machen, sich auch mal in Details zu verlieren. Was ist zum Beispiel, wenn ein Replikator nur noch immer dasselbe ausspuckt? Da müssen Dateien editiert werden, Viren gecheckt etc. Wobei man die Fakten immer so eng mit der Handlung verknüpfen sollte, dass sie gar nicht weiter auffallen, einfach so mitgelesen werden. Was ich hasse, sind Geräte, die zwar einen schönen Namen haben, aber die nicht erklärt werden. Da explodiert dann ein Planet und keiner weiß warum. Das ist mir zu simpel. Gar nicht ausgeführt werden müssen Dinge, die schon heute oder in absehbarer Zukunft existieren, wofür der Leser also nicht extra eine Erklärung benötigt, sondern die er sich selbst erklären kann (3D-Holomenüs, Nanoroboter etc.).

Wenn die Technik den Plot um einen interessanten Aspekt erweitert, indem sie Informationen zu Hintergründen und Motivationen von Protagonisten liefert, wurde sie ideal eingesetzt. Wenn sie dagegen nur die reine Information liefert, ohne Hinweise oder "Verlinkung" zur eigentlichen Handlung, ist sie fehl am Platze. Alles andere lässt sich mit ein paar Worten erklären (Name der Technik und ihr Zweck).

Ich hoffe, ich habe dir ein bisschen geholfen.

#42 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

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Geschrieben 18 May 2011 - 16:15

Was ich hasse, sind Geräte, die zwar einen schönen Namen haben, aber die nicht erklärt werden. Da explodiert dann ein Planet und keiner weiß warum. Das ist mir zu simpel.


Ach was. Hauptsache, die Explosion ist ordentlich und es geht ordentlich was kaputt.

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#43 Gast_Guido Latz_*

Gast_Guido Latz_*
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Geschrieben 18 May 2011 - 17:28

Dirk hat verstanden.

#44 † a3kHH

† a3kHH

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Geschrieben 18 May 2011 - 17:50

Wie funktioniert die Psychohistorie in Foundation? Wir wissen es nicht, wir wissen nur, dass Hari Seldon die Zukunft berechnen kann. Jeder, der ein bisschen von Mathematik, Statistik, wissenschaftlichen Modellen etc. versteht, weiss, dass grundsätzlich nicht möglich ist.

Das ist nicht nur möglich, sondern wird heutzutage auch mit besonderer Vorliebe angewandt. Die entsprechende mathematische Disziplin dazu nennt sich "Spieltheorie".
Und by the way : Asimov war einer der Autoren, der extrem wissenschaftslastig war. Jede "verrückte" Idee von ihm hat eine reale wissenschaftliche Basis, die er nur weitergetrieben hat. War damals State of the Art. Siehe etwa den ersten Lazarus Long-Roman von Heinlein.

#45 methom

methom

    Teetrinkonaut

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Geschrieben 18 May 2011 - 17:57

Nee, is klar. :(


Vorsicht, wenn du seinem wahren Ich zu nahe kommst, lässt er dich töten. Ich lebe selbst schon ständig auf der Flucht...

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#46 methom

methom

    Teetrinkonaut

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Geschrieben 18 May 2011 - 20:41

Geltungssucht.

Ich glaube, die ist immer mit dabei. Zumindest, wenn jemand mit dem, was er schreibt, die Öffentlichkeit sucht. Wer mir sagt, dass es ihm nicht darum geht, Anerkennung für sein Werk zu erhalten, dem kann ich nicht glauben.


Bei mir ist es reiner Idealismus.

In wie fern bringt einen denn Idealismus zum Schreiben? Der Zusammenhang ist mir nicht ganz klar.

Manche guten Ideen funktionieren ohne weiteres mehrfach, wenn man sie in einen frischen Kontext setzt. Zeitreisen zum Beispiel. Das ist einer der Gründe für den Erfolg von "Kaiserkrieger".

Uwe mit fast schon lobenden Worten für eine Zeitreisegeschichte? :( Es geschehen noch Zeichen und Wunder ;)


Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?

Zum einen erinnere ich mich an zwei Aufsätze in der Schule, in denen wir Geschichten zu einem vorgegebenen Thema schreiben sollten, so in der fünften oder sechsten Klasse. Ein Thema war "In letzter Sekunde" und ich schrieb über eine Sturmflut in Hamburg. Das andere Thema weiß ich nicht mehr, aber die Geschichte handelte von einem Jungen, der im Eis einbricht.
Etwas später schrieb ich dann meine erste Science-Fiction-Geschichte, weil mir im Urlaub der Lesestoff ausgegangen war.
Aber warum habe ich später geschrieben und schreibe jetzt wieder? Das ist gar keine so einfach zu beantwortende Frage und ich glaube ich kenne bislang auch nur Bruchstücke der Antwort: weil ich glaube, dass ich es kann. Besser als mancher Schrott der Gedruckt wird. Weil die Ideen da sind und hinaus wollen.
Auf jeden Fall geht es mir absolut überhaupt gar nicht darum, Anerkennung zu bekommen. ;) :)

Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?

Neben der manchmal mangelnden Selbstdisziplin ist mein größtes Problem, dass meine Geschichten anfangen, mich zu langweilen, sobald ich sie zu Ende geplottet habe. Denn in dem Moment weiß ich ja, was passiert und wie es ausgeht. Und dann beginnt der anstrengende Teil des Schreibens. Sich trotzdem hinsetzen und aufschreiben, was ich mir ausgedacht habe. Überarbeiten. Überarbeiten. Überarbeiten. Meiner Meinung nach trifft der alte Spruch mit 5% Inspiration und 95% Transpiration voll ins Schwarze.

Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?

Wie gesagt, die Ideen sind nicht das Problem. Das lästige Niederschreiben ists.

Biom Alpha ist im Sonnensystem angekommen. Jetzt auf eigener Seite und auf Twitter @BiomAlpha


#47 Harald Giersche

Harald Giersche

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Geschrieben 18 May 2011 - 21:40

Ich glaube, die ist immer mit dabei. Zumindest, wenn jemand mit dem, was er schreibt, die Öffentlichkeit sucht. Wer mir sagt, dass es ihm nicht darum geht, Anerkennung für sein Werk zu erhalten, dem kann ich nicht glauben.

Den nehm ich schon mal garnicht,oder kaum ernst. Geld verdienen, okay, muss nich zwingend der Anreiz sein, aber z.B.: es gibt OpenSource in der IT, die leben als Gemeinschaft von Sponsoren. Anerkennung? Aber sicher. Wer da was anderes behauptet, ist nicht ehrlich, vor Allem nicht sich selber gegenüber. Ausnahmen mögen ....

In wie fern bringt einen denn Idealismus zum Schreiben? Der Zusammenhang ist mir nicht ganz klar.

....

Der muss einen doch nicht erst zum Schreiben bringen. Außerdem, warum soll es Einschränkungen in den Motivationen von Autoren geben, die es sonst nicht gibt? Selbstgefälligkeit, Arroganz, Geltungssucht, Geld verdienen wollen, Erzählen wollen, Goethe nacheifern .... all das ist doch wohl erlaubte Kraft, um Geschichten hervorzubringen? Da gibt es überhaupt keine Grenzen ...
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#48 fictionality

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Geschrieben 18 May 2011 - 21:57

In wie fern bringt einen denn Idealismus zum Schreiben? Der Zusammenhang ist mir nicht ganz klar.


Ich habe eine Vorstellung von einer idealen Zukunft und setze sie in Worte um. Daneben spielen auch noch meine Weltanschauung und meine Lebensweise eine Rolle, die ich bislang immer nach dem Intensivsten ausgerichtet habe das es zu erleben gibt.

#49 Gast_Dirk_*

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Geschrieben 19 May 2011 - 05:42

Ich möchte Harald zustimmen.

Ob es rein um Kohle, Ruhm und Groupies geht, oder einfach nur darum, eine handvoll wohlwollende Kommentare einzuheimsen, ob man die Welt verändern will, oder einfach nur Storys erzählen, um sie mit anderen zu teilen (und dafür eben jene bereits erwähnten wohlwollenden Kommentare zu erhalten. "Fishing for compliments" nennt man das, oder? ) ... so what?

Da einzig Wichtige ist nach meiner Meinung die Geschichte selber.
Nicht der Erzähler, und nicht seine Hintergedanken dabei.

Wenn die Story gut ist, und mich unterhält, kann der Autor gerne nach der Weltherrschaft streben (oder nach einem Mercedes mit Nappaledersitzen ;) ).
Hauptsache mein kleines, egoistisches Leserherz bekommt was es verlangt:

Ein paar Stunden abtauchen in einer Welt voller Abenteuer und Wunder.

LG

Dirk :(

#50 Angela Fleischer

Angela Fleischer

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Geschrieben 19 May 2011 - 09:42

Hallo Leute!

Ich will nicht anmaßend erscheinen, aber ich traue mir doch zu, die wesentlichen Aspekte des Schreibens von SF verständlich vermitteln zu können, weshalb ich auf unserem Portal eine lose Reihe von Artikeln veröffentlichen werde, die gnädig formuliert so etwas wie einen SF-Schreibkurs darstellen könnten. Der erste Beitrag heißt "Wie finde ich die 'Science' für die SF ...?" Schaut mal rein!


Science-Fiction hat doch mit Science nichts zu tun, also wirklich. Spaß beiseite. Ich habe sogar mal einen Roman in die Finger bekommen, der echte "Science" enthielt. Aber der war dann weder Fisch noch Fleisch. Die Wissenschaft hat unter der Handlung gelitten, die Handlung unter der Wissenschaft. War nicht gerade ein Lesevergnügen. Außerdem ging es schon wieder um Physik.
Wenn ich Wissenschaft will, nehme ich lieber ein Lehrbuch zur Hand. Da habe ich dann auch die freie Themenwahl. Was interessieren mich Wurmlöcher, wenn ich erfahren kann, wie die chemische Struktur eines Plastiksackerl aussieht? Na gut, ich schätze, es gibt viele Physikverrückte. Aber ich glaube auch, dass es viele gibt, die allmählich die Nase voll haben von Astrophysik und mal was anderes lesen wollen. Keine Ahnung, Archäologie oder so. Ist doch auch interessant.

Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?


Eine Schreibwerkstatt in der Schule, davor habe ich mich nie fürs Schreiben interessiert. Eine Schulfreundin von mir wollte ursprünglich mitmachen, aber dann ist was dazwischen gekommen. Sie fragte mich, ob ich Vertretung sein wollte und ich sagte widerwillig ja. In der Werkstatt ist dann der Funke übergeschlagen. Das erste Mal Schreiben bei mehr oder weniger freier Themenwahl. Es war eine erleuchtende Erfahrung für mich, die ich es schon immer geliebt habe, meine eigenen Geschichten zu spinnen.

Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?


Irgendwann streiken meine Sehnen. Außerdem ist der Kopf irgendwann leer und die Lust futsch. Muss dann einen Tag warten.

Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?


Öhm, ich hatte das Problem noch nie.

Bearbeitet von Angela Fleischer, 19 May 2011 - 09:44.


#51 Diboo

Diboo

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Geschrieben 19 May 2011 - 09:45

Wenn die Story gut ist, und mich unterhält, kann der Autor gerne nach der Weltherrschaft streben (oder nach einem Mercedes mit Nappaledersitzen :( ).


Ich habe mir gestern einen schönen 300 C angesehen. Aber über den Preis müssen wir nochmal reden.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
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#52 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 19 May 2011 - 11:25

Hallo Sven,

Man hat das Gefühl, dass der Autor in solchen Ratgebern disqualifiziert wird. Ihm wird die Fähigkeit abgesprochen, eigene Ideen und Plots entwickeln zu können, was jeder lernen kann, wenn er sich nur ein bisschen mit der SF und dem Schreiben beschäftigt und mit anderen austauscht.


nein, Autoren werden in solchen Ratgebern nicht disqualifiziert, sie werden nur daran erinnert, dass es Basics gibt. Warum z.B. sind Klassiker denn Klassiker? Weil sie von etwas erzählen, das auch über die Zeiten nicht an Bedeutung, Wichtigkeit und/oder Gültigkeit verliert. Und es kann nicht schaden, sich als Autor/in mal damit auseinander zu setzen bzw. entsprechende Bücher zu analysieren. Auch im Hinblick auf die Protagonisten.

Natürlich sollte man das Gelernte nicht 1:1 kopieren, aber ich glaube mich zu erinnern, dass Schreibratgeber derlei auch nicht empfehlen. Und auch nicht, dass man Ideen und Plots 1:1 übernimmt. Es geht wohl eher darum, dass man seine Ideen und Plots mal einer gründlichen Prüfung unterzieht ... Mancher Text ist ja eigentlich schon im Arsch, bevor er überhaupt geschrieben ist. Eben weil da alles missachtet wird, was für einen guten Text wichtig ist. Mal ist das Absicht mit dem Missachten, weil da Autor/innen glauben, ganz was tolles neues zu machen, mal aber auch bloß aus Unwissenheit, eben weil z.B. die Klassiker nicht bekannt sind.

Schreiben ist eben in erster Linie ein Handwerk. Und sein Handwerk muss man schon beherrschen. Das ist aber nichts Angeborenes. Das muss man lernen.

VG
Tobias

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#53 Pharo

Pharo

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Geschrieben 19 May 2011 - 12:18

Die größte Schwierigkeit beim Schreiben von SF besteht m.E. darin, zukünftige Technologien oder gesellschaftliche Phänomene
zu ersinnen, ohne von der Gegenwart überholt zu werden. Jüngstes Beispiel: "Mutter in den USA spritzt ihrer 8-jährigen Tochter Botox,
um deren Falten zu glätten" :angry: Die Meldung stammt vom 17. Mai. Alles andere ist Fantasie, Handwerk und Sitzfleisch.

Bearbeitet von Pharo, 19 May 2011 - 12:25.

  • (Buch) gerade am lesen:Dunkle Halunken (Terry Pratchett)
  • (Buch) als nächstes geplant:Der Tod kommt nach Pemberley (P.D. James)
  • • (Buch) Neuerwerbung: Dunkle Halunken
  • • (Film) gerade gesehen: Oblivion
  • • (Film) als nächstes geplant: Cloud Atlas
  • • (Film) Neuerwerbung: Skyfall

#54 Diboo

Diboo

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Geschrieben 19 May 2011 - 12:19

Die größte Schwierigkeit beim Schreiben von SF besteht m.E. darin, zukünftige Technologien oder gesellschaftliche Phänomene
zu ersinnen, ohne von der Realität überholt zu werden. Jüngstes Beispiel: "Mutter in den USA spritzt ihrer 8-jährigen Tochter Botox,
um deren Falten zu glätten" :angry: Die Meldung stammt vom 17. Mai. Alles andere ist Fantasie, Handwerk und Sitzfleisch.


Mist. Ich muss meinen großen, sechsbändigen "Schönheitschirurgie im 22. Jahrhundert"-Romanzyklus also begraben?

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
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"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
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#55 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 19 May 2011 - 12:21

Die größte Schwierigkeit beim Schreiben von SF besteht m.E. darin, zukünftige Technologien oder gesellschaftliche Phänomene
zu ersinnen, ohne von der Realität überholt zu werden. Jüngstes Beispiel: "Mutter in den USA spritzt ihrer 8-jährigen Tochter Botox,
um deren Falten zu glätten" :angry: Die Meldung stammt vom 17. Mai. Alles andere ist Fantasie, Handwerk und Sitzfleisch.


Und? Wenn aus der Prämisse was Interessantes gemacht wird, ist's doch egal, wenn diese von der Realität überholt wurde.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

zfs40cover_klein.jpg ZFS16_Coverkleiner.jpg

  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
  • • (Film) gerade gesehen: «Suicide Squad»
  • • (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!

#56 Pharo

Pharo

    Cybernaut

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Geschrieben 19 May 2011 - 12:31

Und? Wenn aus der Prämisse was Interessantes gemacht wird, ist's doch egal, wenn diese von der Realität überholt wurde.


Richtig. Wenn es vor oder während des Schreibens passiert, kann es inspirierend sein. Ist das Buch so gut wie fertig,
hat man ein Problem. Als Autor muss man deshalb lernen, extrem um die Ecke zu denken.
  • (Buch) gerade am lesen:Dunkle Halunken (Terry Pratchett)
  • (Buch) als nächstes geplant:Der Tod kommt nach Pemberley (P.D. James)
  • • (Buch) Neuerwerbung: Dunkle Halunken
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  • • (Film) Neuerwerbung: Skyfall

#57 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 19 May 2011 - 13:06

Mist. Ich muss meinen großen, sechsbändigen "Schönheitschirurgie im 22. Jahrhundert"-Romanzyklus also begraben?

Nicht, falls Du ihn reichhaltig illustrieren lässt ...
(Tschuldigung, der Steilvorlage konnte ich nicht widerstehen :angry: )

#58 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
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Geschrieben 19 May 2011 - 16:56

Ich habe mir gestern einen schönen 300 C angesehen. Aber über den Preis müssen wir nochmal reden.


Sei dir von ganzem Herzen gegönnt :huh:
Ich hatte sehr viel Spaß mit der "Ankunft" ;)

Und ich habe soeben in meinem Briefkasten "Der Verrat" vorgefunden ;)
Kohle ist auch umgehend online rausgegangen.

Es läppert sich also :angry:

Für´s Wurzelholzlenkrad reicht mein bescheidener Beitrag zwar nicht gerade ... aber vielleicht für das Kühlmittel der Klimaanlage?
:devil:

Bearbeitet von Dirk, 19 May 2011 - 16:56.


#59 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
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Geschrieben 19 May 2011 - 16:58

Nicht, falls Du ihn reichhaltig illustrieren lässt ...
(Tschuldigung, der Steilvorlage konnte ich nicht widerstehen :angry: )


Der nächste van den Boom ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet ;)

#60 My.

My.

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Geschrieben 19 May 2011 - 21:51

Ich habe mir gestern einen schönen 300 C angesehen. Aber über den Preis müssen wir nochmal reden.

[OT]
Naja, wir kennen uns nicht sonderlich gut, ich kenne dich nicht sonderlich gut, aber ich glaube nicht, daß ein Mercedes zu dir paßt. Ich sehe dich eher in was sportlicherem. Nein, kein Porsche oder sowas abgedroschenes. Ein BMW würde schon reichen.
[/OT]

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