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SF schreiben - aber wie?


101 Antworten in diesem Thema

#61 Harald Giersche

Harald Giersche

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Geschrieben 19 May 2011 - 22:06

[OT]
Naja, wir kennen uns nicht sonderlich gut, ich kenne dich nicht sonderlich gut, aber ich glaube nicht, daß ein Mercedes zu dir paßt. Ich sehe dich eher in was sportlicherem. Nein, kein Porsche oder sowas abgedroschenes. Ein BMW würde schon reichen.
[/OT]

My.

[OT]Wenn man Dirk auf Cons so herumspuken sieht, wünschte man sich, er würde keinen Führerschein haben und sich stattdessen kutschieren lassen. Unter diesem Aspekt könnte auch ein Mercedes durchgehehen, allerdings bräuchte der einen Fonds, wo sich der Herr vdB dann fläzen kann.[/OT]

Edith: hat OT Signs eingefügt

Bearbeitet von Harald Giersche, 19 May 2011 - 22:07.

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#62 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

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Geschrieben 20 May 2011 - 05:37

[OT]
Naja, wir kennen uns nicht sonderlich gut, ich kenne dich nicht sonderlich gut, aber ich glaube nicht, daß ein Mercedes zu dir paßt. Ich sehe dich eher in was sportlicherem. Nein, kein Porsche oder sowas abgedroschenes. Ein BMW würde schon reichen.
[/OT]

My.


Der 300 C ist doch gar kein Mercedes. Es ist ein Chrysler.

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#63 lapismont

lapismont

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Geschrieben 20 May 2011 - 06:28

Ich hatte mir Dirk immer eher als der Papamobil-Typ vorgestellt oder ganz stylisch auf einem Dromedar. Da kann man auch drauf und drin SF-Schreiben.

(ha, ich hab OT-Kurve gekratzt!)
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#64 toms23

toms23

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Geschrieben 20 May 2011 - 08:38

Mist. Ich muss meinen großen, sechsbändigen "Schönheitschirurgie im 22. Jahrhundert"-Romanzyklus also begraben?



Nö, wenn du den "kompletten Haut-Tausch" und die "wir hätten da noch einen schönen Kopf auf Lager" Storys schreibst, bist du echt wieder auf SF (oder Drogen, oder...)

#65 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 20 May 2011 - 08:52

nein, Autoren werden in solchen Ratgebern nicht disqualifiziert, sie werden nur daran erinnert, dass es Basics gibt. Warum z.B. sind Klassiker denn Klassiker? Weil sie von etwas erzählen, das auch über die Zeiten nicht an Bedeutung, Wichtigkeit und/oder Gültigkeit verliert. Und es kann nicht schaden, sich als Autor/in mal damit auseinander zu setzen bzw. entsprechende Bücher zu analysieren. Auch im Hinblick auf die Protagonisten.


Das bestreitet ja auch niemand. Trotzdem gibt es "solche" Ratgeber, nämlich solche, die Dirk erwähnt hat, in denen der/die Autor/en dem Leser (bzw. Schreiber) die Unfähigkeit unterstellt, sein Handwerk nicht zu beherrschen, indem er passierte Lesekost serviert, alles haarklein auseinanderdividiert, keinen Raum für Kreativität zulässt (und das heißt dann auch noch kreatives Schreiben). Die kommen dann meist von oben herab daher und meinen, das ganze Schreiben neu erfinden zu müssen. Die meinte Dirk bestimmt und ich auch.

Natürlich sollte man das Gelernte nicht 1:1 kopieren, aber ich glaube mich zu erinnern, dass Schreibratgeber derlei auch nicht empfehlen. Und auch nicht, dass man Ideen und Plots 1:1 übernimmt. Es geht wohl eher darum, dass man seine Ideen und Plots mal einer gründlichen Prüfung unterzieht ... Mancher Text ist ja eigentlich schon im Arsch, bevor er überhaupt geschrieben ist. Eben weil da alles missachtet wird, was für einen guten Text wichtig ist. Mal ist das Absicht mit dem Missachten, weil da Autor/innen glauben, ganz was tolles neues zu machen, mal aber auch bloß aus Unwissenheit, eben weil z.B. die Klassiker nicht bekannt sind.


Ein paar Klassiker sollte man schon kennen. Trotzdem interessiert mich auch immer wieder, wie jemand ans Schreiben herangeht, der noch nie einen SF-Roman gelesen hat. Manchmal entsteht so etwas richtig Spannendes.

Schreiben ist eben in erster Linie ein Handwerk. Und sein Handwerk muss man schon beherrschen. Das ist aber nichts Angeborenes. Das muss man lernen.


Im übertragenen Sinne meinst du jetzt, gell?

;-)

#66 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 20 May 2011 - 08:54

Der nächste van den Boom ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet ;)


Titel: "Wie ent-falte ich meine Persönlichkeit?"

#67 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 20 May 2011 - 15:08

Hallo Sven

Das bestreitet ja auch niemand. Trotzdem gibt es "solche" Ratgeber, nämlich solche, die Dirk erwähnt hat, in denen der/die Autor/en dem Leser (bzw. Schreiber) die Unfähigkeit unterstellt, sein Handwerk nicht zu beherrschen, indem er passierte Lesekost serviert, alles haarklein auseinanderdividiert, keinen Raum für Kreativität zulässt (und das heißt dann auch noch kreatives Schreiben). Die kommen dann meist von oben herab daher und meinen, das ganze Schreiben neu erfinden zu müssen. Die meinte Dirk bestimmt und ich auch.


naja, es wird aber auch Leute geben, die derlei Bücher als sehr hilfreich empfinden. Und ob und wie ein Ton ist, ist Interpretationssache :coool:

Genreliteratur zeichnet sich ja zudem oft auch durch enge Grenzen aus, da kann es für angehende Autor/innen durchaus hilfreich sein, über diese Grenzen aufgeklärt zu sein. Und da bedarf es manchmal eben auch einer deutlichen Sprache.

Habe übrigens mal ein Drehbuchseminar mitgemacht, bei dem der Dozent ziemlich auf den "Regeln" für Drehbücher bzw. die Story beharrte. Einige fanden das abschreckend, ich hilfreich. Es liegt ja an mir, welchen Schluss ich daraus ziehe. Als Autor muss ich ja fragen, was ich will. Will ich ein Buch schreiben, dass kommerziell Erfolg hat? Oder will ich eines schreiben, in dem ich mich verwirkliche. Manchmal geht natürlich beides zusammen ;)

Und, nein, ich weiß nicht, wie man einen kommerziell erfolgreiches Buch schreibt. Und die Zahl der Diskussionen, die dazu geführt worden sind, ist ungefähr so groß wie die Zahl der Überlegungen in Verlagen, die zu dem Thema angestellt worden sind. Aber als durchaus hilfreich hat sich das Einhalten gewisser Regeln erwiesen. Mein Lieblingsbeispiel dazu ist Ken Follett, der ja eigentlich fast nur ein Buch immer und immer wieder geschrieben hat ...

Ein paar Klassiker sollte man schon kennen. Trotzdem interessiert mich auch immer wieder, wie jemand ans Schreiben herangeht, der noch nie einen SF-Roman gelesen hat. Manchmal entsteht so etwas richtig Spannendes.


Mhm, und wie soll so einer wissen, dass SF-Romane eben diese von dir als notwendig beschriebene technische Neuheit enthalten (müssen)?


Im übertragenen Sinne meinst du jetzt, gell?

;-)


Jein, aber ich führe das jetzt nicht aus, da ich die nächsten zwei Wochen im Urlaub bin. Und eine Diskussion über die Wellen, die einen See aufwühlen, ohne den, der den Stein hineingeworfen hat, halte ich nicht für so gut. Anschließend gerne :xmas:

VG
Tobias

"Wir sind jetzt alle Verräter."
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(James Corey, Calibans Krieg)

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  • • (Film) gerade gesehen: Öhm, die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur sind zwar kein Film, aber waren dennoch unterhaltsam.

#68 Gast_muellermanfred_*

Gast_muellermanfred_*
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Geschrieben 20 May 2011 - 17:50

Dirk van den Boom ist freundlich, witzig und intelligent. Und sehr klein.

Schade, ich dachte, ich lerne hier, wie man SF schreibt. Oder hat das eine ursächlich etwas mit dem anderen zu tun? *grübel*

#69 Naut

Naut

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Geschrieben 20 May 2011 - 18:32

Schade, ich dachte, ich lerne hier, wie man SF schreibt. Oder hat das eine ursächlich etwas mit dem anderen zu tun? *grübel*

Och, das kann ich Dir verraten: Setz Dich hin & tipp eine Geschichte in die Tastatur. Lass Dinge darin vorkommen, die es heute noch nicht gibt, aber vielleicht in ein paar Jahren oder noch später. Mach die Geschichte spannend und die Charaktere bunt und interessant. (Hier ist übrigens der Zusammenhang: Bau einen DvB-Charakter in die Geschichte ein, der sollte interessant genug für einen ganzen Roman sein.) Fertig! ;)

#70 Jaktusch †

Jaktusch †

    Andronaut

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Geschrieben 20 May 2011 - 22:29

Schade, ich dachte, ich lerne hier, wie man SF schreibt.


Diese Ambition hast du doch gar nicht.
Und falls doch: du könntest es (jedenfalls besser als mancher, der sich hier im SFN als "Autor" geriert...)

Jaktusch
Man erwirbt keine Freunde, man erkennt sie.

#71 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
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Geschrieben 21 May 2011 - 07:02

Titel: "Wie ent-falte ich meine Persönlichkeit?"


Mein Tipp:
Blasen ... äh ... pusten.
Pusten, bis der Arzt kommt.
;)

Aber zurück zum Thema:

Trotzdem interessiert mich auch immer wieder, wie jemand ans Schreiben herangeht, der noch nie einen SF-Roman gelesen hat. Manchmal entsteht so etwas richtig Spannendes.


Warum sollte jemand, der noch nie Science Fiction gelesen hat, ausgerechnet in diesem Genre schreiben (wollen)?
Ich habe noch nie einen Liebesroman gelesen.
Warum sollte ich mich also jemals an einem versuchen?

Irgendwie wird mir da der Hintergedanke, die Motivation des fiktiven Schreibers nicht ganz klar.
Ich dachte immer, man greift selber zum Stift (oder zur Tastatur), um sich dort auszutoben, wo man sich wohlfühlt, wo man sich auskennt, was sich anfühlt wie Haut auf Haut?
Um bei meinem Beispiel zu bleiben:
Ein Liebesroman würde sich für mich beim Schreiben anfühlen wie ein Neoprenanzug.
Fremdartig.
Ungewohnt.

Ratlsoen Gruß

Dirk ;)

Bearbeitet von Dirk, 21 May 2011 - 07:03.


#72 methom

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Geschrieben 21 May 2011 - 08:24

Warum sollte jemand, der noch nie Science Fiction gelesen hat, ausgerechnet in diesem Genre schreiben (wollen)?
Ich habe noch nie einen Liebesroman gelesen.
Warum sollte ich mich also jemals an einem versuchen?


Weil man eine Idee für eine Geschichte / Roman hat.
Ich kann mir (aus eigener Erfahrung) gut vorstellen, dass jemand eine Idee, sogar einen Plot für ein Genre hat, in dem er sich nicht oder kaum auskennt.
Das birgt natürlich entsprechende Risiken: gut möglich, dass man etwas wiederholt, was im Genre schon tausendfach präsentierte Standardkost ist. Andererseits ist man vielleicht nicht von den Konventionen eingeschränkt und bringt frischen Wind in die klischeeverseuchte Stube.

Biom Alpha ist im Sonnensystem angekommen. Jetzt auf eigener Seite und auf Twitter @BiomAlpha


#73 Diboo

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Geschrieben 21 May 2011 - 11:05

Mal abgesehen davon, dass es wenige überzeugende SF-Liebesromane gibt. Ich halte das sogar für ein Desiderat.

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#74 methom

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    Teetrinkonaut

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Geschrieben 21 May 2011 - 11:11

Mal abgesehen davon, dass es wenige überzeugende SF-Liebesromane gibt. Ich halte das sogar für ein Desiderat.

Da stimme ich dir zu.

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#75 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 21 May 2011 - 11:39

naja, es wird aber auch Leute geben, die derlei Bücher als sehr hilfreich empfinden. Und ob und wie ein Ton ist, ist Interpretationssache ;)


Klar. Es geht aber nicht um einen Ton, sondern um konkrete Inhalte, die für ernsthaft am Schreiben Interessierte nicht geeignet sind und eher irreleiten. Wie gesagt, das gilt nur für manche "Ratgeber", die meisten sind schon in Ordnung.

Genreliteratur zeichnet sich ja zudem oft auch durch enge Grenzen aus, da kann es für angehende Autor/innen durchaus hilfreich sein, über diese Grenzen aufgeklärt zu sein. Und da bedarf es manchmal eben auch einer deutlichen Sprache.


Was meinst du jetzt genau damit? Eigentlich hat Genreliteratur überhaupt keine Grenzen, wenn ich mir die ganzen Crossover-Projekte so anschaue ... Im Gegenteil: Genreliteratur dient der Grenzerweiterung des kollektiven Bewusstseins.

Habe übrigens mal ein Drehbuchseminar mitgemacht, bei dem der Dozent ziemlich auf den "Regeln" für Drehbücher bzw. die Story beharrte. Einige fanden das abschreckend, ich hilfreich. Es liegt ja an mir, welchen Schluss ich daraus ziehe. Als Autor muss ich ja fragen, was ich will. Will ich ein Buch schreiben, dass kommerziell Erfolg hat? Oder will ich eines schreiben, in dem ich mich verwirkliche. Manchmal geht natürlich beides zusammen :thumb:


Drehbücher sind ja auch was ganz anderes. Da muss man sich streng an Regeln halten, weil sonst der Kameramann nicht weiß was er machen soll etc.

Selbstverwirklichung hängt immer von den Zielen ab, die man sich steckt. Wenn ich mit dem Schreiben Geld verdienen will, habe ich mich schon verwirklicht, wenn ich Werbetexter werde. Will ich Menschen meine eigene Ideale vor Augen führen, muss ich weiter gehen und fiktionale Literatur schreiben oder Journalist werden ...

Und, nein, ich weiß nicht, wie man einen kommerziell erfolgreiches Buch schreibt. Und die Zahl der Diskussionen, die dazu geführt worden sind, ist ungefähr so groß wie die Zahl der Überlegungen in Verlagen, die zu dem Thema angestellt worden sind. Aber als durchaus hilfreich hat sich das Einhalten gewisser Regeln erwiesen. Mein Lieblingsbeispiel dazu ist Ken Follett, der ja eigentlich fast nur ein Buch immer und immer wieder geschrieben hat ...


Es gibt viele Autoren, die sich immer wieder denselben Mitteln bedienen, um dauerhaft erfolgreich am Markt zu sein: King, Baldacci, Rowling, ich würde sogar Tolkien dazu zählen. Schön für sie. Ich erkenne das vollkommen neidlos an. Wenn die Leser mitmachen, gibt es keinen Grund, dagegen zu sprechen. Vielleicht ist das eine oder andere Buch dann wirklich etwas unter Normalnull, aber das juckt bei der Menge an Büchern niemanden wirklich.

Mhm, und wie soll so einer wissen, dass SF-Romane eben diese von dir als notwendig beschriebene technische Neuheit enthalten (müssen)?


Manche wissen es, manche eben nicht. Das hängt davon ab wieviele Bücher/Sachbücher der Betreffende schon gelesen hat. Als Autor kann man nur bedingt Einfluss darauf nehmen, denn man selbst weiß ja auch nie 100%ig ob eine Idee nicht schon einmal woanders verwendet wurde.

Jein, aber ich führe das jetzt nicht aus, da ich die nächsten zwei Wochen im Urlaub bin. Und eine Diskussion über die Wellen, die einen See aufwühlen, ohne den, der den Stein hineingeworfen hat, halte ich nicht für so gut. Anschließend gerne :devil:


Okay, dann wünsche ich dir mal einen schönen Trip (nein, keinen Drogentrip) ...

Gruß, Sven

#76 C. J. Knittel

C. J. Knittel

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Geschrieben 21 May 2011 - 12:17

Was hat euch selbst zum Schreiben gebracht?


Keine Ahnung. Es war schwupps einfach da. Als ich in der Grundschule schreiben lernte, konnte ich damit einfach nicht mehr aufhören. Es ist wie Atmen.

Welche Probleme seht ihr beim Verfassen eines Textes?


Produktivität. Neben dem Beruf und privaten Angelegenheiten bleibt oft wenig Zeit oder Kraft.

Warum schaffen es andere immer wieder, spannende Ideen zu finden, nur ich nicht?


Ideen habe ich genug. Allerdings dauert es Jahre, Jahrzehnte, die alle umzusetzen.

Bi-lal kaifa
(Mehr muss nicht gesagt werden)


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#77 fictionality

fictionality

    Illuminaut

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Geschrieben 21 May 2011 - 13:10

Keine Ahnung. Es war schwupps einfach da. Als ich in der Grundschule schreiben lernte, konnte ich damit einfach nicht mehr aufhören. Es ist wie Atmen.


Schönes Bild. Bei mir ist es genauso.

#78 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 21 May 2011 - 14:54

Mal abgesehen davon, dass es wenige überzeugende SF-Liebesromane gibt. Ich halte das sogar für ein Desiderat.

Hmm, "Killashandra", z.B.? "Darkover" natürlich über weite Strecken. Und der Pliozän-Zyklus enthält opulente romantische Elemente genug, das gefällt weichherzigen Lesern wie mir (*seufz*).

#79 Heidrun

Heidrun

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Geschrieben 24 May 2011 - 12:03

Ich neige dazu, ziemlich ausführliche Ablehnungen zu schreiben, weil ich mich immer frage, ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, den Autor aus dem Fenster im zehnten Stock zu stoßen (mit seltenen Ausnahmen, wo ich mich ehrlich freuen würde, wenn er endlich unten aufschlüge ...). Mein Verleger meinte, ich sollte einen Schreibratgeber schreiben. Manchmal hat er so Ideen. Ich hab's versucht, nach einer Seite aber entnervt aufgegeben, weil es mir wie Klugscheißerei vorkam.
Es gibt nur eine Regel: Man kann jede Regel brechen, wenn man einen Guten Grund dafür hat. Kein Guter Grund ist: mir fiel nichts besseres ein, und es ist doch ganz witzig, oder?
Genau deshalb juckt es mir in den Fingern, einen Gegenentwurf zum Thema der Diskussion zu verzapfen. Wer nicht von Haus aus eine Schwäche für Naturwissenschaften hat, glaube ich, sollte einfach irgendwas ohne "S" in der Genrebezeichnung schreiben. Dem hilft auch ein "Nature"-Abo nicht weiter. Andere schreiben Utopien und mogeln mit der Wissenschaft, und wenn sie es gut machen, ist das auch in Ordnung. Keiner verlangt, daß man erklärt, wie überlichtschnelle Raumschiffe funktionieren.
Es gibt für mich nur eins, was gar nicht geht: falsche Naturwissenschaft. Strahlender Sonnenschein auf Saturnmonden, Marsstürme, die Leute umwerfen, supraleitende Heizwiderstände, Orientierungslauf mit Karte und Kompaß auf dem Mond. Das alles sind Dinge, die man mit fünf Minuten Lesen auf Wikipedia vermeiden kann. Ich mag das gar nicht "Recherche" nennen. Wenn ich in den Duden schaue, weil ich mal wieder nicht weiß, wie sich XYZ schreibt, behaupte ich ja auch nicht, daß ich recherchiere. Ich vermeide blöde Fehler. Und da SF-Leser nicht selten irgendwas Naturwissenschaftliches studiert haben, vermeide ich es, denen zu dreiste Lügen aufzutischen.
Und das mit den Ideen ... Ich für meinen Teil denke irgendwann, wenn ich was lese/sehe/höre: Hoppla, damit könnte man doch das und das anstellen, und es ließe sich super mißbrauchen! So wie andere denken: Oh, da wachsen Himbeeren, da könnte man doch prima Marmelade von kochen. Und wenn man nicht genau weiß, wie's geht, schaut man in ein Buch oder ins Internet. Aber es spricht gar nichts dagegen, mit Pfefferminze oder Bananenstücken zu experimentieren.

#80 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
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Geschrieben 24 May 2011 - 13:34

...
Es gibt für mich nur eins, was gar nicht geht: falsche Naturwissenschaft. Strahlender Sonnenschein auf Saturnmonden, Marsstürme, die Leute umwerfen, supraleitende Heizwiderstände, Orientierungslauf mit Karte und Kompaß auf dem Mond. Das alles sind Dinge, die man mit fünf Minuten Lesen auf Wikipedia vermeiden kann.


Während des Marsfrühjahrs können in den ausgedehnten flachen Ebenen heftige Staubstürme auftreten, die mitunter große Teile der Marsoberfläche verhüllen.
Die Aufnahmen von Marssonden zeigen auch Windhosen, die über die Marsebenen ziehen und auf dem Boden dunkle Spuren hinterlassen.
Staubstürme treten gewöhnlich während des Perihels auf, da der Planet zu diesem Zeitpunkt 40 Prozent mehr Sonnenlicht empfängt als während des Aphels. Während des Aphels bilden sich in der Atmosphäre Wolken aus Wassereis, die ihrerseits mit den Staubpartikeln interagieren und so die Temperatur auf dem Planeten beeinflussen. Die Windgeschwindigkeiten können bis zu 650 km/h erreichen.


(Quelle: wikipedia.de http://de.wikipedia....lima_und_Wetter )

<_<

Bearbeitet von Dirk, 24 May 2011 - 13:35.


#81 Harald Giersche

Harald Giersche

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Geschrieben 24 May 2011 - 14:04

(Quelle: wikipedia.de http://de.wikipedia....lima_und_Wetter )

<_<

Wenn aber praktisch Nichts 650 km/h schnell ist, dann schmirgelt höchstens der mitgerissene feine Sand Deinen Anzug glatt. "Luft"-Druck = 0.006 bar. Darum geht's. Das ist hier auf der Erde, in ca. 120 km Höhe, bereits als Weltraum definiert.

Edith: hat eine Apostroph s eingefügt und einen Vergleich hinzugefügt

Bearbeitet von Harald Giersche, 24 May 2011 - 14:21.

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#82 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
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Geschrieben 24 May 2011 - 15:09

<_< Ich weiß das, Harald.

Ich konnte einfach nicht widerstehen, diese Steilvorlage Volley zu nehmen :huh:
Schade, dass du mir so schnell den Wind aus den Segeln genommen hast :D

Aber Spaß beiseite:
Gerade dieses Beispiel zeigt doch erstklassig, das "etwas Nachschlagen" und "Recherchieren" zwei verschiedene Paar Schuhe sind, die man nicht verwechseln sollte.
Ich bin vor gar nicht langer Zeit selber in genau diese Falle getappt (Marsstürme), weshalb ich es als eine Bestätigung von Heidruns Aussage, gepostet habe.
So etwas mag beim schnellen Lesen noch durchgehen, aber wehe, so ein Text fällt jemandem in die Hände, der (so wie du) Ahnung von der jeweiligen Materie hat.
Das kann ganz schön ins Auge gehen!

LG

Dirk ;)

#83 Gast_Dirk_*

Gast_Dirk_*
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Geschrieben 24 May 2011 - 15:13

Und damit niemand glaubt, dass ich mit meinem letzten Post etwas kaschieren möchte, eine weglektorierte Szene aus meinem aktuellen Projekt:

»Navigatorin?«, echote Phelan. Sogar Rolwf, den selbst ein marsianischer Sandsturm nicht von den Füßen holen konnte, gab einen Laut der Verblüffung von sich und starrte Mutters Kugel an, die geradezu wichtigtuerisch aus dem Boden ragte.


Big THX übrigens dafür an dich, Harald, und an Frederic.

Da wäre ich doch beinahe mit um die Knöchel gewickelter Hose unter die Leute gegangen ;) <_<

LG

Dirk :D

#84 Harald Giersche

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Geschrieben 24 May 2011 - 17:46

<_< Ich weiß das, Harald.

Ich konnte einfach nicht widerstehen, diese Steilvorlage Volley zu nehmen :huh:
Schade, dass du mir so schnell den Wind aus den Segeln genommen hast :D

...

LG

Dirk ;)

Hehe, wie man es nimmt, möglicherweise bin ich Dir nur auf den Leim gegangen? :thumb:

Sf schreiben, bedeutet, sich mit einem meist technischen, immer öfter sozialen oder biologischen Aspekt im Rahmen der Handlung zu befassen. Genaugenommen muss es der Autor lediglich schaffen, die interne Buch- (Story-) Welt stringend zu entwickeln und zu beschreiben. Welche Technik auch immer den Science-Part darstellt, sie muss durch die im Buch beschriebenen Fakten nachvollziehbar bleiben. Wenn so eine Geschichte dann einen wissenschaftlichen Anknüpfpunkt mit der Realität besitzt, dann nennt man es Hard SF.
Eine Geschichte aber bleibt eine Geschichte. Und die Sprache, die der Autor benutzt, spielt da erstmal keine Rolle. Er wird schon, selbst bei einer interessanten und vielleicht spannenden Geschichte im SF Umfeld, seine Leser finden. Wenn die Geschichte ansonsten gut erzählt ist.
jm50c

Edith: hat ein verlorenes U angehängt

Bearbeitet von Harald Giersche, 24 May 2011 - 17:48.

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#85 simifilm

simifilm

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Geschrieben 25 May 2011 - 08:50

Eine Geschichte aber bleibt eine Geschichte. Und die Sprache, die der Autor benutzt, spielt da erstmal keine Rolle.


Ohne Sprache hast Du keine Geschichte …

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
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#86 simifilm

simifilm

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Geschrieben 25 May 2011 - 09:05

Drehbücher sind ja auch was ganz anderes. Da muss man sich streng an Regeln halten, weil sonst der Kameramann nicht weiß was er machen soll etc.


Ich würde Dir zustimmen, dass Drehbücher etwas anderes sind, aber nicht aus dem von Dir angeführten Grund. In einem Drehbuch stehen in aller Regel keine oder nur sehr wenige Angaben zu Kameraeinstellungen. Auf die Gefahr hin, immer auf dem gleichen Thema rumzureiten: Der grosse Unterschied zwischen einem Drehbuch und einer Erzählung ist in meinen Augen sprachlicher Natur. Ein Drehbuch ist ein Bauplan, eine Skizze, die eigentlich nur einen Ablauf vermitteln muss. Wenn ich ein Drehbuch lese, muss ich verstehen, welche Handlungselemente gezeigt werden sollen. Bei einem Prosatext hingegen müssen in einem weitaus höheren Grad Stimmungen und Emotionen erzeugt werden. Und es ist in einem Roman zudem möglich, sich weitgehend von der Sprache leiten zu lassen. Letzteres geht bei einem Drehbuch gar nicht. Stimmungen zu transportieren, ist in einem Drehbuch ebenfalls sauschwierig. Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen, denn ich bastle nun seit längerer Zeit an einer Komödie, und das ist alles andere als einfach, da einem die meisten hierfür gebräuchlichen schriftstellerischen Techniken nicht zur Verfügung stehen. Die Leser verstehen zwar meist, was in der Szene geschieht, witzig müssen sie es deswegen aber noch lange nicht finden. Zugleich sind genuin filmische Varianten von Humor wie zum Beispiel Slapstick ebenfalls sehr schwierig zu schreiben (die Akrobatik eines Chaplins etwa kann man nicht in einem Drehbuch festhalten).

Ein Drehbuch ist in weitaus höherem Masse eine Frage der Konstruktion; man verbringt viel mehr Zeit mit dem Bauen von Szenen als mit dem eigentlichen Schreiben. Das ist auch ein Grund, weshalb sich Drehbücher weitaus besser zu zweit schreiben lassen als etwa ein Roman. Drehbuchduos sind keine Seltenheit – gemeinsam verfasste Romane sind da deutlich seltener.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

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#87 Harald Giersche

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Geschrieben 25 May 2011 - 09:13

Ohne Sprache hast Du keine Geschichte …

Hey Simon, nicht pingelig werden B)
Du weißt schon, wie ich es meinte?
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#88 simifilm

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Geschrieben 25 May 2011 - 09:16

Hey Simon, nicht pingelig werden B)
Du weißt schon, wie ich es meinte?


Ja, aber ich bin mit Dir nicht einig. Die Geschichte kann noch so toll sein, wenn sie sprachlich nicht adäquat vermittelt wird, nützt das alles nichts. Und umgekehrt kann auch eine schon zigfach erzählte Geschichte grossartig sein, wenn man sie interessant erzählt.

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Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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#89 Harald Giersche

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Geschrieben 25 May 2011 - 09:54

Ja, aber ich bin mit Dir nicht einig. Die Geschichte kann noch so toll sein, wenn sie sprachlich nicht adäquat vermittelt wird, nützt das alles nichts. Und umgekehrt kann auch eine schon zigfach erzählte Geschichte grossartig sein, wenn man sie interessant erzählt.

Eigentlich sind wir schon konform miteinand. Du schreibst ja "interessant erzählt" - ganz meine Meinung.
Die Sprachwahl dagegen, ob 'gestelzt', verschachtelt, kurze Sätze, Fremdworte o.ä. benutzt werden, ist für die erzählerische Qualität nicht so wichtig. Dem Einzelnen sicher. Daher wird nach der guten Story die Sprachmittelwahl den Kreis der Leser weiter definieren, neben dem Thema.
Das jemand, der viel gelesen hat andere prinzipielle Ansprüche an die Sprache des Autors stellt, mag bitte dahingestellt sein.

Edith:
Natürlich rede ich hier nicht davon, dass nur das Thema gut und interessant zu sein braucht, aber die Sprache unleserlich ist, weil Wiederholungen, Satzfehler, langweilige Floskeln etc den Lesespaß trüben. Solche Werke fallen bei mir aus Prinzip nicht unter die Diskussionswürdigen.

Bearbeitet von Harald Giersche, 25 May 2011 - 09:57.

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#90 simifilm

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Geschrieben 25 May 2011 - 09:56

Eigentlich sind wir schon konform miteinand. Du schreibst ja "interessant erzählt" - ganz meine Meinung.
Die Sprachwahl dagegen, ob 'gestelzt', verschachtelt, kurze Sätze, Fremdworte o.ä. benutzt werden, ist für die erzählerische Qualität nicht so wichtig.


Da bin ich grundsätzlich anderer Ansicht.

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