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Die besten deutschsprachigen SF-Werke


114 Antworten in diesem Thema

#31 Harald Giersche

Harald Giersche

    Begedianaut

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Geschrieben 26 July 2011 - 20:46

Fan-Serie NEBULAR von Thomas Rabenstein (Hrsg.)
(gibts als gedruckte Sammelbände oder als kostenlosen Download auf www.scifi-world.de)

...

Öhm ... kostenlos?? Die Leseproben vielleicht. Aber im Augenblick mischt TR doch richtig mit.

Achja, back to topic:
Meine Favos ...
KG: FWH - Heimkehr
Roman. R. Baier - Coruum Trilogie
____________________________________
Harald Giersche
Verlag
Begedia @ fb

#32 leibowitz

leibowitz

    Giganaut

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Geschrieben 26 July 2011 - 21:32

Ganz einfach, weil ich im Osten groß geworden bin. Da konnte man zwar Lem, die Strugatzkis und (mit sehr viel Glück) Bradbury zu lesen bekommen, aber mir ist kein westdeutscher SF-Roman bekannt, der im Osten verlegt worden wäre.

Und nach der Wende war der Nachholbedarf bezüglich angloamerikanischer SF so groß, daß ich einfach nicht dazu gekommen bin, etwas anderes zu lesen (außer einem leicht infantilen Clark Dalton-Roman, in dem der Held Robert Zimmermann hieß - die Lektüre hat mich wohl abgeschreckt). Ach ja, "Metroplis brennt" von H. J. Alpers habe ich damals auch noch antiquarisch erwarben - war aber auch nicht der Reißer ...

FWH


Das war mir bekannt, ich hätte gedacht, dass du dann neben angloamerikanischer eben auch westdeutsche SF antiquarisch erwerben würdest ...
Gibt ja schon so einige Sachen die vor 1990 publiziert worden sind ...
Ein bißchen Desinteresse an westdeutscher SF?Ich frage, weil ich als Wessi völlig selbstverständlich ostdeutsche oder russische Literatur aus der Zeit vor 1990 konsumiere ...

Gruß

leibo
Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört, daran zu glauben. (P.K.Dick)

#33 Gast_Frank W. Haubold_*

Gast_Frank W. Haubold_*
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Geschrieben 26 July 2011 - 21:41

Ein bißchen Desinteresse an westdeutscher SF?Ich frage, weil ich als Wessi völlig selbstverständlich ostdeutsche oder russische Literatur aus der Zeit vor 1990 konsumiere ...

Gruß

leibo


Soll ich ehrlich sein?
Das wenige, das ich gelesen habe, war nicht gut, wirklich nicht.
Und da hält man sich, wenn man die Wahl hat und nicht unbedingt viel Zeit, an das, mit dem man gute Erfahrungen gemacht hat.

Ich gebe zu, daß dieser Aussage als Bumerang zurückkommen kann: "Und warum sollten wir dann Euer Zeug lesen?"

Gruß
FWH

#34 lapismont

lapismont

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Geschrieben 26 July 2011 - 23:18

Ganz einfach, weil ich im Osten groß geworden bin. Da konnte man zwar Lem, die Strugatzkis und (mit sehr viel Glück) Bradbury zu lesen bekommen, aber mir ist kein westdeutscher SF-Roman bekannt, der im Osten verlegt worden wäre.

FWH


Bei Romanen hab ich jetzt auch nichts auf Anhieb gefunden, aber jede Menge Kurzgeschichten. Also SF-Werke von westdeutschen Autoren hab ich als Sammler von Kompass und Basar schon gelesen.

Nur hat mich davon nichts nachhaltig bewegt.

Soll ich ehrlich sein?
Das wenige, das ich gelesen habe, war nicht gut, wirklich nicht.
Und da hält man sich, wenn man die Wahl hat und nicht unbedingt viel Zeit, an das, mit dem man gute Erfahrungen gemacht hat.

Ich gebe zu, daß dieser Aussage als Bumerang zurückkommen kann: "Und warum sollten wir dann Euer Zeug lesen?"

Gruß
FWH


Mir gehts genau so. Nach ein bisschen Jeschke und viel PR interessiert mich die westdeutsche SF nicht so sehr. Vom Gefühl her sag ich mal, dass die Texte ähnlich antiquiriert und politisch überladen sind, wie die meisten Ostkamellen. Das ganze kalter Krieg Zeug reizt mich momentan nicht. Ich mag keine Agentenstorys, keine Superhelden und auch keine Katastrophenszenarien. Diese Genres find ich in Filmen und Serien besser bedient.

Bearbeitet von lapismont, 26 July 2011 - 23:25.

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#35 † a3kHH

† a3kHH

    Applicant for Minion status in the Evil League of Evil

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Geschrieben 26 July 2011 - 23:41

Bei Romanen hab ich jetzt auch nichts auf Anhieb gefunden, aber jede Menge Kurzgeschichten. Also SF-Werke von westdeutschen Autoren hab ich als Sammler von Kompass und Basar schon gelesen.

Nur hat mich davon nichts nachhaltig bewegt.

Kann ich als Wessi nur zu gut nachvollziehen.


Nach ein bisschen Jeschke und viel PR interessiert mich die westdeutsche SF nicht so sehr. Vom Gefühl her sag ich mal, dass die Texte ähnlich antiquiriert und politisch überladen sind, wie die meisten Ostkamellen.

Jo.
Meistens.
Einzige Ausnahmen, die mir so spontan außerhalb des Heft- und Serienromans einfallen, sind Carl Amery und Reinmar Cunis. Beide lesenswert.

#36 Heidrun

Heidrun

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Geschrieben 27 July 2011 - 06:56

aber mir ist kein westdeutscher SF-Roman bekannt, der im Osten verlegt worden wäre.

Nicht ganz korrekt, aber fast: "Ypsilon minus" von Herbert W. Franke. War aber höllenschwer zu kriegen. Ich mußte den Besitzer dazu nehmen.

Und hier mein eigener Tip:
"Saiäns Fiktschen" von Franz Fühmann (Erzählungen)
"Wer stiehlt schon Unterschenkel?" von Gerd Prokop

#37 lapismont

lapismont

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Geschrieben 27 July 2011 - 07:34

Nicht ganz korrekt, aber fast: "Ypsilon minus" von Herbert W. Franke. War aber höllenschwer zu kriegen. Ich mußte den Besitzer dazu nehmen.

ah, stimmt, den hab ich auch stehen. Hatte gestern nur "Ein Kyborg namens Joe" und "Das Rheinknie bei Sonnenaufgang" im Regal erspäht.
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#38 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 27 July 2011 - 08:18

Hallo Sven & Uwe,

Liebe Leute!

Als Portal für deutschsprachige SF möchten wir natürlich wissen, welche deutschsprachigen SF-Bücher ihr am besten findet. Egal ob Antho, Roman, Kurzgeschichtensammlung - postet hier was euch als Leser am meisten beeindruckt hat!

Wir sind gespannt auf eure Meinung!

Gruß, Sven & Uwe


Dietmar Dath "Phonon oder Staat ohne Namen" und überhaupt Dath!

Thomas Ziegler "Unter Tage"

Andreas Eschbach "Ausgebrannt"

Christian Kracht "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten"

Karsten Kruschel "Vilm"

Meine Liste ist insofern etwas reduziert, als dass ich über lange, lange Jahre weitestgehend SF-abstinent gelebt habe. Das erklärt zugleich Dath und Kracht. :flenn:

Viele Grüße
Tobias

Bearbeitet von T. Lagemann, 27 July 2011 - 08:19.

"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Dietmar Dath "Neptunation", Neil Gaiman "Zerbrechliche Dinge"
  • • (Buch) Neuerwerbung: ach, viel zu viel ...
  • • (Film) gerade gesehen: Staffel 3 "The Man in the High Castle" (Folge 4)

#39 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 27 July 2011 - 08:53

Michael Marrak - Lord Gamma
Andreas Eschbach - Die Haarteppichknüpfer
Thomas R. P. Mielke - Das Sakriversum
Mark Brandis - Weltraumpartisanen (fast alle Romane)

Es gibt garantiert noch mehr, aber das fällt mir gerade nicht ein. Abgesehen davon
haben wir doch solche Listen hier schon etliche Male in der einen oder anderen Form
abgesondert. Ich glaube nicht, dass jetzt was wesentlich neues dabei rumkommt.
Goodreads: Ich lese gerade" (sorry, nur für "Mitglieder" sichtbar)
Wer mal reinschauen will: http://www.goodreads.com/

#40 leibowitz

leibowitz

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Geschrieben 27 July 2011 - 09:53

Soll ich ehrlich sein?
Das wenige, das ich gelesen habe, war nicht gut, wirklich nicht.
Und da hält man sich, wenn man die Wahl hat und nicht unbedingt viel Zeit, an das, mit dem man gute Erfahrungen gemacht hat.

Ich gebe zu, daß dieser Aussage als Bumerang zurückkommen kann: "Und warum sollten wir dann Euer Zeug lesen?"

Gruß
FWH


Hi,

nö, da kommt als Bumerang nichts zurück :flenn: - wir sollten nicht in Kategorien von "Wir" und "Euch" denken, sondern in "Gut" und "Schlecht".
Und auch ich als großer Fan der angloamerikanischen SF kann das dich da ganz gut verstehen. Andererseits hat die deutsche (Lasswitz, Dominik), und später auch die westdeutsche SF (Scheer, Rohr, Ernsting) eine große Tradition. Werke wie "Der letzte Tag der Schöpfung" (Jeschke) oder "Untergang der Stadt Passau" (Amery) sind eigentlich schon absolute Pflichtlektüre, weil sie gute, große Werke sind und auf andere Autoren Einfluss ausgeübt haben.

Gruß

leibowitz

Wen es interessiert, hier steht ab S. 48 eine knappe Einleitung über die Anfänge westdeutscher SF, gerade auch in Konkurrenz zur angloamerikanischen SF ... http://books.google....mxr..."&f=false

Bearbeitet von leibowitz, 27 July 2011 - 10:08.

Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört, daran zu glauben. (P.K.Dick)

#41 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 27 July 2011 - 10:27

(Nein, ich werde nicht von Diboo bezahlt) :P

Nee, das wissen wir, der ist so geldgierig, der gibt nix ab.
Aber wir wissen, dass er mit einer Riesenwumme direkt hinter dir steht ... :wink2:
Goodreads: Ich lese gerade" (sorry, nur für "Mitglieder" sichtbar)
Wer mal reinschauen will: http://www.goodreads.com/

#42 Pogopuschel

Pogopuschel

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Geschrieben 27 July 2011 - 12:17

Ich gebe zu, daß dieser Aussage als Bumerang zurückkommen kann: "Und warum sollten wir dann Euer Zeug lesen?"


Als Wessi lese ich auchz gerne Ost-SF wie die Steinmüllers oder Prokop.

#43 lapismont

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Geschrieben 27 July 2011 - 12:37

Als Wessi lese ich auchz gerne Ost-SF wie die Steinmüllers oder Prokop.

Du bist kein richtiger Wessi mehr Grünschnabel!

:wink2:
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#44 Audiovisionär

Audiovisionär

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Geschrieben 27 July 2011 - 12:42

... mein Favorit:

Carl Amery: Das Königsprojekt
- anspruchsvoll, da auf realer Geschichte, Erbfolge basierend
- da viele lateinische Sprachgags enthalten sind (Passwort zur Verschlüsselung Vatikanischer Unterlagen voluptas vs voluntas; Verstoss gegen die Quellenlage zur Vermeidung eines Zeitparadoxon nur durch die permutatio perfekti passive ...))
- da es eine intelligente Zeitreisegeschichte darstellt
Spoiler

- da ich es schon zigmal gelsen habe und es immer wieder tun werde
- ... und überhaupt

(sollte mal wieder das Königsprojekt in die Hand nehmen ..)
herzliche Grüße,
Jürgen

Bearbeitet von fictionality, 08 August 2011 - 09:14.


#45 Morn

Morn

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Geschrieben 27 July 2011 - 13:04

@ Audiovisionaer (oder Mod):
Koenntest Du in Deinem obigen Post Spoilertags setzen? Danke!

#46 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 27 July 2011 - 13:05

Als Wessi lese ich auchz gerne Ost-SF wie die Steinmüllers oder Prokop.

Mal etwas off topic: Ich frage mich, warum wir in unseren Betonköpfen immer noch diese Ossi-Wessi-Scheiße drin haben? Warum wird das so regelrecht gepflegt und das nicht nur im Hinblick auf das Lesen/Schreiben von SF?
Goodreads: Ich lese gerade" (sorry, nur für "Mitglieder" sichtbar)
Wer mal reinschauen will: http://www.goodreads.com/

#47 Pogopuschel

Pogopuschel

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Geschrieben 27 July 2011 - 13:11

Mal etwas off topic: Ich frage mich, warum wir in unseren Betonköpfen immer noch diese Ossi-Wessi-Scheiße drin haben? Warum wird das so regelrecht gepflegt und das nicht nur im Hinblick auf das Lesen/Schreiben von SF?


Ich habe es eigentlich nicht im Kopf, wollte nur verdeutlichen, dass es eben auch Leute gibt, die in der BRD aufgewachsen sind und trotzdem Bücher aus der ehemaligen DDR lesen. Normalerweise bezeichne ich niemanden als Ossi oder Wessi. Und wenn man Bücher in ihrem historischen Kontext betrachtet, muss man sie eben als DDR-SF lesen, da sie ja vom System DDR beeinflusst wurden. Karl-Heinz Steinmüller hat letztens ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert, welchen Einfluss "Zensurvorgaben" auf "Andymon" hatten.

Außerdem gibt es dadurch eben eine unterschiedliche kulturelle Sozialisation. Wenn ich mich mit lapismont treffe und wir uns über SF, Serien und Filme unterhalten, stellen wir immer wieder riesen Unterschiede fest. Bestimmte Witze und Anspielungen die sich auf Serien und Filme die in den 80er Jahren im Westen liefen und für uns zum Kult geworden sind, versteht er nicht.

Edit: und umgekehrt natürlich genauso

Bearbeitet von Pogopuschel, 27 July 2011 - 13:21.


#48 TheFallenAngel

TheFallenAngel

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Geschrieben 27 July 2011 - 13:15

Mal etwas off topic: Ich frage mich, warum wir in unseren Betonköpfen immer noch diese Ossi-Wessi-Scheiße drin haben? Warum wird das so regelrecht gepflegt und das nicht nur im Hinblick auf das Lesen/Schreiben von SF?

weil das 'draußen' leider auch noch überall so ist ... weil es ja teilweise regelrecht gesteuert wird ... damit die eine seite die andere seite immer schön für irgendwelche grad aktuellen mißstände verantwortlich machen kann ...
das wird auch noch ne ganze weile so weitergehen

Bearbeitet von TheFallenAngel, 27 July 2011 - 13:57.


#49 lapismont

lapismont

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Geschrieben 27 July 2011 - 13:23

Mal etwas off topic: Ich frage mich, warum wir in unseren Betonköpfen immer noch diese Ossi-Wessi-Scheiße drin haben? Warum wird das so regelrecht gepflegt und das nicht nur im Hinblick auf das Lesen/Schreiben von SF?


jap, sehe ich wie Pogo. Man muss den Kontext der Bücher und auch die Sozialisierung der Leser berücksichtigen.

Ich finde es schon wichtig, zu wissen, wo man her kommt. Wenn man ein DDR-SF Buch zu DDR Zeiten gelesen hat, nahm man es ganz anders war, als wenn man es heute liest. Gerade solche Dinge wie "Sieg des Kommunismus" haben heute und hatten auch damals für Westleser eine andere Bedeutung.

Gysi hatte letztens erst etwas in der Art gesagt, dass selbst, wenn es etwas Gutes hätte, man es nicht als etwas Gutes darstellen kann, weil die Leute es eben negativ belastet sehen.

Oder nimm die berühmten Rosa Elefanten. Wenn man es selbst erlebt hat und gelebt hat, erkennt man die Bedeutung mancher Eskapaden vielleicht eher, als wenn man in eine pressefreien Welt aufwuchs. Und andererseits nimmt man bestimmte großtönende Autoren weniger wichtig wahr, weil sie so wenig Konsequenzen tragen.
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#50 Audiovisionär

Audiovisionär

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Geschrieben 27 July 2011 - 16:50

@ Audiovisionaer (oder Mod):
Koenntest Du in Deinem obigen Post Spoilertags setzen? Danke!



Wo?
Wie?
Warum?

Habe ich zuviel veraten?
Bin aber lernfähig, wenn ichs verstanden habe ...

Gruß Jürgen

(bin über 50 - was sind spoilertags ... habe nie einen Manta gefahren ...)

#51 methom

methom

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Geschrieben 27 July 2011 - 16:55

(bin über 50 - was sind spoilertags ... habe nie einen Manta gefahren ...)


:wink2:

Du schreibst vor den Text, der anderen etwas verderben könnte, einfach [ SPOILER ] und dahinter dann [ /SPOILER ] - nur ohne die Leerzeichen in der eckigen Klammer. Dann wird der Text geschwärzt dargestellt und ein Leser muss ihn erst mit der Maus markieren, um ihn lesen zu können.

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#52 valgard

valgard

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Geschrieben 27 July 2011 - 17:05

Thomas R. P. Mielke - Das Sakriversum


Sakriversum vor vielen Jahren gelesen!
Die Idee hatte was.
Warum nur kann ich mich an früher gelesene Bücher besser erinnern?
Vielleicht weil ich damals nicht durchs Inet abgelenkt wurde?

valgard/lothar

#53 Gast_Frank W. Haubold_*

Gast_Frank W. Haubold_*
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Geschrieben 27 July 2011 - 18:19

Hi,

nö, da kommt als Bumerang nichts zurück :lol: - wir sollten nicht in Kategorien von "Wir" und "Euch" denken, sondern in "Gut" und "Schlecht".
Und auch ich als großer Fan der angloamerikanischen SF kann das dich da ganz gut verstehen. Andererseits hat die deutsche (Lasswitz, Dominik), und später auch die westdeutsche SF (Scheer, Rohr, Ernsting) eine große Tradition. Werke wie "Der letzte Tag der Schöpfung" (Jeschke) oder "Untergang der Stadt Passau" (Amery) sind eigentlich schon absolute Pflichtlektüre, weil sie gute, große Werke sind und auf andere Autoren Einfluss ausgeübt haben.

Gruß

leibowitz

Wen es interessiert, hier steht ab S. 48 eine knappe Einleitung über die Anfänge westdeutscher SF, gerade auch in Konkurrenz zur angloamerikanischen SF ... http://books.google....mxr..."&f=false


Danke, beim "Untergang der Stadt Passau" haben mich die zahlreichen Elogen mißtrauisch gemacht, aber ich könnte mir ja zunächst den "letzten Tag der Schöpfung" zulegen.

Gruß
Frank

#54 methom

methom

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Geschrieben 27 July 2011 - 18:23

Danke, beim "Untergang der Stadt Passau" haben mich die zahlreichen Elogen mißtrauisch gemacht, aber ich könnte mir ja zunächst den "letzten Tag der Schöpfung" zulegen.


Oder du machst im August beim Passau-Lesezirkel mit und bildest dir eine Meinung :lol:

Biom Alpha ist im Sonnensystem angekommen. Jetzt auf eigener Seite und auf Twitter @BiomAlpha


#55 Tiff

Tiff

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Geschrieben 27 July 2011 - 18:36

aber ich könnte mir ja zunächst den "letzten Tag der Schöpfung" zulegen.

Es würde mich sehr, sehr wundern, wenn es Dir gefällt. Kennst Du "Imagon" von Michael Marrak?

#56 Jordan

Jordan

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Geschrieben 27 July 2011 - 19:30

Ernst Vlcek: Sternensaga

Karsten Kruschel: Vilm

Frank Borsch: Alien Earth Teil 1

Mark Brandis

Hans Kneifel: Der Einsame von Terra

unzählige William-Voltz-Romane

Alles Romane, die womöglich stilistisch oder von der Originalität her nicht herausragend sind, bei denen ich aber "mitfühlen" kann, die mich anrühren, womit meine Definition von "Das Beste" geklärt wäre :lol:
Kurzgeschichten gibt's da auch so einige, aber ich kann mir bei Anthologien in der Regel weder Titel noch Autoren merken. :blush: Eingeprägt hat sich mir z.B. die Geschichte, die Thomas Wawerka in Leipzig vorgetragen hat, die war toll.

I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-Beams glitter in the dark near the Tannäuser-Gate. All those moments will be lost in time like tears in rain. Time to Die -- Roy Batty, BLADE RUNNER

Basically ... run.

 

X minus One - Adventures in a million could-be years on a thousand may-be worlds

  • (Buch) gerade am lesen:Theodora Goss: The Strange Case of the Alchemists Daughter
  • (Buch) als nächstes geplant:Kai Meyer: Die Krone der Sterne 3: Maschinengötter
  • • (Buch) Neuerwerbung: C.L. Polk: Witchmark 1: Die Spur der Toten
  • • (Film) gerade gesehen: Captain Marvel
  • • (Film) als nächstes geplant: Doctor Who Series 18
  • • (Film) Neuerwerbung: Out of the Unknown Anthology Series

#57 Gast_Frank W. Haubold_*

Gast_Frank W. Haubold_*
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Geschrieben 27 July 2011 - 20:37

Es würde mich sehr, sehr wundern, wenn es Dir gefällt. Kennst Du "Imagon" von Michael Marrak?

Egal, 4,50 EUR für das Jeschke-Buch sind auch als Fehlinvestition zu verkraften.

Nein, "Imagon" werde ich bestimmt nicht lesen. Ich habe eine Lovecraft-Allergie, und Lovecraft-Klone finde ich noch schlimmer. :lol:

Gruß
Frank

#58 MoiN

MoiN

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Geschrieben 27 July 2011 - 20:56

Eine Qualitätsdiskussion will ich an dieser Stelle nicht schon wieder!
Teilt einfach mit welche deutsche SF Euch gefallen hat oder halt gefällt.


Kurt Mahr: Die Diktatorin der Welt :sofa:

Wann ich das gelesen habe, kann ich nicht mehr sagen. Nur: die Aufmachung mit grün dominierten Titelbild hat nicht unmaßgeblich zur (damaligen) Faszination an diesem Werk beigetragen (hier zu bewundern :D)

Wenns halt drum geht, was einfach nur gefallen HAT (irgendwann mal), dann gehört das auch dazu... :P :D

Bearbeitet von MoiN, 27 July 2011 - 21:24.

πάντα ῥεῖ

 

Büchermarkt ...druckfrisch...dlr lit  ...Verena ... Dana ...swrwi ...brwi ..   .A I N


#59 Kaffee-Charly

Kaffee-Charly

    ---

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Geschrieben 27 July 2011 - 22:41

Nee, das wissen wir, der ist so geldgierig, der gibt nix ab.
Aber wir wissen, dass er mit einer Riesenwumme direkt hinter dir steht ... :sofa:

[völlig OT]
Meine Wumme ist besser und ich kann schneller schießen. :D
[völlig OT Ende]

:D
Kaffee-Pott

#60 Jaktusch †

Jaktusch †

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Geschrieben 27 July 2011 - 23:04

@ Audiovisionaer (oder Mod):
Koenntest Du in Deinem obigen Post Spoilertags setzen? Danke!


Bei einem mehr als 30 Jahre alten Roman?!
Dürfen wir auch über den Inhalt von Goethes "Faust" nichts verraten...?

(Bei der Gelegenheit: "Das Königsprojekt" würde ich auch auf die Liste setzen)

Jaktusch
Man erwirbt keine Freunde, man erkennt sie.



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