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Die besten deutschsprachigen SF-Werke


114 Antworten in diesem Thema

#61 valgard

valgard

    Revoluzzer

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Geschrieben 28 July 2011 - 03:50

Kurt Mahr: Die Diktatorin der Welt :sofa:

Wann ich das gelesen habe, kann ich nicht mehr sagen. Nur: die Aufmachung mit grün dominierten Titelbild hat nicht unmaßgeblich zur (damaligen) Faszination an diesem Werk beigetragen (hier zu bewundern :D)

Wenns halt drum geht, was einfach nur gefallen HAT (irgendwann mal), dann gehört das auch dazu... :P :D


Das ist Richtig.
Das was mir frührer und haute gefallen hat und gefällt ist ischer sehr unterschiedlich.

Auch kommt es auf die Definition des "Gefallens" an.

valgard

#62 Heidrun

Heidrun

    Giganaut

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Geschrieben 28 July 2011 - 06:39

Mal etwas off topic: Ich frage mich, warum wir in unseren Betonköpfen immer noch diese Ossi-Wessi-Scheiße drin haben? Warum wird das so regelrecht gepflegt und das nicht nur im Hinblick auf das Lesen/Schreiben von SF?

Wir kommen aus verschiedenen Welten. Ich merke das immer wieder, wenn ich mit Armin ein Buch mache. Er zuckt an ganz anderen Stellen zusammen als ich und meint: "Hm, das gab's aber da und da schon mal ..." Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in jungen Jahren hat man einfach alles verschlungen, später wird man wählerisch. Ich fange also vermutlich nicht mehr damit an, Perry Rhodan zu lesen.
Und davon abgesehen gibt es schon noch einige Unterschiede zwischen Ost und West. Wenn man sich die Jahrbücher des Statistischen Bundesamtes ansieht, kann man auf 90 % der Karten die ehemalige Grenze ganz deutlich sehen.
Die Entdeckung in der westdeutschen SF war bei mir Carl Amery. Ich mag sie alle.

#63 Tiff

Tiff

    D9Expansionaut

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Geschrieben 28 July 2011 - 07:51

Nein, "Imagon" werde ich bestimmt nicht lesen. Ich habe eine Lovecraft-Allergie, und Lovecraft-Klone finde ich noch schlimmer. :sofa:

Lohnt es sich da bei Dir nachzufragen, warum dies so ist? Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, wenn ich die Vermutung äußere, dass Du nicht mehr als 1-2 Werke in der Richtung gelesen hast. Auf mich machst Du den Eindruck von jemandem, der Dinge, z.B. die deutschsprachige SF, sehr schnell pauschal abqualifiziert, dann aber rumjammert, wenn andere sich über Dein Zeug keine differenzierte Meinung bilden. Du bist wie das Kind, das sich selbst mit dem Bad ausschüttet.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in jungen Jahren hat man einfach alles verschlungen, später wird man wählerisch. Ich fange also vermutlich nicht mehr damit an, Perry Rhodan zu lesen.

Ich war schon immer sehr wählerisch. Man kann auch sehr wählerisch sein, noch wählerischer als Du, und trotzdem Perry Rhodan lesen. Wenn ich sehe, was in letzter Zeit für den KLP nominiert war, dann hätten einige Romane von Wim Vandemaan den KLP weitaus mehr verdient gehabt.

#64 Gast_Frank W. Haubold_*

Gast_Frank W. Haubold_*
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Geschrieben 28 July 2011 - 09:03

Lohnt es sich da bei Dir nachzufragen, warum dies so ist? Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, wenn ich die Vermutung äußere, dass Du nicht mehr als 1-2 Werke in der Richtung gelesen hast. Auf mich machst Du den Eindruck von jemandem, der Dinge, z.B. die deutschsprachige SF, sehr schnell pauschal abqualifiziert, dann aber rumjammert, wenn andere sich über Dein Zeug keine differenzierte Meinung bilden. Du bist wie das Kind, das sich selbst mit dem Bad ausschüttet.


Ich qualifiziere gar nichts ab, aber natürlich habe ich Vorlieben und Aversionen.
Da ich ja auch im Horror-Bereich aktiv bin, habe ich natürlich einiges von Lovecraft gelesen.
Aber sein Stil ist m. E. so schlecht und sein "kosmisches Grauen" derart albern, daß es seine zahlreichen Epigonen halt schwer haben, von mir ernstgenommen zu werden. Erst kürzlich las ich einen Lovecraft-Klon von Somoza (natürlich nicht bis zu Ende), den mir jemand geschenkt hatte, und war fassungslos, wie man einen derartigen Schwachsinn zwischen Buchdeckel pressen kann. Und selbst Michael Siefener, den ich als Autor sehr schätze, hat bei Festa einen Cthulhu-Klon abgeliefert, den ich für völlig mißglückt und überflüssig halte.
Nein, ich werde kein Buch (mehr) lesen, das seine Wurzeln bei HWL hat.

Das hat aber nun wirklich nichts mit Vorurteilen gegen deutschsprachige SF zu tun. "Das Auge des Phönix" zum Beispiel (1985 erschienen) enthält eine ganze Reihe hervorragender Erzählungen aus der Feder deutscher SF-Autoren (z. B. "Grand Orientale" von TRP Mielke).

Gruß
Frank

#65 Tiff

Tiff

    D9Expansionaut

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Geschrieben 28 July 2011 - 09:35

Da ich ja auch im Horror-Bereich aktiv bin, habe ich natürlich einiges von Lovecraft gelesen.
Aber sein Stil ist m. E. so schlecht und sein "kosmisches Grauen" derart albern, daß es seine zahlreichen Epigonen halt schwer haben, von mir ernstgenommen zu werden. Erst kürzlich las ich einen Lovecraft-Klon von Somoza (natürlich nicht bis zu Ende), den mir jemand geschenkt hatte, und war fassungslos, wie man einen derartigen Schwachsinn zwischen Buchdeckel pressen kann. Und selbst Michael Siefener, den ich als Autor sehr schätze, hat bei Festa einen Cthulhu-Klon abgeliefert, den ich für völlig mißglückt und überflüssig halte.
Nein, ich werde kein Buch (mehr) lesen, das seine Wurzeln bei HWL hat.

Ich nehme an, mit HWL meinst Du Howard Phillips Lovecraft. In Deiner Argumentation vermischst Du Stil und Inhalt, das macht es etwas schwer, Dir zu folgen, aber da ich selbst auch einiges aus der Ecke kenne, kann ich mir vorstellen, was Du meinst. "Imagon" von Marrak (KLP 2003) sehe ich als Ausnahme. Näheres können Dir vielleicht die Experten hier erklären.

#66 Gast_Frank W. Haubold_*

Gast_Frank W. Haubold_*
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Geschrieben 28 July 2011 - 10:22

Ich nehme an, mit HWL meinst Du Howard Phillips Lovecraft. In Deiner Argumentation vermischst Du Stil und Inhalt, das macht es etwas schwer, Dir zu folgen, aber da ich selbst auch einiges aus der Ecke kenne, kann ich mir vorstellen, was Du meinst. "Imagon" von Marrak (KLP 2003) sehe ich als Ausnahme. Näheres können Dir vielleicht die Experten hier erklären.

Sorry, natürlich HPL.

#67 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 28 July 2011 - 10:29

Wir kommen aus verschiedenen Welten. Ich merke das immer wieder, wenn ich mit Armin ein Buch mache. Er zuckt an ganz anderen Stellen zusammen als ich und meint: "Hm, das gab's aber da und da schon mal ..." Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in jungen Jahren hat man einfach alles verschlungen, später wird man wählerisch. Ich fange also vermutlich nicht mehr damit an, Perry Rhodan zu lesen.
Und davon abgesehen gibt es schon noch einige Unterschiede zwischen Ost und West. Wenn man sich die Jahrbücher des Statistischen Bundesamtes ansieht, kann man auf 90 % der Karten die ehemalige Grenze ganz deutlich sehen.
Die Entdeckung in der westdeutschen SF war bei mir Carl Amery. Ich mag sie alle.

Ja, den Amery mag ich auch, obwohl ich zugeben muss, hätte er damals nicht auf einem Grabbeltisch gelegen, hätte ich mir wohl nie ein Buch gekauft. Damals ging ich eher noch auf diboo-Kriterien ab: Raumschiffe und böse Außerirdische.

Dass wir einen kulturell unterschiedlichen Hintergrund haben, ist mir mehr als klar, ich bin mit einer deutlich jüngeren Brandenburgerin verheiratet. :lol:
Was ich anprangere, ist der gedankenlose Gebrauch von "Ossi" und "Wessi". Das ist hier im Forum sicher nicht so gemeint, aber wenn ich die Begriffe zu hören kriege, sind sie fast immer abwertend gemeint, insofern stößt mir das immer säuerlich auf.
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Wer mal reinschauen will: http://www.goodreads.com/

#68 Tiff

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Geschrieben 28 July 2011 - 10:48

Damals ging ich eher noch auf diboo-Kriterien ab: Raumschiffe und böse Außerirdische.

Sogenannte Dibooperas. Der Mann wird eines Tages noch selbst zum Markenzeichen: DibooTM

#69 lapismont

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Geschrieben 28 July 2011 - 10:49

Was ich anprangere, ist der gedankenlose Gebrauch von "Ossi" und "Wessi". Das ist hier im Forum sicher nicht so gemeint, aber wenn ich die Begriffe zu hören kriege, sind sie fast immer abwertend gemeint, insofern stößt mir das immer säuerlich auf.


Aber irgendwann sollte man die Begriffe auch ohne Animositäten nutzen können. Ich sag zu meinem Kollegen halt Wessi, klingt besser als Ex-Westberliner. Jeder versteht dann was gemeint. Ein Mensch, der vor 89 in der BRD groß wurde.
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#70 Stefan9

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Geschrieben 28 July 2011 - 11:23

Michael R. Baier

Corum 1+2

Teil 3 fand ich leider nicht so gut; mMn etwas überladen.
Ansonsten ausnehmend unterhaltsame SF wie ich sie liebe.
Schade, das nichts mehr nachkommt.

Die Haarteppichknüpfer füge ich auch noch an wegen der gekonnten Auflösung.

Grüsse

Stefan

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 


#71 Amtranik

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Geschrieben 28 July 2011 - 11:28

Ja, den Amery mag ich auch, obwohl ich zugeben muss, hätte er damals nicht auf einem Grabbeltisch gelegen, hätte ich mir wohl nie ein Buch gekauft. Damals ging ich eher noch auf diboo-Kriterien ab: Raumschiffe und böse Außerirdische.


Heisst das nun, das es heutzutage anders ist oder Du solche Werke nach und nach zu deinen Lesegewohnheiten hinzugenommen hast?
Von mir kann ich nämlich sagen das es so ist. Ich probiere gerne, sogenannte literarisch anspruchsvollere Lektüre aus und möchte einen
möglichst breiten überblick, ohne das alte zu verschmähen.
Als Zwischenfazit würde ich sagen, das ich dabei ebensoviele Reinfälle mit sogenannten "genialen Werken" erlebt habe wie mir
mittlerweile allzu triviales das ich vermutlich mit 15 noch toll gefunden hätte übel aufstößt. Aber zb einen gut gemachten
Trivialroman gegenüber einem anspruchsvollen ambitioniertem Roman abzuwerten käme mir nie in den Sinn. Das ist für mich
irgendwie wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Bearbeitet von Amtranik, 28 July 2011 - 11:29.


#72 Heidrun

Heidrun

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Geschrieben 28 July 2011 - 11:42

Wenn ich sehe, was in letzter Zeit für den KLP nominiert war, dann hätten einige Romane von Wim Vandemaan den KLP weitaus mehr verdient gehabt.

Darüber will ich gar nicht urteilen, aber meine Bereitschaft, mich auf ein XX-bändiges Epos einzulassen, um dann den Prozentsatz gute Bücher zu finden, ist einfach nicht so hoch. Ich lese ausgesprochen ungern Endlos-Epen, und Superhelden sind definitiv auch nicht mein Ding.
Ich denke, PR ist etwas, womit man sich in früher Jugend infiziert. Zu der Zeit aber lagen zwischen mir und Perry Stacheldraht und Todesstreifen. Andererseits gab es in der DDR erstaunlich viele gute SF-Bücher, etwa die tollen schwarzen Anthologien, in denen auch Storys aus Frankreich oder Schweden erschienen. Solange ich in der tiefsten sächsischen Provinz wohnte, kam ich sogar ran, weil die Bauern nicht gelesen haben ...
In der DDR gab es eigentlich keine gut gemachten trivialen SF-Romane. Entweder recht eindimensionale "Der Kommunismus siegt"-Storys, die man schnell über hatte, oder ziemlich anspruchsvolle Bücher, die sowohl spannend als auch herausfordernd waren. Wahrscheinlich prägt das. Wenn ich was Unanstrengendes brauche, lese ich eher Märchen.

#73 Armin

Armin

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Geschrieben 28 July 2011 - 11:50

In der DDR gab es eigentlich keine gut gemachten trivialen SF-Romane. Entweder recht eindimensionale "Der Kommunismus siegt"-Storys, die man schnell über hatte, oder ziemlich anspruchsvolle Bücher, die sowohl spannend als auch herausfordernd waren. Wahrscheinlich prägt das. Wenn ich was Unanstrengendes brauche, lese ich eher Märchen.

Wie ist es denn mit Rainer Fuhrmann? Der hat doch unterhaltsame Sachen geschrieben, ohne anspruchslos zu sein.

#74 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 28 July 2011 - 12:03

Heisst das nun, das es heutzutage anders ist oder Du solche Werke nach und nach zu deinen Lesegewohnheiten hinzugenommen hast?
Von mir kann ich nämlich sagen das es so ist. Ich probiere gerne, sogenannte literarisch anspruchsvollere Lektüre aus und möchte einen
möglichst breiten überblick, ohne das alte zu verschmähen.
Als Zwischenfazit würde ich sagen, das ich dabei ebensoviele Reinfälle mit sogenannten "genialen Werken" erlebt habe wie mir
mittlerweile allzu triviales das ich vermutlich mit 15 noch toll gefunden hätte übel aufstößt. Aber zb einen gut gemachten
Trivialroman gegenüber einem anspruchsvollen ambitioniertem Roman abzuwerten käme mir nie in den Sinn. Das ist für mich
irgendwie wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Also ich habe damals eher meine gewöhnlich Lesepfade schwer verlassen, das war u. a. natürlich auch eine Geldangelegenheit, nachdem ich die Bücherei "leergelesen" hatte. Ich habe also nur experimentiert, wenn es auf dem Grabbeltisch lag und ansonsten eher das als SF gelesen, was man als Space Opera ansehen kann. Aber diese Grabbeltische waren für mich damals (Anfang der 90er) die einzige preiswerte Methode mal über meinen Horizon hinaus zu lesen und z. B. John Brunner oder Kate Wilhelm, also 70er-Jahre-SF zu lesen oder Autoren wie Amery und Mária Szepes. Ich tendiere heute eher von den Space Operas weg, weil sie mir nichts Neues mehr bieten. Meine letzte Erfahrung waren 6000 Seiten Hamilton, der phasenweise gut, aber ansonsten sehr aufgeblasen war. Andersherum stehe ich auch oft vor intellektuellen Werken, die ich nur langweilig finde, wie z. B. zuletzt Vellum. Mich reizt aber z. B. auch Pynchon, auch wenn ich mich da zeitweise etwas quälen muss.
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#75 Tiff

Tiff

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Geschrieben 28 July 2011 - 12:10

Darüber will ich gar nicht urteilen, aber meine Bereitschaft, mich auf ein XX-bändiges Epos einzulassen, um dann den Prozentsatz gute Bücher zu finden, ist einfach nicht so hoch. Ich lese ausgesprochen ungern Endlos-Epen, und Superhelden sind definitiv auch nicht mein Ding.
Ich denke, PR ist etwas, womit man sich in früher Jugend infiziert. Zu der Zeit aber lagen zwischen mir und Perry Stacheldraht und Todesstreifen.

1988-1990 erschien der Cantaro-Zyklus, der vor Kurzem in der 5. Auflage wiederholt wurde. Die letzten Hefte (1494-1497) hatten sogar eine Preisbezeichnung in DDR-Mark. Es wäre interessant, Deine Meinung zu diesem (inhaltlich abgeschlossenen) Zyklus zu erfahren. Kurz zum Inhalt: Die Milchstraße ist durch eine Art Mauer, den Chronopuls-Wall, vom Rest des Universums abgeriegelt. Wenn Du Dich wirklich ernsthaft für SF interessierst, ist es kein Fehler, Perry Rhodan nicht komplett zu ignorieren und vielleicht den Cantaro-Zyklus von jemandem auszuleihen. Nach ein paar Heften abbrechen und Dir den Rest einfach erzählen lassen, kannst Du dann immer noch.

#76 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 28 July 2011 - 12:13

Darüber will ich gar nicht urteilen, aber meine Bereitschaft, mich auf ein XX-bändiges Epos einzulassen, um dann den Prozentsatz gute Bücher zu finden, ist einfach nicht so hoch. Ich lese ausgesprochen ungern Endlos-Epen, und Superhelden sind definitiv auch nicht mein Ding.
Ich denke, PR ist etwas, womit man sich in früher Jugend infiziert.

Ja, hast du wohl recht, mit PR wächst man auf. Ich möchte diese Zeit nicht missen, aber heute interessiert es mich einfach nicht mehr. Aber wenn es neben Mark Brandis einen großen Einfluss während meiner Jugend-Lesejahre gab, war es definitiv Perry Rhodan. Und anders, als es hier von einigen postuliert wird, hat mich das nie davon abgehalten auch anderes zu lesen. Ich habe Perry übrigens nie als Superhelden empfunden.
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#77 lapismont

lapismont

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Geschrieben 28 July 2011 - 12:47

Wie ist es denn mit Rainer Fuhrmann? Der hat doch unterhaltsame Sachen geschrieben, ohne anspruchslos zu sein.


Unterhaltung waren sie doch alle. Ok, die Brauns vielleicht weniger.

Aber Tuschel, Kröger und Frühauf haben den Trivialsektor bedient, behaupte ich mal.

Fuhrmanns Werke sind da ironischer. Und auch zunehmend kritischer. "Medusa" etwa lässt sich eher mit "Schaumschwester" vergleichen, als mit "Collector".
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#78 Morn

Morn

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Geschrieben 29 July 2011 - 07:51

Bei einem mehr als 30 Jahre alten Roman?!
Dürfen wir auch über den Inhalt von Goethes "Faust" nichts verraten...?


Ja, meiner Meinung nach schon. Es kommen schliesslich immer noch Leser nach: junge, welche, die die Klassiker in einem bestimmten Genre spaeter fuer sich entdecken usw. Und denen mE sollte der Spass nicht verdorben werden.

#79 Diboo

Diboo

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Geschrieben 29 July 2011 - 07:53

Sogenannte Dibooperas. Der Mann wird eines Tages noch selbst zum Markenzeichen: DibooTM


Argh.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

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#80 lapismont

lapismont

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Geschrieben 29 July 2011 - 08:51

Ja, meiner Meinung nach schon. Es kommen schliesslich immer noch Leser nach: junge, welche, die die Klassiker in einem bestimmten Genre spaeter fuer sich entdecken usw. Und denen mE sollte der Spass nicht verdorben werden.


Da sollte man aber unterscheiden, worum es geht. Wenn man vom Faust redet kann man der Neuleser wegen auch nicht Gretchens Tod spoilern, oder?
Wenn man über bestimmte Aspekte reden will, Vergleiche zieht etc. kann man schwer Rücksicht auf Nichtleser nehmen. Man stellt die Bücher ja nicht vor, oder gibt eine Rezi ab, sondern führt Inhalte in die Diskussion ein.
Ich wusste auch vor dem Sehen, dass
Spoiler

:lol:
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#81 Diboo

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Geschrieben 29 July 2011 - 08:54

Ich wusste auch vor dem Sehen, dass

Spoiler

:lol:


Es gibt Leute, die wissen das heute noch nicht :lol:

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#82 Mammut

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    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 29 July 2011 - 12:30

Na ja, wer das "Eulentor" für herausragend hält, hat vermutlich auch einen etwas anderen Geschmack. :lol:

FWH


Das Eulentor hatte den Vincent Preis 2008 gewonnen:
http://vincent-preis...preis-2008.html

Ein Abenteuerroman im ewigen Eis, hat viele Parallelen zu Imagon von Michael Marrak. Hat mir auch nicht so gut gefallen. Schien mir stellenweise ein wenig platt, gerade, da das Thema ja doch recht ausgelutscht ist und der Roman eigentlich nichts Neues bietet.

@FWH: Da könnte Skinner eher was für dich sein:
http://www.sieben-ve...ng_mit_Skinner/

Hier hatten wir übrigens auch schon mal gesammelt:
http://www.scifinet....showtopic=12746

Bearbeitet von Michael Schmidt, 29 July 2011 - 12:31.

Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#83 Susanne11

Susanne11

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Geschrieben 29 July 2011 - 13:32

@FWH: Da könnte Skinner eher was für dich sein:
http://www.sieben-ve...ng_mit_Skinner/

Das ist was für mich, werde ich mir sofort bestellen.

"Light thinks it travels faster than anything but it is wrong. No matter how fast light travels, it finds the darkness has always got there first, and is waiting for it"


#84 Morn

Morn

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Geschrieben 29 July 2011 - 14:21

Wenn man über bestimmte Aspekte reden will, Vergleiche zieht etc. kann man schwer Rücksicht auf Nichtleser nehmen.


:lol:

Man kann die betreffenden Sachen aber in Spoilertags setzen, am Anfang des Posts vor Spoilern warnen oder im Threadtitel darauf hinweisen.

#85 lapismont

lapismont

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Geschrieben 29 July 2011 - 14:30

:coool:

Man kann die betreffenden Sachen aber in Spoilertags setzen, am Anfang des Posts vor Spoilern warnen oder im Threadtitel darauf hinweisen.


Sehe ich nicht so. Spoiler gehören nur in ganz spezielle Threads, find ich zumindest. Aber ich halte mich natürlich gern an Forenregeln, wenn das da generell verlangt wird.
:lol:
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#86 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 29 July 2011 - 14:42

:coool:

Man kann die betreffenden Sachen aber in Spoilertags setzen, am Anfang des Posts vor Spoilern warnen oder im Threadtitel darauf hinweisen.


genau, und dann gleich die diversen Lesezirkel vollverspoilern. ;) Da steht ja nämlich auch peu a peu so manches zum Werk ... :lol:

Viele Grüße
Tobias

Wer ist
Spoiler
?

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"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

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  • • (Buch) Neuerwerbung: ach, viel zu viel ...
  • • (Film) gerade gesehen: Staffel 3 "The Man in the High Castle" (Folge 4)

#87 lapismont

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Geschrieben 29 July 2011 - 14:55

Wer ist

Spoiler
?


In einem SW-Roman fand ich den tollen Satz "
Spoiler
schloss die Luke."
Das erklärt alles und hab nun auch nicht verraten, wer es war.
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#88 Pogopuschel

Pogopuschel

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Geschrieben 29 July 2011 - 15:36

Bei einem Werk wie "Star Wars", das schon so alt ist und ein bedeutender Teil der Kulturgeschichte, kann man nicht erwarten, dass Sachen wie die Vaterschaftsfrage noch als Spoiler behandelt werden. Es gibt so viele Filme und Serien, in denen diese Stelle gespoilert wird, dass ist fast allgegenwärtig. Ich finde, nach einer gewissen Zeit muss man nicht mehr so viel Rücksicht auf "Unwissende" nehmen. Wobei es mir jetzt vor allem um solche Ausnahmeerscheinungen wie "Star Wars" geht. Ich würde auch heute noch niemandem verraten, wer Keyser Soze ist.

#89 Morn

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Geschrieben 29 July 2011 - 16:16

genau, und dann gleich die diversen Lesezirkel vollverspoilern. :blink: Da steht ja nämlich auch peu a peu so manches zum Werk ... :devil:


Ich muss wohl doch extra erwaehnen, dass meine Anmerkung nicht allgemein gilt... Und dass es Sachen gibt, die nicht notwendigerweise als Spoiler zaehlen. Wie alles, kann man auch das uebertreiben. In einem Lesezirkel ist wohl schon zu erwarten, dass es Spoiler geben koennte. Aber zumindest bei unseren Lesezirkeln ist es ueblich, am Anfang eines Posts zu schreiben, bei welcher Seitenzahl man sich befindet, so dass jeder entscheiden kann, ob er weiterlesen moechte und sich ggf einen Spoiler einfaengt oder nicht.

#90 T. Lagemann

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Geschrieben 30 July 2011 - 10:11

Ich muss wohl doch extra erwaehnen, dass meine Anmerkung nicht allgemein gilt... Und dass es Sachen gibt, die nicht notwendigerweise als Spoiler zaehlen. Wie alles, kann man auch das uebertreiben. In einem Lesezirkel ist wohl schon zu erwarten, dass es Spoiler geben koennte. Aber zumindest bei unseren Lesezirkeln ist es ueblich, am Anfang eines Posts zu schreiben, bei welcher Seitenzahl man sich befindet, so dass jeder entscheiden kann, ob er weiterlesen moechte und sich ggf einen Spoiler einfaengt oder nicht.


eben, jeder kann selbst entscheiden, ob er weiterliest ... Auch wenn es um einen 30 Jahre alten Klassiker geht, den man vielleicht selbst noch nicht gelesen hat. Zumal: Was an Infos macht Hunger nach mehr, was verrät zu viel? Da sind die Leute ja überaus unterschiedlich gestrickt. Schon klar, dass ich niemals verraten würde, wer in einem Krimi der Mörder ist, aber ob ich das Buch spannend fand, das teile ich durchaus gerne mit. Manche lassen sich aber auch schon von so einer sehr persönlichen Mitteilung abschrecken und schreien Verrat.

VG
Tobias

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