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Der Ersatz-Hitler aus dem All


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279 Antworten in diesem Thema

#31 Puh

Puh

    Giganaut

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Geschrieben 31 August 2011 - 11:59

Soll ich ... na, egal. Ich hab was dazu gesagt ...
http://blog.fabylon-verlag.de/?p=2248

Ich reagiere mal hier. Das wirklich interessante, fast schon entsetzliche an der Sache ist, Uschi, dass die Auflage steigt, seitdem die Zeit schlechter wird. Soviel dann zur Bedeutung des Qualitätsjournalismus.

#32 Tiff

Tiff

    D9Expansionaut

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Geschrieben 31 August 2011 - 12:08

Aber es geht doch gar nicht um einen Verriss. Es geht darum, dass der Verfasser einen Verriss über etwas schreibt, das er nach öffentlichem Eingeständnis überhaupt nicht kennt, und dass dem Kommentar keine Recherche zugrundeliegt

Hier sind wir nun mal einer Meinung, aber als der Spiegel einen schlecht recherchierten Artikel brachte, wo der Autor auch kaum Ahnung hatte, was er schrieb, war Dir das alles noch ziemlich egal, weil die Darstellung unterm Strich positiv war.

Schlecht bis gar nicht recherchierte Artikel, die Perry loben: Uschi präsentiert sie stolz. Schlecht bis gar nicht recherchierte Artikel, die einen Verriss bringen ... große Empörung.

#33 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 31 August 2011 - 12:20

Soll ich ... na, egal. Ich hab was dazu gesagt ...
http://blog.fabylon-verlag.de/?p=2248

Ich reagiere auch mal hier.
Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat nicht nur "für die ZEIT geschrieben", er ist seit 1983 Mitherausgeber dieser Wochenzeitschrift (Impressum).
Im Impressum von "ZEIT online" taucht sein Name jedoch nicht auf.

Ansonsten gilt für mich in diesem Thread das da (ab "on-topic").

Gruß
Ralf

Bearbeitet von ShockWaveRider, 31 August 2011 - 12:38.

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ShockWaveRiders Kritiken aus München
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#34 alexandermerow

alexandermerow

    Giganaut

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Geschrieben 31 August 2011 - 12:24

Ich reagiere mal hier. Das wirklich interessante, fast schon entsetzliche an der Sache ist, Uschi, dass die Auflage steigt, seitdem die Zeit schlechter wird. Soviel dann zur Bedeutung des Qualitätsjournalismus.


Die Bild-Zeitung hat jedenfalls die höchste Auflage. Das sagt doch alles. Aufregen bringt hier jedoch nichts. Es wird wohl noch einige Artikel dieser Art geben und verhindern kann man es ohnehin nicht.
"Jedes Zeitalter strahlt am hellsten vor seinem Untergang!"
www.alexander-merow.de.tl
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#35 Uschi Zietsch

Uschi Zietsch

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Geschrieben 31 August 2011 - 13:42

Uuuuuuuund? Heißtbedeutet?

#36 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 31 August 2011 - 13:44

Die Zeit mag Perry nicht:
http://www.zeit.de/k...ku-perry-rhodan


so ist das nicht ganz richtig. Die Zeit mag den Dokumentarfilm "Perry Rhodan - Unser Mann im All". Sie mag ihn aber nicht, weil sie Perry Rhodan nicht mag, sondern weil sie am Beispiel der Serie in dem Dokumentarfilm Doku gut aufgezeichnet sieht, wie sich die bundesrepubilkanische Gesellschaft entwickelt hat.

Und nochmal: Die Zeit hat sich nicht zu Perry Rhodan geäußert, sondern zu einem Dokumentarfilm (der ab morgen im Kino läuft). Warum also dieses Bashing der Zeit?

Mit anderen Worten: Schaut euch den Film an. Und haut dann zu - aber bei der richtigen Adresse und die ist nicht die Zeit.

Ach ja, statt zuzuhauen gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass die Fans akzeptieren, dass in den Anfangsjahren die Serie auch von Ewiggestrigen gelesen wurde. An den heutigen Fans ändert das ja nichts.

Viele Grüße
Tobias

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#37 alexandermerow

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Geschrieben 31 August 2011 - 14:26

Ach ja, statt zuzuhauen gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass die Fans akzeptieren, dass in den Anfangsjahren die Serie auch von Ewiggestrigen gelesen wurde.


Sie wurde von Millionen gelesen. Leute, die vor 1945 geboren wurden, waren sicherlich auch dabei...Und? Im Grunde ist es mal wieder ein Versuch, eine deutsche Serie "böse" zu machen, weil sie aus Deutschland kommt. Damit muss man halt leben. So lange ausländische SF-Serien nicht mit den gleichen Maßstäben beäugt werden, weiß ich zumindest, was ich von derartigem Mediengeschwätz zu halten habe.
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#38 MoiN

MoiN

    Galaktonaut

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Geschrieben 31 August 2011 - 14:52

...
Und nochmal: Die Zeit hat sich nicht zu Perry Rhodan geäußert, sondern zu einem Dokumentarfilm (der ab morgen im Kino läuft). Warum also dieses Bashing der Zeit? ...

Genauso habe ich das auch empfunden. Mein Eindruck war, daß der Film in dem Artikel recht positiv beurteilt ist in seinem Bemühen, das Phänomen Perry Rhodan in den unterschiedlich Facetten einem (nicht unbedingt Fan-) Zuschauer zu vermitteln. Es ging nicht darum, das Produkt 'Perry Rhodan' zu bewerten.

Wenn sich dieser etwas schiefe Eindruck dem Zuschauer aufdrängt, dann hat man das in erster Linie dem Film und seinen Machern anzulasten, die ihr Metier nicht verstanden haben. :happy: (Wobei ich mal unterstelle, daß diese Schieflage nicht ihre Absicht war).

Deshalb bin ich auch gespannt auf die ersten Reaktionen in einem Nachbar-Thread von Leuten, die sich den Film tatsächlich angeguckt haben... :band:

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#39 howdy10

howdy10

    Illuminaut

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Geschrieben 31 August 2011 - 16:23

Ich reagiere mal hier. Das wirklich interessante, fast schon entsetzliche an der Sache ist, Uschi, dass die Auflage steigt, seitdem die Zeit schlechter wird. Soviel dann zur Bedeutung des Qualitätsjournalismus.

Logisch: Je größer der Stiefel*), desto größer der Absatz *)Synonym für Schwachsinn=>entspricht aber auch der physikalischen Entsprechung am Fuß
Ein Fan-Fiction-Projekt, das einen Blick wert ist:
Eingefügtes Bild
Mehr auf:
http://www.scifinet....on-neo-pra-neo/
http://www.scifinet....nische-formate/

#40 Beverly

Beverly

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Geschrieben 31 August 2011 - 20:07

Is` doch eher zum Grinsen...


Mir graust bei der Vorstellung, dass es ZEIT-Leser gibt, die den Schmarrn ernst nehmen (vielleicht, weil sie keinen Zugang zu Perry Rhodan finden bzw. informiert werden wollen, ohne sich durch die Serie kämpfen zu müssen).
Aber wenn ZEIT-Leser ähnlich kritisch sind, wie ich es bei etlichen Lesern von Perry Rhodan erlebt habe, besteht die Gefahr nicht ;)

#41 Beverly

Beverly

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Geschrieben 31 August 2011 - 20:55

Ach ja, statt zuzuhauen gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass die Fans akzeptieren, dass in den Anfangsjahren die Serie auch von Ewiggestrigen gelesen wurde.


Dann war denen vielleicht jene Szene im Zyklus "Meister der Insel" gewidmet, wo Perry Rhodan in Anspielung auf Görings Ausspruch, er wolle Meier heißen, wenn ein alliiertes Flugzeug über Deutschland Bomben abwerfe, von jenem Herrn sprach, der unbedingt Meier heißen wollte.

#42 alexandermerow

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Geschrieben 31 August 2011 - 22:29

Dann war denen vielleicht jene Szene im Zyklus "Meister der Insel" gewidmet, wo Perry Rhodan in Anspielung auf Görings Ausspruch, er wolle Meier heißen, wenn ein alliiertes Flugzeug über Deutschland Bomben abwerfe, von jenem Herrn sprach, der unbedingt Meier heißen wollte.


Oder er wollte einfach mal wieder Göring-Bully ärgern... ;) Werde mal darauf achten, da ich ja gerade mit dem MDI-Zyklus anfange. Der fängt übrigens schon sehr spannend an, kein Vergleich zu der eher langweiligen Blues-Geschichte.
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#43 lapismont

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Geschrieben 01 September 2011 - 07:24

so ist das nicht ganz richtig. Die Zeit mag den Dokumentarfilm "Perry Rhodan - Unser Mann im All". Sie mag ihn aber nicht, weil sie Perry Rhodan nicht mag, sondern weil sie am Beispiel der Serie in dem Dokumentarfilm Doku gut aufgezeichnet sieht, wie sich die bundesrepubilkanische Gesellschaft entwickelt hat.

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Keine Ahnung, in welchem Zustand der Artikel sich jetzt befindet, als ich ihn zum ersten Mal las, ging es nur indirekt um die Doku. In erster Linie wurden die Anfangsjahre der Serie "gewürdigt" und Zusammenhänge hergestellt, die schon damals hauchdünn waren.

Der Autor ließ sich groß und breit darüber aus, warum PR schlecht, trivial und unlesbar für Literaten ist. Der Protest war berechtigt und hat offensichtlich gefruchtet.
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#44 MoiN

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Geschrieben 01 September 2011 - 07:33

Der Protest war berechtigt und hat offensichtlich gefruchtet.

Wenn ich mir die Kommentare dort durchlese, befüchte ich allerdings, daß so mancher Leser des Beitrags sich in seinem Voruteil gegenüber Perry Rhodan durchaus bestätigt fühlen könnte. Unverhohlene Aggressivität und manchmal reichlich überzogene Wortwahl, persönliche Angriffe gegen den Autor etc. dienen nicht unbedingt dazu, ein positives Bild der Leserschaft zu vermitteln. B)

Leider ist das ein allgemeines Phänomen, das auf viele Bereiche der Gesellschaft zutrifft, wo es so etwas wie "Fans" gibt (siehe zum Bleistift auch Fußball).

Bearbeitet von MoiN, 01 September 2011 - 07:34.

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#45 lapismont

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Geschrieben 01 September 2011 - 07:39

Wenn ich mir die Kommentare dort durchlese, befüchte ich allerdings, daß so mancher Leser des Beitrags sich in seinem Voruteil gegenüber Perry Rhodan durchaus bestätigt fühlen könnte. Unverhohlene Aggressivität und manchmal reichlich überzogene Wortwahl, persönliche Angriffe gegen den Autor etc. dienen nicht unbedingt dazu, ein positives Bild der Leserschaft zu vermitteln. B)

Leider ist das ein allgemeines Phänomen, das auf viele Bereiche der Gesellschaft zutrifft, wo es so etwas wie "Fans" gibt (siehe zum Bleistift auch Fußball).


Allerdings hat der Artikel diese Kommentare provoziert. Wer hört schon gern, dass er ein literarischer Müllschlucker ist und latent faschistisch/militaristische Inhalte schätzt?

Aber die Foren von Online-Zeitungen sind nicht der Hort deutscher Gesprächskultur.
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#46 Audiovisionär

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Geschrieben 01 September 2011 - 08:53

so ist das nicht ganz richtig. Die Zeit mag den Dokumentarfilm "Perry Rhodan - Unser Mann im All". Sie mag ihn aber nicht, weil sie Perry Rhodan nicht mag, sondern weil sie am Beispiel der Serie in dem Dokumentarfilm Doku gut aufgezeichnet sieht, wie sich die bundesrepubilkanische Gesellschaft entwickelt hat.

Und nochmal: Die Zeit hat sich nicht zu Perry Rhodan geäußert, sondern zu einem Dokumentarfilm (der ab morgen im Kino läuft). Warum also dieses Bashing der Zeit?

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endlich mal einer der die Sache herunterkocht.
Genau so habe ich den Artikel auch gelesen.
Die Zeit ist m.E. das letzte Überbleibsel deutschen Qualitätsjournalismus und verbunden mit Menschen wie Gräfin Dönhof, Herrn Sommer, Helmut Schmidt und vielen weiteren seriösen und unaufgeregten Menschen.
Und Onlie-redaktionen sind Ausgeburten des Internets: Kurzlebig, schlampig, nichtssagen, kaum zitierfähig und morgen schon vergessen.

Dass Perry tiefste Trivialliteratur ist, politisch nie zuende gedacht wurde und sich auf kosmische Handlungen und weniger, den kleinen Terraner im Antigravschaft konzentriert, ist doch unbestritten.
Mehr will und kann eine wöchentlich erscheindende Serie doch gar nicht sein.
Herrausragende Einzelromane im SF-Genre sind doch eher selten, vieles ist 08-15, Wildwest im All.
Es ist eine Unterhaltungsliteratur für zwischendurch und einfach schnell heruntergeschrieben, ins enge Korsett der Expokraten gezwängt.
Das politische System ist genauso wage und spinnert, wie der Sozialismus bei Star Trek mit garantiertem Grundeinkommen, freiem beamen und jeder arbeitet was er will.

Würde sich eine sterbliche Mehrheit von den arroganten Unsterblichen auf der Nase herumtanzen lassen?
Auf dem Eastercon in London 2010 war das eines der interessantesten Themen. Unsterbliche oder Langlebige denken in anderen Dimensionen, haben Zeit, investieren langfristig und scheren sich um den kurzlebigen Mob einen feuchten Kehricht.
Ein nur halbwegs demokratisches System (vox populi - vox Rindvieh sagt man in Bayern) denkt sehr kurzfristig, von Wahl zu Wahl, läßt sich von tagesaktuellen Peaks (Fukushima ..., Flutkatastrophen, ...) leiten und schwenkt des Fähnchen immer nach dem Wind, wie der gerade weht.
Unsere durchsozialdemokratisierte deutsche Gesellschaft ist doch eindeutiger Hinweis: Konservative schaffen Wehrpflicht, Hauptschule und Kernenergie ab, vertreiben Pharmaindustire und bald auch die Automobilindustrie aus dem Lande und verhuren Steuergelder in der Totgeburt EU ...

Das hat Perry 2600 Heftchen lang versäumt, mal interessante politische Alternativen zu diskutieren. Man hat ja einen Führer und der wird ´s schon richten.

Freie Zeit-Abos und Zellaktivatoren für alle
schaut Euch den Perry-Film an
und nehmt die Serie nicht so ernst

meint

Kleinadministrator Jürgen

#47 Beverly

Beverly

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:40

(...)Göring-Bully(...)


tut mir Leid, aber auf so einem Niveau mag ich nicht diskutieren

#48 Beverly

Beverly

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:52

Dass Perry tiefste Trivialliteratur ist(...)


Mit deinen übrigen Ausführungen widersprichst du selbst dieser Behauptung.

Zellaktivatoren für alle


Zustimmung, schon weil Perry und seine Freunde niemals mit Grippe im Bett liegen.

nehmt die Serie nicht so ernst


die pathologischen Perry-Hasse nehmen IMHO seit den Tagen des unseligen Monitor-Beitrages die Serie viel ernster als die meisten Leser

#49 alexandermerow

alexandermerow

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Geschrieben 01 September 2011 - 11:18

Das hat Perry 2600 Heftchen lang versäumt, mal interessante politische Alternativen zu diskutieren. Man hat ja einen Führer und der wird ´s schon richten.


Ich gebe dir in einigen Punkten durchaus Recht. Allerdings ist PR einfach ein SF-Held und man sollte wirklich mit keiner allzu großen politisch-philosophischen Brille an die Sache gehen. Es ist gute Unterhaltung und fertig.
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#50 Ming der Grausame

Ming der Grausame

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Geschrieben 01 September 2011 - 13:57

[...] Dass Perry für über Tausend Jahre Großadministrator ist, ist IMHO eine von diesen Sachen, die seine Macher halt geschrieben haben, weil es gerade passte, ohne allzuviel über die Konsequenzen nachzudenken. [...]

Eine Art von "politisches System" ist bei Perry Rhodan im höchsten Fall fragmentarisch zu nennen.

Dass die Dritte Macht eine ausgewachsene Militärdiktatur war, gibt aber sogar die Perrypedia zu. B)
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#51 Ming der Grausame

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Geschrieben 01 September 2011 - 14:48

Die Zeitung ist eher bekannt dafür, dass sie verschiedene Meinungen zulässt, also Journalisten kaum Maulkörbe anlegt.

Was nicht widerlegt, daß die meisten dort publizierten Journalisten nicht reaktionär sind. Und was gleichermaßen nicht widerlegt, daß (inzwischen) der größte Teil der ZEIT-Leser auf reaktionären Journalismus abfährt.

Die Bezeichnung Reaktionär gilt gewöhnlich für antidemokratische und gegen den gesellschaftlichen Fortschritt eingestellte Kräfte bzw. eine Haltung, die rückwärtsgewandt ist. All dies gilt für DIE ZEIT definitiv nicht zu – ich kann das durchaus beurteilen, ich bin nämlich ein regelmäßiger DIE ZEIT-Leser. Als beleg kann schon gelten, dass gegenwärtig Altbundeskanzler Helmut Schmidt und Josef Joffe, der internationale Politik an der Johns-Hopkins-Universität lehrte, die Herausgeber sind und bis zum 31. Januar 2010 sogar Michael Naumann. Allesamt Männer, deren Reputation als fortschrittliche Demokraten unbestritten ist. Was jedoch unbezweifelt ist, ist die Tatsache, dass DIE ZEIT ein Vertreter der Hochkultur ist und daher gegenüber der Alltags- oder Populärkultur eher voreingenommen ist. Schundliteratur wird nun einmal allgemein als nicht besonders wertvolle Kulturleistung angesehen und daher ist es durchaus nachvollziehbar, dass man sich weigert, so etwas überhaupt zu lesen. Was BTW auch gar nicht nötig ist, da es sich hierbei um eine Rezension des Dokumentarfilmes handelt. Ansonsten basiert die Begrifflichkeit Ersatz-Hitler wohl hierauf.
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#52 alexandermerow

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Geschrieben 01 September 2011 - 15:09

Die Bezeichnung Reaktionär gilt gewöhnlich für antidemokratische und gegen den gesellschaftlichen Fortschritt eingestellte Kräfte bzw. eine Haltung, die rückwärtsgewandt ist.


Naja, das politische System bei PR ist wohl nicht besonders demokratisch, allerdings erobert die Menschheit das All. Wie man in diesem Kontext "fortschrittlich" definiert, sollte daher jedem Leser selbst überlassen werden.
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#53 Ming der Grausame

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Geschrieben 01 September 2011 - 15:51

Mir graust bei der Vorstellung, dass es ZEIT-Leser gibt, die den Schmarrn ernst nehmen

Warum sollte man die Rezension des Dokumentarfilmes nicht ernst nehmen? Die Zielgruppe von DIE ZEIT, traditionell vor allem Akademiker bzw. Bildungsbürger, kommt mit veröffentlichter Kritik gewöhnlich sehr gut zurecht – anders als z.B. Fans.
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#54 valgard

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Geschrieben 01 September 2011 - 16:04

Eine Art von "politisches System" ist bei Perry Rhodan im höchsten Fall fragmentarisch zu nennen.Dass die Dritte Macht eine ausgewachsene Militärdiktatur war, gibt aber sogar die Perrypedia zu. :)

Aber warum kommt es mir so vor das in dieser Miltitädikatrur des den Menschen Terras besser ging als in unserer jetzigen Demokratie ;-)

lothar
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#55 Ming der Grausame

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Geschrieben 01 September 2011 - 16:06

Wer hört schon gern, dass er ein literarischer Müllschlucker ist und latent faschistisch/militaristische Inhalte schätzt?

Wenn es sich hierbei um die schnöde Wahrheit handelt, habe ich zumindest kein Problem damit – ich stehe dazu, dass ich Trivialliteratur konsumiere. Dass das Perryversum durchaus faschistoide Grundzüge aufweißt, ist BTW tatsächlich wahr, schließlich wird im Perryversum regelmäßig übermäßig autoritäres oder autoritätsgläubiges Verhalten beschrieben. Wie z.B. zuletzt die Globisten beschrieben wurden, wie sie sich zum Wohle Terras opferten, erinnerte mich fatal an stalinistische Propagandafilme. Ebenso ist es wahr, dass im Perryversum nur so vor Militarismus trieft. :)
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#56 Ming der Grausame

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Geschrieben 01 September 2011 - 16:48

Die Bezeichnung Reaktionär gilt gewöhnlich für antidemokratische und gegen den gesellschaftlichen Fortschritt eingestellte Kräfte bzw. eine Haltung, die rückwärtsgewandt ist.

Naja, das politische System bei PR ist wohl nicht besonders demokratisch, allerdings erobert die Menschheit das All. Wie man in diesem Kontext "fortschrittlich" definiert, sollte daher jedem Leser selbst überlassen werden.

Die Eroberung des Weltraums würde ich nicht per se als fortschrittlich bezeichnen, schon gar nicht in ein Universum, wo die Eroberung des Weltraums keine Änderung im positiven Sinne darstellt. Im Perryversum ist sogar oft die Abkehr davon eher als fortschrittlich zu bezeichnen.
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#57 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 01 September 2011 - 16:52

Dass die Dritte Macht eine ausgewachsene Militärdiktatur war, gibt aber sogar die Perrypedia zu. :)

Aber warum kommt es mir so vor das in dieser Miltitädikatrur des den Menschen Terras besser ging als in unserer jetzigen Demokratie ;-)

Weil sie ganz viele Psychostrahler hatten? ;)
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#58 Tennessee

Tennessee

    Cybernaut

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Geschrieben 01 September 2011 - 18:34

Eine Art von "politisches System" ist bei Perry Rhodan im höchsten Fall fragmentarisch zu nennen.

Dass die Dritte Macht eine ausgewachsene Militärdiktatur war, gibt aber sogar die Perrypedia zu. :)


Salut Ming,

ich stelle des besseren Verständnisses wegen den entsprechenden Passus aus der perrypedia eben hinein:

"Die Regierungsstruktur der Dritten Macht glich, bedingt durch die Sachzwänge, der einer gemäßigten Militärdiktatur. Ministerpräsident Perry Rhodan, in dessen Händen die Machtmittel der Arkoniden lagen, regierte notgedrungen als Diktator. Letztendlich entschied er über alle zu ergreifenden Maßnahmen, wodurch während des Bestehens der Dritten Macht nur geringe Ansätze von Demokratie erkennbar wurden."

Quelle

lg
Ten.
"Mit meiner Frau in 'Romeo und Julia'. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe, und dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen." (Samuel Pepys, 23.02.1633)

#59 Beverly

Beverly

    Temponaut

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Geschrieben 01 September 2011 - 19:14

Warum sollte man die Rezension des Dokumentarfilmes nicht ernst nehmen?


Weil ich den Eindruck habe, ihr Verfasser hat den Dokumentarfilm rezensiert, um weder selbst Perry Rhodan lesen zu müssen noch sich nach halbwegs kritischen Fans umsehen zu müssen, die ihn Informationen über all die Berge an Romanen geben, die er selbst verständlicherweise nicht lesen kann.

Die Zielgruppe von DIE ZEIT, traditionell vor allem Akademiker bzw. Bildungsbürger, kommt mit veröffentlichter Kritik gewöhnlich sehr gut zurecht – anders als z.B. Fans.


Tut mir Leid, aber solche Artikel werden meines Erachtens geschrieben, um Menschen in ihren Vorurteilen zu bestärken. Jemand, der sich über Literatur informieren will, die er selbst nicht kennt und vielleicht auch gar nicht lesen will, ist nach so einem Artikel nicht schlauer als vorher. Schade eigentlich - ich selbst lese oft Rezensionen von Büchern, von denen ich weiß, dass ich sie auf absehbare Zeit nicht lesen werde und besonders wohlwollende Rezensionen über Autoren, in deren Werke ich selbst nicht reinkomme, machen mich neugierig. Warum aber tun sich manche Journalisten so schwer, eine ordentliche Rezension über "Perry Rhodan" zu schreiben?

Wenn es sich hierbei um die schnöde Wahrheit handelt, habe ich zumindest kein Problem damit – ich stehe dazu, dass ich Trivialliteratur konsumiere.


Ich lese Perry Rhodan, weil es eine technokratische Zukunftswelt schildert, oft in fernen Galaxien spielt und die Autoren keine Scheu haben, bei ihren Weltentwürfen auch in große Dimensionen zu gehen. Dabei kommen genug abgefahrene Ideen und kritische Gedanken vor, um mich bei der Stange zu halten. Zugleich sind die Romane so flüssig geschrieben, dass ich nicht in handlungslosem Textbrei versacke und es relativ schnell weiter geht.
Mängel in Form und Inhalt sehe ich zwar auch. Aber meines Erachtens kommt da nicht mehr Kritikwürdiges vor als in x-beliebiger anderer SF auch. Nur werde ich den Eindruck nicht los, dass sich eine bestimmte Sorte "Kritiker" ganz auf Perry Rhodan und seine Leser eingeschossen hat.

Bearbeitet von Beverly, 01 September 2011 - 19:29.


#60 Beverly

Beverly

    Temponaut

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Geschrieben 01 September 2011 - 20:33

Naja, das politische System bei PR ist wohl nicht besonders demokratisch, allerdings erobert die Menschheit das All. Wie man in diesem Kontext "fortschrittlich" definiert, sollte daher jedem Leser selbst überlassen werden.Die Eroberung des Weltraums würde ich nicht per se als fortschrittlich bezeichnen, schon gar nicht in ein Universum, wo die Eroberung des Weltraums keine Änderung im positiven Sinne darstellt. Im Perryversum ist sogar oft die Abkehr davon eher als fortschrittlich zu bezeichnen.


Perry Rhodan setzt sich im Verlauf der Serie zunehmend kritisch damit auseinander, dass die Eroberung des Weltraums alles andere als fortschrittlich werden kann. Erscheinungen wie die "Meister der Insel", der Zerfall des Solaren Imperium in autoritäre Teil-Imperien, die gegen die Mutterwelt Krieg führen oder das ganze Galaxien unterjochende "Konzil der Sieben" zeugen nicht unbedingt von einem naiven Optimismus.
Aber der hier zitierte Artikel von Willi Voltz in Band 750 legt nahe, als Konsequenz aus den in der Serie geschilderten dystopischen Systemen nicht auf die Raumfahrt zu verzichten, sondern es anders und besser zu machen.


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