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Spielarten des Phantastischen-Science Fiction und Fantasy im Vergleich

Sekundärliteratur Theorie

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3 Antworten in diesem Thema

#1 Thomas Sebesta

Thomas Sebesta

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Geschrieben 09 May 2012 - 09:45

Ariane Wischnik
Spielarten des Phantastischen - Science fiction und Fantasy im Vergleich
Logos, Berlin, März 2006
94 Seiten
ISBN 9783832511531
broschiert

Angehängte Datei  book_000674.jpg   12.75K   4 Mal heruntergeladen

können unsere Fachleute zu dieser Publikation etwas über die Wertigkeit des Vergleiches sagen?

Thomas Sebesta/Neunkirchen/Austria<br />

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#2 simifilm

simifilm

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Geschrieben 09 May 2012 - 10:01

Ich habe mir das Buch mal angesehen, kann mich ehrlich gesagt aber nur dunkel daran erinnern. Ich meine, dass es sich hier um die Veröffentlichung einer Master-Arbeit o.ä. handelt.

Folgende Notizen/Exzerpte finden sich in meiner Datenbank:

Belanglos
Vergleich von SF und Fantasy
Phantastik als Überbegriff, S. 7
"Damit ist die phantastische Literatur zwar immer eine Unterkategorie des Fiktiven im Sinne des Erdachten, von der Erzählstruktur aber nicht mehr auf das Bezugsfeld der Realität gegründet. Vielmehr legt sich die phantastische Literatur eine eigene Realitätskonstruktion zugrunde, in der die Handlung denkbaren, in sich schlüssigen Gegebenheiten folgt. Auch die Phantastik verfügt also über ein Bezugsfeld, das jedoch für jeden Text individuell erdacht werden kann." 11, muss doch keineswes in sich schlüssig sein …
Phantastik als gattungsübergreifendes Element, 12—14
Gattungsbegriff nicht brauchbar


Also von meiner Seite offensichtlich keine Empfehlung.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktional Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

zfs40cover_klein.jpg ZFS16_Coverkleiner.jpg

  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
  • • (Film) gerade gesehen: «Suicide Squad»
  • • (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!

#3 Thomas Sebesta

Thomas Sebesta

    Biblionaut

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Geschrieben 10 May 2012 - 08:30

Warum ist der Gattungsbegriff nicht brauchbar? Kannst du dich noch erinnern?

Außerdem fällt mir immer wieder auf, dass zwar SF und Fantasy sehr häufig behandelt werden, aber dieScshauer- und Horrorliteratur oft unter den Tisch fallen, warum ist das so? Mal grundsätzlich gefragt?

Bearbeitet von Thomas Sebesta, 10 May 2012 - 08:32.

Thomas Sebesta/Neunkirchen/Austria<br />

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#4 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 10 May 2012 - 09:53

Warum ist der Gattungsbegriff nicht brauchbar? Kannst du dich noch erinnern?


Konkret erinnern kann ich mich nicht wirklich, aber das Problem dürfte das altbekannte sein: Ein völlig unreflektierter Umgang mit dem Konzept Gattung/Genre, bei dem nicht klar ist, ob von einer systematischen oder einer historisch-pragmatischen Einheit die Rede ist.

Außerdem fällt mir immer wieder auf, dass zwar SF und Fantasy sehr häufig behandelt werden, aber dieScshauer- und Horrorliteratur oft unter den Tisch fallen, warum ist das so? Mal grundsätzlich gefragt?


Zumindest beim Film scheint mir das nicht unbedingt zuzutreffen; da gibt es einiges an Literatur. Aber wenn Du mehr oder weniger wissenschaftliche Literatur zu literarischem Horror, dürften wohl zwei Gründe wichtig sein (es gibt sicher noch andere):

— "Horror" ist ein notorisch schwieriger Begriff, da er letztlich die Wirkung beim Rezipienten beschreibt. Das macht die Sache sehr schwer handhabbar. Meines Wissens gibt es nur einen Versuch einer umfassenderen "Theorie des Horrors", Noël Carrolls Philosophy of Horror, das mittlerweile über 20 Jahre auf dem Buckel hat.

— Mangelnde Anschlussfähigkeit. Es gibt im deutschsprachigen Raum keine echte Horror-Tradition und es gibt vor allem keine "hochstehenden" Autoren, die darunter fallen. Wer eine Untersuchung zu deutschsprachigen Horror-Autoren schreiben würde, hätte das Problem, das er nicht wirklich an Bestehendes andocken könnte. Und damit meine ich nicht einmal allfälligen Dünkel von irgendwelchen angeblichen oder realen Hütern des Elfenbeinturms (zumindest nicht in erster Linie): Es gäbe so gut wie keine Forschungsergebnisse, an die man anknüpfen könnte; es gäbe also riesige Vorarbeiten zu leisten. Kommt hinzu, dass Leute, die sich mehr oder weniger wissenschaftliche mit Literatur auseinandersetzen, in der Regel nicht Leser von Kiosk-Horror-Romanen u.a. sind, dass also auch die ganzen Primärtexte nicht bekannt sind. Andererseits wird vieles, was man wohl unter Horror fassen könnte, oft schon im Zusammenhang mit Phantastik oder Gothic Novel abgehandelt. Die ganzen Klassiker wie Poe, Lovecraft, Shelley oder Stocker, die für das Horror-Genere zweifellos prägend waren, werden oft unter anderen Begriffen behandelt.


Das mal so zwei Ideen dazu.

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