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Soll ein Verlag alles publizieren?

Verlage Amateur-Autoren Redlichkeit Fairness

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85 Antworten in diesem Thema

#1 derbenutzer

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Geschrieben 08 November 2012 - 23:12

Hallo zusammen!

Durch einen Beitrag von Kaffee-Charly im Nachbarforum bin ich auf folgendes aufmerksam geworden:

http://www.amazon.de/dp/8490156484

(Ich hoffe Kaffee-Charly ist mir nicht böse, dass ich den Link hier zitiere. Andererseits ist das ein Angebot von Amazon, daher ja öffentlich)

Da wird ein wirklich peinliches Machwerk durch einen sich professionell gebenden Verlag via Amazon um wohlfeile € 22,30 angeboten. Lest mal rein, ich übertreibe nicht. Wenn das reine Eigenitiative des Urhebers gewesen wäre: schon schlimm genug ...

Aber ein Verlag organisiert die Sache und dann dieses Ergebnis?

Im besten Falle ist das ein irregeleitetes Kind, dem die Eltern das Geld für diese Publikation gegeben haben.

Was ist das bitte für ein Gebaren?

Das ist natürlich kein Rundumschlag gegen Verlage, mich interessiert Eure Meinung.

LG

Jakob

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#2 molosovsky

molosovsky

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Geschrieben 08 November 2012 - 23:31

Google mal nach united p.c. und Vindobona und Du wirst schnell rausfinden, dass vor diesen Verlagen in Autorenforen gewarnt wird.
DKZV für arme Getriebene.
Deine Frage erübrigt sich da, denn solche Verlage drucken eben alles, was ihrem Geschäftsmodell nach ›irgendwie‹ Reibach macht.

Grüße
Alex / molo

MOLOSOVSKY IST DERZEIT IN DIESEM FORUM NICHT AKTIV: STAND 13. JANUAR 2013.

Ich weiß es im Moment schlicht nicht besser.

Mehr Gesabbel von mir gibts in der molochronik

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#3 derbenutzer

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Geschrieben 08 November 2012 - 23:42

Google mal nach united p.c. und Vindobona und Du wirst schnell rausfinden, dass vor diesen Verlagen in Autorenforen gewarnt wird.
DKZV für arme Getriebene.
Deine Frage erübrigt sich da, denn solche Verlage drucken eben alles, was ihrem Geschäftsmodell nach ›irgendwie‹ Reibach macht.

Grüße
Alex / molo


Danke Alex,

dennoch, natürlich bin ich naiv Eingefügtes Bild , wenn ich trotzdem sage: traurige Sache ...

Bearbeitet von derbenutzer, 09 November 2012 - 00:46.

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#4 Kaffee-Charly

Kaffee-Charly

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Geschrieben 08 November 2012 - 23:53

Mich persönlich hat die Skrupellosigkeit dieses "Verlages" doch ziemlich erschreckt.
(Eine einfache Rechtschreibprüfung wäre doch wohl das Mindeste gewesen.)
Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Kohle dem armen Kerl dafür aus der Tasche gezogen wurde.
Und der bedauernswerte Tropf glaubt wahrscheinlich nun auch noch, dass er ein "richtiger" Schriftsteller wäre.

@derbenutzer:
Warum soll ich dir böse sein? Der Link und die Leseprobe der Schreibkatastrophe sind doch öffentlich.

Eingefügtes Bild
Kaffee-Charly

Bearbeitet von Kaffee-Charly, 08 November 2012 - 23:59.


#5 derbenutzer

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Geschrieben 09 November 2012 - 00:12

Mich persönlich hat die Skrupellosigkeit dieses "Verlages" doch ziemlich erschreckt.
(Eine einfache Rechtschreibprüfung wäre doch wohl das Mindeste gewesen.)
Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Kohle dem armen Kerl dafür aus der Tasche gezogen wurde.
Und der bedauernswerte Tropf glaubt wahrscheinlich nun auch noch, dass er ein "richtiger" Schriftsteller wäre


Genau so, wie Du es hier schilderst, erging es mir beim Lesen der Probe ...

LG

Jakob

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#6 Schlomo

Schlomo

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Geschrieben 09 November 2012 - 00:20

Klingt nach dem Werk eines geistig Behinderten. Die Wortwahl, speziell die „vielen Abenteuer“ bringt mich zu der Vermutung, da sie vergleichbar ist mit der Wortwahl in einem Heft, das Mitarbeiter einer beschützenden Werkstadt geschrieben haben, das ich vor mehreren Jahren mal gelesen hab. Dort war das Schlüsselwort „schön“. Das Heft war aufgebaut wie eine Schülerzeitung, enthielt Aufsätze zu persönlichen Erlebnissen der Beschäftigten, etwa zu einen Ausflug in einen Zoo, aber eben geschrieben von Leuten mit stark begrenztem Wortschatz und eher geringen intellektuellen Fähigkeiten.

Gerade deshalb fand ich es bemerkenswert, dass die ein solches Heft herausgegeben haben und offensichtlich Spaß dabei hatten. Ich vermut mal, dass es sich diesem Buch um ein vergleichbares Projekt handelt. Ob ein Buch mit „83000 Wörtern“ wirklich ein geeignetes Medium für den Autor ist, seine Ideen zu verbreiten, weiß ich nicht. Man kann nur hoffen, dass er Freude an seiner Arbeit hatte und von zu erwartenden geringen Verkaufszahlen nicht zu sehr enttäuscht wird.

Schalom,

Schlomo

#no13

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#7 derbenutzer

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Geschrieben 09 November 2012 - 01:03

Klingt nach dem Werk eines geistig Behinderten. Die Wortwahl, speziell die „vielen Abenteuer“ bringt mich zu der Vermutung, da sie vergleichbar ist mit der Wortwahl in einem Heft, das Mitarbeiter einer beschützenden Werkstadt geschrieben haben, das ich vor mehreren Jahren mal gelesen hab. Dort war das Schlüsselwort „schön“. Das Heft war aufgebaut wie eine Schülerzeitung, enthielt Aufsätze zu persönlichen Erlebnissen der Beschäftigten, etwa zu einen Ausflug in einen Zoo, aber eben geschrieben von Leuten mit stark begrenztem Wortschatz und eher geringen intellektuellen Fähigkeiten.

Gerade deshalb fand ich es bemerkenswert, dass die ein solches Heft herausgegeben haben und offensichtlich Spaß dabei hatten. Ich vermut mal, dass es sich diesem Buch um ein vergleichbares Projekt handelt. Ob ein Buch mit „83000 Wörtern“ wirklich ein geeignetes Medium für den Autor ist, seine Ideen zu verbreiten, weiß ich nicht. Man kann nur hoffen, dass er Freude an seiner Arbeit hatte und von zu erwartenden geringen Verkaufszahlen nicht zu sehr enttäuscht wird.

Schalom,

Schlomo

Hallo Schlomo,

Was du da beschreibst, ist durchaus eine Möglichkeit. Wenn dem aber so ist, wären da die betreuenden Instanzen aller Arten ausgesprochen merkwürdig vorgegangen.
In so einem Fall gehe ich da zum Copy-Shop um 's Eck oder ordere ein Foto-Büchlein -- schön gebunden -- aus 50 oder 60 PDF-Seiten beim Diskonter XY. Das zeigt man dann vor: Freude.
446 Seiten über einen Verlag, das muss doch heftig Geld kosten. Ganz davon zu schweigen, dass man seine Schutzbefohlenen nicht so exponieren sollte. Selbst unter einem Pseudonym nicht.

LG

Jakob

Bearbeitet von derbenutzer, 09 November 2012 - 02:28.

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#8 Jellieh

Jellieh

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Geschrieben 09 November 2012 - 01:59

Was denn, was denn. Kurzbeschreibung gelesen und nach einem lausigen Tag endlich mal geschmunzelt.
Hat selbst Adams nicht geschafft.

Mit Grrruß - Gregor

#9 Schlomo

Schlomo

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Geschrieben 09 November 2012 - 02:02

Dem Eindruck, dass die betreuenden Instanzen hier gründlich versagt haben, kann ich mich nicht entziehen...

Ich hab jetzt noch die Rezension gelesen, die der Autor selbst geschrieben hat (sogar unter seinem eigenen Namen oder seinem Pseudonym), und hier scheint das Schlüsselwort „schön“ meine Vermutung von vorhin zu bestätigen.

Wie das Szenarium ausgesehen hat, das zu dieser Veröffentlichung geführt hat, weiß ich auch nicht. Kann nur spekulieren. Ich tipp aber darauf, dass es darum ging, das Selbstwertgefühl des Autors zu steigern. Womöglich war es dazu nötig, dass ein „echtes“ Buch von ihm in einem „richtigen“ Verlag erscheint, ein Buch aus einem Copyshop, mag es noch so „schön“ gebunden sein, erfüllt diese Merkmale nicht.

Vielleicht war es ein echter Herzenswunsch, den ihm seine Mutter koste es was es wolle erfüllt hat. Mütter machen so etwas. Aber wer weiß schon, was da wirklich abgelaufen ist...

Schalom,

Schlomo

#no13

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#10 Kopernikus

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Geschrieben 09 November 2012 - 06:59

Der "Autor" ist entweder sehr jung oder tatsächlich geistig nicht ganz auf der Höhe, ein ziemlich trauriger Fall. Und wenn er dann auch noch Geld an den "Verlag" dafür bezahlt hat, rede wir hier schon über mehr oder weniger kriminelles Verhalten (Ausnutzung der Unerfahrenheit oder Unreife des Geschäftspartners zu dessen Nachteilen). Kritisieren sollte man hier auch Amazon, das sie tolerieren, das ihr zu Recht guter Name für so einen Blödsinn missbraucht wird.

#11 Harald Giersche

Harald Giersche

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Geschrieben 09 November 2012 - 07:11

Tja Leute, das wird eher keine Therapie gewesen sein. Dieses Manuskript ist mir und wahrscheinlich mindestens einem anderen Verlag vorher schon angeboten worden. Das ist wohl die eine Seite der "Jeder kann und darf alles veröffentlichen" Sache.
Ich meine auch, dass an diesem Fall sehr gut die Grenze der "Dienstleistung" festgemacht werden kann. Auf der anderen Seite ist der Drang zu veröffentlichen bei einigen sehr stark ...
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Harald Giersche
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#12 My.

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Geschrieben 09 November 2012 - 07:15

DKZ ist ein legales Geschäftsmodell; was moralisch (oder auch literarisch) davon zu halten ist, ist eine andere Frage. Die moralische Verwerflichkeit des Tuns von DKZV führt nicht zur Illegalität desselben.
Von derm mangelnden Qualität solcher Werke auf die geistigen Fähigkeiten des Autors zu schließen, ist ein gewagter Schritt, der in den meisten Fällen ins Leere läuft (und darüber hinaus durchaus auch kritisch zu betrachtende Bereiche erreichen kann). Tatsache ist, dass es Menschen gibt, die durchaus intelligent sind, mitunter sogar hervorragend reden - aber einfach nicht schreiben können. Dass sie es nicht versuchen sollten, ist die eine Sache; dass sie es trotzdem tun, läßt sich nicht verhindern. Und in der heutigen Zeit sind die Möglichkeiten gegeben, dass sie damit auch veröffentlicht werden (sogar ohne DKZV, wie wir alle wissen).
Und das hat auch nichts mit der Ausnutzung von Unerfahrenheit oder Unreife zu tun. Wenn ich mein Auto reparieren lassen will, gehe ich damit in die Vertragswerkstatt, wohl wissend, dass der No-name-Schrauber nebenan erheblich billiger ist. Aber in der Vertragswerkstatt habe ich die richtigen Ersatzteile, schneller als beim Schrauber verfügbar, von Leuten eingebaut, die die Marke und das Modell kennen, vielleicht sogar mit Garantie, sprich: die Vertragswerkstatt hat die Ressourcen, die ich nutzen möchte. Nicht anders ist das bei einem DKZV.
Meine Vertragswerkstatt ist ebenso wenig wie ein DKZV verpflichtet, mich über preisgünstigere oder insgesamt günstigere (Lektorat, Korrektorat) Möglichkeiten zu informieren. Der DKZV sagt mir, er macht das Buch, bringt es auf den Markt, peng, aus, das kostet soundsoviel - und er tut das, was er angeboten und versprochen hat. Nicht mehr, nicht weniger. Dem Autor ist klar (und in diesem Fall ganz besonders, denn wie Harald erwähnt: auch ich hatte das Manuskript auf dem Tisch), dass es andere Möglichkeiten gibt, und entweder konnte er sie nicht nutzen (wie in diesem Fall) - oder sie sind ihm egal.
Amazon einen Vorwurf zu machen, das ist übrigens erkennbar unsinnig. Ein Buch mit ISBN ist ein Buch mit ISBN. Amazon nimmt selbstverständlich keine Qualitätsprüfungen bei den Büchern vor, die angeboten werden; das machen die Buchladenketten ebenso wenig wie der kleine Buchhändler ums Eck.

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#13 simifilm

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Geschrieben 09 November 2012 - 07:16

Der "Autor" ist entweder sehr jung oder tatsächlich geistig nicht ganz auf der Höhe, ein ziemlich trauriger Fall. Und wenn er dann auch noch Geld an den "Verlag" dafür bezahlt hat, rede wir hier schon über mehr oder weniger kriminelles Verhalten (Ausnutzung der Unerfahrenheit oder Unreife des Geschäftspartners zu dessen Nachteilen). Kritisieren sollte man hier auch Amazon, das sie tolerieren, das ihr zu Recht guter Name für so einen Blödsinn missbraucht wird.


Bei den Millionen von Titeln, die bei Amazon zum Verkauf stehen, ist es schlecht möglich, irgendeine Form von Qualitätskontrolle zu betreiben.

Es gibt ja auch "Verlage" wie Grin, die wahllos studentische Arbeiten zum Verkauf stellen, ohne sie irgendeiner Form von Lektorat zu unterziehen. Zum Beispiel dieses Buch (ein beliebiges Beispiel, es gibt unzählige andere): Eine 80-seitige Bachelor-Arbeit wird für 40€ verkauft.

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#14 Ernst Wurdack

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Geschrieben 09 November 2012 - 07:22

Dieses Manuskript ist mir und wahrscheinlich mindestens einem anderen Verlag vorher schon angeboten worden.

Eingefügtes Bild
Und die meisten Manuskripte, die ich bekomme, seit ich wieder Manuskripte annehme, sehen nicht sooo viel besser aus.
Unter den ersten 100 Einsendungen war nur eines dabei, das etwas für mich ist. Das war aber richtig gut. Und der Autor hat z.b schon in NOVA veröffentlicht.

#15 simifilm

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Geschrieben 09 November 2012 - 07:23

Und das hat auch nichts mit der Ausnutzung von Unerfahrenheit oder Unreife zu tun.


Das verstehe ich nicht recht. Ich bin im meisten einig, was Du schreibst, aber wenn sich jemand nach mehrfachen Absagen zu einem solchen Verlag flüchtet, dann ist das schon ein Zeichen von Unreife, Unbedarftheit o.ä. Offensichtlich glaubt der Autor, dass sein Buch veröffentlicht werden sollte, und der Verlag nutzt diesen Irrglauben aus. Nun gut, man kann argumentieren, dass dem Autor kein Schaden entsteht, sondern dass er endlich erreicht, was er wollte: Sein Buch wird veröffentlicht. Aber zumindest den Lesern gegenüber ist es unlauter, denn da dürfte es wenige geben, die mit dem Buch glücklich werden.

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#16 Ernst Wurdack

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Geschrieben 09 November 2012 - 07:29

aber wenn sich jemand nach mehrfachen Absagen zu einem solchen Verlag flüchtet, dann ist das schon ein Zeichen von Unreife, Unbedarftheit o.ä.

ICh würde vermuten: übersteigertes Selbstwertgefühl und Wir-suchen-den-Superstar-kann-ich-auch. Nicht umsonst nennt man die DKZVs anderswo Vanity Press.

#17 lapismont

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Geschrieben 09 November 2012 - 07:37

Eingefügtes Bild
Und die meisten Manuskripte, die ich bekomme, seit ich wieder Manuskripte annehme, sehen nicht sooo viel besser aus.
Unter den ersten 100 Einsendungen war nur eines dabei, das etwas für mich ist. Das war aber richtig gut. Und der Autor hat z.b schon in NOVA veröffentlicht.


Ich sags ja immer wieder, die Möglichkeit, sich mit SF-Kurzgeschichten einen Namen zu machen, ist unbezahlbar. Ein Hoch auf die SF-Kurzgeschichte und ihre Verleger!
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#18 Ernst Wurdack

Ernst Wurdack

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Geschrieben 09 November 2012 - 08:11

Start Eingefügtes Bild

Ich sags ja immer wieder, die Möglichkeit, sich mit SF-Kurzgeschichten einen Namen zu machen, ist unbezahlbar.

MIt einer oder zwei Veröffentlichungen hat man sich noch keinen Namen gemacht.
Eingefügtes Bild
DAS Manuskript hätte ich auch genommen, wenn der Autor absolut unbekannt gewesen wäre.
Ende Eingefügtes Bild

#19 Gast_Guido Latz_*

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Geschrieben 09 November 2012 - 08:14

(Vielleicht) Einmal von diesem Fall abgesehen sollte natürlich für Autoren gelten: nur weil der erste Verlage das Buch nicht bringt (und der 50. vielleicht auch nicht): Es kostet nichts, ein Manuskript anzubieten. Vielleicht sagt der Verlag "Nein", vielleicht meldet er sich nicht. Vielleicht verlegt er das Buch aber auch. Neben Manuskripten wie dem obigen gibt es auch andere Manuskripte, die man man nicht bringt, und da gibt es auch Gründe, es nicht zu tun. Kapazität allgemein begrenzt. Genre bereits bis zum Ausschlag im Verlag ausgelastet (einen Trend totreiten ist genau so unklug, wie eine Kuh tot melken - jeden Monat einen Alternativweltroman bringen wäre z.B. etwas doof), oder andere bearbeiten dies schon und man sieht nicht, dass dies wirklich für Umsatz sorgt/sorgen würde. (Man ist da bisweilen natürlich hin und her gerissen - tolles Manuskript, wird ein tolles Buch, würde ICH auch kaufen - aber wer sonst noch? Wieviel der Auflage wird liegen bleiben, weil es zu speziell ist, das Thema.)

Bearbeitet von Guido Latz, 09 November 2012 - 08:17.


#20 My.

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Geschrieben 09 November 2012 - 08:24

[...] aber wenn sich jemand nach mehrfachen Absagen zu einem solchen Verlag flüchtet, dann ist das schon ein Zeichen von Unreife, Unbedarftheit o.ä.

Nein, entschuldige bitte, aber hier ist das Dummheit. Einfache Dummheit. Von mir hat der Mann (dessen Manuskript ich sogar 2mal vorliegen hatte, 1mal direkt, 1mal über eFantasia vom EDFC) so ausführliche Hinweise auf die Mängel an seinem Werk bekommen, dass er sogar besoffen eine Überarbeitung hinbekommen hätte.

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#21 simifilm

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Geschrieben 09 November 2012 - 08:26

Nein, entschuldige bitte, aber hier ist das Dummheit. Einfache Dummheit. Von mir hat der Mann (dessen Manuskript ich sogar 2mal vorliegen hatte, 1mal direkt, 1mal über eFantasia vom EDFC) so ausführliche Hinweise auf die Mängel an seinem Werk bekommen, dass er sogar besoffen eine Überarbeitung hinbekommen hätte.


Dann ist's eben ein Ausnutzen von Dummheit (was ja ohnehin nicht so weit weg ist von Unbedarftheit).

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#22 Gast_Guido Latz_*

Gast_Guido Latz_*
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Geschrieben 09 November 2012 - 09:03

Ich glaube, das ist wirklich so einfach, dass wir uns das nicht vorstellen können. Jemand schreibt ein Buch und schickt das x Verlagen. Und wenn sich der erste meldet und "ja" sagt, mit dem Zusatz "das kostet X EUR", dann bezahlt man das Geld. Man kennt es ja nicht anders. Man kennt auch niemanden, der einem sagt, dass man in einem Copyshop das selbst machen kann etc. Wieviele Menschen gibt es, die eine Rechnung/Mahnung bezahlen, nur weil sie sie bekommen - ohne dass es einen Grund gäbe, sie zu bezahlen? Jeder Mensch tickt anders, und bei Autoren ist es dasselbe.

#23 Torwan

Torwan

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Geschrieben 09 November 2012 - 10:50

Vielleicht ist es einfach nur jemand, der auf einen schlechten Verlag reingefallen ist, der ihm weißmachen wollte, dass "Kosten übernehmen" oder "teilen" oder "mittragen" ganz normal wäre. Kommt ja oft vor und wir wissen ja, wie die Leute dort reagieren, wenn man kritische Fragen stellt.

Diese Geschäftsmodelle sind vollkommen legal. Es wird ja von vorneherein über die Kosten informiert, es gibt keine Sittenwidrigkeit, weil ja auch tatsächlich "Leistung" erbracht wird (Druck, Veröffentlichung etc.). Dass das im krassen Gegensatz zur Arbeitsweise normaler Verlage steht, sagt ja nichts aus.

Und Vertriebsorganisationen wie amazon haben erst Recht keinen Einfluss darauf, WIE und unter welchen BEDINGUNGEN ein Buch entstanden ist.

Schade ist, dass niemand dieser Person gesagt hat, dass sie über einen ebook-Release sehr viele Kosten hätte sparen können...

Bearbeitet von Torwan, 09 November 2012 - 11:04.


#24 Anubizz

Anubizz

    Yoginaut

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Geschrieben 09 November 2012 - 11:39

Ich glaube, das ist wirklich so einfach, dass wir uns das nicht vorstellen können. Jemand schreibt ein Buch und schickt das x Verlagen. Und wenn sich der erste meldet und "ja" sagt, mit dem Zusatz "das kostet X EUR", dann bezahlt man das Geld. Man kennt es ja nicht anders. Man kennt auch niemanden, der einem sagt, dass man in einem Copyshop das selbst machen kann etc.

Vielleicht ist es einfach nur jemand, der auf einen schlechten Verlag reingefallen ist, der ihm weißmachen wollte, dass "Kosten übernehmen" oder "teilen" oder "mittragen" ganz normal wäre. Kommt ja oft vor und wir wissen ja, wie die Leute dort reagieren, wenn man kritische Fragen stellt.


Jep. Von daher glaube ich eher nicht, dass in einem Fall wie diesem eine rationale Abwägung vorliegt, die mit der Bevorzugung einer bekannten Autowerkstatt gegenüber einem »No-Name-Schrauber« gleichzusetzen wäre. Es mag Leute geben, die nach Dutzenden von Absagen bewusst die Entscheidung treffen, sich an einen Bezahlverlag zu wenden, und wissen, worauf sie sich einlassen. Bei dem Buch, um das es hier geht, tippe ich aber auf Unbedarftheit. Jemand, der ein Manuskript bei Verlagen einreicht, aber allem Anschein nach Hinweise ignoriert, wie er das Manuskript verbessern könnte, anscheinend auch niemanden in seiner Umgebung hat, der ihn darauf hinweist, dass ein Besuch im Copyshop oder ein selbstpubliziertes E-Book die für alle Beteiligten weniger schmerzhafte Lösung sein könnte, ist doch wahrscheinlich ein klassischer Fall von »reingefallen«.

#25 methom

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    Teetrinkonaut

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Geschrieben 09 November 2012 - 13:16

Ich bin am Überlegen, ob dieser Thread evtl. in der Autorenwerkstatt besser aufgehoben wäre ...

Biom Alpha ist im Sonnensystem angekommen. Jetzt auf eigener Seite und auf Twitter @BiomAlpha


#26 My.

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Geschrieben 09 November 2012 - 14:47

Es wurde schon darauf hingewiesen, dass dieser Autor von mehreren einschlägigen Verlagen - die wir alle kennen - Absagen bekommen hat (alleine von mir 2mal). Die Entscheidung, das Buch bei einem DKZV herauszubringen, war insofern eine bewußte Entscheidung.

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#27 HMP

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    Temponaut

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Geschrieben 09 November 2012 - 15:01

Es wurde schon darauf hingewiesen, dass dieser Autor von mehreren einschlägigen Verlagen - die wir alle kennen - Absagen bekommen hat (alleine von mir 2mal). Die Entscheidung, das Buch bei einem DKZV herauszubringen, war insofern eine bewußte Entscheidung.

My.


Das war sie sicher. Irgendjemand muss zugestimmt haben, dafür zu bezahlen. Zumindest dieser jemand muss das "Ja" bewusst gegeben haben.

Die einzige Frage, die sich noch stellen könnte, wäre die auf welche Art und Weise diese bewusste Entscheidung gefördert wurde. Das aber ist ein anderes Thema.

Und natürlich: Im Preis war sicher kein Lektorat oder ähnliches dabei. Aber auch ein anderes Thema.

Universal Columnist

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#28 Naut

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Geschrieben 09 November 2012 - 15:40

Eingefügtes Bild
Und die meisten Manuskripte, die ich bekomme, seit ich wieder Manuskripte annehme, sehen nicht sooo viel besser aus.


Du hast das schon mehrfach erzaehlt, aber es schockiert mich immer wieder.

Ich glaube, das ist wirklich so einfach, dass wir uns das nicht vorstellen können. Jemand schreibt ein Buch und schickt das x Verlagen. Und wenn sich der erste meldet und "ja" sagt, mit dem Zusatz "das kostet X EUR", dann bezahlt man das Geld. Man kennt es ja nicht anders. Man kennt auch niemanden, der einem sagt, dass man in einem Copyshop das selbst machen kann etc. Wieviele Menschen gibt es, die eine Rechnung/Mahnung bezahlen, nur weil sie sie bekommen - ohne dass es einen Grund gäbe, sie zu bezahlen? Jeder Mensch tickt anders, und bei Autoren ist es dasselbe.

Aber wenn "jemand" faehig ist, die Adressen von x Verlagen (darunter auch mindestens 3 von den "guten", wie wir hier gesehen haben) aus dem Internet herauszusuchen, warum trifft er dabei auf keine einzige Diskussion zu DKZV? Die springen einem doch foermlich ins Gesicht!

#29 Diboo

Diboo

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Geschrieben 09 November 2012 - 15:42

Aber wenn "jemand" faehig ist, die Adressen von x Verlagen (darunter auch mindestens 3 von den "guten", wie wir hier gesehen haben) aus dem Internet herauszusuchen, warum trifft er dabei auf keine einzige Diskussion zu DKZV? Die springen einem doch foermlich ins Gesicht!


Und?

Was ist das stärkere Gefühl? Der unstillbare Drang, das offensichtlich missverstandene eigene Werk endlich veröffentlicht zu sehen oder die Erkenntnis, nachdem man nur Absagen kassiert hat, jetzt in der Sackgasse des gescheiterten Literaten angekommen zu sein? Die Frage wurde ja in diesem Falle beantwortet.

Bearbeitet von Diboo, 09 November 2012 - 15:42.

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#30 Naut

Naut

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Geschrieben 09 November 2012 - 15:58

Und?

Was ist das stärkere Gefühl? Der unstillbare Drang, das offensichtlich missverstandene eigene Werk endlich veröffentlicht zu sehen oder die Erkenntnis, nachdem man nur Absagen kassiert hat, jetzt in der Sackgasse des gescheiterten Literaten angekommen zu sein? Die Frage wurde ja in diesem Falle beantwortet.

Ja *seufz* ich weiss. Das ist so eine fatale Kombination aus DSDS, den von den Medien gern kolportierten Legenden ueber Frau Rowling und der Unfaehigkeit, sein eigenes Werk objektiv zu sehen. Als ich mit 17 das erste Mal versuchte, ein paar Zeilen zu schreiben, wurde mir nach einer Seite klar, dass ich das nicht konnte. Aber damals gab es auch noch keine Bohlens und Rowlings.



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