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Valerie J. Long: Die Zoe-Lionheart-Serie (Deutsch)

Action Erotik Thriller Science Fiction Serie Space Opera Abenteuer Zoe Lionheart

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30 Antworten in diesem Thema

#1 Valerie J. Long

Valerie J. Long

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Geschrieben 18 February 2013 - 13:04

Hallo zusammen,
nach der Vervollständigung der zweiten Staffel darf ich euch nun auch meine deutsche Bibliografie vorstellen:

Diese Titel sind teilweise regulär auch über Amazon beziehbar, aber für einzelne Titel sind dort Wiederverkäufer mit sehr fragwürdiger Preisgestaltung unterwegs. Andere Quellen agieren da vernünftiger. Ein Teil der Serie ist auch bereits als E-Buch erschienen und z.B. über Smashwords oder Amazon erhältlich.

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© aller Titelbilder: Valerie J. Long

Zoe Lionheart (geboren als Zoe Laforge) wuchs auf als normales, wenn auch talentiertes Mädchen, die von ihrem Leben nichts Besonderes erwartete. Ihre Eltern starben beide bei einem Verkehrsunfall, als sie vierzehn Jahre alt war. Sie machte weiter, schloss die Schule ab, schloss beim M.I.T. ab, und fand eine Stelle. Sie arbeitete als Systemadmistratorin für eine kleine Druckerei in Phoenix, Arizona. Tatsächlich war sie das Mädchen für alles und die eine, die stets an allem schuld war. Der glückliche Teil ihres Lebens war ihr Freund Rick, und sie hatte sich sehr auf das "Entscheidende Date" mit ihm gefreut—er hatte es nicht klar gesagt, aber wollte er ihr einen Antrag machen?
An dieser Stelle beginnt die Geschichte und der Ärger. Ein langweiliges Leben an der Seite eines Motorradmechanikers in Phoenix passt nicht zu den Plänen des Schicksals (oder zu meinen). Zudem ist an Zoe mehr dran, als man sehen kann—obwohl da eine Menge zu sehen ist—und es wird mich mehrere Bände kosten, Euch, meinen Lesern, dies alles zu zeigen.

Kommt mit mir auf die Achterbahnfahrt, zu der Zoes Leben geworden ist!


Die Zoe-Lionheart-Serie
Das Herz der Löwin (Zoe Lionheart 1)
Das Blut der Löwin (Zoe Lionheart 2)
Das Fell der Löwin (Zoe Lionheart 3)
Die Flügel der Löwin (Zoe Lionheart 4)
Der Traum der Löwin (Zoe Lionheart 5)
Das Rudel der Löwin (Zoe Lionheart 6)
Einsamer Engel (Zoe Lionheart 7)
Der Kreuzzug der Löwin (Zoe Lionheart 8)
Der Schwur der Löwin (Zoe Lionheart 9)
Das Erbe der Löwin
Das Erbe der Löwin I: Verlierer
Das Erbe der Löwin II: Verrückt
Das Erbe der Löwin III: Verliebt
Das Erbe der Löwin IV: Verbrecher
Das Erbe der Löwin V: Verräter
Das Erbe der Löwin VI: Verjagt
Das Erbe der Löwin VII: Verfolgt
Das Erbe der Löwin VIII: Vordenker
Das Erbe der Löwin IX: Vollstrecker

Das Erbe der Löwin IX: Vollstrecker — Die jüngste Veröffentlichung
Der gewaltsame Tod einer Mitstreiterin hat Johanna bis in ihr Innerstes erschüttert. Wie kann sie ihre Stärke zurückgewinnen, während um sie herum alte und neue Gegner in Stellung gehen?

Bearbeitet von Valerie J. Long, 17 May 2013 - 08:08.
(c)-Hinweis ergänzt

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#2 Valerie J. Long

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Geschrieben 10 March 2013 - 12:42

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"Das Rudel der Löwin" ist jetzt auch als Kindle-Edition erhältlich.

„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, heißt es. Doch was bedeutet das, wenn die beiden Mütter lebende Legenden sind? Viel Zeit bleibt dem „Löwenrudel“ nicht, sich darüber klar zu werden, denn die Erde droht in einem mit allen Mitteln geführten Krieg unterzugehen.

____

Auszug

Diese Nacht verbrachte sie nicht in ihrer Herberge, sondern am Ufer, mit Blick auf das nächtliche Mittelmeer, überkront vom wolkenfreien, klaren Sternenhimmel.
Wäre der Anlass nicht so unerfreulich gewesen, hätte sie den romantischen Augenblick genießen können. Gedankenverloren verfolgte sie den Flug einer Sternschnuppe, die in weißem Feuer glühend durch die Atmosphäre zischte.
So etwas passierte alle Tage wieder.
Doch Sternschnuppen verglühten normalerweise in der Atmosphäre, sie stürzten nicht ins Meer. Und nie, nie, niemals bremste eine Sternschnuppe kurz vor dem Aufprall ab, selbst wenn nur die feinen Sinne eines Drachen den Geschwindigkeitsunterschied feststellen konnten.
Das taten auch keine abstürzenden Satellitenreste, und die teuren Space Shuttles oder ihre russischen Progress-Gegenstücke landeten nicht im Mittelmeer.
Dies hier war ein UFO, ein Unbekanntes Flugobjekt, und mit großer Wahrscheinlichkeit extraterrestrischer, ja, extrasolarer Herkunft.
In Gedanken verabschiedete Elaine sich von ihrem Doktortitel, von ihren Plänen für nachzuholende Jugendparties, von ihrem Urlaub, von ihrem Job als Kellnerin – sie musste daran denken, wenigstens eine SMS zur Kündigung zu senden –, von ihren Berufswünschen. Sie spürte eine gewaltige Last auf ihren schmalen, jungen Schultern.
Nun blieb ihr nichts übrig, als dem Weg ihrer ältesten Schwester und ihres ältesten Bruders zu folgen. Wenn ihre Vermutungen sich bewahrheiteten, dann war es Zeit zu kämpfen. Zu kämpfen um das Überleben der Zivilisation, um das Überleben von Drachen und Menschen. Angst umklammerte ihr Herz wie eine eisige Faust. Es half ihr nichts, sich etwas vorzumachen. Wenn es ans Kämpfen ging, dann trugen sie, die Drachen, die Hauptlast. Dann würde auch Elaine mit in der vordersten Reihe stehen. Auch das war ein Teil ihres innersten Selbst, Behüterin zu sein, mit aller Konsequenz, wenn nötig, bis in den Tod.
So früh! So jung!
Sie stand auf, schloss die Augen, konzentrierte sich, ein goldenes Flimmern spielte über die unbedeckten Hautpartien. Elaine sandte kraftvoll und entschlossen den Ruf. Ich bin weiblich, ich bin die Brut der Goldenen, ich rufe zum Kampf!
____

*Die Rechte am Titelbild liegen bei mir.
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#3 Valerie J. Long

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Geschrieben 07 April 2013 - 14:22

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© aller Titelbilder: Valerie J. Long
"Einsamer Engel" ist jetzt auch als Kindle-Edition erhältlich.

Nackt, mittellos, ohne Erinnerung und ohne einen Namen: so wird das erwachsene Findelkind in einem Wiesbadener Wäldchen entdeckt. Unverzagt stellt sie sich ihrem Schicksal, das ihr immer neue Knüppel zwischen die Beine wirft. Plötzlich steht sie wieder auf der Straße, arbeits- und obdachlos, noch dazu unter Mordverdacht, und sieht keinen anderen Ausweg als die Prostitution.
Dann wird sie von ersten zurückkehrenden Erinnerungen heimgesucht. Wird sie je die Wahrheit über sich selbst herausfinden, und wie ihr Schicksal mit dem der Lionhearts verbunden ist?

____

Auszug

Die linke Hand meines Gegners spielt mit der Spitze seines Oberlippenbärtchens. Sein dunkelrotes Wams wirkt leicht abgewetzt, ebenso wie die Säume seines Dreispitz. Doch der Degen in seiner Rechten ist tadellos gepflegt, die Klinge blinkt und blitzt frisch poliert, ebenso wie meine. Die morgendliche Luft ist kühl und feucht, der Nebel hat sich noch nicht aufgelöst. Feuchter Tau benetzt das Gras zu unseren Füßen, macht den Boden glitschig. Über den Kronen der großen Buchen ragt düster die Stadtmauer auf.
»Du kannst wenigstens ein bisschen fechten«, lobt er. »Das ist gut, dann liegt wenigstens ein bisschen Ehre darin, dich abzustechen.« In der Hoffnung, mich abgelenkt zu haben, folgt sein Angriff unmittelbar. Ich pariere seine Stiche, weiche ein wenig zurück, prüfe meine Schritte, ohne meinen Blick von seinen Augen zu lösen. Der Boden ist kaum merklich uneben, ist nicht überall gleich nachgiebig. Er ist ein verdammt guter Fechter, sein Können entspricht genau seinem Ruf. In den letzten drei Monaten soll er – obwohl Ehrenduelle eigentlich verboten sind – ein Dutzend Männer getötet haben.
Heute hat er leichtes Spiel. Ein junges Mädchen in Männerkleidern. Er hat die Verkleidung durchschaut, hat gedacht, mich erpressen zu können, sein Ziel ganz klar mein Körper, ich habe ihn zurückgewiesen. In seiner Ehre gekränkt, hat er mich gefordert. Sein Gedanke ganz klar: Ich würde kneifen, mich enttarnen, ihm gefügig sein, meine Ehre opfern, um mein Leben zu retten.
Ich habe nicht gekniffen.
Jetzt stehen wir uns gegenüber, und siegessicher drängt er mich zurück. Eine kleine Bodenwelle stellt meine Balance auf die Probe, seine Klinge prüft wieder und wieder die meine. Der Gedanke, mich durchbohren zu lassen, ist unangenehm, doch ich spüre keine Furcht. Der Gedanke, meinen kalten Stahl in sein weiches Fleisch stoßen zu müssen, erfüllt mich mit Ekel. Doch das ist der Grund unseres Hierseins. Er hat schon zu viele Menschen auf dem Gewissen, auch gute Freunde, arme Kerle, die nie daran gedacht hatten, ihren Degen wirklich benutzen zu müssen. Er hat schon zu vielen meiner Freundinnen die Unschuld geraubt und damit ihr Leben in dieser verlogenen Gesellschaft, die den Männern alles durchgehen lässt und ihre Opfer verdammt, ruiniert. Ich hatte ihn bewusst aufgesucht, ihn bewusst mein Geheimnis erkennen lassen, die Herausforderung gesucht, ihn her gelockt.
So wie ich ihn jetzt hinter mir her locke. Er denkt, ich wiche aus Furcht oder mangelndem Können zurück, und ich lasse ihn glauben, es bereite mir Mühe, seine Hiebe zu parieren.
Sein Fuß stolpert über die Bodenwelle, einen winzigen Augenblick gerät sein Angriff aus dem Rhythmus. Da ist die Lücke für meine Riposte! Sein Gesicht zeigt Verblüffung, als die Spitze meines Degens zwischen seinen Rippen hindurch gleitet, seine rechte Herzkammer öffnet. Sein Blick bricht, bevor seine Beine nachgeben, seine Blase sich entleert, sein Körper langsam von meiner Klinge zu Boden gleitet.
Im Sterben ist nichts Ehrenvolles.

Bearbeitet von Valerie J. Long, 17 May 2013 - 08:09.
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#4 Valerie J. Long

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Geschrieben 06 May 2013 - 16:09

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© aller Titelbilder: Valerie J. Long
Der Kreuzzug der Löwin ist jetzt auch als Kindle-Edition lieferbar.

»Wenn die Invasoren die Pest dieses Universums sind, dann sind wir die Antikörper«, meint April. Gemeinsam mit ihrer Familie beginnt sie einen Kreuzzug gegen die feindliche Übermacht. Dass sie vielleicht ein paar tausend Jahre braucht, um alle Gegner zu finden, kann ihre Entschlossenheit nicht dämpfen. Doch dann erfährt sie, dass sie dafür sterben muss.
Ist es Hybris, sich auf eine solche Mission zu begeben? Oder ist das Scheitern der Mission in Aprils Plänen schon enthalten, geht es nur noch um glorreichen Selbstmord, darum, so viele der Gegner wie möglich mitzunehmen, um ihren Rachedurst zu stillen?


Auszug

Mich beschäftigte im Moment ein ganz anderes Problem.
»Laz?«
»Hmm?«
»Wenn du der gegnerische Kommandeur wärst, und jemand schießt dir systematisch deine Nachhut zusammen, was würdest du tun?«
»So wie bei uns? Dem Gegner eine Falle stellen. Das heißt, ich würde erst einmal Fakten sammeln. Wer ist mein Gegner, wie ist er gerüstet, warum kriegen meine Truppen keine ordentliche Verteidigung zustande? Warum gibt es keinen einzigen bestätigten Abschuss?«
»Und?«
Er merkte schon, worauf ich hinauswollte. »Und wenn es nicht anders geht, opfere ich ein paar meiner Truppen, um mir diese Informationen zu beschaffen. Ich stelle einfache Fallen, die mir mehr über die Natur meines Gegners verraten. So wie die, auf die wir nicht hereingefallen sind. Er weiß bereits, dass wir unsichtbar sind, beziehungsweise eine sehr gute Tarnvorrichtung einsetzen, zu gut für seine Jungs. Er weiß inzwischen, dass wir sehr schnell und agil reagieren, er weiß, dass unsere Waffen nicht zu hören und unsere Geschosse kaum zu sehen sind, er müsste auch wissen, dass wir Plasmatreffer einstecken können, aber dadurch kurzzeitig sichtbar werden.«
»Okay. Könntest du daraus eine wirksame Gegenwehr ableiten?«
Laz überlegte nur kurz. »Ja.«
»Warum tut er es dann nicht?«
»Der günstigste Zeitpunkt ist noch nicht gekommen. Er muss uns vernichtend schlagen, weil sein Trick nicht zweimal zieht. Er weiß ja, dass wir gut sind, dass wir nicht zweimal in die gleiche Falle tappen.«
»Wann ist der günstigste Zeitpunkt?«
»Ich weiß es nicht.«
»Ich auch nicht«, gab ich zu. »Schöne Scheiße.«
Sollte ich April fragen? Nein, das wäre unfair. Sie würde sich den Kopf zermartern, um mir die »richtige« Antwort zu geben, dabei hatte sie nicht mehr Fakten als ich, und sie hatte nicht die Daten, von denen ich nicht wusste, dass sie mir vorlagen, die aber zweifellos in meinem Unterbewusstsein darauf warteten, dass ich Gebrauch von ihnen machte.
Es war ein taktisches Problem, das der kommandierende Offizier selbst zu lösen hatte. Wenn ich meiner Aufgabe nicht gewachsen war, sollte ich sie lieber abgeben.
Wir näherten uns einer Antwort, und ich fürchtete, sie würde mir nicht gefallen. Noch konnte ich den Finger nicht darauf legen, aber der günstigste Zeitpunkt musste bald kommen.
Hügelketten säumten unseren Weg, keine Klippen mehr, keine Lavaströme. Halbrechts voraus ragte ein weiterer Kegel eines aktiven Schildvulkans über einen Hügelkamm hinaus, ein mittlerweile vertrauter Anblick.
Wir sahen zu wenig von unserer Umgebung. °Geena, ich will Beobachter auf beiden Hügelkämmen rechts und links, wenigstens eine Gruppe auf jeder Seite.°
Bisher hatte ich dies gescheut, die Hügel waren mehrere Kilometer entfernt, so weit wollte ich meine Einheit eigentlich nicht aufteilen.
»Es läuft zu gut«, sagte ich wieder laut zu Laz.
»Ja. Die Spitze kommt schneller voran, Rufus bleibt zurück. Sie ziehen uns auseinander, oder?«
»Ohne dass wir es merken sollen.« Ich machte mir ein Bild der Signaturen meines Bataillons. In der Tat. Die Spitze eilte voraus, weil ihnen weniger Jellys im Weg standen, fächerte gleichzeitig immer weiter auf. Hinter uns gab es fruchtlose Versuche, die Nachhut zu umgehen, Rufus ließ auch seitlich an seiner Kompanie niemanden vorbei.
Nur Geenas Zweite bildete noch eine kompakte Einheit, abgesehen von den beiden Gruppen, die eilig den Hügeln entgegenstrebten. Wie konnte man sich dies zunutze machen?

Bearbeitet von Valerie J. Long, 17 May 2013 - 08:10.
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#5 Valerie J. Long

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Geschrieben 26 May 2013 - 12:52

Vielen Dank, a3kHH, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Bücher nicht nur zu lesen, sondern auch noch etwas dazu zu schreiben!

http://a3khh.blogspo...-lionheart.html
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#6 Valerie J. Long

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Geschrieben 02 June 2013 - 11:00

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Der Schwur der Löwin ist jetzt auch als Kindle-Edition lieferbar.

»Glück ist kein zulässiges Element strategischer Planung.« (April Winston)


»Solange noch ein Funken Leben in mir ist, werde ich nicht ruhen, bis diese Rasse vom Antlitz unserer Galaxie getilgt ist«, hatte April geschworen. Doch was wird aus diesem Schwur, wenn man die extragalaktischen Invasoren plötzlich als Verbündete gegen eine noch viel schrecklichere Gefahr braucht? Zuerst müssen die Lionhearts die Puzzlesteinchen zusammenbringen und herausfinden, wer die Parteien in diesem Krieg sind und wie ihre Kriegsziele lauten.

Auszug

Wenn ich den Kampf schon nicht vermeiden konnte, dann musste ich gewinnen. Schade.
Mit einem Ruck an den Zügeln bremste ich mein Tier genau im Weg des ersten Verfolgers und ließ die Axt fliegen. Sie blieb mit einem hässlichen Schmatzen in seiner Brust stecken.
Jetzt hatte ich eine Hand frei, um mein Schwert zu ziehen. Dann wendete ich meine Stute. So erwartete ich den Angriff des nächsten Kämpfers, während der erste mit glasigem Blick von seinem Pferd kippte.
Nummer Zwei zügelte sein Ross und starrte mich an. »Wer bist du?«
»Dein Schicksal«, gab ich bereitwillig Auskunft, trieb mein Pferd mit einem Hackentritt an und attackierte ihn. Die Überraschung gelang, mein zweiter Schwertstreich verletzte seinen rechten Arm, so dass er seine Waffe fallen lassen musste. Nur noch einer.
Dieser letzte Gegner wirkte nicht besonders erpicht, seinen beiden Kameraden zu folgen.
»Nimm deinen verletzten Kumpel und verschwinde«, riet ich ihm. »Du konntest mich nicht mehr einholen.«
»Ich kann doch nicht einfach abhauen«, protestierte er.
»Du kannst auch einfach sterben.«
____

Was machen Schwert und Axt in einem SF-Roman? Findet es heraus! Eingefügtes Bild
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#7 derbenutzer

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Geschrieben 02 June 2013 - 11:51

So, ich habe jetzt meinen ersten Roman (Lioness Heart) aus dieser Reihe in lesender Arbeit. Ich gehe davon aus, dass die erweiterten Blutgefäße im Gesicht während der Lektüre nicht andere Blutgefäße "anstecken".Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild

Liest sich sehr angenehm! Mit guter PR könntest Du damit sehr, sehr viel Erfolg haben ...

LG

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#8 Valerie J. Long

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Geschrieben 08 June 2013 - 15:06

Ganz frisch:

Die Fährte der Löwin I - Ankunft

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© aller Titelbilder: Valerie J. Long
Die Verantwortung lastet schwer auf Johannas Schultern: Für ihre Freunde und Mitstreiter, für die ahnungslose Menschheit, sogar für ihre Gegner. Johanna bleibt nicht viel Zeit, um sich in ihre neue Rolle zu finden, denn schon kündigt ein neuer, alter Feind sein Kommen an. Dabei ist noch so viel zu tun – wird es am Ende reichen?

Vorschau und Verlag

Auszug

»Gold Eins, es kann losgehen.«
»Verstanden. Danke, Jim.«
»Halt die Ohren steif, Jo.«
»Im Steifhalten war ich immer gut, Jim.«
Er lachte.
Ich konzentrierte mich auf meinen Gleichgewichtssinn und startete das Triebwerk im Leerlauf. Ein vorsichtiger Zupfer am Knüppel ließ die Maschine auf ihren Federbeinen beben.
Mit der linken Hand erhöhte ich den Schub. Jetzt vibrierte das Flugzeug, wirkte wie ein mühsam gezügelter Hengst.
Okay.
Ich gab noch mehr Schub und zog den Knüppel ein Stück zu mir. Der Computer interpretierte den Befehl korrekt mit »Aufwärts« und ließ den kleinen Flieger langsam höher steigen.
Ich drehte den Knüppel um seine Achse, und der Flieger drehte mit. Leichtes Kippen nach links und rechts ließ die Maschine seitwärts gleiten – der Computer sorgte dafür, dass es nicht zum Höhenverlust kam. Für die Bewegung vorwärts oder rückwärts musste ich die Wippe unter meinem rechten Daumen verwenden. Auch mit dieser Wippe konnte ich langsam seitwärts schweben.
Ein beherzter Zug am Knüppel ließ mich zügig steigen – es fühlte sich an wie in einem Fahrstuhl.
»Wie läuft’s, Jo?« fragte Reginald über Funk an.
»Wie im Fahrstuhl. Ich wechsle jetzt vom Schwebe- in den Vorwärtsflug, Kurs Neunzig Grad Ost.«
»Neunzig Ost. Okay, Jo«, warf Jim ein.
Mein linker Daumen betätigte einen Schalter am Schubregler, während ich den Regler vorwärts schob. Die Maschine setzte sich zügig vorwärts in Bewegung und erreichte innerhalb weniger Sekunden fast zweihundert Stundenkilometer. So dauerte es keine zwei Minuten, bis ich Facing Island passiert und so das offene Korallenmeer erreicht hatte.
»Ich bin draußen.«
»Pass auf die bösen Jungs auf«, riet Jim.
Irgendwo dort draußen kreuzten immer noch – oder wieder – ein amerikanischer, ein chinesischer und ein russischer Flugzeugträger, offiziell zu unserem Schutz vor Terroranschlägen. Doch obwohl die amerikanische Politik sich unter ihrem neuen Präsidenten deutlich geändert hatte, trauten sich die Beteiligten gegenseitig noch nicht so recht.
»Ich beginne mit Teil Eins des Testprogramms. Bisher keine besonderen Vorkommnisse.«
Bisher fühlte ich keine großen Unterschiede zum Flugsimulator, wenn ich die realen Fliehkräfte nicht berücksichtigte. Bisher war Fliegen nicht schwieriger als Autofahren, nur ohne Bäume, Schlaglöcher oder Kängurus. Dies würde sich bald ändern.
Ein Klick mit dem linken Daumen, und mein Vogel schoss vorwärts. Mit einem leichten Zug meiner Rechten ging ich in den Steigflug über, bevor ich den linken Daumen noch eine Raste weiter schob.
»Whoah!« Der Schub presste mich tief in meinen Sitz.
Drei, fünf, sieben, neun, elf Kilometer zeigte der Höhenmesser, und ich ließ den Daumenschalter los. Mit fast siebenfacher Schallgeschwindigkeit stieg der Taipan weiter senkrecht in den Himmel. Wenn ich nichts tat, hatte ich noch gute zweihundert Kilometer Steigflug vor mir – das war aber heute nicht dran. Also ließ ich die Maschine um die Nickachse rotieren, bis ich die australische Küste wieder unter mir hatte, und drückte den linken Daumen energisch nach vorn.
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Geschrieben 29 June 2013 - 18:18

Das Erbe der Löwin III: Verliebt ist jetzt als E-Buch verfügbar.

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Cover © Valerie J. Long

Mit diesem Band findet die Trilogie ihren (vorläufigen) krönenden Abschluss.
___

Jo ist das Spielchen leid. Untertauchen und Weglaufen kann sie nicht dauerhaft vor den Nachstellungen des Kartells schützen. Sie beschließt, den Einsatz zu erhöhen und sich ihrerseits auf die Suche nach der Führungsetage des weltweit operierenden Verbrecherrings zu machen. Doch ihre Gegner halten sich nicht an die Spielregeln. Sie fahren einen besonderen Trumpf auf, und Jo sieht dem Tod ins Auge.
___

Auszug

Gomez stand an der Theke mit Blick auf die Tür. Bei meinem Eintreten unterbrach er sein Gespräch mit einem großen und einem kleinen Typen. Ich gebe zu, ich machte eine kleine Show daraus. Eine Katze wäre plump gegen mich, ein Bär schwach. Andere Gäste schob ich auf meinem Weg an die Theke einfach beiseite. Am Tresen angekommen quetschte ich mich zwischen zwei andere Gäste und bestellte ein Bier. Gomez und seine Freunde würdigte ich keines Blickes.
»Ey, Kleine«, maulte der Typ zu meiner Linken. »Was soll das? Willst du Ärger?«
Ich grinste ihn frech an. »Kein bisschen, Großer. Lohnt bei dir nicht.«
»Was –« Sein Protest verstummte, als ich seine rechte Hand fest ergriff und leicht zudrückte. Meine andere Hand umfasste zugleich seine Eier. »Sprich weiter. Ich bin ganz Ohr.«
Nur für einen kurzen Moment versuchte er, seine linke Hand in Schlagposition zu bringen. Ich drückte einfach noch etwas fester seine Eier, und er verdrehte die Augen.
Ich spürte die Bewegung des Typen hinter mir, ignorierte sie aber bewusst, bis ich einen leichten Druck verspürte – die Spitze des Messers in meiner Nierengegend konnte den Nanopanzer nicht durchdringen.
Großer war effektiv außer Gefecht. Ich schnellte um meine Achse, ergriff die Messerhand des anderen Kerls und brach ihm mit einem kurzen Ruck das Handgelenk. Er schrie auf, ließ das Messer in meine andere Hand fallen und rutschte mit schmerzverzerrter Miene von seinem Barhocker. Bevor jemand sich einmischen konnte, hatte ich das Messer schon über meinen Kopf gehoben und aus dem Handgelenk geworfen.
Wenn ich meiner Analogie ein bestimmtes Ziel vorgab, dann traf ich auch. Das Messer blieb zitternd im Bullseye der Dartscheibe am hinteren Ende der Bar stecken. Die Gespräche rundum verstummten.
»Ist hier noch jemand, der sich einer Lady gegenüber nicht zu benehmen weiß?« fragte ich laut.
Gomez trat vor mich. »Ich sehe hier keine Lady.«
»Würdest du denn eine erkennen, wenn du sie sähest, Chef?«
»Du riskierst eine große Klappe, Mädchen.«
»Ich habe auch eine flinke Zunge. Beides ist manchmal nützlich, wenn ein Kerl den großen Prügel auspackt.« Die Anspielung zauberte ihm ein Grinsen auf sein Gesicht. »Also, was ist, Chef? Kann eine Lady hier ihr Bierchen trinken, ohne gleich ein Messer in die Rippen zu kriegen oder nicht?«
Sein Gesichtsausdruck zeigte Verständnislosigkeit. Ich deutete auf den Typ mit der gebrochenen Hand. »Ich war noch dabei, mit dem Großen ein kleines Missverständnis zu klären, als diese Ratte versucht hat, mir sein Messer in die Seite zu bohren. Das lasse ich mir von niemandem gefallen, klar?«
Gomez beugte sich zur Seite. »Ich sehe nichts.«
»Der Fummel ist robust. Hat mich ‘ne Menge gekostet.«
Er starrte mich eine Weile grimmig an. Ich lächelte freundlich zurück, wich seinem Blick nicht aus.
»Wer bist du?«
»Nenn mich Velvet, Chef.«
»Was machst du hier, Velvet?«
»Bier trinken. Relaxen.«
»Was machst du sonst in Vegas?«
»Was ich überall mache. Ich finde Sachen.«
»Was für Sachen?«
»Alle Arten von Sachen. Seltene Sachen. Wertvolle Sachen. Verlorene Sachen. Oder solche, die noch gar nicht verloren sind.«
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Geschrieben 31 July 2013 - 12:33

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Eine einsame Villa am Meer ist zunächst nur eine interessante Herausforderung für eine geschickte Diebin. Doch wenn der Hausherr zu einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat gehört, ist es nicht ratsam, sich erwischen zu lassen. Leider lernt Jo dies zu spät – so etwas passiert einer Verliererin eben.
So findet sie sich in einer Zelle wieder, mit einer Menge Zeit, um ihre Lage zu überdenken und wie sie hineingeraten ist. Wird ihr das einen Fluchtweg aufzeigen?

Auszug

Vor dem Safe hing nicht einmal ein Bild. Das hätte zum nüchtern-gediegenen Stil des Hauses auch nicht gepasst, fand ich. Ebenso stilsicher hatte der Safe ein klassisches Nummernschloss zum Drehen. Genau wie ich gehofft hatte – der Hausherr galt als wenig technikfreundlich und sehr traditionell, da war für elektronischen Schnickschnack kein Platz. Ganz abgesehen davon gaben computergesteuerte Schlösser ihre Geheimnisse gern preis, wenn man sie nur auf die richtige Weise »befragte«.
Das bedeutete für mich, dass ich nur das Ohr an die Tür legen und dann drehen musste. Eine Hälfte Lauschen, eine Hälfte Feingefühl in den Fingerspitzen, und schon öffnete sich der Riegel!
Gut, ich hatte ein wenig gemogelt. Aber wer würde das erraten?
Wie sah denn meine Beute aus? Bargeld war mir am liebsten, aber auch für Schmuck kannte ich Interessenten. Nein, Fehlanzeige! Ich unterdrückte einen Fluch. Der Safe war bis auf eine dünne Mappe völlig leer. Die ganze Arbeit für nichts und wieder nichts!
Ich warf einen kurzen Blick auf den Inhalt. Wenigstens Wertpapiere? Nein. Nur ein paar Blätter über ein »Projekt Klapperschlange«. Was sollte das denn sein? Viel Blabla, aber ein paar Worte sprangen mir ins Auge: Zehnjahresplan – Frostdragon – Corporate Sponsoring. Scheiße!
Sehr, sehr vorsichtig legte ich die Blätter wieder aufeinander, schloss die Mappe und legte sie in den Safe zurück, genau so wie ich glaubte, sie vorgefunden zu haben. Corporate Sponsoring hieß, das Kartell hatte seine Hand im Spiel. Damit wollte ich nichts zu tun haben! Viel zu heiß.
Ich hatte überhaupt keine Lust, mich als Teil des Fundaments irgendeines neuen Hochhauses wiederzufinden, oder als Füllung für den Stützpfeiler einer Autobahnbrücke. Nein danke!
Besser, ich machte mich gleich wieder vom Acker. Safe zu, Nummernschloss zurück auf die Siebenundzwanzig, die vorher eingestellt war, und nichts wie raus hier. Kurz über den Gang und in die Geheimtür, und in ein paar Minuten wäre ich wieder im Wasser.
Wenn mein Fund mich nicht so erschüttert hätte, wäre mir der kleine Fehler nicht passiert. Aber vielleicht war es auch einfach nur Pech. Ich öffnete die Geheimtür im Erdgeschoss, lugte hinaus, ohne den Zahnarztspiegel zu benutzen und sah in ein überraschtes Männergesicht.
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Geschrieben 14 September 2013 - 10:53

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Das Erbe der Löwin II: Verrückt ist jetzt auch als Kindle-Edition lieferbar.

Der Ort ist eine Festung, doch die Wälle sind unsichtbar – tödliche Radioaktivität. Die Leute drinnen haben seit Jahrzehnten keinen Polizisten gesehen. Die Stärksten herrschen, so einfach ist das. Frauen werden zur Unterhaltung gehandelt. Nicht der beste Ort für einen hübschen weiblichen Dieb, um in flagranti erwischt zu werden… Nur eine Verrückte würde diese Herausforderung annehmen.


Auszug

Ich muss total verrückt sein, schoss mir plötzlich durch den Kopf, und ich verharrte in meinen Bewegungen. Mein nackter Oberkörper presste sich flach an die spiegelblanke Fassade. Nur mit den Saugnäpfen an Finger- und Zehenspitzen klebte ich wie ein Gecko in fast dreihundert Metern Höhe außen an der Wand des Frostdragon-Firmenhochhauses. Ich muss total verrückt sein, wiederholte ich in Gedanken. Aber meine Kletterpartie hatte natürlich einen Sinn.
Das 476 Meter hohe Gebäude war für einen Einbrecher praktisch unbezwingbar. Haupteingang und Hintereingang waren gut bewacht, ebenso wie die Zugänge zu Treppenhäusern und Fahrstuhlschächten. Auf dem Dach befand sich ein bestens überwachter Landeplatz für Hubschrauber oder Tigershark-Senkrechtstarter. Dazwischen war das Gebäude mit nahezu fugenlos aneinander stoßenden Platten aus diamantgehärtetem Spezial-Panzerglas verkleidet, unterbrochen nur von fingergroßen Aussparungen für die Antennen der Metalldetektoren und Bewegungsmelder. Glasschneider hatten da keine Chance. Da war kein Durchkommen! Doch weit oben, bei 438 Metern, gab es einen Wartungszugang für die Leuchtreklame. Wo man raus kann, kann man auch rein. Zumindest vermutete ich das – ich würde es mir ansehen müssen, sobald ich oben war.
Ausrüstung aus Metall kam nicht in Frage, so etwas würde sämtliche Glocken zum Läuten bringen. Die Bewegungsmelder – ja, die konnte ich täuschen, zumindest bisher. Wie bei anderen, bodennäheren Einsätzen auch, war die Empfindlichkeit hier so weit heruntergeregelt, dass nicht jeder Vogel sofort Alarm auslöste, außerdem reichte die Überwachung laut der Herstellerspezifikation nicht ganz bis an die Scheiben. Ich musste nur flach an der Fassade bleiben.
Die Saugnäpfe an Finger- und Zehenspitzen hatte ich mir gemorpht. Mit Vorbereitung ging das, ebenso wie stabilere Haut, gegen Kratzer und so. Meine Haut und meine Stoppelfrisur konnte ich tarnen wie ein Chamäleon. Hier klebte kein bleicher Fleck an der Fassade, ich war so dunkel wie der unbeleuchtete Raum vor meinem Bauch. An meinen Fingern und Zehen spürte ich feinste Vibrationen der Klimaanlage. All das erschien mir immer noch wie ein Traum, aber kneifen mochte ich mich in dieser Lage nicht. Es waren die Nanomaschinen, die ich mir injiziert hatte, die all dies ermöglichten. Ich konnte es mit dem Verstand begreifen, aber mit dem Gefühl war mir das alles noch immer fremd. Bessere Sinne hatten sich ebenso unmerklich entwickelt wie meine athletischen Fähigkeiten. Schneller, stärker, präziser. War ein Dreimetersatz aus dem Stand in den ersten Stock normal? Für mich schon. Alles, was mich besser machte, war willkommen. Ich nahm, was ich kriegen konnte, und dann machte ich das Beste daraus. Gut war mir nicht gut genug. Also fragte ich mich – welche besonderen Fähigkeiten können meine Nanos mir noch verschaffen? Ich hatte so oft einstecken müssen, ich wünschte mir etwas mehr Widerstandskraft. Ich brauche mehr Power!
[Leistungssteigerungsprogramm ist noch nicht abgeschlossen.]
Upps. Hallo, Geist.
Fast alles lief intuitiv. Ich fand es irgendwie schräg, Selbstgespräche zu führen. Außerdem war es gefährlich. Was, wenn ich versehentlich laut mit mir redete? Außerdem – wozu sollte ich? Ich wusste auch so, was ich über mich wissen musste, und konnte mich selbst steuern. Wie zum Beispiel meine Tarnung. Diese Nanointegration war genial, auch wenn ich nicht in meinem Kopf herumwanderte.
Also – technisch gesehen war ich verrückt, nämlich von der Norm abweichend, anders als andere Menschen. Gleichzeitig war ich dank meiner Nanos klarer im Kopf als je zuvor. Warum hing ich dann dreihundert Meter über dem Boden außen an einem Hochhaus? Weil ich eben verrückt genug war, es zu versuchen.
Drei von vier Extremitäten – fünfzehn Saugnäpfe – sollten gleichzeitig Kontakt haben, um mein geringes Körpergewicht zu tragen, sonst ging es abwärts! Auch das limitierte die Ausrüstung, die ich mitnehmen konnte. An der Kleidung musste ich sparen, stattdessen hatte meine Haut die richtige Tarnfarbe. He – ich war noch nie nackt eingebrochen! War das nicht verrückt?
Zuviel Staub auf dem Glas oder gar Seife wäre das Ende der Kletterpartie gewesen – tschüss, Jo! Regen konnte ich auch nicht gebrauchen, aber dagegen gab es schließlich Wetterberichte. Die hatten mir auch gesagt, dass es eine lauwarme Nacht werden würde. Dass es hier oben reichlich zugig und damit kühl war, hätte ich mir denken können – jetzt musste ich die Temperaturen einfach erdulden. Nicht einmal vor Kälte zittern durfte ich!
Okay, ein Drittel der Strecke lag noch vor mir, also sollte ich diesen Rest jetzt auch hinter mich bringen. Der rechte Fuß war an der Reihe. Vorsichtig löste ich die fünf Zehen von der Scheibe und setzte sie zehn Zentimeter höher wieder an. Ein kurzer Test zeigte mir, dass sie sich festgesaugt hatten, also schob ich meinen Körper ein Stück nach oben. Dann kam jetzt die linke Hand. Und so weiter.

Nur als Hinweis: Dieses Buch habe ich 2010 geschrieben, lange bevor Tom Cruise den Burj Chalifa erklettert hat - und im Gegensatz zu Tom hat Jo kein Sicherungsseil. Eingefügtes Bild
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#12 Valerie J. Long

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Geschrieben 12 October 2013 - 18:58

Das Erbe der Löwin III: Verliebt ist jetzt auch für Kindle verfügbar.

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Cover © Valerie J. Long

Mit diesem Band findet die Trilogie ihren (vorläufigen) krönenden Abschluss.
___

Jo ist das Spielchen leid. Untertauchen und Weglaufen kann sie nicht dauerhaft vor den Nachstellungen des Kartells schützen. Sie beschließt, den Einsatz zu erhöhen und sich ihrerseits auf die Suche nach der Führungsetage des weltweit operierenden Verbrecherrings zu machen. Doch ihre Gegner halten sich nicht an die Spielregeln. Sie fahren einen besonderen Trumpf auf, und Jo sieht dem Tod ins Auge.
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#13 derbenutzer

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Geschrieben 12 October 2013 - 20:40

Ich befürchte, dass allein beim Lesen der Romane Valerie J, Longs immer das Heil der unsterblichen Seelen der Leser in unmittelbarer Gefahr zu sein scheint. Schon die sündigen Bücher Dirk van den Booms waren und sind eine allgegenwärtige Gefahr für die eben selbe.

Ich rufe Euch daher inständig auf: Kaufet bitte diese Werke und geht in Euch. Lest alles und jedes ohne Unterlass, damit Ihr wisst, worin die Sünde zu wohnen vermag!Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#14 Valerie J. Long

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Geschrieben 25 October 2013 - 16:17

Ganz frisch:

Die Fährte der Löwin II - Aufklärung

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© aller Titelbilder: Valerie J. Long
Die zweite Invasion ist abgewehrt. Nur ein einziger feindlicher Aufklärer hat es bis zur Erde geschafft, doch der Schrecken, den er brachte, lässt die Menschen zittern. Für Jo ist klar: Um einem weiteren Angriff zuvorzukommen, muss sie auf feindliches Gebiet vordringen – selbst wenn dies ein Weg ohne Wiederkehr sein wird.

Vorschau und Verlag

Auszug

Der Transit schien endlos zu dauern, und als unser Miniversum uns schließlich ausspuckte, wollte sich mein Magen nach außen kehren.
Verboten.
Alle Sinne zugleich schrien Alarm. Glockenläuten, rotes Licht, Hitze, der scharfe Geruch von Schweiß, Schwindel … Stopp!
Francine?
Sie lebte und kämpfte mit ihrer eigenen Übelkeit, zeigte mir aber mit Daumen und Zeigefinger ein O – okay. Gut – das Letzte, was ich jetzt brauchte, war Erbrochenes, das frei durch die Schwerelosigkeit unseres Cockpits trieb und in unsere Atemwege einzudringen drohte.
Weshalb läutete der Computer Kollisionsalarm?
Rot war die vorherrschende Farbe auf unseren Bildschirmen. Ich schnippte meine Konsole herbei und überflog die Symbole. Lebenserhaltende Systeme – Gelb und Grün. Weg damit. Integrität der Zelle – Gelb flackernd, also verschlechternd. Warum?
Fusionsreaktoren – Gelb ohne Flackern. Die waren es nicht.
Schmiegfeld und Schutzschirm zeigten Rot flackernd. Ich tippte darauf. Achtzig Prozent unserer Steuerquarkemitter waren beschädigt oder bereits durchgebrannt. Wir rasten also mit zwanzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit in ein fremdes Sonnensystem hinein, und zwischen uns und dem interstellaren Staub war nur noch eine dünne Schicht aus selbstreparierenden Nanos und molekular verstärktem Stahl und davor ein löchriges Netz anstelle eines Schirms.
Einsteins Formel war unerbittlich: E=mc². Selbst ein Pikogramm Staub, das uns traf, traf uns mit einer Energie im Quadrat unserer Geschwindigkeit, und diese 360 Millijoule je Partikel bedeuteten pure Zerstörungskraft.
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#15 Valerie J. Long

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Geschrieben 04 November 2013 - 19:51

Und wieder eine E-Book-Edition, neu bei Smashwords:

Das Erbe der Löwin IV: Verbrecher

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© aller Titelbilder: Valerie J. Long
Das organisierte Verbrechen hat erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen, aber die Rädelsführer sitzen noch fest im Sattel. Die Politik ist machtlos gegen die weltumspannende Organisation, die sich das Monopol auf Drachentechnologie gesichert hat. Soll Jo es den Menschen allein überlassen, sich von diesem Joch zu befreien, oder soll sie erneut ihr Leben für andere riskieren, die ihretwegen keinen Finger rühren würden?

Smashwords Edition
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#16 Valerie J. Long

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Geschrieben 18 November 2013 - 20:07

Ich bin einer Anregung gefolgt und habe auf meiner HP mal Wort- und Seitenzahlen sowie Angaben zu den Titelbildern ergänzt.
http://zoe-lionheart.net/buch.html
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#17 MoiN

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Geschrieben 19 November 2013 - 21:16

Vielen Dank, a3kHH, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Bücher nicht nur zu lesen, sondern auch noch etwas dazu zu schreiben!
http://a3khh.blogspo...-lionheart.html

a3khh: "Neugierig geworden habe ich mich mit ihr getroffen." Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild ;)

Bearbeitet von MoiN, 19 November 2013 - 21:16.

πάντα ῥεῖ

 

Büchermarkt ...druckfrisch...dlr lit  ...Verena ... Dana ...swrwi ...brwi ..   .A I N


#18 Valerie J. Long

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Geschrieben 20 November 2013 - 09:21

Hamburg ist eine schöne Stadt, da komme ich immer wieder gern vorbei.
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#19 † a3kHH

† a3kHH

    Applicant for Minion status in the Evil League of Evil

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Geschrieben 20 November 2013 - 12:10

Tja, da staunst Du, was ?

a3khh: "Neugierig geworden habe ich mich mit ihr getroffen." Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild
http://a3khh.blogspo...-lionheart.html

Bearbeitet von a3kHH, 20 November 2013 - 12:12.


#20 Valerie J. Long

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Geschrieben 25 November 2013 - 16:58

Das Erbe der Löwin IV: Verbrecher
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... gibt es jetzt auch bei Amazon.
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#21 Valerie J. Long

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Geschrieben 25 November 2013 - 17:38

... ebenso wie:

Die Fährte der Löwin II - Aufklärung
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#22 Valerie J. Long

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Geschrieben 01 January 2014 - 13:25

Ganz frisch:

Die Fährte der Löwin III - Assassinen

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Das weltweite Verbrecherkartell ist zerschlagen, doch noch immer befinden sich zahlreiche Absolventen der alten Drachentechnologie-Universität in der Hand skrupelloser Verbrecher. Sie zu befreien und als Unterstützer für Johannas Verteidigungsanstrengungen zu gewinnen, ist die richtige Herausforderung für ihre Spezialeinheit, die Mambas. Doch eine solche Mission ist höchst riskant und verläuft nicht immer reibungslos. Welche Opfer müssen die Kämpferinnen bringen, um ihre Ziele zu erreichen?

Vorschau und Verlag

Auszug

Die jeweils vier Uniformierten auf den Patrouillenbooten hatten mit ihren Gewehren schon nicht freundlich ausgesehen, und ihre Reaktion auf meine Rolle ins Wasser war entsprechend: Noch während ich den ersten Schwimmstoß ausführte, eröffneten einige von ihnen das Feuer.

Ich hatte wohl Glück, dass diese ersten Schüsse schlecht gezielt waren, dennoch traf einer von ihnen meinen linken Unterschenkel knapp oberhalb des Knöchels.

Der Trefferschock ließ mich kurzzeitig Sternchen sehen, vom beißenden Schmerz gar nicht zu reden, und allein deswegen war mir sofort klar, dass ich mich von diesen Leuten nicht gefangen nehmen lassen wollte.

Nur weg! Ich aktivierte meinen Booster und tauchte schnell tiefer, so gut es mein verletztes Bein zuließ. Jeder Schwimmstoß sandte neue Schmerzwellen durch das Bein, und zugleich spürte ich, wie meine Kraft wieder nachließ – der Blutverlust musste erheblich sein.

Leider hatte ich wirklich gar nichts zum Verbinden dabei. Das Einzige, was mir jetzt noch fehlte, wäre ein Hai.
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#23 Valerie J. Long

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Geschrieben 18 January 2014 - 16:40

Die erste neue E-Book-Edition 2014 bei Smashwords:

Das Erbe der Löwin V: Verräter

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Für ihre Verbrechen hat man Jo ins Gefängnis gesteckt. Dass der Gefängnisaufenthalt kein Urlaub sein würde, war ihr klar – doch was sie dort erlebt, ist schlimmer als in ihren kühnsten Vorstellungen. Da sollte sie doch aufgeschlossen sein, als man ihr ein Angebot macht, oder? Doch was, wenn ihre Mitstreiter ein falsches Spiel mit ihr treiben?

Smashwords Edition

Kindle-Edition

Bearbeitet von Valerie J. Long, 19 January 2014 - 10:10.
Kindle-Link ergänzt

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Geschrieben 09 March 2014 - 19:56

Die zweite E-Book-Edition 2014 bei Smashwords und Amazon:

Das Erbe der Löwin VI: Verjagt

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Ein paar Tage luxuriösen Urlaub an der Côte d’Azur hatte Jo sich nach ihrer Meinung verdient. Ein Spielchen sollte zudem ihre Kasse aufbessern. Dass sie an einen schlechten Verlierer geraten würde, hatte sie nicht erwartet. Noch viel weniger hatte sie mit dem Auftauchen einer neuen Spezialeinheit des organisierten Verbrechens gerechnet, die sehr schnell zu einer Gefahr für ihre Pläne werden könnte. Um ihren Gegnern zuvorzukommen, muss sie erneut in die ZONE vordringen, und diesmal ist durchaus nicht sicher, dass sie von dort auch wieder ungeschoren entkommen kann.

Smashwords Edition

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#25 Valerie J. Long

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Geschrieben 30 June 2014 - 09:37

Die dritte E-Book-Edition 2014 bei Smashwords und Amazon:

Das Erbe der Löwin VII: Verfolgt

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Die Zeit ist reif, Johannas Plan in die Tat umzusetzen. Doch zugleich schießen ihre Gegner sich auf sie ein. Wie kann sie ihr Team zusammenbringen, wenn ihre Verfolger sie nirgends mehr in Ruhe lassen?

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Geschrieben 20 August 2014 - 16:32

Ganz frisch, mal wieder ein Papierwerk:

Die Fährte der Löwin IV - Aufmarsch

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Mit einer schweren Bürde kehrt Johanna von ihrer Erkundungsmission zur Erde zurück: Das Überleben zweier Völker steht auf dem Spiel, bedroht von einer allesverschlingenden Kreatur. Nun muss sie die Menschen überzeugen, dass es sich lohnt, den Fremden zu helfen – und zugleich muss sie sich der menschlichen Widersacher erwehren, die alles zu zerstören drohen, was sie jemals aufgebaut hat. Die Zeit läuft ihr davon – wird sie zurückkehren können, und wenn sie das schafft, wird sie überhaupt noch jemanden vorfinden, den sie retten kann?

Vorschau und Verlag

Auszug
Ein großer Schritt trug mich über das zwischen Fahrbahn und Bordsteinkante abwärts rauschende Wasser hinweg. Eine Bö versuchte vergeblich, mich noch aus dem Gleichgewicht zu bringen, bevor die nächste Hausecke mich vor dem nasskalten Wind abschirmen konnte.
Wenige Meter vor mir die Straße hinauf erwachte ein dunkles Bündel zum Leben, und ich hielt inne. Unter der nassen Plastikfolie kam ein bärtiges Gesicht zum Vorschein.
»Haste mal’n Dollar?«
»Klar.« Lächelnd griff ich in eine Gürteltasche meines schwarzen Overalls. »Und lass das Messer stecken. Ich bin schneller als du.«
Er runzelte die Stirn.
Ich wedelte mit einem Zehner. »Eine einzelne Frau, nachts in einer dunklen Seitengasse in einem der verrufensten Viertel der Stadt, sollte besser vorsichtig sein, nicht wahr?«
»Du solltest gar nicht hier sein«, grummelte er, streckte aber doch eine Hand nach dem Schein aus. »Verlaufen?«
»Nein, auf dem Weg zum Black Hole.«
Er versuchte, an mir vorbei die Straße hinunter zu peilen, ohne allzu nass zu werden. »Wo ist dein Pimp?«
»Kein Pimp.«
»Du willst allein ins Black Hole? Verrückt, wie?«
»Ja.« Ich musste schmunzeln. »Eine alte Gewohnheit. Früher habe ich oft verrückte Sachen gemacht. Zum Beispiel bin ich mal quer über die Bay geschwommen.«
Der Stadtstreicher lachte. »Ja, das ist verrückt, aber viel weniger gefährlich als das Black Hole.«
»Nicht für mich.«
»So. Nicht für dich. Wer bist du, dass du dich so sicher fühlst?«
»Du darfst mich Velvet nennen.«
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#27 Valerie J. Long

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Geschrieben 25 October 2014 - 18:08

Die vierte E-Book-Edition für 2014 bei Smashwords und Amazon

Das Erbe der Löwin VIII: Vordenker

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Wenn Johanna sich selbst als Köder anbietet, sollten ihre Freunde doch vor den Nachstellungen ihrer Gegner sicher sein, dachte sie. Leider funktioniert dieser Plan zu gut. Ihre Widersacher planen, im Handstreich alles zu übernehmen, wofür sie gekämpft hat. Sie schicken Teams aus, um Johanna zu töten – dabei wäre der Tod noch ein gnädiges Schicksal. Kann Johanna diese Belastung auf Dauer ertragen?

Smashwords Edition

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Geschrieben 24 January 2015 - 16:30

Neu seit dem Jahreswechsel:

Die Fährte der Löwin V: Anonym

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Während Johanna als Oberkommandierende der UN-Raumstreitkräfte ihren Aufbruch zu den Sternen vorbereitet, begibt sich die Mamba Monique mit ihrer Partnerin Elodie auf eine einsame Mission, die niemand außer ihr erfüllen kann. Um die Terroristen aufzuspüren, die immer wieder Anschläge auf Johanna und ihre Mitstreiter verüben, präsentiert sie sich selbst als unwiderstehlichen Köder. Als der Gegner anbeißt, wird sie jedoch von ihrer Partnerin getrennt. Wie kann sie sich in diesem Umfeld behaupten, ohne sich als Spionin zu enttarnen und damit die Mission zum Scheitern zu verurteilen?

Vorschau und Verlag
Verfügbar auch bei Amazon

Auszug
An den Laternenpfählen am Straßenrand erkannte ich, dass ich endlich den Außenbereich Groß-Zürichs erreicht hatte. An deren fehlender Beleuchtung ebenso wie am Unrat in den Rinnsteinen erkannte ich, dass der Weg zurück in die Zivilisation noch weit war.
Meine Füße schmerzten von der langen Wanderung. Auch an diesem Tag hatte ich wieder eine Zehn-Stunden-Etappe hingelegt, die fünfte in Folge, wo immer möglich über Forststraßen und Wanderwege, jeden Kontakt vermeidend, der zu kritischen Fragen führen könnte.
Die ausgelatschten Segeltuchschuhe waren derartigen Belastungen nicht gewachsen, ebenso wie meine gefütterte Windjacke inzwischen von außen und innen feucht und muffig roch. Die Hosenbeine waren durchgeweicht, T-Shirt und Wäsche durchgeschwitzt. Außerdem hatte ich Hunger – nur von den paar gestohlenen Äpfeln konnte ich nicht leben.
Ohne Geld kein Essen, ohne Arbeit kein Geld, ohne Ausweis keine legale Arbeit, und einen Ausweis hatte ich nicht. In dieser Lage war es nicht ratsam, der Polizei in die Hände zu fallen. Im besten Fall drohte mir als Nichtschweizerin die Ausweisung, doch wie nett und professionell die Schweizer Polizei zu einem einzelnen Mädchen ohne Geld, Ausweis und Kontakte war, wollte ich gar nicht erfahren.
Das war momentan weder mein größtes noch mein dringendstes Problem: Vor mir traten zwei Typen aus einer dunklen Nische auf die Straße und bauten sich dort drohend auf.
Ich blieb stehen.
»Hier kommt dir niemand zu Hilfe, Schätzchen«, sagte der eine Typ.
Nein, natürlich nicht. Im nächsten Moment warf ich mich herum, um Balance auf dem nassen Asphalt kämpfend, und rannte. Die Überraschung verschaffte mir einen kleinen Vorsprung, bevor die zwei beschlossen, der vermeintlich leichten Beute zu folgen.
Es dauerte nicht lange, dann hatte der erste mich eingeholt und einen Ärmel ergriffen. Ich riss mich los und wich seitlich aus, schielte dabei nach hinten. Der zweite Typ schwang ein Messer!
Noch einmal gelang mir die Überraschung: Plötzlicher Stopp, ein hochgerissenes Knie in die Weichteile, und Nummer Eins verdrehte die Augen.
Nummer Zwei musste seinem fallenden Kumpel ausweichen, um mich zu erreichen. Das verschaffte mir die nötige Zeit, mir auf dem rutschigen Grund einen sicheren Stand zu verschaffen und seiner ersten Messerattacke auszuweichen – und ihm dann meine Finger in die Kehle zu rammen.
Während er sich röchelnd am Boden krümmte, entwand ich ihm das Messer und durchsuchte seine Taschen. Sein Kumpel wagte keinen Protest, solange ich ihm die Klinge zeigte.
»Folgt mir nicht«, wies ich sie an, erhob mich und verließ den Kampfplatz, um ein Messer und ein paar Franken reicher.


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#29 Valerie J. Long

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Geschrieben 08 February 2015 - 13:14

Es ist vollstreckt - ahem, vollbracht: Die Serie Das Erbe der Löwin ist vollständig als E-Buch verfügbar.

Das Erbe der Löwin IX: Vollstrecker

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Der gewaltsame Tod einer Mitstreiterin hat Johanna bis in ihr Innerstes erschüttert. Wie kann sie ihre Stärke zurückgewinnen, während um sie herum alte und neue Gegner in Stellung gehen?

Smashwords Edition

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Auszug

Die vier schwarz gekleideten Männer mit den Wurmemblemen hatten gerade erst das Lokal betreten, doch frostiges Schweigen breitete sich wie eine Ozeanwelle unter den Gästen des überfüllten Izakaya aus.
Ich spitzte die Ohren, versuchte aber wie alle anderen Gäste so auszusehen, als würde ich nichts sehen und nichts hören, und sank an meinem Eckchen des Bistrotischs zusammen.
Gut, ich mogelte. Ich hatte immer noch meine »Augen im Hinterkopf« und konnte diese nutzen. Ich hatte mein verfeinertes Gehör, und solange ich passiv blieb, konnte mich niemand enttarnen.
Zwei der vier Männer bauten sich mit Plasmagewehren im Anschlag rechts und links der Tür auf. Einer blieb in der Tür stehen und beobachtete nur. Der vierte Mann hielt auf den Tresen zu – die Menge machte ihm Platz wie eine Schafherde dem Hütehund.
Dort baute der Schwarzgekleidete sich auf und sah den bereits wartenden Barkeeper scharf an.
»Fünfhunderttausend.«
Ich überschlug spontan, wie viel die schätzungsweise einhundertfünfzig Gäste konsumieren mussten, um diesen Betrag hereinzubekommen – die Kosten für Getränke, Miete und Personal nicht eingeschlossen. Bei einem durchschnittlichen Preis von sechshundert Yen pro Drink würde sich dieser Abend für den Wirt nicht rechnen.
Das schien dem Personal auch klar zu sein – sie schwärmten mit leeren Sektkühlern unter den Gästen aus. »Tut mir leid – Sicherheitsgebühr – Dreitausend.«
Reihum purzelten die Scheine in die Kübel. Keiner der Gäste sagte ein Wort des Protestes.
Nicht ohne einen Anflug von Ironie beglückwünschte ich mich zu meiner Wahl der Gaststätte. Auf diese Weise hatte ich den Kult nicht finden wollen.


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#30 Valerie J. Long

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Geschrieben 11 June 2015 - 17:14

Kürzlich erschienen:

Die Fährte der Löwin VI: Ausbreitung

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© aller Titelbilder: Valerie J. Long

Johanna hat sich vorgenommen, den Völkern des Worries-Systems beizustehen. Wenn sie jedoch überhaupt noch jemanden der Behüteten retten will, muss sie auf die Oberfläche des Planeten hinunter, die von einer heimtückischen, meist unsichtbaren Kreatur beherrscht wird. Welche Verluste muss sie in Kauf nehmen, um etwas zu erreichen?

Vorschau und Verlag


Auszug
Nah genug – fast. In wenigen Minuten erreichte der Bogey den Punkt, an dem er mit neunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr rechtzeitig auf ihren Angriff reagieren konnte. Zugleich blieb die Wahrscheinlichkeit, auch ohne Angriff entdeckt zu werden, noch unter zwanzig Prozent.
Beide Werte würden weiter ansteigen, wenn sie ihren Zug noch hinauszögerte – doch während der erste Wert sich beim gegenwärtigen Kurs höchstens noch um drei Prozent verbessern konnte, würde ihr Risiko sich verdreifachen. Nein, der Zeitpunkt zum Handeln war gekommen.
Inzwischen konnte sie in der Vergrößerung auch die Fluglage des Bogeys prüfen. Einer der Seitenlaser war fast genau ihr zugewandt, dadurch schirmte der Rumpf des Bogeys sie gegen die beiden anderen ab, solange der Gegner seinen Rumpf nicht herumrollte. Dazu würde sie es natürlich nicht mehr kommen lassen.
Noch ein paar Handgriffe, noch ein paar Einstellungen – Francine prüfte auch ihre Gurte und ihren Schutzhelm noch einmal, schob den Datenhandschuh zurecht, leckte sich die Lippen, und zählte dann die letzten Sekunden herunter.
Nur ein Symbol neben der roten Linie der gegnerischen Flugbahn zeugte vom Einsatz des Tortenmessers. Am Rand bemerkte sie das gelbe Symbol des startenden Reaktors neben dem schnell schrumpfenden Ladebalken ihrer Akkus – der zweite Schnitt folgte, noch bevor sie den Erfolg des ersten optisch erkennen konnte.
Auf einen dritten Schnitt hatte sie zugunsten des schnellen Aufbaus ihres Schmiegfeldes verzichtet – lieber leitete sie ein erstes Ausweichmanöver ein und entfernte sich von dem schwer beschädigten Gegner.
Austretende Gase und feiner Metallstaub hüllten den Bogey ein, sodass sie die suchenden Finger sekundärer Laser gut erkennen konnte. Auch dieser Spuk würde bald enden – ihr Reaktor erreichte volle Leistung, die Mischief schlug einen Purzelbaum, und der Linearbeschleuniger stieß einen tödlichen Gruß aus. Fangschuss.
Das Letzte, was sie vor dem Umriss des zerschnittenen Gegners sah, bevor der Lichtblitz des kleinen Nuklearsprengkopfs ihr Bild in Weiß ertrinken ließ, war ein röhrenartiges Objekt von etwa zwanzig Metern Länge und vier Metern Durchmesser, das sich aus eigener Kraft entfernte und dessen Laser ebenfalls Leuchtspuren in den interplanetaren Staub zeichneten.
Francine unterdrückte einen Fluch, löste stattdessen ein weiteres Ausweichmanöver aus, und streckte den Handschuh in Richtung der projizierten Waffenkonsole aus.


  • • (Film) gerade gesehen: Endgame
  • • (Film) als nächstes geplant: Drachenzähmen leicht gemacht 3
  • • (Film) Neuerwerbung: Hellboy, Shazam, Bohemian Rhapsody



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