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PR 2701 - Unter der Techno-Kruste


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87 Antworten in diesem Thema

#1 64Seiten

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Geschrieben 10 May 2013 - 13:04

Ich finde die Titelgestaltung in diesem Fall etwas unglücklich, da der Leser jetzt schon davon ausgehen kann, dass der Einsatz der STARDIVER in Band 2700 ein Erfolg wird.

#2 derbenutzer

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Geschrieben 10 May 2013 - 14:17

Ich finde die Titelgestaltung in diesem Fall etwas unglücklich, da der Leser jetzt schon davon ausgehen kann, dass der Einsatz der STARDIVER in Band 2700 ein Erfolg wird.

Nicht zwingend. Es könnte ja auch eine subtechnokrustal-lunare erzählerische Perspektive sein ...

Ein Feature über die Hintergründe einer bestimmten Richtung elektronischer Populärer Musik schließe ich allerdings aus ...Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild

LG

Jakob

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#3 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 10 May 2013 - 14:20

Unter dem Pflaster liegt der Strand. Oder so.
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#4 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 17 May 2013 - 08:05

Die Leseprobe ist jetzt verfügbar:

http://www.perry-rho...rstauflage.html

Lest einfach selbst...
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#5 Gast_DrHackenbusch_*

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Geschrieben 17 May 2013 - 10:51

Lest einfach selbst...

Soll diese Aussage etwa schon Missfallen implizieren?
Ich fand's nicht schlecht und (bei aller Kürze) unterhaltsam. Bin gespannt, wie es weitergeht.

#6 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 17 May 2013 - 10:57

Soll diese Aussage etwa schon Missfallen implizieren?
Ich fand's nicht schlecht und (bei aller Kürze) unterhaltsam. Bin gespannt, wie es weitergeht.


"Lest einfach selbst" heißt, dass ich es den Kommentatoren überlasse, sich selbst eine Meinung zu bilden, statt sie vor dem Lesen mit einer wie auch immer gearteten Meinung zu beeinflussen.
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#7 Tiff

Tiff

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Geschrieben 18 May 2013 - 08:15

Ich habe die Leseprobe gestern gelesen. Alles, woran ich mich noch erinnere, sind große Explosionen.

#8 Puh

Puh

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Geschrieben 18 May 2013 - 08:30


"Lest einfach selbst" heißt, dass ich es den Kommentatoren überlasse, sich selbst eine Meinung zu bilden, statt sie vor dem Lesen mit einer wie auch immer gearteten Meinung zu beeinflussen.

Getan. Sogar beide Leseproben gegeneinander gehalten (Habe 2700 noch nicht). Andreas Eschbach ist sehr gut darin, nebenher Informationen einfließen zu lassen; und Christian Montillon ist sehr gut darin, sehr kurze Sätze zu schreiben.

#9 Nuggnugg

Nuggnugg

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Geschrieben 22 May 2013 - 20:54

[...] In-Jokes, also für 99,5% der Leser weder gelungener noch misslungener Humor, sondern schlicht nicht als solcher erkennbar. Das ginge heute vermutlich gar nicht mehr, weils gar nicht so obskur sein kann, dass es dir nicht am nächsten Tag das Internet aufs Brot schmiert.

EDIT: Man kann noch hinzufügen, dass Bernhardt sowas vermutlich verhindert hätte, während "DaGlausch" es noch befördert.


Und es geht weiter. Vom In-Joke,der keiner ist, zur In-Traueranzeige

Währenddessen rief Rhodan einige Informationen aus dem Datenspeicher seines SERUNS ab, in den er vor dem Start der STARDIVER sämtliche Daten über Luna geladen hatte. "Den alten Stadtplänen zufolge ist dies das sogenannte McFeratu Building. Es diente als Gewächshaus." ... Ein Graffito stand auf die Zwischenwand gesprüht: Ad astra, Manfred. Rhodan schaute es nachdenklich an.


Einer muss ja der evil Bastard sein, der das Selbstverständliche ausspricht: Ich will nicht die Traueranzeigen eines verschworenen Clubs von Con-Gehern und anderen Hardcore-Fans lesen, in dem ich nicht Mitglied bin oder sein will. Und schon gar nicht will ich die finanzieren. Gut, dass ich das nicht muss, weils Abo durch ist.

PR ist wohl wie Rumpelfußball gucken gehen, das Entertainment kommt aus dem Gemeinschaftserlebnis. Wo soll es auch sonst noch herkommen?

Bearbeitet von Nuggnugg, 22 May 2013 - 20:55.


#10 Tiff

Tiff

    D9Expansionaut

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Geschrieben 22 May 2013 - 21:04

das Entertainment kommt aus dem Gemeinschaftserlebnis.

Da ist was Wahres dran. Mit der Traueranzeige im Roman habe ich kein Problem, im Gegenteil, ich finde es ist eine schöne Geste. PR war für mich nie nur ein kommerzielles Unterhaltungsprodukt, aber ich bin wohl trotzdem nicht länger als Leser der EA dabei. Mich interessiert einfach nicht, wie es weitergeht, weder mit der Geschichte, noch mit den Figuren. Die Leseprobe habe ich mehrfach gelesen, aber da springt kein Funke zu mir über.

#11 64Seiten

64Seiten

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Geschrieben 23 May 2013 - 13:19

Der Roman ist sprachlich etwas holpriger als sein Vorgänger. Ich kann es nicht an irgendwas wirklich festmachen, aber Eschbachs Schreibe wirkt gefühlt irgendwie flüssiger.

Das Setting ist also bereitet, die ersten Informationen gestreut die ersten Unklarheiten an die Leser ausgeteilt.

Der Mond ist also
Spoiler


Und dann war da noch

Spoiler


Es gab vorher noch einiges was mir auffiel, aber da hab ich noch nicht mitgeschrieben.

nur dieses geht mir nicht mehr aus em Kopf
Spoiler


#12 Kokomiko

Kokomiko

    Infonaut

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Geschrieben 23 May 2013 - 14:51

Noch bin ich im positiven Modus und nicht ganz unzufrieden bisher mit dem Heft. Erfahrungsgemäß wird man erst nach einiger Zeit etwas kritischer. Das ging mir selbst bei Eschbach so. Aber was bei CM immer nervt, sind die logischen Bugs, die bei seiner actiongetriebenen Handlung immer auftreten. 64Seiten hat das ja schon angedeutet. Mich hat z.B. genervt, dass man sich bei geschlossenem SERUN die Schläfen reiben kann. Das Setting insgesamt finde ich aber noch interessant. Mal sehen, was die anderen Autoren daraus machen. Bin noch gespannt.

#13 64Seiten

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Geschrieben 23 May 2013 - 17:29

Der Schacht erinnert mich übrigens an
Spoiler
irgendwie.

#14 Tiff

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Geschrieben 23 May 2013 - 19:57

Das Setting insgesamt finde ich aber noch interessant.

Gestern habe ich mal in das Heft hineingeschaut, es aber nicht gekauft. Heute bin ich an den Heften vorbeigegangen. Ich habe da kein Interesse mehr, und ich finde es unglaublich entspannend, mich mal zurücklehnen zu können, Geld zu sparen, und abzuwarten, was kommt. Es sammeln sich keine Hefte mehr an. Jede Woche habe ich eine Stunde mehr Zeit und zwei Euro mehr in der Tasche. Das Einzige, was ich im Moment bereue, ist, dass ich nicht schon vor vier Jahren mit der EA aufgehört habe.

#15 howdy10

howdy10

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Geschrieben 23 May 2013 - 21:26

Ich war nicht so begeistert vom Roman da er doch sehr stark zu 2700 abfiel. Bin auch noch positiv gestimmt, weil soo schlecht war er auch nicht...
Was mich störte, neben den bereits genannten Dingen von 64Seiten und Kokomiko waren Unterlassungen:
Keine Materialuntersuchung des Technikgeflechtes durch Serun oder Nanogeschwurbel - Der Leser könnte ja versehentlich mit zu viel Wissen belastet werden. ;-)
Kinder paralysieren und weiterziehen (Man könnte ja versehentlich Infos erhalten, wenn man wartet, bis sie munter werden).
Eine verletzte Person zurücklassen (und in keine Medostation bringen) und vorher keinen Umweg machen, aus Zeitnot wegen der verletzten Person....
Der Autor war sichtlich bemüht Stil und Erzählen besser zu gestalten als sonst bzw. so sollte er sich immer bemühen.
Ein Fan-Fiction-Projekt, das einen Blick wert ist:
Eingefügtes Bild
Mehr auf:
http://www.scifinet....on-neo-pra-neo/
http://www.scifinet....nische-formate/

#16 64Seiten

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Geschrieben 24 May 2013 - 06:26

Gestern habe ich mal in das Heft hineingeschaut, es aber nicht gekauft. Heute bin ich an den Heften vorbeigegangen. Ich habe da kein Interesse mehr, und ich finde es unglaublich entspannend, mich mal zurücklehnen zu können, Geld zu sparen, und abzuwarten, was kommt. Es sammeln sich keine Hefte mehr an. Jede Woche habe ich eine Stunde mehr Zeit und zwei Euro mehr in der Tasche. Das Einzige, was ich im Moment bereue, ist, dass ich nicht schon vor vier Jahren mit der EA aufgehört habe.

Am besten du machst dir für dieses Posting einen Shortcut, dann kannst du ihn die nächsten huntert Hefte-Threads schneller einfügen. Eingefügtes Bild

#17 64Seiten

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Geschrieben 24 May 2013 - 06:55

Deine dummen Anmachen, die mich schon seit einiger Zeit hier im Forum begleiten, nehme ich gerne als Herausforderung an.


Gääähhhn.

Hast du eigentlich auch was zum Roman selbst zu sagen? Ich meine inhaltlich.

Zum Beispiel die Szene mit der SERUN-Kamera. Any Comment?

#18 Valerie J. Long

Valerie J. Long

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Geschrieben 24 May 2013 - 06:57

Bitte verzichtet auf persönliche Angriffe.
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#19 64Seiten

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Geschrieben 24 May 2013 - 08:18

Der Roman ist sprachlich etwas holpriger als sein Vorgänger. Ich kann es nicht an irgendwas wirklich festmachen, aber Eschbachs Schreibe wirkt gefühlt irgendwie flüssiger.

Vielleicht liegts ja am Sprachschatz. Ich hab mal rechnen lassen. Christians Roman hat ca. 187.500 Zeichen die sich auf 5700 verschiedene Worte verteilen. Andreas' Roman hat dank des Umfangs 237.500 Zeichen, dabei kommt er auf gut 7500 verschiedene Worte. Wenn man nur bis zu 187.500 Zeichen zählt dann kommt er aber auch schon auf mehr als 6500 Worte.

Kennt sich damit jemand aus, könnte ich mit meiner Vermutung da richtig liegen?

Bearbeitet von 64Seiten, 24 May 2013 - 08:19.


#20 Arl Tratlo

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Geschrieben 24 May 2013 - 08:48

Vielleicht liegts ja am Sprachschatz. Ich hab mal rechnen lassen. Christians Roman hat ca. 187.500 Zeichen die sich auf 5700 verschiedene Worte verteilen. Andreas' Roman hat dank des Umfangs 237.500 Zeichen, dabei kommt er auf gut 7500 verschiedene Worte. Wenn man nur bis zu 187.500 Zeichen zählt dann kommt er aber auch schon auf mehr als 6500 Worte.

Kennt sich damit jemand aus, könnte ich mit meiner Vermutung da richtig liegen?


Interessant wäre im Vergleich eine Analyse einiger anerkannter PR-Klassiker, etwa den Romanen der Gold-Edition.
Aus zwei Beispielen einen verallgemeinernden Schluss ziehen zu wollen, ist immer etwas wagemutig.
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#21 64Seiten

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Geschrieben 24 May 2013 - 08:59


Interessant wäre im Vergleich eine Analyse einiger anerkannter PR-Klassiker, etwa den Romanen der Gold-Edition.
Aus zwei Beispielen einen verallgemeinernden Schluss ziehen zu wollen, ist immer etwas wagemutig.

Ich wollte eigentlich keinen Schluss ziehen, ich wollte eher die Frage in den Raum werfen ob sich da jemand auskennt. Ich kann mir nämlich durchaus vorstellen, dass es zu diesem Thema schon studien gibt. Ich bin sogar sehr sicher das es solche gibt.

#22 Gen. Bully

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Geschrieben 24 May 2013 - 10:41

Ich habe aus Zeitnot jetzt wirklich nur die ersten paar Sätze gelesen. Kann zum Inhalt also weiter nix sagen. Aber das TiBi ist große Klasse...wollte ich nur mal erwähnen. Da sieht die übliche Jubiband-Katastrophe blaß gegen aus.
"Es gibt 5 Arten der Lüge: die gewöhnliche Lüge, den Wetterbericht, die Statistik, die diplomatische Note und das amtliche Kommuniqué" George Bernhard Shaw
"Bazinga!"

#23 Puh

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Geschrieben 24 May 2013 - 13:58

Vielleicht liegts ja am Sprachschatz. Ich hab mal rechnen lassen. Christians Roman hat ca. 187.500 Zeichen die sich auf 5700 verschiedene Worte verteilen. Andreas' Roman hat dank des Umfangs 237.500 Zeichen, dabei kommt er auf gut 7500 verschiedene Worte. Wenn man nur bis zu 187.500 Zeichen zählt dann kommt er aber auch schon auf mehr als 6500 Worte.

Kennt sich damit jemand aus, könnte ich mit meiner Vermutung da richtig liegen?

Also wenn es wirklich verschiedene Wörter sind (wie misst du das?), dann hat der eine einen größeren aktiven Wortschatz angewandt als der andere Punkt
Wobei in beiden Fällen der Wortschatz so großartig nun wirklich nicht wäre. Fünfjährige Kinder schaffen normalerweise mindestens 2500 Wörter und fünfzehnjährige sind dann schon einmal mit 15000 dabei (von denen die älteren Semester etliche nicht verstehen).

#24 64Seiten

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Geschrieben 24 May 2013 - 14:34

Also wenn es wirklich verschiedene Wörter sind (wie misst du das?)

Ich gehe den Text durch und lasse die jeweiligen Worte aufaddieren.

Die Top 3 bei beiden Romanen ist dabei "die", "der", "und". Auch die Top 100 ist bei beiden eigentlich relativ gleich. Also liegt es wohl doch nicht daran, war nur so eine Idee.

Weil du die älteren Semester ansprichst, Andreas Eschbach verwendet das Wort Chaiselongue, ein Wort welches meine Uroma noch regelmäßig verwendete.

#25 Lüy Piötlerc

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Geschrieben 24 May 2013 - 19:07

Viele Befürchtungen der letzten Zeit haben sich als unbegründet herausgestellt. Das Ende des Maya-Kalenders war doch nicht das Ende der Welt, Nordkorea hat doch keinen Atomkrieg angefangen, ein Asteroid hat die Erde weit verfehlt - und die machterschütternde Trendwende der EA scheint vorerst auch auszubleiben. 2701 war noch keineswegs der dramatische Absturz, den viele befürchtet haben (so zumindest meine Meinung), aber auch keine Offenbarung – eher business as usual. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat mich dieser Roman Kraft gekostet. Ich mußte mich durcharbeiten, wie ein Schuster, der beim Zahnarzt wartet, sich durch eine Fachzeitschrift über Pendeluhren durcharbeitet.
Neben ein paar üblichen Einsprengseln, wie sie zum Überdruß aus dem NEO-Versum bekannt sind (Detonationen donnern im Vakuum, durch Strahlung erhitzte Metallteile glühen minutenlang nach, Raumschiffe an Seilen…äh – da fällt mir ein Witz ein: was ist der Unterschied zwischen Medizin und Monti? Ganz einfach: Medizin ist ein Heilserum, Monti fliegt mit 'nem Seil herum!), das ebenfalls bestens bekannte routinierte Füllen von Seiten, das mich schon vor Jahren aus der EA vertrieben hat.
Ich denk mal, das ist verlagsseitig so gewollt, denn man könnte auch anders. Eschbach war wohl doch nur ein singuläres Leuchtfeuer, um noch ein paar Altleser-Zombies aus ihren modrigen Gräbern zu locken. Aber: was wollen Zombies? Genau – brain, brain…! Allerdings wird man ihnen exakt das in der EA wohl vorenthalten müssen, die letzte Lieferung scheint eine Weile her zu sein.
Fazit – für 2.20 pro Woche mach ich den Job nicht. Da muß sich Rastatt wohl einen anderen Leser suchen. Aber – seit ich diesen Roman durchgearbeitet habe, geht mir eine gewisse Szene nicht mehr aus dem Sinn:

Ein Lagerfeuer - irgendwo auf einer erfrorenen, öden Ebene.
Bitterer Wind facht die Flammen an und wirbelt rote Funkengarben in die eisige Nachtluft.
Der gefürchtete Autorenherrscher Ennpunkt Khan hockt auf einem ledernen Sitzkissen und starrt düster sinnierend ins Feuer. Links und rechts neben ihm: seine Söhne und Nachfolger, Eschbach und Castor. Etwas abseits, mehr breit als hoch, die massive Gestalt des ödweltangepaßten Schreibbarbaren Monti.
"Castor!" grunzt der Fürst, "Sag mir - was macht einen guten Perry-Roman aus??"
Castor überlegt kurz. Sein mächtiger, von scheerscher Kraft durchdrungener Geist formt komplizierte technische Gebilde aus den lodernden Flammen.
"Jaaa - darauf kommt es an! Ein großes Schiff - ein starker Schirm - freier Raum - neuartige Technik - unbekannte Welten...."
PTAF!
Trocken und ohne Vorwarnung schlägt die Hand des Fürsten zu.
"Trottel! Eschbach - was macht einen guten Perry aus??"
Während Castor murrend seine massive Pelzmütze zurechtrückt, breitet Eschbach in dramatischer Geste seine Arme aus, als wolle er das Universum umfassen. Auf feurigen Schwingen erhebt sich sein kreativer Geist über das flackernde Feuer.
"So muß es sein! Abenteuer - Spannung - der Held - Furcht und Mitleid - die Konfrontation - der freie Flug der Phan..."
PTAF!
Wieder trifft die Hand des Fürsten einen überraschten Hinterkopf.
Eschbachs Visionen zerflattern kläglich im dunklen Nachtwind, als ihm die ausladende Mütze aus Wolfspelz über die Augen rutscht.
"Idiot! Alles nur Schmarrn! Ich will euch ja nicht schmeicheln, aber ihr seids doch die größten Rindviecher… Monti - sag Du es mir!"
Finsternis umgibt den schweigsamen Schreibbarbaren, der helle Lichtschein des Feuers scheint seine massige, düstere Gestalt zu meiden. Reglos hockt er in der Dunkelheit. Seine Stimme scheint aus weiter Ferne zu kommen.
"Abzustürzen mit jedem Schiff, alles Nützliche zu sprengen oder zu vergraben, sich nicht zu scheren um Technik und Wissenschaft - und sich zu erfreuen am Gekreisch der Nerds!"
"Jaaa!" grölt Ennpunkt Khan begeistert, "Das ist es! DAS macht Perry aus!"
PTAF! PTAF!
Ehrfurchtsvoll vollbringen Castor und Eschbach den rituellen Facepalm.
Darauf hätte sie nun wirklich auch selbst kommen können...
"Alle Werte im grünen Bereich!"
Letzte Worte des Cheftechnikers beim Sprung von Terra-Luna durch Twin-Sol
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#26 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 24 May 2013 - 19:20

Abzustürzen mit jedem Schiff...


Also, ich würde mich weigern, an Bord eines Schiffes zu gehen, das seinen Jungfernflug unter dem "neuen" Perry zurücklegen soll.
Ich würde allerdings auch nicht an Bord eines Schiffes gehen, das auf den Namen TITANIC getauft wurde...
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#27 Quinto

Quinto

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Geschrieben 24 May 2013 - 20:32

Nicht schlecht, nicht gut, so lala. Das, was man erwarten darf. Was andere aus der Situation: kleine Gruppe landet auf einem merkwürdigen Gebilde, machen können, sieht man in Band 301 "Die Plattform des Schreckens". Montillon fällt dagegen in die übliche Berichterstattungstechnik zurück: Reflektionen über dies und das, Tagebuchzitate, dazwischen mal ein wenig Geballer, insgesamt spannungslos wie eh und je. Und man bekommt gleich anfangs den unvermeidlichen Versager geliefert: donnernde Explosion im Vakuum. Für einen SF-Autor und das Lektorat einer SF-Serie geht so etwas gar nicht.

Nach dem Zyklus des Schreckens trotzdem eine Erholung, auch wenn mich die Aussicht auf die x-te Lebensgeschichte nicht gerade zum Weiterlesen motiviert. Muss das schon wieder sein?

...das ebenfalls bestens bekannte routinierte Füllen von Seiten, das mich schon vor Jahren aus der EA vertrieben hat.
Ich denk mal, das ist verlagsseitig so gewollt, denn man könnte auch anders.

Könnte man? Ich denke nicht. Dazu müssten die Autoren andere werden als die, die sie nun einmal sind.

#28 64Seiten

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Geschrieben 24 May 2013 - 22:54

[..] Tagebuchzitate, [..] auch wenn mich die Aussicht auf die x-te Lebensgeschichte nicht gerade zum Weiterlesen motiviert. Muss das schon wieder sein?

Gerne! Also ich freue mich darauf. Zumal diese Geschichte keine Jahrmillionen überbrückt, sondern einfach nur 60 Jahre. Und da passt das. Die Alternative wäre ein 4'er Lunaschachtgeschichte gewesen, das wäre m.E. zu ausufernd gewesen

#29 Amtranik

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Geschrieben 25 May 2013 - 09:58

Die Frage die mich umtreibt ist. Muß man nun wirklich die Lebensgeschichte von dieser Frau vom Mond wissen? Wichtig ist doch lediglich was jetzt derzeit auf dem Mond geschieht. Die Vergangenheit läßt sich nicht ändern und steht fest. Also warum soll mich das groß interessieren? ( sofern es denn wirklich eine Lebensgeschichte werden wird. Möglich wäre aber auch das sich die Handlung wie in 2701 fortsetzt eine Ebene Vergangenheit und die andere was jetzt gerade passiert)

Generell würde ich sagen, das dies Stilmittel der Rückblicke auf vergangenes auch so ein Thema bei Perry Rhodan ist das in der jüngeren Seriengeschichte ziemlich ausgelutscht wurde. Einfach zuviel davon und dadurch dann schon bisweilen wie ein künstliches aufbauschen des Umfanges wirkend.

Bearbeitet von Amtranik, 25 May 2013 - 10:01.


#30 Quinto

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Geschrieben 25 May 2013 - 13:36

Generell würde ich sagen, das dies Stilmittel der Rückblicke auf vergangenes auch so ein Thema bei Perry Rhodan ist das in der jüngeren Seriengeschichte ziemlich ausgelutscht wurde. Einfach zuviel davon und dadurch dann schon bisweilen wie ein künstliches aufbauschen des Umfanges wirkend.

Ja. Es kommt jetzt darauf an, ob diese Autorengeneration endlich die Kurve kriegt hin zu einem eigenen Profil oder ob sie sich weiterhin darin erschöpft, frühere Stilmittel und Handlungsmuster stumpf zu wiederholen. Auch eine Rückblende kann spannend sein oder sogar einmal eine ganze Lebensgeschichte wie im Falle Bardioc; eine Aufzählung von Ereignissen in Form einer Nachrichtensendung brauche ich aber nicht


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