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Filme in 3D tun weh …


157 Antworten in diesem Thema

#31 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 01 November 2014 - 17:17

Wie sieht es eigentlich jetzt aus? Gibt es Zahlen dazu?

 

Gibt es sicher irgendwo, ich kann dir aber nichts Konkretes dazu angeben. Ein Blick ins aktuelle Kinoprogramm dürfte aber als Beleg reichen, dass sich 3D nicht auf weiter Front durchgesetzt hat. Wenn ich schaue, was in Zürich an 3D-Filmen gezeigt wird, sehe ich derzeit fast ausschliesslich Animationsfilme; die einzige Ausnahme ist momentan Guardians of the Galaxy. Natürlich ist dieses Verhältnis nicht immer so krass, aber man kann wohl sagen, dass sich 3D nur in den beiden Sparten Blockbuster und Animation festgesetzt hat. Und auch im Action/SF-Bereich ist nicht  alles 3D. The Maze Runner schiene eigentlich wie ein idealer Kandidat, wird aber nur in 2D gezeigt. Ditto bei Interstellar, der demnächst in die Kinos kommt.


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#32 Zeitreisender

Zeitreisender

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Geschrieben 01 November 2014 - 21:10

beiden Sparten Blockbuster und Animation festgesetzt hat

 

Ein Familiendrama in 3D? Das macht doch kein Sinn.

 

Ich warte immer noch vergebens auf 3D-Pornos. ;)

 

Ditto bei Interstellar, der demnächst in die Kinos kommt.

 

Christopher Nolan mag kein 3D. Ihm sind gute Geschichten lieber als Effekthascherei. Deswegen zähle ich ihn zu den wenigen Regisseuren (John Carpenter, Stanley Kubrick, David Lynch), die das Kino und ihre Bedeutung begriffen haben.



#33 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 01 November 2014 - 22:57

 

Christopher Nolan mag kein 3D. Ihm sind gute Geschichten lieber als Effekthascherei. Deswegen zähle ich ihn zu den wenigen Regisseuren (John Carpenter, Stanley Kubrick, David Lynch), die das Kino und ihre Bedeutung begriffen haben.

 

Ich halte Nolan bei allen Qualitäten ja tendenziell für überschätzt und definitiv nicht in der gleichen Liga wie Kubrick. Aber das ist ein anderes Thema …

 

EDIT: 3D-Pornos gibt es meines Wissens übrigens.


Bearbeitet von simifilm, 01 November 2014 - 22:58.

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#34 ShockWaveRider

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Geschrieben 04 November 2014 - 12:32

Danke fürs Hochschieben!

Auch mein Eindruck ist, dass der ganz große 3D-Hype durch ist.

 

Wie das nunmal glücklicherweise bei unserer Rasse ist, ist nicht jeder Mensch gleich und jeder reagiert anders.

Meine Antwort kommt etwas spät. Trotzdem: Danke für die Infos! Hocheinteressant!

Aber ich würde mich wohler fühlen, wenn Du statt "Rasse" "Spezies" sagen würdest.

 

Zum Thema: Ich war bislang in einer Handvoll 3D-Filme drin, allen voran "Avatar". Nach einer fünfminütigen Eingewöhnungszeit funktioniert der Effekt bei mir recht gut. Allerdings gibt es kaum Filme, in denen ich einen echten Mehrwert durch 3D erkenne. Wenn es eine 2D-Option gibt, nehme ich die. Filme, die nur in 3D gezeigt werden, boykottierte ich grundsätzlich.

 

Nur bei zwei Filmen hat mir 3D etwas gebracht.

Nr.1: "Pina" von Wim Wenders. Eine Doku über das Tanztheater von Pina Bausch. Wenders hat speziell entwickelte 3D-Kameras auf die Tanzbühne gestellt. Wahnsinn, wie die Ballett-Darbietungen an Tiefe und Dynamik gewannen!

Nr. 2: "Gravity". Das war der erste und bislang einzige Film, bei dem ich nach der 2D-Version das Gefühl hatte, mir entginge etwas. Und die 3D-Version hat gezeigt, dass dieses Gefühl berechtigt war.

 

Ansonsten: Zwei Dimensionen reichen mir vollauf. Zumindest auf der Kinoleinwand.

 

Gruß

Ralf


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#35 lapismont

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Geschrieben 04 November 2014 - 13:43

Dass Maze Runner nicht in 3D war, hat mich auch gewundert. Haben aber nix vermisst.

 

Natürlich gucke ich mir Hobbit 3 auch wieder in 3D an, dafür ist ja immerhin gedreht worden.

 

Aber die SE von Teil 2 hole ich mir in 2D. Auch wenn es um das 3D-Cover schade ist. Aber wir werden in absehbarer Zeit keinen 3D-Fernseher kaufen, Grund war das miese Ergebnis von Hobbit 1 auf dem Fernseher meiner Eltern, die sich das Feature hatten aufschwatzen lassen. Der Verkäufer versprach ihnen damals jede Menge Tierdokus in 3D im Fernsehprogramm.

Hobbit 1 war bisher ihr einziges 3D-Erlebnis auf ihrem Fernseher.

 

Zeichentrickfilme sehe ich nach wie vor gern in 3D, da sie oft mit den Effekten spielen, ansonsten halte ich es mittlerweile für unnütz. Gerade bei Guardians of the Galaxy hatte ich im Kino nach kurzer Zeit vergessen, dass der Film in 3D ist und habe auch keinerlei räumlichen Effekt im Gedächtnis behalten.


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#36 GreatScifi

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    Yoginaut

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Geschrieben 01 December 2014 - 22:20

Danke fürs Hochschieben!

Auch mein Eindruck ist, dass der ganz große 3D-Hype durch ist.

 

Meine Antwort kommt etwas spät. Trotzdem: Danke für die Infos! Hocheinteressant!

Aber ich würde mich wohler fühlen, wenn Du statt "Rasse" "Spezies" sagen würdest.

 

Zum Thema: Ich war bislang in einer Handvoll 3D-Filme drin, allen voran "Avatar". Nach einer fünfminütigen Eingewöhnungszeit funktioniert der Effekt bei mir recht gut. Allerdings gibt es kaum Filme, in denen ich einen echten Mehrwert durch 3D erkenne. Wenn es eine 2D-Option gibt, nehme ich die. Filme, die nur in 3D gezeigt werden, boykottierte ich grundsätzlich.

 

Nur bei zwei Filmen hat mir 3D etwas gebracht.

Nr.1: "Pina" von Wim Wenders. Eine Doku über das Tanztheater von Pina Bausch. Wenders hat speziell entwickelte 3D-Kameras auf die Tanzbühne gestellt. Wahnsinn, wie die Ballett-Darbietungen an Tiefe und Dynamik gewannen!

Nr. 2: "Gravity". Das war der erste und bislang einzige Film, bei dem ich nach der 2D-Version das Gefühl hatte, mir entginge etwas. Und die 3D-Version hat gezeigt, dass dieses Gefühl berechtigt war.

 

Ansonsten: Zwei Dimensionen reichen mir vollauf. Zumindest auf der Kinoleinwand.

 

Gruß

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ich kann das Problem als solches nicht nachvollziehen. Ich sehe durchaus einen attraktiven Mehrwert in 3D. Es kommt halt auf den Film an. Wenn ein Film in 3D gedreht ist und Sterographen am Set tätig waren, kann 3D absolut super sein. Ich besitze selbst eine inzwischen recht ansehnliche 3D Sammlung, unter anderem Star Trek: Into Darkness, der durch seine Effekte im Heimkino-Bereich wirklich gewinnt, sofern man einen guten TV hat (hier galt das allerdings auch für das Kino). Avatar, wie hier schon mehrfach erwähnt, Iron Man 3 in 3D war äußerst unterhaltsam und absolut nettes Popcorn Kino, Gravity, in 3D ein Muss, die Hobbitfilme machen in 3D m.E. auch wesentlich mehr Spaß.

3D war und ist ein Riesenhype der seinen Höhepunkt m.E. noch nicht erreicht hat. Es gibt weder weniger, noch mehr 3D Filme, als vor einigen Jahren der Unterschied ist, dass sich das Publikum inzwischen weitestgehend daran gewöhnt hat.

 

 


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#37 simifilm

simifilm

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Geschrieben 01 December 2014 - 22:29

 

ich kann das Problem als solches nicht nachvollziehen. Ich sehe durchaus einen attraktiven Mehrwert in 3D. Es kommt halt auf den Film an. Wenn ein Film in 3D gedreht ist und Sterographen am Set tätig waren, kann 3D absolut super sein. Ich besitze selbst eine inzwischen recht ansehnliche 3D Sammlung, unter anderem Star Trek: Into Darkness, der durch seine Effekte im Heimkino-Bereich wirklich gewinnt, sofern man einen guten TV hat (hier galt das allerdings auch für das Kino). Avatar, wie hier schon mehrfach erwähnt, Iron Man 3 in 3D war äußerst unterhaltsam und absolut nettes Popcorn Kino, Gravity, in 3D ein Muss, die Hobbitfilme machen in 3D m.E. auch wesentlich mehr Spaß.

3D war und ist ein Riesenhype der seinen Höhepunkt m.E. noch nicht erreicht hat. Es gibt weder weniger, noch mehr 3D Filme, als vor einigen Jahren der Unterschied ist, dass sich das Publikum inzwischen weitestgehend daran gewöhnt hat.

 

Dazu zwei Anmerkungen: Weitaus weniger entscheidend als die Frage, ob ein Film in 3D (oder vielmehr: stereoskopisch) gedreht wurde, ist, ob er hinsichtlich der Möglichkeiten, die 3D bietet, konzipiert wurde. Mit anderen Worten: Hat man sich beim Planen des Films überlegt, welche Art von Story und szenischer Auflösung bei 3D überhaupt einen Mehrgewinn bringt. Bei Gravity hat man das offensichtlich getan, bei vielen anderen Filmen nicht. Und als kleine technische Fussnote: Der Trend bei 3D-Filmen geht heute weg vom Dreh mit zwei Kameras und 3D-Rig hin zu nachträglichem Einrechnen des stereoskopischen Effekts. Das macht nicht nur den Dreh massiv einfacher, sondern ermöglicht auch mehr Kontrolle.

 

Was den Hype betrifft: Ich lasse mich durch konkrete Zahlen gerne eines Besseren belehren. Ich würde aber behaupten, dass die Zahl der 3D-Produktionen insgesamt klar zurückgegangen ist. Anfängliche Übertreibungen à la "In Zukunft wird alles 3D sein" sind definitiv nicht eingetreten. Der aktuelle Hype der Industrie sind ohnehin höhere Frame-Raten.


Bearbeitet von simifilm, 02 December 2014 - 08:11.

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#38 GreatScifi

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Geschrieben 03 December 2014 - 11:53

Dazu zwei Anmerkungen: Weitaus weniger entscheidend als die Frage, ob ein Film in 3D (oder vielmehr: stereoskopisch) gedreht wurde, ist, ob er hinsichtlich der Möglichkeiten, die 3D bietet, konzipiert wurde. Mit anderen Worten: Hat man sich beim Planen des Films überlegt, welche Art von Story und szenischer Auflösung bei 3D überhaupt einen Mehrgewinn bringt. Bei Gravity hat man das offensichtlich getan, bei vielen anderen Filmen nicht. Und als kleine technische Fussnote: Der Trend bei 3D-Filmen geht heute weg vom Dreh mit zwei Kameras und 3D-Rig hin zu nachträglichem Einrechnen des stereoskopischen Effekts. Das macht nicht nur den Dreh massiv einfacher, sondern ermöglicht auch mehr Kontrolle.

 

Was den Hype betrifft: Ich lasse mich durch konkrete Zahlen gerne eines Besseren belehren. Ich würde aber behaupten, dass die Zahl der 3D-Produktionen insgesamt klar zurückgegangen ist. Anfängliche Übertreibungen à la "In Zukunft wird alles 3D sein" sind definitiv nicht eingetreten. Der aktuelle Hype der Industrie sind ohnehin höhere Frame-Raten.

2014 waren es, wenn ich mich nicht verzählt habe 50 Produktionen und 2011 ebenfalls 50. Demnach ist der Trend nicht zurück gegangen. Warum sollte er auch. 3D Filme verkaufen sich an den Kinokassen blendend und spülen obendrein aufgrund höherer Eintrittspreise mehr Geld in die Kassen. Dabei sind recht große Teile der Jugendlichen, für die ein Smartphone mit Dual Core schon Old School ist, nicht zu unterschätzen.

 

Hast Du für Deine Aussage, dass der Trend weg von 2 Kameras geht, eine Quelle? Würde mich doch sehr interessieren.

Zum Thema. Sicherlich gibt es eine ganze Reihe von Filmen, denen 3D einfach wie eine Marke übergestülpt wurde, um höhere Eintrittspreise zu rechtfertigen und zusätzlich (wahrscheinlich hauptsächlich jüngeres) Kinopublikum zu gewinnen. Solche Filme kann man getrost vergessen, da stimme ich Dir zu.

  1. Quelle: http://digitaleleinw.../3d-filme-2014/ und http://digitaleleinw.../3d-filme-2011/

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#39 simifilm

simifilm

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Geschrieben 03 December 2014 - 12:09

2014 waren es, wenn ich mich nicht verzählt habe 50 Produktionen und 2011 ebenfalls 50. Demnach ist der Trend nicht zurück gegangen. Warum sollte er auch. 3D Filme verkaufen sich an den Kinokassen blendend und spülen obendrein aufgrund höherer Eintrittspreise mehr Geld in die Kassen. Dabei sind recht große Teile der Jugendlichen, für die ein Smartphone mit Dual Core schon Old School ist, nicht zu unterschätzen.


Das mit dem Geld reinspülen, ist offenbar eben keineswegs so. Zumindest kann man immer wieder Artikel wie diesen lesen, die einen klaren Rückwärtstrend verzeichnen.
 

Hast Du für Deine Aussage, dass der Trend weg von 2 Kameras geht, eine Quelle? Würde mich doch sehr interessieren.


Wir hatten zufällig letzte Woche eine Sitzung für ein Forschungsprojekt, in dem es um diverse neue respektive sich anbahnende Vorführtechniken (High Frame Rate, Dolby Atmo, Laseprojektion etc.) gehen soll, und dabei sprachen wir auch über 3D. Anwesend waren unter anderem meine Kollegin Barbara Flückiger, die eine Kapazität auf dem Gebiet der Digitaltechnik ist, sowie ein Dozent der Kunsthochschule, der auch schon einiges zum Thema 3D geforscht hat (er allerdings als Praktiker). Sprich: Zwei Leute, die wissen wovon sie sprechen. Beide waren sich diesbezüglich sehr einig: Die Industrie geht weg vom Dreh mit zwei Kameras. Das heisst freilich nicht, dass 3D dann in der Postproduktion einfach per Knopfdruck hinzugefügt werden kann. Der Dreh muss immer noch entsprechend ausgerichtet sein, aber insgesamt scheint die Nachbearbeitung einfacher als der stereoskopische Dreh. Oder man geht in die andere Richtung und dreht gleich mit einem ganzen Array von Kameras.

Es gibt wohl zwei Hauptprobleme beim Dreh mit zwei Kameras: Einerseits hat man ein Riesenmöbel, das nur schwer manövrierbar ist. Andererseits sind auch bei den besten Kameraoptiken zwei Linsen nicht vollkommen identisch. Im Ergebnis entstehen so immer kleine Abweichungen, die man dann aufwendig korrigieren muss.

Bearbeitet von simifilm, 03 December 2014 - 12:09.

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#40 simifilm

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Geschrieben 28 February 2015 - 14:02

Diese Woche gleich zweimal Interessantes zu 3D.

 

Am Montag sah ich Jean Luc Godards Adieu au language (in 3D)Wie immer bei allem, was Godard nach ca. 1975 gedreht hat, ein wildes, kaum verständliches Potpourri von Dingen, aber er macht ein paar lustige Sache mit 3D. Er stellt Gegenstände in den Vordergrund, welche die Handlung verdecken, übersteuert die Farben und lässt in einigen Einstellungen die beiden Bilder auseinanderdriften, was sehr irritierend ist.

 

Heute Morgen war ich dann an einem Workshop zu 3D mit Ludger Pfanz von der HfG Karlsruhe, der bereits früh damit begonnen, 3D zu erforschen; ich musste leider früher gehen, war aber dennoch interessant. Ein Punkt, den Pfanz hervorhob, war, dass Hollywood-Produktionen immer für eine hybride Auswertung – also nicht nur 3D-Kino, sondern auch 2D-Kino, -Fernsehen, -DVD – konzipiert werden, was die Möglichkeiten, 3D-spezifische Effekte gezielt zu nutzen, von vornherein wieder einschränkt. Pfanz war denn auch der Ansicht, dass vor allem im experimentellen und Art-Cinema-Bereich Filme gemacht werden, welche versuchen, die Möglichkeiten von 3D wirklich zu nutzen. Hier ist auch ein Boom zu beobachten, während die Zahl der Hollywood-Produktionen konstant bis sinkend ist.

 

The Next Big Thing, an dem derzeit alle arbeiten, ist Autostereoskopie, das heisst 3D-Fernseher, die ohne Brille auskommen. Theoretisch ist das machbar, praktisch gibt es riesige Probleme; manche davon werden sich mit besserer Hardware – Displays mit höherer Auflösung, grössere Rechenleistung – lösen lassen, andere wohl eher nicht.

 

(Der Anlass hat auch mal wieder gezeigt, dass die technischen Probleme bei den aktuellen Verfahren noch lange nicht überwunden sind. Ursprünglich hätte das Ganze in einem Kino stattfinden sollen. Nachdem dort diese Woche die Firmware des Projektors ein Update erhalten hat, war man nicht mehr in der Lage, 3D-Blu-rays zu zeigen. Am Ende musste ein neuer Fernseher gekauft werden, bei dem die Qualität des 3D dann aber wiederum nicht optimal war.)

 

EDIT: Noch ein paar verstreute Dinge zu 3D.

 

Man hat an der HfG Karlsruhe Untersuchungen mit Eye Tracking gemacht, um herauszufinden, ob es Unterschiede im Sehverhalten gibt. Haupterkenntnis war, dass die Zuschauer bei 2D sofort dorthin schauen, wo Bewegung ist, während bei 3D der Fokus auf dem Gegenstand im Vordergrund ist.

 

Es gibt in der Wahrnehmung ein Problem: Vom herkömmlichen Film sind wir gewohnt, das wir die Leinwand fokussieren müssen und dass dort die Action geschieht. Bei 3D können "Schärfe" und "Ort der Aktion" aber auseinander klaffen. Wir müssen nach wie vor die Leinwand fokussieren, die Action kann aber vorne oder hinten dran vor sich gehen. Für das Gehirn ist das ein Problem. Allerdings ist es gut möglich, dass das eine reine Gewöhnungsfrage ist.

 

In der Geschichte der Kunst war man während Jahrhunderten darum bemüht, die dreidimensionale Welt in zwei Dimensionen darzustellen. Entsprechend sind auch unsere Sehgewohnheiten. Beispielsweise sind Grössenverhältnisse von Objekten – Dinge, die gross sind, sind näher – für die Wahrnehmung von Tiefe wichtiger als der eigentliche stereoskopische Effekt. Wenn sich diese beiden Parameter ins Gehege kommen, kriegt das Gehirn Schwierigkeiten, die Informationen korrekt auszuwerten.


Bearbeitet von simifilm, 28 February 2015 - 14:21.

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#41 Valerie J. Long

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Geschrieben 28 February 2015 - 15:35

(Der Anlass hat auch mal wieder gezeigt, dass die technischen Probleme bei den aktuellen Verfahren noch lange nicht überwunden sind. Ursprünglich hätte das Ganze in einem Kino stattfinden sollen. Nachdem dort diese Woche die Firmware des Projektors ein Update erhalten hat, war man nicht mehr in der Lage, 3D-Blu-rays zu zeigen. Am Ende musste ein neuer Fernseher gekauft werden, bei dem die Qualität des 3D dann aber wiederum nicht optimal war.)

(Von OT nach T) Was man seit der Einführung von BluRay über Bord gekippt hat, sind Stabilität, Kompatibilität und Investitionsschutz. Ich kann nicht einfach einen anderen Fernseher an meine AV-Anlage anschließen, oder den AV-Receiver austauschen, oder einen der Zuspieler (BluRay, HD-Player) ersetzen. Schon gibt es HDMI-Inkompatibilitäten - der HD-Spieler drängelt sich vor, wenn ich eigentlich BR sehen will, oder der Fernseher mag das Eingangssignal nicht, und die Signalquelle über den AV-Receiver wählen darf ich schonmal gar nicht. Wenn dann neue BR auf dem zwei Jahre "alten" Player nicht mehr ohne Firmware-Update laufen, frage ich mich: wozu? Hat sich am Filmbild so viel geändert, oder sind es nur die Effekte im Menü, für die ich den Ärger auf mich nehmen muss?

 

Bei 3D verweigere ich mich deshalb. Einerseits wegen der lästigen Brille, die ich zu Hause noch weniger tragen mag als in einem Kino, andererseits eben wegen der unzuverlässigen Technik. Das ist es, was mir nicht nur bei 3D am meisten "weh tut".


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#42 simifilm

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Geschrieben 28 February 2015 - 16:39

(Von OT nach T) Was man seit der Einführung von BluRay über Bord gekippt hat, sind Stabilität, Kompatibilität und Investitionsschutz. Ich kann nicht einfach einen anderen Fernseher an meine AV-Anlage anschließen, oder den AV-Receiver austauschen, oder einen der Zuspieler (BluRay, HD-Player) ersetzen. Schon gibt es HDMI-Inkompatibilitäten - der HD-Spieler drängelt sich vor, wenn ich eigentlich BR sehen will, oder der Fernseher mag das Eingangssignal nicht, und die Signalquelle über den AV-Receiver wählen darf ich schonmal gar nicht. Wenn dann neue BR auf dem zwei Jahre "alten" Player nicht mehr ohne Firmware-Update laufen, frage ich mich: wozu? Hat sich am Filmbild so viel geändert, oder sind es nur die Effekte im Menü, für die ich den Ärger auf mich nehmen muss?

In dem von mir geschilderten Fall hat allerdings der Projektor Schwierigkeiten gemacht.

 

Das zugrundeliegende Problem ist ohnehin grundsätzlicher Art und hat per se nichts mit Blu-ray zu tun: Die Grenze zwischen Hard- und Software verschwimmt zusehends resp. Hardware wird immer mehr zu Software. Da unterscheiden sich Blu-ray-Player nicht von Handys oder anderen elektronischen Geräten.

 

Diese Entwicklung hat durchaus auch Vorteile – ein Gerät kann auch nach dem Kauf neue Funktionen und Fehlerkorrekturen erhalten, was früher nicht möglich war. Der Haken ist freilich, dass dadurch auch die Zahl möglicher Fehlerquellen steigt.

 

Um auf den konkreten Fall zurückzukommen: Für Kinos ergibt sich eine vollkommen neue Situation. Bei einem 35mm-Projektor konnte wenig kaputt gehen und das Meiste konnte man selbst flicken. Heute gibt es unzählige neue Fehlerquellen und man ist als Kinobetreiber schnell an einem Punkt, an dem man nichts mehr ausrichten kann, weil man die Software nicht selber umschreiben kann.


Bearbeitet von simifilm, 28 February 2015 - 16:40.

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#43 Valerie J. Long

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Geschrieben 01 March 2015 - 01:52

Ich hatte ganz konkret eine bluRay, wo der Player mir sagte "update nötig" und ich mich fragte, warum.
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#44 simifilm

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Geschrieben 01 March 2015 - 07:21

Ich hatte ganz konkret eine bluRay, wo der Player mir sagte "update nötig" und ich mich fragte, warum.

Ja, das mag's geben. Aber es ist kein Problem, das irgendwie spezifisch für die Geräteklasse der Blu-ray-Player wäre.


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#45 Valerie J. Long

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Geschrieben 01 March 2015 - 19:10

Ja, das mag's geben. Aber es ist kein Problem, das irgendwie spezifisch für die Geräteklasse der Blu-ray-Player wäre.


Lass mich das nochmal klarstellen: Das spezifische Problem ist "Kompatibilität", und es besteht für diese Geräteklasse nicht, wenn jede BluRay in jedem Player läuft, und ich diesen an jeden Fernseher anschließen kann.

Die Unterhaltungselektronikindustrie ist aber mittlerweile groß darin, dem Endkunden technische Probleme aufzubürden, die dieser nicht haben sollte.
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#46 simifilm

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Geschrieben 01 March 2015 - 19:33

Lass mich das nochmal klarstellen: Das spezifische Problem ist "Kompatibilität", und es besteht für diese Geräteklasse nicht, wenn jede BluRay in jedem Player läuft, und ich diesen an jeden Fernseher anschließen kann.
 

 

Mir scheint, wir reden aneinander vorbei. Aber egal, mit 3D hat das ohnehin nichts zu tun.


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#47 Valerie J. Long

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Geschrieben 02 March 2015 - 08:24

D'Accord. Das war ein kleiner Exkurs.
 

Man hat an der HfG Karlsruhe Untersuchungen mit Eye Tracking gemacht, um herauszufinden, ob es Unterschiede im Sehverhalten gibt. Haupterkenntnis war, dass die Zuschauer bei 2D sofort dorthin schauen, wo Bewegung ist, während bei 3D der Fokus auf dem Gegenstand im Vordergrund ist.
 
Es gibt in der Wahrnehmung ein Problem: Vom herkömmlichen Film sind wir gewohnt, das wir die Leinwand fokussieren müssen und dass dort die Action geschieht. Bei 3D können "Schärfe" und "Ort der Aktion" aber auseinander klaffen. Wir müssen nach wie vor die Leinwand fokussieren, die Action kann aber vorne oder hinten dran vor sich gehen. Für das Gehirn ist das ein Problem. Allerdings ist es gut möglich, dass das eine reine Gewöhnungsfrage ist.
 
In der Geschichte der Kunst war man während Jahrhunderten darum bemüht, die dreidimensionale Welt in zwei Dimensionen darzustellen. Entsprechend sind auch unsere Sehgewohnheiten. Beispielsweise sind Grössenverhältnisse von Objekten – Dinge, die gross sind, sind näher – für die Wahrnehmung von Tiefe wichtiger als der eigentliche stereoskopische Effekt. Wenn sich diese beiden Parameter ins Gehege kommen, kriegt das Gehirn Schwierigkeiten, die Informationen korrekt auszuwerten.

 

Vielleicht muss man dem Betrachter die Zeit geben, sich an den jeweiligen Vordergrund zu gewöhnen, bevor die Bewegung folgt.

Bei vielen typischen Hollywood-3D-Filmen sind "Vordergrund" und "Bewegung" derzeit deckungsgleich, so dass unsere Sehgewohnheiten nicht allzu sehr strapaziert werden. Und nach wie vor habe ich den Eindruck, dass die Betonung der 3D-Effekte dazu führt, dass andere Themen wie Charakterentwicklung und Handlung drehbuchtechnisch in den Hintergrund treten - also auch aus der Wahrnehmung (des Regisseurs) fallen.

 

Ich warte noch auf den 3D-Film, der nicht versucht, mich mit der Nase auf die tolle Technik zu stoßen. Gibt es dazu im experimentellen Umfeld schon was? Also 3D-Filme, die versuchen, unauffällig 3D zu sein? (So wie man heute nicht mehr betont bunt sein muss, nur weil man Farbfilm kann.)
 


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#48 simifilm

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Geschrieben 02 March 2015 - 08:48

Ich warte noch auf den 3D-Film, der nicht versucht, mich mit der Nase auf die tolle Technik zu stoßen. Gibt es dazu im experimentellen Umfeld schon was? Also 3D-Filme, die versuchen, unauffällig 3D zu sein? (So wie man heute nicht mehr betont bunt sein muss, nur weil man Farbfilm kann.)

 

Eigentlich scheint mir eher das Gegenteil der Fall: Kaum ein 3D-Film macht wirklich etwas aus 3D (wenn man von Dingen, die einem hin und wieder um die Ohren fliegen, absieht). Die allermeisten Hollywood-3D-Filme könnten genauso gut auch 2D sein, die setzen das 3D überhaupt nicht erzählerisch oder ästhetisch interessant ein, sprich: sie machen nichts damit, was nicht auch in zwei Dimensionen ginge. Gravity ist da eine der wenigen Ausnahmen.

 

Wobei allerdings die grundsätzliche Frage bleibt, ob es überhaupt viele Möglichkeiten gibt, 3D sinnvoll einzusetzen.


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#49 Valerie J. Long

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Geschrieben 02 March 2015 - 10:45

Eigentlich scheint mir eher das Gegenteil der Fall: Kaum ein 3D-Film macht wirklich etwas aus 3D (wenn man von Dingen, die einem hin und wieder um die Ohren fliegen, absieht). Die allermeisten Hollywood-3D-Filme könnten genauso gut auch 2D sein, die setzen das 3D überhaupt nicht erzählerisch oder ästhetisch interessant ein, sprich: sie machen nichts damit, was nicht auch in zwei Dimensionen ginge. Gravity ist da eine der wenigen Ausnahmen.

 

Wobei allerdings die grundsätzliche Frage bleibt, ob es überhaupt viele Möglichkeiten gibt, 3D sinnvoll einzusetzen.

 

Gravity habe ich noch nicht gesehen, OK. Das wäre also ein Kandidat gewesen.

 

Ansonsten stimme ich dir zu, du drückst es nur anders aus: außer dem Um-die-Ohren-Fliegen oder alternativ den Achterbahnsequenzen kommt da nicht viel -- und genau das sind die 3D-Effekte, die ich überflüssig finde. Ja, in der Tat, "lohnendes" 3D habe ich noch nicht gesehen.


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#50 simifilm

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Geschrieben 02 March 2015 - 11:59

Gravity habe ich noch nicht gesehen, OK. Das wäre also ein Kandidat gewesen.

 

Gravity ist ein Film, den man offensichtlich rund um 3D entworfen und der einen grossen Teil seines Reizes nicht aus der ziemlich mechanisch ablaufenden Story bezieht, sondern aus der Art und Weise, wie man als Zuschauer den (Welt-)Raum erlebt. Viele andere Filme sind dagegen eigentlich als 2D konzipiert. Spiderman in 3D – die Vorstellung, dass man die Sprünge durch die Häuserschluchten 3D zeigt, klingt super. Faktisch wird der Film aber in "2D-Tempo" erzählt, was dazu führt, dass die Sequenzen für 3D viel zu schnell sind und nicht überwältigend, sondern unangenehm wirken.

 

Womit wir wieder beim bereits angesprochenen Problem der Hybrid-Auswertung wären.


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#51 Valerie J. Long

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Geschrieben 02 March 2015 - 13:31

(...) Spiderman in 3D – die Vorstellung, dass man die Sprünge durch die Häuserschluchten 3D zeigt, klingt super. Faktisch wird der Film aber in "2D-Tempo" erzählt, was dazu führt, dass die Sequenzen für 3D viel zu schnell sind und nicht überwältigend, sondern unangenehm wirken.
 
Womit wir wieder beim bereits angesprochenen Problem der Hybrid-Auswertung wären.

 
"2D-Tempo" klingt lustig. Ich meine, wie schnell Spidey schwingt, wenn er X Stockwerke abwärts beschleunigt und dann seinen Vektor ändert, gibt die Physik doch vor...
 
Die negativen Extrembeispiele bei 3D sind eher die wirklich gekünstelten Achterbahnfahrten sowie die Pop-Out-Effekte.
In Die fantastische Welt von Oz (2013) findet der Weltenübergang nach Oz nicht durch einen hohlen Baumstumpf, sondern durch einen Ballon im Tornado statt - ein krasser Fall eines 3D-Effekt-getriebenen Plots.

Ich brauche sicher nicht mehr aufzuführen - erstens kennst du diese Fälle selbst, und zweitens sind wir ja sowieso beieinander.

 

Ich versuche mich jetzt an Avatar zu erinnern. Auch ein 3D-Film, aber ich meine, dort hat es mich nicht so gestört.


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#52 simifilm

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Geschrieben 02 March 2015 - 13:36

"2D-Tempo" klingt lustig. Ich meine, wie schnell Spidey schwingt, wenn er X Stockwerke abwärts beschleunigt und dann seinen Vektor ändert, gibt die Physik doch vor...


Es macht aber einen entscheidenen Unterschied, ob und wie sich die Kamera dabei bewegt und wie schnell geschnitten wird. Geschwindigkeit entsteht im Film nicht darüber, wie schnell sich eine Figur bewegt, sondern wie sie filmisch inszeniert wird. Ich kann einen 100-Meter-Weltmeister so filmen, dass er unendlich langsam aussieht, oder ich kann ein Schnecke hektisch inszenieren.
 

Ich versuche mich jetzt an Avatar zu erinnern. Auch ein 3D-Film, aber ich meine, dort hat es mich nicht so gestört.


Im Gegensatz zu vielen, die nachher kamen, hat sich Cameron durchaus Gedanken gemacht, was man mit 3D besser nicht machen sollte.

Bearbeitet von simifilm, 02 March 2015 - 13:37.

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#53 Valerie J. Long

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Geschrieben 02 March 2015 - 14:17

Es macht aber einen entscheidenen Unterschied, ob und wie sich die Kamera dabei bewegt und wie schnell geschnitten wird. Geschwindigkeit entsteht im Film nicht darüber, wie schnell sich eine Figur bewegt, sondern wie sie filmisch inszeniert wird. Ich kann einen 100-Meter-Weltmeister so filmen, dass er unendlich langsam aussieht, oder ich kann ein Schnecke hektisch inszenieren.

 

Ah, ja, richtig. Je nachdem, ob die Kamera mitgeht oder mitzieht, total oder halbnah, nicht wahr?

 

Zeitraffer und Zeitlupe kann man da ruhig ausklammern - das ist dann noch der nächste Schritt.

 

"Schnecke hektisch": Das war die Unendliche Geschichte. :bighlaugh:


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#54 simifilm

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Geschrieben 02 March 2015 - 15:22

Ah, ja, richtig. Je nachdem, ob die Kamera mitgeht oder mitzieht, total oder halbnah, nicht wahr?


Es gibt eine Reihe von Faktoren, die den Geschwindigkeitseindruck beeinflussen können. So lässt eine Weitwinkel-Linse Distanzen grösser erscheinen, während ein Teleobjektiv Distanzen staucht. Wenn ich einen Einstellung, bei der jemand auf die Kamera zu rennt, mit einem extremen Tele filme, entsteht der Eindruck, als käme er nicht vom Fleck. Ein anderer Faktor ist der Hintergrund. Der Eindruck von Bewegung entsteht massgeblich aus dem Verhältnis des bewegten Objekts zu seiner Umgebung. Wenn sich das Bewegte nicht vom Hintergrund abhebt, wirkt es langsamer. Etc. etc.

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#55 Pogopuschel

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Geschrieben 02 March 2015 - 15:32

Ich bin kein Fan von HFR, aber die Bewegungen im "Hobbit" haben in diesem Format in 3D viel flüssiger und schärfer ausgesehen, als bei Filmen mit weniger FPS (oder wie das heißt).



#56 simifilm

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Geschrieben 02 March 2015 - 15:39

Ich bin kein Fan von HFR, aber die Bewegungen im "Hobbit" haben in diesem Format in 3D viel flüssiger und schärfer ausgesehen, als bei Filmen mit weniger FPS (oder wie das heißt).


Ich war kürzlich an einer Testvorführung, wo Test-Aufnahmen (2D) abwechselnd mit 24, 48 und 96 Bildern pro Sekunde gezeigt wurden. Die Unterschiede sind interessant. Generell sieht es natürlich flüssiger aus, wobei das Sujet und die Art der Aufnahme grosse Unterschiede macht. Eine Szene war mit ziemlich unruhiger Handkamera, in nahen Aufnahmen gefilmt, da waren die Unterschiede relativ klein. Eine andere Szene war eine Fahrt auf einem Fahrrad – jemand fährt durch die Stadt und die Kamera fährt in gleicher Geschwindigkeit nebenher. Hier war der Unterschied deutlich: Mit 96 Bildern gab es viel weniger Bewegungsunschärfe, so dass alles im Bild scharf wirkte, was den Tiefeneindruck erhöht. Zugleich wirkte die Fahrt aber langsamer – wahrscheinlich, weil sich das bewegte Objekt weniger deutlich vom Hintergrund abhob (siehe mein letztes Bild).

 

3D habe ich bislang noch nicht mit HFR gesehen.


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#57 Valerie J. Long

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Geschrieben 02 March 2015 - 17:42

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die den Geschwindigkeitseindruck beeinflussen können. (...)

 

Klar. Ich hatte das "undsoweiter" vergessen. Passt. :)


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#58 Todd

Todd

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Geschrieben 04 March 2015 - 14:34

Lass mich das nochmal klarstellen: Das spezifische Problem ist "Kompatibilität", und es besteht für diese Geräteklasse nicht, wenn jede BluRay in jedem Player läuft, und ich diesen an jeden Fernseher anschließen kann.

Die Unterhaltungselektronikindustrie ist aber mittlerweile groß darin, dem Endkunden technische Probleme aufzubürden, die dieser nicht haben sollte.

 

So richtig spannend wird es für Leute, die mal ihren Lebensmittelpunkt auf einen anderen Kontinent verlegen. Das ist medientechnisch definitiv nichts für alle, die keine Freude am Basteln oder am Neukauf haben. Spätestens da beschleicht einen das Gefühl, dass es eher nicht der Kunde ist, dem die Globalisierung zugute kommen soll. Der Zweck eines region-codes für eine DVD, die ich überhaupt nicht anderswo zu verkaufen gedenke, hier ein Live-Auftritt von Tom Jobîm, erschließt sich mir bis heute nicht. :wacko:


shikin haramitsu daikomyô

#59 Todd

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Geschrieben 04 March 2015 - 14:42

Aus einer medizinischen Faktenstudie:

Was niemand weis: Es gibt bei der verwendeten 3D-Technik mehrere verschiedene Gruppen von Menschen.

 

 

Na, dann gehöre ich wohl zu der Gruppe von Menschen mit dem 3D-Dummbeutel-Hirn, weil ich wirklich die ganze Zeit 3D sehe. :blush:

Aber ich will nicht quaken: Jupiter Ascending gekuckt... und auf welcher Kirmes bekommt man schon für 12,50€ 90min Achterbahn?  :happy:


shikin haramitsu daikomyô

#60 simifilm

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Geschrieben 04 March 2015 - 14:48

Na, dann gehöre ich wohl zu der Gruppe von Menschen mit dem 3D-Dummbeutel-Hirn, weil ich wirklich die ganze Zeit 3D sehe. :blush:

 

 

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die hier mit rein spielen. Eine Freundin von mir sieht grundsätzlich keine Raumtiefe, logischerweise hat sie von 3D-Filmen nichts. Bei der Frage, wie gut stereoskopische Filme funktionieren, spielen sowohl physiologische Faktoren als auch Fragen der Verarbeitung durchs Gehirn eine Rolle. Nicht zuletzt hat auch Müdigkeit einen Einfluss.


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