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Frage an die SF-Fans: Zündende inhaltliche SF-Idee für Roman?

Science Fiction SF roman Autor

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16 Antworten in diesem Thema

#1 Nightblast

Nightblast

    Mikronaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 11:08

Hallo Zusammen,

ich bin für meinen SF-Roman schon seit langem auf der Suche nach einem inhaltlichen Aspekt, welcher die Geschichte (deren Grundprinzip nicht besonders innovativ ist, aber immer wieder gerne gelesen wird) von vorhandener Literatur abheben soll.

Hiermit meine ich einen Aspekt, welcher einer Geschichte ihre Identität gibt.
Für Star Wars waren es die Jedi-Ritter, Laser-Schwerter und die Macht
Für Star Treck war es die Innovation, das Beamen, etc.
Für das Halo Universum waren es die feindlichen Aliens mit Ihren Energieschilden und der Super-Soldat Master Chief
usw.

Leider sehen so markante Sachen wie Lichtschwertkampf nur auf der Leinwand gut aus.

Ich bin nun meinerseits auf der Suche nach einer solchen Idee. Ich habe schon einige Sachen im Kopf, bin aber auch mal gespannt, auf was für Ideen ihr kommt!

Kurze zusammenfassung meiner Geschichte:

-Spielt im Jahr 24XX
-Menschen haben sich im All ausgebreitet und Kolonien errichtet, fremde Völker wurden friedlich integriert
-Bei der Ausbreitung wird ein Krieg mit einer bis dato unbekannten Rasse Außerirdischer entfacht
-Feinde sind technisch überlegen (Mächtige Impulswaffen, Massive Schiffspanzerung)
-Protagonist mitte 40jähriger Captain eines Kreuzers
-Schiffe sind auf technisch hohem Stand (Überlichtgeschwindigkeitsreisen selbstverständlich möglich, Waffen Laser, Magnetische, Raketen), aber feindlichen unterlegen

Im Buch kommt es neben Raumschlachten auch Regelmäßig zu Bodenkämpfen


Soweit die Kurzfassung, die ich nicht zu sehr in die Länge ziehen wollte.

Nun bin ich gespannt, ob jemand eine Idee hat, dieses Grundkonzept aufzupeppen. Es sollte natürlich glaubwürdig sein, zu viel Fantasy möchte ich vermeiden.

Freue mich auf Eure Vorschläge!

Viele Grüße
Nightblast

#2 Valerie J. Long

Valerie J. Long

    Passionaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 11:37

Ist es nicht so, dass diese zündende, neue Idee der wichtigste Beitrag des Autors selbst ist? ;-)
  • • (Film) gerade gesehen: Endgame
  • • (Film) als nächstes geplant: Drachenzähmen leicht gemacht 3
  • • (Film) Neuerwerbung: Hellboy, Shazam, Bohemian Rhapsody

#3 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

    Interstellargestein

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Geschrieben 06 August 2013 - 11:39

Bekommt man dann Akkreditierung auf der Widmungsseite?

/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! SF-Monolog im Dezember...

Der Himmel über dem Hafen hatte die Farbe eines toten Fernsehkanals.

(Frei- & grob-übersetzter Anfangssatz der Chronik, wie Case sie erlebte, in Neuromancer, Ace-Verlag, S. 1, by Gibson)

 


#4 † a3kHH

† a3kHH

    Applicant for Minion status in the Evil League of Evil

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Geschrieben 06 August 2013 - 11:41

Gibt's Tantiemen ?

#5 Clauss-Hausen

Clauss-Hausen

    Cybernaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 11:52

Istn Thread mit versteckter Kamera, oder?

Hörbuch - Das Ende der Party
www.youtube.com/watch?v=SnyVYk7pkII

  • (Buch) gerade am lesen:Schuld und Suehne
  • (Buch) als nächstes geplant:vermutlich das Gleiche nochmal
  • • (Film) gerade gesehen: Escape from New York

#6 Nina

Nina

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Geschrieben 06 August 2013 - 12:28

Meiner Ansicht nach liest sich das praktisch wie eine Liste der gängisten Themen einer Space Opera. Es ist da überhaupt nichts Neues dabei. Aber gut, muss ja nicht. Es gibt genug Bücher, die auch weitgehend ohne innovative Idee beim Lesen unterhalten können. (Einen Meilenstein in der SF-Literatur wird es aber nicht darstellen.) Aber genau hier liegt auch der Hund begraben: Wenn schon das Grundkonzept alles andere als originell ist, muss einfach die Spannung stimmen. Und vor allem müssen die Charaktere so sein, dass sie dem Leser taugen, keine Crew, wo man glaubt, es mit Pappaufstellern der Star Trek-Charaktere zu tun zu haben.

Mein Tipp wäre, hier vielleicht mal beim Protagonisten anzusetzen: Kannst Du einen Mann 40 +, seine Gedanken, seine Handlungen (ein 40jähriger geht halt oft viel abgeklärter an ein Problem ran als ein 20jähriger), seine Gefühlswelt überhaupt plausibel auf mehreren Hundert Seiten beschreiben? - Du bist ja doch noch um einiges jünger. (Fast halb so alt.) Es geht natürlich, also jetzt bitte nicht eine Liste von Autoren aufzählen, die das können, aber für unerfahrene Autoren ist es einfach leichter, jemanden als Hauptperson zu haben, der einem etwas ähnlicher ist. Ich würde mir das an Deiner Stelle überlegen, wen jüngeren zu nehmen, vielleicht auch nicht unbedingt einen Captain, sondern jemanden, der da mehr zufällig reinschlittert. Es wäre auch durchaus möglich, das Ganze gleich als Jugendbuch zu konzipieren. Das sollte man sich auf jeden Fall vor dem Schreiben auch überlegen. (Alter der Charaktere, Maß an geschildeter Gewalt, Art der "Liebesgeschichten".)

Und auf jeden Fall: Fang bitte nicht mit einem zehnseitigen Erklärungstext über die Zustände im Universum an. Mit einem direkten Einstieg in die Handlung ist es gleich am Anfang spannender.

Ganz wichtig auch das Ende. Klar, sie kämpfen mal. So weit, so gut. Ich vermute, dass der wackere Captain und seine Crew die Wendung herbeiführen werden und die Gute (also die Menschen, zusammen mit ein paar braven Verbündeten) gewinnen werden. Falls das so geplant ist, muss zumindest eine kleine Überraschung her. Beispielsweise, dass die Menschen doch nicht so unschuldig am Krieg sind, wie sie getan haben.

#7 Nadine

Nadine

    Illuminaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 12:36

Der erste Schritt für mich wäre jetzt, aus dieser Beispielliste:

Hiermit meine ich einen Aspekt, welcher einer Geschichte ihre Identität gibt.
Für Star Wars waren es die Jedi-Ritter, Laser-Schwerter und die Macht
Für Star Treck war es die Innovation, das Beamen, etc.
Für das Halo Universum waren es die feindlichen Aliens mit Ihren Energieschilden und der Super-Soldat Master Chief
usw.


... eine Liste mit 3 bekannten, faszinierenden SF-Romanen als Beispielen zu machen.

Was du aufzählst zieht seine Faszination ja - wie du schon selbst schreibst -, aus der Visualität. Wenn du für dich herausfindest, was für dich als Leser in Büchern funktioniert, um diesen Sense of Wonder auszulösen, bist du schon einen ganzen Schritt weiter.

Ansonsten kann ich mich da nur anschließen: Die Kunst, einem Text durch Stil, bestimmte Elemente oder ungewöhnliche Figuren das Besondere einzuhauchen, liegt beim Autor. Einen Roman zu schaffen, der außergewöhnlich ist und den Lesern gefällt, das ist nicht einfach.

Europa ist nicht nur ein Kontinent.

 


#8 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 13:04

Hiermit meine ich einen Aspekt, welcher einer Geschichte ihre Identität gibt.
Für Star Wars waren es die Jedi-Ritter, Laser-Schwerter und die Macht
Für Star Treck war es die Innovation, das Beamen, etc.
Für das Halo Universum waren es die feindlichen Aliens mit Ihren Energieschilden und der Super-Soldat Master Chief
usw.


Ich würde bereits dieser Einschätzung widersprechen. Das Wesentliche bei Star Trek sind in meinen Augen beispielsweise nicht die technischen Innovationen (die wären ja ohnehin nur in der OS gegeben), sondern ist die Interaktion zwischen den Hauptfiguren, die jeweils mit klar gezeichneten Charaktereigenschaften versehen sind, welche zu interessanten Reibungen führen.

Aber um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Du hast also ein Setting, einen Plot und eine Hauptfigur und brauchst nun noch etwas, was die Sache interessant macht? Das finde ich wirklich einen sehr schrägen Ansatz. Die Frage muss doch sein: Was interessiert Dich denn an der Geschichte? Irgend etwas reizt Dich an der Sache ja, sonst würdest Du den Roman nicht schreiben wollen. Falls es dieses Etwas aber nicht geben sollte, würde ich mir gut überlegen, ob das Buch wirklich schreiben willst. Ein Roman, der noch nicht einmal seinen Autor begeistert, dürfte es schwer haben …

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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#9 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

    Quadruplenominaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 13:32

Wenn du Zweifel hast, der Meinung bist, dass etwas fehlt, dann solltest du am Setting selbst arbeiten.
Und ich stimme meinen Vorrednern zu. Die Charaktere reißen es!
Arbeite lieber zuerst daran und bestimme ihre Motivationen. Warum tun sie, was sie tun?
Daraus kannst du größere Kreise zeichnen ... sie tun etwas, weil sie eine Vergangenheit haben. Wie sieht DIE aus in DEINEM Universum?
Der Rest ergibt sich von selbst.

 In memoriam Christian Weis + Alfred Kruse  _____________________________ meine Story TROIDS auf Amazon (in der Leseprobe / Blick ins Buch) komplett lesen --> TROIDS.<-- hier klicken


#10 Schlomo

Schlomo

    Illuminaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 15:01

Suchst du eher nach Gimmicks (Laserschwert etc.) oder nach einem durchgehenden Prinzip (Asimov`s Psycho-History) oder nach etwas vollkommen anderem?

Als Gimmicks könntest du zum Beispiel folgendes verwenden:
Wenn es etwas mathematisch/esoterisch angehaucht sein soll: Versteckte Botschaften in Pi (hat Carl Sagan schon mal gemacht) oder Sequenzen von Pi als geheime Nachrichten (etwa: Die 360. Stelle von Pi ±1 (da steht (dezimal) 360))
Oder: Du benennst die Raumschiffe nach Mathematikern (je größer das Raumschiff, umso bekannter der Namensgeber). Da gibt`s Namen wie Sand am Meer.
Oder: Alle Leute schleppen kleine 3d Drucker mit sich herum, etwa um jederzeit neue Munition oder Ersatzteile drucken zu können.

Oder ein durchgehendes Prinzip: Etwa eine neue Religion: „Mathematik ist immer und überall. Alles ist Mathematik. Nur wer die Mathematik versteht, kann das Universum verstehen...) oder so in der Art.

Wahrscheinlich wird dir keiner der Vorschläge gefallen. Daher schlage ich vor, probier es einfach mal mit spontaner Kreativität. Das geht notfalls sogar mit Auswürfeln: Nimm einen Würfel (oder eine Münze, wenn du keinen Würfel hast) und lass den Zufall entscheiden, ob es etwas Großes, etwas Kleines sein soll, ob jeder es hat oder nur einer oder einzelne, ob es materiell oder ein Abstraktum sein soll, und so weiter. Du bekommst dadurch eine Liste von Eigenschaften, zu der du dir dann etwas (verrücktes) einfallen lassen kannst. Denk dabei daran: Keine Idee ist so abwegig, dass nicht irgend jemand darauf abfährt.

Eine andere Methode ist: Denk dir eine ganze Zahl n größer 1 und kleiner 6, zieh (mit zurücklegen) n Buchstaben und interpretiere sie als Akronym. Denk dir dann eine Bedeutung dazu aus und schon hast du etwas vollkommen Neues. Das musst du jetzt nur noch mit Inhalt füllen.

Schalom,

Schlomo

#no13

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#11 derbenutzer

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    Phagonaut

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Geschrieben 06 August 2013 - 15:32

Ganz genau kann ich Dir da auch nicht helfen, da ich mir nicht sicher bin, wie weit zu gehen Du bereit bist ...


Aber, es gibt da einen aktuell recht bekannten Autor, der aber schon absolut nichts Originelleres als selig Heinlein seinerzeit schilderte: Nur seine Hauptfigur ist eben als Rentner zum Sternenkrieger geworden. Den Namen des Autors gebe ich Dir gegen Vereinbarung eines stattlichen Beratungshonorars gerne bekannt.

Und ... kupfere doch aus der Menschheitsgeschichte ab. Von Kinderkreuzzügen bis hin zu (verboten) Kinder zu kriegen und noch tausend irre Sachen mehr.

Nimm so eine illustrierte, kitschige Geschichte-der-Menschheit-in-X-Bänden aus der Bibliothek um die Ecke und lasse dich inspirieren. Schräge Dinge sonder Zahl sind da zu finden ... Extrapoliere das, gib Gas, das Universum ist groß ...Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild

LG

Jakob

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#12 FrankS

FrankS

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Geschrieben 07 August 2013 - 18:28

Das ist in Deinem Fall doch relativ einfach. Der dramatische Konflikt Deiner Geschichte besteht aus der Bedrohung durch einen übermächtigen Gegner. Das ist zwar keine neue Idee, gibt aber immer noch genug her für eine gute Story. Wenn Du Deine Protas trotzdem gewinnen lassen willst, dann müssen sie etwas können oder haben, was der Gegener nicht kann oder hat. Ich denke, gerade darin wird der besondere Reiz bei Deinem Werk bestehen. Das kann dabei durchaus etwas sein, was sie aus dramaturgischen Gründen erst im Verlauf der Handlung entdecken oder entwickeln.
Ansonsten stimme ich Valerie zu. Du könntest Dich vermutlich nicht mit Deinem Buch identifizieren, wenn die Idee nicht von Dir selbst stammt.

#13 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 14 August 2013 - 13:27

Ist es nicht so, dass diese zündende, neue Idee der wichtigste Beitrag des Autors selbst ist? ;-)

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#14 Naut

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Geschrieben 14 August 2013 - 14:25

In einem Forum meldet sich jemand und fragt nach zündenden Ideen für einen SF-Roman. Der Clou: In Wahrheit sind das allmächtige Außerirdische & alle Vorschläge werden Wirklichkeit ;)

#15 Valerie J. Long

Valerie J. Long

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Geschrieben 14 August 2013 - 14:35

In einem Forum meldet sich jemand und fragt nach zündenden Ideen für einen SF-Roman. Der Clou: In Wahrheit sind das allmächtige Außerirdische & alle Vorschläge werden Wirklichkeit Eingefügtes Bild

Elfenwerk!

Wusstet ihr, dass man Horror-Romane nicht per Post schicken sollte? Bei der Post arbeiten Elfen, und was Elfen zustellen, wird ebenfalls wahr!
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#16 Dany

Dany

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Geschrieben 19 August 2013 - 11:19

Wenn du nach der zündenden neuen Idee suchst, solltest du – da gebe ich meinen Vorrednern recht – dich erstmal auf die Charaktere stürzen. Oftmals ergibt sich bereits aus dem Zusammenspiel der Figuren eine so interessante Handlung, dass das "Neue" eher in den Hintergrund tritt.
Ansonsten kannst du ja mal so durchgehen welche Bücher oder Filme dir besonders zugesagt haben und die neuen Ideen daraus filtern. Vielleicht hilft dir das als Inspiration.
Laserschwert = neue Handwaffe
Beamen = neue Transportmöglichkeit
etc.
Und dir aus diesem Ansatz etwas neues überlegen. Allerdings würde ich trotzdem empfehlen, das Hauptaugenmerkt auf Figuren und Handlung zu lenken. Was nützt die tollste neue Idee, wenn es langweilig umgesetzt ist oder die Charaktere blass und leblos wirken.

#17 voynix

voynix

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Geschrieben 31 August 2013 - 13:53

Hi,

>> Leider sehen so markante Sachen wie Lichtschwertkampf nur auf der Leinwand gut aus.

Liegt nur daran, wie Du's beschreibst. Das, was Du schreibst, gilt auch für Raumschlachten und Bodengefechte, denke ich, nicht nur für Laserschwerter. ;-)

Aber mal vom Schreiben ab hin zum Lesen: Mir ist aufgefallen, dass Kampfszenen sich meist ziemlich dröge lesen. Sofern der Leser nicht schon vorher ganz im Buch versunken ist.

>> Kurze zusammenfassung meiner Geschichte:

Das ist keine Zusammenfassung einer Geschichte, das sind Bausteine, aber mal davon ab.

Wie wäre es, wenn diese noch nicht näher definierten Außerirdischen nicht die technisch überlegenen wären, sondern die Menschen? Aber diese haben ein ganz massives gesellschaftliches Problem, oder auch ein Problem mit ihren Ansichten darüber wie die Welt sein sollte, so dass sie gnadenlos ineffektiv (geworden) sind. Vielleicht eine Frage der Dekadenz-Entwicklung einer zu bequemen Kolonialisierung der Welt?

Sind die "friedlich integierten Völker" auch aus ihrer Sicht friedlich integriert worden, oder ist das nur anthropozentrische Verallgemeinerung?

Wer ist dieser Protagonist? Mitte 40 und Kapitän, ...und?

>> Nun bin ich gespannt, ob jemand eine Idee hat, dieses Grundkonzept aufzupeppen.

Das kannst Du doch selber. Einfach jedem Gedanken weiterfolgen. So wie bei Tolkien: Aus der Tür rausgehen und sobald man die Türschwelle überschritten hat... ;-)



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