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Technik: Schutzschirme

Technik Schutzschirme

53 Antworten in diesem Thema

#31 Lüy Piötlerc

Lüy Piötlerc

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Geschrieben 06 October 2013 - 20:52

Ich wollte gerade vorschlagen, dass du das ggf. auch in den entsprechenden Thread im Verlagsforum einbringst - die haben aber aktuell Error 502 - Bad Gateway. Dann ggf. später. Wahlweise kann ich das auch für dich shutteln.

Tsk - haben die Purchen doch glatt wieder ihr Forum abgeschossen...
Die Technik - ein Hund sie ist! würde Yoda dazu sagen.
Shuttle das lieber mal, wenn die wieder geöffnet haben. Ich glaub nicht, daß die mich da reinlassen. Vermutlich löse ich schon beim Versuch der Anmeldung Exorzismusalarm und ein paar Herzattacken aus. Sind das nicht die, die eine Ausweiskopie verlangen?
"Alle Werte im grünen Bereich!"
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#32 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 06 October 2013 - 22:29

Das mit der Ausweiskopie hat sich erübrigt.
Aber okay, ich shuttle das dann; vermutlich morgen.

P.S. was hast du da für einen seltsamen Font am Start?
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#33 Valerie J. Long

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Geschrieben 07 October 2013 - 08:15

@Lüy: Klasse Darstellung!
Ich gebe allenfalls zu bedenken, dass es ein paar Materialien geben könnte, die bei einem Treffer nicht explodieren. Solonium zum Beispiel... Eingefügtes Bild

#34 Lüy Piötlerc

Lüy Piötlerc

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Geschrieben 07 October 2013 - 14:41

P.S. was hast du da für einen seltsamen Font am Start?

Seltsamer Font? Am Start? Wo genau?

@Lüy: Klasse Darstellung!
Ich gebe allenfalls zu bedenken, dass es ein paar Materialien geben könnte, die bei einem Treffer nicht explodieren. Solonium zum Beispiel... Eingefügtes Bild

Freut mich sehr! Eingefügtes Bild
Ja, die (strukturverdichteten) Spezialmaterialien werden in späteren Folgen abgehandelt. YT z. B. wird auch nicht von Impulsstrahlung angegriffen. Von einem ausreichend starken Infrarotlaser allerdings schon! Die erzeugen unter Umständen mehrere Millionen Kelvin - auf eine erfrischend direkte Art, vor der man sich (als Molekül) nur schwer schützen kann. Wir könnten also mit unseren stärksten Labor-Lasern YT-Stahl zuleibe rücken (auch wenn wir wahrscheinlich nur die Oberfläche mattieren würden). Nicht nur die Temperatur ist entscheidend, auch die spezifische Wärmemenge - und die ist bei YT aschdrohnomisch!
Bei Luurs natürlich erst recht, hier geht sie gegen unendlich.
In späteren Folgen werde ich auch Desintegratoren vorstellen, um die fundamentalen Unterschiede zum Impulsstrahler zu zeigen.
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#35 Arl Tratlo

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Geschrieben 07 October 2013 - 14:58

@Lüy: Klasse Darstellung!
Ich gebe allenfalls zu bedenken, dass es ein paar Materialien geben könnte, die bei einem Treffer nicht explodieren. Solonium zum Beispiel... Eingefügtes Bild


Oder gar Molkex...

Seltsamer Font? Am Start? Wo genau?


Na ja, in deinem Text - allerdings auch nur dort. Sieht nach einer Courier-Variante ais.

Tsk - haben die Purchen doch glatt wieder ihr Forum abgeschossen...
Die Technik - ein Hund sie ist! würde Yoda dazu sagen.
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Hab mich geirrt - ist Tahoma.
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#36 Arl Tratlo

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Geschrieben 08 October 2013 - 11:30

Aber okay, ich shuttle das dann; vermutlich morgen.


Wurde dann doch Dienstag - ich sage nur: Error 502.
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#37 Lüy Piötlerc

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Geschrieben 15 October 2013 - 22:23

The box of truth – Teil 2

Zur Ehrenrettung der topsidischen Schirmfelder muß man sagen, daß diese äußerst findige und neophile Zivilisation bei der Adaption der arkonidischen Hypertechnik eine großartige Leistung vollbracht hatte – und das in nur wenigen Jahrhunderten! Umso mehr, als sie ohne Anleitung durch arkonidische Wissenschafter oder Kristallprinzen auskommen mußten.
Testen wir nun unter den gleichen Bedingungen den Schirmprojektor eines arkonidischen Kampfanzugs aus der Zeit der Methankriege – ein Modell, das sicherlich auch an Bord von Atlans TOSOMA in großer Zahl vorrätig war.
Dazu justieren wir unseren Vario-Projektor mit folgenden Eckdaten:
Manifestation: 893,9583 mK
Initiale Schirmspannung: 5,16 perg
Maximale Schirmspannung: 12,28 perg
Reaktionszeit der Ausschnittverdichtung: 35 ns
maximale Absorptionsmenge der Speicherzone: 252 erg
maximale Absorptionsmenge pro Nanosekunde: 14,11 erg
Das Originalaggregat beanspruchte incl. Energieversorgung etwa 3500 cm3 des Aggregatornisters, wohingegen der oben beschriebene Topsid-Schirm die Dimension eines bessern Treckingrucksacks besaß.
Zum besseren Vergleich nochmals die Daten unserer Testwaffe:
Manifestation: 987,793 mK
Auftreffspannung: 25,5 perg (erg/ns/cm2)
Nanosekundenleistung: 2,24 erg
Brenndauer: 5 ns
Man kann hieraus bereits erkennen, daß die Durchschlagsleistung der Waffe selbst der maximalen Schirmspannung deutlich überlegen ist – die wegen der kurzen Brenndauer und der langen Reaktionszeit ohnehin bei weitem nicht erreicht wird.
Das sollte uns nicht überraschen, schließlich testen wir auch hier einen sehr alten Schirm gegen eine vergleichsweise moderne Waffe.
Noch eine Veränderung nehmen wir vor: Josef wird während des Tests die Versuchsanordnung mit seiner Anwesenheit bereichern. Josef ist das Äquivalent eines Crash-Dummies. Über einer zentimeterdicken Ganzkörpermaske aus Biomolplast trägt er eine herkömmliche Bordkombination, wie sie zur Zeit des frühen Solaren Imperiums üblich war – genau, in zartem Kotzgrün.
Josef wird auf dem Terkonitgestell eines Kontursitzes neben dem Waffenaufbau Platz nehmen – dem etwa zwei Meter entfernten Testschirm zugewandt und wohlweislich außerhalb des Hyperschirms, der die Waffe vor Rückstrahlung schützt.
Auf der anderen Seite des Testschirms werden wie vorhin drei Wasserkanister mit 20 cm Breite aufgestellt.

Wie üblich überlassen wir der Überwachungspositronik die Abgabe des Testschusses, während wir uns in den abgeschirmten Nebenraum zurückziehen.
Diesmal mischt sich in hartes Explosionsgeräusch in den scharfen Knall der Strahlbahn, eine blendend helle Leuchterscheinung flammt am Schirmfeld auf, eine merkliche Erschütterung ist zu verspüren. Eine Sekunde später verblaßt das grelle Leuchten des Schirmfelds, die Daten zeigen eine Speicherauslastung von knapp 12 Prozent, die Spannungszone wurde wie erwartet glatt durchschossen und konnte trotz sofort einsetzender Ausschnittverdichtung nur knapp acht Prozent der Impulsstrahlung reflektieren. Die Hauptarbeit der Strahlabwehr erfolgte in der Speicherzone, die aufgrund ihrer hohen Gesamt- und Nanosekundenkapazität den Schuß auch ohne Spannungszone abgewehrt hätte (etwa bei Einbettung in Materie).
Die Wasserbehälter bleiben diesmal unversehrt, das Fangfeld am anderen Ende des Versuchaufbaus wird nicht beansprucht.
Anders hingegen Josef, wie die Zeitlupenanalyse zeigt:
Eine grelle Leuchterscheinung, die auch Boden, Wände und Decke einhüllt, blitzt für wenige Mikrosekunden auf, eine unsichtbare Faust scheint ihn zu treffen, Biomolplastfetzen fliegen durch die Gegend, von der verfärbten Bordkombi steigen Rauchschleier auf. Staub und Rauch von Boden und Decke vernebeln kurzfristig die Sicht, bis die Absaugvorrichtung die Situation bereinigt.
Nach ausreichender Belüftung der Testkammer begutachten wird den Schaden. Neben dem typischen Geruch nach verbrannter Luft und Konkritstaub fällt der beißende Gestank nach heißem Plastik und verschmorter Biosubstanz auf.
Josef muß wohl runderneuert werden.
Im Bereich der Hände und des Gesichts wurde annähernd die Hälfte des Biomolplastbelags durch die schockartige Erhitzung weggesprengt, an besonders exponierten Stellen (Nase, Fingerspitzen) wurde das Terkonitskelett bloßgelegt. Das Biomolplast konnte zwar die weit aufgefächerte Impulsfront auf Bruchteilen eines Millimeters stoppen, dem entstehenden Dampfdruck von über 200 Gigapascal hatte es allerdings wenig entgegenzusetzen.
Die Schäden der Bordkombination halten sich in Grenzen. Das hochfeste Material konnte die Anregungsenergie ebenfalls schon nach wenigen Mikrometern absorbieren und hielt der Abdampfung der Außenschicht großteils stand. Allerdings wurde das Material durch den Rückstoß des Gasdrucks (von immerhin noch 2,6 Gigapascal) wie ein großflächiges Projektil gegen die darunterliegende Biomolplastschicht geschleudert. Das hatte zur Folge, daß nun große Fetzen der Beschichtung innen an der Kombination kleben – zum einen wegen der Wucht des Aufpralls, zum anderen wegen der beträchtlichen Erhitzung.
Ein Mensch wäre an diesen großflächigen Verletzungen augenblicklich verstorben.
Wenn man sich vor Augen hält, daß die Testwaffe dazu in der Lage wäre, einen Blauwal der Länge nach zu durchschießen und dahinter immer noch ein paar Elefanten und Nashörner zu erlegen, wird deutlich, warum selbst eine prozentuell geringe Rückstrahlung, aufgefächert auf 25 m2, derartige Zerstörungen anrichtet. Das Anregungspotential entsprach immerhin noch der Explosionsenergie einer Stielhandgranate.
Was kann ein Autorenkadett aus diesem Versuch lernen?
Zumindest gehörigen Respekt vor modernen Impulswaffen, will ich hoffen! Es wäre ja wohl auch niemand so blöd, in der eigenen Wohnung eine Panzerfaust gegen Einbrecher abzufeuern!
Wie erwähnt, sind Impulswaffen dazu optimiert, energiereiche Hyperfelder zu durchschlagen um dahinter in strukturverdichtete Raumschiffstähle einzudringen und tiefgreifende Zerstörungen zu verursachen. Wenn man hingegen aus biologischen Materialien besteht, sollte man sich von Strahlbahn und terminalem Effekt möglichst fern halten.
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#38 derbenutzer

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Geschrieben 15 October 2013 - 22:57

Imponierende Zusammenfassung, insbesonders, da es eindeutige Quellen des Meisters dazu gibt:


An den Energieschirm zur Abwehr materiell stabiler Körper und hochenergetischer, ionisierbarerStrahlschüsse brauchte ich schon gar nicht mehr zu
denken. Er benötigte bei mittleren Spannungswertenbereits 50 kw.


PR, Band 50, Der Einsame der Zeit, S. 34

Gut, das war eine klassische Old Shatterhand vs. Winnetou Situation, aber beeinträchtigt dennoch deine ausgesprochen lesenswerte Ausführung, da Du den arkonidischen Wirk-Multiplikator des Schirms zu eindringender Energie jenseits läppischer Newtownscher & Nachfahren-Physik ignoriertest.

Beste Grüße!Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild

Jakob

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#39 Valerie J. Long

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Geschrieben 16 October 2013 - 09:35

Was kann ein Autorenkadett aus diesem Versuch lernen?
Zumindest gehörigen Respekt vor modernen Impulswaffen, will ich hoffen! Es wäre ja wohl auch niemand so blöd, in der eigenen Wohnung eine Panzerfaust gegen Einbrecher abzufeuern!
Wie erwähnt, sind Impulswaffen dazu optimiert, energiereiche Hyperfelder zu durchschlagen um dahinter in strukturverdichtete Raumschiffstähle einzudringen und tiefgreifende Zerstörungen zu verursachen. Wenn man hingegen aus biologischen Materialien besteht, sollte man sich von Strahlbahn und terminalem Effekt möglichst fern halten.

Gibt es nun eine Möglichkeit, Impuls-Handwaffen für den Einsatz gegen Infanterie und in geschlossenen Räumen zu konstruieren? Beispielsweise mit geringerer Abstrahlleistung?

#40 Arl Tratlo

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Geschrieben 16 October 2013 - 10:46

Gibt es nun eine Möglichkeit, Impuls-Handwaffen für den Einsatz gegen Infanterie und in geschlossenen Räumen zu konstruieren? Beispielsweise mit geringerer Abstrahlleistung?


Durchaus. Das wäre die "22er der Impulsstrahler", die wir auf der Vorseite kurz andiskutiert hatten.

Das Problem bei diesen netten plastischen Darstellungen Lüys ist eben in diesem Fall, dass er sich notwendigerweise spezifische Fälle aus einer komplexen Tabelle herausgreifen muss, was zu dem Fehlschluss führen könnte, es sei immer so, wie in diesem Fall beschrieben.

Richtig ist allerdings, dass eine Schiesserei mit Impulsstrahlern in deinem Wohnzimmer, am besten zwischen zwei Protagonisten, die auch noch über Schutzschirme verfügen, eine ziemlich schlechte Nachricht ist - für deine Wohnzimmerausstattung!
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#41 Gast_Sprinter_*

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Geschrieben 16 October 2013 - 13:43

Moin,

das ist die abgefahrenste Seite über SF-Technik! Ich fall vom Hocker, hab mir das hier parallel zum ersten Bd. PRA-NEO reingezogen...kann mich nicht zurückhalten (sorry)...absolut einsame Spitze. Weiter so! Das sollte man als Pflichtlektüre dem PRN/PR Autorenteam und insbesondere den Exposé-Trixies vor die Stirn nageln...

Klasse mehr davon! Lange nicht mehr solch positives Lesevergnügen im PR-Univ. gehabt. Und das umsonst, genial.

LG

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#42 Sprinter

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Geschrieben 16 October 2013 - 13:46

Moin,

das ist die abgefahrenste Seite über SF-Technik! Ich fall vom Hocker, hab mir das hier parallel zum ersten Bd. PRA-NEO reingezogen...kann mich nicht zurückhalten (sorry)...absolut einsame Spitze. Weiter so! Das sollte man als Pflichtlektüre dem PRN/PR Autorenteam und insbesondere den Exposé-Trixies vor die Stirn nageln...

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sorry, mein VPN hatte sich verabschiedet und ich war nicht mehr angemeldet, obige Post ist von mir.

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#43 Valerie J. Long

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Geschrieben 16 October 2013 - 13:56

Richtig ist allerdings, dass eine Schiesserei mit Impulsstrahlern in deinem Wohnzimmer, am besten zwischen zwei Protagonisten, die auch noch über Schutzschirme verfügen, eine ziemlich schlechte Nachricht ist - für deine Wohnzimmerausstattung!

Ja, das nennt sich dann "heiß sanieren" Eingefügtes Bild

#44 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 16 October 2013 - 15:45

Moin,

das ist die abgefahrenste Seite über SF-Technik! Ich fall vom Hocker, hab mir das hier parallel zum ersten Bd. PRA-NEO reingezogen...kann mich nicht zurückhalten (sorry)...absolut einsame Spitze. Weiter so! Das sollte man als Pflichtlektüre dem PRN/PR Autorenteam und insbesondere den Exposé-Trixies vor die Stirn nageln...

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Das hört man natürlich gern. Und keine Angst, wir machen weiter. Auch wenn es gerade - *Hüstel* - bei Falkan etwas stockt.
Dafür ist der Kurzgeschichtenband ""11 x Alltag" in Vorbereitung, in dem Short Stories, die das Alltagsleben unserer Protagonisten beschreiben, zusammengefasst sind.

Aber das ist nur der Anfang...
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#45 Lüy Piötlerc

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Geschrieben 16 October 2013 - 21:44

Weil ich gerade wieder mal 136 km von meinem Rechner entfernt bin, eine kurze Stellungnahme:
Impulswaffen kann man, abgesehen von einem gewissen „Mindestfunktionsvolumen“, wenn schon nicht beliebig, dann doch bedeutend verkleinern. Die diversen siganesischen Konstruktionen aus dem Kanon können dafür als Beispiel dienen. Eine „Zimmerflak“-Version wäre also durchaus möglich.
Die meisten organischen Ziele werden wohl als „weiche Ziele“ zu klassifizieren sein (Haluter und ähnliche mal ausgenommen). Bei hominiden Zielen genügt eine minimale Leistung in der Größenordnung einiger Gramm Vergleichs-TNT, um eine verlässliche letale Wirkung sicherzustellen.
Beim Beschuss von Hyperfeldern kommt es zwangsläufig zu Rückstrahleffekten, die vor allem bei Nahbeschuss problematisch werden können. Hier hilft nur ein eigenes Hyperfeld – oder eine besonders stabile Hartschalen-Kampfmontur. Impulswaffen können prinzipiell so konstruiert werden, daß eine stufenlose Leistungsregulierung möglich wird. Sensoren im Griffteil der (intelligenten) Waffe könnten dann z. B. feststellen, ob der Anwender einen geschlossenen Raumanzug trägt und/oder von einem Hy-Feld geschützt wird. Nur dann würde die Waffe von sich aus die volle Leistung zur Verfügung stellen. Kann die Waffe keinerlei Schutzkleidung oder Schirmfelder feststellen, wird sie je nach Zieltyp und Entfernung nur eine reduzierte, als „sicher“ berechnete Leistung freigeben. Ein manueller Override durch den Anwender sollte natürlich möglich sein – auf eigene Verantwortung.
@Sprinter: keine Sorge, wir haben eine Menge Material auf Halde, das aber erst noch ein wenig in lesbare Form gebracht werden muß. Die Hornschrecken arbeiten daran. Und dann ist da immer noch diese Sache mit Falkan…
Aber für den Moment gibt’s z. B. hier: http://www.scifinet....er/page__st__30 noch was gratis - bei Post #41.
Und hier: http://www.scifinet....0 bei Post #111
Und damit hat eigentlich alles angefangen: http://www.scifinet....-fremder-sonne/ - bei Post #16
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#46 Arl Tratlo

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Geschrieben 16 October 2013 - 22:36

...


Apropos China: ich hoffe, mein kurzer Abschnitt über Jiuquan - das Treffen im Musilin-Restaurant zwischen Ron Landry und Rolf Katmann - ist halbwegs realistisch dargestellt. Hat mich einiges an Recherche gekostet...
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#47 Sprinter

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Geschrieben 17 October 2013 - 06:45

Hallo;

da ich in China lebe (10++ Jahre), kann ich Dir vielleicht ein wenig helfen....ich hab die Passage auch schon gelesen, hoffe also dazu korrekt Stellung nehmen zu können:

a) Terrania liegt entweder südlich der Mongolei, also in der heutigen Provinz Xinjiang --> kein YAK
B) Terrania liegt in dem autonomen Gebiet Tibet, dort gibt es YAK, aber keine muslims (schau hier:https://en.wikipedia.org/wiki/Islam_in_China)

Nun kann man argumentieren, dass es eine Diffusion von Menschen aus benachbarten Provinzen gibt. Dass stimmt wohl auch. Von daher mag es ein Muslim Restaurant (hier in Shenzhen eher Nuddelsuppen, sehr vereinzelt auch "normal" Gerichte) auch dort existieren. Das dort YAK angeboten werden würde, halte ich für eher gewagt, wer schlachtet YAKs halal (braucht Moschee), würden das die Tibeter zulassen (nicht Moschee, sondern Form der Schlachtung, wohl eher nicht? Wenn dann Huhn, Schaf oder Rind. Yak wäre was für ein Spezialitäten Restaurant...sehr speziell....aber nun gut, für den Mann spielt Geld dann keine Rolle. Gegen das (sehr) teure Fleisch spricht die einfache Aufmachung des Restaurants. Die teuren Restaurants hier bieten was fürs Auge. In allen Bereichen, von der bevorzugt Neo-Imperialen Ausstattung, bis zum eleganten Aussehen der Bedienungen. Da Mianze sehr verwurzelt in der Chinesischen Kultur ist, wird das auch in 500 Jahren noch Bestand haben. Auch muss ich sagen, dass die Zubereitung mit dem Grill ein ehemaliger Hype aus Korea ist, die >>vereinzelt<< auch hier noch anzutreffen ist, zum Glück aber selten, eben in Koreanischen Restaurants. XinJiang ist Türkisch geprägt, Tibet eher indisch. Die Inder bereiten Fleisch, wenn denn, durch längeres Garen zu. Also auch eher unwahrscheinlich. War aber selber nie in Tibet...
Na ja, ich kann also nicht wirklich sagen dass es ein Restaurant, so wie Du es beschrieben hast, nicht geben könnte, ich halte es aber für eher (sehr) unwahrscheinlich....aber wer weis... ;-)

Hoffe hilfreich zu Diensten gewesen zu sein...

LG aus China

Sprinter

P.S. Um es wirklich richtig zu machen, ändere das Aussehen des Restaurants auf >>prunk, pracht, überkandidelt<< um und lass sich Roy über das unerwartet schlechte, da mit Fluor versetztem, Tischwasser beschweren, das nun gar nicht zu dem umgebenen Luxus passt. Auch die Bedienung wird eher gelangweilt dreinschauen und eine inadäquate Verhaltensweise an den Tag legen, wie totales Desinteresse am Kunden, schlürfen, langsam, unbedacht, nicht mitdenkend, nicht hinhörend....worst case Szenario.
Also alles, was einem Deutschen ein teures Restaurant so wirklich verübelt. Kein scheiss...!

P.P.S. In Shanghai, Beijing sieht manches auch anders aus, als von mir beschrieben, aber eben auch nur da! Die setzten dort Philipinos ein.

#48 Sprinter

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Geschrieben 17 October 2013 - 07:34

@Sprinter: keine Sorge, wir haben eine Menge Material auf Halde, das aber erst noch ein wenig in lesbare Form gebracht werden muß. Die Hornschrecken arbeiten daran. Und dann ist da immer noch diese Sache mit Falkan… Aber für den Moment gibt’s z. B. hier: http://www.scifinet....er/page__st__30 noch was gratis - bei Post #41. Und hier: http://www.scifinet....0 bei Post #111 Und damit hat eigentlich alles angefangen: http://www.scifinet....-fremder-sonne/ - bei Post #16


Hallo;
Vielen lieben Dank...werde ich nicht verpassen....
Mir geht es gar nicht so um gratis oder nicht. Hab gerade 50 Bände mint condition PRN auf den Müll geworfen. Manches davon noch ungelesen...aber das ist auch gut so. Hab' Beklemmungen bekommen von dem Mist. Als Ingenieur kann man da nur mit dem Kopf schütteln, was für ein ausgemachter Schwachsinn einem versucht wird da zu verkaufen, ohne liebe zum Detail, einfach nur ne schnelle Mark machen (Euro meine ich).

Manche verstehen nicht das erste Wort von "Science Fiction" oder denken dies sei optional...Trixies halt.

Umso erfrischender empfinde ich Euer Projekt....Weiter so!

My 5 cent

Sprinter

#49 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 17 October 2013 - 12:41

Hallo;

da ich in China lebe (10++ Jahre), kann ich Dir vielleicht ein wenig helfen....ich hab die Passage auch schon gelesen, hoffe also dazu korrekt Stellung nehmen zu können:

a) Terrania liegt entweder südlich der Mongolei, also in der heutigen Provinz Xinjiang --> kein YAK
Eingefügtes Bild Terrania liegt in dem autonomen Gebiet Tibet, dort gibt es YAK, aber keine muslims (schau hier:https://en.wikipedia.org/wiki/Islam_in_China)

Nun kann man argumentieren, dass es eine Diffusion von Menschen aus benachbarten Provinzen gibt. Dass stimmt wohl auch. Von daher mag es ein Muslim Restaurant (hier in Shenzhen eher Nuddelsuppen, sehr vereinzelt auch "normal" Gerichte) auch dort existieren. Das dort YAK angeboten werden würde, halte ich für eher gewagt, wer schlachtet YAKs halal (braucht Moschee), würden das die Tibeter zulassen (nicht Moschee, sondern Form der Schlachtung, wohl eher nicht? Wenn dann Huhn, Schaf oder Rind. Yak wäre was für ein Spezialitäten Restaurant...sehr speziell....aber nun gut, für den Mann spielt Geld dann keine Rolle. Gegen das (sehr) teure Fleisch spricht die einfache Aufmachung des Restaurants. Die teuren Restaurants hier bieten was fürs Auge. In allen Bereichen, von der bevorzugt Neo-Imperialen Ausstattung, bis zum eleganten Aussehen der Bedienungen. Da Mianze sehr verwurzelt in der Chinesischen Kultur ist, wird das auch in 500 Jahren noch Bestand haben. Auch muss ich sagen, dass die Zubereitung mit dem Grill ein ehemaliger Hype aus Korea ist, die >>vereinzelt<< auch hier noch anzutreffen ist, zum Glück aber selten, eben in Koreanischen Restaurants. XinJiang ist Türkisch geprägt, Tibet eher indisch. Die Inder bereiten Fleisch, wenn denn, durch längeres Garen zu. Also auch eher unwahrscheinlich. War aber selber nie in Tibet...
Na ja, ich kann also nicht wirklich sagen dass es ein Restaurant, so wie Du es beschrieben hast, nicht geben könnte, ich halte es aber für eher (sehr) unwahrscheinlich....aber wer weis... ;-)

Hoffe hilfreich zu Diensten gewesen zu sein...

LG aus China

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P.S. Um es wirklich richtig zu machen, ändere das Aussehen des Restaurants auf >>prunk, pracht, überkandidelt<< um und lass sich Roy über das unerwartet schlechte, da mit Fluor versetztem, Tischwasser beschweren, das nun gar nicht zu dem umgebenen Luxus passt. Auch die Bedienung wird eher gelangweilt dreinschauen und eine inadäquate Verhaltensweise an den Tag legen, wie totales Desinteresse am Kunden, schlürfen, langsam, unbedacht, nicht mitdenkend, nicht hinhörend....worst case Szenario.
Also alles, was einem Deutschen ein teures Restaurant so wirklich verübelt. Kein scheiss...!

P.P.S. In Shanghai, Beijing sieht manches auch anders aus, als von mir beschrieben, aber eben auch nur da! Die setzten dort Philipinos ein.



Nun ja. Also völig verkehrt kann meine Recherche nicht gewesen sein.

Es gibt heute(!) in Jiuquan ein Musilin-Restaurant, das ist - wie beschrieben - in der Qilian Road, zwischen dem Emporium und dem Fuhua-Markt.
Siehe hier:

https://plus.google....007680772/about

oder hier:

http://cn.wowcity.co...age_restaurants
Da der Laden leider keine eigene Website hat, musste ich, was Interior und Speisekarte angeht, etwas tricksen. Ich vertraute mich daher den Erfahrungen von Abigail Anderson an:

http://abigailalders...ess.com/page/4/

"The night was spent in Gonghe town, which is an amalgamation of various minority cultures, so we went to a Muslim restaurant and had yak (‘mao niu’) meat and shortbread style biscuits."

Gut; diese Speisekarte übertrug ich also kurzerhand nach Jiuquan. Das schlichte Interior ebenfalls.

Das Motto, das Abigail für den Trip wählte ("On the Road again!") wurde beiläufig zum stehenden Motiv in den PRA-NEO-Romanen.

Terrania gruppiert sich natürlich weiträumig um den aktuellen Weltraumbahnhof Jiuquan in der Inneren Mongolei (der von der Stadt Jiuquan immer noch 200 km entfernt ist, die Ron zurückzulegen hat).

Katmann fasziniert am Musilin-Restaurant vermutlich das, was Abigail ebenfalls anzog: die Exotik.
Beide würden niemals in einen Touristenschuppen gehen.

Jiuquan hat durchaus eine nennenswerte muslimische Bevölkerung und sogar eine entsprechende Tradition, siehe:
http://www.51066.net...productno=14292

So, das war jetzt etwas aus dem Nähkästchen geplaudert, zeigt aber ungefähr den Level der Recherchen, die auch für solche "Nebensächlichkeiten" betrieben werden.
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#50 Sprinter

Sprinter

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Geschrieben 17 November 2013 - 06:54


hast Du gesehen, wie das Restaurant aussieht? Und solch ein kleiner Laden will das teure Fleisch haben? Und das in der Provinz Gansu 2000KM von Tibet entfernt, von der ich auch nie behauptet hätte, dass es dort keine Muslim Restaurants gibt, das hatte ich für Tibet eingeschränkt, da ich mir dort keine Halal-Schlachterei vorstellen kann. Aber wer weiß?

Sagen wir mal so, wenn Du in Deutschland ein Wiener Schnitzel bestellst, dann kannst Du davon ausgehen das Kalbfleisch genutzt wird. Wenn Du ein Schnitzel Wiener Art bestellst, dann ist Schweinefleisch drin.

Wenn Du in Tibet MaoNiu bestellst ist wahrscheinlich auch MaoNiu drin, in Gansu wäre ich vorsichtig mit der Annahme, das wird dann wahrscheinlich eher Rindfleisch nach MaoNiu Art sein. Es war wahrscheinlich auch das teuerste Gericht auf der Karte und damit natürlich das, das am besten schmeckt und empfohlen wurde.

Was ich Dir sagen kann ist, das Yak hier sehr, sehr teuer ist, so um die 100Euro/500g (TK Ware in Shenzhen, habe ich nachgeprüft). Ich glaube wirklich nicht, dass solch ein kleines Restaurant dies vorrätig hat, das setzt gerade mal 1500Euro im Monat um, wenn die gut sind (Umsatz, nicht Profit!).</p>
<p>Wenn ich der Restaurantchef wäre, würde ich Dir, ohne mit der Wiper zu zucken, Rind als Yak anbieten, wann kommen schon mal reiche Westler (LaoWei) in meinen Laden, um sie so richtig, kräftig auszunehmen?

Der in Deiner Geschichte beschriebene Laden ist nun größer...hat auch mehr Geld...und könnte das haben...sei es drum. Der Fakt des auf dem Tisch grillens ist in Kombination mit einem Muslim Restaurant, zumindest für mich, neu. Wie würde sich ein Muslim verhalten, wenn im Blut ins Gesicht, Mund spritzt bei Grillen?
Doch, siehe hier: Qur‘an: Sure 2 Vers 17
"Verboten hat ER euch nur (den Genuß von) natürlich Verendeten, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Gott angerufen worden ist"

Wie wahrscheinlich ist so ein netter Grillabend mit einem >>Tischgrill<< und literweise unreinem Blut zum spritzen?
Vergiss bitte nicht, dass Muslims nur frisch geschlachtetes Fleisch essen, nicht abgehangen wie die Christen, das trieft dann noch richtig schön. Du kannst jetzt sagen, Dein Held ist kein Jude noch Muslim, sondern Christ, nun, ja, aber es ist ein Muslim Restaurant, richtig, die werden das dann erst gar nicht haben...da niemals jemand danach fragen würde, null Bedarf!

Aber es ist eine SF Story, und wer weiß wie sich das Ganze entwickelt in 150 Jahren? Gerade Religion tendiert ja dazu, sehr sprunghaft auf Neues zu reagieren. Und ein Haufen arkonidischer Technik wird sicherlich einen sehr großen Einfluss auf die Religionen gehabt haben ... Hat die Katholische Kirche den Fakt, dass die Erde eine Kugel ist, jetzt anerkannt, oder noch nicht?
(http://www.geschicht...rche-rund-1259/)
ja...was man so alles glaubt in dieser schnelllebigen Welt, 400 Jahre und noch kein Stück weiser ... Glaubst Du, da wird ein Transmitter was `dran ändern? Religion wird häufig in der SF ausgeblendet, weil es über die Zeit zu Belanglosem in DE verkommen ist ... in anderen Ländern sieht es ganz anders aus.</p>

Ich lebe seit 11 Jahren in China und habe noch lange nicht alles gesehen. Das Du Unrecht hast und es solch ein Restaurant, wie von Dir beschrieben, nicht geben könnte, kann ich nicht sagen! Ich kann es aber auch nicht bestätigen, ich gehe gerne und häufig zu Muslims hier. Die Städte und Gebiete die ich gesehen habe sind aus den Provinzen im Osten, alles südlich von und einschließlich Shanghai bis hinunter zu SanYa. Den Westen kenne ich gar nicht, und alles nördlich von Shanghai auch noch nicht. Obwohl ich die Küchen aus den nördlichen (DongBei Küche) und westlichen (XinJiang Küche) Gebieten schon (sehr) gut kenne. Man geht hier sehr oft essen, da sehr preiswert. Ich koche eher selten, und da Chinesen auch sehr gerne essen findet sich hier eine sehr ausgeprägte Restaurantkultur, die man so in Deutschland heutzutage vergeblich sucht.

Sprinter

Bearbeitet von Sprinter, 17 November 2013 - 06:59.


#51 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 17 November 2013 - 07:46

Tja, wenn du das alles so genau im Detail nachprüfen willst, gibt es nur einen Weg:

1. Abigail Anderson kontaktieren und die genaue Adresse des von ihr besuchten Restaurants erfragen und
2. Hinfahren und alle Fragen vor Ort stellen.

Mein Reisebudget gibt das leider nicht her. Ich muss eben Abigail Anderson vertrauen.

Was das Thema Halal-Schlachtung "ja oder nein" angeht, macht Katmann in dem besagten Text die Anmerkung, dass dieses Angebot -Yak - bei nicht-einheimischen strengen Muslims durchaus umstritten ist. Er will sich aber nicht in die innerreligiösen Streitigkeiten reinhängen. Sie sind ja nicht sein Problem.

Die Sache mit dem Tischgrill basiert im Detail auf eigener Erfahrung, mit zwei Unterschied:

1. Rind statt Yak
2. Vietnamesisches Restaurant in Paris

Da spritzte aber kein Blut. Ebensowenig wie bei mir in der Küche.
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#52 Sprinter

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Geschrieben 17 November 2013 - 08:11

Arl;

Du hattest mich gefragt, nicht umgekehrt.

Ich brauche das nicht überprüfen, ich _lebe_ hier, und stütze mich nicht auf Erfahrungen anderer.
Ich habe Dir meine Meinung gesagt, nun mit update.

Du möchtest an dem was Du weißt festhalten, OK! Ich möchte keine Probleme!

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#53 Todd

Todd

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Geschrieben 16 September 2014 - 13:15


The box of truth – Teil 1......

.....Was können wir aus diesem ersten Versuch für den Alltag eines Autorenkadetten mitnehmen?
Da wäre vor allem die unangenehme Tatsache, daß Materie durch Impulsanregung erhitzt wird – extrem hoch und extrem schnell. Plasma entsteht, das sich ausbreiten will – mit entsprechend hohem Druck im Bereich von hunderten Gigapascal.
Daraus ergibt sich: Was ich mit Impulswaffen im Direktbeschuß unter Feuer nehme, das explodiert – und zwar heftig. Es glüht nicht hellrot auf, es schmilzt nicht, es springen keine rauchenden Tropfen glutflüssigen Materials herum – das Zeug fliegt mir um die Ohren, und zwar achtkantig!
Die Strahlbahn, das belastete Hyperfeld und oberflächennahe Plasmaexplosionen sind extrem hell – um 10er Potenzen heller als die Sonne. Das kann (und wird) Netzhautverletzungen verursachen.
Daher: Abstand halten, Schutzanzug anlegen, Helm schließen, Hy-Schirm aktivieren – vor allem, wenn man auf kurze Distanz ein Ziel beschießt, das selbst von einem leistungsstarken Hy-Schirm geschützt wird.
Dazu später mehr bei einem weiteren Versuch.

*Darauf komme ich bei Gelegenheit zurück…


Auch hier: Verspätetes Lob ist sicher besser, als keins. Super Abhandlung für den Autoren-Kadetten! Eingefügtes Bild

Beim Lesen der Abhandlung sind mir aber von den 6kg Vergleichs-TNT, guckst Du hier....

Ein paar Eckdaten am Rande: die Reaktorkammer hat ein Volumen von 3,5 cm3, der Energieausstoß pro Schuß beträgt etwa 22 Megajoule (entspricht ca. 6 kg Vergleichs-TNT),


....irgendwo im Text 3,6 kg abhanden gekommen... guckst Du hier.

Die Strahlung war ausreichend, um eine hauchdünne Schicht Konkrit abzudampfen. Immerhin wurde dreimal mehr Leistung reflektiert als die Speicherzone abfangen konnte. In Summe haben also 99,33 % der Schußleistung durchgeschlagen. 0,5 % von 2,4 kg Vergleichs-TNT sind immerhin noch rund 12 Gramm TNT,


Könnte an mir liegen, ich frage auch im Supermarkt immer nach Dingen, bei denen ich mich - nachdem der Verkäufer mir sie dann gezeigt hat - immer wieder freue, dass sie nicht springen und beißen können... Eingefügtes Bild aber so oder so wäre ich für Aufklärung dankbar. Eingefügtes Bild


LG

Todd


PS: Beim Thema Schutzschirme gibt es schon bei den grünen Maahk-Schirmen Ungereimtheiten: Die Tefroder können ein Maahk-Schiff trotz grünen Schirms mit einem Schuss aus der Gegenpolkanone schrotten, die Posbi-BOX8323 vermag das aber nicht, obwohl sie über Transformkanonen verfügt, die doch den Gegenpolkanonen auch hinsichtlich der verballerten Gigatonnen weit überlegen sind. (PR 205) und auch die Terraner brauchen über Kahalo die Transformkanonen von 10 Schiffen, um ein Maahkschiff zu vernichten (PR 214). Also irgendwie... Hä? Eingefügtes Bild
shikin haramitsu daikomyô

#54 Todd

Todd

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Geschrieben 16 September 2014 - 13:35

The box of truth – Teil 2..............

...........Anders hingegen Josef, wie die Zeitlupenanalyse zeigt:
Eine grelle Leuchterscheinung, die auch Boden, Wände und Decke einhüllt, blitzt für wenige Mikrosekunden auf, eine unsichtbare Faust scheint ihn zu treffen, Biomolplastfetzen fliegen durch die Gegend, von der verfärbten Bordkombi steigen Rauchschleier auf. Staub und Rauch von Boden und Decke vernebeln kurzfristig die Sicht, bis die Absaugvorrichtung die Situation bereinigt.
Nach ausreichender Belüftung der Testkammer begutachten wird den Schaden. Neben dem typischen Geruch nach verbrannter Luft und Konkritstaub fällt der beißende Gestank nach heißem Plastik und verschmorter Biosubstanz auf.
Josef muß wohl runderneuert werden.
Im Bereich der Hände und des Gesichts wurde annähernd die Hälfte des Biomolplastbelags durch die schockartige Erhitzung weggesprengt, an besonders exponierten Stellen (Nase, Fingerspitzen) wurde das Terkonitskelett bloßgelegt. Das Biomolplast konnte zwar die weit aufgefächerte Impulsfront auf Bruchteilen eines Millimeters stoppen, dem entstehenden Dampfdruck von über 200 Gigapascal hatte es allerdings wenig entgegenzusetzen.
Die Schäden der Bordkombination halten sich in Grenzen. Das hochfeste Material konnte die Anregungsenergie ebenfalls schon nach wenigen Mikrometern absorbieren und hielt der Abdampfung der Außenschicht großteils stand. Allerdings wurde das Material durch den Rückstoß des Gasdrucks (von immerhin noch 2,6 Gigapascal) wie ein großflächiges Projektil gegen die darunterliegende Biomolplastschicht geschleudert. Das hatte zur Folge, daß nun große Fetzen der Beschichtung innen an der Kombination kleben – zum einen wegen der Wucht des Aufpralls, zum anderen wegen der beträchtlichen Erhitzung.
Ein Mensch wäre an diesen großflächigen Verletzungen augenblicklich verstorben.
Wenn man sich vor Augen hält, daß die Testwaffe dazu in der Lage wäre, einen Blauwal der Länge nach zu durchschießen und dahinter immer noch ein paar Elefanten und Nashörner zu erlegen, wird deutlich, warum selbst eine prozentuell geringe Rückstrahlung, aufgefächert auf 25 m2, derartige Zerstörungen anrichtet. Das Anregungspotential entsprach immerhin noch der Explosionsenergie einer Stielhandgranate.
Was kann ein Autorenkadett aus diesem Versuch lernen?
Zumindest gehörigen Respekt vor modernen Impulswaffen, will ich hoffen! Es wäre ja wohl auch niemand so blöd, in der eigenen Wohnung eine Panzerfaust gegen Einbrecher abzufeuern!
Wie erwähnt, sind Impulswaffen dazu optimiert, energiereiche Hyperfelder zu durchschlagen um dahinter in strukturverdichtete Raumschiffstähle einzudringen und tiefgreifende Zerstörungen zu verursachen. Wenn man hingegen aus biologischen Materialien besteht, sollte man sich von Strahlbahn und terminalem Effekt möglichst fern halten.


Joe´s Lunge dürfte der schlagartige Druckanstieg in der Testkammer auch nicht wirklich gut bekommen. Im 1. Weltkrieg haben wohl einige deutsche Soldaten bei den Kämpfen um Fort Douaumont (besser bekannt unter "Verdun") festgestellt, dass es zu den unwiederholbaren Experimenten zählt, wenn man versucht, im engen Stollen einer Festung eine Stahltür mittels Stielhandgranate aufzusprengen.

LG

Todd

Bearbeitet von Todd, 16 September 2014 - 13:36.

shikin haramitsu daikomyô



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