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Das Ende der Publikumspreise?


85 Antworten in diesem Thema

#31 lapismont

lapismont

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Geschrieben 05 November 2013 - 10:42


Aber wieviel Prozent der Abstimmenden lesen grundsätzlich alle nominierten Romane oder Kurzgeschichten?
Wieviel Prozent der Abstimmenden haben überhaupt auch nur eine Story / ein Buch aus der Liste gelesen?

Vielleicht sollte es vor jeder Abstimmung einen multiple-choice-testverfahren mit einer variierenden Liste von Fragen zum Inhalt der nominierten Werke geben.
Und nur der mehr als 75% der Antworten richtig hat, darf in der entsprechenden Kategorie abstimmen.
Wäre das fair?
Lässt es sich manipulieren (um Uwes Grundfrage aufzugreifen)?

Eingefügtes Bild


Das ist ziemlich unrealistisch. Die beiden, die dann abstimmen könnten, wären quasi eine Jury.
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#32 simifilm

simifilm

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Geschrieben 05 November 2013 - 11:14

Aber wieviel Prozent der Abstimmenden lesen grundsätzlich alle nominierten Romane oder Kurzgeschichten?
Wieviel Prozent der Abstimmenden haben überhaupt auch nur eine Story / ein Buch aus der Liste gelesen?

Vielleicht sollte es vor jeder Abstimmung einen multiple-choice-testverfahren mit einer variierenden Liste von Fragen zum Inhalt der nominierten Werke geben.
Und nur der mehr als 75% der Antworten richtig hat, darf in der entsprechenden Kategorie abstimmen.
Wäre das fair?


Ist es denn der Anspruch des Preises, dass hier tatsächlich fachkundig und fair (was immer das auch heissen mag) abgestimmt werden soll. Dass im Grunde jeder Abstimmende das ganze Feld kennen muss? Falls dies der Anspruch ist, wird er offensichtlich nicht erfüllt. Aber eben: Ist das der Anspruch? Ich habe meine Zweifel.

Falls es jemanden beruhigt: Ich bin quasi von Berufs wegen Mitglied in zwei Gremien, welche jährlich Preise verhenem: Der Schweizer Filmakademie, die — den von der nationalen Filmförderung gestifteten — Schweizer Filmpreis vergibt, und dem Verband der Schweizer Filmjournalisten, der einen Kritikerpreis verleiht. In beiden Fällen sind nur Leute "vom Fach" abstimmunsgberechtigt, und vor allem der Schweizer Filmpreis hat eine gewisse — wenn auch letztlich begrenzte — Wichtigkeit, da dies eben der offizielle Landespreis in diesem Bereich ist. Aber die Diskussionen innerhalb der Akademie (die etwas über 200 Mitglieder hat) sind fast die gleichen wie hier: Stimmen die Akademiemitglieder objektiv ab (und was heisst das überhaupt?) oder lassen sie sich beeinflussen (von wem? Und warum ist das grundsätzlich schlecht?), soll es Zulassungsbeschränkungen geben, um die Zahl der Filme zu reduzieren (welche wären halbwegs fair?), haben alle Akademiemitglieder wirklich alle Filme gesehen (ich behaupte, dass das definitiv nicht der Fall ist, obwohl in diesem Fall eigentlich eine Verpflichtung vorliegt).

Was sich auch zeigt: Selbst wenn "Fachleute" abstimmen, gibt es eine klare Mainstream-Tendenz, sobald das Gremium eine gewisse Grösse überschreitet. Je grösser die Gruppe, desto schwieriger wird es für wirklich innovative, schräge, herausfordernde, aussergewöhnliche Werke, desto eher wird etwas tendenziell Harmloses gewinnen.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
  • • (Film) gerade gesehen: «Suicide Squad»
  • • (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!

#33 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 05 November 2013 - 11:50

Je grösser die Gruppe, desto schwieriger wird es für wirklich innovative, schräge, herausfordernde, aussergewöhnliche Werke, desto eher wird etwas tendenziell Harmloses gewinnen.


Ist das negativ?

#34 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

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Geschrieben 05 November 2013 - 11:57


Ist das negativ?


Es ist weder positiv noch negativ, es ist einfach so.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
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#35 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 05 November 2013 - 12:02


Es ist weder positiv noch negativ, es ist einfach so.


Also ich finde das eher gut. Abgehobenes Zeugs, für abgehobene Leute ist völlig ok. Aber es muss nicht unbedingt Preise gewinnen.

#36 simifilm

simifilm

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Geschrieben 05 November 2013 - 12:12


Ist das negativ?


Es führt zu einer Nivellierung, was zur Folge hat, dass Dinge ausgezeichnet werden, die zwar im Moment mehr oder weniger einem Durchschnittsgeschmack entsprechen, für die sich schon nach ein paar Jahren niemand mehr interessiert. Dagegen werden jene Werke, die im Nachhinein als stilbildend betrachtet werden, tendenziell unterschlagen (kann man beispielsweise schön an den Oscars sehen).

Ob Du das als positiv oder negativ empfindest, überlasse ich Dir. Ich bin eher an Preisen interessiert, in denen eine Haltung und ein gewisser Mut zum Ausdruck kommt. Da kann man zwar mal auch gehörig daneben liegen, es ist aber auf die Länge interessanter als harmloser Einheitsbrei.

Bearbeitet von simifilm, 05 November 2013 - 12:12.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

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#37 methom

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Geschrieben 05 November 2013 - 12:46


Meine Erfahrungen als Verleger, der schon mehrfach Preisträger im Verlagsprogramm hatte:
KLP und DPP haben absolut keinen messbaren Einfluss auf die Verkäufe.
Der DSFP ist bei Romanen erheblich(!) verkaufsfördernd, bei Collections ein klein wenig verkaufsfördernd.

Interessant, danke für den Blick ins Nähkästchen.

Biom Alpha ist im Sonnensystem angekommen. Jetzt auf eigener Seite und auf Twitter @BiomAlpha


#38 Naut

Naut

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Geschrieben 05 November 2013 - 13:01

Also ich finde das eher gut. Abgehobenes Zeugs, für abgehobene Leute ist völlig ok. Aber es muss nicht unbedingt Preise gewinnen.

Ach, Du bist nur sauer, weil Dir "Pulsarnacht" nicht gefallen hat. ;)

Ich finde es insgesamt gut, wenn es beide Arten von Preisen gibt: Die Jurypreise, die gelenkt eine bestimmte Art von Literatur hervorheben (die oft im kommerziellen Markt nicht "stattfindet") und die Publikumspreise, die den Mainstream bevorzugen. Wobei zweitere eigentlich nur eine andere Art von "Spiegel-Bestseller-Liste" darstellen und es in diesem Segment nur einen relevanten Preis gibt: Den, der auf dem Buch aufgedruckt ist. (Wie ich von meinem Sith-Lord Darth Vandenboomus gelernt habe.)

#39 lapismont

lapismont

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Geschrieben 05 November 2013 - 13:08

Eoabal-Verschenker Boom?
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#40 Naut

Naut

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Geschrieben 05 November 2013 - 13:14

Eoabal-Verschenker Boom?

Vielleicht war er berauscht. Vom Bad in der Menge seiner Fans.

#41 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 05 November 2013 - 14:22

Vielleicht war er berauscht. Vom Bad in der Menge seiner Fans.

<bösemodusan> Ja, man kann auch mit 3 einen Kreis bilden. </bösemodusaus>

 In memoriam Christian Weis & Alfred Kruse  


#42 Frank Lauenroth

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Geschrieben 05 November 2013 - 14:26

Ist es denn der Anspruch des Preises, dass hier tatsächlich fachkundig und fair (was immer das auch heissen mag) abgestimmt werden soll. Dass im Grunde jeder Abstimmende das ganze Feld kennen muss? Falls dies der Anspruch ist, wird er offensichtlich nicht erfüllt. Aber eben: Ist das der Anspruch? Ich habe meine Zweifel.


Kennen sollte. Zumindest einen Anteil größer 50 %.
Falls das nicht der Anspruch sein sollte, dann hat ein Publikumspreis ungefähr die Wertigkeit einer verfaulten Ananas.

 In memoriam Christian Weis & Alfred Kruse  


#43 derbenutzer

derbenutzer

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Geschrieben 05 November 2013 - 15:31


Also ich finde das eher gut. Abgehobenes Zeugs, für abgehobene Leute ist völlig ok. Aber es muss nicht unbedingt Preise gewinnen.

Nun ja ... Ein Literaturpreis sollte meiner Meinung nach über eine Leseempfehlung weit hinausreichen, sonst ist er eine überflüssige Angelegenheit. Wenn er dazu führt, dass sich Leser mal an Neues heranwagen, ist das absolut nicht nur kein Fehler, sondern (mit) ein Sinn solcher Unterfangen.

Ein Leser der nicht gerne von seinen Gewohnheiten abdriften möchte, ist mit diversen Best-of-Listen seiner bevorzugten Jagdgebiete besser bedient.

Wer durch die Prämierung eines bestimmten Buches neugierig geworden ist und ausgetretene Pfade verlässt, wird oft -- natürlich nicht immer -- angenehm überrascht. Ob das nun ein Werk ist, das "abgehoben" sein mag, oder aber nur etwas ganz anderes.

Preise tragen manchmal durchaus dazu bei, statische Verhaftetheiten der Leserschaft zu lösen. Gut so!

LG

Jakob

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#44 frankh

frankh

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Geschrieben 05 November 2013 - 17:29

Ich denke, das Problem der Interessengruppen-Abstimmung, wie es im Bereich Anthologie ja schon seit Jahren gang und gäbe ist, ist nicht lösbar.
Was sollen die Veranstalter machen, wenn 79 Autoren (oder auch nur 30) ihre Verwandten und Bekannten zum Abstimmen animieren)? Es ist ja online möglich und kostet nichts.
Durch einen Sachkunde-Nachweis? Eingefügtes Bild
Also wird es wieder passieren, und verhindern könnte man es nur, in dem man die Sparte streicht (ein Verlust wäre das m. E. nicht).
Aber auch bei Einzelromanen ist der Wettbewerb nicht vor hyperaktiven Fan- und Facebook-Gruppen gefeit, und auch hier sind den Veranstaltern die Hände gebunden.
Was man nicht ändern kann, muß man so hinnehmen, auch daß man selbst als Autor zu alt für abstimmwütige Groupies ist. Eingefügtes Bild

Bearbeitet von frankh, 05 November 2013 - 17:31.


#45 Naut

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Geschrieben 05 November 2013 - 17:56

auch daß man selbst als Autor zu alt für abstimmwütige Groupies ist. Eingefügtes Bild

Im Netz ist niemand zu alt. Nenn dich "Franka Haubeau", kauf ein hübsches Autorinnenbild, schreib ne Vampirschmonzette und schon hast Du Dein Stimmvieh parat. :D

#46 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 05 November 2013 - 18:04

Ach, Du bist nur sauer, weil Dir "Pulsarnacht" nicht gefallen hat. Eingefügtes Bild


Ich weiß überhaupt nicht, wie Du zu solchen Ammenmärchen kommst. Das ist ja üble Nachrede. Mir hat der Roman gefallen. Aber vieles andere auch oder gar besser. Mir hat daher nicht gefallen das er einen Preis gewonnen hat und so gehypt worden ist. Das ist schon ein unterschied.

#47 † a3kHH

† a3kHH

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Geschrieben 05 November 2013 - 18:25

Pulsarnacht ? Pah ! Haubold war besser. Und Schlicht auch.

#48 derbenutzer

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Geschrieben 05 November 2013 - 19:39


Ich weiß überhaupt nicht, wie Du zu solchen Ammenmärchen kommst. Das ist ja üble Nachrede. Mir hat der Roman gefallen. Aber vieles andere auch oder gar besser. Mir hat daher nicht gefallen das er einen Preis gewonnen hat und so gehypt worden ist. Das ist schon ein unterschied.

Lieber Amtranik! Natürlich meinst Du Deine Aussage "üble Nachrede" im Kontext scherzhaft, Dir ist das klar, dem Adressaten ist das klar, mir sowieso ...

Dennoch bitte ich Dich, solche Aussagen intensivst als ironisch, scherzhaft, was auch immer sehr deutlich zu machen oder noch besser zu unterlassen, da der unbegründbare Vorwurf einer strafbaren Handlung für sich ein Delikt darstellt.

Üble Nachrede ist kein Kavaliersdeliktund wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

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#49 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 05 November 2013 - 19:53

Hallo zusammen,

um zur Ausgangsfrage zurück zu kehren: ein durch welche Manipulation auch immer (technisch/social media) gewonnener Publikumspreis ist vielleicht ganz toll für den Autor/die Autorin, aber wenn das Werk zweitklassig ist, bleibt es das auch mit Preis.

Und das entwertet den Preis. Womit ich die im Titel des Artikels gestellte Frage mit Ja beantworten möchte.

Viele Grüße
Tobias

"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

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#50 Diboo

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Geschrieben 05 November 2013 - 20:07

&lt;bösemodusan&gt; Ja, man kann auch mit 3 einen Kreis bilden. &lt;/bösemodusaus&gt;


Neider, alles Neider.

Ich darf unterstützend sagen, dass ich aus guter Quelle weiß, dass verliehene Preise mit erhöhten Absatzzahlen nur sehr schwach korrelieren (und das betrifft alle Preise). Ich bin manchmal etwas überrascht, wie viel da hinein interpretiert wird.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

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#51 Amtranik

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Geschrieben 05 November 2013 - 20:28

Lieber Amtranik! Natürlich meinst Du Deine Aussage "üble Nachrede" im Kontext scherzhaft, Dir ist das klar, dem Adressaten ist das klar, mir sowieso ...

Dennoch bitte ich Dich, solche Aussagen intensivst als ironisch, scherzhaft, was auch immer sehr deutlich zu machen oder noch besser zu unterlassen, da der unbegründbare Vorwurf einer strafbaren Handlung für sich ein Delikt darstellt.

Üble Nachrede ist kein Kavaliersdeliktund wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Das meinst du jetzt tatsächlich ernst oder?

Pulsarnacht ? Pah ! Haubold war besser. Und Schlicht auch.


Ne ne.

#52 Naut

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Geschrieben 05 November 2013 - 21:44

Ah, sorry, Amtranik. Ich wollte Dir nichts unterstellen.

#53 derbenutzer

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Geschrieben 06 November 2013 - 01:04


Das meinst du jetzt tatsächlich ernst oder?

:) Natürlich meinte ich das nicht wild juristisch. Mir persönlich ist ganz klar, dass Du Naut nicht böse anreden wolltest! Aber zur Verdeutlichung wären eventuell Smileys etc.kein Fehler gewesen. Sorry, dass Du das in die falsche Kehle bekommen hast, es war absolut nicht rügend gemeint, sondern nur als Hinweis ;)

Beste Grüße!

Jakob

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#54 64Seiten

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Geschrieben 06 November 2013 - 09:21

Der Preis wird doch auf der BuCon verliehen, warum macht also nicht mal jemand den Vorschlag den Preis dort per Handzeichen offen zu wählen. Im Wahlraum dürften natürlich jeweils nur die Personen anwesend sein, die entsprechende Geschichten auch gelesen haben. Dies wird durch einen Fragebogen mit inhaltsbezogenen Fragen festgestellt. Um Manipulationen auszuschließen sind Verlagsangehörige sowie Verwandte des Autors natürlich von der Wahl ausgeschlossen. Die Wähler müssen des Weiteren eidesstattlich versichern, dass sie aus rein objektiv qualitativen Gesichtspunkten ihre Wahl getroffen haben und keinerlei subjektives Maß anlegten. Als verdächtig ist es anzusehen wenn der Wähler bereits mehrere Romane des gewählten Autors besitzt. Dann kann die Stimme durch die Wahlaufsicht als ungültig erklärt werden. Verdacht verschärfend wirken kann, wenn der Wähler diese Romane nur besitzt aber noch nicht alle gelesen hat. Dies muss als subjektives Sympathisantentum ausgelegt werden. Der Wähler kann dem nur widersprechen wenn er detailliert darlegen kann warum er noch nicht alles gelesen hat.

Gültig ist das Ergebnis natürlich nur wenn eine statistisch signifikante Anzahl an Stimmen zusammenkommt, ein 1:0 gilt also nicht.

#55 Diboo

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Geschrieben 06 November 2013 - 09:30

Hört sich praktikabel an. So machen wir es.

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#56 Frank Lauenroth

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Geschrieben 06 November 2013 - 09:57

Finde ich auch gut. Allerdings muss dann die Veranstaltung um 2 Tage verlängert werden, um die ganzen Formalien durchzusetzen und zu überprüfen.
Vielleicht könnte man das Ganze verkürzen, wenn man schon im Vorfeld an potentielle Besucher Ausweise ausgibt, die diese Fragen zur
allgemeinen Sicherheit klären. Dann wäre vor Ort nur noch der Ausweis zu prüfen und die Stimmberechtigten wären gefunden.
Wahlweise kann man sich natürlich auch einen Chip implantieren lassen, auf den veränderte Abstimmungsberechtigungen geladen werden können.
Schließlich steht man als üblicher Verdächtiger auch zu seiner Lebensausrichtung, oder?

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#57 Gast_Guido Latz_*

Gast_Guido Latz_*
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Geschrieben 06 November 2013 - 10:00

Mir gefiel die Idee mit den Postkarten besser. 1987 bis 1989 oder so wurde das schon mal praktiziert. Wenn Olaf Menke das wieder auszählt, wäre ich hierfür.

#58 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 06 November 2013 - 10:45

Eingefügtes Bild Natürlich meinte ich das nicht wild juristisch. Mir persönlich ist ganz klar, dass Du Naut nicht böse anreden wolltest! Aber zur Verdeutlichung wären eventuell Smileys etc.kein Fehler gewesen. Sorry, dass Du das in die falsche Kehle bekommen hast, es war absolut nicht rügend gemeint, sondern nur als Hinweis Eingefügtes Bild

Beste Grüße!

Jakob


Hab ich nicht. Nur soviel. ich drücke es mal diplomatisch wie ich bin wie folgt aus.

Manchmal ist weniger mehr. Ein Moderator sollte nicht alles und jedes kommentieren - vor allem wenn er im Grunde ja schon weiß wie es gemeint war.

#59 Klaus N. Frick

Klaus N. Frick

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Geschrieben 06 November 2013 - 13:06

Hört sich praktikabel an. So machen wir es.


Hihi.

Aber mal ernsthaft: Die HUGOS werden von den Besuchern eines WorldCons gewählt. Auch von jenen Personen, die nicht erscheinen, sondern nur eine Membership lösen.
(Ich hoffe, ich habe das noch richtig in Erinnerung. Seit einigen Jahren war ich auf keinem WorldCon mehr.)
Das macht einen HUGO ebenfalls nicht frei von Manipulation. Es macht auch nicht einen HUGO hochwertiger / höherwertig im Gegensatz zu einem NEBULA. Aber ich halte den Preis für relevant.

Das heißt jetzt nicht, dass ich das als vernünftigen Vorschlag für den BuCon nehmen möchte. Letztlich ist das gewählte Verfahren für einen Publikumspreis sehr fair ... und mit den Ergebnissen müssen wir halt alle leben.

#60 Diboo

Diboo

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Geschrieben 06 November 2013 - 15:02


Hihi.

Aber mal ernsthaft: Die HUGOS werden von den Besuchern eines WorldCons gewählt. Auch von jenen Personen, die nicht erscheinen, sondern nur eine Membership lösen.
(Ich hoffe, ich habe das noch richtig in Erinnerung. Seit einigen Jahren war ich auf keinem WorldCon mehr.)
Das macht einen HUGO ebenfalls nicht frei von Manipulation. Es macht auch nicht einen HUGO hochwertiger / höherwertig im Gegensatz zu einem NEBULA. Aber ich halte den Preis für relevant.

Das heißt jetzt nicht, dass ich das als vernünftigen Vorschlag für den BuCon nehmen möchte. Letztlich ist das gewählte Verfahren für einen Publikumspreis sehr fair ... und mit den Ergebnissen müssen wir halt alle leben.


Ich finde das Verfahren auch nicht uninteressant. Allerdings haben wir ja ein zweistufiges System - erst Nominierung, dann Abstimmung, also die Arbeit mit einer Shortlist. Wie löst der HUGO dieses Vorauswahlproblem?

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