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Nova 23

Nova Amrûn Fortsetzung Musik Themenausgabe

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137 Antworten in diesem Thema

#121 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 15 November 2016 - 10:38

Samhane von Norbert Stöbe handelt vom Wandel der Musik, weg vom gemeinsamen Erleben, hin zu individuellem Genuss und beleuchtet auch die technische Seite der Musik. Das fand ich extrem gelungen dargestellt, eine Mischung aus Gegenwartsbeschreibung und Extrapolation mit einem Schuss Back To The Roots am Ende samt dem nostalgischen Blick. Ob diese individuelle Musik, also eine, die jeder für sich selbst macht, wirklich mal kommt, wird eine spannende Frage sein, es macht aber echt Spaß das so in der Geschichte präsentiert zu bekommen. In anderen Feldern ist das ja schon real, wenn man sich Rollenspiele gegenüber einer erzählten Geschichte anschaut, ist das ja schon Gegenwart, obwohl das Lesen eines Romans natürlich trotzdem noch aktuell ist.

Stöbe behandelt aber auch die zunehmende Individualisierung der Unterhaltung und das ist ja ein heißes Eisen wie ich finde, gerade für die Kunstschaffenden.

Der bisherige Höhepunkt in NOVA 23. Fand ich extrem stark.

 

Mit Jazz kann ich auch so nix anfangen, somit gefiel mir auch das Jazz-Festival nicht sonderlich. Hat sich interessant gelesen, aber irgendwie hat sich mir der Sinn des Ganzen nicht erschlossen.



#122 Oliver

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Geschrieben 15 November 2016 - 12:58

Ich werde Nova 23 vielleicht auch noch nachholen, nachdem ich Michael Iwoleits Rezension dazu im aktuellen SF-Jahr gelesen habe, trotz der Einschränkung. Natürlich ist es irgendwie schräg, dass Iwoleit, der sonst so intelligent und eloquent schreibt, auf den heftigen (in einer kleinen Szene unvermeidlich, ist in der US-SF-Szene nicht anders) Inzest nicht mal hinweist - Rezensent bespricht sein eigenes Magazin..- der Text hat mich aber doch davon überzeugt, da zumindest mal reinzulesen.


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#123 Ender

Ender

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Geschrieben 15 November 2016 - 13:00

Shamane von Norbert Stöbe handelt vom Wandel der Musik, weg vom gemeinsamen Erleben, hin zu individuellem Genuss und beleuchtet auch die technische Seite der Musik. Das fand ich extrem gelungen dargestellt, eine Mischung aus Gegenwartsbeschreibung und Extrapolation mit einem Schuss Back To The Roots am Ende samt dem nostalgischen Blick. Ob diese individuelle Musik, also eine, die jeder für sich selbst macht, wirklich mal kommt, wird eine spannende Frage sein, es macht aber echt Spaß das so in der Geschichte präsentiert zu bekommen. In anderen Feldern ist das ja schon real, wenn man sich Rollenspiele gegenüber einer erzählten Geschichte anschaut, ist das ja schon Gegenwart, obwohl das Lesen eines Romans natürlich trotzdem noch aktuell ist.

Stöbe behandelt aber auch die zunehmende Individualisierung der Unterhaltung und das ist ja ein heißes Eisen wie ich finde, gerade für die Kunstschaffenden.

Der bisherige Höhepunkt in NOVA 23. Fand ich extrem stark.

 

"Shamane" war auch mein Favorit in dieser Ausgabe. Sehr gelungen!


Bearbeitet von Ender, 15 November 2016 - 13:00.


#124 lapismont

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Geschrieben 15 November 2016 - 13:18

Ich musste jetzt direkt in meiner eigenen Rezi nachlesen, da ich an Shamane keine Erinnerungen mehr habe. 

Immer noch nicht. Hat mich offenbar gar nicht gefesselt.


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#125 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 15 November 2016 - 13:21

Laut DSFP Seite ist die Geschichte in Exodus erschienen...



#126 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 17 November 2016 - 08:28

Die Geschichte von Seifert hat mir nicht gefallen, die fand ich ziemlich belanglos. Das ist natürlich Geschmackssache, aber was an der so herausragend sein soll, ist mir irgendwie entgangen.

Franks Geschichte habe ich gerne gelesen, sehr stimmungsvoll.

Die Gaststory hat mir ebenfalls gemundet. Mir ist zwar ein wenig schleierhaft, warum der Komponist den Start der Sinfonie nicht besser schützt, aber ansonsten war es eine sehr passende Geschichte und die Idee, ein Weltraumkonzert zu geben, das hatte was wirklich Bombastisches. Sehr schön!



#127 Uwe Post

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Geschrieben 17 November 2016 - 11:07

 

Rezensent bespricht sein eigenes Magazin

Der Herausgeber ist automatisch voreingenommen. Er trägt vielleicht die Begründungen vor, warum er die Texte gebracht hat. Aber einen neutralen Standpunkt, den ein durchschnittlicher Leser hätte, kann er kaum einnehmen.

Man darf da schon fragen, ob es keine anderen Kandidaten gibt, die eine solche Rezension verfassen könnten.


Bearbeitet von Uwe Post, 17 November 2016 - 11:08.

NEU, jetzt auch auf echtem Papier:  Petware - meine besten Storys aus der c't |||  uwepost.de ||| 


#128 Naut

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Geschrieben 17 November 2016 - 11:30

Der Herausgeber ist automatisch voreingenommen. Er trägt vielleicht die Begründungen vor, warum er die Texte gebracht hat. Aber einen neutralen Standpunkt, den ein durchschnittlicher Leser hätte, kann er kaum einnehmen.
Man darf da schon fragen, ob es keine anderen Kandidaten gibt, die eine solche Rezension verfassen könnten.

Stimmt schon.

Btw.: http://deutsche-scie...tion.de/?p=4237

Galax Acheronian: NNT 275

Die Sprünge bei Szenenwechsel sind mitunter hart, so dass man orientierungslos sein kann. Es ist anfangs eine Geschichte mit ein wenig Geisterflair und Horrorelementen, wandelt sich dann zu einer Ohrfeige an den Glauben der Überlegenheit einer von sich sehr eingenommenen Spezies.

Galax Acheronian rezensiert eine Story von Galax Acheronian?
Semantomorph: Mein Blog, meine Geschichten
Liest gerade: Kruschel: Das Universum nach Landau; Chambers: Der lange Weg zu einem kleinen, ärgerlichen Planeten

D9E: Das Haus der blauen Aschen | Die Seelen der blauen Aschen | Die Sonne der Seelen
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#129 Oliver

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Geschrieben 17 November 2016 - 12:07

Man darf da schon fragen, ob es keine anderen Kandidaten gibt, die eine solche Rezension verfassen könnten.

Stimmt schon. Nur, um das meine ich wirklich Ernst, weiß ich tatsächlich nicht, ob einen solchen Artikel jemand im deutschsprachigen Raum besser schreiben könnte als Michael Iwoleit, seine diesbezüglichen Texte in den SF-Jahr Bänden sind schon eine ganz eigene Qualitäts-Liga. Trotz des Inzest-Faktors und dem etwas harsch-schulmeisterlichen Tonfall. Letzteren kann er sich aber vielleicht sogar leisten. 

Das mit dem "Inzest" lösen andere Herausgeber wie Gardner Dozois oder Ellen Datlow in ihren Jahresrückblicken eleganter: Sie weisen bei Aufzählungen ohne Wertung nur schlicht darauf hin, dass hier und da zu auch Bände von ihnen im entsprechenden Jahr erschienen sind.


Bearbeitet von Oliver, 17 November 2016 - 12:07.

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#130 lapismont

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Geschrieben 17 November 2016 - 12:12

Wenn MKI Nova mit seinen Ansprüchen misst, könnte das interessant werden.

;)


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#131 Oliver

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Geschrieben 17 November 2016 - 13:03

Wenn MKI Nova mit seinen Ansprüchen misst, könnte das interessant werden.

;)

Das tut er!


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#132 Uwe Post

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Geschrieben 17 November 2016 - 15:33

 

 

Galax Acheronian rezensiert eine Story von Galax Acheronian? 

Ja, aber offenbar nicht positiv eingefärbt. Aber bei zwei Sätzen ist das zu vernachlässigen, deshalb haben wir es stehen gelassen.


NEU, jetzt auch auf echtem Papier:  Petware - meine besten Storys aus der c't |||  uwepost.de ||| 


#133 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 18 November 2016 - 08:26

Unten im Tal von Thomas Ziegler ist als Tief unten im Tal schon mehrmals erschienen, z.B. in seiner Sammlung "Nur keine Angst vor der Zukunft" bzw. "Eine Kleinigkeit für uns Reinkarnauten" sowie in der Anthologie "Metropolis brennt".


Bearbeitet von Mammut, 18 November 2016 - 08:49.


#134 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 24 November 2016 - 00:00

Moin z'ammen,

 

ich seh schon. Obwohl ich kaum noch in Foren aktiv bin, sollte ich mich für gelegentliche Klarstellungen wohl

doch mal wieder anmelden.

 

Ein paar Anmerkungen: Ich bin erstaunt, hier zu lesen, daß ich eine Rezension meines eigenen Magazins verfaßt

habe. Das ist mir ganz neu. Wohl habe ich im SF-Jahr bei Golkonda einen Übersichtsartikel über die deutsche SF-

Storyszene des vorausgegangenen Jahres veröffentlicht. Die einmal jährliche Nova-Ausgabe ist nur ein kleiner Teil

davon, etwa zehn von mehreren hundert jährlich neu veröffentlichten Kurzgeschichten. Natürlich ist es immer etwas

problematisch, wenn man etwas zu einer Publikation sagen muß, an der man selbst beteiligt war. Aber in einer so

kleinen Szene wie unserer kommt man nicht umhin, zu einem der beiden regelmäßig erscheinenden Story-Magazine

mehr zu sagen, als es bloß zu erwähnen.

 

Warum ich diesen Überblick überhaupt schreibe? Das kann ich genau sagen. Nicht weil ich der Klügste und Beste bin,

sondern weil vermutlich niemand sonst in der Szene so bescheuert ist, für einen Artikel von 12 bis 15 Druckseiten, der

ihm maximal 150 Euro Honorar einbringt, 5.000 bis 8.000 Seiten Material zu lesen. (Die Stories werden übrigens nicht

bloß gelesen, zu jeder einzelnen verfasse ich eine durchschnittlich 20zeilige Notiz mit Zusammenfassung der Handlung,

Leseeindrücken und ggf. Zitaten.) Wer solche Mühen noch nie auf sich genommen hat, kann sich natürlich leicht über

die mangelnde Neutralität des Verfassers mokieren. Da kann ich nur sagen: Selber machen macht schlau.

 

Auch wenn es viele sicher nicht gern hören, sei noch angemerkt: Ich kenne nichts weniger Neutrales als die Urteile eines

"Durchschnittslesers". Die meisten Otto-Normal-Leser urteilen aus dem hohlen Bauch heraus ausschließlich nach den

Maßstäben trivialer Zerstreuungsbedürfnisse. Kann jeder machen, wie er will. Jemand, der sich intensiv mit dem Genre

befaßt hat und einigermaßen mit Literatur außerhalb der SF auskennt, kann allerdings fundiertere bzw. "neutralere"

Urteile abgeben. Übrigens kann man nicht nur, sondern sollte sogar als Herausgeber in der Lage sein, mit etwas

Abstand einigermaßen objektiv zu beurteilen, was man da gemacht hat. Das gehört zum Lernprozeß. Kein Redakteur,

der ehrlich ist, kann von sich behaupten, daß er noch nie Fehlurteilen erlegen ist und ins Klo gegriffen hat.

 

Der eigentliche Konflikt zwischen Kritiker- und Herausgeberperspektive ist für mich nicht die Frage der Objektivität/

Neutralität, sondern etwas anderes: Als Kritiker kann ich eine Sammlung lesen und feststellen, diese Stories sind

herausragend, jene mittelmäßig und wieder andere eher zweifelhaft. Als Herausgeber, der eine Anthologie oder ein

regelmäßiges Magazin füllen will, muß ich mit dem arbeiten, was ich habe. Da weiß ich, daß unsere kleine Szene

qualitativ nicht genug hergibt, um eine Publikation ausschließlich mit Spitzenstories zu füllen. Da muß ich auch

darauf achten, nicht immer dieselben Autoren und dieselbe Art von Geschichten zu bringen, sondern auch neuen

Autoren und frischen Ideen eine Chance zu geben, ggf. auch mit qualitativen Abstrichen. Die Perspektiven eines

Kritikers und eines Herausgebers können daher gar nicht dieselben sein. Man kann darüber streiten, ob es machbar

ist, mal die eine, mal die andere Rolle einzunehmen.

 

Aber natürlich ist es auch schön, wenn es einen Blödmann gibt, der die Übersichtsartikel im SF-Jahr schreibt.

 

Gruß

Michael


Bearbeitet von Michael Iwoleit, 24 November 2016 - 00:03.


#135 lapismont

lapismont

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Geschrieben 24 November 2016 - 07:06

 

 

Aber natürlich ist es auch schön, wenn es einen Blödmann gibt, der die Übersichtsartikel im SF-Jahr schreibt.

 

 

Moin Michael,

 

nachvollziehbare Argumentation. In der Tat ist unsere Szene klein, noch kleine die Zahl der SF-Kurzgeschichten-Lesenden.

Ich bewundere die Arbeit, die Du da hineinsteckst, gerade auch, weil ich selbst niemals die Lust hätte, solange in einer Form und einem Genre zu verweilen.

 

Vielleicht solltest Du Deine Anmerkungen zur Kurzgeschichte etwas öfter mit uns teilen? Das Jahrbuch ist zwar ein passender Ort für einen Übersichtsartikel, aber zeitnahe Kritiken zu einzelnen Veröffentlichungen könnten ihnen und den Geschichten gut tun.

 

Grüße zurück!


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#136 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia glamourosa

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Geschrieben 26 November 2016 - 12:12

@ Michael Iwoleit: von mir jedenfalls "Herzlich Willkommen im Forum". Ich würde mich freuen, wenn du mitmachst!


Auf eigene Art zu denken, ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)

 

jottfuchs.de

 

S. 633: ... "Wir sind brüchige Individuen, die in einer brüchigen Welt eine brüchige Verbindung eingehen.

... Nichts ist heiler, als ein gebrochenes Herz.

... Neugierige Katzen fressen auch Matzen.

Miausel tow."

(Jonathan Safran Foer: Hier bin ich)


#137 Galax

Galax

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Geschrieben 27 November 2016 - 00:50

Ja, aber offenbar nicht positiv eingefärbt. Aber bei zwei Sätzen ist das zu vernachlässigen, deshalb haben wir es stehen gelassen.

 

Wird sogar noch "besser":

Aus Zeitgründen war ich gezwungen, einige Stories von einem "Ghostreader/writer" lesen und kommentieren zu lassen, sonst hätt ichs aus beruflichen Gründen einfach nicht geschafft. (hab noch immer 3 Bücher hier liegen, wo ich erst eines halb durch habe)

Die Person will aber unter allen erdenklichen Umständen unerkannt bleiben. Bei der Gelegenheit habe ich darum gebeten, meine Storie zu lesen und zu bewerten. Habe daher nicht mich selbst rezensiert :)

 

womöglich wäre es auch clever gewesen, einfach 1- 2 zielen ZUR Geschichte zu schreiben, wie es andere manchmal machen .. aber nu is zu spät :P


Bearbeitet von Galax, 27 November 2016 - 00:56.

Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

Eingefügtes Bild

www.Acheronian.de


#138 Dyrnberg

Dyrnberg

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Geschrieben 25 January 2017 - 19:32

Ich habe bislang gelesen:

 

Karsten Kruschel "Was geschieht dem Licht am Ende des Tunnels?"

Wegen dieser Story habe ich die Ausgabe gekauft - und ich wurde nicht enttäuscht. Gutes Setting, superb erzählt, ich kaufe Kruschel seine Geschichte als Leser einfach ab, das Ganze ist stimmig, nur das Ende ist mir zu jäh? Zu offen? I don't know.

 

Marcus Hammerschmitt "In Wien ist die Musik"

Mit dem Inhalt konnte ich nicht viel anfangen, ich dachte, es würde irgendwann aufgelöst werden, wird es aber letztlich nicht. Ist es eine Metapher? Aber: Das Ding ist gut, sogar sehr gut erzählt. Ich habe es daher gerne gelesen.

 

Marc Späni "Dr. Kojimas Cyber Symphonic Orchestra"
Hat mir auch gefallen. Allem Anschein nach bin ich zu unkritisch. Interessant fand ich den Hinweis hier im Thread, dass der Titel zu viel verrate. Hier habe ich mich als ungeduldigen Leser erkannt, denn: Ich habe den Titel vor der Lektüre nicht einmal zu Ende gelesen. "Dr. Koji...mas...?" Vergiss es, Sprung zur ersten Zeile.

 

 

 

 

 

 

 

 

Franz Rottensteiner "Musik & SF" (Einleitung)
Marcus Hammerschmitt "In Wien ist die Musik"
Gabriele Behrend "Tremolo"
Marc Späni "Dr. Kojimas Cyber Symphonic Orchestra"
Norbert Stöbe "Shamané"
Michael Marrak "Das Lied der Wind-Auguren"
Thomas Sieber "Sodom Jazz Festival"
Stephen Katowych "Saturn in g-Moll"
Martina Claus-Bachmann "Das Fremde als Konstrukt: Musik und Science Fiction" (Essay)
Thomas Ziegler "Unten in Tal" (Klassiker)







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