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Deutsche SF gewinnt Amazons Selfpublisher-Preis


39 Antworten in diesem Thema

#1 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 15 October 2015 - 20:46

Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet ein SF-Roman hat Amazons „kindle storyteller“ Selfpublisher-Preis gewonnen: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson.

 

Link zum Artikel auf dsf

 

Wir sind gespannt auf eure Meinungen.


NEU, jetzt auch auf echtem Papier:  Petware - meine besten Storys aus der c't |||  uwepost.de ||| 


#2 Tiff

Tiff

    D9Expansionaut

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Geschrieben 15 October 2015 - 20:58

Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet ein SF-Roman hat Amazons „kindle storyteller“ Selfpublisher-Preis gewonnen: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson.

 

Mich verwundert das nicht. Das Potenzial für SF, kommerziell erfolgreich zu sein, ist da. Man muss es nur zu nutzen wissen. PPP hat Ahnung, von dem, was er schreibt, seine SF kann als HiTech-Thriller gelten, und stilistisch ist sein Zeug im Gegensatz zu vielen regulär verlegten Autoren sehr gut lesbar.



#3 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 15 October 2015 - 22:32

Der Roman steht auch in meinem Regal. Bin schon gespannt wie er mir gefällt.



#4 Pogopuschel

Pogopuschel

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Geschrieben 15 October 2015 - 22:47

Irgendwo hatte ein Lektor die Titel, die bei dem Preis auf der Shortlist standen unter die Lupe genommen, und "Paradox" war der einzige, der halbwegs gut wegkam. Ich muss mal gucken, ob ich den Link noch finde.



#5 Nadine

Nadine

    Illuminaut

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Geschrieben 16 October 2015 - 08:41

Das Literaturcafé war es, Pogo: http://www.literatur...-die-shortlist/


Europa ist nicht nur ein Kontinent.

D9E - Skolopendra erwartet euch

#6 Stefan9

Stefan9

    Biblionaut

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Geschrieben 16 October 2015 - 11:21

Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet ein SF-Roman hat Amazons „kindle storyteller“ Selfpublisher-Preis gewonnen: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson.

 

Link zum Artikel auf dsf

 

Wir sind gespannt auf eure Meinungen.

 

Man mag es kaum glauben,

aber offenbar war ich neben Amtranik der einzige hier, der von Peterson

schon was gelesen und hier berichtet hat.

 

Ich wiederhole mich auch gerne. "Paradox" fand ich noch eine Spur besser als "Transit". In beiden Titeln überzeugte Peterson mich

durch eine direkte Ansprache ohne überkomplizierte Charaktere oder verquere Ideen, wie sie so viele Autoren zum Besten geben müssen. Obwohl "Paradox" in Teilen Züge von einem Drama trägt und nicht nur Thriller sein will.

Ich traue ihm auch ausserhalb des SF Genres einiges zu; zB Wissenschaftsthriller. Vllt. wird dadurch die Leserschaft noch grösser. Ich würde es ihm wünschen.

Ich drück ihm die Daumen. Mir haben seine Bücher Spass gemacht.

 

Btw.: Ich scheue mich nicht, auch einfach mal auf die Anzahl der Sterne und Bewertungen zu Vertrauen und Zeit

in Nonames zu investieren. Vllt. zeichnet sich hier etwas ähnliches ab wie in Youtube. Gutes Independent als Geschäftsmodell.

Kein Verlagsdiktat zu Seitenzahl, Cover, usw..

Da nehme ich dann auch "Einrückfehler" im Druckbild in Kauf.

 

 

Grüsse ins Board

 

Stefan


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

 


#7 Zeitreisender

Zeitreisender

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Geschrieben 16 October 2015 - 11:40

Das Literaturcafé war es, Pogo: http://www.literatur...-die-shortlist/

 

Die Kommentare unterhalb des Artikels sind lustig.

 

Vernünftig finde ich u.a. ...

 

"Kann es sein, dass einige Damen und Herren Selfpublisher ein klein wenig überempfindlich sein, was Kritik angeht? [...] Die Formulierungen mögen etwas polemisch sein, zugegeben, doch sie treffen an mehreren Stellen ins Schwarze: Gerade was die sprachlichen Unzulänglichkeiten angeht – Adjektive, schiefe Bilder, ausgeprägte Eitelkeiten, verunglückte Formulierungen, wenige durchdachte Beschreibungen – hat der Autor dieses Beitrags nämlich absolut recht. Das ist teilweise ganz und gar nicht preiswürdig."


"Ob der Hund den Ball fing, der geworfen werden wird, ist relativ."

Der Zeitreisende


#8 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 16 October 2015 - 13:13

Ich finde dieses Statement des Rezensenten Malte Bremer selbstdisqualifizierend:

 

"Prima: Kein Prolog (dafür wieder dieser falsche Einzug)! Ansonsten ein direkter Einstieg, sprachlich und handwerklich sauber. Selbstverständlich mit den erwartbaren Spannung erzeugenden Elementen wie zu überwindende Hindernisse, Zeitnot, Bürokratie & pipapo … Dieses Buch werde ich mir besorgen, denn der flotte Beginn macht Lust auf mehr!"

 

Verstehe ich das richtig, das Herr Bremer nicht im Besitz des Buches ist? Es offenbar nichtmal gelesen hat ausser Inhaltsangabe, Leseprobe, Klappentext oä?

 

 

 

Grüsse ins Board

 

Stefan


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#9 FrankW

FrankW

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Geschrieben 16 October 2015 - 15:54

Das Literaturcafé war es, Pogo: http://www.literatur...-die-shortlist/

 

Bin ich der einzige, der den Eindruck hat, diesem Rezensenten kommt es mehr darauf an, dass der Einzug genau so ist, wie er es aus alter Zeit gewohnt ist, oder dass die Unterstreichung irgendeiner mit unbekannten Norm entspricht, als auf den Inhalt? Ein Blindtext, der aber genau diesen Vorgaben entspricht, würde von ihm wohl in den Himmel gelobt werden. :devil:


Bearbeitet von FrankW, 16 October 2015 - 15:54.


#10 Klaus N. Frick

Klaus N. Frick

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Geschrieben 20 October 2015 - 11:46

Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet ein SF-Roman hat Amazons „kindle storyteller“ Selfpublisher-Preis gewonnen: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson.

 

Link zum Artikel auf dsf

 

Wir sind gespannt auf eure Meinungen.

Das Buch habe ich mir gleich bestellt; das ausgedruckte Taschenbuch sieht gar nicht mal schlecht aus, und Nicht-Fachleute werden nicht erkennen, dass es selbstgemacht ist. Finde ich gut. Jetzt will ich's auch lesen.



#11 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

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Geschrieben 03 December 2015 - 12:10

Ghu sei es geklagt: mein Co-Autor, Verleger und (nur einer unter vielen) Lektor "Michael the Duke" hat offensichtlich nicht einmal mitbekommen, dass der Wettbewerb "gelaufen ist". Trotzdem werden wir den dritten Teil der "Elektron-Saga" nun pünktlich im Januar 2016 herausbringen. Teil 4 - das Finale - folgt dann 2017. Auch er wurde bereits geschrieben und (5xinsgesamt) lektoriert. Wegen der Querelen mit den örtlichen Buchhandlungen (für diese ist amazon "des Teufels) planen wir eine zusätzliche Veröffentlichung über und als "book on demand".


Dein innigster Wunsch, deine fundamentale Erkenntnis werden möglicherweise von der Hälfte der Menschheit geteilt - und diese Schätzung ist äußerst optimistisch.

 

 

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#12 lapismont

lapismont

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Geschrieben 03 December 2015 - 12:38

Das Buch habe ich mir gleich bestellt; das ausgedruckte Taschenbuch sieht gar nicht mal schlecht aus, und Nicht-Fachleute werden nicht erkennen, dass es selbstgemacht ist. Finde ich gut. Jetzt will ich's auch lesen.

Und? Hast Du es gelesen?


Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#13 Ender

Ender

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Geschrieben 10 December 2015 - 17:47

Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet ein SF-Roman hat Amazons „kindle storyteller“ Selfpublisher-Preis gewonnen: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson.

Ab heute ist "Paradox" - als Teil des Preisgeldes sozusagen - bei Bastei Lübbe erhältlich.

http://www.sf-lit.de.../letzte-meldung



#14 Herr Schäfer

Herr Schäfer

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Geschrieben 10 December 2015 - 21:58

Das ist mir zu paradox ..



#15 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

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Geschrieben 11 December 2015 - 13:37

Bin gespannt, wann es in der "Stadtbücherei Recklinghausen" auftaucht (nicht vor 6 Monaten, fürchte ich). Neben Klett-Cotta ist das ist nun mal mein Hauptdealer und ich bin ihm sehr treu. Wo kriegt man schließlich 5 Medien pro Woche und alle vorhandenen Bücher für 20 Schleifen im Jahr .. Doch dann werde ich es auf jeden Fall lesen. Ist kein Problem - seit jeher gehört das Lesen (lange vor dem Schreiben) zu meinen Haupt-Kompetenzen.


Dein innigster Wunsch, deine fundamentale Erkenntnis werden möglicherweise von der Hälfte der Menschheit geteilt - und diese Schätzung ist äußerst optimistisch.

 

 

jottfuchs.de

 

 


#16 Nina

Nina

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Geschrieben 09 January 2016 - 00:46

Und wer hat zwischenzeitlich das Buch gelesen? Also selbst, nicht a la: "Ein Rezensent, den ich sehr schätze ..."

Das Buch wäre ja beispielsweise auch für den Laßwitz-Preis, der wohl am 22. seine Nominierungsrunde beendet, relevant. Wenn es denn gut war und nicht einfach weniger schlecht als die anderen Einreichungen. 


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#17 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 11 January 2016 - 11:52

Ich habe es gelesen und finde es gut.



#18 Stefan9

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Geschrieben 11 January 2016 - 12:10

Ich habe es auch gelesen und fand es sehr gut. Das Buch konnte seit langem meinen "Sense of Wonder" wieder entfachen.

Ich werde Peterson weiter beobachten, und wenn was neues kommt auch sofort lesen. Mir gefällt, was er schreibt und wie er es schreibt.


Bearbeitet von Stefan9, 11 January 2016 - 12:11.

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

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#19 deval

deval

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Geschrieben 18 January 2016 - 14:19

Ich habe es jetzt auch gelesen und es hat mir sehr, sehr gut gefallen.

 

Zwei parallele Handlungsstränge, die allerdings recht schnell zueinander finden.

Einmal die Geschichte um den jungen Physiker David, der etwas sehr seltsames endeckt. Alle Sonden die unser Sonnensystem verlassen,

verschwinden spurlos, wenn die Entfernung zu unserer Sonne mehr als 134 AE beträgt.

Dann die Geschichte um Ed, einen Astronauten der die ISS schrottet und sich soeben mit seiner Besatzung noch retten kann.

 

Ed und David, plus zwei weitere Astronautinnen, werden anschließend zu einer Expedition an den Rand unseres Sonnensystems geschickt um

die Anomalie, welche David entdeckt hat, zu untersuchen. Dazu benutzen sie ein neuartiges Raumschiff, dass per Antimaterie-Fusionsreaktor

nur rund 6 Monate braucht um das Ziel zu erreichen. Was sie dort entdecken ist ... muss man einfach selber lesen.

 

Das ganze ist mit großem Fachwissen geschrieben, mit vielen technischen Details und im NASA Jargon. Aber nicht ganz so wissenschatlich / tech-

nisch wie etwa Der Marsianer. Trotz der Gefahr eines Atomkrieges auf der Erde, liest sich der Anfang sehr positiv, eine schöne Utopie. Ein neu-

artiger Antrieb wurde entdeckt und die Möglichkeit zur Kolonisierung des Weltraums ist zum Greifen nah. Wie daraus anschließend eine raben-

schwarze Dystopie wird, hat mir echt gefallen. Trotz einigem Leerlauf in der Handlung (Starvorbereitungen des Raumschiffs, die Reise zum Ziel)

kam nie wirklich Langeweile auf. Das Buch habe ich fast in einem Rutsch gelesen.

 

Von mir bekommt es definitiv 4,5 von 5 Sternen.

 

Wäre etwas für eure Leserunde.



#20 quanat

quanat

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Geschrieben 02 February 2016 - 13:37

Ich habe es mir besorgt, da mich die Idee interessiert,

Spoiler

Auf dem Gebiet gibt es meines Wissens nicht viel (HInweise auf andere Bücher? Das wäre vielleicht einen Extra-Thread wert).

Spoiler
fallen mir da ein.

 

Respekt vor dem Eigenverlag, aber Literatur muss sich an Literatur messen lassen. Ich fand das Buch eher durchschnittlich. Der Aufbau bis zum Rand des Sonnensystems ist ziemlich lang geraten

und kaum zu rechtfertigen (Abzug für Dramaturgie). Die Charakterzeichnung ist gut und nachvollziehbar. Die Auflösung erinnert dann aber doch

Spoiler
, daher eigentlich nichts Neues.

Auch die Methode, wie die Raumfahrer erfahren, was der Menschheit passiert, ist recht uninspiriert.

 

Also insgesamt recht unterhaltsam (wenn man die Vorlagen nicht kennt), aber kaum "Sense of Wonder" oder Neues.

 

"Transit" vom gleichen Autor spare ich mir, da ich nach der Inhaltsangabe befürchte, dass hier dann bei

Spoiler
beliehen wurde.


Bearbeitet von quanat, 02 February 2016 - 14:21.


#21 Ender

Ender

    Giganaut

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Geschrieben 02 February 2016 - 13:54

@quanat: Deinen ersten Satz solltest du aber fairerweise hinter einem Spoiler verstecken. Mindestens den ersten Satz, besser auch noch den zweiten. Am besten außerdem alle Bereiche, in denen du Vergleiche zu anderen Büchern ziehst, denn damit verrätst du ja auch schon einiges.

 

Einen Extra-Thread mit vergleichbaren Romanen kannst du natürlich trotzdem noch aufmachen - diesen könnte man dann ja von vorneherein mit Spoilerwarnung versehen und nur Leuten empfehlen, die das Buch schon kennen.


Bearbeitet von Ender, 02 February 2016 - 13:56.


#22 quanat

quanat

    Infonaut

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Geschrieben 02 February 2016 - 14:22

Ok und Sorry, Danke für den Hinweis, ist erledigt.



#23 Mammut

Mammut

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Geschrieben 28 February 2016 - 19:28

Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet ein SF-Roman hat Amazons „kindle storyteller“ Selfpublisher-Preis gewonnen: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson.

 

Link zum Artikel auf dsf

 

Wir sind gespannt auf eure Meinungen.

 

Und hast du den Roman gelesen?

Nachdem ich die Leseprobe, die kann man sich ja zum E-Book schön schicken lassen, von Transport gelesen habe, war es das eigentlich für mich. Jetzt habe ich Paradox zum Geburtstag geschenkt bekommen und quäl mich durch die ersten Seiten.

Das ist wohl einfach nicht meins.



#24 Mammut

Mammut

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Geschrieben 28 February 2016 - 19:35

Mich verwundert das nicht. Das Potenzial für SF, kommerziell erfolgreich zu sein, ist da. Man muss es nur zu nutzen wissen. PPP hat Ahnung, von dem, was er schreibt, seine SF kann als HiTech-Thriller gelten, und stilistisch ist sein Zeug im Gegensatz zu vielen regulär verlegten Autoren sehr gut lesbar.

 

Okay, da arbeitet einer bei diese Behörde, willigt aber nicht ein, dass er durchleuchtet wird ob wohl das zur im Roman spielenden Zeit die Regel ist.

In meiner Firma fängt keiner an ohne eine Vertraulichkeitserklärung. Und zwar bevor er anfängt, nicht irgendwann nachdem er schon länger reinkommt und irgendjemand meint, jetzt ist es an der Zeit...

Und die Szene, bei der er beim Sicherheitschef antanzen muss und die beiden ein Rededuell haben....

...findet du das echt glaubwürdig und sehr gut lesbar?



#25 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 01 March 2016 - 00:33

Okay, da arbeitet einer bei diese Behörde, willigt aber nicht ein, dass er durchleuchtet wird ob wohl das zur im Roman spielenden Zeit die Regel ist.

In meiner Firma fängt keiner an ohne eine Vertraulichkeitserklärung. Und zwar bevor er anfängt, nicht irgendwann nachdem er schon länger reinkommt und irgendjemand meint, jetzt ist es an der Zeit...

Und die Szene, bei der er beim Sicherheitschef antanzen muss und die beiden ein Rededuell haben....

...findet du das echt glaubwürdig und sehr gut lesbar?

 

Okay, da arbeitet einer bei diese Behörde, willigt aber nicht ein, dass er durchleuchtet wird ob wohl das zur im Roman spielenden Zeit die Regel ist.

In meiner Firma fängt keiner an ohne eine Vertraulichkeitserklärung. Und zwar bevor er anfängt, nicht irgendwann nachdem er schon länger reinkommt und irgendjemand meint, jetzt ist es an der Zeit...

Und die Szene, bei der er beim Sicherheitschef antanzen muss und die beiden ein Rededuell haben....

...findet du das echt glaubwürdig und sehr gut lesbar?

Aber unbedingt. Der Roman ist wirklich sehr gut. Es lohnt sich ihn zu lesen.


Bearbeitet von Amtranik, 01 March 2016 - 00:34.


#26 Mammut

Mammut

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Geschrieben 01 March 2016 - 13:11

Na, die Geschmäcker und Erwartungen sind halt unterschiedlich. Zwanzig Seiten haben mir gereicht.



#27 TheFallenAngel

TheFallenAngel

    The Executioner of Hell

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Geschrieben 01 March 2016 - 13:25

ich hatte es schon mal irgendwo hier geschrieben, ich hab das buch auch (aus)gelesen. gegen den stil und die figuren/dialoge hatte ich nix, das war alles ok. aber ich hab am ende halt irgendwas besonderes erwartet und nicht ... sowas ... *g

ende war für mich also enttäuschend.


... he became a corrupt shadow of his former self -
a fallen angel, trusted neither by heaven nor hell ...

#28 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 01 March 2016 - 17:22

Hmm,

zunächst fand ich das Ende auch traurig und irgendwie lieblos. Aber im Nachgang? Noch enttäuschter wäre ich sicher über ein glattes Happy End gewesen.

Spoiler

Aber wie schon oben geschrieben, dem einen gefällt es (auch das Ende), dem anderen nicht.


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#29 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 01 March 2016 - 18:26

Ich fand das Ende enttäuschend. Das Geheimnis um die verschwundenen Sonden am Rand des Sonnensystems wird auf wenigen Seiten abgehandelt. Dabei hätten die dort vorgestellten Ideen mindestens für die Hälfte des Buches ausgereicht.



#30 Klaus N. Frick

Klaus N. Frick

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Geschrieben 17 March 2016 - 14:21

Und wer hat zwischenzeitlich das Buch gelesen? Also selbst, nicht a la: "Ein Rezensent, den ich sehr schätze ..."

Das Buch wäre ja beispielsweise auch für den Laßwitz-Preis, der wohl am 22. seine Nominierungsrunde beendet, relevant. Wenn es denn gut war und nicht einfach weniger schlecht als die anderen Einreichungen. 

 

Ich hab's ebenfalls gelesen. Streckenweise spannend (der Anfang), streckenweise zäh (200 Seiten Mittelteil), streckenweise kosmisch (die letzten hundert Seiten). Mir würden einige Dinge einfallen, die man hätte anders machen können ... aber der Autor hat sich für diesen Weg entschieden, und gut ist.

Rezension folgt.





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