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Algernon Blackwood


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9 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 31 December 2015 - 11:33

...ist ein englischer Autor von Gespenstergeschichten, von dem nach und nach Geschichten in Zwielicht erscheinen. Hier die Übersicht der bisherigen Zwielicht Geschichen:

http://defms.blogspo...-blackwood.html

 

Der ein oder andere kennt den Autor vielleicht auf Grund der Suhrkamp Ausgabe.



#2 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 01 April 2016 - 13:47

Eine weitere Blackwood Geschichte erscheint erstmals auf Deutsch. Der Hund im Camp ist eine bisher noch nicht übersetzte John Silence Geschichte. Bisher sind nur vier der sechs Geschichten mit John Silence auf Deutsch erschienen.



#3 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 11 February 2017 - 10:25

Wer es auch auf Englisch mag, die John Silence Geschichten gibt es als E-Book:
https://www.amazon.d...86804940&sr=8-5



#4 Ender

Ender

    Illuminaut

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Geschrieben 11 February 2017 - 12:54

Der ein oder andere kennt den Autor vielleicht auf Grund der Suhrkamp Ausgabe.

 

Stimmt, ich kenne zumindest einen Band aus dieser Reihe:

 

41gY5RIOsdL._SX200_BO1,204,203,200_.jpg

 

Darin sind vier Geschichten enthalten:

- Das leere Haus

- Der Wendigo

- ...à cause du sommeil et à cause des chats

- Die Weiden

 

Von "Die Weiden" war an verschiedenen Stellen zu lesen, dass die Story als eine der besten und gruseligsten von Blackwood gilt. Ausgerechnet diese hat allerdings keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Auch "Das leere Haus" war okay, konnte mich aber nicht vom Hocker reißen - es ist eine recht konventionelle Spukhaus-Geschichte.

"Der Wendigo" und "...à cause du sommeil et à cause des chats" habe ich allerding als sehr gelungen und stimmungsvoll in Erinnerung.

 

Wenn man den altmodischen Stil aus jener Zeit mag und zudem (so wie ich) eher auf atmosphärischen Grusel als auf Ekelhorror und Splatterorgien steht, dann ist Blackwood auf jeden Fall einen Blick wert.



#5 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 11 February 2017 - 13:38

Wenn man den altmodischen Stil aus jener Zeit mag und zudem (so wie ich) eher auf atmosphärischen Grusel als auf Ekelhorror und Splatterorgien steht, dann ist Blackwood auf jeden Fall einen Blick wert.

 

Die Suhrkamp Ausgaben sind aber auch sehr auf alt gemacht und der Stil der Übersetzung übertrieben gestelzt. "Der Wendigo" und "Die Weiden" fand ich persönlich ziemlich ähnlich, sowohl vom Aufbau (man braucht Geduld) als auch vom Hereinbrechen des Bösen. Mir haben da beide gefallen, auch die Katzengeschichte "...à cause du sommeil et à cause des chats" , die ich stellenweise aber extrem langatmig fand. "Das leere Haus" fand ich auch sehr...na ja, fade.

 

In Zwielicht haben wir neben den "typischen Blackwoodgeschichten" auch zwei, die ein wenig aus der Reihe fallen. Max Hensig in Zwielicht 6 ist der Prototyp der Serienkillergeschichte und erzählt vom Deutschen Max Hensig in New York, der Held der Geschichte ist ein Reporter eines ortsansässigen Blattes (meine Lieblingsgeschichte von Blackwood), und in Zwielicht 7 erschien "Der Preis von Wiggins Orgie", eine humorvolle Geschichte aus der Feder Blackwoods. Die Geschichten in Zwielicht sind übrigens bis auf "Das Tal der Tiere" alles deutsche Erstveröffentlichungen.



#6 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

    Ufonaut

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Geschrieben 06 October 2017 - 21:05

Die Suhrkamp Ausgaben sind aber auch sehr auf alt gemacht und der Stil der Übersetzung übertrieben gestelzt. "Der Wendigo" und "Die Weiden" fand ich persönlich ziemlich ähnlich, sowohl vom Aufbau (man braucht Geduld) als auch vom Hereinbrechen des Bösen. Mir haben da beide gefallen,

 

Ja, es könnte sein, daß die beiden Novellen sich arg ähnlich sind, wenn man sie direkt hintereinander liest. Ich kann auch verstehen, daß das Konzept

dieser Geschichten, die sich langsam steigernde unheimliche Evokation einer Naturmystik, für einen Leser, der mit dem "handfesten" Horror von heute

aufgewachsen ist, recht gewöhnungsbedürftig ist. Ich glaube, es war Lovecraft, der das Prinzip beider Novellen beschrieben hat als "nothing is stated

or shown directly". "The Wendigo" ist vielleicht etwas konkreter, aber unterm Strich bestehen beide Erzählungen praktisch vollständig aus Atmosphäre

und Andeutungen. Dies aber so meisterhaft, daß ich ihren Ruf als zwei der besten Weird-Fiction-Erzählungen überhaupt für gerechtfertigt halte. Ich bin 

da kein Experte (mehr), aber die einzigen vergleichbaren Horrorgeschichten, die ich kenne, sind Lovecrafts "Color Out of Space" und Ramsey Campbells

"The Voices of the Beach".



#7 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 07 October 2017 - 10:16

Wer sich für außergewöhnliche Werke interessiert, sollte mal einen Blick auf Frank Duwalds Seite wagen
https://dandelionlit....wordpress.com/

Ansonsten kann ich von aktuellen Autoren Laird Barron empfehlen
http://defms.blogspo...erview.html?m=1

In Zwielicht 10 ist übrigens mit Aileen eine sehr lesenswerte Geistergeschichte erschienen.

Bearbeitet von Mammut, 07 October 2017 - 10:18.


#8 Mammut

Mammut

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Geschrieben 17 May 2018 - 20:11

Aileen, der erste Sonderband, mit Geschichten von Algernon Blackwood, ist neu auf dem Markt und vereint alle Kurzgeschichten, die in den Zwielicht Bänden erschienen sind plus eine Bonusgeschichte als Deutsche Erstveröffentlichung. Die Tafeln der Götter (The Tarn Of Sacrife) ist eine sehr lesenswerte Geschichte aus dem Jahr 1921.

 

http://defms.blogspo...und-weiter.html



#9 Jorge

Jorge

    Temponaut

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Geschrieben 29 September 2018 - 23:44

"Die Weiden"

 

Demnächst erscheint eine Neuausgabe


Bearbeitet von Jorge, 29 September 2018 - 23:47.


#10 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 02 October 2018 - 19:56

 

 

So weit ich weiß ist das auch die zweite Einzelveröffentlichung. 2007 erschien sie schon einmal:

https://www.amazon.d...t/dp/3865970443




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