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SF-Romane mit Ich-Erzähler


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139 Antworten in diesem Thema

#31 Renew

Renew

    Mikronaut

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Geschrieben 07 March 2016 - 20:21

Die sind beide nicht mit Ich-Erzähler. Bei Slaughterhouse-Five ist, soweit ich mich erinnere, nur das erste Kapitel in der Ich-Perspektive – mit Vonnegut als Erzähler. Die Geschichte von Billy Pilgrim wird nicht von ihm selbst erzählt.

Damit hast Du natürlich vollkommen recht. Beim Durchblättern sollte man offenbar mehr als nur die ersten paar Seiten betrachten :)



#32 Renew

Renew

    Mikronaut

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Geschrieben 07 March 2016 - 20:41

"Romane mit Ich-Erzähler" ist aber ein seeehhhr allgemeines Kriterium. Spontan würde ich vermuten, dass das so ungefähr auf jeden zweiten Roman zutrifft. Und selbst wenn es nur jeder vierte sein sollte, ließe sich die Auflistung bis ins Unendliche fortführen.

Interessant wird es mMn dann, wenn es sich um einen besonderen, irgendwie ungewöhnlichen Ich-Erzähler handelt und durch diese Perspektive eine ganz neue Sicht auf die Dinge eröffnet wird.
Da fällt mir zum Beispiel "Barrikaden" von Jon Wallace ein. Hier ist der Ich-Erzähler ein hochintelligenter Roboter.

 

Wenn man gezielt danach sucht, werden es weniger als man denkt. Aber natürlich hast Du recht, dass es schon sehr allgemein ist. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass man durch dieses, wie derbenutzer schon schrieb, eher strukturelle Kriterium auch einige, mir weniger liebe, Genres komplett ausschliessen könnte, z.B. allzu technikverliebte Hard-SF oder Military-SF (wobei dies natürlich durch die Mutter aller Military-SF-Romane, Starship-Troopers und Scalzi ein wenig konterkariert wird). Tatsächlich tauchen erstaunlich viele der bislang genannten Titel in Best-Of-Listen oft in den oberen Rängen auf. Ob dies nun an der Erzählperspektive liegt, oder schlicht daran, dass diese Titel bekannter sind, wäre sicherlich ein interessanter Punkt zum Erötern.

 

Aber ich stimme auch zu, dass eine Liste mit ungewöhnlichen Erzählperspektiven im Allgemeinen auch spannend wäre. Soll ich einen Thread eröffnen?

 

"Sehr allgemein" mag vielleicht stimmen, da es ein strukturelles Kriterium ist. Aber Ich-Erzählungen haben ihre eigenen Tücken und auch Vorteile. Ein wenig resümieren, was da im Laufe der Zeit "wie" erzählt wurde, ist gar nicht uninteressant.  Natürlich wird es besonders interessant, wenn man überlegt, was bei manchen Texten dadurch stark gewinnt.

 

Du hast da ein gutes Beispiel gefunden. Eine etwas schlichte Figur der Handlung als Ich-Erzähler in einem genial abartigen Szenario ...

 

LG

 

Jakob

Absolute Zustimmung. Erstaunlich finde ich übrigens auch, dass recht viele der hier genannten Titel relativ alt sind. Ist der Ich-Erzähler (nur in der SF) etwas aus der Mode geraten?

 

Sehr schönes Beispiel für eine gelungene Ich-Erzählerin fand ich übrigens auch das in Tagebuchform geschriebene "Zufällige Akte sinnloser Gewalt" von Jack Womack, wo man die Entwicklung der Erzählerin nicht nur an der Geschichte sondern auch an der verwendeten Sprache mitverfolgen kann.

 

Wie auch immer, jedenfalls vielen Dank für die zahlreichen Tipps und die große Resonanz auf den Thread.

 

Schöne Grüße,

Rene



#33 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 07 March 2016 - 21:26

Außer Mode? Glaube ich nicht. Der Ich-Erzähler stellt den Autor vor ein paar besondere Herausforderungen, daher wird er seltener eingesetzt.

Eins noch:
Charles Stross: Glashaus

#34 deval

deval

    Temponaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 08:05

Vielleicht werden heutzutage auch einfach nur weniger Bücher ins Deutsche übersetzt. Daraus ergibt sich dann

zwangsläufig eine geringere Anzahl von Büchern die in der Ich-Form geschrieben wurden.

 

 

Mir fallen noch ein:

 

Marsbound von Joe Haldeman

Aquamarin von Andreas Eschbach

 

Interessant finde ich, dass in beiden Büchern ältere Autoren die Geschichte aus der Sicht eines pubertierenden

Mädchens erzählen. Diese haben dann auch schon mal mit Menstruationsschwierigkeiten und der ersten Liebe

zu kämpfen.

 

Was bringt einen alten Mann dazu, ein Buch aus dieser Perspektive zu erzählen? Warum nehmen die keinen

Jungen als Protagonisten? Man sollte doch erwarten, dass sie sich besser in einen Jungen statt in ein Mädchen

reinversetzen können.



#35 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 08:48

Was bringt einen alten Mann dazu, ein Buch aus dieser Perspektive zu erzählen? Warum nehmen die keinen

Jungen als Protagonisten? Man sollte doch erwarten, dass sie sich besser in einen Jungen statt in ein Mädchen

reinversetzen können.

 

Vielleicht liegt der Reiz gerade in der Herausforderung dieser für den Autor ungewohnten Perspektive.

 

Ein Ich-Erzähler ist ja vor allem dann interessant, wenn er eine prägnante Perspektive wiedergibt, wenn die Figur des Ich-Erzählers in irgendeiner Form eine besondere Sicht auf die Dinge hat. Bei einem Ich-Erzähler, der alles teilnahmslos und objektiv erzählt, könnte man auch einen Erzähler in der dritten Person nehmen. Ich behaupte nicht, dass es derartige Ich-Erzähler nicht gibt, aber die Besonderheit des Ich-Erzählers besteht darin, dass der ganze Roman eine spezielle Färbung erhält.


Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
  • • (Film) gerade gesehen: «Suicide Squad»
  • • (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!

#36 Waffeleisen

Waffeleisen

    Pyronaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 09:09


 

Was bringt einen alten Mann dazu, ein Buch aus dieser Perspektive zu erzählen? Warum nehmen die keinen

Jungen als Protagonisten? Man sollte doch erwarten, dass sie sich besser in einen Jungen statt in ein Mädchen

reinversetzen können.

 

Ist Eschbach wirklich schon ein "Alter Mann"? ;)

 

Jedenfalls sagte mal ein kluger Schriftsteller: Wenn es keinen Grund gibt, warum der Protagonist ein Mann sein sollte, wähle eine Frau!

 

Im Fall von Aquamarin spielt sicher auch die Zielgruppe eine Rolle ...


(Buch) gerade gelesen: N.K. Jemisin - Steinerner Himmel
(Buch) gerade am Lesen: Andreas Eschbach - Eines Menschen Flügel
(Buch) als nächstes geplant: Traum von Eis
(Buch) Neuerwerbung: Marc-Uwe Kling - Qualityland


#37 methom

methom

    Teetrinkonaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 12:22

 

Jedenfalls sagte mal ein kluger Schriftsteller: Wenn es keinen Grund gibt, warum der Protagonist ein Mann sein sollte, wähle eine Frau!

 

:thumb:

 

Darüber hinaus ist die Erschaffung eines Romanprotagonisten sicherlich auch eine Phase, in der man sich sein Gehirn mit einer anderen Person teilt, die man dabei besser kennenlernt als die Leute außerhalb des eigenen Gehirns. Und je nach Vorliebe verbring man die Zeit vielleicht lieber mit einer Frau als mit einem Mann.


Biom Alpha ist im Sonnensystem angekommen. Jetzt auf eigener Seite und auf Twitter @BiomAlpha


#38 deval

deval

    Temponaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 12:37

Ist Eschbach wirklich schon ein "Alter Mann"? ;)

 

Wir werden alle nicht jünger.

 

 

Jedenfalls sagte mal ein kluger Schriftsteller: Wenn es keinen Grund gibt, warum der Protagonist ein Mann sein sollte, wähle eine Frau!

 

Nun ja, wenn es keinen Grund gibt warum der Protagonist eine Frau sein sollte, wähle einen Mann. Bin ich jetzt auch klug? :bighlaugh:

 

 

Im Fall von Aquamarin spielt sicher auch die Zielgruppe eine Rolle ...

 

Ja, da könnte was dran sein. Aquamarin ist vermutlich in der Tat für junge, weibliche Lesserinnen geschrieben worden.

Von daher finde ich es schon bemerkenswert, dass Eschbach sich bei der Erzählperspektive auf so ein möglicherweise

"gefährliches" Terrain gewagt hat. Wie gesagt, er schreibt aus der Sicht eines pubertierenden Mädchens für pubertie-

rende Mädchen. Der Schuß hätte auch nach hinten losgehen können.



#39 deval

deval

    Temponaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 12:41

Vielleicht liegt der Reiz gerade in der Herausforderung dieser für den Autor ungewohnten Perspektive.

 

 

Vielleicht hat Andreas auch einfach nur seine weibliche Seite entdeckt. :wink2:

 

Ich sollte ihn einfach mal fragen, würde mich wirklich mal interessieren. Drüben bei SF-Fan ist er ja ein fleißiger Poster.



#40 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 08 March 2016 - 15:24

Roger Zelazny

Heut wählen wir Gesichter

 

John Crowley

Maschinensommer

 

Barry N. Malzberg

Das Venus-Trauma

Mein Freund Lucas

 

T.L. Sherred

Eine Welt namens Erde

 

 

 

Erstaunlich finde ich übrigens auch, dass recht viele der hier genannten Titel relativ alt sind. Ist der Ich-Erzähler (nur in der SF) etwas aus der Mode geraten?

 

Nö.

 

Leif Randt

Planet Magnon

 

Monica Byrne

Die Brücke

 

Adam Sternbergh

Spademan

Feindesland

 

Thomas Carl Sweterlitsch

Tomorrow & Tomorrow

 

Greg Bear

Das Schiff

Die Flammen des Mars

 

Jeff Vandermeer

Auslöschung

 

China Mieville

Stadt der Fremden


Bearbeitet von Jorge, 08 March 2016 - 16:38.


#41 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 08 March 2016 - 19:32

Älteres

 

Somtow Sucharitkul

Der intergalaktische Hypermarkt

 

Alexei Panshin

Welt zwischen den Sternen

 

Robert Asprin

Die Käferkriege

 

Andre Norton

Das Geheimnis der Voorloper

 

Joe Haldeman / Jack Haldeman II

Und fürchtet keine Finsternis

 

Fritz Leiber

Eine große Zeit

 

Kim Stanley Robinson

Die eisigen Säulen des Pluto

 

 

 

Neueres

 

Daniel H. Wilson

Robocalypse

 

Robert Charles Wilson

Julian Comstock

 

Alastair Reynolds

Das Haus der Sonnen

Diamantenhunde

 

Charles Stross

Die Kinder des Saturn

 

David Brin

Copy

 

Adam Roberts

Sternennebel


Bearbeitet von Jorge, 08 March 2016 - 19:32.


#42 Renew

Renew

    Mikronaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 20:24

Nö.

Wo Du Recht hast, hast Du Recht :) .

 

Wen es interessiert: Die Liste ist auch aktualisiert. Ich bin auch die englischsparachigen Links von derbenutzer durchgegangen und habe, soweit ich es verifizieren konnte, die Titel übernommen (Ich war etwas vorsichtig, da dort z.B. auch Vonnegut erwähnt wurde). Dabei ist mir gleich noch Interessantes zur aktuellen Diskussion hier aufgefallen: Neben Frauen, die Frauen als Ich-Erzähler wählen (Margaret Atwood, Octavia E. Butler), gibt es auch Frauen, die sich offenbar gerne in Männer hineinversetzen (Ursula K. LeGuin in "Die Linke Hand der Dunkelheit). Ist aber vielleicht auch Zielgruppenbedingt.



#43 Edgar Güttge

Edgar Güttge

    Yoginaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 21:24

Noch ein paar::

  • Tor Åge Bringsværd: Die Stadt der Metallvögel
  • Jack Finney: Das andere Ufer der Zeit, Im Strom der Zeit
  • Jan Gardemann: Der Remburg-Report
  • Herbert W. Franke: Die Kälte des Weltraums
  • Claus Langbein: 1962 oder die Krümmung der Zeit
  • Keith Laumer: Das vergessene Universum, Galaktische Odyssee, Zeit-Odyssee, Invasion aus der Nullzeit
  • Sven Åge Madsen: Dem Tag entgegen
  • Rob Reid: Galaxy Tunes
  • Matt Ruff: Ich und die anderen
  • Angela und Karlheinz Steinmüller: Andymon
  • Arkadi & Boris Strugatzki: Montag beginnt am Samstag, Troika, Die gierigen Dinge des Jahrhunderts, Die Wellen ersticken den Wind, Ein Käfer im Ameisenhaufen


#44 Ulrich

Ulrich

    Temponaut

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Geschrieben 08 March 2016 - 21:40

Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art



#45 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 09 March 2016 - 18:40

Richard Cowper

Dämmerung auf Briareus

 

Arthur C. Clarke

Inseln im All

 

Michael G. Coney

Sklaven der Zukunft

 

Jack Finney

Die Körperfresser kommen / Unsichtbare Parasiten

 

Roger Zelazny

Fluch der Unsterblichkeit

 

Hal Clement

Unternehmen Tiefsee

 

Larry Niven / Jerry Pournelle

Das zweite Inferno

 

Larry Niven

Flatlander

 

Michael Bishop

Brüchige Siege

 

Rudy Rucker

Hohlwelt

 

Clifford D. Simak

Welt der Puppen

 

Gregory Benford

Das Jupiterprojekt



#46 Renew

Renew

    Mikronaut

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Geschrieben 09 March 2016 - 20:35

Ich hab auch noch zwei gefunden (ist eine gute Gelegenheit, mal wieder durch die Sammlung zu stöbern):

Joan D. Vinge - Katzenpfote
Robert Merle - Malevil

 

Die Liste im ersten Post habe ich auf den aktuellen Stand gebracht.

 

Vielen Dank nochmals an alle, die geholfen haben (bislang) schon 180 Romane zusammen zu tragen. Insbesondere im Vergleich mit den von derbenutzer geposteten vergleichbaren englischsprachigen Umfragen lässt das Ergebnis doch sehr ermutigende Rückschlüsse auf die deutschsprachige SF-Community zu.



#47 T. Lagemann

T. Lagemann

    Temponaut

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Geschrieben 09 March 2016 - 20:47

Hallo,

Lauren Beukes "Moxyland".

Viele Grüße
Tobias

"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Ted Chiang "Die große Stille"
  • • (Film) gerade gesehen: The Last Kingdom - Staffel 4.

#48 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 10 March 2016 - 15:40

John Varley

Stahl-Paradies

 

Robert Silverberg

Zigeunerstern

 

Bruce Sterling

Der Staubplanet

 

Fritz Leiber

Ein Gespenst sucht Texas heim

 

Adam Wisniewski-Snerg

Nacktes Ziel

 

Stephen Gallagher

Tal der Lichter

 

Michael Coney

Charisma

Neptuns Hexenkessel

 

David Gerrold

Die biologische Invasion

Der Tag der Verdammnis

 

Ljuben Dilov

Die Last des Skaphanders

 

Michael Moorcock

Zeitnomaden (Sammelband Oswald Bastable-Zyklus)

 

Thomas F. Monteleone

Die Tore in der Tiefe

 

Gordon R. Dickson

Sturm der Zeit



#49 Edgar Güttge

Edgar Güttge

    Yoginaut

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Geschrieben 10 March 2016 - 16:27

Kage Baker – Zeitstürme

John Barnes – der Himmel so weit und schwarz

David Bear – Wer hat meine Zeit gestohlen?

Michael Bischop – Nur die Zeit zum Feind

Jasper Fforde – Der Fall Jan Eyre, Im Brunnen der Manuskripte, Es ist etwas faul, In einem anderen Buch, Irgendwo ganz anders, Wo ist Thursday Next?

David Gerrold – Zeitmaschinen gehen anders

Doris Lessing – Canopus im Argos: Archive 4 und 5

Peter Schmidt – 2999 das dritte Millennium

Robert Silverberg – Auf zu den Hesperiden

John E. Stith – Zeitschichten



#50 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 10 March 2016 - 18:52


Adam Wisniewski-Snerg

Roboter

 

Jeffrey Thomas

Monstrocity



#51 Renew

Renew

    Mikronaut

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Geschrieben 10 March 2016 - 22:03

Auch Euch vielen Dank. Die Liste ist wieder aktualisiert. Bitte nicht über verschwundene middle initials oder komische Bindestriche bei den Namen wundern. Die mittlerweile mehr als 200 Romane lassen sich kaum noch manuell verwalten und Excel lässt sich damit so schwer sortieren :angry:.

 

Übrigens immer wieder erstaunlich, wie viele vergessene alte Lieblingsbücher hier wieder auftauchen :)



#52 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 10 March 2016 - 23:34

Neal Stephenson

Anathem

 

Ken MacLeod

Die Cassini-Division

 

Joe Haldeman

Am Ende des Krieges

Der ewige Friede

 

Arthur Machen

Furcht und Schrecken

 

Clifford D. Simak

Mastodonia

 

Barry N. Malzberg

Eroberungstaktiken

 

Greg Bear

Heimat Mars

 

Frank M. Robinson

Die Dunkelheit jenseits der Sterne

 

Stephen Robinett

Ein Mann mit Verantwortung

 

Philip Mann

Das Auge der Königin

 

Edgar Pangborn

Davy



#53 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 11 March 2016 - 12:37

Jedenfalls sagte mal ein kluger Schriftsteller: Wenn es keinen Grund gibt, warum der Protagonist ein Mann sein sollte, wähle eine Frau!

 

Ob der so gescheit war, lasse ich dahingestellt. In meiner Funktion als Hardcore-Leserin mache ich immer wieder die Erfahrung, dass das in die Hose geht. Wir ticken anders, Leute! Meist sind wir nur zu höflich, um uns beim Autor zu beschweren. Ein klügerer Schriftsteller sagte mal, dass mensch nur über etwas schreiben sollte, das er kennt.


Bearbeitet von Selma die Sterbliche, 11 March 2016 - 12:44.

Die Realität ergibt einfach keine gute Story! jottfuchs.de

 

 


#54 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 11 March 2016 - 12:42

Hallo Renew!

 

Herzlich willkommen hier bei uns. :baloon: :cheers:  :baloon:

 

Selma schließt sich den Grüßen an, aber so etwas von!


 

Aber ich stimme auch zu, dass eine Liste mit ungewöhnlichen Erzählperspektiven im Allgemeinen auch spannend wäre. Soll ich einen Thread eröffnen?

 

 

Meinetwegen gerne!


Die Realität ergibt einfach keine gute Story! jottfuchs.de

 

 


#55 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 11 March 2016 - 13:09

Ob der so gescheit war, lasse ich dahingestellt. In meiner Funktion als Hardcore-Leserin mache ich immer wieder die Erfahrung, dass das in die Hose geht. Wir ticken anders, Leute! Meist sind wir nur zu höflich, um uns beim Autor zu beschweren. Ein klügerer Schriftsteller sagte mal, dass mensch nur über etwas schreiben sollte, das er kennt.

Das ist - mit Verlaub - schlecht durchdacht.
Erstens sind einige der größten Werke der Literatur von Frauen aus männlicher Perspektive, bzw. umgekehrt geschrieben worden.
Zweitens, würde jeder Autor den Rat beherzigen, nur zu schreiben, was er (oder sie) kennt, dann gäbe es von heute auf morgen nur noch stinklangweilige Autobiographien, denn wenn ich nie einen Menschen getötet habe, darf ich ja dann nicht mehr aus der Perspektive eines Mörders schreiben, nicht wahr?
Drittens: "Ihr" (damit meinst Du vermutlich Dich und alle anderen Frauen) habt untereinander weniger gemeinsam als viele von "Euch" mit vielen Männern. Anders formuliert: Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Denkweise und Verhalten sind nicht so groß, wie Du vielleicht annimmst. Jedenfalls verhindern sie keinesfalls, dass ich z.B. einen Roman aus der Sicht einer Frau schreiben könnte, ohne dass Du (oder sonst jemand) den Unterschied feststellen könnte, ohne auf das Titelblatt zu schauen.

#56 Ender

Ender

    Temponaut

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Geschrieben 11 March 2016 - 13:54

Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Denkweise und Verhalten sind nicht so groß, wie Du vielleicht annimmst. Jedenfalls verhindern sie keinesfalls, dass ich z.B. einen Roman aus der Sicht einer Frau schreiben könnte, ohne dass Du (oder sonst jemand) den Unterschied feststellen könnte, ohne auf das Titelblatt zu schauen.

Ach, das würde man doch sicher sofort merken!  Wie schon damals bei James Tiptree Jr. :bighlaugh:



#57 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 11 March 2016 - 14:03

Ach, das würde man doch sicher sofort merken!  Wie schon damals bei James Tiptree Jr. :bighlaugh:

:) Daran hatte ich auch gedacht. Nicht zu vergessen, dass Ursula K. LeGuin wohl eine Zeit lang geschlechtslos gelebt haben muss, andererseits hätte sie ja nie "Left Hand of Darkness" schreiben können. Und Marion Zimmer-Bradley war wohl mal ein Mann, sonst wäre "World Wreckers" undenkbar ... Und Asimov war - ein Roboter! Beweis: "I, Robot" ;)

#58 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 11 March 2016 - 14:12

Ihr Lieben habt nicht so ganz unrecht - trotzdem gibt es viele Negativ-Beispiele. Die genannten Meisterwerke belegen nur die Reise der menschlichen Seele durch das Rad der Wiedergeburt - aber das ist ein anderer Thread.

:jumpgrin:


Die Realität ergibt einfach keine gute Story! jottfuchs.de

 

 


#59 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 11 March 2016 - 14:30

Ihr Lieben habt nicht so ganz unrecht - trotzdem gibt es viele Negativ-Beispiele. Die genannten Meisterwerke belegen nur die Reise der menschlichen Seele durch das Rad der Wiedergeburt 

 

Wohl eher, dass es bessere und schlechtere Autor(inn)en gibt.


Signatures sagen nie die Wahrheit.

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Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
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#60 Edgar Güttge

Edgar Güttge

    Yoginaut

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Geschrieben 11 March 2016 - 14:49

Poul Anderson – Die Zeit wird kommen

Donald R. Bensen – Zwischenhalt

Ralf Boldt – Der Temporalanwalt

Richard Cowper – Morgen der Unendlichkeit

Tony Daniel - Kriegspfad

Samuel R. Delany – Einstein, Orpheus und andere

Greg Egan - Quarantäne

Robert Heinlein – Tür in die Zukunft

Michael Kandel – Hilfe, die Aliens kommen

Axel Kruse - Glühsterne

Hellmuth Lange – Blumen wachsen im Himmel

Stanislaw Lem - Transfer

Sergej Lukianko – Weltengänger

Sheila MacLeod – Die Emanzipation der Roboter

P. M. – Weltgeist Superstar, Die Schrecken des Jahres 1000

Nick Mamatas – Unter meinem Dach

Thomas R. P. Mielke – Das Geheimnis des ersten Planeten

Ward Moore – Es grünt so grün

Dan Morgan – Die Psi-Agenten

James Morrow – Der Kontinent der Lügen

Jeff Noon – Pollen

Christopher Priest – Die Stadt

Spider Robinson – Die Telepathen

Mordecai Roshwald – Das Ultimatum

Sergej Snegow – Der Ring der Gegenzeit

Gerhard R. Steinhäuser – Unternehmen Stunde Null

Joan D. Vinge - Psion

Adam Wisniewski-Snerg – Die Arche




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