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Drogen in der Science-Fiction?


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47 Antworten in diesem Thema

#1 Martin Walter

Martin Walter

    Nanonaut

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Geschrieben 11 November 2016 - 17:21

Hallo,

 

kennt ihr Science-Fiction-Geschichten, die Drogen zum Thema haben? Beziehungsweise Geschichten, in denen sie nicht die Hauptrolle spielen, aber von den Protagonisten und/oder anderen Charakteren konsumiert werden? Ich glaube mich erinnern zu können, dass beispielsweise in Kim Stanley Robinsons Marstrilogie und 2312 bewusstseinsverändernde Mittel am Rande thematisiert wurden, bin mir aber nicht sicher, da die Lektüre schon Jahre zurückliegt. 

 

Wie steht ihr zu dem Thema? Unabhängig davon, ob ihr selbst Erfahrungen damit gemacht habt, lest ihr so etwas, oder stört ihr euch daran? Sind Rauschmittel womöglich zu stigmatisiert, um sie in einem der Öffentlichkeit zugänglichen Werk zu thematisieren?

 

Fragen über Fragen, auch wieder nicht ganz ohne Eigennutz: Meine zweite Sci-Fi-Novelle steht in den Startlöchern. Anfangs war sie nicht zur Publikation gedacht, aber ich finde sie doch gut genug, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Problem: Der Protagonist ist cannabissüchtig und auch anderen Substanzen nicht abgeneigt, was an diversen Stellen zum Vorschein kommt. Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich sie so veröffentlichen sollte.

Würde euch dies beim Lesen abschrecken? Sollte ich die Geschichte lieber in eine gesellschaftskonformere Variante umwandeln? Das würde jedoch einiges an Umarbeitung erfordern, zumal der Konsum seine zum Teil surrealen Träume gut erklärt.  :smokin:


"I look up at the night sky and I know that yes, we are part of this universe, we are in this universe, but perhaps more important than both of those facts is that the universe is in us." - Neil deGrasse Tyson

 

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#2 Nina

Nina

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Geschrieben 11 November 2016 - 17:39

Am bekanntesten ist wohl das sg. "Soma" aus "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley. Dabei handelt es sich aber keinesfalls um eine illegale Droge, der Staat benutzt diese, um die Bürger ruhig zu halten. Statt Unterdrückung wählt man in diesem Staat die Vergüngungssucht mit Drogen, losen sexuellen Kontakten (langfristige Beziehungen werden dagegen stigmatisiert, die Fortpflanzung erfolgt auf rein künstlichem Wege) usw., um Unruhen zu unterdrücken.


Bearbeitet von Nina, 11 November 2016 - 17:39.

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#3 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 11 November 2016 - 18:08

Hallo,

 

 

 

Wie steht ihr zu dem Thema? Unabhängig davon, ob ihr selbst Erfahrungen damit gemacht habt, lest ihr so etwas, oder stört ihr euch daran? Sind Rauschmittel womöglich zu stigmatisiert, um sie in einem der Öffentlichkeit zugänglichen Werk zu thematisieren?

 

 

 

Kommt drauf an, wie du die Drogensucht einsetzt.Wenn s wie der hunderstste alkoholkranke Cop ist, der wegen seiner schweren Kindheit (zufällig war sein ihn schlagender Vater auch Cop, uswusf blabla) zur Flasche greift, fänd ich es eher nicht so gut.

 

Wenn es in Richtung Ideen SF geht, z B lebensverlängernde Droge oder Funktionsdroge (wie das Wüstenplanet Spice), dann wäre das ein SF Thema für mich.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

  • (Buch) gerade am lesen:James Blish Gewissensfall
  • • (Film) gerade gesehen: Zeugin der Anklage

#4 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

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Geschrieben 11 November 2016 - 18:32

Eine absolute Empfehlung zu diesem Thema wäre Norman Spinrad "Kind des Glücks"... dem Manne fällt zu diesem Thema eine Menge ein, das Sinn ergibt. Einer meiner Lieblings-Klassiker.


Bearbeitet von Selma die Sterbliche, 11 November 2016 - 18:33.

Am liebsten ist es mir egal - das ist doch auch irgendwie Buddhismus

 

 

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#5 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 11 November 2016 - 19:34

Hallo Martin,

 

Philip K. Dick "Der Dunkle Schirm".

 

Auf deine Frage "Sind Rauschmittel womöglich zu stigmatisiert, um sie in einem der Öffentlichkeit zugänglichen Werk zu thematisieren?" antworte ich mit lang anhaltendem, schallendem Gelächter. Denn, pardon, Drogen sind in der Literatur so präsent, dass sich kaum jemand an einem weiteren Text zum Thema ernsthaft stören könnte. Und damit meine ich nicht solche "Drogen-Klassiker" wie Castaneda, sondern z.B. auch Fallada (in seinem Werk sind Alkohol und Drogen recht präsent), Jünger "Besuch auf Giodenholm" (erschienen 1952), natürlich auch Burroughs und Kerouac.

 

Und, tata, Jörg Fauser, der mit "Rohstoff" einen Roman geschrieben hat (1984 erschienen), der einfach nur s a u g u t ist ... Hat Fausers Ruhm unter dem Roman gelitten? Nö, er hat ihn verfestigt. Siehe dazu auch eine FAZ Rezension von 2002 http://www.faz.net/a...off-152500.html

 

Benjamin von Stuckrad-Barre hat mal geschrieben; "Fausers "Rohstoff" ist wohl der beste in deutscher Sprache verfaßte Drogenroman; es gibt deren viele, doch niemand hat es bislang wie Fauser verstanden, die Romantik wie das Urstumpfe daran zu Papier zu bringen, die Unabhängigkeit im Abhängigsein, dieses Aushalten der Welt durch permanentes Entfliehen - und letztlich auch das Scheitern im festen Bewußtsein, nicht falsch gelegen zu haben, nicht falscher als die anderen; daß der Abweg der richtige war. Dabei schert er sich einen Dreck um literarische Konventionen, die Genres verschmelzen - Krimi, Tagebuch, Roman, Märchen -, und so wird alles eins, ein großartiges Buch nämlich."

 

In Wolfgang Welts Romanen (erschienen bei Suhrkamp) kifft die Hauptfigur ständig oder trinkt ...

 

Kurz gesagt: Drogen sind schon lange, lange nicht mehr stigmatisiert, zumindest nicht in der Literatur.

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:James Tiptree Jr. "Helligkeit fällt vom Himmel"
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  • • (Film) gerade gesehen: Staffel 1 "Stranger Things"

#6 derbenutzer

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Geschrieben 11 November 2016 - 19:52

Drogen waren in der Vergangenheit ein Thema, ebenso sind sie es heute. Schon daher sehe ich keinen Grund, diese Angelegenheit in Romanen zu vermeiden, deren Handlung in der Zukunft angesetzt ist.

 

Wobei dies sowohl für irgendetwas mit Drogen als Bestandteil der Figurenzeichnung gilt, als auch für Drogen als (meinetwegen) zentrale Thematik von Texten.

 

Es gibt übrigens eine (etwas ältere) Publikation von einem nicht ganz unbekannten Autor zu diesem Themenkreis:

 

Robert Silverberg, Drug Themes in Science Fiction 
 
Paperback, 55 pages
Published November 1974 by National Institute on Drug Abuse
 
Hilfreich ist sicher auch der einschlägige Artikel in der SF-Encyclopedia:
 
 
LG
 
Jakob
 
 

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#7 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 12 November 2016 - 01:19


Daryl Gregory

Afterparty

 

Jean Luc Istin

Nirvana

 

Moebius

Zwischenlandung auf Pharagonescia

 

Richard Paul Russo

Innere Verfinsterung

 

Lewis Shiner

Verlassene Städte des Herzens

 

Lucius Shepard

Das Leben im Krieg

Kalimantan (deutsch)

 

Bruce Sterling

Der Staubplanet (auch Der Staubozean)

 

Norman Spinrad

Die Bruderschaft des Schmerzes

 

George R.R. Martin

Ein Mann hört auf zu singen

 

Philippe Druillet

Die Nacht

 

Robert Silverberg

Zeit der Wandlungen

 

John Brunner

Die Pioniere von Sigma Draconis

 

Philip K. Dick

Warte auf das letzte Jahr



#8 Mammut

Mammut

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Geschrieben 12 November 2016 - 11:41

Aktuell habe ich sogar eine Rückmeldung zu einer meiner Geschichten, in der es um Drogen geht:

https://www.lovelybo...nde/1353116709/

 

Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidung.



#9 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

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Geschrieben 13 November 2016 - 14:42

Da Mammut es mir vormacht: auch die Cendraker kommen ohne Aphrodisiaka nicht mit ihren terranischen Sklaven klar. http://jottfuchs.de/...erung/#more-661


Bearbeitet von Selma die Sterbliche, 13 November 2016 - 14:42.

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#10 Martin Walter

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Geschrieben 14 November 2016 - 16:47

Vielen Dank für die Antworten. Wie ich es erwartet habe, sind bewusstseinsverändernde Substanzen ein beliebtes Thema in der Science-Fiction, auch wenn mir solche Geschichten noch nicht allzu häufig begegnet sind. Mit den von euch aufgeführten Werken gibt es da also noch genügend nachzuholen, wenn es meine Lesezeit zulässt. Mal schauen, wo ich da anfange.

 

Somit kann ich also auch meine Geschichte ruhigen Gewissens publizieren. Mein einziges Bedenken ist, dass von dem Drogenkonsum der Figuren auf den Schriftsteller geschlossen wird. Was mir bei fremden Menschen ja im Prinzip egal ist, würde mich bei Bekannten schon stören.

Aber andere Autoren sind damit zurechtgekommen, warum also nicht auch ich.  :happy:


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#11 Nina

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Geschrieben 18 November 2016 - 18:51

Na ja, aber Cannabis ist ja inzwischen in einigen gut zivilisierten Ländern ja schon legal. Also ich finde, ein SF-Charakter, der Gras raucht, wäre mir ehrlich gesagt eher "zu unexotisch", als dass ich darüber empört wäre. Ich würde es mir überlegen, ob Du nicht lieber eine neue Droge erfindest. Gerade dann, wenn Du selbst nicht konsumierst. Weil die Auswirkungen von Cannabis kennen halt sehr viele Leute (wer einen Ausflug in die Niederlanden macht, sogar legalerweise), falls Du es selbst nicht probiert hast, läufst Du auch Gefahr, das Ganze vielleicht nicht so glaubwürdig zu beschreiben.

 

Es wird jeder Buchcharakter Eigenschaften haben, die man selbst nicht haben will. So ein bisserl sich einrauchen gehört da echt zu den harmlosen Dingen. Aber die meisten sind schon so gescheit, dass sie bei einer Science-Fiction-Geschichte wissen, dass der Inhalt eben erfunden ist. Selbst wenn das Ganze in der Ich-Form geschrieben ist.

Dazu stehen Autoren ja auch nicht so in der Öffentlichkeit wie beispielsweise Schauspieler. Selbst die richtig berühmten werden normal nicht von Paparazzi verfolgt, wenn sie mal Badeurlaub machen. Auch im Bekanntenkreis ist es jetzt nicht so, dass sehr viel gelesen wird, falls es die Bücher nicht als Geschenke gibt. - Was allerdings schon gerne gemacht wird, ist, neue Bekanntschaften gleich mal auf dem Smartphone zu googeln. Also mir ist das gleich in den ersten Tagen an einer Arbeitsstelle passiert, also die haben das sogar reihum gereicht. Wenn Du das nicht willst, kannst Du ja ein Pseudonym wählen. Ansonsten glaube ich nicht, dass Dir wer die Freundschaft aufkündigt oder Deine Oma Dich enterbt, weil Du Dir eine Geschichte mit einem Kiffer ausgedacht hast ...


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#12 Martin Walter

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Geschrieben 19 November 2016 - 11:36

Sehr gut geschrieben Nina, dem kann ich nur unumwunden zustimmen  :thumb:  Ich denke schon, dass ich den Rausch authentisch beschreiben kann  :wink2:

Und in der Geschichte kommen auch erfundene Drogen vor, um so interessanter finde ich es, den Protagonisten Cannabis als eines der harmloseren Rauschmittel konsumieren zu lassen. Sozusagen als "Alltimer" (gibt es den Begriff?), denn Cannabis konsumieren Menschen schon seit Hunderten und sicher auch noch in Hunderten von Jahren.


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#13 Selma die Sterbliche

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Geschrieben 19 November 2016 - 15:40

... Hunderte von Jahren? Vermutlich, seit es Menschen gibt! Jede Wette, das "Gras" kam vor dem Alkohol, der doch recht knifflig herzustellen ist.


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#14 Nina

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Geschrieben 19 November 2016 - 19:20

Schau´ halt, dass Du den Rausch nicht zu bunt beschreibst, also ich glaube mal, Regenbogen-Einhörner wird man bei einem Joint wohl nicht sehen. :rolleyes: 

 

Alkohol ist nicht knifflig herzustellen. Früchte überreif werden lassen, fertig. So was passiert leicht und manchen hat es sicher getaugt. Es gibt sogar Tiere, die eine besondere Neigung dafür haben und nachher "betrunken" sind.

 

Was relativ schwierig ist, hochprozentige Schnäpse herzustellen - und zwar so, dass man vom Ergebnis nicht blind wird. Aber nur irgendeine Form von Alkohol ist nicht schwer. Gerade so was wie ein Apfelweinchen machen auch heute noch Leute mit einfachsten Mitteln.

 

Cannabis wildwachsend zufällig finden und dann noch eine Art, die high macht? - Stell ich mir schwieriger vor, als ein paar Früchte oder Beeren aufzutreiben. Aber gut, ich war auch noch nie in Asien auf Wildhanfsuche. :P Doch als Kulturpflanze ist der auch schon seit nicht wenigen Jahrtausenden in Gebrauch, gerade die Fasern sind nützlich. Und die Menschheit probiert ja gerne. (Ich vermute aber, dass Pilze schon früher als Rauschmittel bekannt waren - da wird oft versehentlich experimentiert, da will einer bloß sein Mittagessen aus dem Wald holen und dann ... :help: ) 

Ich selbst habe mal Hanftee geschenkt bekommen, legal, weil es eine Art ist, die nicht high macht. Schmeckt wie ein lascher Kräutertee - Pfefferminze ist dagegen eine wahre Geschmacksexplosion.

 

Ob der in Zukunft weiter so beliebt bleibt, ist fraglich. Möglich, dass das Ganze auf synthetischem Weg einfacher und günstiger herstellbar wird.   


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#15 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

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Geschrieben 20 November 2016 - 11:00

Ich glaube tatsächlich, dass du mit den Pilzen richtiger liegst. Nach meiner Vermutung verdanken wir sämtliche Religionen unseren Räuschen... näher zu Gott, mein Hirn!


Bearbeitet von Selma die Sterbliche, 20 November 2016 - 11:01.

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#16 Mensao

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Geschrieben 20 November 2016 - 12:43

Hallo Martin,

 

ich könnte hier noch "Gelb" von Jeff Noon beisteuern, oder auch "Chasm City" von Alastair Reynolds, auch wenn es hier ein Virus ist, der das Bewusstsein (arg) verändert. Wahnsinn, wieviele SF-Werke das Thema schon hatten, aber auch logisch. Mich stört es nicht, im Gegenteil, wenn es interessant behandelt wird, und das ist unabhängig von meiner persönlichen Einstellung zu Drogen. Ein drogenkonsumierender Protagonist ist auch kein Problem. Richard Morgan beschreibt z.B. den Funktionskonsum von seinem Söldner Kovacs in "Das Unsterblichkeitsprogramm" (altered carbon) auf hinreißende Weise. Wichtig ist, dass der Konsum, wie er in Deiner Geschichte beschrieben wird, nicht dem Eindruck, den der Protagonist auf Deine Leser machen soll, im Weg steht. Um das zu beurteilen müsste man Näheres über ihn wissen. Der Konsum allein reicht nicht aus.

 

Bis demnächst

 

Mensao



#17 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 21 November 2016 - 16:32

Alkohol ist nicht knifflig herzustellen.

 

:offtopic:

 

Yep...Am Anfang war das Bier

 

Ausgrabungen bei Göbekli Tepe deuten auch in diese Richtung

 

:offtopic:


Bearbeitet von Jorge, 21 November 2016 - 16:47.


#18 Selma die Sterbliche

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Geschrieben 21 November 2016 - 16:52

Um also zielgerichtet wieder   :ontopic:  :ValsWeizen: zu kommen - was brauen wir demnächst auf dem Mond und dem Mars? War ET (Nach Hause telefonieren) der erste Handysüchtige? Fragen über Fragen!


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#19 Nina

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Geschrieben 21 November 2016 - 19:29

Ich denke mal, dass das Erste, was im Weltraum oder auf anderen Planeten/Monden "gebraut" wird, Pruno sein wird. Also so wie im Gefängnis, da werden halt (Konserven)früchte, Ketchup, Brotstückchen, Zucker und andere von der Erde mitgebrachten Zutaten gesammelt und dann rein in eine Plastiktüte zum Vergären. Bis auf dem Mars der Hopfen sprießt, dauert es bestimmt noch länger.


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#20 simifilm

simifilm

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Geschrieben 21 November 2016 - 20:51

Somit kann ich also auch meine Geschichte ruhigen Gewissens publizieren. Mein einziges Bedenken ist, dass von dem Drogenkonsum der Figuren auf den Schriftsteller geschlossen wird. Was mir bei fremden Menschen ja im Prinzip egal ist, würde mich bei Bekannten schon stören.


Finde ich eine komische Angst. Hast du ähnliche Befürchtungen, wenn in einer deiner Geschichte eine Figur jemanden tötet, lügt oder sich sonst irgendwie nicht gesellschaftskonform verhält?

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktional Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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#21 Valerie J. Long

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Geschrieben 22 November 2016 - 09:02

Ich weiß nicht mehr genau, in welcher Folge, aber in den Romanen rund um das Tar-Aiym-Krang in seinem Homanx-Universum beschreibt Foster die Verwendung von Drogen zur Bewusstseinsveränderung von Jagdpiloten - immer ein Mensch und ein Thranx als Pilotenteam.

 

Weiterhin habe ich in meinem Bücherregal eine Kurzserie MilSF-Romane über eine Einheit alter Supersoldaten, die mit der Droge "Backlash" besondere Leistungen erzielte, nur dass es diese Droge nicht mehr gibt. Edit: Timothy Zahn, Die Blackcollar-Elite

 

Kenneth Bulmers "Nova-Mann" geht in eine ähnliche Richtung.

 

Schließlich verwende ich selbst eine Variante dieses Motivs.


Bearbeitet von Valerie J. Long, 22 November 2016 - 19:54.

  • • (Film) gerade gesehen: Endgame
  • • (Film) als nächstes geplant: Drachenzähmen leicht gemacht 3
  • • (Film) Neuerwerbung: Hellboy, Shazam, Bohemian Rhapsody

#22 Martin Walter

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Geschrieben 22 November 2016 - 16:34

Finde ich eine komische Angst. Hast du ähnliche Befürchtungen, wenn in einer deiner Geschichte eine Figur jemanden tötet, lügt oder sich sonst irgendwie nicht gesellschaftskonform verhält?

 

Sehr gutes Argument simifilm, aus diesem Blickwinkel habe ich das noch nicht betrachtet. Meine Befürchtung ist also vermutlich unbegründet.

 

Ich denke auch, dass der von einigen von euch beschriebene "Funktionskonsum" in unserer Leistungsgesellschaft künftig immer mehr zunehmen wird und habe dies deshalb auch in meiner Geschichte einfließen lassen (damit ist nicht Cannabis gemeint, denn das mindert die Funktionsfähigkeit wohl eher, außer vielleicht im kreativen Bereich).

Andererseits nimmt die Automatisierung auch immer mehr zu und erleichtert den Menschen die Arbeit. Schwierig...  :mellow: Aber das hängt wohl vom jeweiligen Beruf ab.


Bearbeitet von Martin Walter, 22 November 2016 - 16:35.

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#23 fictionality

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Geschrieben 23 November 2016 - 10:35

Viele meiner MegaFusion-Storys haben Drogen oder ähnliche Erfahrungen zum Inhalt. Ja, ich habe auch selbst Erfahrungen gemacht. Gute wie schlechte. Schau mal hier.

 

Meine Meinung: Ich glaube, das Verständnis davon was legal und illegal ist ändert sich ständig. Ich erinnere nur an den massiven Opiumkonsum bis in die 20er des 19. Jhs. Oder auch an den Missbrauch von Metamphetaminen im zweiten Weltkrieg. Am Ende hängt eine sinnvolle Nutzung auch immer davon ab, was legal vermarktbar ist. Das werden in Zukunft wieder vermehrt Hanfprodukte sein (mit und ohne THC). Am Ende ist es Aufgabe der Lobbyisten, sich zu einigen, dann werden auch Märkte für die diversen vorhandenen Substanzen entstehen. Kontrolle ist m. E. nur marginal möglich. Es sollten zwar Grenzen gezogen werden, jeder Einzelne sollte aber berechtigt sein, diese Grenzen für sich selbst auszuloten (d. h. erweitern oder weiter eingrenzen). Und: ein legaler Markt ist besser als ein unterdrückter Schwarzmarkt.


Bearbeitet von fictionality, 23 November 2016 - 10:40.


#24 Nina

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Geschrieben 23 November 2016 - 17:13

Und: ein legaler Markt ist besser als ein unterdrückter Schwarzmarkt.

​Da kann ich nur zustimmen, zumindest was Haschisch anbelangt. Illegal besorgt weiß man nicht, was drin ist. Als Droge selbst in reiner Form ist es meiner Einschätzung nach ähnlich wie Alkohol. Es ist kein Wundermittel, aber es ist jemand, der es mal konsumiert, auch nicht für alle Zeit verloren. - Und gerade wenn sich Krebspatienten einrauchen, glaube ich, dass das ihr geringstes Problem ist und es sehr viel schädlichere Schmerzmittel gibt. (Und der Appetit wird auch angeregt, was während einer Chemotherapie auch wünschenswert ist.)

 

Dazu werden durch den illegalen Handel kriminelle Machenschaften wie z.B. Menschenhandel finanziert. Irgendwelche Bauern werden unter schlimmsten Androhungen gezwungen, das Zeug anzubauen. - Da doch lieber kontrolliert Arbeitsplätze schaffen (im Anbau, aber auch Zwischenhandel und am Ende nette Coffeeshops und dergleichen) und ein paar zusätzliche Steuereinnahmen für den Staat.

 

Wobei Leute aus dem Ausland oft hin und weg sind, dass wir in Österreich so viel Schlafmohn rumstehen haben. Bekannte meiner Eltern waren fassungslos, dass es da Mohntäschchen zum Kaffee gab. Der Anbau ist in vielen Ländern sehr streng geregelt, weil man ja daraus starke Opiate herstellen kann. - Die Samen enthalten das Zeug aber (fast) nicht und wir haben das gerne auf den Brötchen und in Süßspeisen. Ich hätte aber nicht mitbekommen, dass wir ein sonderliches Problem mit Drogen dieser Art DESWEGEN hätten. Eher kommen fertige Produkte aus dem Ausland. - Nur müssen Mohnkapseln aus Gestecken inzwischen ausgekocht werden, weil ein paar Schlaumeier sich da einen Tee gekocht haben.


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#25 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

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Geschrieben 23 November 2016 - 17:45

@Nina: Nur müssen Mohnkapseln aus Gestecken inzwischen ausgekocht werden, weil ein paar Schlaumeier sich da einen Tee gekocht haben."

 

Ja, Wahnsinn, die müssen es ja nötig gehabt haben. Igitt, so alte verstaubte Dinger. Wenn ich da an die "Hexenpflanzen" in meinem Garten denke! Saftigen Mohn gibt es bei mir in drei verschiedenen Sorten, Stechapfel bzw. Datura wild und als Kübel, hin und wieder kommt sogar aus dem Vogelfutter die harmlose "Mary Jane"-Variante. Leider habe ich aber für Drogen gar keine Verwendung, meine Fantasie ist auch "ohne" schon ständig überhitzt.

 

 Na ja, mal wieder   :otsurprised:. Da fällt mir noch ein: sobald die Mohnkapsel trocken ist, sollte sie eigentlich eh unbrauchbar sein. Eigentlich braucht man die weiße Flüssigkeit aus den unreifen Kapseln, wie mir der Nachdruck eines alten Kräuterbuches verrät.

:ontopic: fallen mir MZB´s rote Darkover-Blumen ein (Kisereth mit ihren goldenen Pollen)... die hatten es in sich! http://www.delleray..../buchchara.html


Bearbeitet von Selma die Sterbliche, 23 November 2016 - 17:58.

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#26 Nina

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Geschrieben 23 November 2016 - 19:52

Ich denke, man kann schon noch was aus den getrockneten Kapseln rausholen. Es trocknet ja da alles Mögliche ein. Und notfalls reicht auch die Einbildung, wie bei den Leuten, die Cannabis rauchen und sich high fühlen, obwohl da gar kein THC drinnen ist. (Nein, nicht in jedem Cannabis.) Für "Qualitätsdrogen", speziell zum Verkauf, reicht es sicher nicht. Trotzdem Wahnsinn, was Leute für Experimente machen, keine Ahnung von der Dosierung oder man weiß auch nicht, ob das nicht mit irgendwelchen Mitteln behandelt wurde, um Schädlinge abzuschrecken. Schließlich soll so ein Gesteck ja auch drinnen lange halten und nicht zerfressen werden. Das ist was zum Thema, dass alles, was ein Mensch tun kann, irgendwann mal wer tut. - Aber verrückter als von einem Kerl in einem dunklen Park Zeug zu kaufen, dass man isst, trinkt, raucht oder sich gar spritzt ist es auch wieder nicht.

 

Ich finde Mohnblumen wunderschön. Ich hatte selbst welche im Garten, einfach, weil die zarten Blüten so hübsch sind. Die Kapseln habe ich gesammelt, um nächstes Jahr im Frühling wieder neu zu sähen. Konsumiert aus dem Garten werden bei mir lieber Beeren, Äpfel, Radieschen, Karotten usw.


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#27 Valerie J. Long

Valerie J. Long

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Geschrieben 23 November 2016 - 20:54

... Wehe, wenn du mit Mohnbrötchenkrümeln in Saudi-Arabien oder den Emiraten einreist ...
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#28 derbenutzer

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Geschrieben 23 November 2016 - 22:06

... Wehe, wenn du mit Mohnbrötchenkrümeln in Saudi-Arabien oder den Emiraten einreist ...

Also ist so etwas 

 

http://www.hiestand..../74065ebc29.jpg

 

als Mitbringsel eher ungeeignet? ;)  :)


Austriae Est Imperare Orbi Universo


#29 Valerie J. Long

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Geschrieben 24 November 2016 - 10:58

Also ist so etwas 

 

http://www.hiestand..../74065ebc29.jpg

 

als Mitbringsel eher ungeeignet? ;)  :)

 

http://www.spiegel.d...e-a-535092.html


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#30 Stefan9

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Geschrieben 24 November 2016 - 12:59

Nicht zu fassen.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

  • (Buch) gerade am lesen:James Blish Gewissensfall
  • • (Film) gerade gesehen: Zeugin der Anklage


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