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Neue PR-Miniserie TERMINUS


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246 Antworten in diesem Thema

#31 MoiN

MoiN

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Geschrieben 22 March 2017 - 09:17

Wieviele Autoren schreiben denn mit? Nur die bisher genannten?


πάντα ῥεῖ

 

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#32 Tostan

Tostan

    Infonaut

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Geschrieben 22 March 2017 - 12:19

Ein paar Namen wirst du  noch lesen ...


Bearbeitet von Tostan, 22 March 2017 - 12:20.


#33 MoiN

MoiN

    Galaktonaut

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Geschrieben 22 March 2017 - 14:09

... als da wären:

 

Marc A. Herren.
Ben Calvin Hary.
Michael Marcus Thurner.

Gerry Haynaly.
Björn Berenz.
Kai Hirdt.

Verena Themsen.

 

:D


πάντα ῥεῖ

 

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#34 Tostan

Tostan

    Infonaut

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Geschrieben 22 March 2017 - 17:04

Michael Marcus Thurner

Leo Lukas

Arndt Ellmer

Franz Borsch

Gerry Haynaly

Klaus N. Frick

 

:wink2:



#35 MoiN

MoiN

    Galaktonaut

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Geschrieben 23 March 2017 - 11:37

Klaus N. Frick
 

 

Cool! :D


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#36 Elena

Elena

    Katzengöttin

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Geschrieben 23 March 2017 - 21:00

Cool! :D

 

Das glaub ich erst, wenn ich's sehe. :lmaosmiley:


Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.

Dalai Lama


#37 Tostan

Tostan

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Geschrieben 24 March 2017 - 16:40

Rainer Nagel, seines Zeichens Verantwortlicher für die Infotransmitter, springt im aktuellen Infotransmitter in die Zukunft und verkündet nach der Rückkehr aus der Zukunft, dass es im nächsten Infotransmitter vielleicht den ersten Satz von Band 1 von Terminus zu lesen geben könnte ...

 

http://perry-rhodan....maerz-2017.html



#38 Tostan

Tostan

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Geschrieben 28 March 2017 - 15:47

Klaus N. Frick schreibt über Terminus, dass Rhodan ins 35. Jahrhundert alter Zeitrechnung blicken muss ...

http://perry-rhodan....-obelisken.html



#39 MoiN

MoiN

    Galaktonaut

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Geschrieben 31 March 2017 - 16:55

Das glaub ich erst, wenn ich's sehe. :lmaosmiley:

KNF hat ja schon Fantasy verfaßt und - wenn ich mch recht erinnere - soll aus seiner Feder im Herbst ein eine Millionen (!)  Zeichen umfassendes Werk, ebenfalls Fatasy erscheinen.

 

Und PR ist doch auch nur "Fantasy". :D


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#40 Elena

Elena

    Katzengöttin

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Geschrieben 31 March 2017 - 22:44

KNF hat ja schon Fantasy verfaßt und - wenn ich mch recht erinnere - soll aus seiner Feder im Herbst ein eine Millionen (!)  Zeichen umfassendes Werk, ebenfalls Fatasy erscheinen.

 

Und PR ist doch auch nur "Fantasy". :D

 

Also, dass er bereits geschrieben hat, ist mir bekannt. PR war bisher aber noch nicht darunter, soweit ich weiß. Und dass PR nur Fantasy sein soll: Pass auf, dass Du keine Kloppe kriegst! :rofl1:


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#41 Toloceste

Toloceste

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Geschrieben 01 April 2017 - 23:15

Den ultimativen Werkstattbericht von Uwe Anton enthält die SOL 86.

 

https://blaetterflug...mmt-die-sol-86/

 

Für Mitglieder der PERRY RHODAN-Fanzentrale ist das viermal im Jahr erscheinende Magazin ebenso im Mitgliedsbeitrag enthalten wie der alle zwei Monate erscheinende Newsletter, der sich ziemlich gemausert hat.

 

cover_sol86.jpeg


Bearbeitet von Anskis, 01 April 2017 - 23:15.


#42 Tostan

Tostan

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Geschrieben 04 April 2017 - 10:15

Es gibt Neuigkeiten zu Terminus, nämlich ein Zitat aus Band 1 ...

 

http://www.perry-rho...perguertel.html
 



#43 Nibor

Nibor

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Geschrieben 05 April 2017 - 19:33

Leseprobe Terminus 1: Zeitspringer



#44 Tostan

Tostan

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Geschrieben 08 April 2017 - 12:14

Live Chat in der FB Terminus Gruppe am 8.4.2017 von 17:00-18:00 Uhr mit Autor von Band 3

Uwe Anton stellt sich zw. 17:30 und 18:00 Uhr euren Fragen


Bearbeitet von Tostan, 08 April 2017 - 12:37.


#45 MoiN

MoiN

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Geschrieben 08 April 2017 - 17:09

Chatte, wem chat gegeben! :D ;)


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#46 Elena

Elena

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Geschrieben 08 April 2017 - 17:13

Chatte, wem chat gegeben! :D ;)

 

Und? Warst Du da?


Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.

Dalai Lama


#47 Tostan

Tostan

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Geschrieben 08 April 2017 - 19:11

In der Facebook-Gruppe findet ihr die fehlenden Absätze bis zum Kapitelende der Leseprobe von Band 1 ....



#48 Tostan

Tostan

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Geschrieben 11 April 2017 - 09:19

http://perry-rhodan....n-das-team.html

Weitere Infos zu Band 5 und 6
 



#49 Tostan

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Geschrieben 12 April 2017 - 10:52

http://perry-rhodan....h-terrania.html

Neue Infos zu Band 2

 



#50 Tostan

Tostan

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Geschrieben 13 April 2017 - 18:24

Infos zu den mitspielenden Figuren ...

http://perry-rhodan....er-figuren.html


 



#51 Tostan

Tostan

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Geschrieben 13 April 2017 - 20:51

Infos zu den mitspielenden Figuren ...

http://perry-rhodan....er-figuren.html


 

Ergänzend dazu:

Juki Leann und Darren Zitarra sind zwei neue Figuren, denen wir Leben eingehaucht haben. Das Konzept hat mich derart inspiriert, dass ich mich hingesetzt habe und die Lebensgeschichte der beiden Figuren innerhalb eines halben Tages ausgearbeitet habe. Die Figuren sitzen oder stehen dann vor mir und erzählen aus ihrem Leben und ich frage natürlicih nach. In diesem Figurendatenblättern finden sich dann Geburtsdatum, Jugenderlebnisse, Essensgewohnheiten und natürlich der detaillierte Lebenslauf. Ich will dann zum Beispiel wissen, ob sie Rot- oder Weißwein oder doch lieber Bier trinken. Und wie sie sich in lebensbedrohlichen Situationen verhalten: Kampf, Flucht oder doch lieber totstellen ...
Einiges, aber nicht alles fließt dann in die Romane ein.



#52 Tostan

Tostan

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Geschrieben 14 April 2017 - 16:13

Wollt ihr vor Erscheinen von Band 1 wissen, in welchem Auftrag
Juki Leann und Darren Zitarra unterwegs sind, was ihr Ziel ist und in welcher Zeit sie diesen Auftrag ausführen?

Falls ja, liest die Leseprobe von Terminus 1 in Heft 2904.

Diese ausführliche Leseprobe gibt es nicht als Download, sondern nur im gedruckten Heft und im ebook
Auf der LKS findet ihr auch noch zusätzliche Infos von Uwe Anton über die Serie.


Bearbeitet von Tostan, 14 April 2017 - 17:46.


#53 Elena

Elena

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Geschrieben 14 April 2017 - 19:45

Ergänzend dazu:

Juki Leann und Darren Zitarra sind zwei neue Figuren, denen wir Leben eingehaucht haben. Das Konzept hat mich derart inspiriert, dass ich mich hingesetzt habe und die Lebensgeschichte der beiden Figuren innerhalb eines halben Tages ausgearbeitet habe. Die Figuren sitzen oder stehen dann vor mir und erzählen aus ihrem Leben und ich frage natürlicih nach. In diesem Figurendatenblättern finden sich dann Geburtsdatum, Jugenderlebnisse, Essensgewohnheiten und natürlich der detaillierte Lebenslauf. Ich will dann zum Beispiel wissen, ob sie Rot- oder Weißwein oder doch lieber Bier trinken. Und wie sie sich in lebensbedrohlichen Situationen verhalten: Kampf, Flucht oder doch lieber totstellen ...
Einiges, aber nicht alles fließt dann in die Romane ein.

 

Wow, spannend zu erfahren, wie Du vorgehst beim Schreiben! :thumb:


Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.

Dalai Lama


#54 Tostan

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Geschrieben 14 April 2017 - 20:53

Wow, spannend zu erfahren, wie Du vorgehst beim Schreiben! :thumb:

 

Falls es dich genauer interessiert, kann ich hier meine Bericht zu den Stardust-Figuren aus Band 11 posten, der im Austria Con-Conbuch erschienen ist ...



#55 Gen. Bully

Gen. Bully

    Perrynaut

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Geschrieben 15 April 2017 - 15:54

Mach mal!
"Es gibt 5 Arten der Lüge: die gewöhnliche Lüge, den Wetterbericht, die Statistik, die diplomatische Note und das amtliche Kommuniqué" George Bernhard Shaw
"Bazinga!"

#56 Elena

Elena

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Geschrieben 15 April 2017 - 17:33

Mach mal!

 

Genau!


Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.

Dalai Lama


#57 Tostan

Tostan

    Infonaut

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Geschrieben 15 April 2017 - 17:51

Der Autor und seine Figuren

Anmerkung: Erschienen im Austria Con 2016 Conbuch.
copyright Roman Schleifer

 

 

Manche Figuren schreiben sich von selbst.

Wie das kommt?

Ich habe keine Ahnung, nur einige Vermutungen.

Vielleicht sprechen manche Figuren den Autor besonders an. Vielleicht kann sich der Autor auch nur gut in diese Figuren hineinversetzen. Vielleicht ist es auch jener Akt an Kreativität, die einen Autor zum Autor macht.

Wie auch immer.

Als ich für »Verwehendes Leben«, dem Band 11 der PERRY RHODAN-Miniserie STARDUST, drei Terraner für einen lebensgefährlichen Außeneinsatz suchte, traten sie bereits zu Beginn der Planungsphase in mein Arbeitszimmer.

Der eine, Alan Ghedi, stieß die Tür auf, warf sich in den Sessel, legte die Beine auf den Tisch, schlug mir auf die Schulter und sagte: »Alter, wir können loslegen. Wo brennt der Hut?«

Yarron Odac hingegen klopfte an der Tür. Nicht zu forsch, aber auch nicht zu zaghaft. Freudig öffnete ich ihm die Tür, kannte ich ihn doch von Band 2. Ich mochte ihn damals schon und ich wollte auf jeden Fall klären, ob er überlebt hatte oder nicht.

Nun, hatte er. :-)

Aber bereits nach Öffnen der Tür war ich verwundert. Er war nicht mehr der schüchterne Techniker von Band 2. Hatte er dort noch die Nase gerümpft, wenn jemand geraucht hatte, hing nun selbst ein Glimmstängel in seinem Mund. Sein Blick wich dem meinem nicht aus – wie ich aufgrund Band 2 erwartet hatte -, nein, er blickte mich voll Selbstvertrauen an, schüttelte mir die Hand, ging an mir vorbei und setzte sich wortlos in den Sessel neben Alan Ghedi. Die beiden wechselten ein paar Worte, schienen sich zu kennen.

Ich erfuhr, dass Alan Ghedi der Retter von Yarrons Vater gewesen war.

So bestätigte sich der alte Gucky-Spruch: »Die Welt ist ein Dorf, das Universum auch.«

Bevor ich mit Yarron und Alan weiterreden konnte, blinkte das Webcam-Symbol auf meinem Rechner. Professor Kulon Suurpanos begehrte ein Gespräch mit mir.

Yarron zuckte zusammen und verzog – Achtung Klischee – das Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen.

»Kulon ist der Albtraum jedes Studenten«, meinte er.

Nach Kulon Suurpanos Begrüßung verstand ich Yarron. Der Professor informierte uns, dass er uns zehn Minuten seiner kostbaren Zeit opfern würde und er über sich und seine Forschungserfolge im Bereich der statistischen Analysen referieren würde. Wir sollten konzentriert zuhören, denn sein Referat würde viele bahnbrechende Informationen enthalten.

»Ich verbitte mir daher jegliche Störung«, sagte er und schenkte Alan, Yarron und mir einen eindeutigen Blick.

Da saßen wir also und lauschten seinen hochtrabenden Worten. Ich gestehe, ich habe nur den Axioms-Witz verstanden.

Als er nach den Abschlussworten auflegen wollte, erinnerte ich mich daran, dass ich hier das sagen hatte. Das missfiel dem Herrn Professor zwar, aber gegen Fakten kam selbst er nicht an. Immerhin genügte ein Gedanke und er war raus aus der Story. Um ihn meine bessere Position zu verdeutlichen, ließ ich ihn daher erst einmal warten und nahm mir Ghedi zur Brust.

Freimütig erzählte mir der Stardust-Terraner von seiner Vergangenheit. Er war ein alter Haudegen, der jedes Fluggerät steuern konnte. So jemanden brauchte ich, denn Rhodan und Eritrea Kush würden nur einen der Besten der Branche anheuern. Während er aus seinem Leben erzählte, notierte ich mir geistig die interessantesten Erlebnisse. Bei der Geschichte über die Rettung von Yarrons Vater hakte ich nach.

»Wie bist du aus dem Asteroidenfeld ohne Ortung mit der defekten Space Jet gekommen?«

Mit fadenscheinigen Erklärungen wich er aus und log, was das Zeug hielt. Doch ich bohrte so lang nach, bis er gestand.

»Ich weiß auch nicht. Ich habe die Dinger gesehen und gefühlt. Ich wusste, wo die Asteroiden waren und erkannte die sicherste Route.«

»Hast du dich auf Paragaben testen lassen?«

Er schüttelte den Kopf und damit seine blonden, schulterlangen Haare.

Als ich dann noch seine Referenzen sah, war die Entscheidung klar. Ich erteilte ihm den Auftrag, die Space Jet zu fliegen.

Professor Kulon Suurpanos mischte sich ein. »Es stimmt mich nachdenklich, einem verurteilten Straftäter mit einem derart wichtigen Auftrag zu betrauen.«

»Verurteilter Straftäter?«, fragte ich.

Ghedi räusperte sich. »Es gab da einen Oberst …«, sagte er und erzählte, dass er einem Vorgesetzten die Meinung gegeigt hatte, weil er seine Untergebenen schikaniert hatte. Zuerst verbal und dann mit den Fäusten. Letzteres zu stark und zu oft. »Vier Jahre habe ich abgesessen. Sechsunddreißig folgen.«

Ich starrte ihn an.

Sollte ich ihn aus dem Gefängnis holen? Ihm eine zweite Chance geben? Immerhin hatte er einen Menschen getötet.

Wie würden die Leser darauf reagieren?

Ein guter Mann maßregelt einen »Bösen«, schießt über das Ziel hinaus, büßt für seine Tat und wird aus dem Gefängnis geholt, weil man seine Erfahrung und sein Können braucht. Würde man sich 1513 NGZ einfach über ein Gerichtsurteil hinwegsetzen, weil das Leben aller auf dem Spiel stand? Rechtfertigte das Leben vieler so eine Tat?

Ich verschob die Antwort auf diese Frage auf später und widmete mich Yarron Odac. Nach der Rettung von Perry Rhodan war er zum Medienstar avanciert. Sein Holobild und sein Name waren durch die Medien gegeistert. Kein Kamerad, der sich nicht mit ihm fotografieren lassen wollte. Höhere Dienstgrade salutierten vor ihm und einige wollten ihm die Hand schütteln.

»Kenne ich«, antwortete ich. »Nach dem Gewinn eines Metallica-Gewinnspiels mit Treffen der Band und europaweiten zweiminütigen TV-Auftritt wollten damals auf jedem Metallica-Konzert die Fans auch Fotos mit mir und mir die Hände schütteln.«

»Total schräg«, sagte Odac. »Ich habe doch nichts gemacht.«

Ich lächelte. »Genau wie ich. Aber, du hast den Unsterblichen gerettet.«

»Aber nur durch Zufall.« Er kratzte sich an die Brust.

»Spürst du die Reanimation?«

Er nickte. »Einstichstelle auf der Brust, den elektrischen Schlag am Herzen und manchmal sehe ich den Medoroboter, der über mir schwebt.«

»Wie gehst du damit um?«

Yarron sah mir direkt in die Augen. Ich kannte diesen Blick, hatte ihn schon zweimal in meinem Leben gesehen. Beide Male waren es Menschen, die dem Tod entkommen waren.

»Ich lebe intensiver. Dinge, die mich zuvor gestört haben oder vor denen ich Angst gehabt habe, interessieren mich nicht mehr.«

»Wie die Fehlerhäufigkeit der Mikrochips für die Waffenarme von STARA-I-sd-Kampfroboter?«, fragte ich, weil ihn das in Band 2 noch nervös hatte werden lassen.

Er nickte erneut. »Das Leben ist zu kurz, um sich über so etwas aufzuregen.«

Ich spürte, dass er noch etwas sagen wollte, also blickte ich ihn auffordernd an.

»In der Medostation ist mir bewusst geworden, dass es wichtig ist, aus welchem Grund man stirbt. Es gibt keinen besseren Grund für den Tod als Leben gerettet zu haben.

Professor Kulon Suurpanos meldete sich zu Wort. »So ein Blödsinn! Das eigene Leben ist viel zu kostbar, um es wegzuwerfen. Egal, für wen.«

Das war für mich das Zeichen, mich um den Professor zu kümmern. Dass er keinen Preis für den sympathischsten Stardust-Terraner gewinnen würde, war mir bereits bei seiner Begrüßung im Video klar geworden. Doch das konnte nicht alles sein. Zuerst wusste ich nicht, was es war, doch dann entdeckte ich eine Traurigkeit, die ich zuerst nicht einordnen konnte.

Grübelnd folgte ich ihm virtuell in sein Penthouse. Natürlich beschwerte er sich über die fürchterlichen Menschen, die auf dem Strand vor seinem Wohnhaus lagen. Er beruhigte sich erst, als er vor dem Gemälde von Chjang stand. Zärtlich strich er über den Rahmen des Gemäldes und rückte das Bild gerade.

»Er liebt es«, murmelte er mit trauriger Stimme.

»Wer?«, fragte ich.

Irritiert blickte mich Kulon an. Es war ihm sichtlich peinlich, dass er den Gedanken laut ausgesprochen hatte. Er ließ die Schultern hängen und deutete kraftlos auf eine der Türen.

Nachdem ich das Nebenzimmer betreten hatte, wusste ich, was er mit sich schleppte. Dort im extra eingerichteten Krankenzimmer lag Nunem, sein Lebensgefährte, im Koma. Ein tragischer Fall. Kulon war schuld an dem Unfall, der Nunem ins Koma gebracht hatte.

Während sich Kulon an Nunems Seite setzte, verabschiedete ich mich. Zurück im Arbeitszimmer war ich allein. Yarron und Alan waren gegangen, tranken vermutlich in einer Raumhafenbar ein paar Drinks und sprachen über die Rettung von Yarrons Vater.

Waren das die drei Terraner, denen Rhodan einen erfolgreichen Abschluss der Mission zutraute? Yarron und Alan würden sich gut verstehen, aber Kulon?

Er hatte Höhenangst, war übergewichtig und ein Theoretiker. Würde das nicht zwangsläufig zu Konflikten führen.

Ich grinste. Natürlich würde es das.

Allein die präpotente Art des Professors würde zumindest Alan Ghedi zur Weißglut treiben. Suurpanos selbst würde wiederum mit der Tatsache nicht umgehen können, dass er mit einem verurteilten Mörder zusammenarbeiten musste. Und mit den Rahmenbedingungen der Mission überfordert sein. Sehr gut. Sehr gut.

Doch halt!

Warum sollten die drei überhaupt an der Mission teilnehmen?

Gut, Yarron Odac war Soldat, dem konnte man das befehlen.

Alan Ghedi würde froh sein, wenn seine Gefängnisstrafe verkürzt oder getilgt wird.

Nur für Kulon Suurpanos gab es keinen Grund. Er würde nicht von der Seite seines Lebensgefährten weichen. Und der Typ, sich für andere zu opfern, war er auch nicht.

Erneut tauchte ich in seine Vorgeschichte ein und wurde fündig. Der Dreh- und Angelpunkt lag bei Nunem. Es gab eine experimentelle Studie, die ihn vielleicht heilen konnte. Doch der ausführende Arzt lehnte Nunem ab.

Ich überzeugte den Professor, dass sich sicher Möglichkeiten für eine Teilnahme Nunems finden würde, sobald er sich der Mission anschloss.

Und so war es auch.

Zufrieden rieb ich mir die Hände. Alle drei Missionskandidaten hatten ein Motiv, um auf die Mission zu gehen. Dass jeder von den drei für sich im Laufe der Story etwas herausschlug, fällt unter die Kategorie »Eigendynamik einer Story«.

Das ist übrigens auch ein seltsamer Umstand.

Der Autor hat eine genaue Vorstellung, wie die Figuren in der Story und jeder Szene agieren und plötzlich verselbstständigen sie sich.

Wie das kommt?

Ich habe keine Ahnung, nur einige Vermutungen.

Aber das ist eine Geschichte für das nächste Austria Con-Conbuch ...



#58 Elena

Elena

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Geschrieben 15 April 2017 - 21:12

So ist das also? Zumindest bei Dir! Eine Geschichte baut sich innerhalb Deines Geistes auf und nimmt mehr und mehr Gestalt an. Wow! Ich bewundere diese Phantasie! :wub:


Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.

Dalai Lama


#59 Tostan

Tostan

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Geschrieben 16 April 2017 - 10:29

So ist das also? Zumindest bei Dir! Eine Geschichte baut sich innerhalb Deines Geistes auf und nimmt mehr und mehr Gestalt an. Wow! Ich bewundere diese Phantasie! :wub:

 

Yep. Bei Juki wusste ich ja, was mit ihr passieren würde, dh. welche Anforderungen an die Figur gestellt wurde.
Da hab ich mich hingesetzt, die Augen geschlossen und hab zuerst nach einem Aussehen gesucht. Als ich dann spontan das Gesicht einer bekannten Sportlerin vor mir hatte, habe ich plötzlich eine Hand auf der Schulter gespürt und eine weibliche Stimme gehört. "Was sagt eigentlich deine Freundin dazu, dass du an andere Frauen denkst?"
Darauf ich: "Das ist nur zu Recherchezwecken und gehört zum Jobprofil. Und da du netterweise schon vorbeigeschaut hast, hätte ich da ein paar Fragen."

"Was hältst du davon, wenn ich dir deine Fragen bei einem Abendessen beantworte?"
Tja und dann saßen wir bei einem Drei-Sterne-Koch, den Juki ausgewählt hatte, aßen Miral-Taube mit Mango- und Purpel-Curry-Soße und sie beantwortete mir alle Fragen ...
 


Bearbeitet von Tostan, 16 April 2017 - 10:30.


#60 Toloceste

Toloceste

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Geschrieben 16 April 2017 - 13:26

@Tostan

Ein Glück, dass du schreibst. Andere Leute kommen wegen so was in die Klapsmühle.




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