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US Präsidenten in SF Romanen


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12 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 11 August 2017 - 09:42

Ich bin mir nicht sicher ob wir das Thema schon mal hatten, wenn ja, wäre ein Tipp hilfreich und man könnte diesen Thread wieder löschen.

Aber ein Blick auf die Nachrichtenseite mit Trump und Kim, da ist man nicht sicher, ob man lachen soll (weil es irgendwie witzig ist) oder heulen (weil es ja auch brandgefährlich ist und daher nicht lachhaft).

An welche SF Romane würdet ihr euch erinnern wenn es um US Präsidenten geht, die ein wenig...anders sind und die Welt in eine große Krise geführt haben?



#2 My.

My.

    www.sfcd.eu

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Geschrieben 11 August 2017 - 09:52

Warum willst du dich auf US-Präsidenten beschränken?

 

My.


Kontaktdaten? Hier. Oder hier.

Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd! (MediaMarkt)


#3 quanat

quanat

    Infonaut

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Geschrieben 11 August 2017 - 09:57

Warum willst du dich auf US-Präsidenten beschränken?

 

My.

 

Und warum auf Romane?

 

Eine Liste fiktionaler US-Präsidenten https://en.wikipedia...e_United_States

 

Für Film einfach zu beantworten: Präsident Muffley, gespielt von Peter Sellers in Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (Stanley Kubrick, 1964)



#4 fancy

fancy

    Cybernaut

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Geschrieben 11 August 2017 - 13:03

Ich gestehe, in diesem Zusammenhang schon mehrfach an Greg Stillson aus Dead Zone  von King gedacht zu haben, aber das war kein SF. 


Fang nicht an, Dinge zu tun, tu sie einfach!

Wer wenig denkt, irrt viel (Leonardo da Vinci)
Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
Wenn Kritiker uneins sind, befindet sich der Künstler im Einklang mit sich selbst. (Oscar Wilde)

 

www.mluniverse.wordpress.com


#5 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 11 August 2017 - 13:10

Die Beschreibung klingt interessant. Lohnt das Buch?



#6 Ender

Ender

    Biblionaut

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Geschrieben 11 August 2017 - 13:21

Kazuaki Takano: "Extinction"

Dort spielt ein US-Präsident namens Burns eine nicht unerhebliche Rolle. Ich meine mich zu erinnern, dass er dabei als ziemlich skrupellos, egozentrisch und brutal dargestellt wird.

Total unrealistisch ...



#7 Ender

Ender

    Biblionaut

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Geschrieben 11 August 2017 - 13:29

Und der aus aktuellem Anlass neu aufgelegte Klassiker "Das ist bei uns nicht möglich" von Sinclair Lewis wurde von Jorge ja schonmal in einem eigenen Thread erwähnt: http://www.scifinet....ch/?hl=sinclair


Bearbeitet von Ender, 11 August 2017 - 13:29.


#8 fancy

fancy

    Cybernaut

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Geschrieben 11 August 2017 - 13:31

Kazuaki Takano: "Extinction"

Dort spielt ein US-Präsident namens Burns eine nicht unerhebliche Rolle. Ich meine mich zu erinnern, dass er dabei als ziemlich skrupellos, egozentrisch und brutal dargestellt wird.

Total unrealistisch ...

:bighlaugh: Aber echt ... So was von unrealistisch ... 

 

@Michael: Mir hat es sehr gut gefallen. Aber du kennst ja Kings Stil. Wenn der dir liegt, solltest du es lesen, und mir danach sagen, wie dir das Buch gefallen hat und die Lösung des Problems ...


Fang nicht an, Dinge zu tun, tu sie einfach!

Wer wenig denkt, irrt viel (Leonardo da Vinci)
Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
Wenn Kritiker uneins sind, befindet sich der Künstler im Einklang mit sich selbst. (Oscar Wilde)

 

www.mluniverse.wordpress.com


#9 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 11 August 2017 - 16:14

Im Film "Iron Sky" spielt Stephanie Paul die US-amerikanische Präsidentin, die im Film mW keinen Namen trägt, dafür umso deutlichere Züge von Sarah Palin. Ihrer Eitelkeit ist die Mondmission zu verdanken, die die gehime Nazi-Mondstation erst aufstöbert.

 

Gruß

Ralf


Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)

ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
  • (Buch) gerade am lesen:H.W. Franke "Zone Null"
  • (Buch) als nächstes geplant:U. Hermann "Versuchsreihe 13"

#10 Jorge

Jorge

    Temponaut

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Geschrieben 11 August 2017 - 21:37


Wählt Loki

 

Peter Scaevola

'68: A Novel of Presidential Politics

 

Eric Koch

Die Spanne Leben

 

Octavia Butler

Parable of Talents

 

Robert A. Heinlein

Wenn das so weitergeht



#11 derbenutzer

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    Phagonaut

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Geschrieben 12 August 2017 - 22:39

Momentan fallen mir dazu ein:

 

Neal Stephenson, Seveneves (dt. Amalthea)

 

Die US-Präsidentin Julia Bliss Flaherty spielt - heftigst untertrieben - eine etwas unrühmliche Rolle, während die Menschheit um ihr Überleben kämpft.

 

 

Stephen Baxter, Titan (dt. Titan)

 

Die intellektuelle Dürftigkeit des Präsidenten ist mit ein Grund dafür, dass für die gesamte Menschheit – wieder heftigst untertrieben – höchst unerfreuliche Ereignisse eintreten.

 

 

Jack McDevitt, Moonfall

 

Präsidenten im Doppelpack: Der Vizepräsident feiert etwas Bestimmtes am Mond, der amtsführende ist gegen die Raumfahrt – und auf der Erde …

Plötzlich passiert etwas, das mit einem weiter entwickelten Raumfahrtprogramm möglicherweise …

 

 

LG

 

Jakob


Ich und mein SUB

 

Austriae Est Imperare Orbi Universo

  


#12 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 13 August 2017 - 14:56


„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“

Buck Rogers

  • (Buch) gerade am lesen:Emily St. John Mandel - Das Licht der letzten Tage
  • (Buch) als nächstes geplant:Cixin Liu - Die drei Sonnen
  • • (Buch) Neuerwerbung: Gilles Kepel - La Fracture
  • • (Film) gerade gesehen: Zero Dark Thirty
  • • (Film) als nächstes geplant: London Has Fallen
  • • (Film) Neuerwerbung: An jedem verdammten Sonntag

#13 Jorge

Jorge

    Temponaut

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Geschrieben 14 August 2017 - 17:27

An welche SF würdet ihr euch erinnern wenn es um US Präsidenten geht, die ein wenig...anders sind

 

George Alec Effinger

Die Alleswisser

 

In dieser Kurzgeschichte verhalten sich nicht nur die Aliens sondern auch der Führer der freien Welt (ob diejenigen, die den Begriff in der Realität prägten, wohl geahnt haben mögen, das dieser anno 2017 wortwörtlich :lol:   zu nehmen ist?) anders als gemeinhin bei solchen Erstkontakten:

 

Ich saß hinter meinem Schreibtisch und las einen Bericht über die Situation des braunen Pelikans, als der Staatssekretär hereinplatzte. "Mr. President", sagte er mit weit aufgerissenen Augen, "die Aliens sind da!" Als müßte ich irgendeine Idee haben, was nun zu tun sei.

"Ich verstehe", erwiderte ich. Bereits während meiner ersten Amtsperiode hatte ich gelernt, daß "Ich verstehe" eine der sichersten und nützlichsten Antworten war, die ich ganz gleich in welcher Situation geben konnte. Wenn ich sagte "Ich verstehe", wurde damit angezeigt, daß ich die Neuigkeiten zur Kenntnis genommen und verstanden hatte und nun weitere Einzelheiten und Kommentare erwartete. Damit schlug ich den Ball zurück ins Feld meiner Berater. Erwartungsvoll blickte ich den Staatssekretär an. Ich hatte mir meine nächste Reaktion schon zurechtgelegt für den Fall, daß er nichts weiter vorzubringen hatte. Meine nächste Bemerkung wäre ein "Nun?". Damit zeigte ich an, daß ich das Problem fest im Griff hatte, daß man jedoch nicht von mir erwarten konnte, daß ich eine endgültige Entscheidung traf, ohne ausreichende Informationen erhalten zu haben; und daß er nicht ins Oval Office platzen sollte, solange er keine weiteren Einzelheiten anbieten konnte. Deshalb hatten wir ein strenges Protokoll; deshalb hatten wir die entsprechenden Kanäle; deshalb hatten wir Berater. Die Wähler dort draußen im Lande wollten schließlich auch nicht, daß ich Entscheidungen traf ohne entsprechende Informationen. Falls der Sekretär mir nichts weiter zu berichten hatte, dann hätte er gar nicht erst das Oval Office betreten sollen. Ich blickte ihn noch etwas länger an.

"Nun?" fragte ich endlich.

"Das ist alles, was wir im Augenblick wissen", sagte er mit deutlichem Unbehagen. Ich starrte ihn noch einige Sekunden lang vorwurfsvoll an und machte dabei zwei weitere Punkte, während er sich keinen Rat wußte. Ich wendete mich wieder meinem Pelikan-Bericht zu und entließ ihn. Ich würde mich ganz bestimmt nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich weiß von nur einem einzigen Präsidenten, der sich in seiner Amtszeit überrumpeln ließ, und wie es dem ergangen ist, wissen wir alle. Während der Staatssekretär die Tür zu meinem Büro leise schloß, lächelte ich. Irgendwann würden Aliens sicherlich ein Riesenproblem werden, aber noch waren sie nicht mein Problem. Ich hatte noch etwas Zeit.

Doch ich mußte feststellen, daß ich mich nicht mehr richtig auf die Pelikanfrage konzentrieren konnte. Selbst der Präsident der Vereinigten Staaten hatte etwas Phantasie, und falls der Staatssekretär wirklich recht hatte, dann würde ich schon verdammt bald diesen Aliens gegenübertreten müssen. Ich hatte Geschichten über Aliens gelesen, als ich noch ein Kind war, ich hatte auch im Kino und im Fernsehen alle möglichen Arten von Aliens gesehen, doch dies nun waren die ersten Aliens, die auf ein Schwätzchen vorbeikamen. Schön, ich würde nicht der erste Präsident der Vereinigten Staaten sein, der sich vor den Besuchern aus einer fremden Welt zum Narren machen würde. Ich würde mich umfassend informieren lassen. Ich rief den Verteidigungsminister an. "Wir müssen für diesen Fall einen besonderen Operationsplan aufstellen", erklärte ich ihm. "Wir haben doch für alle möglichen Ereignisse unsere speziellen Pläne." Das stimmte; das Verteidigungsministerium verfügte über Szenarios für ausgesprochen bizarre Fälle wie die Revolution und die Einsetzung einer imperialistisch-faschistischen Regierung in Liechtenstein oder die weltweite Ausbeutung der Selenvorräte.

"Einen Augenblick, Mr. President", sagte der Minister. Ich konnte ihn mit jemand murmeln hören. Ich hielt den Hörer ans Ohr und starrte aus dem Fenster. Hysterisch rannten die Menschen dort umher. Wahrscheinlich wegen der Aliens. "Mr. President?" erklang die Stimme des Verteidigungsministers. "Ich habe einen der Aliens hier bei mir, und er rät uns, denselben Plan zu benutzen, den Präsident Eisenhower benutzt hatte."

Ich schloß die Augen und seufzte. Ich haßte es, wenn sie so redeten. Ich wollte Informationen, statt dessen kamen sie mir mit solchem Quatsch und wußten doch, daß ich vier oder fünf weitere Fragen würde stellen müssen, um überhaupt die Antwort auf die erste richtig verstehen zu können.

(S.267 - 269)

 

aus

Donald A. Wollheim / Arthur W. Saha (Hg.)

Worlds Best SF 4

Bastei Lübbe Taschenbuch

Science Fiction Special

Band 24069

Deutsche Lizenzausgabe 1985


Bearbeitet von Jorge, 14 August 2017 - 17:33.





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