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Eine Saison der Kurzatmigen – Anmerkungen zur deutschen SF-Story-Szene 2016


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118 Antworten in diesem Thema

#1 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 09 October 2017 - 13:29

Auf unserer Webseite gibt es jetzt einen ausführlichen, wie immer kenntnisreichen und kritischen Artikel von Michael K. Iwoleit über die in 2016 erschienenen deutschen Kurzgeschichten: hier.

 

Das Team von deutsche-science-fiction.de bedankt sich für diese umfangreiche und honorarfrei überlassene Arbeit!

 

Die enthaltenen Thesen können gerne hier diskutiert werden, der Link hierher steht unter dem Artikel.


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#2 ShockWaveRider

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    verwarnter Querulant

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Geschrieben 09 October 2017 - 13:36

Unter den beiden regelmäßig erscheinenden deutschen SF-Storymagazinen Exodus, herausgegeben von Olaf Kemmler, René Moreau und Fabian Tomaschek, und Nova, herausgegeben von Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit, hat Exodus inzwischen – das darf man neidlos anerkennen – die Füh­rungsrolle übernommen, nicht nur weil Nova aus personellen Gründen seine Aktivitäten vorläufig auf eine Ausgabe pro Jahr herunterfahren musste, sondern insbesondere weil Exo­dus sich stetig weiterentwickelt hat und die editorische Arbeit der Herausgeber immer besser wird. 

 

 

Hut ab vor der Anerkennung für das 'Kongruenz'-Magazin (von Konkurrenz mag ich nicht reden) und vor der selbstkritischen Beurteilung der Nova-Leistung!

 

Gruß

Ralf


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#3 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 09 October 2017 - 14:49

Bei der Beurteilung einzelner Geschichten kann man natürlich immer unterschiedlicher Meinung sein. Aber die Aussage, dass die Herausgeber die Messlatte höher legen und schwaches Material konsequent aussondern sollten, der Gedanke kam mir auch schon oft. Da sind einige Geschichte die man liest, da wäre eine Überarbeitung nicht nur lohnenswert, sondern auch wünschenswert gewesen.

 

Kommt der Artikel eigentlich trotzdem im SF Jahr 2017?


Bearbeitet von Mammut, 09 October 2017 - 15:10.


#4 My.

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Geschrieben 09 October 2017 - 15:15

Tja. Boldt und Klöpping auffe Fresse.

Wer weiß, wofür es gut ist.

 

My.


Kontaktdaten? Hier. Oder hier.

Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd! (MediaMarkt)


#5 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 09 October 2017 - 16:32

Bis auf einzelne Urteile stimme ich auch inhaltlich überein.

 

Eine persönliche Ergänzung von mir im Zusammenhang mit der Qualitätsfrage:

 

Aus meiner Sicht ist der Hauptgrund für den Mangel an starken Kurzgeschichten die lächerlich kleine Leserschar. Folgen sind klitzekleine Auflagen, wenig (qualifiziertes) Feedback, von Honorar brauchen wir gar nicht reden ... wer macht sich da noch die Arbeit, eine starke Kurzgeschichte zu produzieren?


NEU, jetzt auch auf echtem Papier:  Petware - meine besten Storys aus der c't |||  uwepost.de ||| 


#6 quanat

quanat

    Cybernaut

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Geschrieben 09 October 2017 - 16:39

[ .... ] Eine persönliche Ergänzung von mir im Zusammenhang mit der Qualitätsfrage:

 

[ .... ] von Honorar brauchen wir gar nicht reden ... wer macht sich da noch die Arbeit, eine starke Kurzgeschichte zu produzieren?

 

Leidenschaftliche Künstler?



#7 Dyrnberg

Dyrnberg

    Yoginaut

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Geschrieben 09 October 2017 - 16:55

Gäbe es mehr, die Kurzgeschichten so genau und mit so viel kritischer Liebe lesen und vor allem als Genre tatsächlich ernst nehmen, wäre dies für die Qualität der Geschichten wohl kein Schaden.

 

(Mein persönliches Problem liegt im Übrigen hier auch irgendwo begraben: Wenn ich eine Kurzgeschichte in einer Anthologie oder Journal wirklich mies finde, schreibe ich das nicht hier nieder. Warum? Weil ich den Autoren, die oft mitlesen, nicht zu nahe treten will. Und weil ich eben denke: Ist nur eine Kurzgeschichte eines Hobbyautors. Und überhaupt: Wer bin denn ich, dass ich hier Kritik üben dürfte? Aber vielleicht ist das ein falscher Zugang? Vielleicht würde man das Genre mehr ernst nehmen, wenn man auch mal offen Kritik übt.)



#8 C. J. Knittel

C. J. Knittel

    Typonaut

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Geschrieben 09 October 2017 - 17:10

Ich denke es gibt zu wenige, die Kurzgeschichten lesen. Eben weil sie so kurz sind. Dicke Bücher verkaufen sich besser. Gäbe es einen kommerziellen Markt, würden KG auch erst genommen.


Bi-lal kaifa
(Mehr muss nicht gesagt werden)


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#9 Mammut

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    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 09 October 2017 - 17:59

Leidenschaftliche Künstler?


Na ja, manche machen sich die Arbeit und schreiben ein Werk von 200-1000 Seiten und dann interessiert sich auch kein Arsch dafür. Da ist man als leidenschaftlicher Künstler bei Kurzgeschichten doch besser bedient, oder? (Entgegnung bezieht sich auf den Beitrag von Uwe Post)

#10 augenfisch

augenfisch

    Yoginaut

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:01

Gäbe es mehr, die Kurzgeschichten so genau und mit so viel kritischer Liebe lesen und vor allem als Genre tatsächlich ernst nehmen, wäre dies für die Qualität der Geschichten wohl kein Schaden.

 

(Mein persönliches Problem liegt im Übrigen hier auch irgendwo begraben: Wenn ich eine Kurzgeschichte in einer Anthologie oder Journal wirklich mies finde, schreibe ich das nicht hier nieder. Warum? Weil ich den Autoren, die oft mitlesen, nicht zu nahe treten will. Und weil ich eben denke: Ist nur eine Kurzgeschichte eines Hobbyautors. Und überhaupt: Wer bin denn ich, dass ich hier Kritik üben dürfte? Aber vielleicht ist das ein falscher Zugang? Vielleicht würde man das Genre mehr ernst nehmen, wenn man auch mal offen Kritik übt.)

 

Wenn man kein Feedback bekommt, kann man sich auch nicht entwickeln. Deswegen bin ich über jede Kritik - nun, natürlich nicht immer erfreut, aber ich weiß, was ich beim nächsten Mal anders machen kann.

 

Und diese Haltung: wer bin ich , dass ich kritisieren darf? habe ich noch nie richtig verstanden. Du bist der Leser, für dich wird das alles verfasst. Damit bist du Endkunde, Konsument. Du darfst sagen, was dich stört. Ob es ein Autor dann beim nächsten Mal bedenkt, ist eine andere Sache.


Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Behrend

Der Zusammenbruch einer Illusion ist immer auch ein Tor, das sich zu einem Wunder hin öffnet.
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#11 Naut

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:11

Ach ja, das Thema wieder ...

Nach meiner Erfahrung lohnt sich Kritik für den Kritiker nicht, weil er sich damit meist unbeliebt macht, und für den Autor nicht, weil er das, was in der Kritik lohnend wäre, oft übersieht oder aus anderen Gründen nicht annimmt.

Trotzdem finde ich Michaels Auseinandersetzung mal wieder lohnend, gehaltvoll und kenntnisreich. Es ist ihm schon anzurechnen, einem dermaßen toten Genre wie der SF-Kurzgeschichte so viel Mühe zu widmen.

Würde ich auch so urteilen, wenn ich schlechter davongekommen wäre?
Bestimmt, oder hoffentlich, denn aus welchen Gründen auch immer schlechte Arbeit abzuliefern nützt niemandem: Ser Leser ist enttäuscht, und Autoren und Verlegern bröckelt der Markt weg.
Semantomorph: Mein Blog, meine Geschichten
Liest gerade: Kruschel: Das Universum nach Landau; Lansdale: Machos und Macheten

D9E: Das Haus der blauen Aschen | Die Seelen der blauen Aschen | Die Sonne der Seelen
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#12 lapismont

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:13

Und diese Haltung: wer bin ich , dass ich kritisieren darf? habe ich noch nie richtig verstanden. Du bist der Leser, für dich wird das alles verfasst. Damit bist du Endkunde, Konsument. Du darfst sagen, was dich stört. Ob es ein Autor dann beim nächsten Mal bedenkt, ist eine andere Sache.

Sehe ich auch so. Kritische Worte sind nicht leicht einzustecken, aber wenn man wirklich besser werden möchte, setzt man sich damit auseinander.

 

Mit MKIs Artikel befasse ich mich später, bin aber grundsätzlich froh, dass er es macht und hoffe, er ist wieder knallhart und ehrlich.


Bearbeitet von lapismont, 09 October 2017 - 18:14.

Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#13 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:19

Tja. Boldt und Klöpping auffe Fresse.

Wer weiß, wofür es gut ist.

 

My.

 

Du kennst mich doch schon eine Weile, Michael

Oft hört es sich so an, als wollte ich herdenweise Hammelbeine langziehen.

Aber das ist nicht die primäre Motivation.

 

Ich unterstelle Dir, daß Du möglichst gute Bücher produzieren willst. Nach

meinem besten Wissen und Gewissen ist aber bei den Anthologien von 

Sven und Ralf einiges daneben gegangen, und Skora/Hebben/Rößler

haben einfach bessere Arbeit geleistet. So wie auch, nach jedem vernünftigen

Maßstab, Exodus in letzter Zeit aus vielerlei Gründen bessere Arbeit geleistet

hat als Nova (was nicht heißen soll, daß wir den drei Schandbuben René, Olaf 

und Fabian nicht demnächst wieder mächtig Feuer unterm Hintern machen

wollen...) Als Außenstehender, der ich nicht bin, würde sowohl ich p.machinery

wie auch der Nova-Crew empfehlen, ihre Produktionspraxis noch einmal

grundsätzlich zu überdenken. Das sollte und kann besser gehen.

 

Wer mein Urteil für verfehlt hält, hat immer die Möglichkeit, mit sachlichen

Argumenten dagegen zu halten. Er könnte sich auch an erfahrenere und

belesenere Kollegen wie etwa Franz Rottensteiner wenden und schauen,

was die sagen. Nach den Rückmeldungen in den letzten drei Jahren darf

ich für mich aber in Anspruch nehmen, daß ich mich als nicht allzu inkompetent

erwiesen habe.

 

Schöne Grüße

Michael



#14 Mammut

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:28

Vielleicht wäre eine monatliche Top 10 oder 20, analog zu der PAN Roman Liste, für Kurzgeschichten eine nette Einrichtung.

#15 ShockWaveRider

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:29

SF Dinos lobhuddeln sich mal wieder selbst. Wie immer :-).

Alfred? Ich dachte, du seist tot.

Mulmiger Gruß
Ralf
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#16 HMP

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:37

Alfred? Ich dachte, du seist tot.

Mulmiger Gruß
Ralf

 

Der Troll ist bekannt. Vielleicht geht bald die Sonne auf ...


Universal Columnist

Mein Fantasy-Erstling beim Verlag Torsten Low: ARKLAND - Aufbruch ins Gestern

HMPs Kolumne bei Fantasyguide

Rettungskreuzer Ikarus

Die 9. Expansion

  • (Buch) gerade am lesen:Momentan wenig Zeit, sollte aber mal wieder ...

#17 lapismont

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:41

Erstaunlicherweise decken sich meine Eindrücke zu Gamer und Nova 24 mit denen von MKI. Und offensichtlich hab ich mit Exodus 35 einfach Pech gehabt und eine schwächere Ausgabe erwischt (aber die Grafiken, machen das ja eh mehr als wett).


Bearbeitet von lapismont, 09 October 2017 - 18:52.

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#18 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:44


Aus meiner Sicht ist der Hauptgrund für den Mangel an starken Kurzgeschichten die lächerlich kleine Leserschar. Folgen sind klitzekleine Auflagen, wenig (qualifiziertes) Feedback, von Honorar brauchen wir gar nicht reden ... wer macht sich da noch die Arbeit, eine starke Kurzgeschichte zu produzieren?

 

Wenn man den Blick nicht auf die SF und schon gar nicht auf die deutsche verengt, gibt es einen Haufen Autoren, die das tun.

 

Generell ist richtig: in der Weltliteratur der letzten 30 Jahre gab es nur nur noch eine Handvoll Autoren, die sich in erster Linie mit 

Kurzgeschichten ein internationales Renommee erarbeitet haben. Spontan fallen mir da nur Alice Sheldon (James Tiptree jr.),

Alice Munro, Andre Dubus und William Trevor ein. Selbst ein genialer Kurzgeschichtenautor wie John Updike, bei dem zwanzig 

Bände mit Stories immerhin ein Drittel des Gesamtwerks ausmachen, hat Stories in erster Linie nebenher geschrieben

(was in seinem Fall auch eine Frage des Naturells gewesen sein dürfte).

 

Der Rückgang kommerzieller Bedeutung, den die Kurzgeschichte erlitten hat, ist allerdings global nicht durchgängig festzustellen.

In China z.B. sind Ultrakurzgeschichten von bis zu 150 chinesischen Schriftzeichen (bis etwa vier Druckseiten) ein Riesending, mit

tausenden Neuerscheinungen pro Jahr. Zugegeben, 1,3 Milliarden potentielle Leser sind eine Hausnummer, mit der man die eine

oder andere Rakete abfeuern kann.

 

Kurz gesagt: Die Kurzgeschichte ist tot, weigert sich aber nach wie vor, standesgemäß zu verwesen.


SF Dinos lobhuddeln sich mal wieder selbst. Wie immer :-).

 

Hier gibt's Dinos? Wen? Ich hätte gern einen für meine Katze.


Bearbeitet von Michael Iwoleit, 10 October 2017 - 00:29.


#19 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 09 October 2017 - 18:53

 

Mit MKIs Artikel befasse ich mich später, bin aber grundsätzlich froh, dass er es macht und hoffe, er ist wieder knallhart und ehrlich.

 

Es war leider das letzte Mal. Ich bin ein elender Langsamleser und 200 bis 300 Stories für einen einzigen Artikel lesen,

ist auf Dauer einfach zu zeitaufwendig. Ich hab's ein paar Mal gemacht in der Hoffnung, es könne den Lesern und

Autoren von Nutzen sein. Aber er verschleißt auch. Helmuth Mommers hat Vergleichbares auch nur für ein paar Jahre

gemacht.

 

Wenn allerdings meine Domain www.iwoleit.de eingerichtet ist und diverse meiner Kulturprojekte von Second Life ins

Web verlagert wurden, wird's auch immer wieder, hoffe ich, Interessantes zur SF- und zur Kurzgeschichte im Allgemeinen

frei zu lesen geben. Habt also gelegentlich ein Argusäuglein in diese Richtung.



#20 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 09 October 2017 - 19:02

Wenn man kein Feedback bekommt, kann man sich auch nicht entwickeln. Deswegen bin ich über jede Kritik - nun, natürlich nicht immer erfreut, aber ich weiß, was ich beim nächsten Mal anders machen kann.

 

Und diese Haltung: wer bin ich , dass ich kritisieren darf? habe ich noch nie richtig verstanden. Du bist der Leser, für dich wird das alles verfasst. Damit bist du Endkunde, Konsument. Du darfst sagen, was dich stört. Ob es ein Autor dann beim nächsten Mal bedenkt, ist eine andere Sache.

 

Feedback ist nützlich, aber gelegentlich muß ein Autor sich darüber auch hinwegsetzen können. Wichtiger als Feedback ist,

meiner Erfahrung nach, ständige Beschäftigung mit Autoren, die besser sind, oder einfach mit allgemein bewährten Standards.

So wie ein Musiker, der handwerklich ins Schwimmen kommt, vielleicht einfach mal wieder ein paar Bach-Präludien spielt, steht

es jedem Story-Schreiber gut zu Gesichte, wenn er in Zeiten der Unsicherheit mal wieder den guten alten Poe, Bierce, Cechov

oder die "Dubliners" hervorholt.

 

Wenn es jemandem, wie in Deinem Fall, gelungen ist, sich in zehn Jahren um 500 % zu verbessern, dürften Kritikermeinungen

oder das Feedback des erstlesenden Gatten von begrenzter Bedeutung gewesen sein. Da mußt Du, aus eigener Einsicht und

Motivation, etwas gemacht haben, das für Dich funktioniert hat.


Bearbeitet von Michael Iwoleit, 09 October 2017 - 20:03.


#21 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 09 October 2017 - 19:05

Erstaunlicherweise decken sich meine Eindrücke zu Gamer und Nova 24 mit denen von MKI.

 

So erstaunlich ist das gar nicht. Selbst zwei Leute mit ganz unterschiedlichem Naturell wie

etwa Helmuth Mommers und ich sind uns bei der Beurteilung, welche Stories hervorragend

und welche schlecht sind, zu über 90% einig. Diskutiert wird eher bei den mittelmäßigen

Geschichten, wo die Differenzierung naturgemäß schwieriger ist.



#22 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 09 October 2017 - 19:57


(Mein persönliches Problem liegt im Übrigen hier auch irgendwo begraben: Wenn ich eine Kurzgeschichte in einer Anthologie oder Journal wirklich mies finde, schreibe ich das nicht hier nieder. Warum? Weil ich den Autoren, die oft mitlesen, nicht zu nahe treten will. Und weil ich eben denke: Ist nur eine Kurzgeschichte eines Hobbyautors. Und überhaupt: Wer bin denn ich, dass ich hier Kritik üben dürfte? Aber vielleicht ist das ein falscher Zugang? Vielleicht würde man das Genre mehr ernst nehmen, wenn man auch mal offen Kritik übt.)

 

Das ist etwas, das mich regelmäßig auf die Palme bringt (no offence intended) Diese schauderhafte Neigung, nicht sachlich zu argumentieren,

sondern alles als persönliche Beleidigung aufzufassen. Wenn ich mir alles, was Pukallus und Hahn mir im Laufe der Jahrzehnte eingebleut

haben, so zu Herzen genommen hätte, wäre ich heute noch mit dem Aufwischen der Tränen beschäftigt.

 

Wie kannst du so was über Sven schreiben? Seid ihr nicht befreundet? Was hast du eigentlich gegen Kleinverleger? Wie kannst du

eine lieben Kollegen, die eine tolle Anthologie gemacht hat, so vor den Kopf stoßen? Wofür hälst du dich? Ist doch alles Geschmackssache. 

Alle Kritik ist relativ. Ja genau - relativ zur Sachkenntnis und zur Befähigung des Wertenden, was selten dazu gesagt wird.

 

"Es gibt eine Sorte ungemein überlegener Menschen, die gern versichern, alle sei relativ. Das ist natürlich Unsinn, denn wenn alles

relativ wäre, gäbe es nichts mehr, wozu es relativ sein könnte." (Bertrand Russell) Einem klugscheißernden Laien, der über keinerlei

praktische Erfahrungen verfügt, beizubringen zu wollen, daß "relativ" keine Qualitäts- sondern eine Verhältnisaussage ist - da fangen

die Probleme schon an.

 

Es geht hier nicht um verärgertes Gefrotzel, sondern um eine Grundsatzdiskussion, die für eine kleine Szene wie der deutschen SF

von entscheidender Bedeutung ist. Holger Pohl, mit dem ich sonst seltener einer Meinung bin als ein Jedi mit einem Sith-Lord, hat

in seiner jüngsten Kolumne von einem Respekt gegenüber dem Schreiben gesprochen. Recht hat er. Ich will das gern an einem 

außerliterarischen Beispiel illustrieren.

 

Der eine oder andere wird vielleicht schon gehört haben, daß ich auch als Amateurmusiker aktiv bin. Obwohl ich für einige Auftritte

viel Lob eingestrichen habe, ist das Wort "Amateur" bislang noch in fetten Lettern zu setzen. Vor einer Stunde habe ich mir zum

sondundsovielten Mal einige Songs aus der Unplugged-Studiosession von Epica angehört. Der junge Typ, der das Piano-Intro zu

"Feint" spielt, braucht nur ein paar Takte, um Fertigkeiten zu demonstrieren, die ich mir in diesem Leben vermutlich nicht mehr

aneignen werde: präzises Timing und "Touch", jeder Ton wird scheinbar mühelos genau so gesetzt, wie er in diesem Sekundenbruchteil

zu klingen hat, damit das Ganze wirkt.

 

Das ist Professionalität, und es ist zu 100% unabhängig vom Geschmack der Hörers/Lesers/Betrachters. Es ist keine Geschmackssache, 

daß Christian Günther ein professioneller Graphik-Designer ist und ich auf diesem Gebiet eine komplette Nulpe. Es ist völlig unstrittig, daß

Uwe Post ein professioneller Softwareentwickler ist und ich bestenfalls ein gut unterrichteter Laie. Und genau das wollen die Möchtegerns

in der Szene einfach nicht in die Köpfe bekommen: daß es auch in der Literatur Bewertungsmaßstäbe gibt, die vom rein Handwerklichen

bis ins Künstlerische reichen. Ich kann für meine Bewertungen in Anspruch nehmen, daß sie im Schnitt ausagekräftiger und sachgerechter

sind als pure Fan-Aussagen wie "Ich fand die Story aber tolll - die hat meine Mama geschrieben". Und das liegt nicht daran, daß ich so toll

bin, sondern daß selbst ein Großmaul wie der Iwoleit ein paar Sachkenntnisse vorweisen kann. Und die fallen nicht vom Himmel, die muß

man sich erarbeiten.

 

Ich neige sogar immer mehr zur Überzeugung, daß der Unterschied zwischen Amateur und Profi nicht so sehr das Talent oder die Befähigung

ist, sondern die pure Einsicht, was den Unterschied zwischen Können und Dilettantismus ausmacht und was einem abverlangt wird, wenn man

ein professsionelles Niveau erreichen will. Ich persönlich habe höchste Achtung vor jeder Art professioneller Meisterschaft, und sei es bei einem

Straßenfeger. Wer diese Einsicht hat, kann sich jederzeit verbessern, in welchem Ausmaß auch immer. Wem diese Einsicht fehlt, der wird nie

was, und ich scheue mich nicht, es so jemandem auch deutlich zu sagen. Asche auf mein Haupt.

 

"Hier stehe ich und kann nicht anders." (Martin Luther)

 

Schöne Grüße

Michael


Bearbeitet von Michael Iwoleit, 09 October 2017 - 20:01.


#23 Michael Iwoleit

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Geschrieben 09 October 2017 - 20:36


Kommt der Artikel eigentlich trotzdem im SF Jahr 2017?

 

Keine Ahnung. Aus Gründen, die nicht in die Öffentlichkeit gehören, habe ich den Artikel letzten Mittwoch zurückgezogen.

Mal sehen, was passiert.



#24 Uwe Post

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Geschrieben 09 October 2017 - 20:55

Ich bin übrigens nicht nur professioneller Software-Entwickler, sondern auch professioneller Autor - jedenfalls von Programmierbüchern  :blush:

 

Die Grenze zwischen Laie und Profi mag fließend sein, ist aber für den aufmerksamen Leser oft erkennbar - und verläuft nicht rein zufällig auch ziemlich genau zwischen Selfpublishing und "richtigem" Verlag (Disclaimer: Ausnahmen bestätigen die Regel).

 

 

 

 

Na ja, manche machen sich die Arbeit und schreiben ein Werk von 200-1000 Seiten und dann interessiert sich auch kein Arsch dafür. Da ist man als leidenschaftlicher Künstler bei Kurzgeschichten doch besser bedient, oder? (Entgegnung bezieht sich auf den Beitrag von Uwe Post) 

 

Meiner Erfahrung nach generiert selbst der schrägste SF-Roman mehr Aufmerksamkeit und Honorar als die geilste Kurzgeschichte (Ausnahme: Man schafft es, sie in c't oder SdW zu platzieren).

 

Deshalb schreibe ich Kurzgeschichten nur noch entweder gegen Geld (also für c't oder SdW) oder, weil mir eine Idee kommt, die ich so geil finde, dass irgendwann ganz unvermeidlich und quasi von alleine eine Story draus wird. Die landet dann meistens im digitalen Briefkasten der EXODUS-Redaktion und die Sache nimmt ihren Lauf. Das kann man durchaus als "leidenschaftliche Kunst" einordnen. Einladungen zu (Themen-)Anthologien lehne ich inzwischen üblicherweise ab.

 

Und @Naut:

 

 

Nach meiner Erfahrung lohnt sich Kritik für den Kritiker nicht, weil er sich damit meist unbeliebt macht, und für den Autor nicht, weil er das, was in der Kritik lohnend wäre, oft übersieht oder aus anderen Gründen nicht annimmt

Dann nenne aber bitte das "goldene Zeitalter" von kurzgeschichten.de als rühmliche Ausnahme.

Ohne dieses wären vermutlich weder Du, ich, der Hebben oder auch ein paar andere Typen wie z.B. der Sträter da, wo sie jetzt sind. Kann man jetzt schlecht beweisen oder widerlegen - ist aber nicht ganz aus der Luft gegriffen, oder?


Bearbeitet von Uwe Post, 09 October 2017 - 21:09.

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#25 lapismont

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Geschrieben 09 October 2017 - 21:16

Die Grenze zwischen Laie und Profi mag fließend sein, ist aber für den aufmerksamen Leser oft erkennbar - und verläuft nicht rein zufällig auch ziemlich genau zwischen Selfpublishing und "richtigem" Verlag (Disclaimer: Ausnahmen bestätigen die Regel).

Letztlich schreibst Du: könnte sein.

 

Der Profi lebt vom Schreiben, der Laie nicht. Alles andere ist ein Wust von Sonderfällen und Ausnahmen. Und es ergeben sich daraus überhaupt keine Merkmale für Qualität oder Genre-Bedeutung.

 

Um es etwas provokanter zu formulieren: Ob nun mein Kumpel mein Buch in seinem Mikroverlag herausbringt, oder ich es selbst bei einer Druckerei vorbeibringe, ändert überhaupt nichts.


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#26 Michael Iwoleit

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Geschrieben 10 October 2017 - 00:53

SF Dinos lobhuddeln sich mal wieder selbst. Wie immer :-).

 

Lieber Herr Mario Pflanzl,

 

ich weiß aus eigener Erfahrung, wie hart es sein kann, wenn die Medikamente ausgehen.

Halten Sie durch, ich stehe hinter Ihnen!

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

MKI



#27 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 10 October 2017 - 06:59

(Interessant wer hier noch nicht mal die Charakterstärke hat, sich anzumelden, wenn er schon dauernd ad hominem plumps-postet...)


/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! SF-Dialog im Oktober...
S.: (auf die Frage hin, ob ein Hund eines Passagiers nun nach Notlandung mal Gassi gehen darf) Nicht im Dunkeln. Und nicht bei Nacht. Wenn du den Lärm draußen gehört hättest, würdest du gar nicht fragen.

F.: (beunruhigt) Da draußen läuft etwas herum. Ich höre das Klopfen an der Schiffswand. Haben Sie eine Ahnung was das ist [..]?

S.: Ich hab keine Ahnung. Aber ich möchte die Landescheinwerfer nicht einschalten, solange wir nicht wissen wo wir sind. Wir müssen sicher sein, dass die Riesen uns nicht entdecken.

(Klopfen bewegt sich unregelmäßig von Heck nach Bug am Schiffsäußeren)

F.:   Wir könnten die Kabine verdunkeln und dann die Schutzschilde von den Luken zurückziehen. Vielleicht sehen wir nichts, aber vielleicht sehen wir auch was. Auf alle Fälle könnten wir in Erfahrung bringen, ob dieses Klopfen Gefahr bedeutet.

S.: (zuckt Schultern, schaltet alle Lichter aus, wartet - dann, über Bordansage...) Ich öffne jetzt die Lukenverkleidung!
(Kapitän vs. nervösem technisch-bewanderten Passagier, aus Irrfahrten der Spindrift, Ullstein Verlag, S. 16 & 17, by Leinster)


#28 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 10 October 2017 - 07:07

Dann nenne aber bitte das "goldene Zeitalter" von kurzgeschichten.de als rühmliche Ausnahme.
Ohne dieses wären vermutlich weder Du, ich, der Hebben oder auch ein paar andere Typen wie z.B. der Sträter da, wo sie jetzt sind. Kann man jetzt schlecht beweisen oder widerlegen - ist aber nicht ganz aus der Luft gegriffen, oder?

Nein, das ist etwas anderes: Unsere Zeit bei kurzgeschichten.de war ein Schreibzirkel. Frey (und andere Schreibratgeber, etwa Eschbach) betonen die Wichtigkeit von konstruktiver und sogar destruktiver Kritik. Diese kann aber nur in einem Umfeld ausgeübt werden, das zwei Voraussetzungen erfüllt: 1 Vertrauensverhältnis zwischen Kritiker und Kritisiertem, 2 beschränkte Öffentlichkeit
Beides traf auf kurzgeschichten.de zu (man mag einwenden, dass 2 nicht gegeben sei, ist es aber de facto doch, denn der Leserkreis war/ist klein).

Eine "unsolicited" Kritik wie etwa bei Amazon, in Fanzines, etc. erfüllt oft nicht 1, sie kommt "aus dem Nichts"/"aus der Öffentlichkeit". Das ist für den Autor schon mal eine andere Hausnummer als die persönliche Kritik aus seinem direkten Umfeld. Außerdem erfüllt sie meist auch nicht 2, denn zumindest die gefühlte Reichweite ist größer - der Autor fühlt sich an den Pranger gestellt.

Kurz: Es ist entscheidend, in welchem Kontext, unter welchen Voraussetzungen eine Kritik gestellt wird, ob der Kritisierte sie annimmt oder nicht.
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Liest gerade: Kruschel: Das Universum nach Landau; Lansdale: Machos und Macheten

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#29 ThK

ThK

    Typonaut

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Geschrieben 10 October 2017 - 07:36

(Interessant wer hier noch nicht mal die Charakterstärke hat, sich anzumelden, wenn er schon dauernd ad hominem plumps-postet...)

 

Eigentlich weiß der Bursche, dass er nicht wirklich anonym ist. Seine Postings haben eine unverwechselbare Signatur.



#30 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

    Triplenominaut

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Geschrieben 10 October 2017 - 08:50

MKI schrieb:

"Die Herausgeber demonstrieren hier, was sich aus den begrenzten Ressourcen der deutsche SF machen lässt, wenn man die richtigen Autoren mit einer interessanten Themenstellung motiviert. Andere Heraus­geber, die eher durch Konzeptlosigkeit glänzen, könnten sich hier hieran ein Beispiel nehmen."

 

Das ist m. E. der Kernsatz.

Ich habe beinahe alle von ihm im Artikel erwähnten Anthos in meinem Regal und auch zum Großteil gelesen. Leider fand auch ich viel Masse zwischen den Buchdeckeln. Was Klasse hat und was nicht, darüber lässt sich sicherlich 'vorzüglich' streiten. Insgesamt kann man allen Herausgebern aber mehr Mut wünschen, halbgare Konstrukte einfach abzulehnen. Vorzugsweise (und das sage ich als Autor) mit (knapper) Begründung. 

Dieses Weniger an Seiten dürfte sich positiv auf den Endverbraucherpreis auswirken und damit direkt auf die Kauflust der Leser. Und wer als Leser nicht enttäuscht wurde, greift beim nächsten Mal gerne wieder zu. 


 In memoriam Christian Weis + Alfred Kruse 

 

  • • (Film) gerade gesehen: Survivor
  • • (Film) als nächstes geplant: November Man




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