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Vorstandswahl 2018-2020

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30 Antworten in diesem Thema

#31 Nina

Nina

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Geschrieben 18 December 2017 - 18:14

 

 

In einem eingetragenen Verein haben hinsichtlich Außenwirkung nur die rechtlichen Vertreter diverse Pflichten (z.B. gegenüber Finanzamt und Gerichten), also in unserem Fall Vorsitzender und Stellvertreter unabhängig voneinander. Rechte der beiden betreffen Geschäftsabschlüsse wie Mieten und Versicherungen in Namen des Vereins.

 

Der Kassierer hat natürlich die Pflicht, Einnahmen und Ausgaben zu kontrollieren, insbesondere mit Blick auf die Gemeinnützigkeit. Er kann Spendenbescheinigungen ausstellen, ich halte es aber für besser, wenn das einer der rechtlichen Vertreter macht.

 

Im übrigen bringt jeder seine Vorlieben und Kenntnisse in die Aufgabenverteilung im Vorstand ein. So engagiert sich u.a. Michael im Verlegerischen und klopft bei Künstlern an, Ralf macht die Mitgliederverwaltung und ist beruflich gut vernetzt, wenn sich Synergien nutzen lassen, und bin ich für internationale Kontakte zuständig, weil ich seit 30 Jahren im Ausland unterwegs bin. Der Schriftführer muß nicht mal schreiben können. Als ich Mitglied wurde, fertigte ein Nicht-Vorständler die Protokolle des MVs an.

 

Danke auf jeden Fall für die Erklärungen. Die sind wirklich brauchbar.

 

 

Als EU-Bürgerin könntest du sogar rechtliche Vertreterin des SFCD werden, also nächstes Mal für den (stellvertretenden) Vorsitz kandidieren. Gut, wir würden dann SFCÖ heißen, aber seit dem Worldcon in Helsinki ist das Fandom mit Umlauten vertraut.

​Habe ich an und für sich nicht vor. Die Fans von der Wiener SF-Gruppen haben ja mal behauptet, dass vor langer Zeit sogar mehr Österreicher als Deutsche im Vorstand des SFCDs waren ... Ich habe übrigens auch schon als Nicht-Vorstandsmitglied eine Art Protokoll für einen Verein geschrieben. Allerdings war da auch keiner davon wirklich erreichbar.

 

Aber das mit den Umlauten ist gut!

 

 

Kosten, die einem Vorstands- und im übrigen jedem Mitglied entstehen, das im satzungsgemäßen Auftrag des Vereins handelt, können natürlich geltend gemacht werden. Vorstandssitzungen werden allerdings wenn möglich virtuell über Googles "Hangout" abgehalten. Zur Betreuung des SFCD-Tischs kann allerdings niemand gezwungen werden. Wenn es keiner macht, gibt's halt keinen.

Das virtuell ginge, einen Abend nach Absprache kann man sich ja leicht mal freihalten. Bei Standbetreuung ist es halt so eine Sache. Ich habe mich bei einer Autorengruppe schon ein paar Mal ganz oder weitgehend gedrückt, obwohl ich vor Ort war. Weil es halt auch bitter ist, wenn man spart oder nimmt, sagen wir mal, Geburstagsgeld, das man statt Geschenke bekommen hat, für die Anreise her und dann gibt es so viele Verpflichtungen. Mal wo sitzen, macht mir nichts aus und ich habe schon öfter zwischendurch einen Stand betreut aber speziell so Geschichten wie stundenlang am Stück oder eine Stunde, bevor das überhaupt aufsperrt, schon da sein - na ja, das ist nicht gerade meine Vorstellung eines entspannten Trips. Ich verstehe aber auch, wenn wer eben das fehlende Engagement ankreidet, wenn man doch dabei ist, aber freiwillig sollte ja auch freiwillig bleiben. Was anderes ist natürlich, wenn man Kosten abrechnet, dann macht man sich das halt im Team vorher aus, wer was macht. - Wobei ich interessanterweise die Erfahrung gemacht habe, je mehr Kosten man selbst tragen soll, desto weniger Spaß gestehen einem teils die Kollegen zu. Also es ist teils gar keine schwere Umstellung, das dann professioneller zu machen.

 

Ich werde aber wohl doch nicht kandidieren. Ich hab zu viele Baustellen. Mit der neuen Antho müssen wir auch weiterkommen.


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