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AndroSF 71: Awe, Fieberg, Pack (Hg.), GEGEN UNENDLICH 11


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10 Antworten in diesem Thema

#1 My.

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Geschrieben 24 February 2018 - 17:58

Michael J. Awe, Andreas Fieberg, Joachim Pack (Hrsg.)
GEGEN UNENDLICH 11
Phantastische Geschichten

AndroSF 71
p.machinery, Murnau, Februar 2018, 72 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 121 1 – EUR 8,90 (DE)

androSF71cover500.jpg

 

Mit dieser Ausgabe beginnt das Erscheinen der E-Book-Reihe GEGEN UNENDLICH auch als Buch, diesmal mit einem Schwerpunkt auf Science-Fiction. Besonders Freunde von Aliens, Raumschiffen, unendlichen Weiten, verlorenen Paradiesen und halb-virtuellen Welten kommen damit auf ihre Kosten. Außerdem wird an den nahezu vergessenen Autor von Zukunftsnovellen, Carl Grunert (1865–1918), erinnert.

DIE STORYS
Michael J. Awe: »Das Gegenteil der Mozartkugel«
Monika Niehaus: »Ein Auge für Details«
Peter Nathschläger: »Das Dorf der anderen«
Andreas Fieberg: »Rechnung mit einer Unbekannten«
Joachim Pack: »Invasion!«
Michael J. Awe: »Carl Grunert – Zukunftsnovellen vom Müggelsee«
Carl Grunert: »Heimkehr«

AUS DEM INHALT
Ein Hilferuf erreicht Außerirdische in ihrem Altersdomizil. / Industriell geführte Organfarmen und deren Kollateralschäden. / Die Flucht einer Familie vor einer weltweiten Katastrophe in ein rettendes Dorf am Amazonas, deren Besucher eine rätselhafte Verwandlung erfahren. / Wie sich Reisende durch Raum und Zeit auch nach einem Ausfall der Technik zurechtfinden. / Das Internet der Dinge als mögliches Einfallstor für ungebetene Gäste. / Einem verschlampten Genie werden buchstäblich die Augen geöffnet.

Sechs Geschichten, sechs Facetten der Fantastik, unterhaltsam und pointiert erzählt.

http://www.pmachinery.de/?p=4823

 

 

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#2 Mammut

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Geschrieben 24 February 2018 - 18:54

72 Seiten, 8,90€? Nicht schlecht.



#3 My.

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Geschrieben 25 February 2018 - 09:50

72 Seiten, 8,90€? Nicht schlecht.

 

Ich gehe davon aus, dass du nicht erwartest, dass ich freiwillig Verluste mache :) - Aber ich habe durchaus schon häufiger festgestellt, dass die dickeren Bücher kalkulatorisch interessanter sind als die dünnen, die mit weniger als 100 Seiten. Die Logik ist simpel. Zum Beispiel ist der Umschlag ja ein Kostenfaktor, der sich umso mehr auf die Gesamtkosten auswirkt, je schmaler der Buchblock (Innenteil) ist. Auch eine im Buch enthaltene Farbseite schlägt bei 72 Seiten heftiger zu Buche als bei 272 oder 472 Seiten.

 

Aber daran wird gearbeitet. Dem GU-Team ist auch klar, dass die nächsten Ausgaben dicker werden (müssen, dürfen, sollen).

 

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#4 Mammut

Mammut

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Geschrieben 25 February 2018 - 12:20

Das E-Book kostet 1,49. Kannst ja berichten ob du das gedruckte Buch verkaufst bekommst.

#5 My.

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Geschrieben 25 February 2018 - 17:36

Das E-Book kostet 1,49. Kannst ja berichten ob du das gedruckte Buch verkaufst bekommst.

 

Ach. Und jetzt soll ich dir noch den Unterschied zwischen einem E-Book und einem gedruckten Buch erklären?

 

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#6 Mammut

Mammut

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Geschrieben 25 February 2018 - 19:44

Ach. Und jetzt soll ich dir noch den Unterschied zwischen einem E-Book und einem gedruckten Buch erklären?
 
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1€ bis 7,50€, je nach Anbieter.

#7 Mammut

Mammut

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Geschrieben 20 May 2019 - 16:17

Michael J. Awe: »Carl Grunert – Zukunftsnovellen vom Müggelsee«
Carl Grunert: »Heimkehr

Artikel zum Autor und die Geschichte von Carl Grunert gefallen mir gut. Von dem Autor aus der Kaiserzeithatte ich bisher noch nichts gelesen. Vielleicht findet sich ja in der ein oder anderen GE wieder was.
Eine Brille, welche das wahre Wesen zeigt, ist natürlich nichts was man im richtigen Leben braucht. Sehr schön.
Die beiden Geschichten von Awe und Neuhaus waren nett, mehr leider auch nicht.

#8 Mammut

Mammut

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Geschrieben 20 May 2019 - 17:48

Die Geschichte von Peter ist wunderschön. Eine postapokalyptische Welt und eine Vater Sohn Beziehung, die mit Erneuerung endet. Schöne Utopie, auch wenn das Ende eine weitere Deutung zulässt.

#9 Mammut

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Geschrieben 24 May 2019 - 13:32

Andreas Fieberg: »Rechnung mit einer Unbekannten«

Eine gänzlich neue Variante der Suche nach Atlantis, nach dem Garten Eden. Der Antrieb des 11 Dimensionen Raumschiffes auf der Suche nach einem verlorenen Planeten. Mit sehr schönem Ende. Einzig die knarzenden Schiffsplanken stören. Hat mir besser gefallen als seine Telefonbuchgeschichte und fehlt leider beim KLP. Tolle Geschichte.
Mal sehen ob sie der Jury vom DSFP gefällt.

Joachim Pack: »Invasion!«

Mit einer ähnlichen Geschichte gewann Uwe Herrmann die beiden SF Preise. Diese hier ist wesentlich böser mit einer passenden Wendung am Schluss.

Nach dem der Band recht beschaulich anfing, legte er später los. Sehr lesenswerte Ausgabe mit wenig einladendem Titelbild.

Bearbeitet von Mammut, 24 May 2019 - 13:47.


#10 Mammut

Mammut

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Geschrieben 26 May 2019 - 11:01

Ich habe meine Gedanken jetzt mal hier zusammen gefasst:

http://defms.blogspo...endlich-11.html



#11 ShockWaveRider

ShockWaveRider

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Geschrieben 26 May 2019 - 17:03

Dann packe ich meine Eindrücke auch mal hier rein.

 

Die Herausgeber: Vorwort
Inhalt: Ein Herausgeber hat geheiratet, GU gibt es jetzt auch in Print. Vorschau auf die Texte.
Fazit: Kompakt, informativ, relevant.

Michael J. Awe: Das Gegenteil der Mozartkugel
Inhalt: 3 Aliens sind auf der Erde gestrandet und genießen die Ruhe und die Mozartkugeln. Da kommt Besuch von einem anderen Raumschiff. Die Besatzung braucht ihre Hilfe und lädt sie ein zum Weiterflug Richtung galaktisches Zentrum. Aber wollen die drei überhaupt noch weiter?
Fazit: Schon witzig, unsere dynamische VUCA-Welt als Hort der Ruhe darzustellen. Die Story ist brav und solide, das Ende preist immerhin nicht die Menschheit, sondern die Schönheit der Erde und die Mozartkugeln.

Monika Niehaus: Ein Auge für Details
Inhalt: Bei der Besichtigung einer Fabrik für künstliche Organe achten zwei Besucher nicht nur auf die Produktionsprozesse.
Fazit: Thema wohlbekannt, die satirischen Ansätze sind so ausgelutscht wie die Pointe.

Peter Nathschläger: Das Dorf der anderen
Inhalt: Brasilien wird von einer Gewaltwelle überrollt. Eine Familie flüchtet den Amazonas hoch zu Indios, die sich ihre Friedfertigkeit bewahrt haben sollen. Doch die Menschen, die sie dort treffen, sind ihnen ähnlicher als befürchtet.
Fazit: Bekanntes Doppelgänger-Motiv, die Gewalt nur Hintergrundfolie. Auch der Generationenkonflikt wird nur halbherzig ausgetragen.

Andreas Fieberg: Rechnung mit einer Unbekannten
Inhalt: Alternativweltenschiff ARCHIMEDES macht sich auf die Reise in ein Universum, in dem Phaeton, der sagenumwobene Planet zwischen Mars und Jupiter und die mutmaßliche Heimat der Menschheit, nicht zerstört wurde. Aber die Sprünge zwischen den Alternativwelten haben auch Auswirkungen auf Schiff und Besatzung.
Fazit: Die 487. Paralleluniversenstory, auch die Suche nach Phaeton ist nicht neu. Ebensowenig die Art, wie das Thema in der Story verarbeitet wurde.

Joachim Pack: Invasion!
Inhalt: Die intelligenten und vernetzten Haushaltsgeräte verbünden sich gegen ihren Besitzer. Sie haben einen strategischen Vorteil: direkten Zugriff auf seine ebenfalls vernetzten Implantate, mit denen sein Körper vollgestopft ist. Der einzige Ausweg: Er explantiert gewaltsam seinen RFID-Chip. Doch welche Welt wird sich ihm offenbaren?
Fazit: Wieder mal die bösen Smart Devices, die sich gegen den Menschen erheben. Diesmal allerdings mit einem netten Twist am Ende. Dennoch: Uwe Hermanns Story hat das Thema um Längen besser behandelt.

Michael J. Awe: “Carl Grunert – Zukunftsnovellen vom Müggelsee”
Inhalt: Awe fasst die wenigen Fakten zusammen, die über Carl Grunerts Leben bekannt sind.
Fazit: Und das deckt sich mit dem, was DvR in seinem Sammelband kundtut. Solider Artikel, der dem Grunert-Kenner wenig Neues bietet, aber Fans, die bislang nichts von Grunert gehört haben, neugierig machen kann.

Carl Grunert: Heimkehr
Inhalt: Der Ich-Erzähler gerät im Zugabteil in den vorübergehenden Besitz einer Spezialbrille, die ihn in die Tiefen der Seelen seiner Reisebegleiter schauen lässt. Sie offenbart die mörderischen Absichten eines Mitreisenden – und das baldige Lebensende des Ich-Erzählers.
Fazit: Auch wenn es wieder nur ein Traum war – in diesem Fall wirkt er fort und ändert die Einstellung des todgeweihten Protagonisten zu seinem Restleben. Das Gedicht am Ende fand ich gelungen und berührend.

 

Fazit: "Gegen Unendlich 11" serviert leicht bekömmliche Lese-Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch.

Gourmet-Kreationen sucht man jedoch vergebens. Die Reminiszenz an Carl Grunert ist aller Ehren wert.

 

Gruß

Ralf


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ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
  • (Buch) gerade am lesen:D. Lessing "Die sentimentalen Agenten im Reich Volyen"
  • (Buch) als nächstes geplant:D. Lessing "Anweisung für einen Abstieg zur Hölle"


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